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Mioman von Hermann (Fortsetzung.)

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22 Kapitel.

Behrens fand das Gartentdr nnverschlossen und trat ein Auch bi£ Haustür war offen, und er gelange un­behelligt bis in das Borhaus, rn den. dicke -aufer ,eme Stritte dämmten Er suchte unter den Taren. Aber als er eben den Drücker der einen fassen wollte, griff vonErnten ein Mensch, der, von ihm unbemerkt, herbeigeeilt war, an

^£1SSF**Xop, der, obgleich gealtert, in seinem Wesen völlig der alte geblieben war: ein glattrasierter, stunrmer Mann, hinter dessen nichtssagenden Zugen srch viel Msjen verbarg, die Kreatur eines anderen.

Was wollen Sie'?" fragte Prokop barsch.Wer sind

^Behrens maß ihn mit unverhohlener Verachtung- Wer sind Sie?" gab er zurück, und m ferner Sttmme

dieses H°.,es." °nw»rt«t- Pro-

^ Behrens jßrtt* ihn mit einer schnellen W-ndnng in das Licht eines Fensters.Lassen öte srch anschauen, flüsterte er befehlend,ich will Jhrren sagerr, wer srnd! *

Die beiden standen sich eine Weile drohend gegenüber, Prokop blaß und von -einer unbestimmten Furcht gelahmt. Behrens, dessen Zorn schon lvieder verraucht war,, lächelnd. Soll ich es Ihnen sagen, wer und was Sre srnd?"

fragte Behrens. ,

Was suchen Sie hier?" stammelte der andere Nur eines: einen ehrlichen Menschen! - - - .Sre srnd dieser Mensch nicht, schon lange srnd Sre es nicht mehr, wenn Sie es vielleicht auch einmal waren! ... Nun geben Sie den Weg frei! Marsch!" , ^

Mit einer Kraft, die ihm niemand zugetraut hatte, schlenderte Behrens den Diener beiseite, schrttt schnell die Treppe hinauf, öffnete, ohne anzuKoPfen, ern-e Dur und ciit

§ftt einem Fenster, ihm nur das Profil ihres Gesichtes zuwendend, saß eine Fram Er erkannte sre sofort, denn der Zeit schien es nicht gelungen zu fern, rhr etwas anzn- haben. Nur etwas schmal war ihr Gesicht geworden und

sehr blaß sah es aus. . - _

Ein kleines, etwa achtjähriges Mädchen, das auf dem Teppich kniete rurd Micher und Spielzeug vor srch liegen hatte, stieß einen halblauten Schrei des Schrecken^ aus. Lu," sagte die Frau, tvie sich von ihren Gedanken ver-

Mnrdert loslvsend,Ln . . .. rY , f i .

Zugleich wandte sich das Gesicht der Tur Ar, erblrckte den Mann, der regrmgslos auf der Schüvelle stand, starrte

ihn eine lauge Zeit sttmrm an, stand dann zögernd auf, machte drei Schritte auf ihn zu, erkannt ihn nun endgutttg mrd griff sich mit beiden Häuderr an die Schläfen.

So standen sie sich mehrere Minuten, ohne srch Kr xitTiT'Cit aeaenüBec.

Herbert," rief endlich Lrreie, wie nach überivundenem Schrecken,du ?"

Ja," antwortete er,ich..."

Das Kind weinte leise, denn es schicen zu ppüren, oatz etwas Unheimliches in der Lust lag. Die Mutter rrahm es bei der Hand und führte es in das angrenzende Zimmer. Lu, geh zur Minna, sie soll mit dir in den Garten gehen!

Folge!" . » . . , r

Cie kam wieder zurück, und er stand noch au derselben Stelle.Was willst du, Herbert," fragte sie,meru Manu

ist nicht hier . ^

Deshalb, weil er nicht hier ist, brn rch gekommen."

Was willst du?" . r

Dich," sagte er langsam und feierlich,dich."

Er girrg auf sie zu, nahm ihre Hand und sah ihr in vir Augen.Hast du mich nicht erwartet?"

Schon lauge?"

'Ja," sagte sie leise,ich habe dich erwartet.'

Schon seit Jahren..." . . ,

Seit Jahren?" Sein Mund verzog srch Kn entern grim­migen Schmerz.Warum nicht schon immer?"

Sie sah zu Boden.Es war ein Irrtum, Herbert," sagte sie mit einer Härte, die sich gegen sre selbst richtete,

" C '"(f umfaßte ftemi' t 'feinen Blicken und mußte mit einen« Mül, tote tief er sie noch liebte Nein, er hatte rnch. zuviel uw sie getan, es gab überhaupt kein Zuviel, das er an rhr tun konnte, und es machte rhu unermeßlich glücklich, daß er fühlte, wie groß und rein und selbstlos seine Liebe ge-

tvorden wag

^ t/ic? iß,x ifrr ^u,

ÜJa?" gab sie schattenhaft zurück.Was willst du von mir?"

Daß du dein Wort einlöisest," fa.gte er streng

Mein Wort?" ,

Dein Wort aus jenen Tagen, hast du es vergesteu,

vergißt du deine Worte so leicht ?' , r ^

" Sie wurde rot und ihre Augeir bekamen ettvav flackern-' des.Weißt du nicht, daß ich. seine Frau bin?

Was tut das?"

Was das tut T t ^

Er kniff die Lippen heftig zusammen, als inerde es ihm nur schwer, sie wieder zu offnen.Ich verlange es, daß du meine Frau wirst. Ich habe mn Recht, das zu verlangen. Und ich werde mein Recht diirchsehen, glaiib mir.

'Weißt du? daß^ih? ruiniert seid," gab er zur Ant­wortbettelarm, bu und dem Manii?'