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Drittes Blatt
164. Jahrgang
Erschein! täglich „iü Ausnahme de- Sonntag;.
Tie „»ießener .^omilienblötter" werden dein .Anzeiger' viermal Ivöchenllich beigklegt. da? „»teüdlatt für den Kreis Siehe»" zweimal Ivöchenllich. Die „kantwirtschaftlichen z«i>-
sngen" erscheinen monailich zweimal.
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhefien
Samstag. 25 . April 1-14
Rotationsdruck und Berlaq der Brühl'Iche» UnioerfUetS * Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- firaße 7. Expedition und Verlag: ea®nl. Redakt>on:«-^l12. Tel.-Adr.:AnjeigerKieße:i.
was wir wollen?
Bon Rechtsanwalt E. K a n f m a u ti, Bezirksvertrauensniann für OJiefjcn Stabt.
Juug-Deutschland heißt unser Bund. Ein junger Verband' Und doch wein heule >eder im freundlichen oder feindlichen Lager, daß wir um die deutsche Jugend t»erben, daß rnser Zweck und (Ziel einzig und allein ist die Heranbildung einer srohcn, tvrperlich leistungsfähige», sittlich lückiligcii, von Äenieinsinn und Gottesfurcht, Heimat und Vaterlandsliebe erfüllten Jugend Ter ganzen deutschen Juges.d. Vornehmlich wollen mir dabei uns an die schul entlasicne Jugend wenden, um sie bis zur Erfüllung der allgemeine» Wehrpflicht körperlich und geistig frisch imd gesund zu erhalten, Muskeln, Herz und Lunge zu stärken, Äuge und Gehör zu sckiärscn, die Kenntnis der Natur und ihrer Erzeugnisse zu fördern, da-s Vertrautsein mit Wald und Jlur und das Zurechtsinden in diesen bei Tage und ütacht zu lehre», kurz unsere Jugend in dem richtigen Gebrauch des Körpers und seiner natürlichen Hilfsmittel zu unterweisen
Was lvir wollen, wissen, glaube ich, heutzutage nahezu alle Teutschen, nur wie mir unser Ziel zu errcickren gedenken, das ist Manchem noch unbekannt. Tic schon über 100 Jahre alte deutsche Turncrschast und die inancherlei Sportvcrbände nahmen schon die Jugend in ihren Reihen auß als der Jung- Teutschlandbuud noch nicht bestand, nnd religiöse und an derc Jugcndvereine lieben sich deren sittliche und geistige Förderung am Herzen liegen, llud trotzdem war die Jung- Tcutschland-Lcwegung »otivcndig und auch für die alten Verbände von Vorteil.
Zunächst will Jung-Teutschland allen diesen Verbänden keine Konkurrenz machen, ihnen nicht den Nachwuchs weg- nehmen und so deren Lebensadern unterbinden. Im Gegenteil! Jung-Teutschland tvill die noch außerhalb dieser Verbände stehende Jugend sammeln und sie unter die Fahnen der alten Verbände führen, damit sie deren Ziele nnd Bestrebungen in der praktischen Arbeit kennen und ihre Eigenart lieben lernen
Ist nun diese unsere Werbetätigkeit zu Gunsten der alten Verbände überhaupt nötig gewesen? Mancher lvird daraus Hinweisen, daft z.B die deutsche Turncrschast aus eigener Kraft und ohne behördliche Unterstützung, ja zeitweise sogar gegen behördliche Einschränkung cs zu einer Mitgliederzahl von über einer Million gebracht hat. Ganz richtig. Aber in dieser Million sind Junge und Alte enthalten. In unserem deutschen Vaterland haben wir fünf Millionen junger Leute, die pur unsere Jugendpflege in Betracht kommen, aber nur eine Million ist in den oben genannten Verbänden als Mitglieder organisiert, vier volle Millionen stehen der ganzen vaterländischen Jugendbewegung noch gleichgültig, wenn nicht feindlich gegenüber. Diesen den richtigen Weg zu zeigen oder sie auf denselben zurückzuführen, ist unsere vornehmste Aufgabe.
Nun noch die eine Frage: „Wie will Jung-Teutschland diese Aufgabe lösen?"
Zunächst durch Znsammenschskießung der einzelnen, oben genanntcli Verbände sowie der Vereine und Personen, welche durch ihre tätige oder geldliche Mithilfe die Jugendpflege fördern wollen, in eine gemeinsame Organisation, hier soll ihnen Gelegenheit gegeben werden, sich gegenseitig kennen nnd auch die andere Meinung achten zu lernen, hier sollen rlte Vorurteile beseitigt und die Führer der einzelnen örtlichen Verbände darauf hingewicsen werden, daß es ebenso fm Interesse ihrer Vereine und der von diesen verfochtenen guten Sache, als auch in dem unserer gesamten deutschen Jugend liegt, wenn in gemeinsamer Arbeit nicht immer nieder da-s'betoni und in den Vordergrund gestellt wird, was sie von einander trennt, sondern das, was sie einigt, lvas ihnen allen als erstrebenswertes Ziel vor Augen steht, das Wohl nnd die körperliche und sittliche Erziehung unserer deutschen Jugend, auf der die Zukunft unseres dentscheir Vaterlandes beruht.
In gemeinsamer Arbeit, zu der Jung Deutschland durch Veranstaltung von Turn und Sportfesten, Spielen und Wanderungen allen angcschlossenen Vereinen und Verbinden Gelegenheit geben tvill, lernt man sich gegenseitig kennen und achten. Damit ist aber schon viel gewonnen. Tenn wenn auch allen Verbänden, die ans vaterländischer Grundlage die Jugendpslege fördern wollen, die Möglichkeit des Gctrcnutmarschicrcns unter Wahrung ihrer vollen Selb ständigkeit und Eigenart gelassen lvcrden muß und auch gelassen wird, so inuß ihnen doch auch durch die gemeinsame Arbeit klar werden, daß nur durch ein gcmeinschastliches Schlagen der Ansturni der vaterlandsscindlichen Verbände erfolgreich abgewehrt und das gemeinsame Ziel erreicht
werden kauli, das unverrückbar das sein und bleiben muß, die ganze deutsche Jugend unter unseren Fahnen znsammcn- zuschlicßen.
In allen in Betracht kominendeli Gicßcner Vereinen ist jetzt die Erkenntnis von dem wahre» Wese» unserer Jung- Dcutschland-Bewegung erkannt, alle arbeiten gern und freudig, vor allcni aber auch einträchtig Hand in Hand au der Eriüchtiguug der Jugend unserer Vaterstadt mit, und ich habe die feste Zuversicht, daß solcher Arbeit der Erfolg nicht versagt iverdcu tann
Alle» denen aber, die noch zweifelnd oder abwartend unserer Jung - Deutschlandsachc gegcnübersteheu, ist au, Sonntag Gelegenheit gegeben, Zweck und Ziele unserer Bewegung und unsere praktische Jugendpflegearbcit durch unsere beiden Landesverbandsvorsitzenden kennen zu lernen, die über diese Fragen ans unserem Gicßencr Jugendtagc sprechen werden.
Hoffen wir, daß auch diese Tagung uns in unserer Arbeit für die Jugend Gießens ein gut Stück lveiter por- ivärts bringt.
vereinsnachrichteir.
— Kricgervcrein Gießen. Am 23. April hielt der Kriegerverein Gießen seine zweite Hauptversammlung ab, in der »ach Beschlußfassung über einige Satzungsänderungen Kam. Postschaiiner M o b r einen Vortrag über die „Kämpfe der Tüd- abteilung INI Holtentottenseldzug gegen die Feldschuhiräger und Hendrik Witbai" hielt, der mit »öligem Interesse und Bciiall ausgenommen wurde. Sodann wurde für den 3. Mai ein Ausflug nach Gladenbach beschlösse».
r. B a d *N a n h e i IN, 24. April. Der R o d e lklub .Johannisberg" belchloß in seiner außerordentlichen Hauplversamin- lttiig, den Verein a»s>i,lösen nnd sich dem Sportverein an- zuscliließe». Tas-elbe bet auch die 2, a d l a l> r e r v « r c i n t y u n a l-eictilolicii, so dos, die Pflege der verfchiedenc» Sportarten ganz auf den Sporlverein übergegangen ist.
Lai,0u>irt»chaft.
». Zum Schutze der Obst bau me. Nachdem die Witterung dieses Frühiahrs der Entwicklung »er Btütcn gnßcrordcnl- lich günslig war. ia daß wieder einmal ein guleS Obsljohr zu cr- warlen sein dürste, liegt vor allem auch an den, Obftbaiiinzüchter selbst, jetzt die erforderlichen Maßregeln zu tressen, seine Obstbäume gegen alle Schädlinge nnd Feinde nach Möglichkeit zn schützen. So müssen jetzt die im letzten Herbst mit Eriolg angelegten Leimringe eutsernt, verbrannt und die an dessen Rand oder unterhalb am Baumstamm abgelegten Eier des Frostspanncrs vernichtet werden durch jorgsiltiges Abbürsten der Rinde Tie Arbeit n,uß längstens bis Mitte Mai fertig sein, da dann andernfalls die Räupchen auskriechen und ihr Zerstörungswcrk beginnen.
— Röthges, 25. April. Bei der Bezirks-Pferde schau zu L i ch wurde dem Georg B II t t e r a d II. von hier für seine Belgier Stammbnch-Stutc nebst Fohlen der erste Preis mit 60 Mark zugeteilt.
§ Schotten, 24. April Am 23. und 24. Mai d. I. sindkt hier eine landwirtschaftliche Krcisschau statt. Zur Ausstellung gelangen Pferde, Rinder, - Schweb«-, Ziegen, Schafe, Erzeugnisse der Milchwirtschaft, Maschinen, baulich« Einrichtungen und wissenschaitliche Arbeiten aus dem landwirtsckiaitlichcii Unterrichts-, Meliorations- und Beriuchswcsen.
Univcreitäts»N«icl,riebten.
Der Privatdozent für Geographie und Abicilaingsvorftcher am Institut für Meereskunde der Berliner Universität Dr. Alfred Rühl ist zum außcrordenUichen Proscjsor ernannt worden — Zum atademi scheu Musikdirektor an der Universität Kiel ist als Nachsolger von Pro». Tr. H. Stange der Dirigent des Vereins der Musikfreunde und des Kieler Gesangvereins Dr. vhil. Ernst Kunscmüller berufen worden. Er ist 1885 zu Rehme in Westfale» geboren.
Vom Kaiser-Wil-Hclms-Jnstitut für Kohlen sorschung. Dr. K. Keller, Vorstand des wissenschaftlichen Laboratoriums der Gcsellschait Tür Tecrvcrwcrtung in Duis - b u r g-M c i de r i ch , Tr. W. Schneider, Assistent am chemischen Institut der Landwirtschaftlichen .Hochschule in Berlin, Dr.-Jng. Emerich Czako, Assistent an der Lehr- und Per suchsanstalt der Technischci, Hockvchulc zu Karlsruhe, Tr. R. Lepsius, Assisieni am elektroiechnischen Institut der Technischen Hochschule zu Charlottenburg Und Tr.-Ing. A Rodcr- bürg, kkssistem am anorganischeu Laboratorium der Technischen Hochschule zu Aachen wurden zu Assistenten am Kaiser-Wilhelm-Institut sür Kohlcnlorschung in Mülheim a. Ruhr bcruicn. —
kklrjtsebifsnkrt.
Johannisthal, 24 April. Heute vormittag sind hier um 11 ,13 Uhr die Ofsizicrsstieaer Leutnant Carganico, als Führer und Hauptmann Kerls ick als Beobachter aus einem Luiivcrlebrsdopvcldecker nach icchsstündigem Fluge gelandet. Tie Flieger, der heute morgen in Straßburq >. E. ausgcstiegcn waren, sind, nachdem sie die Benzin- und Oeloorrälc ergänzt hatten, um
12,39 Uhr in der Richtung »ach Königsberg i. Pr. wieder auf*
gestiegen.
EintvllkühncrFlug. Hamburg, 25. klpril. Einen tollkühnen Flug, der iür die Betroifenen^noch glimpstich endete, haben am Tonuerslag die brwen Flieger Schlegel und Rohrbach gemacht Tic Bcitum gerieten bei cinzwi Fluge Gvlba Schwerin—Hamburg j» ein Gcwiiier, das die Gotha-Taube über > 7 Stunde lang wie eil! Spielzeug dlirch die Lüste wart und sibtieß- lich die Maschine zu Boden schmetterte. Schlegel schreibt an die „Tägliche Rundschau": Steil säumen mir der Erde zu und :» wenigen Minuten lag unser Apparat unten. Glücklicherweilk konnten wir uns selbst befreien. Weder ich »och mein Passagier lind ernstlich verletzt ivorden.
W mit, 24. Avril. Der Flieger T i l s cki m a n n . der beute morgen in Aiveru zur ersten Etappe des Schickitsliiges Wien—Prag mit feinem Bruder als Passagier ausstieg, ist bei Zwettl infolge ungünstiger Windverhältnisse a bg c st ü r z l. Pitschinann wurde lc lensgcsährlich, sein Bruder schwer verletzt.
vermischte».
* Zu der Entlarvung des Köslin er Bürgermeisters erklärt der Magistra: von Weißensels: Bei der Bewerbung des Tr. Alexander war dieiem milgclcilt nwrden, daß er weder sür jetzt noch für später aus ein Gehalt rechnen könne, noch auf eine scstc Anstellung. Daraus lmbe Tr. Alexander Thor* manki das Zeugnis eines KamniergcrichtSratcs eingeiandt und die Bitte ausgesprochen, daß man ihm, da feine Eltern geswrbcn seien, ein kleines Gehalt bewilligen möge. In der Antwort des Magistrats wurde ihm miigeteilt, daß er weder aus Bezahlung noch aus feste 'Anstellung rechnen solle. Daraus sei Alexander am 16. Januar 1911 in Weißensels cingctrctcn und im November desielben Jahres wieder ausgeschieden. In dem an den Magistrat gerichteten sclbstverfaßtcn Lebenslauf bezeichnet er iich als einen cucrgischcu .Kommuiialpoliiiter In der Gciellschast von Weißensels Inar Thormaun alias 'Alexander höchst unbeliebt. Ein Herr mußte ihm anläßlich eines Tanzes die Zigarre aus dem Munde nehmen. Er erhielt den Spitzname» Alexander der Große. weil er damit renommierte, daß er mit dem Direktor der Teutschen Bank in einer wichtigen Mission in Konstgntinopcl gewesen sei. Aus Nord* hausen wird bcriäuctct, daß dort das Gesuch Thormanns um Einstellung als MckgistratSassistcnt abgelehnt worden war.
* Automobilunfälle. Ani der Landstraße zwischen elrnsseldc und Blumenberg in der Mark rannte gestern ?lbcnd en, Warenhans.rutomobii gegen einen Baum. Ter Begleiter des ChausseurS, Sonncnibeil. flog mit dem Kops gegen einen Baum nnd wurde getötet, der Ehaunenr wurde leicht verletzt. — Zwischen Renche » jmh Okusbach fiel ein Automobil die Böschung hinab, wobei der Insasse, ein Herr Zinimcrer aus Basel, so schwer verletzt lrmrde, daß er in das Spital nach Renchen gebracht werden mußte. Der Ehanfseur blieb nilverletzt.
* 17 Personen ertrunken. Aus Petersburg wird gcnieldet: In dem Dorik W o s kr c s s e II t i lGouvernement Jcka» terinoslawl ist heute nacht eine 'Anzahl Baneciiivagen, deren Pstrde dliräi ei» Feuerwerk scheuten, mit den Insassen von einer Hoheit Uferböschung in einen Fluß hinabgestürzt. >7 Personen sind ertrunken.
* R a u b ü b e r s a l l a u f einen Pfarrer. Ans Köln lvird gemeldet: In Nordkirch-en wurde aus de» Pfarrer K e r k h o s s ein Raub übersatt verübt. Er wurde in seinem Studierzimmer von zwei Männern, deren Gesichter geschwärzt waren, überwältigt. Es wurden eine goldene Uhr und 50 Mark geraubt. Ein Nachbar, der von der Haushälterin zur Hilfe hcrbei* geholi war, wurde durch zwei Schüsse verletzt. Die Räubev entkamen unerkannt.
Spielplan der vereinigten Zranlfurter Stadttheater.
Gpernhous.
Sonntag, den 25.. April, abends 6 Uhr: »Tie Meistersinger von Nürnberg." Montag, den 27. Avril, abends ^8 Uhr: „Bolenbliit.* Dienstag, den 28. April. abends x /,8 Uhr: .Sulannth." Hieraus: „Ter Liebhaber als dlr.U." Mittwoch, den 20. April, abends */,8 Uhr: ^Undine." Donlrerstag, den ’-U). Slrvtl, abends K8 Uhr: »Endlich allein." kN'eitag, den l. Mai, abe'ds '!J Uhr: »Tristan und Isolde." CainStag, den 2. Alai, abends 1^8 Uhr: ^Mignon." Sonntag, ben 3. Akai, abends 7 Uhr : „Atnölia oder Der Maskenball." Molltag. ben 4. Alai, luichwittagS 4 Uhr: ^ParsUal." Dienstag, den 5. Mai, abends '/.8 Uhr: .Endlich allein." Mittwoch. den 6. Mai, abends 148 Uhr: ..La Aohöine."
Sdraufpicltyaus.
Sonntag, den 26. April, nacbin. '/-,4 Uhr: Frallkilirter Tialekt- stücke: ,Ter alte Bnrgercapltain." Hieraus: .Todgeschosse." 'Abends ' ,8 Uhr: ,Wie einst im Mai." Montag, den 27. Mai, abends 8 Uhr: Znm ersten Male: „Die bumme Soörtjc.' Eine hottändlsche Konrödie in 3 Akten von Ätargliardt van Bryndt. Dienstag, den 2-^. Avril, abeilds 8 Uhr: „Die Tangovrinzessin." Mittivocli, den 29. ?lvril, abends 8 Uhr: „Tie dunmie Doorlje." Donnerstag, deir 3O April, abends 8 Uhr: „Wie einst im Mai" Freitag, den 1. Mai, abends 8 Uhr: „Pygmalion." Samstag, den 2. Mai, abends 8 Uhr: „Das Glück im Wiitkel." Sonntag, den 3. Mat, nachmittags '/,4 Uhr: „(Smilta Galotti." Abends 7 Uhr: ,Dte Tangovriiizessin.E Montag, den 4. Alai. abends x /,8 Uhr: .Die 5lronptätendenten/ Dienstag, den 5. Mai, abends 8 Uhr: .Die duinme Doortje.- Dlittivoch, den 6. Mai, abeitds 8 Uhr: „Ter Ptarrer von §tirchleld."
Lebensfrische und blühendes Aussehen
bis ins hohe Alter hinein ist nur denkbar bei vernünftiger Lebensführung, zweckmäßiger Ernährung und viel Bewegung in reiner Luft. Banz besonders kommt es auf die Ernährung an. „Der ookc Segen der Gesundheit Kanu nicht
84 »c durch
Heilmittel und Wunderkünste, sondern nur durch eine richtige Ernährung gewonnen werden, die den Körper erhält und täglich verjüngt." Das sind die Worte eines bekannten deutschen Arztes und Professors. Zu einer
zweckmäßigen Ernährung gehört das allbekannte
Biomalz.
Das ist ein wohlschmeckendes, billiges Nährmittel, weit und breit geschäht und beliebt. Er kräfllgt den Körper ungemein. Schlaffe, welke Züge verschwinden, die Gesichtsfarbe wird frischer und rofiger, der Teint reiner. Bei blutarmen, blassen, mageren, in der Ernährung heruntergekommenen Personen macht sich eine Hebung des Appetits, des Gewichts und eine mäßige Nundung der Formen bemerkbar, ohne daß lästiger Fettansatz die Schönheit der Formen beeinträchtigt.
Viomalz ist auch allen durch Ueberarbeitung. Kra,rkheit, Nervosität vieler Königlicher Kliniken. Dor Nachahmungen wird gewarnt, heruntergekommenen Personen zu empfehlen. Von Professoren Dose 1 M. und 1.90 M. Kostprobe nebst Broschüre kostenlos durch und Aerzten glänzend beguiachtet und im ständigen Gebrauch die Chem. Fabrik Gebr. Patermann, Teltow-Berlin 196.


