Nr. 10 Zweites
krschcini täglich mit Ausnahme de? Tonnlag?,
Tie „Sichener Zamiliendläller" werden dem .Anzeiger" viermal ivöcheiillich beigelegl, da? „iirelsblatt für den «reis Sichen" zweimal
wöcheniUch. Tic „!andwirljchajl!lch«n Zeilsragen" erscheinen monaliick zweimal.
Blatt M. Jahrgang
General-Anzeiger für Oberhefse«
Dienstag. 15. Jannar 1914
RoialwiiSLruck «nd Verlag der Brndl'Ichen Universtiäls - Buch- »nd Sleindruckerci,
R, Lange, Gießen,
Redaktion, Erpedilio» »nd Druckerei: Schul- liratze 7. Expedition »nd Verlag: d© öl, R«daklion:«^1ir.Tel.-Sldr.:Anj-igerGiexeii.
Aus-em neuen hessischen Staatsf?aus!)o!tsooranfd)Iaa
Dir Bcräiiderungcn, die der neue Siaatsvoranschlag gegenüber dein des Jahres 1913 aus dem Gebiet de- Slclicn- ansorderungen enthält, sind nur gering und meist durch die sich ergebenden Verhältnisse bedingt. Im Bereich des Mini steriums des Innern lvird für die Ministcrialabteilung für Schulangelegenheitenein weiterer Vortragender Rat gcsorderl, da die ständig zunehmende Arbeitslast aus dem (Gebiet des Bolksschulwcscns eine neue, die vrerlc Stelle für einen schultcchnischcn Vortragenden Rat bedingt. Aus dem Gebiet des höheren Schulwesens wird die Anstellung eines weiteren L b e r rc a l s ch u l d i r e 11 o r s f ii r Gießen erfordert, da vom 1, April 1914 ab das Realgymnasium itnd die Lbcrrealschulc getrennt werden müssen. Tie Zahl der I Oberlehrer (409) ist die gleiche geblieben, wie im Vorjahr, Dagegen niußie eine neue Aiscssorenstelle eingerichtet werden, wohingegen bei den Reailckrcril eine Stelle einaehen lonnie: für die provisorischen akademischen Lehrer sind für 2914 45 Stelle» gegen 44 im Vorjahr vorgesehen. Für danach den Bestimmungen des Reichsvcrsicherungsgesetzes gc- schassene Oberversicherungsamt werden mehrere neue Stellen angesorücrt. Es soll neben dcni Direktor und dessen Stellvertreter mit Rücksicht aus die ivachsendc Ge- schästslast noch ein weiteres Mitglied eingestellt werden. Dadurch wird es möglich, daß in jeder der drei Spruchkammern ein angestclltcr akademisch gebildeter Beamter den Vorsitz führen kann. Die Bedeutung der Zuständigkeit des Ober- versichcrungsamts macht cs nach der Begründung der Anforderung unmöglich, daß der Vorsitz in einer Spruchkammer von einem Regicrungsassessor geführt ivird und die Anstellung wird um so notwendiger, als vom 1, Januar 1914 ad die Geschäftslast noch durch die Entscheidungen aus der Kran- kenvcrsicherung vermehrt wird. Aus den, gleichen Grunde mußte auch die Einstellung eines erfahrenen Sekretärs und eines Burcauassislenlen beim Obcrversicherungsaml erfolgen.
Für das Kreisgeometer wesen werden im neuen Voranschlag anstatt 35 nur 32 Kreisgeomcter angesordert, dagegen wird die Zahl der Üreisgcometergchilsen :Geometer II, Klasse! von 5 aus 10 erhöht. Bei her Abteilung für Landwirtsck^rst, Handel und Gewerbe ist lveiter die Anstellung eines Rcvisionsinspeltors beantragt, da die stete Zunahme des FeldbereinigungSwcscns eine criievliche Bor mchrung der Revisionsarbeiten bedingt. Im Ministerium des Innern wird weiter noch die Anstellung einer Schreib- gchilsin (Srenotyvistin) und bei der Hosbioliothel die Anstellung einer weiteren Assistentin angesordert. Bezeichnenderweise macht sich die Anstellung eines weiteren Pfand meisters, des 23,, erforderlich, und zwar sür Ossenbach, da die dort tätigen drei PfanSmeistcr die Arbeit nicht mehr bewältigen können ,
Im I u st i zv o r an sch l ag wird beantragt, die Zahl der .Hilfsgerichtsschreiber von 80 auf 90 zu erhöhen, DcS weiteren wird noch die Errichtung einer neuen hauvlsteuer-> amtS-Affistentenstelle verlangt und im Forstvoranschlag die Zahl der Obersörsterstellen, die bisher 85 betrug, aus 81 beschränkt: es sind in> Lause des Jahres 1912 die vier Ober-, sörsterstellcn in Groß-iUmstadt, Lanterbach, Trebur »nd Wie feck in Wegfall gekommen.
Der neue Voranschlag sür die staatlichen Weinbau- d o m än e n stellt sich erfreulicherweise um 30000 Mt, günstiger, als im Vorjahr, indem die Einnahme für Wein anstatt auf 120000 Mk. auf 150000 Mk veranschlagt werden konnte, da in diesem Jahr der größte Teil der vorzüglichen 1911er Ernte versteigert werden wird. Zur Zeit der Aufstellung des Voranschlags lagerten in den Tomäneutellereien 245 Halbstück, wozu noch die im Herbst 1913 geernteten Weine komincn, — Zur Hebung des ülcinwinzerstandes in Hessen werden sür 1914 wieder >vic im Vorjahre 2000 Mt, ange- sordert, zur Bekämpfung der Reblausgefahr waren in, vorigen Jahr an einmaligen Kosten zur Beseitigung und Nachuntersuchung von Reblausherden 97 250 Mt, bewilligt worden: für daS Jahr 1914 werden für
diesen Zweck Gl 000 Mark angesordert, weiter sür ständige Aufsicht in Ausführung der Bestimmungen des Rcichsgcsetzes vom 6. Juli 1901 wie im Vorjahre 15000 Marl, und zur Bekämpfung von Rebschädlingeu 10000 Mk, (anstatt 2000 Ml, >, Die bei Bekämpfung des Traubenwicklers mit den von der Wein- und Obstbauschule versuchsweise angewandten nikotinhaltigen Mitteln >m Jahre 1913 erzielten Erfolge fordern nicht nur die Fortsetzung der Versuche, sondern auch ihre Ausdchniiiig auf größere Gebiete »nd die Bekanntgabe des Verfahrens an die weinbautreibende Bevölkerung, Zu diesem Zweck solleu Flugschriften verteilt, sowie in etwa 5 weinbautrcibcndcn Gemcindcii Versuche auf je 30 Morgen Weinbauflächc angestellt werden, auch sollen Privaten zu den Kosten von Versuchen Beihilfen gewährt werden, — Zur Herstellung von drei Wcinhänsern sür die Wein- und Obstbauschule in Oppenheim, die zum Treiben von Reben, Obst und z» Zwecken der Rcbveredelimg bestimm i sind, wird im Voranschlag als zweite Rate der Betrag von 3000 Ml, angesordert.
Au, Kessen,
Die Freie Vereinigung hessischer Nativ- »alliberalcr schreibt uns: Nach erfolgreicher Bccndi gung ihrer Arbeiten im Landtagswahlkrcise Waldmichelbach hat die Geschäsisstcilc der Freien Bereinigung hessischer Na- tionaliibcralcr ihre regelmäßige Agitation»- und Organisa- iionstäiigkeit und zwar zunächst im Reichstagswahlkreise Gießen-Grünberg wieder ausgenommen. Auf Veranlassung des Rationallibcralen Vereins für das Seenial sprach der Geschäftsführer Dr, Otto Linse-Mainz am Freitag, den 9. Januar in M c r l a u, am Samstag, den 10, Januar in Flensungen, am Sonntag nachmittag in Weickartshain über das Thema „Politische und soziale Fragen unserer Zeit," In seinen Ausführungen behandelte der Redner unter dem Beifall seiner zahlreich erschienenen Zuhörer die augenblicklich im Vordergrund des Interesses stehenden, vor allem die ländliche Bevölkerung interessierenden volitischen Tagessragcn, wie die Wehrvorlage und ihre Deckung, den Fall Zabern, Fragen der Zoll- und Mittelstandspolitik. die Stellung der Rativnallibcralen Partei zur Landwirtschaft ii, a, m. Dasselbe Thema behandelte Dr, Linse in einer
auf Sonntag, den 11, Januar abends vom Naiionaliibc ralcn Verein in G r ü n b c r g einberufenen öffentlichen Versammlung, in der als Mitglied des WahlkrcisvorstandcsHerr P r o s. D r, Krausmüller-Gießen sich eingehend äußerte über die Ziele und Bestrebungen der Freien Bereinigung, Sämtliche Versammlungen waren sehr gut besucht und bilden zwcisellos einen Erfolg für die Freie Vereinigung, deren Tendenzen, wie mehrfach in den Versammlungen zum Ausdruck gebracht wurde, durchaus die Billigung der Na- tionalliveralcn im Wahlkreise finden.
Au, StaSt «nd »'anS,
Gießen. 13. Januar 1914.
** Einstellung von 2jührig-Frei willigen. Das Kreisami Gießen bittet uns, mitzuteilen, daß die Leib ,Kompagnie des Leibaardc-Jns.-Reg. 115 bis 31, März 1914 2jährig-1Freiwillige für Herbst 1914 aniiinimt. Es wird gefordert, daß sie gute F itze und gute Augen haben und ohne Stiefel gemessen mindestens 1,78 m groß sind, Schuhmacher und Schneider können auch geringere Größe haben, Meldung der Freiwilligen Dienstags vormittags bis l0 Uhr auf der Schreibstube der Kompagnie, Tarmstadt, Infanterie-Kaserne, Alexanderstraße 22, Neubau,
** Kaufmännische Fortbildnngsschule in Gießen, In der 93, Sitzung der GroßK. Handelskammer Fried b erg für die Kreise Fricdberg, Büdingen imd Schotten erstattete der Syndikus einen Bericht über die H erb st zusammen tun st der kansmrnnischcn Fortbildungsschule in Gießen, an der sich von der Kammer der Syndikus, vom Kuratorium der kausmännischen Fortbildungsschule M, Krämer, sowie die Lehrer der Friedbergcr Tchnlc beteiligt batten. In der Konferenz wurde von Fabrikant 5, horst, Gießen, ein längerer Vortrag über Auskunftei, ihre Einrichtung und ihr Nutzen für den Kaufmann gehalten, Ter Syndikus maäne darauf avsmcrksam, daß nach Auslassung des Vortragenden da- kaufmännische Auskunsts- wescn einer Reform »ach manchen Richtungen hin zu unterziehen sei. Hierüber trat die Versammlung in eine Erörterung ein und beaiiitraate das Lureau, gelegentlich der Konferenz der hessischen Handelskamniern die Angelegenheit znm Gegenstand einer Aussprache der hessischen Handelskammern zu machen,
'* Papier, Früchte, 03 ft reite und sonstige Abfälle tollte man nicht aui Bürgersteige und Straßen Wersen, Hierdurch werden die Straßen verunreinigt und Gefahren für die Passanten hcrvorgeruien, die durch Ausgleiien aus Obstrestcn und dergjeichen zu Falle kommen und sich erheblich verletzen können, (Siehe amtliche Bekanntmacknnz)
Landkreis Gießen,
- Treis a. 8ßa., 7. Jan, Nachdem vor 6 Jahren die sog, 139 Nutzungsberechtigten gegen eine Entschädigung von je 2000 Mark auf ihre Rechte von G e m e i n s ch a f! s w a l d zu Gunsten des.Hess, Staates verzichtet, und die Gemeinde und der Staat den Gcnieinschasiswald unter sich geteilt haben, hatten nur nochj die sog. Beisitzer, an der Zahl etwa >30, ein ihnen aus kurhessischer Zeit zustehendes Recht aus Holzbezug aus dem Staatsivald zu ermäßigtem Preis. Nun ist auch diese letzte aus dem Staatsivald wehende Last durch Aushebung des betreffenden kurhessischen Gesetzes beseitigte die Berechtigten wurden mit je 400 Mark abgefunden, die dieser Tage ausbezahlt wurden,
II. Ettingshausen, 11, Januar. Landwirtschaftslehrer T a m m aus Lich, der Tircltor des Kreisziegenzuchtvereins, vielt heute nachmittag von 4—6 Uhr einen Vortrag über Ziegenzucht, Er führte besonders aus, wie man am besten zu einer guten und raschen Zucht gelangen könne. Ausführliche Belehrung gab er über Aufzucht, Pflege, Fütterung, über Körperbau des männlichen und des weiblickwn Tieres, ES waren über 40 Personen anwesend und >6 entschlossen sich, einen Verein zu gründen »nd dem Kreis-Ziegen- zuchivcrein beizuireien, AIS Vorsitzender wnrdc Schreiner Gotthard Stein, als Sicllvcrtrclcr Rechner Hahn und als Kassierer KahiihofSvorsteher I o ft gewählt,
-e- Utphe, 12, Jan, Da im vorigen Sommer die Sperlinge an der Frucht - großen Schaden angerichtct hatten, hat der hiesige Gcmcinderat beschlossen, sür jeden beim Gemcindcrechner abgcliescrien Sperling sechs Pfennig zu vergüten. Ein „Spatzenlrieg" Hai daher seit einigen Tagen hier eingesetzt.
-e- U t v h e, II. Jan, Heute sprach hier Herr Dr, H o f k m a >i n aus Friedbrrg über O b st b a u f r a g e n. Besonders eingehend ivurdc die SchädlingSbckämvsuiig behandelt. An der Aussprache beteiligten sick mehrere Herren. Eine GraiiSvcrlosiing unter die an- weienden Mitglieder der Ortsgruppen von Bellersheim. Obbornhofen und Utphe schloß sich an. Dem obcrhessischen Obstbauverein traten einige neue Mitglieder bei,
Kreis Lanterbach,
PS, Allmenrod, 12, Jan, Im verslossencn Jahr fand hier keine Trauung statt, in Minierem mit der hiesigen Bürgermeisterei dereiniglen Nachbarort Sickendori nur eine Eheschließung, ps. Wallenrod, 12, Jan, Tie Hossnung, daß im neuen Jahr unserer verwaisten Biarrci bald ein neuer Geistlicher geschenkt werde, scheint leider der Ersüllnng noch nickt nahe zn sein) Unsere Psarrstelle ist noch nicht ausgeschrieben worden, und die Dekanais- qcistlichkeit ist mit vcrtrciungsweiser Berskhung des Dienstes bis Ostern beauftragt worden,
Kreis Schotte»,
S ch o t t e II, 12 Jan, Für den geplanten Erweiterungsbau des am Aitcnburgskopf gelegenen „L ehrer - Heini Bogelsbcrg" wurden in diesen Tagen von hiesigen Geschäftsleuten und Freunden der Sache, sowie von auswärtigen lchrcrfreundlichcn Firmen über sünjhundert Mark gestisict, KommerzienratCloosinNidda, ein warmer Freund der Lehrer und ihres Heims, spendste den B -trag - von einhundert Mark,
Kreis Fricdberg,
I) Fricdberg, 11, Jan, Der Gau Friedberg des Hessiich-tNasiouischeu Verbandes Gabelsbergerscher Stenographen erüfsnete heute in der alten Gewerbeschule einen linier richtsleiterkursns, der von Stenographen der Friedberger, BadxNauheimer, Butzbacher, Vilbeler und Friedrichsdorfer Vereine beschickt wird. Die Tauer des Kursus dehnt sich aus mehrere Sonntage aus, Leiter der Veranstaltung ist der Gauvorsitzende, Sekretär Völker von hier,
t .Vilbel, 13, Jan, Freitag nacht wurde in das dem Privatier Ludwig Ger Häuser in Frantfurt a. M, gehörige, am Dilbeler Berge gelegene Haus ein gebrochen. Das Haus, welches zurzeit leer steht, wird ab und zu von
einer Verwandten des Eigentümers bewohnt, Tie Türen de-? Hauses waren gewaltsam erbrochen, Tie Einbrecher hatten verschiedenes Weißzeug und Möbc! in beträchtlichem Werte mitgehcn heißen. Von den Tätern fehlt jede Spur,
ch Wohnbach, 12, Jan, Am Samstag abend hielt der hiesige Flottenvcreiii. Mitglied des deutschen Flotien- vcreinS, seine Hanpiversaiiimliing ab, Tie hiesige Ortsgruppe wurde im Jahre 1913 gegründet und umfaßt 27 Mitglieder, Im Mittelpunkt der Tagesordnung stand die Besprechung eines Lichlbildervorirags, der ani nächsten Montag von Ingenieur N e u m a n n gehalten wird,
Starkcnbnrg und Rhcinhessen.
rm. T a r m st a d t, 11, Jan, Die Gründung eines Landesverbandes hcsfischcr Tanzlehrer vollzog sich heute unter guter Beteiligung auS allen LandeSieilcn, In seiner Ve-- grüßung wies der Einberuser T ch r i NI p i - Darmstildi üare.iis hin. daß die in Tcittschland bestehenden Fachvereinc eine cilckeittickc Vcrtrciung der beruflichen Interessen in den einzelnen Staaten »nmöglick auSiübrcn iännen und daß die Bildung von Landesverbänden nötig geworden ist, zudem auch von seiten der Behörden dieser Mangel schon empfunden wurde, DaS berufliche Interesse vereinigt sich mit dem öiientlichen Interesse, da der Tanz heute einer Reorganisation cnigegengeht und eine s a ch k ü n st < lcrischc Ausbildung angcstrcbt werden muß,
Hessen-Nassau,
f | Marburg, 12. Jan, Die Stadtverordneten begannen heute mit der Beratung einer st ä d t i s ch e n r- u b- m i s s i o n s o r d n u n g. Die Einfügung eines Paragraphen, nach welchem Mitglieder der städtischen Körperschaften bezw, der städtischen Ausschüsse von städtischen Arbeiten und Lieferungen ausgeschlossen werden können, wurde nach langer Aussprache abgelehnt.
Märkte.
<Jn einem Teil der Auflage wiederholt,) i«. {Irnnthtrt n. M., 12. Jan. lOrla.-Telezr. de? »Gieß ütm.*) ? n »icke Botierungen der lentlaen Frucht mark! o reis Weizen chiestgeri Mk. 19.99—19 25, Kurbelst! ver Ulf. 19.90-19.25, Wetteraiier - 1 f 00.00—09.90, Roggen llyestgerl Mk. 16.00 bis 10.25, Gerste lWetterauer) Mk. 17? 0 — 17.50, dlerste, oranken, lstälzer Ried Mk. 17.50-ix.0n, Haler Mk. 15.50—17.00. Diais I!t(. U [J- in? 00.o0, !!: cizenn rbl 0 Dik. 09.00—00.0(4 Weizenmehl l
2J!f. ro.' 0—00.00, Weizenmehl III Alk. 00.00—00.09, Roqqenb niehl 0 Mk. 00.90—11.00. Roggemnebi 0'l Mk. 00.00—00.00. Roggenwebl I Mk. 00.00-00.00, Weizenklei: Mk. 0.00—0.00, Weizenlchalen 2)lf. 0.90—O.vch Roggenkleie Mk. 00.00—00.09, Aialzkeim- Mt. 90.00—»0.00z Bi-rtreb-c 00 . 00 —OO.Oix Raa« Mk. 90.00—00.00, Futlergersts Mk. 00,00 —00,00, Alle? per 100 Kz. ab hier.
Je. Frankfurt «. M., 12. Jan. (Orig.-Teie-zr. de? »Gieä. Anzeigers'.! Ka rt o f fe ( m o vlt. Man notierte: Kartaiseio
in Waggons 2!k. 3.50—4.00, nn Kleinhandel Alt. 4.50—5.00 liic je 100 K«.
V. *Vvai!'7iivt a. W. Diehhol-Marktberichk vom 12. Jan Austrieb: Rinder 1546, Ochsen 4 "9 .73 aus Oesterreich:, Bullen 0, Kühe und Färse» 977, Kälber 342, Schale 133, Schweine 2748.
Tendenz: Rinder gedrückt, bleibt Ueberstand, Kälber und Schafe gedrüctt, Schweine gedrückt, bleibt bedeniender Ueberstand.
Preis Tür 100 Md
liebend- Schiacki- -ewicht.
Ochsen, E Mk,
VoMti'cbiae, on?nemä'stete. höchsten Schlachtwerte?, 4—7 Iabre alt........50—64 90—93
die noch nickt ae^oaen haben sunaejochte> . . 46—49 83-
Innae steischiae, nicht auSqemastete und ältere
ansgernästete............ 43—45 79—33
Bullen.
Bollsteilchioe, ansaewach'ene, höchsten Schlachtw. 48 -51 80—85
Bollsteischiqe, lünaere.......... 44—47 76—81
Färsen. 5l u h e.
VoNsteiscbiae arisaem. vvärTcit höchst. Schlacht,» 46—49 83—8?
B ollsteilckiae nusac mästete Kühe höchsten Schlach-
wertes bis -n 7 Icrbren........ 43—46 80—83
«venia put entwickelte Färsen....... 41—45 79—87
ältere ansaemästete Kühe........ 39—42 72—78
Dläßiq genährte Kühe und Färsen..... 33—37 66-74
Kälber.
Mittlere Mast- und beste Sairqkälbsr. . . . 64 -68 108-11? 6;erinaere ^!ast" und gute Saklgkälber . . . 58-62 98—105
Geringere Saugkälber......... 53—56 90-95
Schare.
Slarlmastscha'e:
Mastlämmer und jnnaere Masthanrmel . . . 45-00 94 - 00
Schweine.
Bollsteischiae Schweine von80-100 'r<*
Lebendaewicht........ 65.00—58.00 70.00—72.0}
2?ostflcischi§e Schweins tmtcc 80 \i%
Lebendaewrcht........ 65.00—56.00 69.00—71.0)
BoHfleijchiae Schrveine von 100—120 k;
Lebendaewicht........ 55,50—58,00 70.00—72 00
Tollfleischiqe Schweine von 120—150k;
Lebendgewicht........ 55.00—58.00 70.00—72.0)
2 mal 2 = 4]
Das ist so sicher, daß man es nicht mehr zu ■! beweisen braucht. Daß Scotts Emulsion die beste !;
Lebertran-Emulsion, ja überhaupt d i e Lebertran- Emulsion ist, bedarf ebenfalls keines Beiveiscs mehr.
Sie hat sich seit fast vier Jahrzehnten auf der gan. [ zen Erde eingcführt, sich überall bestens bewährt und das Vertrauen der Aerzte wie Laien errungen. Nur bei ihr kommt das Scottschc Herstellungsverfahren zur Anwendung, auf dem die leichte Verdaulichkeit | von Scotts Lebertran-Emulsion beruht. Sorgfältig ausgesuchte Rohstoffe werden zu Scotts Emulsion verarbeitet, die vorher gewissenhaft geprüft werden, Kein Zweifel an der Güte, Reinheit und Wirkungs- traft dieses Präparates: noch mehr zu seinem Lob zu sagen, hieße Eulen nach Athen tragen. -°D
V /
/


