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kGE Gott!" gab der König zurück.Wer bist dem: du?"

Da ettvtderte der M«nn, wie es die Wahrheit war:Ich Lin Kmser Johann von Pvttugallieu." Aber das sagte er mit so müder und sanfter Stimme, als es ihm nur möglich war, denn W Mutte j-a sem, daß der König es geahnt war, hierzulairÄ wrmer als der Erste zu gelten, und es ihn nicht angenehm be­rühr^: würde, wenn es eineir gab-, der ebenso hoch shand wie er.

Ta Ovaren wohl noch andere, die befürchteten, daß es sich V^halten könnte, beim die ihm zunächst standen, zupften ihn am Rock und wollten ihn fortziehen, so als wären sie nicht ganz sicher, wre diese ^Begegnung endigen köirute. Aber der Köuig war Nickst von dem Schlage, der seinesgleichen nicht vertragen rann, er wmkte ihnen rrur, sich stille zu verhaltest.

steh mal!" sagte er, und seine Stimme klang sehr vergnügt.Hab ich da gar einen Amtsbruder getroffen?"

,^u, toir haben wohl nngesähr dieselbe Last zu' tragen." wgte mstru er. der Kaiser, ganz, ganz demütig. Tenn, seht ihr, .sich zu rühmen, daß er ein höheres Amt hatte als der andere, das hatte ^er nie .übers Herz gebracht.

- , ^2ch höre, du hast die richtige Auffassung von der Sache," wgte der Könrg.Tie dies nickst auspvobiert haben, wvs das herizeu will, me glauben, nur Könige hätten n.ichts anderes zu tun, als mit der Krone ans depr Kopf und mit dein .Zepter in der Hand aus dem Throne zu sitzen. Aber werd' einer nur König, dann wird er schon etwas anderes erleben. Lllso wirklich, es ist auch w schwer, Liaijer wu Portugallien zu sein!" fügte er mi± einem ^eutzer huizu.

Dioher äst es ja nicht gar h schwer gewesen," sagte der ^Aser, denn er wio-llte doch sein eigenes Land nicht beschämen. Äöir Voniitcn ja den Frieden behalten, und das ist doch das größte

Mau sah es, daß der König.höchst befriedigt war.Mir scheust, ^^.u verstehn dicy auf die Regieruugskunst," sagte er, denn b-ncfcqi zu erhallen, das ist das Erste und das Letzte. Ter .M für baß Reich das, was die Gesundheit für den Körper ist.

Ta nu-ßte sich der Kaiser doch umdrehen, und rings um sich eheu, der König dies sagte. Die Leute iwudeu mäusck^eußill in wecrem Krer,e da, und kein einziger wagte sich vom Fleck zu rühren, um nur ia kern Wort von dem zu verlieren, was er und dev König enia-uer tagten. Es wäre dock) hübsch gewesen, wenn er daran gedacht hätte, die Kathrin mitzunehmen. Wenigstens hätte er n.ä gewünicht, daß irgendein Svartsjöer. am liebsten einer von den Herrschaftsleuten, zur Stelle geivesen wäre

?lber zugleich hörte er auf das, ivss der König sagte, und war wgleich mtt einer Antwort bei der Hand.

fT "^ ü/ Irlich ist der Friede eins gute Sache," sagte er. Uber mau weiß halt nicht, wie lauge -man ihn bewahren -kann Ten verwichen en Lomttag. als ich vom Gottesdienst in' der Lvartsioer Kirche nach Hause ging, tarn tef) ins Gespräch mit fremden Männern. Und der eine davon, das war der Krieg uiid der andere, das war der Tod. »

Es war für ihn, der Kaiser von Portugallieu ivar, so natürlich, allerlei ^eltfanlletten und Wunderlichkeiten zu erleben, daß er Efi ich! glaubte, das was er jetzt von der Begegnimg auf dein Kttchwege erzählte köuute als ein Ber-such betrachtet werdeir, sich zu erheben. Aber es mußte doch wohl so ausgesehen haben, venu jetzt begannen die, die dahinter standen, chm wieder am Rock N. und wollten ihn zuin .Schweigen briirgcn.. .Aber der

König begriff Wohl, daß eine solche Begegnung.für eirren Mann wie ihn nicht weiter von Belairg war, denn er lvinkte den Leuten, sich doch stille zu Verhalten.

Was sagst du da?" sagte er.Dir bist mit dem Tod und dem Krieg gegangen? Ich möchte wohl wissen, ivie die beiden ausgesehen haben."

. //'Sie sahen wohl an: ehesten wie ein paar arme Holzfäller an-, ^ sagte ber Kaiser, dmn sie trilgen große Zimmerärte über ^ hatte, ,o>er sie lvaren, fragte ich

,n natürlich, m rvelcher Wsrcht )tc ausgewogen waren, und da 9£ te 1 IC 2 ^gen umher und sanrmelten Breunlwlz für große «cheiterlMifen. Sie änderten trau Land M Land, nnd Nxmn Ne uur^fertrg wurden, wollten sie die ganze Welt in Brand stecken."

"^I 6 , wohl nicht daran denken, in diesem Laude hier

erueu Lcherterhaufeu mifzurrcksteu," sagte der König, uud noch lächelte er wrd sah vergnügt drein.

.. weinten, in diesem Lande würde es mit dem Ber-

mJtJLTy a^swheu," sagte der Kaiser.?lber aii der

West'bruw wollten sie doch immerhin erneu Versuch machen Denn Ne glaubten, dort wäre es schon möglich, Zündstoff für dmx ordentlichen ^chetterhausen zir sammeln."

m ) v ' dem Augeikblick, in dein der Kaiser von der Wesckant. gttprochen hchte, richtete sich der Köiiig empor und »vmde sehr ernst.Nnn," sagte er ganz .scharf und er lob die

,Äs"er' faafa? 6 & ^ Station, KilS yönm tonnte,

i. or sagte,das Imrd rhüeu nicht gelrirgen. Hier ivird es reine ,lrbeit kur Kn^j rnrd Tod geben, solange ich lebe Glcnid L'chwia Lr sün. biei* mir tili

^"teriverfeu müfjfe? Ich loeiß , 00 hl, es ist schwer

<M U I tcr)ct E ich die Krone opfern' als

daß ich Brmrdfackel uud Plmiderung über friedliclie Städte' und

lo sließe wti> FÄder niedergetrampelt und Meiischen tot ^r verwundet sähe, ^ch habe es erlebt, wie es während meiner Regierung rn merueii beiden Ländern vorioärts gegangen ist " ,agte er und 'varf einen großen, strahlenden Blick um sich, und fjL^ btwas^razu tun, das zu zerstören, ivas wachsen uc sehen meine größte Freude ist." za

r ^es Msagt tzatte, lag ein Mch«r Glanz Lb«

snnem Antlch, ,ind die L-tininie bebte so schön, datz mair h^rtr Ph/e glaubte, was er sagte. Aber der Kaiser hatte s- stuch nicht weniger von chm erwartet, irird je&t legte er ihin die Laich

oiLw" & "Mein girtec König Oskar! Mein guter Lmg SÜÄMr! sagte er, um ihn zu berubigen.

inid^ nur .auf die Probe!" sagte der Königj und iah storzer aus als je.

.jp« ö«e Senfe, rmgsherum fanden, dag der König so schön kte Tranen tn die Llugen kamen, Mid ehe man sich s versah, ging einer an, Hurra zu rufen. ^i.^eL/bmielben Aug^blick ,ertönte der Ruf auf der ganzen ten f, teit Üe ihm mit Hüten und Tascl^u- tuch^ru zu, >.nd nun sangen ne, und nun brachten sie ihrr Blumen d^nn sthl, jetzt hatten sie keine Angst urehr vor ihm, jetzt W er ihnen wann gemacht. Run bekam er all das, was sie sich nicht getraut hatten, ihm zu gebeu, als sie ihn zuerst saheri.

<!lber vwhrend dem König von Schweden so gehuldigt mürbe fliaub der Kaffer von Portugallieu ein Weilchen ganz still da und iah mtt großen Aügen zu. Tann schlich xr sich Zanz ^einlaut mw verichwaud durch die Volksmeuge.

Richt daß er sich rm geringsten Qtttäuscht fühlte, lveil er mtt emeni richtigen König .Bekanntschaft gemacht hatte ?lber ben %x $M m daß er recht ann und klein

«E als er sich auf den Weg heim in das «Lvartsjoer Kirchjpret machte.

viele, die sich über die Worte des Königs in der ^-wtton Krlv fteilten, aber eigentlich glaubte damals keiner, daß man ne io buchstäblich nehmen könne. °

. viele Jahre später, als man sah, wie alles kam. er-

S .^es^ Gespräch, und dann erkanntcst

!re, vavi der König wahr geipiiochea und die Probe besianden batte, cj,.. < .Es . ö es 'tttchr war, das mit jenen, die umhergingen und Zündstoff »um Weltkrieg sammelten, das haben wir auch gesehen.

rt ÄT' *?f mn ^eigt sich icns der große Friedens für st, der es wicht sehen Panw wre Meiischen leiden und Törfer verbrannt und oewcr Niedergetrampelt werdeir?

Musik im hosgarten.

Bon Ferdinand Küuzelmann.

. . Eigentlich wollten wir auf die Hungerburg, aber darm lasen Pf' Hofgarten Konzert wäre. Ta wersc!>obeii wir dio

r!cme.Fahrt auf den ^nächsten Tag, uud wir verLrack-ceir die Rach- V 11 biiiem langen Schlcndergang durch Innsbrucks alte Gassen Wir wauderteii durch L<iuoengäuge, sahen au den. bimleu Hausern hinauf uiid.ttaten in feierliche Kirchen.

^Lu adeud hatte sich die Sonne hinter Wolken'verkrochen, Ä b,e rogenweibe Schleier, Es sab nach Ragen

Wasser^ tm?Jütte tt ° 0 ' 000 Me ?ÄuW im **

5 S er e^otzdem gingen wir hür uiid kameii noch viel zu früh Nur dw Puite für die Musiker waren schon to Ä

gebaut ^ 111 9ef6en ^ aDlU,an iu der Mitte des schönen Gartens auf-

Bäwme stlomden ganz still.. Kein Blatt regte luib bewegte sich Cnnc laue Lust, bte irgendwie au Treibhäuser erinnette, lastete lchwer und sütz in den Alleen mit ihrem Dämmerlicht, über allen Wegm und Rasenvlatzeii mrd den schon fast südlich üppigen Bttllm.

W'tE Qüb ^ djon feittc 2 Platz inehr, und a-uf den

und grauen rorautti zumeist, in hübschn Hel.en Kleidern , wie m einer festlichen Erwartung auf und ab.

i . diesem ^.aude, wo die Menschen alle noch ein iveuig von der -oivßeil Wil'erijclwft der Freude llnnen, .mrd alle - - e!t ein

i 7 lms'-chog beschließt, hat seülicbr.: Schim- Konzert der Kmserjäger unter den Bäumen des Iuus- bruaei Hofgarrens r,t erst recht Fr-ende und Fest. . , , Man geht ?!^I^§brum und freut sich Mich, ja, inan zeigt, daß mau sich freut Es ist geradezu eine Wohltat, eine .Aussttumung Erholung, nffeder einmal Menschen um sich zu haben, die llOhua-. ftnd. Wie.schrecklich ist's, wenn der .Herr Nachbar iinnrer ®ls Vuitrbe gerade vor ihm die Götterdämm enma' gefpiett . . Auch das ist fdn>n, zu sehen, unc hier Die Menschen flcbeii bf7t/ b'^l-rgkeit, sich dem Genuß einer Stunde hiuzu-

Es ist ein Gehen und Koimnen. Tie blntteir Unifarnren der Ni Zw re brrugen eine fi-eudige mrd farbige Note in tvu3 Bild, das Um ^vig verärrdert . . ?.^au grüßt sich, man Mudert, Blicke

uud Worte gehen hm und her', dliuch der Einsame ist hiev nicht alleftu Er schwimmt mit im Strom der ander-eu, und dieser Stwin blitzt und schillert, ist bunt und hat die gefälligsten Farben.

Plötzlich Bommeii die Veusiker, schmucke, junge Soldaten, von ihrem Kapellmeister angeführt, in Reih und Glied an. Eine kleine