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6<*wrfT. der »uleht bei Cber.&möenbttfcm xueärr.r**'- TOB«. Hai

enbpUnp cumegeben, cbmio Markgraf, bet in iiiegnrs landen muffe. Eckhardt liegt noch in Görlitz.

Königsberg. 22. Jun, Als erster ist Georg Hans um S.-M Uhr elngetronen und gelandet. Bon 7.17 Uhr bi? 8,31 Ui/r Panierten 14 Flugzeuge Osterode Zum Empfang der nckugzeuge au, Leu, Devouer Flugselde such die weitgehenden Lor. kchrungen getrossen. Ein Zeppeliu-Luttschifs Ireist über dem

d. Frankfurt °. M. 22 Juni. Unter dem Bsrsrtz des Geheimen Kommerzienrats Tr. schieb (Düffeldors) hielt beule die 4. e u t > ch e L u s t fest , >, a h r t S - A kti e n g e s e l l s ch a s t ihre 4 ordentliche Generalversammlung ab. auf der 1212 Stimmen vertreten waren. Dem Dorstandsbericht zufolge brachte das Jahr 1913 wiederum einen Perlust von nahezu einer Viertelmillion Mark, der allerdings Nicht au, BetriebSuniälle zurückzuführen ist. sondern au, die autzerordentlicki hoheil ?lbschreibungen aus das Lust- kchiiflonto. Ter reine Betriebsüberschuh stellt sich aus 2M000 Mk. er kann als günstig bezeichnet werden Tie Einnahmen der

Granit betrag von 540000 Wk. 1191-. 490000 ^k.^lDa Unlälle nicht porkamen, hatte das Sie« baraturkonto nur 22000 Mk. zu oerzeichnen, lieber die Zukunft der fni 4 v ü -~ l td) ^O^^tchli dahin aus, daß auch für das Jahr und fürdre weiteren Jahre nach den bisherigen Erfahrungen und Ergebnis,en vorerst kerne günstigen Ergebnil,e zu erwarten feien Die Delag hasst, da« es ihr gelingen nrird, den Fahrü-n- beirieb de-s Unternehmens durchzuhalten. Die Bilanz am 31. Dezember 1913 wurde mit 3 280 728 Mk AktiPen und Pas» swen genehmigt, ebenso die Gewinn» und Verlustrechnung für 1913 mit 2 8o4 80( Mk soll und Habe» Oberbürgermeister a D -ld l a es Frankfurt! legte au» Gesundheitsrücksichten sein Amt al» Vorsitzender deS AutsicktsrateS nieder. Tie ausscheidenden Mit- glieder des Aufsichtsrater wurde» wiedergewählt.

Gcricbt»?aal.

h. F r a n k f u r k a. M.. 22. Juni. TerPilasterer Schleicher tollte vor etlichen Wochen den Eiienbohnassistenten Arndt meuch» lings überfallen und durch Messerstiche lebenSaeiabrlich oerleyt haben. In der Verbanblunq stellte sich die Unschuld des AngeNagten heraus^ dagegen verwickelte sich der als Zeuge geladene Gastwirt M. Grätsch bei seiner Vernehmmig in derariige Widersprüche, dass er unter dein Verdacht der alleinigeii Täterschaft sofort Per» hastet wurde. Der Angeklagte Schleicher wurde sreigesprochen und sosort entlassen.

vcrtha von Suttner f.

Wie wir gestern schon meldeten, ist die bekannte Vor,'echterin der Friedenstdee Bertha v, Suttner im Alter uon 71 Jahren ge­storben. Ihre Leiche wird in Gotha verbrannt. Sie hatte jede Feier und jede Kranzspende testamentarisch adgelehni.

Freifrau Bertha von Suttner, geb. Gräfin KinSki, von Wchinnitz und Tettau, die Tochter eines höheren österreichischen Offiziers, hat durch zahlreiche Romane und andere Schriften sich alS^ Schriftstellerin einen bedeutenden Namen gemacht. TaS größte Ausiehe» erregte ihr berübmter FriedenSroman -Tie Waisen nieder!", der, im Jahre 1889 erschienen, bereit» im Jahre 1901 in 31. Auslage erscheinen konnte und au, Grund dessen die Versasserin mi, dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Der RomanTie Waffen nieder!" har eine Fortsetzung^ MartbaS Kinder", 1908 hat Frau von Suttner umfangreiche Memoiren erscheinen lassen. Noch im Jahre 1912 bat sie eine ausgedehnte Vortragsretse durch die Bereinigten Siaaien von Nordamerika unternommen, um dort ihre Gedanken zur Friedens­bewegung in die weitesten Kreise zu tragen. Mehr als zwanzig Jahre stand Bertha von Snttner an der Spitze der Friedens­bewegung, der sie auch in zahlreichen Vortrögen unermüdlich diente Sie war Vorsitzende deS Oesterreichischen FriedensPereinS und Ehrenpräsidentin deS Internationalen FriedcuSbureau? in Bern. Frau von Suttner wohnte zumeist ist ihrem Witwenwohn» sitz, Schloß HarmanSdors in Niederösterreich.

verrinsnachrtchtm. s

Watzenborn, 22. Juni. Ter Gesang herein so ä n g e r c ra n z errang in Osthciin bei Windecken mn 237 Punk­ten vc» ersten Preis in der ersten Landkiasse und den EhrrnorerS mir 118 Punkten unter Leitung der Dirigenten Lehrer Blaß» Grvpen-Liiiden.

ö Rodheim a d B 21. Juni. Am nächsten Sonntag feiert _ unfer erster und ältester Gr i an g verein Eiiitracbl iein öOjährigeS Jubiläum. ES ist dos erste größere Fest dieses Vereins seit seiner Gründung, Ivo» sicher als eine Seltenheit in unserer sestreichen Zeit zu berrachten ist

Aniversitätr-Nackricbte«.

Ter Professor der Anthropologie Uiid Zoologie an der Technischen Hochschule Kluntzinger, Ehrenmitglied zahlreicher naturwissenschaftlicher Geiellschasten. ist im Alter von 79 Jabrrn am Sonntag bei einer Festlichkeit an einem Schlagansall gestorben.

Die Universität.»» WLrzburg zählt in diesem Semester 180p immatrikulierte Studierende. Hierzu kommen 49 Hörer und Hörerinnen. Tie Gesamtsreauenz beträgt 1t'>54.

Als Nachfolger von Pros, W. F. Otto wurde der a. o. «roseiior Tr. Joses M e S k zum außerordentlichen Professor der klassischen Philologie an der Wiener Universität ernannt.

vcrmiscbtc».

' Ein Orkan aus dem Bodensee. AuS Konstan­tin opel wird vom 22. In», gemeldet, Heute nacdmittag kurz vor 2 Uhr zog ein heftiger Orkan über den Obersee, der die zwischen Langenargen und RomanSborn befindliche, aus etwa 60 Fahrzeugen bestehende, aus dem Fclchensang begriffene Fischer» booie-Flolille in arge Bedrängnis brachte. Eine Anzahl Boote len leite und deren Insassen steten in» Wasser. Hierbei errran» keil zwei Fischer aus Egg bei Konstanz, ern Fischer aus Staad und ein Fischerknecht, Tie beiden Egger Fischer sind Familienväter, die lüden anderen waren ledig, ES gehl noch das unbestätigte Gerücht, daß noch weitere Fischer ertrunken seien.

* DaS Neueste von den Sussragetten, In New­castle versuchten Sussragetten einen E, l, u g nach Norlhumbcr- land zu verbrennen. Tie Bänke dritter Klasse waren mit Petroleum begossen und Zelluloidkämine und verschiedenes andere zündbare Material lag umher. Ter Wachsamkeit der ZugsührerS ist es zu verdanken, daß im letzten Augenblick eine große Katastrophe ver­hindert wurde.

* Das Grubenunglück in Kanada. TieTimes" melden aus Toronto Pom 21. Juni, Ueber 100 Leichen der Verunglückten der HillereS Mine sind geborgen worden. Die Rettungsarbeiten sind wegen des Feuers in der Grube schwierig und gefährlich. Man nimmt an, daß kein Bergmann, der sich nicht innerhalb sünf Minuten nach der Explosion retten konnte, mit dem Leben davongekommen ist.

«leine Tngeschronik.

In den Tagen vom 5.12, Juli d. I. findet in M a i, n h e i m daS 27. Berbandslchießen der B a di i ch - P i ä l z i,' ch - M i t t e E rheinischen SchützeVerbandes statt.

Ueber München brach am gestrigen Montag nachmittag, sowie auch über dem Starnberger- und Ämmeriee, ei» heftiges Gewitter los, das allenthalben mit dem damit verbundeilen Sturm großen Schaden anrichtete. Au, dem Starnberger See kenterte ein Segelboot mit vier Personen, Zwei davon wurden von einem Motorboot, eine Person durch einen Tampser gerettet, während die vierte bisher noch unbekannte Person ertrank.

In R o e t l e r S d o r s bei Lobet,stein Reuß schlug die 50jöhr GutsbesltzerSsrau Lipiert ihre»! Ehemann im Bett mit der Alt die Hirnschale ein, und begab sich zu der aus der Bodenkammer schlasenden sechzehnjährigen Tochter und scküug dieser ebenfalls mit der Är! den Schädel ein. Beide waren ,'oiori tot. Die Fra» erhängte siäi sodann aut dem Trockenboden.

AuS Lissabon wird gemeldet i Ein von B e t a Alta kom­mender Zug stieß zwischen den Stationen Eelrido da Beira und

FornoS de Algobre mit dem von Lfssübon kommenden Süd«

expreßzuge zusammen. Zahlreiche Reisende nrai> den verletzt, der Heizer getötet. Der Materialschaden ist beträchtlich.

Amtlicher Wetterbericht.

Wetlerausiichten IN Hessen a>» i'iillii orti, den 24. Juni ISIS: Molkig, zettwecke beiter, Temperatur wenig geändert, westliche Wiabe-

Lrtztc Nnclttkici?tcn.

Pockenerkrankungen in Detmold.

Detmold, 23, Juni. In dem hiesigen Landkran­kenhaus sind mehrere Fälle vonPockenerkrankunqen vorgekommen, die von einem russischen Arbeiter ringe» schleppt worden sind. Tic Oberin des Krankenhauses, eine jüngere Schwester und zwei Männer wurden von der Krankheit ergriffen. Tic jüngere Schwester und die Män­ner sind gestorben. Tic Oberin besindct sich außer Gefahr. Eine Rede des ZentrumSabg, Trimborn, Siegburg, 23. Juni. In einer Zeulrumsversammlung sagte der Slbgevrdnete Trimborn, die bürgerlichen Par­teien müßten iich ausraften und die Regierung müsse einen Ar­beitsplan vorlegen, der durch das Zusammenarbeiten der bürgerlichen Parteien dnrchzusübren sei. Bei der zielbewußten Arbeit gegen die Sozialdemokealie habe die Regierung die Füh­rung zu übernehmen,

O r k a n i ch ä d e n in Rußland.

Odessa, 23, Juni. Ein Orkan, der von gewaltigen Dol» kenbrüchen und Hagelschlag begleitet war, bat in den Gouverne- ineiitS E l, e r s o n, Kiew, Charkow, Krim und im nörd­lichen KakasuS eine ungeheure Verwüstung verursacht. 13 Personen wurden von Blitzschlägen getötet und verletzt.

Fürst Lichuowsli als Ga st des Kaisers. London, 23. Inns, Ter deutsche Botschasler Fürst Lich- nowski verläßt am Donnerstag London aus 10 Tage, um alS Gast deS Kaiiers an der Kieler Woche teilziinehmen.

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Frau N. erlebte kürzlich cirtc itiumncnchmc ileberraicbnua

alS plötzlich Besuch bei ihr eintraf, auf den sie nur nicht varbereitet war, Su allem Unglück, war es gerade Feiertag und nirgends etwas aii haben. 2ic war stets gewohnt, wenn Besuch kam. nnr daS Beite anszurragen, nun schien es. alS sollte sie dieses Mal ihren guten Ruf nlö nichtige Hausfrau einbnnen. ftn ihrer Not griff sie ul einem Mittel. das ihr zwar gegen ihre weibliche Ehre gmg. ihr aber aus der Verlegenheit hals. Sie ging nämlich ah ihrer Nach barin und lief? sich von derselben einen vor ti Monaten in ein Ner- (SHod konservierten Kalbsbraten, ein Rer-Glas mit prachtvollen Bohnen und auch noch ein GlnS Pfirsiche geben. (>nl5 Minuten stand alles frisch und duftend ans dem Tische, sodan sie ordentlich in Verlegenheit kam. als ihre Gäste sie sragten. ivie sie so schnell ein derartiges Gericht fertig gebracht habe. Sie hat -war nicht verraten, aber das nächste war, das; sie sich sofort einen Ner^Ein- kocb'Vvparat und eine AnAtthl Rer-Koniervengli/icr Anleglc. wodurch sie gegen jeden plötzlichen Uebersall gesichert war. Apparat . und Gläser lind au haben bei Hermann Met cnlrcimer «Inhaber Hoiäi A. 0. Ae ibci). 7438

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verluste unserer lieben Mutter, Grob-

mutter und Schwiegermutter

Marie Morneweg geb. Runge

sagen wir allen, besonders der Krankenschwester für ihre liebevolle Pflege, unfern innigsten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen.

d.N.: Familie Morneweg.

Klem-Linden, den 22. Juni 1914. 05043

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Dillcnburn, 20. ^uni 1914.

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