Selfridj nrariM t>tm drei m«6fi«rten Di ft n n e r n, bie
Äwon Kenntnis erholten halten, b,t*; er große Geldsummen lAr LohnauSzahlinigen holen muhte, auf de», Rückioege von Ser Bank überfallen und durch mehrere stic vo l verschü ss c cjätet. Die Räuber entrissen ihm dabei die Geldtasche, doch fanden sic kein Geld mehr darin, da er de» abgehobene» Berrag von der Bank dem Kassierer Mayer übergeben halte, ^er ermordete Kassenbole ivar 50 Jahre alt, verheiratet und j t jj oj fahren bei der Firma angestellt.
Vermisch»«».
» Ter Mordversuch i in Eise itzb a h u z u g bei 2 b erste in dürfte seiner Auskllirnng enlgegenaeheii Bei i»cr Mainzer Allgem Elektrizitätsgesellschaft Berlin, Filiale Mainz, war der 1807 zu Taarloulc geborene Elektrotech nikcr und Kaufmann Albert Nikolaus Schlicht beschäftigt. Schlicht ist nach Unterschlagung von <108 M I . am '21. Januar flüchtig gegangen und ivirb steckbrieflich von der Staats anwaltschaft Mainz versalgi. Schlicht dürste in der Zwilchen -,cit das unterschlagene Geld verpulvert haben. Das Mär chen von dem Mordanfall und dem Mörder, der die Tür zu seinem Abteil plötzlich aufgerissen, aus ihn geschossen >i„i> emm ihn „btinubt" hat, dllrsie erfunden sein. Auch die amtliche Untersuchung des Falles ist zu dem Ergebnis gelangt, datz Schlicht den Nebcrsall nur crjnndcti Hai. Tic Lasse ivnrde beim Abstichen der Strecke gefunden. Eisen tahnbeamte, die sich ini Rebenabtell befanden, walle» nichts von dem angeblichen Kampfe gehört haben. Tic Schüsse ntiitzten sie aber doch unbedingt gehört haben.
* Das alte Leid. Ans Berlin ivird gemeldet: F» Ab tvelcnheü der Eltern lvicltcn die beiben Kinder eines Arbeiters in der Eravachftraßc in Schönebcrg mit Streichhölzer». Eine auf dem Tilche itchcnbo mit Benzin gejüllte Flasche geriet in Brand und explodierte. Durch Stichslammen erhielten die beiden Kinder schwere B I a n d tv » n d e n: der vier Fahre alte K nabe ,sl bereits g e st o r b c n.
* Verunglückter Lebensretter Aus Königs Wusterhausen wird gemeldet: Gestern versuchte der 14 Jahre alte Schüler Rotenberg zwei Kinder, hie aus dem Krük-.-Ii.-e beit» Schlitttchuhlatlicn etNgcbroche» waren, zu retten, und sind dabei den Tod. Tie beiden Eingebrachenen konnten gerettet tvcrden.
* N a ch c i» e in vergeblichen S ü h n e t e r m i n schon gestern in Hannover vor den> Hause des Schiedsiminnes der Vichliäiidlcr B o e ck e r- Großbuchbolz aus die Frau des Hofbesitzers W c de in eh er viermal und verletzte sie schwer. Er erschoß sich dann selbst.
* Au» der Fagd. Aus Lemberg, 8. Febr., wird gemeldet: Bei einer Fagd aui der Besitzung des Grasen Ladislaus T z i edn s c >I ck l aus Jcszuvol wurde die Gräsin Eva Ts z l c d u s c » ck a durch einen die Richtung verl'ehlcndcn Schuh des Grafen Alexander Tzledusciicki lebcnsgesährlich vcrivuiidct.
» B e i m S ch I i t t i ch u b l a » s c n ertrunken. 'Ans R a - doli zell . 3. Febr., wird gemeldet: Trel junge Leute, die gestern abend im Rebe! vom schweizerischen nag' dem badischen liier mit Schllttichnhen lahren wollten, kamen dabei an eine noch nicht trag mhiqe Stelle'. Wahrend der eine nach zurücksahreil konnte, brachen die beiden anderen ein. Thr eine, dir aas Berlin gen in der Schweiz stammte, ertrank, während der andere aus dem Badischen stammende gerettet toetdcn konnte. — Tos Eis aut dein Unttricc tlr jetzt bereits so stark, dah man mit Automobilen von Radolfzell »ach der Reichenau fahren kann.
"EineSchlachtzwlschciiBaucrnuiidKirgiscn. Ftl S ü d - S ib i r i c » entstand zwischen Bauern lind Kirgisen eine Schlägerei. Etwa BOOMann nahmen, mit Beilen, .Heugabeln und Flinten bewafniet, an dein Kamps »al. 18 Vcrs o n c n wurden getötet und 60 mehr oder minder schwer verletzt.
* Fingerabdrücke a l s Zeichen der Eaitbeit. Aus Paris,?!. Febr., wird berichtet: Der Gerichtsarzt Bordes hat mehreren hervorragenden Malern und Bildhauern den Vorschlag gemocht, aus ihren Werken ihre Fingerabdrücke anzubringcn, um sic hierdurch gegen Fälschungen zu schützen. Der Büdhauer Rodln
und die Maler Bonnat, Heinanies und andere haben diesem Vor schlage -ugcsttinnlt, da durch dieses Verfahren in der Tat dem Unwesen der Falscher ei» Ende bereitet würde
Amtlicher Wetterbericht.
2 c s > c n l l i ch e i Wetterdienst, Gießen. Welleranssichre» in Hellen am Donnerstag, den 5. Febr. 1 Hl 4 : Ricn.’irti de nee, viellnch dunstig oder nebelig, tags mild, nachts Frost, ruhig.
Letzte Nachrichten.
F ü r s o r g c B e r l in s fü r s e i n e A r b c i t s l o s e n.
Berlin, 4. Febr. Boin A n s j ch n st der S t a d I v c r- ordncten zur Vorberatung des sozlaldclnolratischen Antrages über die Bewilligung von .500 000 Mark zur Unterstützung von Berliner Arbeitslosen wurden gestern unter Ablehnung dieses Antrages folge,ide Anträge angenom- »icn: Tie Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen, den Magistrat zu ermächtigen, 800 000 M ark zu verwenden zur Geivährung von u » v e rz in s l i ch c n D a r l c h e n an Personen, die insolge miitfctvar11 irfien Riederganges ln vorübergehende Rot geraten sind. Voraussichtliche Bewilligung der Darlehen ist ein ljährigcr Aufenthalt ln Berlin. Fn der Regel sollen iinr verheiratete »nb solche Personen unterstützt werde», ivclche eine Foiiiilic zu unterhalten haben und fortlaufende Armen»:,terftützung nicht bezicbcu. Ter Magistrat soll ferner ersucht werden, die Verwaltung der städtischen Rieselgütcr zu beaustragen, Arbeitslose gegen den ortsüblichen Tagelohu in möglichst großem Umfange zu bc schästigcn. Ferner sei die städtische Istnkcrvcrwalknng zu beauftragen, einen OrgaiiisationSplan in bezug aus die K v -
I o n l s a t l o ii st ä d i l» ä, c r O e d l n n d e r c l vorzubrrcitc».
Deutsche Deserteure in L u n ö v i l l c'?
V e e l > ii, 4. ■. Ter „Berliner Lokalanzeigei" meldet
ans L II >t >- v l l l e: Ge II abend lind z w e i d c » t t ch c u 1.1 -
II e II NI Blomont bei L lövillc i II l! n i l o IIII III i t Sa f i c n anärfomiimi. Tic Bevvliernng zeigte üa, sehr erstaunt, da man die tzlnkuiisk der Soldaten iritümlidicrweile mit der bereits bekannt gewordenen Landung eines deutschen Flugzeuges in Vcr bindnng brachte.^Die beiden Soldaten lind nach Luneviile gebracht worden. Sie erklärten, ans Saarbnrg desertiert zu sein.
R e l r ') Stag S t r i a tz w a h l in 2 t f e n b » r g K e h l.
Kar lsr nhc, 8. Febr. Bel der lientigcn durch die Mandatsniedcrlegung des nntioiialliberalen Stadtrats A ö l s ch »otwendig gewordene» Reichstagscrsaywahl in dem 7. badischen Reichstagswahlkreise Tssenbiirg Kehl erhielte» nach vorläufigen^Ermitteiniigen der nationallibrrale Kandidat K ä l s di 9617, der sozialdemokratische Kandidat Geiler 8082 und der Zentriimskandidar Landtagsabgeordneler Tr. Wirth 12289 Summen. Es hat also, wenn diese Zahlen, die wir der „Franks. Ztg." entnehmen, stimmen, zwischen Kölsch und Wirlb eine engere Wahl stattzufinden. Bei der Hanptwahl am 12. Januar 1912 hallen erhalten der nativ nalllbcrale Kandidat 9862, der sozialdemokratische 3705 und der Zentriiiuskaiididat 11 615 Stimmen. In der Stichwahl siegte der Rntioiiallibcrale Kölsch mir 12 712Stimme» über den Zeiitruiilskaildidatcn Schüler, ans den 12 704 Stimmen entfiele».
Ein Schuß aui einen Rekruten i» Kalmar.
Straßburg, 8. Febr lieber einen Zwischenfall i u Kalmar wird der „Straßburger Post" gemeldet: Am Montag ist in Kolmar einem Rekruten des Tragonereeglmcnts Rr. 14 von einem un ii r [mm 1 cn Zivilisten i II die Hand ge schossen und er von einem Offizier IN ärztliche Behandlung ge bracht worden. Tie Kugel ist noch nicht entferne worden. Nähere Aufklärungen des Vorfalles bleiben abzuwartkii.
Hanptlehrer Wagner außer Verfolgung gesetzt.
.H c i 1 b r o n n , 4. Febr. H a u v t l e h r e r W a g n e r . der die Mordtaten in Degerloch und Mühlhausen verübte, ist infolge Be-
ichtusses der Zlraikammer im Einverständnis mit der königlichen Staatsanwaltschaft außer Verfolgung gesetzt »nd danernc i» eine Irrenanstalt verbracht worden.
A n s k l ä r ii n g eine s M o r d e s.
S i n l l g a r t. 4. Febr. Der Polizeibericht meldet: Der angebliche Armenier Lo » g f i e l d-Wo lf, der lnach Zeitungsnachrichten an der am 80. vor. Mts. in San Ren, o verübten Mordtat beteiligt war, ist am Samstag in der Person des Mechanikers Albert Wolf erkannt. Er ist ge boren am 22. September 1894 in Tamm bei Ludwigsbnrg 'Württemberg'!, Ivo er bis vor kurzem wohnhaft und in dem Geschäft seines Vaters tätig ivar. Wolf hatte sich schon seit langer Zeit als Sohn eines reichen Plantagcnbesitzers i„ Santaroia ausgegcbrn. Es ist nicht ausgeschlossen, daß durch ihn noch weitere Personen als Beteiligte scstgestelll werden.
Staatssekretär Grey über die Rüstnngsfrage».
London, 8 Febr. Sir Edward Grey hielt gestern svä: abends nach eiueni Diner ln der H e " d e l s k a in in c r i n M a n che st er eine Rede, in der er die Wichtigkeit der Erhaltung d> oileneii Tür betont,'. Er iührie dabei weiter ans: Das wichtüch'- Ziel der äußeren Politik Kt den, Lande den Frieden zu erhallen, nickt aus Mangel an Mut, als ob England vor de, Fdec eines Krieges io znrücklchreckc, daß es ihn unter keinen Ilm ständen ins Auge lallen könnte. Zandern weil es sich der v, r - w ü ft e n d c » Folge n eines Krieges voll bewußt nt. Tic Uv iarticu der großen Ausgaben für die R i, st u n g e n leie» nicht allein eine britische, sondern eine europäische Frage. Durch Heu Bau des erliini „Dreadnoughts" übernahm England eine gewisse Verantwortung, aber die gegenwärtigen vermeinten Au- gaben für Dreadnoughts seien nicht durch Englai,h bedingt. Aus die m erwartenden varlame,rtnriichkn Klagen über die Höbe der Flottcnetats Bezug nehmend, sagte Grev, daß England i>'n finanziellen Drin! nickt mehr cmlvnnde als andere, daß cs aber als lansinäniiischc Ration von der Ueberproduktivilä! der Ausgaben durchdrungen und von der Beiornnls wegen der Wirtungen auf den Kredit nicht nur Englands, sondern Europas ersüilt lei. Gegen „artig könne man indes wenig »in, außer die Ausgaben Englands in den Grenze» der -Sicherheit und Berpllicbtiuig gegen andere Reichsteile zu erhalten. Grey sprach zum Schluß die Erwartung aus, daß die Finaiizichwieriglditeii allmählich eine Atmolvhän' in Europa erzeugen würden, die ein Uebereinloininen der Ra tiviicn über die RüstiingsauSgaben weit möglicher macken würde als gegenwärtig.
Der Z w i s ch e n i a l l in L n II ö v i l l c.
P a ri . 4 Febr. Das Flugzeug der dentlchcn Lsiiziere, n>el' >4>es die Marke der Albatrosnnrke trug, wurde zerlegt und nach dem Bahnhoi in Lundville gebracht, um nach Metz befördert zu werden. Au Bord des Flugzeuges hat lich nichts Verdächtiges ge luiide». Beide Si'iz re iveiftcn, einer freundlichen Einladung ent sprechend, int Militärkasjno und sprachen sodann dem General B a rin und alten Oiftzicren t» r Garnison ranöville ihren Donk für die ihnen bereitete Auniahme aus. — 'Rachl einer anderen Darstellung reisten die Offiziere um I I Uhr nach Metz ab. Ändere Berichterstatter behaupten, daß sie sich »ni II Uhr nachts noch immer in der Kaserne der Kavalli-ricdivilion in Lunevillc befunden hätten. (Roli; des W. T.-B.: Bis heule früh 7’/ ; . Uhr waren die beiden Ossiziere bei ihrer zuständigen Flugstation in Metz noch nicht ein getrosten.)
Slbw Sodcicr M!ve,a!-V»ch1iiri, sind seil fast 3 Ualirzelüileit beoShri bei Büsten, Beiserlieil, Kotorrh der buftwege eie. saue Soeeiei nHoerel-PestiBe» — und nur
diese! - merder aus den bekannten, Don alters her zur Hur Dererdneten Gemeinde - Bellquellen no. 3 a. IS des Bades Scden a.Taunus gewonnen, dcküe Snderer (nfieral-PastiBeu müssen Sie »erlangen, nenn Sie die wirksamen Satze der genannten Beltguetlen haben wollen neben! eu» Preise »»» es PI,. ,e» 5<bcdklel e» bebei.
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Bekanntmachung.
?luf bem heute dahier abaebaltenen Biehniarkl ift eine >luh iWelbscheck» stehen aedlieben. Der Eigentümer wird autaeforderte sick der umerncichneter Behörde zu melden, und kann das Dier aenen Erstattung der entstandenen .^osteki in Emvsang nehmen.
Gtehene den & Februar 1914.
Gronberzvlilicke- Poli;cianit Gienen.
Gebhardt. ItzSü
Stadt. Seefisch-Markt
Tonncrstag, de» 5. Februar 191-4, nachmittags 2Va Uhr beginnend, in den Marktlanben.
,8um Rcrkaui kommt nur beste, frischeste Rordiccware zn higiaen, lediglich die Selbstkosten der Stadt deckenden 'preisen. Tie VerkauISoreile lind an den Berkanssstänben anaeichlagen. 1M>ö
Diese Woche niedriae Prrtle und aroner Borrat an Schellnich. llabliau, Seelachs. Backnicki. Schollen, Seczandcr, Earbonadc »nd grünen Hcrinaen.
Ceietzlichc 8 ksti>ki-Pris»jk>.
Die diesjährigen Gesellenprüfungen finden in den Monaten Apnl und Mai statt. Die Anmeldungen habe» am Sonntag, de» 15. Februar d. F., von vorm. 8 1 /,,—11 Uhr. in der Gewerbeschule — Zimmer Rr. 1 — zu erfolgen. Die Prusniigsiebühr vhn 5 Mark ist bei der Anmeldung zu entrichten und gleichzeitig der Lehrvettrag vor- znlcgen. 1584v
Gießen, am 30. Januar 1914.
Der Prüfungsausschlltz des Ortsgewerbeverein» Gießen.
Architekt Schramm, Vorsitzender.
Meppens«! GoetheschoSe, ÖWael! a, iS.
privat-8eab und Handelsschule, erteilt ckinsöhrigenzengni«.
Gute Verpfleg, p.Aufsicht. Lorqs.Ueberwach. v.Schularb.Grog GaN. Neubau lu.gentrath., el-Lichr. flläsg. pention-iprels. Ppofpctere d. d. Dirthtion ISOlhvl
Philosophenwald
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^rische Wrßklii, anerfiRKt unhn Äufttf, itf, 2rfiofo= lailc, flüfdo, stutc Millti, AijsttßtliSik, srischc kitr
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