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tvv ttttalndtefall vorkam, muftic an bev öausfvout einige <:i'inc Reparaturen Herstellen lassen, die anscheinend durch icharfe Geschosse rn der Neujahrsnacht verursacht wurden, Hierbei wurde festgeftellt, daß der diesem Hausbesitzer gegen über wohnende Gefangenaufscher W, mit einem in seinem Bentz beslndlrchen bayerischen Werdergewehr Modell 71 mit scharfer Munition geschossen und dadurch die Hansbeschädi gungen gegenüber verursacht Hane. Hierdurch kam der Hand Werkmeister aus den Gedanken, daß auch der Tod Döriams durch ein lolcheS Geschoß lierbeigeiübr! worden sein könne iudem der Gesangenausseher zngibt, von einer ebensall-:- im imetteit Stock gelegenen Wohnung geschossen zu habe». ?ie weiteren Ermittelungen haben ergeben, daß das Oieichoß aus der Wohnung des Gefangenaussehers Liebjrauenstraße 84 sehr wohl nach der auf der aiidere» Leite der Straße etwa söO bis WO Meter entfernt liegenden Wohnung des Dörsam geflogen sein kann und dort das Unheil angerichlet hat, zu dem das Gewehr auf eine viel weitere Entkernung noch eine starke Durchschlagskraft hat. Der Gesangenausseher be streitet bis jetzt, den Dod verursacht z» haben, doch hat die Ortsbofichtigui^, in Verbindung mit den nicht zu widerlegende» Feststellungen ergeben, daß das todbringende Geschoß aus gleichen, Material, wie die noch im Besitz des Schützen befindliche weitere Munition besteht. Tie Annahme, daß das Geschoß von der anderen östlichen Seite de-.- Hanfes verrühre und sonach von dem immer noch nicht ganz ver dachtsreien Schneider H., der anfangs sestgenoininen war, herrühren könne, scheint sonach gründlich widerlegt. W. be- finfaet sich noch aus freiem Fuße.

Hessen-Nassau.

c Rodheim a. d. B, !>. Jan. Tie Rodheimer Wald-, und Feldjagd ivird dieses Jahr neu verpachtet. Ter Orts - bezirk beträgt 823 Hektar, darunter 184 Hektar Qiemeinbe* watd. Dadurch, daß der sogenannte Heuchelheimer Wald mit 37 .Hektar nunmehr zu der Jagd gehört, hat diese an B? deutung sehr gewonnen. Ter bisherige Preis betrug «itlii Mk.

fj F r o n h a n so n, 9. Jan. In dem nahen Wolsshansen gewahrte die Magd eines Wirts, als sie morgens den Heu­boden betrat, einen fremden Mann, der aus ihr Schreien eiligst das Weite suchte. Cr hinterließ einen g orb, in dem sich außer waren, die von einem Diebstahl her- rührten, zwei geladene Revolver befanden.

X H a >i a n, 9, Jan. In der Chemischen Fabrik Cassella ii. Co. zu M a i n k u r wurde der 31 Jahre alte Arbeiter Peter Arnold durch den infolge Abspringens eines Autoklaven-, dcckels entstandenen Luftdruck von einem etwa isio Zenti­meter lgihen Tritte mit Wucht herab geschleudert. Cr siel derart unglücklich aus den Hinterkops, daß er na ch kurzer Zeit starb. _

verrinsnachrichten.

** Im Evang. Arbeiterverein hält am Sonntag abend im Vereinslokal der hiesige Vertreter der Maggl-Wrrke, Herr­sch we II d t. einen durch Lichtbilder entsprechend erläuterten Vor- trag überC ine Fahrt um den Boden s r c".

** Großewießenersiarnevalsgesellschajt 1911.

Wie uns mitgeteilt wird, sind für die erste Damensitzung große Vor­kehrungen getrosten worden. Näheres siehe Inserat.

T i c bäuerische Seteinig ung hielt am Mittwoch, den 7. Jammi, im Cafe Ebel ihre erste diesjährige Moiiaisvcv-

sauiniluiig, verbunden mit Geburlsragsjecer des kböiiigs Lud>«>, lii. von Bauern ob. Tic Feier verlief unter Minvirkung eines vor- trefklich,-ii TrompeieickorpS auf das schönste.

»* Ter Gießener Fitherklub Aohttängleitsvereiii) bescherte auch in diesem Jahre 38 bedürsiigen Gießener Kindern zu Weihnaclüen. sträjtige Unterstützung wurde dem Verein von seiten Ser Burgcrichasi zuteil.

8. L a n g - G ö » «, 18. Jan. Ter Kaninchen und G e - slü gelzuchtverein hielt nach seinem einjährigen Bestehen sein.- Hauptversanrnilung im Saale der Ggstnirtichyst Henrich ab. Ter Verein jähtt jetzt 88 Mliglieder. C» wurde eine Neuwahl vorgenommen. Tanach wurden Vorftandsiiiilgliedcr : I. Vors. W. Merz, Installateur, 2. Bors. Karl Ang. Faber, Land- niit, Oti-' Vclie, Landwirt, >tail Kd. Schaler, Manrermeisler, Wilb. Müller, Landwirt, Kt Volle. üäiesgbrilant, Heinrich Jeiß, SKäfcferi'viteuit, 21. tVuidiart, Bahnarbeiter. Wi. Schäfer I , Maurer­polier, Karl Müllrr, stansnian» und W Brstckel, Itzeineindc- Cinnedmrr.

UttkverirtätS'Nact-richtrn.

(s i* u e n n it n fl. Irnnnnt untrbc der bisherige Privat- dozent an der Berliner Universität Tr. Heinrich SvieS zum ordentlickien Professor der enqliichen Philoloaic in Greifsivald als Rachfolqer des zum 1. 2lpril 1914 von» Lehramte zurncklruen- den Professors Donrath.

vertttiscikte».

* Ter Neckar ist während ber Naevi bis heute früh 6 Uhr usii solchen Wassermassen über seine User getreten, baß das ganze Flußthal zwischen Plochingen und Eßlingen fast eine» einzigen See bildet. Seit vielen Jahren war ein iolüier Hochtoafserstanb nicht zu verzeichne». Brrkehrs- und Belriebssiöriiiigeii iinü allgemein eingetreten und da ein weiteres Sielgen des Wassers in sicherer Aussicht steht, läßt sich die Gefahr der Lage noch nicht einmal ge INI, übersehen. An vielen Orten sind die elektrischen Lichtleikimgen untcr- brochen. Tie Höhe des Schodens usird sich erst nach Tagesanbruch seststelleir lassen.

^ I m S ch ii e r st c d e n geblieben. Aus B lauen (Vogl- (aub), 9. Jan., ivird gemeidei: Heute nacht blieb bei der Station 1480 zwischen Schänberg und Reuth der Prrionenzug Nr. 214 im Schnee stecken. Cr war bis 18 Uhr oorniittags noch nick« frei, obgleich sofort ein Schneepflug lind ein. Hiljszug »lii Perioiial von Werdau abgegangei! war. Bei dein starken Siurm verwandelte sich der Regen und Schnee sofort in Eis. Tie Reifenden wurden noch nachts von einer Loloniotive nach Reuth gebracht. - Im Erzgebirge find am Freilag morgen ebenfalls zwei Inge im Schnee stecken geblieben, der eine zwilchen den Sialionen Scheiben - berg und Clteelein, der andere zwiiche» Meinersdorf und Thum,

* Tie Rettungsstation S t o l p in ü n d e der Deiltscben Gesellschaft zur Rettung Schiifbrüchiger drahtet: In der Nacht auf den 9. Januar wurden von dem deutschen DampferSlolp", Kapitän Schelz, gestrandet östlich der Molen, mit Gütern von Stettin nach Stolpmnnde bestimmt, zehn Mann gerettet durch das Reniingsbovt ,,Genernlposi- mefster" der Station Stolpmünde-Ost.

* T u rch die Geistesgegenwart ei n t s S cl> isfsj n ii g e n wurde nach einer Meldung aus P a r i s die aus acht Personen bestehende Mannschaft des Seine» dampsers ,.Colibri" gerettet, der an einen Pfeiler der Pariser Brücke angerannt war. Schon war der Hinter teil des Dampsers überschwemmt, als der ltijährigc Schisfs- junge, bis zum Gürtel im Wasser stehend, das Rettungsboot

losniachte und über Bord brachte, so daß die Mannschaft gerettet werde» konnte. Tos Schiss sank in wenigen Minuten.

* Tie Stadt Wladiwostok wurde am Weihnachcsfesttog mm einem Sturm heimgesiicht, der zeitweilig die Starke eines Orkans annahm. Tas Teleobounetz und die elektriiche Be- lencvrung wurden beicbädigt, dir Höuser abgebeckt -Nb die Haus- lreppcn eingeristeo. Ter Sttaßi noerkeln ist iast völlig eingestcltr

»ie naeti- sinel aui SonMliiz, 11, Jan, 1914,

stehenden ACltlC toii 12 llir mittag« bis 12 IJlir nachts, nur für dringende Falle sicher anzutrefl'on: v/,

J>r. II iirIi m-r. Frankfurter Strasse 12.

_ I>r. Sieinr»ich. iVqen Bäne 25. _

Für dringende Fülle ist :>.ni >onitl»jj, den 11. .Inn., sicher anrnti eiten: D **/,

Tohnois'lf Matz. Seltersweg 81. oluliUäl L i Fernsprecher 608.

Amtlicher Wetterbericht.

Ocssc>itiicher Wetterdienst, Gießen. Wetteransiichten in Hesieii am Sonntag, den 10. Januar 1814 - Mein wolkig, zeitweise ausheilernd, greinic Niederichläge, kalt,

Nachtjrosl.

Zchiirrbericht des Lchitiubs Sirhrn.

ftoherodskopl: Bei leichlem Frost und klarem Wetlr- jrhr gute Schibahn, ö Itzraü gaste. 2Ienfckmee. Wester Iva it idineefra.

kstztc 2 Tacforichtcii.

Freiiprechung des Oberste» von Rritter und des- Leutnants Schadi!

S l r a ß b u r g, 10. In». Im Prozeß gegen Oberst v o >> Reuter und Lentniint S ch ii d l wurde heute vormittag 10 - llt,r das Urteil verkündet. Es lautet auf Frei sprechung beider Angeklagieu wegen sümtlicher A n k l a g e ii ii » f t f. Die Kosten des Perfahrens tragt der Fislns.

Ein n e u e r Prozeß o. F o e st u e r.

Sl > aßbiiig , 18. Jan. Bor dem Obertriegsgericht be­gann heute vormittag 8,18 llhe die Vernsnngsoerliandlnng gegen Leutnant Fieiherrn oon Forstner wegen de» Dettweiler Falles De» Vorsitz jührt Oberst Mengelbier, die An- liage vertritt nriegsgerichtsrat I eigens, dir Verteidigung de, Z'ingeUagteu Hai Rittmeister Köhler vom 13. Dragoner-Regi­ment Hagenau, als Beisitzer inngieren Obr-rst iw» Scherl r n i n i und dir Hauptleulr oon Reitzenstein , von >! a l m und Vogrs, sowie Kriegsgerichtsrat Mcoes. B>ü Beginn der Verhandlung ist Oberst von Reuter anwesend, ebenso der Clie, de-.- I> eneialstabc-, i-tzrai von Walde esce. Vechandlmigssüheei ist Lbrrkriegsgerichlörat Etnrd.

T t r a ß o n r g, 10. Ja» Im Prozeß gegen L t u t n a n t B o ti TV o r ft ner wurde heme ans den Verhandlungen bekannt, daß Foi ster am 17. November wegen des AusdruckesBackes" 6 Tage Stubenarrest erhielt.

Noch ein Dementi Jzzet Paschas.

Paris, l0. Jan. Jzzer Pascha erklärte dem .Manitan» tinoyder Korrespondenten desMatin": Der Scherz fiat wahr- lidi lange genug gedauert. Ich beschäftige mich urchr mit den alba - Nische» 2lngelegenheire>r. Lediglich aus den Zeitungen habe ich erfahren, daß die Albanesen sich unt mir beschäftigen. T-oS ist ihre Sache. Ich bi» keineswegs Kandidat für den T h r o n 2l l b a » i« » S.

Bekanntmachung

Der Voranschlag der Gerneinde Reinhardshaiu für 1914 liegt vom 12. Januar 1914 an eine Woche laug aus unserm Bureau zur Einsicht offen. Es gelangt eine Umlage zur Erhebung, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden,

Reinhardshaiu, den 8. Januar 1914.

Großh. Bürgermeisterei Reinhardshain. Graulich,

Bekanntmachung.

Der vom Gcmeinderat beratene Voranschlag der Gemeinde Rabcrtshansen sür 1914 liegt vom Montag, den 12, d. Mts. ab eine Woche lang aus dem Bürgcrmeisterei-Burea» dahier zur Einsicht offen. Die Beteiligten können innerhalb der Ssscn- legungssrist den Voranschlag einsehcn und bei dem Bürgermeister sctirisllich oder zu Prolokoll Ein Wendung erheben, Bemerkl wird, daß die Er­hebung einer Umlage beschlossen ist, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden sollen, Rabertshausen, den 10. Januar 1914, Großherzoglichc Bürgermeisterei, Reichhardt.

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Leihgestern für 1914 R>. liegt vom 12. Januar 1914 ab eine Woche aus deni Bürgermeistercibureau zur Einsicht dcr Äelciligten offen. Einwendung«» gegen den Vor­anschlag können dorl schrisllich oder zu Protokoll des Uillerzcichneten vorgebrachl werden, Zn dc» vorgesehenen Umlagen werden auch die Ausmärker herangezogen.

Leihgestern, den 9, Januar 1914,

Großh. Bürgermeisterei Leihgestern, __ Heß _541

Jagd - Verpachtung.

Mittwoch, den 21. Januar l. I., »achn:. 2 Uhr, soll im Gemeindesaal dahier die der Ge- mcindc Albach zustchende Wald- und Feldjagd auf weitere 6 Jahre verpachtet werden.

Albach. den 8. Januar 1914.

Großh. Bürgermeisterei Albach,

Baiser. 542

Königliche Oberföritcrci Roßberg. 'Lost Trcibauirn.

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