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fcet Bahn au sicher». Jh: .uibtfn Staaten, j. 'B. i» Bayer», arbeite man doch schneller in diesen Tinnen Die Regierung soNte gerade im Odenwald einnral tatfraftiq mit Bahnarbeitenl txngebtn. Wenn MAN die .Karte von Rhein- und Oberhcssen detiachte, zeige sich Überall ein Rech vvn Bahnen: nur Starken- bnig ist stiestncklterlich danrit bedacht Tie wirtickiastlichen Rach» teile im unteren Lautertal durch die fortgesetzte Verzögerung leicir ganz enorm, und wie die Stimmung in der Bevölkerung ler, gehe au» den zahlreiche» Borstellungen hervor. Mit vielen schrei- lrreien und 28orten werde hier nickfts erreichte '»um solle die Ver- lmndlungen mit der Kontinenttl-Gesellschgft encrgilcher IN die Hand nehmen, besonder» auch durch mündliche Verhandlungen. Bi» jetzt sei nichts loeiler herausgckomnren, als dre Verleihung eines Banratsniels. <Heilerkeft.) .

Mg. Mergelt MatlJ tritt gleich,all» »ur die schnellste 'Aussührnng deo Bahnbaus ein, der eine wichtige Rotwenorgrelt für die betresscnden Odenwaldgenremden sei.

Die Verhandlungen ivcrden hiernach voelLutig abgebrmven Tineen Wetterführung und die Verhandlung übet den Antrag Tr. Winkler, betr. den Groswbstmarkr zu Alsheim, so» iM FL- brnar. vor der Eratsberatting, ersolge».

In versönlichcn Bemerkungen erklären sich noch die -log Henrich. M oltha n . S a u cf und Braue r , das, auche noch für baldige Abführung des Bahnbaus emtreten wollen.

Die Atznni schloß daraut nach 12 >1 hr, damit tnc »öligen Voibrreitungcn für den parlamenlatischen Abend getrosten werden können. ___

politische Lagesscbnu.

Herzog Ernst «ugnsi und die Welsen.

Tiv Ratl. Korresp. schreibt: .

Tic Erllärung der Reichskanzler» und Mrmfterpra,,- denten über dre Stellung des Herzogs von Drannschweig zu den llmtriebcn der Welfen wird, soweit wir sehe», in der Presse aller Parkettichtungen in ihrer vollen Bedeutung gewürdigt. Sie trügt den schweren Bedenken, die in den letz­ten Monaten die besten nationalen Kreise acsangeii genom­men haben, vollauf Rechnung, und man könnte nur bckla gen, das, sie so spät gekommen ist, obwohl doch oft genug dazu Anlast gewesen wäre, klipp und klar zu erklären, vb der Herzog Ernst August die Berufung auf seine Person rm Sinne der Anfrechlerhaltimg der Welfe,lagitation in Han-, uover billigt oder nicht. Jetzt wissen lvir es, das; da» nicht der Falt ist, das, der Herzog das Vorgehen der Welfenpar tei sogar ausdrücklich mißbilligt. Jetzt erst wird man sage» können, mau kann die hannoverschen Welfen mit Ruhe sich selbst überlassen. Daran ändert auch nichts, daß sic sich in einer soeben verössentlichie» Erklärung der fünf welsischen Reichstagsahgeordneten aufs neue Mur zusprechen. Es lvird nichts mehr helfen. Man hraucht zwar, um dieser Meinung Ausdruck zu geben,, nicht gleich höhnisch zu werden, wie das heute Herr v. Zedlitz tat, der die Partei ins ..Raritätenkabi- nett" verwies, mau wird aber doch sagen können, das; die neue Erllärung, die der Kanzler im Romen des Herzogs ab­gab, der deutsch hannoverschen Partei den Boden ihrer Exi­stenz entzieht, datz die lvctfischc Bewegung nunmehr in der Tat im Absterben begrisseu ist.

Aus den Reichrtagsausschtisien.

8 : Berlin, 1t. Jan.

Der B u d g c t a u s s ch n ß begann heute mit der Beratung de» Voranschlags des Renhsamts des Innern. Tie Erörterungen drehten sich x. a. lim die Dampfersnbventionen, nwbei der Ttagtssekretär die baldige Einbringung eines Gesetzentwurfs über die Subveniione» nach Ostasien und Australien in Aussicht stellte, um das Gesetz über die Unterstützung von Fami­lien der zu Uebungen einbcrusencn Mannschaften, für da» eine die Verschiedenheit der Dienstzeit berücksichtigende Ausdehnung angeregt wurde, über die Errichtung eines Reichs» rch i vs, wobei ein Streir über die Angliedcrung a» das vreußsschc Archiv oder Errichtung eines selbständigen Instituts entbrannte, Über die gesundheitlichen Verhältnisse der Arbeiter in verschiedene» Industrien. Weiter Ivurdc Förderung des Obst- »nd Gcniüsebaucs gefordert: der Beitrag zu den Kasten der Aus­stellung in Malmö ivnrde Gwilligt.

Ter Ausschuh zur Beratung eines Svionagege- letzes vertagte sich heute unmittelbar nach dem Zusammentritt, da das angesorderte Material van der Regierung wiederum nicht norgelegt werden konnte.

Im Ausschuß für die Aenderung der Gewerbe­ordnung bezüglich de« Hausierhandels und der W a Il­de rlagcr wurde zunächst über die Matcrialbeichaftung sozial­politischer und slatistisä.er Art verhandelt. Ein Rational- liberaler wünschte Auskunft über den Nmsang des Lohn- bausscrerttims, der fremden Hansft'rrr und über die Zabl der Hausierer unter 2t Jahren Ein Aentruinsvcrtreter bat um Auskunft über die Ausdehnung des Hausiererhandels großen Stils mi! 'Automobilen, ein Sozialdemokrat über den Hau­sierhandel mit Bernstein. Tie Beratung lourde mit den Äander- lagern begonnen. Es lag hierzu ein Zenlrnmsanttag vor, wonach der Betrieb eines Wanderlaqers der Erlaubnis der unteren Ver waltungsbehörde bedars: die Erlaubnis soll aber nur versagt werden, wenn ein Bedürfnis für den Wanderlagcrbetricd nicht vorliegc. Tic Konservativen beantragten dasselbe.

Deutsche Uolonien.

U e b c r die Bildung eines Eisenbahn rats > ü r Kamerun sind vom Rncftskolonialamt Verhandlungen cinge- leitet^morden. Es i)t beabsichtigt, ebenso wie für Südwej'tasrika und ^stasrika^auch in Kamerun einen Eisenbahnrat ins Leben zu rufen. Für Togo ist die Einsetzung eines besonderen Eisen- stlahniats entbehrlich, da die dort ansässige Kaufmannschaft bei der Beratung wichtiger wirlndastlicher Mabnabmen und Tarif 'ragen teil wahren hinz uge^ogen wird.

A«r Stadt «,,d Land»

Gikßeu, 1b. Januar 1914.

3 n den I<»hcsland versetzt ivnrde der Eisen- dahiiunterassiftent in der Hessisch-Preußischen Eisenbahn- aemeinschait Wilhelm Rapv zu Gnndheii», der Wcichenstctlcr Philipp Pohlert zu Frankfurt a. M., beide vom 1. Februar d. IS. an.

®°,m .8 on jert» er(i n wird uns geschrieben: In Kurt»«! au, die Ende dieses Monat» unmittelbar auseinander wlgenden großen Konzerie der Meininger Hostavelle unter Pro- lenor Reger und der Matthgeus-Passion unter Professor Traut- .nann miin »er dritte und letzte Solisten- A b c n d bereits den 18. Januar, stattfinden. * h j!, r ? nt ^^Ilimmv und Votträge aus dem Ekllo.

I^arqcbolen von der Rammeriängeri» Frau Anna Erler fj n * b , Professor Heinrich Kiefer

iL bnbc *5? CSJ von Professor Trautmann,

"Erler-Schnaudt" stand schon ?"äeigc eines der Konzerte, doch mußte die damals in letzter Stunde Ab>age wurde so allgemein bedauert, daß die Engagement zurückgrifs, umsomehr, als ne m ,>»rau (rler-schnaubt einen qleichwi'nigen Ersatz für n' .ursprünglich Borntfchent aber inzwischen mtranfte Frau Boehin van Enden erblick, Frau Eller-Schnaiidr iäbll astaew blicklich zu den de,wbtcsten Erscheinungen im Konjeitsga," Gttcgent- lich eine» Rcger-Sttauh Abends Bonn, in, Novcmftn 1913 *V ,e i !^r von Reger zugeeiguenm Gesang

An ine Halsnung als die berufene Reger-Interorerin e,,k- lucht imndcr wurde in den Strauhscheu Lielwrn ihre rette Ton-

gi'bung und der Wohllaut, ihrer herrlichen AllstiUttne gepri^en. Die Düsseldorfer Zeitnirq schreibt gelegentlich ihres dortigen Konzerie«:nicht nur in technischer Umsicht ist ihre «tmimc von höchster Vollendung, sondc^ir dahinter steht eine Perionlich- feit, die etwas zu geben hat. Jedes Lird grlchltete ,lch zu cu«mi kleinen Kunstlverk und mit. der tiefen Qi'.ellkraft ihres Ultes fang sic sich in die Herzeri ihrer ldvrer hinein. B^ich und voll, giercl» inätzig gerundet rin forte n»ie im piano und herrlich \n lemoo Modulationsfähigkeit war ihr Ton". Dos Leipziger Tageblatt vom 10. November 1918 rühmt ihr Auftreten m Bachs V-Moll' Messe unter Proseft'oc Straube:am höchsten entwickelt nmt\ sich unfraqlich die eminente qesanglirl^', stimmliche und mnsikallsche Besähigung Anna Erler "Schn an dis, deren herrlich«'r ult und ausgcreifte Vortragsknnst vielleicht zu dein Vedentendsten gehören, dem man auf idein kircheninusilolischen (Gebiete heute l^'gegncn kann." Der andere Solist, Professor ö e i n rt d) Kiefer, ist für unsere Konzertbefucher fern Wru* ling mehr. Das scclenvolle <-piel, der edle ^on

und die nie versagende techniichc Sicherheit des giotzen Ekllomelsters stehen noch in bcstm Erinnerung »VN seinem ersten Auftreten her, als er lins Volttnann» Erllolonzert unter Pro­fessor Tiauimanns Peilung liier vermittclie. Bisher in Mün- cbc» ist Professor .Kirscr setzt als erster Lehrer an das Lterniche Konsrrvatoriuni in Berlin engagiert worden. Er darf glcrcki Hugo Becker, Wille, Mllinerdi z» den ersten Vertretern seines Faches gezählt werden. ...... . , , .

* Die diesjährige EiSernte hat am Bianlag begonnen. Die Qualität des Natureises ist besonderß seit Dienstag, ivo der Frost stark einsetztc, ganz vorzüglich. In den drei ersten Tagen der Woche ginge» U50 Wagen zu je 4050 Zentnern mit EiS über die städtische Laftwage am Neustädtcc Tor. Tic EiSernte gibt den Landivirten nnjercr Umgebung Gelegenheit, Geld mit ihren Gespannen zu ver­dienen, die sonst bei dcnl Wetter müßig im Stalle stehen wurden.

Landkreis Gießen.

sljG roßen- Linden, 14. Jan. Die Geburtenzahl im Jahre 1912 war normal. Den 59 Geburtsfällen stehen nur 18 Sterbesältc gegenüber.

Kreis Lautcrbach.

VH. Crainfeld, 14. Inn Ueble Folgen hatte eine Sck» l i tte n p ar t ie, die von einigen hiesigen Burscheir und Mädchen am Sonntag unternommen ivurdc. Bei der kalten Witterung hatte ilian in einigen Wirtschaften Rast gemacht nnd dabei anscheinend die Kehle etwas zu sehr «»geseuchtet. Auf der Heimfahrt wurde ein scharfes Tempo ciugeschlageu, so daß der Lenlcr die Herrschaft über seine Pferde verlor und der Schlitten au einer gefährlichen Stelle zwischen Grekenhaiu und Crainfeld saint den Insassen um ge­worfen wurde. Der Fuhrmann trug hierbei erhebliche Wcrletzungen davon, da er ein Stuck von den Pserden geschleisr wurde. Während di? übrigen Insassen heil davon- tamcn und den turzcn Weg zu Fuß zurücklegte», siel der ebenfalls an der Fahrt beteiligte Sohn eines hiesigen Wirtes, al» er zu Hause augctoiumcii loar, in der Rächt aus dem 2. Stock seines Schlafzimmers- auf da» Pslaster, wo er mit einein gebrochenen Arm nnd svnsttgeu schweren Ver­letzungen liegen blieb. Zufällig fanden ihn Passanten, die ihn vor deni'sicheren Tode des Erfrierens retteten.

Kreis Schotten.

st. Schotten, 14. Ja». Zu der Meldung des Brand- fälles in Schotten wird uns noch iiürgeteilt, datz da» Feuer uni I Uhr nachts durch die Rachrwachc und andere Pas­santen entdeckt lvulche. Der nicht im Hause wohnende In­haber hat abends tnrz nach !» Uhr den Laden verlassen und gibt an, daß da» Feuer im Oien erloschen war. Bisher ist die Ursache de» Brandes nicht mnittcM worden Die Rach­bargebäude des Gastwirts Adam Hosmanu nnd Karl Brühl, besonders das Haus uns die Scheuer Hofmanns, sind sehr beschädigt. Die Geschäftsbücher tonnten heute aus den Trümmer» noch hcrausgcholi lverden, alterding» in be­schädigtem Zustande. Ein Hund ist mitvervrannt. Rur da­durch, daß die Brandstelle von !> Seiten mit Hydranten zu erreichen war nnd durch den starten Truck der beiden ganz gefüllten Hochbehälter der städiischen Wasserleitung war eine erfolgreiche Bekänipfung des Brandes möglich. Tie ver­brannten Warenvorräte ivaren versichert.

^ S ch o i I e n . 14. Ja». Tie V I ! h z ä l> l u n a i» den 54 Demeiiide» dis Kreiies Hai solgendcs Ergebnes: es sind vorbanden 21659 Siück Rindvieli, davon 12 625 Hilft»', 17 750 Sckiiveiiie, darunter 1009 Zuckilscknocino, 6275 Eckiaie, 2145 Zieakii I.iid 6274 Ranintben, Derniehrl holen sich Rindvieli um 1717, Kühe um 691, Schweine um 2357. Zieaeu »>» 2U8 Stück geae» 1912. Taß die Echalznchi ivicder im Aiissteige» begriiien >>l, geht daraus her­vor, daß die Zahl der Schaie um 6'w aesliegen ist»

8 Burkhards, 14. Jan. Die Wa il d e r k o ch s ch II s c des Kreises, welche auch zu einem Kursus nach Klein-Eichen lomnie» sollte, wird ani Ick. d. Mts. hier einen mehrwöchigen Kursus beginnen, an deni lll) Mädchen von hier, Kaulsros und Sichenhausen teilnehmeu.

Starkenburg und Rhein Hessen.

ä. Mainz, 14. Jan. I» der heutiqcn Sladtocrordnclen- sttzmig wurde inr dle Beschästianna von 'Arbeitslose» »nd zur Gewäliruna von Ardeiislosenunlersintznua die zweite Rate von 10 909 Mk. bewillial. Bon den lrülier bewilliaien 19000 Mk. sind bis setzt 6299 Mk veronSanbt worden. In der nichtösseniliche» Sitz»»» ivnrde die 4vrozenliae Olnleilie der Stadt <8 'lillllioncii Mart) a» die Dresdner Bank zu 93,L? Prozent begeben.

Hessen-Nassau.

Marburg, 14. Jan. In der nledizinischeii Klinik der Ilniversität habilitiert sich am 16. Januar Dr. Mar Döllner mit einer i,n Hörsaal der chirurgischen Klinik stattfindenden Vorlesung überNerrchilrche Medizin einst und jetzft'. Vom 1 März ab lvird an den hiesigen llnrversiläts-Klinilen eine Kr ante» Pflegerinnen schule eingerichtet. Tic näheren Bestimmungen werden aus Verlangen vom Tircltor der chirurgischen Universitätstlinit zugesandt.

vereinrnachltchtrn.

> 3 ) j r (g t so i,» dein G u t cnberg (Pleinnosab, luna des Ortsvrreins Tvoatzraphial veranstalte! am 15 Fr d. I. im feoie Leib ,einen c r st e n Maskenball Ter Vorsti bat cs iick, zur Ausgabe gemacht, durch lKnipttiiaiissübruna ui den Briuchcrn e.ucn recht fibclrn Abend zu bereiten, o , ®- S t o r» d o r s, 14 Jan. In, Saale des Gastlvi dub wud die ardentlichc Hauptversammlung des Krieae v^^^mi^statt^Ter^Krieaerv-rei,, entwickelt ,'ich recht kräil

Gerichdüisaal.

... 'S* kiner Blätiermeldung ftat bei o

b u ! ? #l bir Ehe des eben,atmen Abgeoi neien Grgz Bonlde Eastcllani mit der Tocknrr des ann-, kamlchen Milliardärs Gon ld, die sich vor einigen Ja ln mit dem Her^g von Sagmi vxrheiratet bat, endgültig für in nnb nichtig erklärt. j,n Prozeß hat an seckrs Iabre gedoue

U»iver-iität».Nact,»i«t,ten.

- Versetzt wurde der o. Proscssor Geh. Justtzrat Tr. jur Er He«mann m Marburg vom 1. April k I ab in alelu Etgcnlchast an d,c Nnioersität B.erlin als Rachlolger Hel

Vermischte«.

* Vulkanansbrüchc. 'Aus Tokio, 18. Jan., wird gemeldet: Durch den Ausbruch des Sakurascknnia sind das gleichnaniige Tors ilnd andere D ö r s e r zerstört worden. Tie Verbindnngeii sind unterbrockstn. Tie Lage ist ernst. Zwei Marinegrschmader haben sich in aller Eile dorthin begeben. Ter Ausbruch begann am Sonntag morgen. Ungeheure F e l s b l ö ck e flogen über 800 Meter hoch und 80 Kilometer weit. Laoaströme flössen von der Teile des Berges herab und begruben drei Dörfer der Insel. Die Ernlvohncc flüchteten auf das Festland. Hunderte von M en s ch e » müssen umgekonemen sein. Tas Feuer sprang aus den Wald des Festlandes über. Weitere Ausbrüche schickten die bren­nende Lava bis nach Kaqoschima.und steckten die Stadt an. 'Auch hier kamen hunderte um. Die Fliehenden fuhren in Güterzügen nordwärtss am'Abend loar die 70000 Einwohnr» zählende Stadt vollständig verlassen. Ein in Komanoto allgekommenes Telegramm berichtet, datz der Telegraphist der einzige in Kagoichima zurückgebliebene Beamte sei. Die ganze Stadt sei in Asckie und Rauch gehüllt. Amtliche Mit­teilungen besagen, das; eine Flutwelle die Schrecken des Vulkanausbruchs auf Sakuraschima verniehrte. Hunderir von Häusern seien zerstört oder bescktztdigt, viele Einwohner getötet oder verletzt Immerhin glauben die Behörden, daß der Verlust an Menschenleben nur ans der einen Insel ei» besonders schwerer sei.

* S c i » Ideal. Bobbp: ..Sag, Iiuini», wenn du nun plöb licki 500 Millionen Tollnrs hättest, würdest du dann Bibliothekcu oder Colleges stifte» V"Keins von beiden, denn ich würdt dreimal am Tage Fletsch essen."

AirchLiche Nachrichten.

Irraelitische Ncligionrgemeinöe. Eottkrdienst in der Synagoge (Süd-Anlage),

(SomStaq, den 17. Januar 1914: Vorab end: 4-.45 Utzr.

M or n ens: 9.00 Uhr.

9! a chm it t a q S: 3.30 Uhr. Schriftcrklärnng. Labbalausgang: 5.35 Uhr.

Jrraelitische Reliqionrgesellschast. Sotterdiensk.

Sabbatleler ain 17. Januar 19 14: freitaa abend 4.30 Uhr.

Canlstflfl vornnttafl 8.30 Uhr.

Sainstan nachmittaq 3.30 Uhr.

Sabbat-^lrlSflanfl 5.45 Uhr.

WocherrflotteSdienst: MorqeuS 7.00. abends 7.30.

Märkte.

FC. Wiesbaden. Diebftoi-Marktbericht vom 14. Jan. Anstrieb: Rinder 194 lOttie» 2'>, Bulle» 9, Kühe und lmrlen 73s,

Kälber-s, Eckiaie 34, Schweine 330. Vrebe Inr 100 Wd.

Geschäst mittel. Lebend- Schlacht-

T ckis eu. aewicht

Votlfteilkblge, auSqeniästete. böchsten Schlacht» 'Mk. Mk.

wertes ln> 'Alter von 47 Iabre» .... 5155 9198

Innae, slelickiiqe, nicht auSgemäslet- nnd ältere

anSgemästete............ 5054 8996

Mäßla gcnäbrte junge und gut ge-

gcnährte ältere........... 4649 8287

Bullen.

Vollfleischige, nnsgeiv., höchsten Schlachtw. . . 4649 7888

Botlfleischige, jüngere......... . 4245 7076

Färsen, ff ft ft e.

Vollflelscliige auSgemästete Färsen höchsten

Scblackilivcrtes....... 4953 3695

Bollftelschlge ailßgemäftete fiiifte höchsten

Schlachtwertes bis zu 7 Jahren..... 4245 7680

2> fitere ouSncmäfiete Stifte und >ve»ig gut ent»

wickelte jüngere Kütze......... 4448 7783

Mäßig genährte Kühe und Färse».....3641 GO76

Gering genährte Kühe und Färsen..... 3035 6063

Kälber.

Feinste Mastkälber........... 7073 117122

Mittlere Matz- und beäe Saugtälbee.... 6470 107>17 Geringer« Mast- »nd gule ELiigkälber . . . 5762 95103

Geringe Satigkälber.......... 5055 8593

Schafe.

Weideinastichaie:

Mastläntincr und 'illasthammel .... 43,90 44,00 9092

Schweine, klostfteischtge Schweine von 80100 Irg Lebend-

geivi l,t......... . . . . 56-58 72-74

Vollftciichige Schweine unter 80 lcg Lebendgewicht 55-57 7173

Bvllfteischige Echivetne von 100120 k$ i'ebciic-

geivi.ru .............57',',-59 7274

Vollfleischige Schweine von 120150 fcg- Lebend­gewicht .............. 56-56*4 7071

Fenlcknvenie über 150 kg Lebendgeioicht . . 5152*4 6466

Meteorologische Beobachtun gen tzer statton Gie tzen.

Jan.

1914

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Höchste Temperatur am 13. bis 14. Januar 1914 --- 1,2c. Niedrigste . , 13. , 14. 1314 = 7,7 °.

Niederschlag: (ftO min.

iw.v.viviv.vy . ..... 1 i.viumm. mivu 11

1991» *4 öloidjc M -.85.