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Dessrsche _£>anbtoerT3Icmtrccr. Im SLuftvag der Sattlerleder^escllsichaft Berlin und mit Genehmigung des stell- vertvctenden Generalkam mandos findet am 21. 0 f tob er, be- «rinncub vormittags 9 Uhr, im Lager der Hess. Handw. Zen t ra l-Gc iro f f<en fidjia ft, Dclrmstadt, Dieburgcr St r. 96, eine öffentlich' Bersteigernng von ge- brvnichten .jPferdegesch.irren und Gesclnrrteilen sowie Rcitzeug- stücken statt. Tiefe Geschivre und Geschirrte ile werden nur an Pferdebesitzer, in erster Linie Landwirte» j\>ime tut selbständige Sattlermeister abgegeben. Landwirte müffeit d-lbei den bel-ördli lhen Nachweis bringen, das; sie tatsächlich Pserdehalter sind. Um eine möglichst große Anzahl von Bietern berüch'ickchgcn zu können, sind die Gesckfirre und Geschirrtecke nach AtöglichLeit vorsortcert und so gebüirdelt, das; sie zum grüßten Teil gebrnuchssähige Geschirr« darstelten c>der aber durch kleinere Umarbeitungen mrd Ergcurzirngen gebmuchSsähig gemacht werden können. Der Verkauf erfolgt gegen sofortige Barzahlung. Näheres wird durch Anzeigen in deir Kreis­blättern bet'anntgemacht.

** Beihilfen zum Wohnungsbau von Reich, Staat und Gemeinde. Beihilfen znnr Ban von Wohnungen sind, wie wir lnören, gleirskzeitig von Reich, Staat und Gemeinde seht von der Negierung in Aussicht genommen. Tic Kosten für Baustoffe und Lölme der Handw.'icker l>aben bcianntlich eine Hök-c erreich/, die cs fast unmögluh machen, dieubanten mit Wohnungen, ülsbesondere kleineren, anszusühverr unü dabei euie cmsrcichpndo BerzinslMg der anf.-^wandten ö^elder zn erinögliichrn, ive-n: die Mieten in erträglichen Grenzen gehalten tverden sollen. Einzelne Genwinden sind deshalb bekanntlich dazu übergegangrnr, Bell)ilfen xmn Ban von Wohmrngen zu gewähreir. Uin überall, wv ein drücgnrder Notstand vorckiagt, Hilfe zn schaffen, sind die beteilig­ten Stellen in Beratungen darüber eingetreten, uni eine geinein- sarne und gleichszeitige Hilfe durch Reick), Staat und Gemeinde oder K'vmmnncckverband zn ermöglichien. An den Borbereitu.ngen sind die beteiligten^Aemter des Reiches und der Bundesstaaten, in Preußen der StaatskomTnissar für das Wohnungswesen nfio. be­teiligt. Tie Interessen der Gemeinden werden durch den Städte­tag und die rlnfsichtsbehörden walirgenommen. Man ist damit be- schMtigt, Grundsätze für die Gewährung der Znsckckrsse oder Dar­lehen anfznstellen. Als Grundlage soll der Unterschied zwischen dem heutige,: Paupreisen und den Aufwendungen, die man jn spateren normalen Zeiten erwartet, gelten.

** Das Lichtspielhaus (Bahnhofftraße) gibt bekannt, daß es lvegen großer Filmabschlüsse gezwungen ist, öfter seinen Spiel plan, wöchentlich dreimal, zn wechseln. Das ist auch in der nächsten Woche der Fall. Es ist vorgesehen für Samstag und Sonn­tag Maria Fein in ihrem GesekkschaftsdramaEdelwild"; für Mon­tag und Timstag Rosa Porten in ihrem GesellschaftsdramaDie Angen der Sck)westlwZ Mittwoch- bis FreitagDas Geschlecht der Schelme", 2. Teil, nach den: Ramm: von Fedor von Zobeltitz. An allen Tagen wird zur Ergänzung ein gutgeivähltes Beiprogramm gegeben.

Landkreis Gießen.

ga. Grünberg, 10. Oft. Mnske'ier Karl Weber, gegen­wärtig venouT^at, wurde von Generalfeldmarschall von Hinden- burg persönlich das Eiserne .Kreuz 2. Klasse überreicht.

** Lollar, 11. Oft. Ter Briefträger Kcnck Bi er au beim Kaiserlich;«: Postamt in Lollar wurde zumOber-Briefträger" ernannt.

Kreis Büdingen.

Büdingen, 10. Okt. Prinz Diether zu Ysenburg und Büdingen, z. Z. ^Bataillonskommandeür in einein Garderegin:ent, ist in englisch? Gefangenschnaft geraten.

ha. Ber g Ho fen, 11. Okt. Die diesjährige Gemeindeobsdernte brachte der Gemeinde einen Erlös von 10 090 Mark.

ft. Nidda, 10. Oft. Tas Runksch,' Llnwrsen in der Bahn- hofstraße ging für 50 000 Mark an die Firma Schäfer nnd Fischer über. Vor £0 Jahren kostete die Hofraite nur 22 (XX) Mark.

Kreis Alsfeld.

oa. Alsfeld, 11. Oft. Einem tiefbedauerlichen Unglückssall üel ein hiesiger Junge, der 14jährige Friedrich Schickedanz, zum

Opfer. Beim Duchteckernsammeln bestieg er. zttm Schütteln, euren Bsaum, glitt aus und fiel so nngLüMich daß er bewußtlos heim- be,ordert werden mußte. An den Folgen des Sturzes ist er am Montag verstorben. Der Fall ist eine eindringliche Mahnung, die bei der Buch-eckerngewinmrng rrötige Vorsicht toalten zu lassen nnd das Besteigen der Bäume zu unterlassen, das ja auch die Forst- behörde in richtiger Erkenntnis der Gejabr verboten ijed.

Kreis Schotten.

ß Herchenbain 9. Oft. Gestern traf hier die Nachricht ein, daß auch der dritte Sohn des Sckflitlpnachers Balthasar Winter, Musketier Otto Winter, beim Infanterie-Regiment Nr. 60 im Kampfe für Deutschlands Besi jen gefalle,: sei. Der erste Sohn fiel im Oktober 1914 in Flaiü^rn, der jüngste im Mai 1916 in Frankreich. Ter Schmer um die schwerbetroffene Familie ist allgemein.

Kreis Wetzlar.

--- Wetzlar, 10. Oft. Auf dem Bahnhof dar Buderusschm Eisenwerke wurde der 16jälycige Rangierer Heiland aus Steindors von den Puffer,: zweier Wage,: totgcdrückt.

Wetzlar, 11. Okt. Für das Vaterland ist gestoiben Vize­feldwebel Wilhelm Weitzel aus W.-Niedergirmes. Mit dem Eisernen .Kreuz 2. Klasse wurde ausgezeichnet Kmwnier Wilhelm Fischer aus Biskirckien. Befördert wurde Unteroffizier Adolf Schars aus Biskircheu zum Sergeanten.

Dess'N Nassau.

ha. Biedenkopf, 9. Okt. Der ScrnitätA-Untevoffizier Leo Fischer und der Musketier Hch. Pfeil wurden mit dem Eisernen kKreuz 2. Klasse ausgezeichnet, Pfeil unter Beförderung zum Unteroffizier.

mr. Frankfurt a. M., 10. Oft. Heute vormittag begann im Dürgersaal des Ratl-airses eine Tagung überGefährdeten^ fürsorge", die vom Wohlfahrtsamt der Stadt Frankfurt veranstaltet unrc» uiw über zahlreiche schwebende Fragen der Prostitution und ber vorbeugenden Maßnahmen gegen die Geschlechtskrankheiten! Aufklärung schaffen soll. Nahezu sämtliche bundesstaallichen Mi­nisterien Deutschlands hatten ihre Vertteter entsandt. Von der Kgl. Regierung in Wiesbaden sah mein Regierungspräsideirt Dr. von Meister Tie Vormittagsverhandlungen warn: den Berichten über die bis lie eigen Fürsorgemaßnahmen gewidmet, insbesondere! w::rden die Organisation der gemeindlichen Einrick-ttmgen in Bie­lefeld, Altona und Frankfurt a. M. erbittert, nebenbei gleichzeitig die Fürsorgemaßnahmen der konfessionellen SSemite. Alle Redlwr und Rednerülnen gurgei: darin einig, daß, vor allem der Prostitu­tion als den: Grundübet vorgebengt werden müsse und die gefalle­nen Mädchen mit der größten Liebe zu behandeln seien, um sie, wenn möglich, zu nützlichen Gliedern der Morschheit zu mack-en. Tie nachmittäglichen Verhandlungen wurden eingenommen von einem gcdankenttefei: Bericht des . Magistratsasses) o rs Dr. Hans Maier, Frankfurt a. M., überTie Aufgaben der Fürsorgearbeit! und ihre Abgrenzmrg zwischen Polizei, gemeindlicher Wohlfahrts­pflege nnd privat«: Fürsorge vereinen". Tie nachfolgende Aus­sprache war cncßerst lebhaft und alle Tellirehmler waren in dem Gnmdsatze einig, daß viel mehr von seiten der Gemeinden ge­schehen müsse, um eine wirksame Bekämpfung der Unsittlichkeit dr:rchführen zu kmrnen.

--- Frankfurt a. M., 10. Oft. Die Kapelle der Barm­herzigen Brüder im Unteren Atzeiuer wurde Dienstag mittag, während die Brüder zu Tisch saßen, von Dieben heimgesucht. Hierbei wurden drei Altäre ihrer Teppiche, Decken und Kurzen und die Beichtstühle ihrer Vorhänge beraubt. Von den Dieben fehll jede Spur.

mr. Frankfurt a. 10. Oft. Am Kommende,: Sonntag ftnden im Zoologisch«: Garben nachinittags urü> abends Militär- Streich^Konzerte der lstesige,: Garnison-Kapelle unter Leitung von Herrn Obernrusckmeister Fehling statt. Bei günstiger Witterung wird Reit- mrd Fährbetrieb für Kinder im WäldckZen veran­staltet.

Kassel, 10. Oft. Das SckMmrgericht verurteilte den Schreiner Hansmann ans Besse wegen vorsätzlic^r Tötung seiner Ehefrau nater Versagung mildernder Umftänüe zu sieben

Jahren Zuchthaus. Der Staatsanwvlt hatte 12 Jahre be­antragt.

Eingesandt.

(Für Form Und Inhalt aller unter dieser Rubrik steheitten Artikel übernimmt die Redaltwn dem Publikum gegenüber keinerlei

Zur Butter- und Milchversorgung.

. . Die Durchsuchung der Postpakete in den Schaltervorräumen

des Postamtes^ ist jetzt auf solche Fälle beschränkt worden, in den«: der begründete Verdacht vorliegt, daß es sich um Sendungen des gewerbsmäßigen Schleichhandels handelt. 'Diese Maßnahr,:c :st ein begrüßenswerter Schritt auf einem leider nur zögernd begangenen Wege, der dem einfack-en Berbrar:ck>er die Ausbesse- rilng ferner Leb<n:smittelversorgung erleichtern soll. Der Gießener Anzerger brachte vor enriger Zeit eine Auslassung des stekloertr. Generalkommandos des 11. A.-K., Ivo nach die klein«: .Hamsterer geschont werden sollen. Diese menschmrfre,endliche^ Gesinnung sollte auch bei mtä Raum finden. Wie wir hören, muß auch in unseres Gegend der kleine Hamsterer den plötzlich auftanchenden Sicher­heitsorganen vielfach sein mühsam envorverws Viertelpsündche,: Butter, seine drei Eier usw. abliefern, während es großen Ham­sterern möglich ist, regelrechte Sammelstellen ettrzurichtcn :md an bestimmten Tagen ihr Hamstergut aus unserem .Hesscnlande hinausbefördern. Lercte aus Elberfeld kommen z. 93,. jeden Sams tag nach hier und fahren mit einer Handkarre, die sie in Gießen untergestellt haben, auf eines der nächsten Dörfer von Gießen (Annerod), um dort die für sie gesan:melle Bittter psnndweis,' entgcgenzunehmcn:. Der^ llcine Hamsterer, der in dieses Dorf kommt, erhält nichts, weil der neue Venoandte im Rheinland ve: sorgt werden muß und für diese 93ersorgu7rg bedeutend höhere Preise zahlt, Preise, die man sich schämt, voi: alten Bekarrnten zu fordern. Aber auch die Lebensmittelämter erhalten nichts :md :n der Stadt Gießen entstehen die größten Unstimmigkeiten, weil die Butter- imb Milchznweisung seit Wochen völlig unzu­reichend ist. Diese Butter- imb Milchnot ist nicht dem kleinen, sondern dem groß«: Hmnsterer zu verdanken, der die schönsten Butterwecken ins Preußische hinein entführt ,oo sie :hm nicht allznselten beschlagnahmt werden, denn gleich hinter Wetzlar be­ginnt eine scharfe Zugkontrolle, die aus dem Preußischen nichts nach Hessen hinernläßt, aber aus Hessen ausgeführte LebenSmittel sehr gerne für frt£ zuständigen Kommnnalverbände beschlagnahmt Kann man die Schleichha^>elsware nicht schon abfangen, bevor sie Hessen verlassen l>at nnd sie de,: hessischen Verbrauchern zu-- jühren?, dann würde man größere Mengenerfassen", als beiin Absassen der lleinen .Hamsterer. Der Kvmmimalverband würde durch 2bussck>altung der Sck)leichhändler aus Frankfurt und den: rheinisch-westfälischen Industrie bezirk wieder in die Lage versetzt, den Verbrauchern die geringe Butter- und Milchmenge zu liefern, tue ihm zusteht nnd auf die er unter keinen Umständen verzichten kann, und drittens tvürden dem kleinen Hamsterer bei seiner Selbst­versorgung nicht durch den Schleick)li<mdel die Preise unerschwing­lich gemacht.

Meteorologisch! veodachtnngen der Station Giehrii

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Höchste Temperatur am 10. bis 11. Oktober

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Niedrigste

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Die aNliekündigte öffentliche Vcr- fammiung am 13. Oktober im Saale des Fürstenhofes mit einem Vortrag des preußischen Landtagöabgeord- neteu Herrn W. Wallbaum 7<Mv

findet nicht statt

Der freie AsssAtz für Volkslvfflürvllg

Versteigerungsanzeige.

Montag den 14. O lober 1H18, nacbmiktaaS V»2 Uhr, werden zu Gießen, Kaiier-AUee 47IL, öffentlich, frei' willig gegen bar versteigert:

1 zwcirür. Kleiderschrank. 1 Küchensckirank. 1 Vertikow, Stühle, Spiegel, l Nähinaschine, Bilder u. dergi m.

Vertteigcrnng sicher. 7634

S a t n t o n g e s, st. Gerichtsvollzieher.

if/ädt JÜrbeitsnachiOeis giessen.

West-Anlage 31, Tcleph. 2054.

Es können eingestellt werden:

n) bei hiesigen Arbeitgebern:

6 Former und 6 Brenner für Damvfziegelei. 6 Eisen- dreher. 16 Schlosser, 3 Werkzeugschlosser. 1 Installateur für vöaS und Wasser, 1 Elektriker. 1 Mechaniker, 3 Schmiede. 1 Küfer. 1 Weiiik'ifer, 7 Schreiner, 1 Müller, l Fristerer- 3 Ziinmerer, 10 Bauarbeiter. 1 Weißbinder. 1V Maurer. 20 Personen für Eisenbahn tZugdiensti. 2 Heizer, 5 kräftige Arbeiter, 3 Wiesenarbeiler, 2 Fuhrmänner. 1 Packer, 1 schulvsticht. Junge für Botengänge. 1 Schuhmacher-, 1 Wagner». 1 Schreiner'. 1 Bäcker», 2Schlosser-, ISchoeider-,

1 Srukkateur-Lehrlmg.

b» bei auswärtigen Arbeitgebern:

1 Diehfünerer, 3 landm. Arbeiter. 30 Schlosser. 1 Kessel­schmied, 20 Dreher, Fraser, 1 Uhrinacher, 5 Schreiner.

2 Müller, 1 jung. Schneider mit Beköstigung, 1 Schuh­macher, 100 Äiaurer, 3 Weißbinder oder Stukkateure. 2 Hochbaulechniker, 1 Buchdrucker, oder Schweizer denen, 80 gesunde Arbeiter. 10 Arbeiter für Bahnbau. 15 Strecken- arbciier. 50 Bauhilfsarbeiter, für Geichoßfabrik eine An­zahl Arbeiter 1 -vausuerwalter Mechaniker oder Jastab lateur), 1 Bäckerlehrling.

Es suchen Arbeit:

1 älterer Landwirt zur Leitung eines größeren Gutes. 1 landwirtschastitcher Arbeiter, l krlegsbeschädigker Lohn- buchbniler. 1 kriegsbeschädiger Schreibgehlife, 3 jugendl. Schreibgehtlsen.

Weibliche Abteilung:

Bei hiesigen Arbeitgebern können ein­gestellt werden:

1 Näherin. 1 »ungeS Mäachen. das schneidern kann, 7 Dienst,nädchen,8Lauf»rauen oder Lausmädchen, 10 Mädchen für Bahndienit (Zugdienst). Einige Bauhilfsarbeiterinnen, 1 Buchhalterin.

Bei auswärtigen Arbeitgebern:

2 landw. Mädchen, 1 ältere Haushälterin in frauen­losem Hau halt, 5 Dienstmädchen, für Geschoßfabrtk werden Frauen und Wtädchen gesucht.

ES suchen Arbeit:

1 Fräulein für Geschäft ltnö Haushalt, Mädchen, die Maschinenschreiben und Stenogravhie erlern: haben, suchen Anfangssrellung, 1 Schreibgebiifin. 1 Waschfrau, 1 Frau überutmmt einen Laden zu putzen.

Für die Etappe ivcrden gesucht:

Eine Anzahl Helser und Helferinnen für verschiedene Dtenuzwetge.

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tauch jüngere Baufchloffer) für dauernde Arbeit gesucht.

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werden eingestellt.

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gegen Schöbe, Mar. Ar­beiter, geb. 20. 2. 1871 zu BolkmannSdorf. Kr. Neisfe, zuletzt wohnhaft inAiarburg «Lahnl, wegen Jahnenlluchl. Größe: 1,65 m ; Gestalt.- mittel; Haare: Glatze; Barl: bartlos; Gesicht: rundlich, frisch; Augen: hellblau;

Nase: etwas gebogen: Be­kleidung: sckwarzgrauer An­zug. Akten 574 Gericht.

Marburg, 6. 10. 1918. 7660V Bezirkskommaudo.

Mädchen, 28 Jahre alt, wünscht, da es ihnl an Ge­legenheit fehlt, mit einem so­liden Herrn in Briesivechsel zu treten zwecks späterer Heirat. Angebote unter 05869 an den Gießener Anzeiger.

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