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ihm brri Monats WfKiBflm« und Tisnllenilaoung, qsqsu V i n fl wcgcu dsssctbsu Acrgchen« die gkichr «träte, gcgsn g da m i b t lotsen erschwerte» militärischen Uugeborianis und vqisivcr Bcstsck, IMS rwei Monate Gcsäncknis unter Abstanbnabme non bem Antrag aut Tsgradaliou, gegen -H^o g e wegen erschwerten militärischen sin gehorsams sechs Wochen ^tubenarrelt nnb gegen P t e i f f e r wegen vassiver Bestechung drei Monate Gefängnis und außerdem Ader kennung ber Bekleidung ütsentlicher Aeinter »us die Tauer eines iahresf Bezüglich aller übrigen Angeklagten beantragte er Ver­werfung der Berufung des Gcrichlsherrn,

Das Oberlriegsgericht verurteilte die ZeuqleutuantS Schleu­der und »ittft iwgen erschn-erten tnrlrtärischen Ungehorsams und vastwcr Bestechung zu je 6 Wochen verschärsrem Stubenarrest, den Feuerwerker Schmidt ivcgen erschwerten militärischen Nn gehorsams und Bestechung zu -l Wochen geltnbe,» Arrest, den tseugleutnant Soge ivegen erschnwrten militärischen Ungehor­sams zu 3 Wochen verjchärstem Stubenarrest. Bei Schleuber, tzinst und Schmidt sind je 14 Tage, bei Soge sieben Tage aut die UntersuchungShast angerechnet worden. Wegen des Angeklagten Jcugkcutnant Tiltan wurde das Verjähren wegen Verjährung eingestellt, wegen der Befischung aus I r e i f vr c cki u n g erkannt. Bezüglich des Angeklagten Tberintendantursekretär Pfeiffer Hai es das Gericht nicht mit Sicherheit für nach- gewiesen erachtet, batz er Nachrichten den, Brandt gegeben bade und sich habe bestechen lassen; er wurde deshalb irriges pro-- ch e n. (Das Urteil vom 5. August hatte folgendermaßen ge­lautet; Gegen Tilian aut 2 Monate Gefängnis und Tienstent lassung; gegen Schleuder und Sinst aus 4 Monate Gejängnis und Tienftentlasiung; gegen Schmidt aus 2>3 Monate Geiängni- nnd Degradation; gegen Tröse auf .3 Wotiten gelinden Arrest; gegen Soge aut 43 Tage Festungshaft: gegen Pfeiffer aus 6 Mo­nate Gefängnis und Unfähigkeit zur Bekleidung eines öffentlichen Amtes ans die Tauet- von einem Jahre.)

I» dar

Begründung wurde ausgeführt; Etz handelt sich NN, außerordentlich schwere Verfehlungen der AngeNagten, Sie haben ihnen nnvertraute Dienstgeheimnisse dem Vertreter einer Privatfirma preisgegebrn Das Gerichtt aber Loch trotz alledem dazu qetommen, hier einen minderschweren Fall anzunehmen und den Angeklagten mstdernde Umstande znzubtlligen Tie AngeNagten sind zur Feit ihrer Derfehlunqen noch sehr jung gewesen und luidrn nicht geglaubt nch durch die Preisgabe der Tienngeheimnstse irgenb einer Ver­fehlung schuldig zu mache». Sie haben gemeint, vor der Firma >truvv -der deren Vertreter gäbe es keine Geheimnisse. Tie Bot teile, die den AngeNagten q««hr! sind, waren austerordenilich germg, so daß das Gericht m Anbetracht der ganzen Sachlage nur aus geringe Strafen erkannt hat.

Scrmilcbte».

* 'S chneeftücine. Aus Paris, 22. Jan, ,oi,d gemeldet; Infolge der Schneestürme sind mehrere Dörfer bei Beciers !Südfrankieich) seit säst einer Woche von der Außenwelt abgeschnit ten. Die Bürgermeister teilten dem Präsetten telegraphisch mit, daß die L e h e n S III i 11 e l v o r r ä I e der Bevölkerung e r s ch ö v f t seien und die Dörfer um jeden Preis aus ihrer bedrohlichen Lage befreit werden müßten.

* In der staatlichen Pnlverntühle von Ripault bei Tours wurden durch eine Efplosron von 500 Kilogramm Ge- tvehrpulver zahlreiche Arbeiter verwundet, darunter fünf sehr schwer. Man glaubt, daß die Efplosron durch Kurzschluß ver­ursacht worden ist.

Kleine Tatzerchronik.

Am Mitrnroch mittag ist die Liegestelte des gejunke-

>: e n » » t e r s e e d o o t e s A aufgefunden.

Handel.

T c r Z c >t t ra l aus ich» ß der R e i chsba n k ist auf Tvu- ircrsiag vormittag einberufen worden Ec- handelt sich um eine Diskontherabsetzung.

Amtlicher Wetterbericht.

Oefjentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetterausjichtet! in Sejsen am Irena, , den 23. Jan, 1814: Keilte Ivelentltche Slenbcntng, uortviegenb trocken, Froh, nord­östliche Winde.

Schneebetichi he» LchiNub? «trieften.

3iu Vogelsberg bei klaren, Wetter vorzügliche Tchneeverhält- jffe in> Wald; in den Tälern nicht besonders günstig.

Letzte Nachrichten.

Serabsetzitng von Diskont und Lombard.

Berlin, 22. Jan Die Reichs bankhat den Diskont boiil 5 auf 4 1 ,nnb den Lombard-Zinsfuß von 6 ans 5>/,. her abgesept,

Bcrurtctlung eines- Unholdes

Z w o i b r st JE e it, 22. Jan. Das pfälzische S ä> io n r- gericht verurteilte beit 25 Jahre Men Schlosser Mariin Keßler aus Schiffer st adt, der am 23. September vorigen Jahres aus der Distriktstraße Mutterstadt-Schiffer- stadt. eine 39jährige Frau unter zahlreichen Kindernüber- s allen und sie in den Wald geschleppt hatte, unt an der ohntnächtiq gewordenen Frau ein Berb r g,ch c n zu verüben, zu fünf Jahren Znchthaus und l (sI ahren Eh r- v c r t u fr.

Haussuchungen bei Dresdener Zigaretten­fabriken.

Dresden, 22. Jan. Die aus Veranlassung der Reichs­regierung erfolgten «Haussuchungen bei Zigaret­tenfabriken soll die Einleitung einer gesetzgeberischen Aktion bedeuten, die auf ein R e i cb S z i g a r e 11 c n nt o n p o l hinausläuft.

Verhaftung eines zwei ja che» Mörders.

Saarbrücken, 22. Ja». Ein zweifacher Mord scheint setzt seine Ausklärung gesunden zu haben. Am 13. Januar taub mau im Walde bei Friedrich stal die Leiche der Frau P s a s s aus F-ricbrickslal-Elversberg. Ter Mau» der Er m o r b c t e it, der 31 Jahre alte Grubenarbeiter Pfasf, ist vor drei Jatren mit seiner Familie nach 'Aachen übergcsiebeli. Tie Fa NI i l i e wurde aber, da Pfasf sich nicht um sic kümmerte, der Gemeinde Alten,valü in Armenpflege überwiesen. Am 2l. De­zember v. I. traf Psass mit seiner Frau in Friedrichstal wieder zusammen und ging am 22. Dezember mit ihr nach Elversberg, um dort eine Wohnung zu mieten. Aus dem Heimivege soll er die Fran ermordet und die Leiche im Walde versteckt haben, wo sie am 18. Januar gesunden wurde. Seit birfer Zeit war Psass verschwunden. Wie sich heeausstellte, Hatte er sich

svsorr nach der Mordtat wieder nach A a ch e n be­

geben. Tori ermordete er am 13. Jan seine Logisirau und ging nach Westsalen, Ivo er wegen des Mordes in -lache» Ver­

ba stet iuurde. Inzwischen wurde auch die Mordtat in Friedrichs- tal bekannt und aus einen, Brfste soll die Behörde Kenntnis er

Hallen haben, daß Psass auch in diesem Falle als Mörder in Frage kommt. Gestern hat die Gegenüberstelluiig und die Zeugenverueh munq stailgesuicheu

Wie weiter ans Aachen gemeldet wird, ha! der Vorarbeiter Psass gestände», daß er seine Fron in Elversberg g e tötet hat, aber erleugnetbziiMordanseinerLogts f r a u in Aachen.

Deutsche Offiziere in der Türket.

A rolsen, 22. Jan Lberstleutriaiit Frccherr v. 2v denstern, Kommandeur des 3. 'Bataillons des Jnsanteit, Regiineuts Nr. 83, Hai eine türkische Anfrage, ob er aus mch rece Jahre in türkische Dienste treten wolle, ziistimmend be­antwortet.

Ein italienisch-türkisches Uebereinkvmine»? Ko n st an tinopel, 22. Jan. In diplomatischen Kreisen, die der Triple-Entente nahesiehe», wird erklärt, daß nach Regelung der Jnseljrage dielBerössentlichnng eines italienisch-türkischen lieber einkommens bevorstehe bete. Abtretung der Insel 21 a m v o l i a an Italien, woiilr der Türket von Italien vierTorvedo bootszerstörer und drei Avisos überlassen würden Türkische R ii st u » gc n.

K o n II a n l i n ope l, 22. Jan. Die Türkei macht umstissende Ankäufe sür Heereszioecke in verschiedenen Ländern, ll. a. wird mit Frankreich über den Ankaut von Patronentaschen. Rie­menzeug und sonstigen Ausriimiitgsgegenständeit verhandelt Entgleisung eines Expreß; u ges,

Toledo, 22. Jan. Der a n d a l u s i s ch e Expreßzug in infolge eines Erdrutsches entgleist. Sieden Personen wur den verletzt. 1

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