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fit* rt aiiäTaS» ttrie ein Schneemann und manchmal die Straße nicht mehr sehen konnte im dichten Schneegestö­ber Doch Kälte und Schnee und Todeseinsamtert der Wurter- ^p^n galten chm nichts, denn in, chm Aderte es Me von Feueraluten. Nachts ruhte er sich emrge Stunden aus -- in einsamen Bauerngehöften zumeist, wo er auch Proviant für sich und Futter für die Pferde kaufte uAoftwennkern Hans in der Nähe war, karnprerte er am Straßenrand im Schnee bei einem gewaltigen Feuer. Er nur des ^chfts und dann und wann während des Fahrens, weil man eben »ssen muß, fum zu leben. Wenn er ftch zu eurer kurzen Rast entschlvß? so war es nur um der Pferde willen. Er hetzte sie fast zu Tode und mußte eines nach dem andern erneuern, bald durch Tausch, bald durch Kauf, wre es eben ging, und da Geld ihm etwas Gleichgültiges war, so hatten dre Leute, von denen er Pferde erhandelte, nch nicht über schlechte Ge-

schäfte^Mb kl^g htzrw er von Paschkin. JmEr tms

gleiche. Der Gouverneur war etwa Fehn Stunden vor tym durchpassiert und reiste in rasender.Eile.

Da half ihm auf einmal ein sonderbarer Zufall vor­wärts; ein Glückszufall wie damals, als Peter Krvp ihn vom einsamen Wandern erlöst hatte ...

Sein Dreigespann jagte in vollem Galopp im Morgen­grauen dahin. Er war schläftig geworden, über den ewig Gleichen dumpfen Hufschlägen der Pferde rm Schiiee, dem ^ise knirschenden Dahingleiten der Schlittenkufen, dem eni- tönig dunkelgrauen Himmel und der werßen Wüste ringsum, obgleich er länger gerastet hatte als sonst und erst feit kurzem unterwegs war. Das Kinn war auf dre Brust ge­sunken, und er sah nichts, als plötzlich die Pferde 1 cheuten und er instinktiv in die Zügel griff.

An der Straßenseite lag ein umgestilrzter Schlitten und daneben standen geduldig zwei Pferde, zitternd vor Kalte.

Stepan sah sich erstaunt nach dnn Eigentümer des Schlittens um. Als er weit und breit kernen Menschen er­blickte, sprang er auf und stapfte durch den tiefen -Schnee M dem fremden Schlitten hinüber, während ferne oampfen- ben Pferde sich erstaunt nach den hungrigen und halb- erfrorenen Fremdlingen umguckten, die vor Freude wieher­ten, daß sie nicht mehr allein waren. Er drehte den ge- stürzten Schlitten um. Unter ihm lag fern Eigentümer, steif Efroren, tot. Der Mann war, wre Stepan vmurutete wahr- Weinlich betrunken gewesen, als sein Schlitten umstirrzte, rmd stumpfsinnig liegen geblieben, wo er hingefallen war, um jämmerlich zu erfrieren. Nichts wies darauf hin, wie auf ebener Straße dieses Unglück hatte Passieren können; nur von der Hinteren Schlittenkufe war em Stuck abgebrochen als sei der Schlitten gegen mn Hindernis geprallt. Ern solches Hindernis jedoch war nirgends zu sehen.

W In Wirklichkeit hatte sich die Sache so zugetragen:

Paschkin war in der verslosseneri Nacht hier vorbei- passiert. Als der Schlitten des Gouverneurs m vollem Galopp heranjagte, sah der Kutscher plötzlich den Weg diirch ein Gefährt versperrt, dessen betrunkener Lenker seiner gellenden Zurufe nicht achtete und nicht ans dem Wea pichen wollte. Dem Kutscher riß die Geduld und er stteß in sausender Fahrt den fremden Schlitten so geschickt an, daß das Gefährt umstürzte. Paschkin hatte laut aufgelacht und seinem Kutscher ein Extra-Trinkgeld versprochen. _

Stepan durchsuchte die Taschen des Toten. Er fand einen Reisepaß und einen Leibgurte!, vollgestopft nnt Rubel- scheinen, den er zuerst liegen lassen wollte, ihn sich aber dann doch umschnallte. Bei ihm war ev wenigsten o rn ehrlichen Händen. Aus den Papieren des Toten konnte er ja dessen Namen und Heimatsort feststellen und das Geld den rechtmäßigen Erben zustellen. Als er gleichgulng^ dar Paß überflog, durchzuckte ihn plötzlich eine Idee und seine Augen leuchteten auf. Er erkannte, daß diese Papiere ihm eine gewaltige Hilfe ans seinem Weg bedeuteten.

Der Reisepaß des Toten lautete auf den Namen des Jgnat Pestal aus Orkaorsk, einem Stadtcyen im südlichen Tmle der Provinz Tomsk, und Jgnat Pestal war offenbar nach Westen gereist ans der gleichen Straße wie Pasch­kin und Stepan Jline. Diesen Paß nahm Stepan an sich. Einen Augenblick lang überlegte er sogar, ob er nicht seinen eigenen Paß dem Toten in eine Tasche stecken sollte L Namen und Persönlichkeit mit chm zu tauschen Doch so manches sprach daaegen und StepanlmttekerneZert, sich die Folgen eines solchen Tuns nach allen Rrchtungen hin zu

überlegen. Er behielt also seine eignen Mnere,- stopfte sich den Paß Jgnat Pestals in die Brusttasche und vergrich Schlitten und Leiche im ttefen Schnee. Die ö^tterndan Pferde band er an seinen eigenen Schlitte», .und jagte Wetter, dtü verlorene Zeit einzuholen.

Nun laa sein Weg klar vor chm. . .

Als Jgnat Pestal, als Eigentums: ernes ordnungs- nläßigen Passes ohne Beschränkungen, konnte er ohne rede Heimlichkeit Weiterreisen und brauchte keine Zeit mehr an große Umwege um Städte und Dörfer zu Verschwender. A» ^anat Pestal durfte er Paschkin m voller Fahrt folgen, Ke den Verdacht auch scharflinmasten, P°llzelb-amten

zu erregen. Der lebende Jgnat Pestal mochte ein braveä Mid nützlicher Bürger gewesen sein; der tote Jgnat Pestal war nützlicher, so schien es Stepan, als er es je rm Leben hätte sein können! (Fortsetzung folgt.!

vre Hunde von przierzarüzlowo.

Mm Otto Born.

(Nachdruck verboten.)

Jinmer wieder quollen die iunerschöpflichen ReseEi der Russen «^vnnur ^eder füllten sich die Lücken in Men Rerhm. Doch die Oesterrercher wichen nicht, sie hielten eisern starw; hier druckten sie ^russische Uebermacht mählich, aber nnaus Halts am zurück, dort Lltm sie Le Massen, trieben sie vor sich her. zersprengten iw. Zehn Tage und mehr kämpften sie schon, dre wackeren Walter mch Tiroler neben dm Ungarn, dm roten Teufeln, lme die Ko>cckm^

sich Kkr^Leüm'Äd^' unter glühender Sonne, im strömenden Ream hieltm wir Rast, Kanonendonner und Mas chmen knattem waren uns Abmdgebet, Nachtmusik und MorgmandaM

Rinam um diese tückisch sumpfige und dazu von Verrat durchs iSäjte & Ur verürnt, die Tage zu rWm Versag^

bk Glieder, tetin Hornstoß nur und Gelenkigkeit Eich e. Und Hurra, ein nerrer Sprung vorwärts, Bajonett aus, Sturm,

^^^Aber^bei P^zieszanizlowo stand es schlimm. Em schmutziges. Dorf Mit nur wenigen Häusern. Ein Pope, hundert Männer, vrel- leicbt ebensoviel Weiber. Abscheulich viel Hunde, die besonders des Nachts ganz schreckhaft .heulten. Tie. Pwmere kacnm

nicht Aber den schmalen Maß, der mit seinen moorigen lhergelandm überbrückt werden sollte. Aurdie Feldbahn konnte dw zerlegt^ schwerm Geschütze hinüberschafsm. Alle ^ögllchmLastm ilxrom schon versucht worden. Jnrmer vergebens. Du gelbbraunen Lerw von drüben tauchtm immer Wieder m Unrechter Zeit m Masten auf. Und schossen sie auch schlecht, so trafen doch viele ihrer ipitzm

toS te"Ätai*'iS L aA Ueb-r Nacht h-ch« der »ch«, dieser schmierige, widerlich schielende Patron, dm Veriuch gem^U, sich ohne Abschied zu empsehlm. Tags vorher hatte er, eme.Ver- wninraua erbaltm und kriecherisch hatte er, deck langen sp.ckc.g ver-> Km LKZLd mid di-.»LI°b- in der HM>. kein-Tr«« beteuert. Wir andern hätten ihn längst baumelri laisen. ->cktzt lich -aber faßte man ihn und hielt ihn fest. Beweise, gegm ihn lagm leidernichtvor. Unser Alter schwor auf Huummtat und Völker­recht und verwies es Mcs derb, als wir den b^Mrdmm Wmstch kundgabm, dm Pope mit allm diesen lumpigen Aftstfmsreunden d^ Dorfes zur warnenden Dekoration an du ^arnstttape zu^hwigen. Wmn's nach Verdimst gegangm wäre, dann hatten ine strrcks

ordmtlich im Preis fteigm müssen.

Auch auf Feiwele Löschkubel siel unser Verdacht.. Er war bet jüngste Sohn des Schenkers und Krämers von Pmreszanizbcwv. Ter^ Bursche, kaum 18jährig, strich immer um uns ^ernm, cv-ve verschüchtert, traute er sich doch nicht heran T^.^Me der Sol- datm vertriebecr ihn. Es schien immer, alv hatte er etwas am Herzen. Packte man ihn jedoch, an, da schaute er scheu und. ve^ üilri'l UM sich aber er brachte kein Wort heraus, ^eiii iäsig blastes W wirr iEMgent, nur die Pajes, die häßlichm hängenden! Haup'tlockm, verunschöiltm ihn. Wir beobachteten .den ^dm, ohne etu-as Verdächtiges zu bemerken. Lerne Famr.lre. war nicht melw im Orte Die älterm Brüder starrdecr vor Lublin m Wafsm, wrd^Feiwele hatte mm ohne jede weitere Hilfe ferne Geschäfte m MmZn beim der alte Löschkübel und ferne zfver schwregertochtm wa^eu in Planimko zurüngel-altm worderc, als dre Rlißen plötz- « d°rt «Lm. Ti- B-«m, di-den mnz«, Ta» m°°.

derisch Schnaps soffen ohne rha zu bezahlen, rua-ptm .es dem brutal Löschkübel leicht: der Laden ftaitb mm leer, wre Lag^

warm längst ««Mt. und fWtÄJSM Bogehvmswertes mehr zu kaufen. Aerwele jmfl mat tod mt seinen Kunden im SchanAmmer, du rhcr 'E derlich b-acht-tm. ES ym W« »wwdtojtatm«»

Ln orkercuen daß der junge schrnker argeil Erregungen tru^e- St » &" aber in sich selb» öngstli» °-r,chloL «er«, Lippen »E-n sich schinal und blullcer »Kmm-n.

Am dritten Tag- ,°g«, wrr lxüruckt '« « 2 S mrchb-m wir uns Mnlige We geholt inttm. R<ch«> über Rastet. T<rs Russengesindel war wieder mrt einem Male aufgetancht, hatte