achkst: er hatte br. seiner GinJicfcruiig in Da? Provinzial-?lrre>t- haus einen falschen NaiNkit angegeben. G, erhielt sür seine L>tra>- tatcn eine Gesamtzuchthansstrase von I Jahr 1 Monaten und 2 Wochen, C, wegen des schweren Diebstahls unter Einbeziehung einer durch die Strafkammer Köln ebenfalls nu'gen schweren Diebstahls verhängten Gesängnisstrofe von 5 Monaten eine (öczamt- strasc von 1 Jahr 6 Monaten Zuchthaus.
(^cridMflddL
-- Gießen, 13. Mai. (Sch ö fs c n gcrich t,l Ter wiederholt vorbestrafte Hausduriche D. W. von K. hatte, als er bei einem hiesigen sTaufmann bedieustet war, einen ihm von einem Kunden zur Ablicscrung eingehändiglcn Betrag von JJ Ml an seinen Brotherrn nicht abgeliesert, das Geld vielmehr zu Reisen nach Frankfurt und Wiesbaden verwendet. Er erhielt wegen Unterschlagung 2 Wochen GcfänLnis.
Wegen Beamtend ei cidigung erhielt der L-chnewer P W. von hier eine Geldstrafe von 25 Mark. Anfang Dezember v. I. war seine 13 Jahre alte Tochter wegen irndcrzpensngcn Betragens von ihrem Klassenlehrer körperlich gezüchtigt worden. Als er durch das Kind hiervon Kenntnis erhielt, schrieb er in der Auslegung an den Lehrer einen schwer beleidigenden Brief. Eine von W. gegen den Lehrer Br. erstattete.Anzeige wegen Ileber- schreitung des Zücktigungsrechts war eingestellt worden.
Als ein rabiater Bettler erwies sich der von Mutterstadt bei Ludwigshafen gebürtige Schlosser F. H, Am 29. April wurde er zu Lollar beim Betteln ertappt, benahm sich aber bei Feststellung seiner Personalien gegenüber dem Gendarmen sehr frech und widerichtc sich seiner Festnahme. H„ ein äußerst starker Mensch, sagte vielmehr den in Zivil besindlichen Gendarmen unter den Armen und warf ihn zu Boden. Nur mit Hilft mehrerer Einwohner konnte tz, sckstießlich überwältigt und gefesselt werden Heute erhielt er wegen Bettelns 10 Tage Hast, wegen Widerstands 3 Monate Gefängnis.
Frankfurt a. M. 12. Mai. Der Prozeß gegen den Rechtsanwalt Tr. Fehl wegen Bestechung von Gesüngnisbcamtcn zur Erlangung von Klienten, der am Donnerstag zur Verhandlung kommen sollte, wurde auf unbestimmte Zeit vertagt. Im ganzen soll Dr. Fehl dem Aufseher 126 Mark gegeben haben. Hierfür hat er bereit? 4 Wochen in Untersuchungshast gesessen, lOOO Mk. Disziplinarstrafe bezahlt und seine Entlassung aus dem Anwalts stände »rhasten. Zudem erklärte ihn Medizinalrat Dr. Roth für geistig minderwertig.
w. Mannheim, 13. Mai. Tic Zivilkammerl des Mannheimer Landgerichts hat heute im P r o z c ß A b r e s ch gegen Rechtsatt malt v. Harder das Urteil gefällt. Nach diesem hat NechtSanwalt.v. Harder 180<X> Mark nebst 4 Prozent Zinsen vom 1. ylpril 1014 an da§ Konto Puerto- Marguez, Eugen Abresch bei der Dresdner Bank zu bezahlen. Es wird festgestcllt, daß sich Herr v. Harder jeder Ber- waltungsmaßnahme über den Grundbesitz in Argentinien ohne Zustimmung des Klägers Abrcsch zu enthalten hat. Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung von 12 000 Mark vorläufig vollstreckbar. Tie Kosten sind von dem Beklagten zu tragen.
Brüssel, 12. Mai. Ter oberste Kolonialgcrichtshos beschäftigte sich als Bcrusungsinslanz init der Angelegenheit des Leuwants Martins, der zu ILjährigerZwangsarbeit verurteilt wurde, weil er in der .Kongokolonie 16 Personen in brutalster Weise wegen geringfügiger Vergehen getötet hat. Der Gerichtshof beschloß, den Angeklagten ans seinen (Geisteszustand untersuchen zu lassen.
London, 13. Mai. Fräulein A »s e l l, ivelche gestern da? Herkomerbild in der königlichen Akademie beschädigte, ist zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt worbe».
LanSwrrtschcift.
ch. Bingen, 11. Mai. Die Bekämpfung de? Heu - und Sauerwurms, dieses sürchtcrlichen Schädlings des heimischen Weinbaues, mit Mkotinprävaratcn gewinnt immer mehr Freunde und dürste in diesem Jahre in großem Maß,stabe durchgesührt werden. Don der Grvßh. Wein- und Obstbauschul« in Oppenheim wurde hier heute ein Kursus über die Bekämpfung des Heu- und SauerwurMs mit Spritzmit- tcln abgehalten, um auf diese Weise immer größere Kreise der fveinbaiitrcibeiidcn Bevölkerung mit den Ergcbuisscu der neuesten Forschungen bekannt zu machen und ihnen gleichzciiig praktische Erläuterungen sür die beginnende Bekämpfung zu geben. Das Kreisamt des Kreises Bingen hatte sür estrcn Teilnehmer aus jedem Orte des Kreises ein Tagegeld gewährt, tun so die Betcili- gimg aus dem Kreise Bingen reger zu gestalten. Tor Besuch des Kursus Ivar außerordentlich stark. Der praktischen Unterweisung ging eine Besprechung voraus. Hierbei hielt Oekonomierat F u h r - Oppenheim einen Dortrag über die Lebens,veise des Hcn- und Saucrwurms und über die Bekämpsungsmittel, die bisher verwandt worden sind. Als wertvollstes mrd neuestes Mittel wurden die Nikotinprävarate bezeichnet, deren Zusammensetzung und Wirkung der Vortragende eingehend erläuterte. Insbesondere wurde von ihm auf die Tatsache hingewiesen, daß bei der Behandlung mit Nikottn gegen den Sauerwurm der aus den Trauben gewonnene Wein keinen Beigeschmack annimmt. Weinbautechnikcr W i ll i g-Bingen erläuterte die praktische Seite der Bekämpfung, Besonders betonte er, daß die Rcbenziehimg, deck Schnitt und die Laubbehandlung der neuen Bekämpfungsmaßnahmc angevaßt werden müsse. Zum Schluß fand in den städtischen Weinbergen bei der Burg Klovv eine praktische Uiitrrwcismlg über die Zusammensetzung der Spritzmittel und über die unchtigslen Bespritzungs- arteu statt, wobei ein vorgeführter Spritz schlitten ganz besonderes Interesse erregte.
LnMchiffnhrt.
Liegnitz, 12. Mai. Das Luftschiff „3.5." überflog von Posen kommend, heute früh Liegnitz und landete glatt in Halle. Um 8 Uhr ist es wieder zur Weiterfahrt nach Görljtz und Potsdam aufgestiegen, lvv es einige Zeit verbleiben soll.
vermischte».
* Mord und Selbstmordversuch. Aus Speyer, 13. Mai, meldet ein Privattel.: Gestern abend hat dev 23 Jahre alte Fabrikarbeiter Jakob Diehl im Verlaufe von Streitigkeiten seinen Schwiegervater, den 57 Jahre alten Maurer Valentin Wolf, einen dem Trunk ergebenen Mann, in dessen Wohnung erschossen. Daraus versuchte der Mörder sich selbst zu erschießen und verletzte sich schwer.
* Fcueisbrünstc. Aus Alt-Döbern (Mark, wird gemeldet: Ein Raub der Flammen ist das ans dem 13. Jahrhundert stammcitde Gotteshaus geworden. Die Kirche enthielt einen ganz aus dunkel rotem Granit hergestellten Altar, der bis auf den Äickcl znsammcngestürzt ist. Der Dächstuhl brach mit dem Glockcnturm ein. Die aus der Nachbarschaft cingetrosfcnen Feuerwehren waren machtlos. — Die Morgenblätter melden aus Berlin: In später Abendstunde wurde die Feuerwehr nach der „Abte i" geruicn,
einein der beliebtesten Ausflugsorte ans einer kleinen Spreeiusel, Bei der Ankunft der Züge waren bereits der Neubau und der alte Teil der „Abtei" völlig nirdergebrannt. Der Kloftergang, die Küchenanlagcn und der massive Teil der „Abtei", der nach der Stralaurr Kirche zeigt, blieben verschont.
* Für eine halbe Million gefälschte Postan
weisungen. Die Pariser Postvcrwaltung ist im letzten Monat auf eine sehr geschickte Art um über 500 000 Fr. geschädigt worden. Die Untersuchung darüber wird zwar geheim geführt, doch ist der „Matin" heute früh in der Lage, einige Einzelheiten zu mronent- lichen. Danach ist cs in den letzten drei Wochen einer Bande internationaler Hochstapler, in der bauvtsache allem Ansaxin nach Belgiern, gelungen, in die Postsäcke über 2000 gcsälzchte Postanweisungen cinzuschmnggel». Diese lauten je aus 200 bis 300 Fr., überstiegen jedoch niemals den letzten Betrag, da die Betrüger olsenbar wußten, daß die Anweisungen in diesem Falle von einem bezondc- rcn BcnachrichtigungSschein begleitet werden. Die Fälschinrgen lind mit hoher- Vollendung ausgcsührt, Tie Anweisungen summen lnS in die geringsten Kleinigkeiten mit den echten überein, so daß auch nicht einziges Mal der Verdacht der Postbeamten wach wurde. Die Fälscher hätten ihr Werk »och lange Zeit sortsctzen können, wenn nicht alle 14 Tage eine allgemeine Kassenvrüsung stattfmden wurde. Be, der letzten Prüfung entdeckte man nun, daß eine ganze Anzahl Anweisungen dieselben Nummern trugen und daß sich überhaupt in den Kassenberichten der eiiizelnen Postämter unerklärliche Unregelmäßigkeiten fanden. Aus diese Weise kam man den Fälschungen aus die Spur. Ossenbar wußten die Verbrecher genau von dieser Kassenprüsung, denii scitdein ist keine einzige verdächtige Postanweisung hi ehr cingclausen. Die Hoffnung, die Diebe zu saßen, ist daher sehr gering. 1 _ __
* Roosevelt ist mit den Herren G. K. Cherry und L. L. Miller von dem amerikanisckzcn Naturwissenschaftlichen Museum in Bridgetown (Barbados) eingetrosscn. Roosevelt wird sich zur Hochzeit seines Sohnes nach Madrid
begeben.
* Lynchjustiz. Aus Shreveporte (Louisiana) wird gemeldet: Ein Neger war unter der Anklage, sich gegen rin zehnjähriges weißes Mädchen vergangen zu haben, in das Gefängnis gebracht worden. Etwa 1000 Personen waren am heften lichten Tage ungefähr drei Stunden an der Arbeit, die GesängniStnr zu erbrechen. Sie drangen schließlich in die Zelle des Negers ein, warfen diessin einen Strick um den .hals, schleppten ihn auf die Straße und erhängten ihn an einer DelepHonstange in der Nähe des Gerichtsgcbäudes.
* Explosion Ans Norfolk (Virginia), 12. Mai, wird gemeldet: Im Maschinenraumc des Dampfers „Jesscrson" der Old Dominion Company fand eine Explosion statt. Sieben Mann der Besatzung wurden getötet, einige versetzt.
— Ucber den Stromverbrauch der elektrischen Glühlampen berichtet der „Promelhens" (Leipzig, Otw Spaniers: Gleich nach ihrer Erfindung, also im Jahre 1870, lieferte die Edinsonsche Kohlensadenglühlampe sür eine Energiezusnhr von 1000 Watt eine Lichtausbente von etwa 220 Kcpzen Im Lause der nöchstcn zwei Jahrzehnte gelang cs aber, di: Fabrikationsverfahren sür Kohrenfndrnlampcn so weit zu verbessern, daß die Lampen für 1000 Watt schon 320 Kerzen lieferten, bis man ihre Lichtausbente im Jahre 1904 aus 450 Kerzen sür 1000 Watt brachte, indem man den Kohlenfaden metallisierte. Schon aber war der Kohlenfaden überholt, dessen gänzliches Verschwinden aus der GlüMampcntechnik nicht mehr allzu lange aus sich warten lassen durfte. Die 1897 bekannt gewordene Nernstlampc lieferte schon 600 Kerzen für 1000 Watt, imi Jahre 1900 die OSminmlampc 650 Kerzen, b. h. ebensoviel, wie die im Jahre 1904 bekannt gewordene Tantallampe. Durch die Wolframsaden- lampe wurde dann im Jtthre 1906 die Lichtausbente aut 900 Kerzen sür 1000 Watt gesteigert, im Jahre 1911 brachten es die hochkcrzigen Wvlsramdrahtlampcn, welche der bis dahin ausschließlich als Kleinlichtauelle geltenden Glühlampe das weite Gebiet der Großbcleuchtung erschlossen, aus tim Lichtausbente von 1250 Kerzen, und die inr Herbst des Jahres 1915 hcraus- gekonrmene Nitralampe der A. E. G, Wolftamdray! in Stickstoss- süllung glühend, die zunächst allerdings nur als Starklichtguellc von 600—3000 Kerzen gebaut wird, voraussichtlich aber auch demnächst als Kleinlampc auf den Markt kommen kann, liefert etwa 2000 Kerzen für 1000 Watt. Die Lichtausbente unserer Glühlampe hat sich also im Verlause von 34 Jahren nahezu verzehnfacht, und eine noch ivcitcre Steigerung des Nutzeffekts der Glühlampe muß als durchaus im Bereich der Möglichkeit liegend angesehen werden.
* Glänzende Aussichten. Der junge Ehemann (am Hochzeitstags: „Wir haben bis jetzt noch gar nicht darüber gesprochen, lieber Schwiegervater — wie ift’S denn eigentlich mit der Mitgist?" — Schwiegervater: „Hm ja, das wird heute selbstverständlich geregelt — ich nur erst wechseln lassen!"
«leine Tageschronik.
In Soanich-Hill auf der Insel Dancouver ist ein astronomisches Observatorium eingerichtet worden, das das zweitgrößte Teleskop mit einem Durchmesser von 73 Zoll erhalten soll.
* Die alpine Rettungsstation Innsbruck teilt mit: Der 25 Jahre alte Juwelierssohn Jvsef Dicselt aus Düsseldorf wird seit Samstag, wo er einen Ausflug ins Hochgebirge unternahm, vermißt. Es werden Nachforschungen angcstellt.
* In .einigen Gemeinden der Vereinigten Staaten haben Regengüsse großen Schaden auf den Farmen und mich sonst angcrichtet. Mehrere Personen sind in den Fluten um- gekommen. In der Gegend von Michigan ist der Sachschaden besonders groß.
Märkte.
o Nidda, 13. Moi. Aul deni heutige» Piingstmarkt wnren Ferkel außerordentlich stark anlgelrieben und deshalb die Preise mäßig. Ein Paar Ferkel, 8 Wochen alt, kostete 35—40 Mk., ältere das Paar 50—55 Mark. Manche Landwirte holten mit dem Ankauf von Nachzucht zurück, weil Ne noch leite Schweine liege» hoben, wosiir »ach den, letzten Maiktbericht in Franksurt a. M. die Preise wieder uw 2 PIg. liir das Pfund Schlachtgewicht gestmken (mb. Dagegen sind hier die Fleisch- »nd Wurstvreise »och verhältnis- mäßiq recht hoch.
P Lantcrbach, 13. Mai. Ter heutige Schwein einarkt ivar mit langen Ferkeln verhältnismäßig glit besahren. Jnlolge der gedrückten Preise sür Schlachlschivetne wollte der Handel ai>- langs nicht recht in? Rollen kommen, troizdem genügend Känser vorhanden waren, da für 8—10 Wochen alle Ferkel 50—80 Pik. gelordert wiirden. Doch waren an, Schlüsse des Markte» last alle Tiere verkonlt bis ans einzelne, iür die allzu hohe Prelle verlaiigi wurden. Der nächste Schweincinarkt findet am 10. Juni statt, mit den, der sogenannte Prämiiernngsmorkt verbuiiden ist, bei Ivelcheiii auch Großvieh — das einzige Mal im Jahre — zum Aiistrieb kommt, krämermarkt wird ebeufollr an dielen, Tage nbgehalle» und ein« Perlosung von Pieh und iandwirtschalllichen Geräten veranstaltet.
z. herchenhain, 12. Mai. Heute wurde bei ungünstiger Witterung der „Walpurgismarkt" abgehalten. Trotz des anhaltenden Regens wurde der Markt mit Schweinen stark besahren, Br, einer Anzahl von ungefähr 600 Schweinen standen die Preise der Ferkel tvie folgt: 6—8wöchige kosteten 40—50 Plöark, 8—10- wöchige 50—60 Mark. Läufer standen im Verlßiltnis zu den Ferkeln nicht auf ihrem Wert. Der Krümermarkt des Nachmittags war wie alljäl/rlich manaeshaft besucht.
L. istiedberg, 13. Mai. Wochenmarkt. Butter ist abgeschlagen und kostet das Psund 1,40 Mk. Käsematte 20 Psg , Eier das Stück 8 Psg., Käse 6 Psg. Viel Salat, Spinat und Spargel wurden zu Markt gebracht, cbeitso viele Pflanzen, Mumcnstöcke und Sträuße. Kartos'eln wurden mit.5 Mark der Zentner bezahlt.
ni. Itlrchhai», 13. Mai. Dem gestrigen Markt waren 689 Schweine zugrsahren. Der Handel war sehr flott. Es wurde bezahlt für dws Paar Läuser 60—120 Mk., für das Paar Ferkel 30—48 Mk., je nach Qualität.
eh vi»»cu, >3. Mai. Tie Spargel Märkte Nieder- Jngelhcim »nd Heidksbeim waren ,» der letzten Zelt günstig be- inhreti. In, allqen,eineii habe» sich die Preise etwas erhöht. Jmmerhlii dari aiigenonune» werden, daß bei anhaltend warmer Wltternng der Preis auch wieder herabgeben ivird. Auch der Ranbeimer Svargelmarkt entwickelt üch aünstig >ind weist eine gute Zniiihr a»l, Ivie denn übcrhanvt bei keinen, der hessischen S v a r g e l m ä r k t e über den GeschollSgang geklagt werden kann, de»» der Abiai, ist bei starker Nachfrage lehr rege. Dazu konmit der bedeutende Periond, de» di« rheiilhesüschen Eoarget- chter nach den großen Städte» deS NiedsrrbeinS, WestlalenS und MitteldcutichlandS haben. — Bemerkenswert ist, daß die ersten Er d- beereu auf den Alärkte» der große» Städte ,»„> Perkaick gebracht ivnrden. Natürlich ivnrdcn iür diele seltenen Produkte überaus hohe Preise nugelegt. Die Prelle stellten sich sür das Psimd Erdbeeren auk 2.50—4,00 Mk., eine gewiß nicht zu niedrige Ein- schätzting dicicr Frühirucht.
cd. Rirder-Fngrlhcim, 13. Mai. Ob st markt. Svargel I. Sorte 55-85 Mk., 2. Sorte 40-45 Mk., Rhabarber 5-5,50 Mk., der Zentner.
FO. Wiesbaden. Diehhoi-Marktberl cht vom 13. Mai. Austrieb: Rinder 81 lOchieti 9, Bullen 14, Kühe >»>d Färsen 58,,
-chweine 448.
Preise Iür 100 Bid. Lebend- Schlacht- aewicht
Mk.
49-52
Kälber 81“, Schate 23,
Geschält mittet.
C r6t c».
Poklflellchlae, ausgeinästete, böchllen Schlacht- wertes ln, Alter von 4—7 Jahren ....
Jungs, flslschlge, nicht anSgemästete und ältere
ansgemästete............48—51
Mäßig genäbrls junge und gut ge»
genährte ältere...........43—17
Bullen.
vollkleischlqe, anSgew., höchsten Schlachtw. . . 41—44
Pollsielschige, süngere..........33—40
Färlen. K ü h «.
Aollslellchsge ansgemästete Färsen höchsten
SchlachtivertiS...........45—48
Pollsielschige ansgemästete Kühe höchsten
Cchlachtwertes bi» z» 7 Jahren ..... 38—42
Acltere ansgemästete Kühe »nd wenig gut ent»
wickelte jüngere Kühe .........42—ln
Mäßig genährte Kühe »nd Färsen . .... 32 37
Gering genährte Kühe und Färsen.....29—32
Kälber
Feinste Mastkälber....... ... 65-67
Mittlere Mast- »nd beste Saugkälber.... 58—62 Gerttigere Plast- »nd gute Saugkälber . . . 53—57
Geringe Saugkälber....... . - 47—51
Schake.
Weidemastlchase:
Mastlämmer und Masthammel .... 44,50—45,5092—94
Schweine.
Lollsteischige Schweine von 30—100 kg: Lebendgewicht ..............45-47
Pollsleilchlge Schweine unter 30 lex Lebendgewicht 44-46 Vollslcischige Schtvetne von 100—120 k» Lebendgewicht .............. 48 48
Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht .............. 45-450, 66—57
Fettschweine über 150 kg Lebendgewicht . . 40-41*/, 50—52
Limburg a. d. Lahn, >3. Mai. Frucht markt. Durch» lchntttkpreir vro Malter. Roter Weizen (Nahauischers 18,80 Mk.. weißer Welze» iangebante Fremdsortens 16,30 Alk, Korn 12,40 Mk, Gerste (Futters 0,00 Pik., Braugerste 00.00 Mk, Haler 8,70—0,00, Pik., Erbie» 0,00 Mk, Kartosselu 50 Kilo 0,00-0,00 Mk. Butter das Psund 1,20—0.00 Mk-, Gier das Stück 7 Psg.
Mk.
86-91
85-90
77—84
71—78
85-69
82—88
70—73
78—82
63—68
58-62
108-111
97-103
88-95
80-86
58-60
57-59
68-00
Airchliche Nachrichten.
Israelitische Neligionrgemeinde. ©ottcs&icnft in der Synagoge (Süd-Anlage).
SamStaq, den 16 Mat 1914: Borab end: 7.45 Uhr.
PI org enS: 8.30 Uhr.
Nachmittag»: 4.00 Uhr.
Sa bb atau» g an g: 0.00 Uhr,
Israelitische lleligionzgesellschast.
Gottesdienst.
Sabbat^eier am 16. Mai 1914: streitaa abend 7.45 Uhr.
Samstaa vormiitaq 8.00 Utir.
Samstaq nachmittag 4.00 Uhr.
Cabbai-AuSganq 9.00 Uhr.
WochengotteSdieust: Morqens 6.00. abends 9.00 Uhr.
Meteorologische Veobachtungen der Station Gießen.
Mai
1914
"o.2i
2 p -o
- o
S-ö
6V
85 c W
• S 1
'S =
1
ä'°1
SBri
COa
ui
Wetter
13
2 |
751,8
12,9
5,2
46
w
4
9
Bew. Himmel
13.
0“
751,8
8.5
6,6
80
WNW
2
10
Bed. Himmel
11.
750,9
8,1
7,3
90
SSW
2
10
Regenlropsc«
Höchste Temperatur am 12.—13. Mai 1914 --- -s- 1S.4VJ. Niedrigste , . 12.-13. „ 1914 = + 37°,
Niederschlag: 0,2 mm.
Abwcchieluna ttt die Krankenkost zu bringen, ist eine wichtige Ausgabe aller derer, die für die (Lrnäbrung von Krausen und Rekonvaleszenten zu sorgen haben. (5ine schätzenswerte Hilfe bielA hierbei das „Kufeke" .Kochbüchleiw denn es zeigt in 104 vraklischen und leicht auszuflihrenden Kochrezepten, ivie abwechselitngsreich mau den Speisezettel gestalten kann, ivenn inan das als vorzüglich anerkannte »Kufere" in der Krankenküche gebraucht. Das Büchlein, das sich grober Beliebtheit erfreut, ist in Apotheken und Drogerien gratis erhaltllch. 762hv
1913: 14 664 Badegäste
bei Nieren^ leiden, Harnsäure, Zucker, ® Eiweiss.
Fürstliche Wildanger MineralqueUen A.-G., Bad Wildnngen — Schriften kostenfrei
1913 : 2 278 876 Fiaschen Versand


