zwecke; in Jahren, wo die St. Thomaskirche 200 009 Mt. für sich gebraucht hat, hat sie 800 000 bis 1 600 000 Mk. für wohltätige Zwecke gezeichnet. Allein die Episkopalkirchspiele an der Fünften und an der Madrson-Avenue geben für Missionszwecke in den Ost- vrerMn der Riesenstadt jährlich eine Million aus. Bei alledem rilltet sich jetzt die St. Bartholomätlsgemeinde noch zu einem Neu- bau ihrer Kirche: die Fainilie Banderbilt hat ihr nämlich seilierzeit zuiir Gedächtnis für Eornelirrs Baiiderbilt ein prachtvolles Portal ur roinluilscheiii Stile gestiftet, und da dieses beibehalten werden soll, so soll fozilfagen iun dies Portal herum die ganze Kirche romanisch ueugebaut werden. Ter New Yorker Architekt Bertram ooo^ue hat bereits die Entwürfe z,r dereilen Kathedrale feitiggesiellt, deren Kosten die für die St. Thomaskirche aufgewandten Summen noch ilbersteigen dürften.

' Mit I uw eien g e s ch m ückte Zähn e. Bei den vor eur ger Zeit m der uralten Ruinenstadt Eoban in der Republik Pondmas Angestellten Nachforschungen wurden auch viele alter- tunmche Grabstatten geöffnet. Man fand diese Stätten der ewigen , n " pW Nierkivürdigen Plätzen, wo man sie rm allerwenigsten (et hatte, nämlich - unter dem Pflaster von Höfen und unter dein Fundament der Häuser. Sie bestanden ohne Aus,lahme a b "emen, ganz vorziiglich geinanerten Kammern, deren Dach wenig gewölbt >var und meistenteils aris einer groben Steil,- ptal^s bestand, die gut schließend über die vertikalen, ziemlich starken v s U !£ l r' Jede dieser Kainmern enthielt ein, auch zwei EkUette, dre iedoch Der der leisesten Berührung zu zerfallen drohten.

vlf" offenbar nur in Leichentücher gehüllt und e " unterirdischen Gewölben beigesetzt, indem man sie in ^Uer Lange ,anf den Boden legte. Leider ließen sich an diesen festst-llen 0 Vi-" y/OEn Lebens ferne besonderen Kennzeichen mehr MsNe'i, die Ausschluß über bte physische Beschaffenheit jener Menschen gegeben hatten. Doch eine Tatsache von großem In- fnm sJh . flll f die Lebensgewohnheiten der allen Urbewohner el lf 'die Sitte, ihre Vorderzähne mit echten

S f .Obwohl man nicht an allen Gebissen

Verzierungen mahrnehmen konnte, so ließ konstatieren, daß zenes Verfahren ziernlich iveit verbreitet gr.veien itt.

B5 herrisch.

«' p s i g e rIl lustrierte Zeitung" gibt in ihrer Nr. 37S8 wieder, mit allen Vorzügen der modernen Mn- sirationStechnlk arrsgestaltet, ein ebenso anschauliches wie ivahrheits- getrelies Bild von dem schwereii Ringen draußeii in Feindesland Aorzug der Kriegshefte bildet die Mitarbeit zahl- fnho ?wsitler btc entiuebec als Kriegsteilnehmer mit der Waffe Ehlr$n lb "der als ^onderzerchner im Dienste des Blattes den Geschehnissen auf dem Fuße folgen. Sie geben in ihren immer ?Ä»ß* rjaF rc reproduzierten Bildern stets den Niederschlag per­sönlichen Erlebens. J»n vorliegenden Heft sind u. a. Fritz Grote- -ey- Hermann Sonrell, Professor Hans W. Schmidt, Berthold Adolph Georg Schöbet, ^elix Schrvormstä'dt, Wilhelin Schreuer Hnn r f} o J^ aCC0 ' ^ urt m^bich und Kurt Hassenkamp, alles Maler ,mt zahlreichen Zeichnungen ittid Skizzen veitreten. Ev ist schwer, ans der Fülle dieser Arbeiten eiinoe feS!!? 1116 ' 1 ' erster Linie springen in die Augeii die farbigen oon einem Flrrg über die englischen Stellungen in Flandern sowie vom Brande von Tschanak-Kale Ende April 1015 anläßlich derenglisch-sranzosiichen Dardanellen-Off'ensive. Weiter sei hin- gewlesell auf eine zweifarbige Doppelseite von Felix Schwormstädt ^ ''wlerische Szene aii Bord eines Großkampfschiffes iväl rend ^^^?hlemrbernahine zeigt. Professor Georg Schübel schildert in 15 Blelstiftzelchnnngen eine Reihe interessanter Szenen aus einer auf dein westliche,i Kriegsschauplatz. Mit dem Werk/st', die Kaniera des Lichtbildners, dessen

Unter ^"..Zettilng" ebenfalls gilt vertreten sind.

6 x lc J . e r n 1 "Beiträgen der vorliegendei, Nilminer fesselt

besonders der z.verseitiae, reich illustrierte Aufsatz vou D r P Dirr über die Genter Hochschrrle. Professor Dr. W. Dtbel.us behandelt ebenfalls von Jtlrrstrationen unterstützt, das jetzt so zeitaemäne ^f^"b!s'<?buEschland und Shakespeare- anläßlich der 3OO. Wieder- d^ese^ ^abre^ ^ berühmten englischen Dichters am 23. April J c ev enthalt das Heft noch eine le

lesenswerte Deutscher ftrieg und

$fmibccci oou Professor Tr. Eduard Engel deutsche Sprache".

ro^Tx? * e ? (or - Ehe , eine akademische Heiratsgeschickte m Bildern und Versen non Max Brinkmann. <V-?,aa no.

Berlin). Max Brinkmann, der .in. br" des .Kladderadatsch und Verfasser desCorps Schlnmponia' und «rtrfWn- ^"^tger Bücher, erscheint mit diesen, neuen heiteren Sange u?ck) längerer Panse einmal wieder auf dem Büchermärkte. Sem

Dokw?x n^ger gesunder Humor zeigen sich in seiner Doktor-Ehe von der besten Seite. Er betrachtet die moderne Ebe Ä ri »L 2ll,ei ^lehrten von den verschiedensten Gesichtspunkten aus, Stillt vor allem die heiteren Momente, die sich aus dieser ebe- !n?!^"»^E^bwdung selbst und ans den Gegensätzen ergeben zwischen JnteZrvtt"!* b6n Dennach altväterlicher AnschanL Er selneSchtti^selbst'zn z°ehe., " °' üieCmeör bcm «-'-r, sich

»tf & a f c , P « « v e 8 SBß 1 1 e. Uebers-tzt von Schlegel und ara^i?..7>V7,°7"' nad> b f m °n»lischcn Text revidiertz mit 9to- fTIeif» i,? ^"ZfeNnngen versehen von Pros. Dr. Wolsqang Keller. Todes a. Za L-m-nb->d«n Äk. 11,50. - Zum dreihnnderlsten siändffe" 7, ""er Dramatiker erschein, diese neue, voll-

B bli°",bek^7in^°"-AuzgabeiPongs Goldener Klassiker- Erde tobie'is. k . .n' ^em gewaltigsten Krieg, der je übe! die

nein kei-in entstanden, diese von echt deutschem Gelehrten- keinen ^-Orobe Gesaintansgabe des britischen Dichter?! 'Aber me ^ Shakespeare ist langst Besitznscre, Volle? ge>vorden DNbtee i^r eigen, als Eigentnin der Engländer. Deutsche Dichter haben seine hehre Grütze entdeckt, seit himdertundsiinsna

Briten"bemüb/ 77'?° Shake,pearesorschung sich um den großen «uteit bemüht, ivle ferne andere in der ganzen Welt- Deuts.-b^

Dichter haben ihn immer ivieder übersetzt, aus seinen Werke», die ?^6eln der dramatischen Kunst abgeleitet; deutsche Scharrspielcr

der Bübne Le, -7 j°"'^«M'd°r Psychologie seinen Gestalten nu?

^eben m fleisch und Blut gegeben. Tie Kellerickie tV °t ° a l r Volkstümlichkeit eine' stre-ng wisse,ischastlich,

neu!? , lfH e " be^! ^ 0A' ^ T^ ed)lef,ntHe^eccn^ v^aen,nan neueren Veisuchen sich an tue Schlegel.Tiecksche Uebersetzung aehalten und nur iii.t groben, Gesclsick da verbessert und ergch . ?vo off

D T Ueae "- 7* dieser Fora, lebt nun einmal Shake- [penre? Geist unter uns, und darun, soll i»a an ihr, die ja Iiohe

wer °i7d,> !7°" , M '7' '. ,icf,t f 1 , 1 * 1 "* Vielleicht am dänkeus- wertesten ist bte Beigabe der kaum bekannten beide,: Epen Shake-

imb R oniS " r^ufretia-, soivie der Sonette, wohl das Persönlichste, was der Dichter uns hinterlas,en hat. D,e Even gemahnen m der Pracht der Farben und Bilder an köstliche alte Gobelins; d,e Sonette aber neben uns in Wahrheit erst den ganzen Achter, d,e Persönlichkeit, den Menschen. Eben u,n dieser ^" ben anderel, Shakespeare-Ausgaben größtenteils die Gesamtausgabe inBongs Goldener Klassiker- -Bibliothek" ihren Itang sich »vahren.

r 7r , a , ~ 1 0 n ft 1 e 91 u n b f cf) a n", Zeitschrift für deiltsches ©eiftesrebeu (Herausgeber M. Rogge. Verlag Georg Gornitzka Berlm-Wil>nersdorf, Motzstraße 49). Einzelnummer H ^eben erschienene Heft 9 leitet in äußerst fesselnder Weye wiederum eine zeitgemäßeRundschau" ein, die sich in der mi der polttisilien Lage und der wichtigen Nahrungs-

nnttetfrage beschäftigt, Em Lauptteil des Heftes ist den Zeiten dev 0 roßeir Piecißenkomgs Friedrich geividmet. Ter bekannte Dr. Bolz behandelt in eingehender und allgemein vers andlicyer ArtFriedrich des Großen historische -Schriften i n U E.der modernen Foi-fchinig", während des Königs prächtiges

Ratb'im z ^!TT Pe 111 erstmaliger Uebersetzung von Wilhelm Rath uns Friedrich II von der leichten literarischen Seite zeigt Enten eigenartigen Gedeiiktag ruft uns sodann Dr. Emil Schllltz m seinem ost fast dramatisch packenden AnssatzEonrrieres" s 5°b«. Em Nachrns stir den ersten Mitarbeiter de? Z^

I schau'bWtz-7 das s-sk' dochhnnnner. und eine Bücher-

Julius Hoffmann in Stuttgart, heransgegebe!/von°Dr/E,ch'Bae?>' schildern d,e Kampfe an der kärntnerischen Grenze und die drei Zsonzoschlachlen. Jeder Leser der glänzend geschilderten Ereignisse wird erstal.nen über das, ,vas nufere Bnndesgenossen an der italienischen Front an Entwicklung höchster kriegerischer Vorzüge f^ten und gern bekennen, daß chre Taten am Jsonzo den glänzevd- sten Erfolgen unserer eigenen Heere gleich zu werten sind. Bei solcher Lektllre sind uns dre schönen photographischen Bilder eine um,o liebere Zugabe, als sie uns gleichsam zrr Besuch führen Zil den Kanipiern, die wir so sehr lieben und hochachten gelernt haben er er T u C,J.7 derWelt - Lite r a t u r" (Verlaq W rlther C. F. Hlrth, München), die ivöchentlich zu IO Psg. erscheint brinat einleitend eine Selbst-Bivgraphie desNn.länqst in Münche, v - storbenen Herausgebers der.Lugend', Dr. Georg Hirth, sowie eine Auswahr aus dem rerchen Schatz seiner hinterlassenen Werke die leider nur zu wenig bekannt sind. '

Band Nr. 1058 von Kürschners Bücherschatz- m ^ N orhar.se/' Nornarr von E. Gräfin von Baudijsin. - 11° Seiten Unisang. - Preis 20 Piennig. - Hermann Sillaer Verlag, Berlin W 9, Potsdamer Straße 124/125. v 9 c

Mansche; Quadrat.

. . Zu die Felder nebenstehenden Quadrats sind die Brrchstaben AA A BB ELLN N NNOO ? y ^urt einzutragen, daß die wagerechten u. fenkrecht.vcerhen gleichlarrterid folgerides bedeuteri-

1. Insel im Mittelländischen Meere.

2. Französische Handelsstadt.

3. Stätte der Erqnickrrng.

4. Weiblichen Vornanten.

Auflösung in nächster Nummer.