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Ein Arzt. Tr. Gustav Oebc^ dessen Sonderfach die Heilung durch zweckmäßige Ernühnnig ist. hat .länger als ein Jahrzehnt den Menschlichen Bauchspeck gemessen und die Ergebnisse seiner Untersuchungen verschiedentlich mitgebeUt. Tie meisten M-cnscheu iverden keine rechte Vorstellung davon haben, wgs für Fetttnassen ein Wirklich bau chbeha steter .Mensch mit sich herumschleppt: Unter L77 ^Lulen, -die vgch landläufiger Meinung als „fett" anzusprechen sind, .hatten nur 43 auf dem Bauche eine Speckschicht von weniger als 3 Zentimeter Ticke, bei allen übrigen toar sie über 3 Zentimeter dick, bei .vielen doppelt so stark und darüber, Und die stattlichste Speckschickst nraß nickst weniger als 9,5 Zenti-, meter! Durchschnittlich nrißi also die Speckschicht eures fetten Bauches 4,4 Zentimeter oder ein lvenig drüber, und nnt das Verhältnis Kur Körperlänge und zum Körpergewichte zu veranschaulichen, seien ein paar Zahlen hergesetzt: eine Dame von der stattlichen Höhe ono 173 Zentimetern, die mit eurem Körpergewichte von 92 Kilogrannu als fett zu bezeichnen tvar, hatte einen M'pockpanzer von 4,4 Zentimeter anr Banche, und genau so dick war der Bauchspeck bei einem fetten Herrn von 182 Zentimeter,, der 106 KilograMnr wog. Wie pmtt ein solcher Speckbauch verschwindet, hat Tr. Oeder an denr Beispiele emes außerordentlich fetten Herrn gezeigt, der zuerst nicht weniger als 134,7 Kilogramin wog. Ter Bauchspeck hatte damals eine Dicke von 8,2 Zentirnetern. Nach einiger Zeit wog der Herr noch 116,4 Kilogramm, hatte also 18,3 Kilogramm abgenommen. Gleichzeitig war der Bauchspeck aus eine Ticke von 6 lZcntimeter gesunken: an pen übrigen Stellen rund einen Zentner, genau 49,5 Kilogramm, abgenoMmen hatte, war die Speckschicht entsprechend geschmunderl, am Unterkinn und Hals betrug ste danials noch 1,69 Zentimeter, anr Nacken 3,1 Zenttineter. lltach weiterer Abnahme ans 103,6 Kilogramm maß der Bauchspeck 4,5 Zentimeter: als der fette Herr auf 99,1 Kilogramm „abgemagert" war, betrug die Dicke des Bauchispeckes noch rnrmer 4,15 Zentimeter, und als er «Mich nur noch 85,2 Kilv^ gvamm wog und keiner! Wrfpruch mehr auf die Bezeichnung fett erhebe'n .durfte, war der Bauchspcck 2,6 Zentimeter- dick. Der Fette war also dadurch zu einem „Normalen" geworden, daß er und fast die ganze Abnahme des Körpergewichtes war nach den Messungen Mnahme des Fettes, hauptsächlich am Bauche.
E kamr aus diesen! einen Beispiele folgern, daß alle die Leute, vährend des Krieges und durch die Kliogsernaäbrung ihre fy.' ein g ebüßt haben — sofern ies sich nur sonst gesunde Menschen handelt —, noch immer eine Speckschicht von 2—3 Zentimeter am Bauche tragen, selbst wenn sie zehn, zivanzig oder mehr Kilograinn! abgawmMen haben, denn 2—3 Zentinieter Bauchspeck ist das ^Lormale. Auch dies hat Dr. Oeder durch Messungen fest-
K 'lt: bei 607 Gemessenen hatten 51 weniger als 2 Zentimeter Bauchspeck, mrr 8 niehr als 4 Zentimeter urrd rund 400 rin Fettpolster von2 bis 3 Zentimeter. Aber selbst tvenn ein solcher ,/lüormaler" sein Bäuchlein verliert, so daß er wirklich als mager zu bezeichnen ist, eine nicht unerhebliche Speckmenge bleibt rhm dennoch ^ 1,1 Zentimeter ist die durch schnitt liche Ticke des Bauchspeckes, die Tr. Oeder an einer größeren Anzahl von ausgesprochen Mageren ermittelt hat-
* Der h e i l ig e B u r ea u tr a t i ns i n England. Unter denn Titel „Geschäfte, wie sie nicht geinacht Vierden sotten" ivendet die „Dattp Mail" sich sehr energisch gegen die fortschreitende Bu- vcwikriatisierung in den englischen Kriegsämtern. Der Leiter einer solchen Abteilung, schreibt das Blatt, erklärt uns, auf welche Weise die Korvesponden; erledigt wird: „Jedes bei nus eintreffeude Schreiben wird unterschiedslos tauf dieselbe Weise behandelt, selbst wenn es nichts weiter als die Aukündigimg eines innerhalb weniger Stunden zu erwartenden Besuches enthält. Zuerst komint es in die 9lb- teilung, 100 die Briefe geöffnet werden und miau aus jedem Schreibe!' einen Auszug aus den wichtigsten Mnkten zusaminenstettt. Dieser Lluszug wird überprüft, dein Original angeheftet, und beide Dokumente erhalten eine Nummer und kommen dann in ein Fach, wo sie eben tvarten Essen, bis ihre Stunde geschlagen hat. Wenn all dies erledigt ist, werden die Briefe in Körben znM Verteilungs- stab gebracht. Hier ordnet Man sie wieder in Körbe für die einzelnen Unterabteilungen, und dann läuft in bestimmten Zeitabstände.i ein Schreiber umher, um den einzelnen Beamten die Post zuzustetten. Wemi z. B. Herr Brown in einem Brief niitteilte, daß er um 11 Uhr Ergeus erschein«: wolle und um diese Zeit der betreffende Beamte nicht anwesend war, wird man ihm nach ungefähr 5 .Jahren Nachweisen können, daß er allein au der ganzen Sache die Schuld tttlg. Denn die Briefe werden natürlich, nachdem sie endlich von den Adressaten gelesen wurden, ncht fortgeworfen, sondern ivandern wieder einen umständlichen Weg zurück, um in eine besondere M- teiluug zu gelangen, lvo Man sie bis zum Ende aller Zeiten anfzn- be4vahren gedenkt.
* Englische Lügen. In einem der neuesten Hefte des .Mch's für atte" (Union, Deutsche Berlagsgestllschaft, Stuttgart) lesen mir: Warum England alles aufbot, um Rußland mit in den Weltkrieg zu hetzen, l)at seine guten Gründe: der russ. Koloß konnte chni eines Tages in Indien unbeauem werden. Wie hertte ein gau- zes Heer von Lu g und Tru g dazu helfen soll, uns i n der ganzen. Welt verhaßt zu machen, so versuchte !nan es in London mit Lügen über Rußland, die gut die Leichtgläubigkeit der Indier berechnet waren. Jni Jahre .1888 fand sich in der russischen Zeitung „Kiewskoje
Slowo" solgende Mchrickst: Die Engländer drucken ganze Bücher über Rußland, um die Hnidus zu der Ansicht zu bringen, daß die Russen ganz wenig über den Tieren stchen. Gm englisch«- Verfasser schrieb geradezu: „Dre^ Russen trinken reinen Spiritus und essen rohen Schiwernespeck. Sie haben rote Augen und ungeheure Hau- zähne. Ihre Kleider sind DierMe." Zo schildert der Brite die EiMvohner der Städte. Nach fernen Worden „gehen die russischen Bauern auf allen vieren. Die wildesten unv grimmigsten vog ihnen kommen , jährlich zur Armee, und da ihr Radschi — der Dbrr --gar kem Geld hat, so ist ihnen erlaubt, jedes neuervbert» Land völüg austznplündern."
vstchertisch.
. — Ecke, G. „Unsere Glocken." Ein Abschbedsgvuß. Er- werterter LMiderdttcck aus den: „Reichsboten". Mit Titelbild, hübsch geheftet. Preis 0,80 Maick.
r ^'.bwin Emerson, Mit den deutschen Heeren. Kriegs- berickste exnes Amerikaners 1914—1915. Mit Bildnis und Fab, unile-Brief des Verfassers, seckus Schlachtplänen imd sechs Ueber- ß 24 ö - 8 °- München 1917, Franz tzanfstaengl.
^chv. Halbmonatsschrift für Litera-- turfreuude. Verlag: Egon FleischÄ L Co., Berlm 9. Das 1. Leptemberheft ist soeben mä folgendem Inhalt erschienen: Hans M'anck: Ter Kampf ums Theater; Friedrich Hirth: Heine und' Börne; 'S. Rudmanfki: Nikolaus Leskow: Rudolf Fitrst: Frauen- bücher. — Echo der Zeitungen r— Echo der Zeitschriften —. Nottzen — Nachrichten — Der Büchennarckt.
Gietzener Hausfrauen-Bereiu. Kochanweisungen.
B r o m b e e r k a l t s ch a l e. Tie Rückstände, die bei Beoeituna des Brvmboersaftes verbleiben, werden mit soviel Wasser über- gossen, als man suvpe haben will, ausgekocht und durchgeschlaE Tann kocht man die Suppe Mit ttrvas kaltein Zintt, streut den vorher eiugeioeichten >sagv lauf die Person einen knappen Eßlöffel) Nnein und läßt ihn weich kochen. Dazu Eisthneeklößchen oder Zwieback.
„Rote Grütze" von B ro m bee r sa f t, halb mit Wasser verdünnt, dazu Zucker mit Grieß, Sago, Matsnwhl oder Stärke verdickt, auf 1 Liter Flüssigkeit 100 Gramm gerechnet
Vraupenbratlinse. 200 Gramm gemahlene Graupen, 200 G vamm frische Pilze, 1 Ei, Zwiebel, Salz. Fett Die eh£ geweichten in der Kochkiste dick ausgeguollenen Graupen mischt matt mit den seingehackten Pilzen, die mit gehackter Zwiebel in Fett pÄ>ämpst wurden, gibt Ei, L«l- und tvenn die Masse noch ntcbiti ^ Murs l—3 Löffel geriebenes Brot hinzu. Nach dem Er> kalten formen und braten. Nimmt man weiniger Mlzie, so kanns man femgewiegte Kräuter daran tun.
h». ? ^ e U. 0 * 11 f^eickEich 1 Pfund Tomaten iverden in
etwas Butter oder Fett gedämpft Und durch ein Sieb gegeben, ^ abaekockttn durchgepreßttn Kartoffeln ^ bartüt vermischt, in, Mrslaussorm gefüllt, mit Käse und Reibbvvt bestreut imd 40 Minuten gebacken.
. n i, del n. Die Pilze iverden mit Butter und Salz
Dampft, die Mudeln gekocht, am bestem werden sie in bet fff. Mit verquirltem Eigelb und Etsckm« vermischt, Ml Backform und s u ©tuube gebacken, mit Butter odeü Speckstuckch«! belegt.
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1. Körperteil
2. Kleidungsstück
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3. bekanntes Bad
4 . edles Getränk
b. Erfrischungsort
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6. Singvogel
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7. Nebenfluß der Donau
In die Felder vorstehender Figur sind die Buchstaben AAA, 6. EEEEEE, G, H, IIII, K, L, MM. NNNNN, 00, RR, 8888, TTT, W derart einzutragen, daß die mittelste waaerechte «nd senkrechte Reihe gleichlautend ist und die wagerechten Reihen Wörter von der bet- gefügten Bedeutung ergeben.
(Auflösung in nächster Nunnner.)
Auflösung des magischen Dreiecks in voriger Nummer;
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Mai L i n d e Fla sehe
Schriftlettung: Fr. R. Z-nz. - Zwillingsrunddruck u»d Verla, der Brützl'lchen Unio-r^ILtz-B^-b- -md SI-indrucker«i. R. Lang«,


