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Willigten sie doch ein, ünd so konnten sie, die abgeschnitten ett Flechten im Tornister verborgen, am Vormärsche gegen Lemberg teilnehmend Sie zogen dort mit ein, sie drangen mit den Russen in Galizien vor, mit ihnen erklommen sie die Hänge der Karpathen. Eine Ausnahmestellung anzunehmen, weigerten sie sich: alle Stra­pazen, alle Entbehrungen mit ihren männlichen Kameraden zu teilen war ihnen Ehrensache. Daß sic sich im rauhen Tone des Kriegs- und Lag erlebend allmählich aus jungen Damen zu richtigen Rekruten verwandelten, daß sie, mit der Zeit männliche Namen annahmen, läßt srch denken. Dann kamen die Tage der deutsch- österreichischen Karpathenoffensive: in zähem Ringen wurden die Russen geworfen, sie mußten immer weiter zurück, die Karpathen mußten wieder geräumt werden. Und daniit brach über die kleine Amazonenschar eine Zeit schwerer Prüfung herein. Eine der Zwölf, die 15jährige Sina Morosoff, wurde von einer Granate zerrissen: ihre Freundinnen begruben sie am Wege, in der Nacht wrirde weiter marschiert und heute weiß Zoe Smivnorva kaum, wo ihr Feldzugskamevad gebettet liegt. Mehrere andere wurden ver­wundet, Zoe selber erhielt einen Schuß ins Bein und einen in die Seite: beide Male war die Verwundung so schwer, daß sie ohn­mächtig auf dem Schlachtfelde liegen blieb und nur zufällig von Krankenträgern aufgefunden wurde. Nach ihrer letzten Verwundung mußte sie eilten Monat rm Lazarett znbringen: fcnim geheilt, zog fte aber wieder ins Feld. Sie fand jedoch ihr altes Regiment nicht mehr wieder und diese unvorhergesehene Tatsache brachte sie so aus der Fassung, daß sie sich niederließ und zu weinen begann. Der Anblick eines Korporals, der, mit dem Georgskreuz und der Ancgsmedaille geschmückt, so jung und zart aussah und dabei schluchzte, setzte den ganzen Schlüßen graben in Erstaunen: als aber em paar Soldaten teilnehmend herantraten und sich allmählich alles aufklarte, wurde das Eis gebrochui und die Kameradschaft, dre Hoe mit ihrem alten Reginrent verknüpft hatte, auch hier her- gestellt. Immerhin hatte das Leben im Felde nun für sie seinen Reiz verloren: sie entschied sich, die Front zu verlassen, und nun Pt sie m eurem Lazarett, hinter der galizischeu Front beschäftigt, was aus ihren Kameradinnen geworden ist, weiß sie nicht: wahr- schEch stchen sie noch an der, Front, vielleicht sind sie aber auch Mittlerweile, nach Hause geschickt worden, wie jene Maria Mi- < /"irische Truppen von der mongolischen Grenze bis ^^dolen begleitete und dort an den Gefechten teilnahm, bis sie in Warschau entdeckt und hcimgeschickt wurde.

klanglich sind, zumindest geeignet ist, die rein medizinische Be­schleun unterstützen und so die Besserung zu be-

vermischtes.

U r\ m , euglischenVolksleben.

Jr** b, sch^^sten Antialkoholgesetze und die patriotischsten Ermahnungen den whiskyfreundlichen Briten den Verbrauch be- 7lid 2 t abzugewöbnen vermochten, geht auS emer Rede hervor, die m der letzten Versammlung der Studien- rommi,ston der Londoner Universität von dem Londoner Arzt Dr.

gehalten wurde. Das Laster des Trinkens, erklärte ^ m r? onch öeute noch der dunkle Punkt im Leben des eng.

H en J° ' e % die dem Volke die Augen

über den Ernst der Lage geöffnet haben, nach 17 Monaten eines angestrengten Alkoholfeldzuges im Lande, nach 17 Monaten alkohol- feindlicher Gesetzgebung steht England in der Alkoholfrage ungleich tieier als die Kölker der anderen kriegführenden Nationen Di? aab^'^k wMenschastlichen und statistischen Untersuchungen e,- qr } ie ß nn ^ me der Kindersterblichkeit in England seit

Ausbruch des Krieges fast ausschließlich auf den Umstand -nruckzufuhren ist, daß selbst die Mütter eine bedrohliche Sympathie das Franke an den Tag legten. So werde das Geld,

das die Nation den Frauen der rm Felde stehenden Männer zur prahle, dazu verwandt, um die Zukunft iru ®£ Ife§ schlimmste zu gefährden. Dies sei ein unsinniges

Vorgehen, das die Kraft der Bevölkerung lähme. Auch im Heere fe rt rw ,erf "k^^n, daß die verminderte Verwendbarkeit zahlreicher ,^8»» auf die schädlichen Folgen des Alkoholgenusses ihrer Väter Ä Kindersterblichkeit und der sie ünb Iss ^ Eob.olgemiß find Gefahren, die nicht minder bedenklich sind als der Krieg und seine Wirkungen. ^

. Hypnose zur Heilungvon Nervenstörungen Nachdem in einzelnen Fällen von im Felde ver- sachten Nervenchoks wobei meist Explosionen in Betracht im7aemaLt^7 erfolgreiche Versuche mit hypnotischer Behand- I b( : n waren, werden, wie der englische Major L Harles Myers m der ZeitschriftThe Lancet" berichtet nun. ^rz llch'ana?lv?I^ou Newenstörungeli systematisch mit den Mitteln ^ ^ Hypnose behandelt. Die Fälle, uni die es sich ^urch, I n,?; Verlust des Sprachvermögens, krankhafte

Reflexbewegungen und Verlust des Gedächtnisses. Von ren bisher mrt Hypnose behandelten nervenkranken Soldaten

26 wurden wesentlich SwiifrVrr PJ 03 . euptefen sich als unempfänglich für hypnotische reagierten auf die Hypnose, ohne daß dil be J! eV f t, i* ..Rach den bisherigen Ergebnissen ist nian m englischen Aerztekreflen der Ansicht, daß die Hypnose bei allen Personen mrt Nervenstörungen, sofern sie überhaupt hypnotisch

vgchertisch.

m^ux X r JL 1 '*' c g Eines der spannendsten poli-

^bleme dieses Krieges, ja überhaupt der neueren Ge- schichte ist das.Verhalten Italiens vom Beginn des Krieges bis zu fernem eigenen Eintritt m den Krieg- Ist auch der langsmne Ecks!,w^Ks^ol^iahsich recht deutlich gewordeii, ist auch der bas Ergebnis einer unvergleichlicheir Mache gewesen: k? 7 , hn erstaunlichen Drehung wollte sich

mimerhm nicht darbicten. Diesen zu ver- <l l( $J n r ^Eer gründlichen und methodischen Art

in^den^ell^K von Julius Hoffmann in Stuttgart)

Hefteil 5860. Neben der lückenlosen Darstellung der ge- ^ ben Krieg bezüglichen inner- und äußerpolitischen iedlcr Neutralität finden wir einige; den innersten Fäden der Geschehnsise WidLlr.^ Gluck sirschen, so dre Tragik Italiens", worin der ben politlsch-wrrtschaftlichen. Interessen des iS ~!^ hrstorffch-natwnalen Enipfindung des Vol-

wild: wer das über diese Empfindung Gesagte klar, was chin vvrhcr rmfach wi- Zerstich blieb. Liest man hrezu noch denEinfluß des Kriegs

England des neutralen Italien" mit dem von

Ätenb gemachten Druck, so löst sich das Rätsel Mobilisation der Gemüter", dieFeier ^.AEl^ung des Denkmals in Quarto" u. a. bringen in qe- dem^öffents^ renelechenschaftsvolleu, dramatischen Ailder cms ÄtÄ. W * &6£n ' beren Begleitung sich d^

ii (?!" W a gner , Bekenntnisse. (Egon Fleische!

hat seinen 16.) Der Novellist Hermann Wagner

I SSmÄ .Ä Roman erscheinen lassen, der das Gute der ! l ohne deshalb eine durchgreifende und groß-

^es Buches ü.!^ ^ ^Ermrffen zu lassen. Weit über Zweidrittel zweier^Menschen Ä lwb alltäglichen Geschehnissen

ItVo t mul ^ ii! s u t nt \ bie f[ d) kennen und lieben lernen. Hierin ein ft-» ba§ besondere des Buches, sondern darin, ivie die E ^menschlichen Seele die gewalttätigen

Natur scheinbar Im-s? § "nd die melancholischen SLilnmnnqen der find Da 4 ^ ^ /MEfangen und an starke Worte gefesselt

Das Schicksal emes Menschen, der ans feiner inneren Un­sicherheit heraus einen Halt sucht, der über seine Selbstzersplissuna

und °'"s°L LstL,g gez^t mit eiuev tIarei1

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u ,b "achgelaffene Papiere. Unter Mitivirkuna der Familie herausgegeben von Hermann Kirchhoff, Vizeadmiral ?

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in Wort : ® « * « r i c q 191 4/15

konk^oom Ä Dq°Lr^lskk^n?bstder Reichs Fronz^ohlen in Berlin 9. üLstra^

Magisches Quadrat.

^elher nebenstehenden Quadrats find die Buchstaben AAEEHHHUNNRRT t ? oerart emzutragen, daß die wagerechten u. fenkrecht.Rerhen gleichlautend folgendes bedeuten:

1. Mutigen Vogel.

2 . Ein Gesangsstück.

3. Treuen Wächter,

or Jogdgerät.

Auslosung tu nächster Nummer-