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feine Hochschulbildung genoß. Zwei Professoren der tschechischen ''5? ln<ttOc und drei Professoren der deutschen besuchten regel­mäßig da^ Hradschiner Schloß, um Karl Franz Joses auf den Ge- oieten des Staate rechtes, des Privatrechtes, der Volkswirtschaft und Kunstgeschichte zu unterweisen Aeußerst gründlich und ctappen- wetje setzte der Erzherzog seinen Bildungsgang fort, wobei er sich jtet^. lerne von keinem höfischen Genoicht beschwerte jugendliche Freiheit bewahrte.

Ter Erzherzog als Jäger.

®?S 9 . ^Freiheit tiug dem jungen Errherrog sogar cmmal erae ormicUe Strafe eut. Kar! Franz Joses hatte mit dem entschiafeueu Kaiser die autzerordeutl,che Vorliebe für den Jagdsrar: gemeruiani. Wahrend serner Dlusbildungszeit benützte er jede Ge- legenhert, um häufig ohne alle Begleitung auf die Jagd zn fiÜr-räff S 9 11>cn ^ Zur Heranbildung seiner ritter-

ÄLEbeigetragen haben. Im Jahre 1908 jfr*?** öoief aus einem Jagdzuge nach. Horschowitz ^ - RE ^ °% C n>ür 'lt heute noch das Schießen wegen

wJr ^*4 froßen aerarrschen Pulvermagazins strengstens ver- EN. Tie Fo.ge die,es Jagdabenteuers war, daß der Erzherzog von .wicn ojiäju achttägigem Zimmerarrest verurteilt wurde. Er diel Humor und m dem Bewußtsein, wie er sagt;, sie gründlich,t verdient zu haben.

, . Karl Franz Josefs Rekordritt.

Die sportlichen ^llldmmenheiten des Erzherzogs machten ihn ^ ^ kühnsten Ritter innerhalb der Grenzen

der ^bvburgischen Monarchie. Jahrelang beteiligte er sich aktiv an den ^ssiziersrennen von Pardubitz, die so zu einem sportlichen 2 -Farnes wurden, und fast in jedem JahL gelang

äu Arrühmt ist m Oesterreich

be^. ^herZogv der ,emerzeit nicht geringes Auf- efe ieitte y .bamats ^ es war ungefähr ein halbes

^zahr nach semer Vermahlung mit der Prinzessin Zita von d^arma SL?£ n ^^^on^regiment, das zu einem Rekordritt von» Ü nr !ms verz Galiziens beordert wurde. 3* wilder anstrengender Ritt, der an Reiter und Pferde

die höchsten ttmorderungen ftellte. Ohne Zögern entschied Karl -Fvsef ,lch. sofort für die Teilnahme, irnd auch die junge ntaxtic das Abenteuer mit, indem sie teilweise

wid^li^^ iS^* 1 »i* rt ^uwinobll den Weg der Reiter verfolgte mW sich an jenem. Abend in rrgendemem auf so hohen Besuch kernest oegs eingerichteten ländlichen Nest mit ihrem Gatten ttaß

Der Erzherzog als Privatmann.

L-^W MAL.'S KLL'tLLÄÄ!

^Burgen:

ollem ^ m ^Herzog Eugen allsonntägüch

atlem und zu rnrß im Gennmmel der Spaziergänger auf der

Sr. l 5 tr ^H^llraße anzutrcffen war. Auch der verewigte Kaiser .bl^blgte bekanntlich diesem Prinzip einfacher Na- 'Er ^^?bwegte sich bei seinen Sonimeraufentbalten in Jtthl mehr als einmal wie ein Kurgast unter Kurgästew Kr in Karl Franz Josef mit der Vorliebe

JX sewveilige Einsamkeit in einem weltvergessenen Naturwinkel und so. kaufte er für sich und die Erzherzogen Zita ein J^ scltztz rm ailerejttlegensten Teil der Steyermark in der Nor^

Mich A

LrÄi?Ä ÄÄ?^ e ÄISS

etneri Haar kämm benötigte, traten beide

I Sud, zeigte sich bei allen Trupöen-

Ä^n, berEn Völkern der Monarchie, so verging ein volles Jahr, Z-? o " T rr ^-h?° 9 ^ch die roten Generalsstreifen erwarb, und erst rÜIf + 'bater wurde rer heutige Kaiser zum Feldmarschall- pf 0 Ict ?£r? r ^orerisch und praktisch alle Seiten hr ^^bD"örung, ehe er selost als Leuker auftteten mußte, und erst E^LE^^bsbericht vom 10. Mai 1916 wurde stari ^ojes als Heerführer genannt. Vorher hatte er die beste

K und 20 d'Eate lang im Standguartier des

?* Jclrl Armee-Oberkommandos an der Seite Conrad v Höt'en- dorffv oen Beratungen frischen Conrad und dem Erzherzog Fastd^

2* "üS? f ? eiro ?| Rte - -ls Militär elsNÄr

JSf. bJu Oesterreichern besonders hoffnungsvoll. Stets

er ^ne Zurückhaltung nur durchbrochen, um seinen starken bewei'en, die österreichisch-ungarische Armee d,m besten ArmE eberchurttg zu machen. Als Karl Franz Josef das erstemal ^nittatwe vor die Oeffentlichkeit trat, geschah es zum Heeresflugwesens. Karl Franz Josef er- zur Schaffung der österreichischen. Luftflotte und be-

ttchst rasch fC,t 2LÄ' österreichische Heeresmacht mög- nchft rasch auf die modernste ^Ltufe zu bringen

Ersatz für ausländische Würzen.

HtrfJw SEen ew-s mehr Reiz zu geben, rät die vrak-

tiscye WochenschriftDies Blatt gehört der Hausfrau" zu größerer Ausnutzung unserer Wür^räuter. Da ist es nun das M im Winter, teenn uns üie frischen Kräuter nicht zur Verfügung stehen, me erreichb^en getrocknet in einer sozusagen Originalmiscbung zu vereimgen, die immer ihrem Platz in der Küche har. Es ist jetzt c*' bas frische selleriekraut zum Trocknen zu bringen, äis gewaschen wird und dann nur einige Tage in guter Wärme zu liegen braucht, um völlig trocken m sein. Dazu nehmen wir ttoaenen Majoran, ^hynnan. Pfefferkraut, möglichst etwas Esttagon. Ferner werden in Scheiben geschnittene Zwiebeln oder Schalotten getrocknet, einige Ehanrpig?wn§, auch getrocknete Pome­ranzenschale wird gebraucht. Alles muß vollkommen trvcken sein und wird dann^in einem Mörser ganz fein zerrieben. Finden sich noch Yeinere L-tuckchen, die sich nicht zerreiben lassen, so schadet alles fertig, so gibt man der Gesamtmenge ent- sprechend.noch pulverisierte Musratblüte und seinen weißen Pfeffer nach venönlichem Geschmack dazu. Das fertige Pulver wird iw eine trockene Flasche gegeben und gut verkorkt. Ist keine Muskat- btute vorhanden, so kann diese durch geriebene Muskatnuß ersetzt werden. Ueberhaupt mutz der persönliche Geschmack für das mehr oder weniger der einzelnen Bestandteile entscheiden. Tiefe Uni- versalwurze dient sowohl für Soßen als auch für Suppen und Gemüse.

< . hier auch ein sehr gutes Gewürzpulver angegeben-

JL ö ortpefflich zum Pikantmachen von Soßen und anderen Ge- ric. .en dient. Man lägt es sich am besten in einer guten Drogerie JH? folgenden Würzen Herstellen: 10 Gramm Ingwer, 10 Gramm .^inmiel, lo Gramm weißer, im Notfall schwarzer Pfeffer, Io Gramm _ Koriander 15 Gramm Kurkuma, 10 Gramm Kardamom, o Gramm Zimt und 1 Zehe getrockneter Knoblauch, der a^r nach Fertigstellung des Gewürzpulvers nach Belieben zugegeben werden kann. Alles wird fein verrieben und gut durch­einander gemischt. Der Knoblauch gibt ein leichtes Llroma, und der Leriuch i,t zu machen, ehe man sich ganz davon abwendet. In Indien ist der Gebrauch dieser Würze allgemein. Wer das Pulver scharfer liebt, kann auch noch etwas pulverisierten Paprika dazu fetzen ^zn der Anro-mdung dieses vorzüglichen Pulvers muß man zunächst vorsichtig fern, um das richtige Maß festzustellen

JW£i Seutnanö Ä' ClüäS

MckL dZ ^ '^erzogttck^ar Minen

. ®5. r neuc Kaiser als Heerführer

uadiem ckitär cs che Ra n gleiter vermöge seüier Stellung

dL Le^br LZÄLkÄ empo^usteigen. Darum maLe e?

^ gewissenhafter, beobachten- a-arcer mit, hielt sich un Hauptguartier bei be,r \.x ffiunfionBfiöbeit mtf, besuchte all?

Instandhaltung der Gasherde.

3cll die Leistungsfähigkeit der Gasherde nicht mit der Reä gemindert werden, so sind sämtliche Teile des Gasherde stets sauber zu halten und oft nachzusehen.

Tie Vrenner sollen, wie die WochenschriftDies Blatt gehört der Hausfrau ihren Leserinnen rät, zur Entfernung anhaftender Lpeisereste in kurzen Zeitabständen stets einer gründlichen Reini­gung unterzogen werden. Das Saubermachen bietet keinerlei Schwierigkeiten : denn die Brennerteile sind derart konstruiert, daß ihr Zusammenbau sich lerckü lösen läßt. Insbesondere ist darauf datz die einzelnen Brennertene nicht nach geraumer Zeit zuiammeniwsten. oder datz sich Speisereste dauernd daran festsetzen Bur Reinigung venvendet man zweckmäßig eine kräftige Bürste' auch eignet sich hr^u eine ^tahlbürste mit nicht zu dicken Borsten. >lie einzelnen Gutzterle smd nach> ihrer Reinigung entweder leickü ernzusetten oder mit etwas Graphit, der mit Wasser angerührt

. E>rerdurch wird einer allzu schnellen Rost­bildung drr Gußterle vorgebeugt.

dratöfcn sind nach jedesmaliger Benirbung / reinigen, deren Enlfernang am b.ntrn

"-7'gt. I»lange dn Ölen noch ivarm ist. Tas cinsachfte Reinig,igs- ^e 5 '1?, hin9 ' 5t 5 tncr : Nach Entfernung des anhasumden

^ ^ wichen trockenen Tuche