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__ halben hier auZgezSichnete Pvstperbin-üng. Ich

ch^be eS gleich heute iwch an Mlth gebeir Äe mir Dch eine Zeile Mn Einlegen in meinen Brief? Dann ist .Nnne-n einer Woche sicher die Nachricht da. Uebrigens hörte ch heute durch meinen Onkel Berber, daß man bisher es ist eigentlich unbegreiflich Ihre Meldpastß «adrette gehabt hat!"

Kürow seufzte auf.

Ich dachte mir schon dergleichen, denn stellen Sie sich JJ° T ' c ^ f 5! t, ^^£ r Therese, daß ich bis heute noch keine Zeile don Ruth bekommen habe! Trotzdem nmßte ich immer, daß sie gesund lvar. Aber jetzt muß ich lveiter, ich bin in größter Eile."

Er schüttelte dem Arzt die Hand und küßte Thereses Fingerspltzein die ihm heiß und zittrig vorkamen. Der Hund beschnüffelte ihn aufmerksam, schaute aber fortwäh- rcnd zu Therese wie zu seiner eigentlichen Herrin empor.

- - 'm? TC J mb Gleich, Schwester," sagte Kürow, während er sem Pferd am Zügel nahm.Der Dienst hier ist wohl doch KU anstrengend für Sie?"

Ach bewahre! Zch bitte Sie, reden Sie nicht von unseren Anstrengungen, wenn Sie den Lärm hören, der eben ictzt ansängt"

V-je hörten ein noch entferntes, aber doch recht ver­nehmliches Gewehrfeuer. Seit gestern waren die kleinen Scharmützel immer näher und näher gerückt, und man be­gann sich bereits um das Schicksal, des Lazaretts zu sorgen

Gleich daraus sprengte Kürow am Waldrande entlang, um wieder Fühlung mit den Kameraden zu gewinnen, die zugleich mit ihm die Riickkehr antreten wollten.

Der Wald-streckte sich noch einige tausend Meter lveiter hm, aber du Wege, um die es sich handelte, liefen hier von östtichei Richtiing in den Wald hinein. Sic lvaren in denl unsicheren Sternenlicht, das jetzt leuchtete, schwer zn er­kennen. ^

Man mußte langsam reiten:

Kürow bog sich iveit über den Hals des Brannen ilnn war, als habe er verdächtige Geräusche gehört Sollten hier schon feindlich? Truppen in der Nähe sein?

Er hatte keine Zeit, weiterzudeukeu.

mc ""s dem Erdboden heraus knallten plötzlich zehn, zwanzig Schüsse aus niedrigem Ginstergebüsch das zwischen Vvi'ckd und Fels wuchs.

Das Pferd stürzte mit einem grauenvollen Aufschrei -usammcll, Kurolv unter sich reißend. Zugleich empfand er einen schlag gegen den Kopf einen ebensolchen gegen den Arm, und dann ward cs schwarze Nacht um ihm.

a^ik.6cht esmir gut, Pa, ich habe dir das sa W Ml^^^schrleben. Mm dir aber bekam ich sehr spür-

n,Q ! nicht fehlt!" rief er bitter. Uotberrln"^^'"?r durch, wenn lch auch davon meiner rrtff c^ rU k viel sage. Bemitleiden will ich mich nicht I ich s?be # e i bod& immer das alte Reiben

nur hii i?r C fp^?. l f feei ^rwirklichung meiner Lebcnspläne, und ^ ^ kannst mir dazu verhelfen."

auf einen Rohrstuhl geworfen, stützte den VlVmi ^ nnr ^ufseiue Hände und saß so, vorn- nbeigebt ugt m einer jämmerlichen Pose da.

vlövluü auf einen Stuhl gesunken, denn

J ^iwach. Was sollte dies bedeu-

rcn. Wm? hatte der Vater mit ihr vor?

das?"^^ m biv Wfen? " ^agte sie leise.Wie meinst du

. 0 . "^ )u h^Eest mir schon einmal helfen können,"

ausweichend.Sehr genau weißt du, daß der <j^.^bcker sich einstlich unt dich bemühte. Geheiratet hätte ät!" T1H ' Jöeim htt uicht auf unb davongegangen

frTi%ß^T?* n Stocktons Stimme erhoben, und er

schoß giftige Blicke aus sein Kind.

Ja aber ich bitte dich ich hätte doch «oerrn M.ckp,- 1,111 feirfe /enormnen! Er ivar mir doch'zuwider!^ ob es bei erner Ehe auf Verliebtheit ankäme ' äil! ll ^ 0t ^ araft mit solchen Redensarten? Es wäre dem Gluck gcrvesen, unb - auch meines; denn erckt vor aE Kuxzum hat nur Wecker gesagt, daß er mir zur Verwirk

Ä" 9 n L ein Si' dlane nur deshalb nicht hilft, weit du 'hn w imdankbar gewesen bist."

Ruth straffte sich innerlich.

Das zeigt seine niedrige Gesinnung, Papa. Ein Mann von .onständ.gcm Denken und Empfinde, hätte de qie ckcn mch! acsugt. Ncbrigens aber tut es mir leid, wenn nur u , *" meiner Person seine Hilfe erkauft werden zu helfen/^ ' d} e6 " n,rf,t in der Lage gewesen, dir (Fortsetzung folgt.)

vermischte».

21. Kapitel.

Ruth hatte am Bahnhof in Dortmund eine Droschke «enowmei, und war zunächst zu Franziska Sebius qe- fnhren. dn sie der ihrem Vater nicht gut nksiteigeu kannte, ehe sie ihn gesprochen hatte.

"J 9 * '"M zu Hause, so daß Ruth nur das ««Pack abgeb«,, dem Dienftmädchen vorläufig Bescheid! geben und sich dann zu Fuß zu ihrem Vater begeben konnte . Ästiges»Herzklopfen uberfiel sie, als sic endlich an «uiaeite. Das messingne Türschild, das sic früher ^ blrtzbtank geputzt, ,var blind und unansehnliche und sofort machte sie sich Vorwürfe. Er war doch sicher schlecht

KAL Le"«ü" IcMc fiC "" W* iLZ

»V M®Ä rfe,,b ^«si der Ivohtbekannte Schritt heran: aber ^ nur, weil »etzt Hausschuh« an den sonst so hart

«ustretendeu Füßen steckten. ;

August Stockton sah sich einer hocheleganten Dame Men'-ber-, d.c er auf den ersten, flüchtigen Äick kau», er- kannte. ?lber sie schlug das graue Tüllschleierchen hoch und

^,. "Hüten Tag, Papa. Nun Gott sei Dank, daß du ans bist. Zsh fürchtete schon, dich bettlägerig zu finden" r //omm Jjerem," sagte er, noch immer verblüfft du

mnt & i r allerdings ausgeze'L

sm ,.^^.ging mit ihm herein und fühlte, wie ein schwerer ^ 6 ^ U pV d U° 0 J e!d? l i bci lbl oanzes Wesen legen wollte

Wirkung hatte von jeher ihr Vater auf sie gehabt ^itweder er zankte und rasonnierte, oder er war in einer an- b d^!./^büe inederdrückend. Sie mußte sich erst wieder daran

würde sie ja auch wie si'üher ihre gleiche mütiae Stimmung wiederfinden. 91

^,/T.e x A p o |\c tGP an Ins ^rnd der i l i t a r i s- ülJt-ft ebe i ^belttuig des Christentums zum Kriege ist m diesem Kr,egsnchreu viel gesprochen und i>eröffeiiNicht worden Profepor Max Memertz von der Universität Münster weist mnt SL C fV ,C öl ^erIuterualionalefi Monats sich, ist für Wissen"

scl-ait, Kunst und -Leckftnp' daraus hin, daß im Leben und Wirken bu geiüw.tigstm Perschcknlckeit des UlchUiftentmus, des Ap?stlis ßanlii^, der ,,Militärisinus" eine bedeutende Rolle gespielt bat E. E abAegnffenes Bild, sondeni Paulus Kft-S - ld) i ^ leunm Kampf, und er i'ati seine

..ntstreittr gleichfalls als Soldaten an. SeinenMrtsoldaten" Nt nut er darum .Phrl. 2 25 den Wgasandten der Pdilippln- gemeinde EpaphrodituS, ähnlich spricht er sich gegeii einen ae- vipcn UMurvus m Kulosfä ans, und Timotheiis wird mit einem guten Lioldatcn .vhr«sti Jesu" vergliche ,2. Tim. 2 3'. Bc- laiint ist die Nessinnige und bis ins einzelne gehende ^ävldrruna der geistlichen Wasseuriistung im Epheserbriefc (6 14 fV a-n die hm TerMllmn m feiner stark militärischen SprE 'später gelagt hat, Panlns l-ab-e die Loldaten, d. h. die Ehristien mit Ä^rfsen vollständig misgerüstet. Wie \hul dieser Zng des Mst iw! rismns an Pmnus empsunden wurde, beiveist der Umstand daß er gegen das Eiide des 2. Jahrhunderts in einem Pantus- noch verschärft mvbai ift. Es sind dies die omdnan tlnimUatif(i]rn Presbyter rursas teu, uns erl-altenenAkten des Paulus, parm tritt der ^Apostel - ebenso wie die übrig«! Christtn wiederholt als Loldat Ehristi aus, ,md als er nach

dem Kaer Nero crsch'iut. stellt er sich ihm unt dtU Wplten vor.Kauer, ich tun Panlns, der Soldat Gottes" der Paiilus drests Romanes »»ilitänsch denkt, ergibt sich am deutlichsten ans einem Gespräche, das er nach seiner (&>= - ll( ' ro führt.Du Mann des größten Königs," T Ä n n,r ' "ü'ch mein Gefangener, was siel dir ein. m da^ lbniifche Reich emzud rin gen und Leute aus meiner Herrschaft Mwerbkn?" Worauf Paulus erttärt. nicht aus seiner HerrW allem, sonderu aus drr ganzen Welt iNürben sie an: .denn das ^ ßrÄW?"'/ "jemanden auszuschließen, der uieinem Kch- Nige Kiugvditnste ltii.eu wchl. lind wenn es dir selbst beliebt

m Jleo C " "'Hl der Reichtum oder deine gläu° zandr, Ltellimg im Leben rverdeu dich retten saudern u?ann du dich,! Unlterstürfst und ihn an rufst, wirst du gerettet iverden Denn on einem Togc p/nb er bi« ch,-,t bekrieg«,/'