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k«5! DK veqnerisdZe SBtttenma bktct die Gfcfaftr, das; die dies" jahrrrw Kartt'fft lernte nicht nur in in ^Viinin tKTjÖrjt'vt ,fonivrn

*tn fich mefcutlid/ ei'fd)itn v rt lverHen u?irb. Verschiröene An-eichen in

diatvr deuten darauf chin., das; wir tvahrscl-einlich mit einem frühen Lauter zu rechlwn haben loevcxm. ftod> bei: Mgaben. die

bni versdxiedensten Landeslrilrn ^twrftrgen. ersuche int es ftag- ktch>, ob der Ausfall der Kartoffelernte diesmal so günstig sein wird wre in, Bor-jnhre. Mcrdinps ist nach Angabe der Nrick)-Skartoffelsj?lle dre Li artostc l ui i ba u ff äd>e um etma 7 Prozent gegenüber benrr Bor- joIjT tKrnröj^ct Xie Mr ,Verführung stel>?>en ?srlxü! skr äste sind aber tvcsenllich verringert morden. ^Es wird dckher einer außer- mÄentliäTen Kraftanstrengung bedürfen, um die Kartoffelernte rccht- «erkig zu berge::, insliesiondere (werden sämtliche zur Verfügung stelxiiden Arbeitskräf e mrs den ^Städten tpercmgezogen werden müssen. Tie Kardoffel^rnqeseblschaft hat Hesftllb an den Staats­sekretär des KnegsernälmnngHcrmüS eim Angabe gericküet, in der eine fliehe von Vorschlägen zur Sicherung der Ernteein^ bringimg gemacht Weichen. Ms.dtls beste Mittel zur Geirinnung von städtischen Karlvffelarbeitern lhal sich ,die Erlaubnis zur Mit­nahme einer gerin>?en Menge von Kartoffeln van der Arbeits­stelle bewährt. In Posen >lxnspiLlsiweise wurden sächsischen Arbeite­rinnen cnißer Barlobn für jeden Scheffel (125 Pfund) der persönlich wrrnteten Kartoffeln ein Pfmrd verabfolgt. Hierin liegt ein sehr 1x>h«er Anreiz für die mindwbemiittelte Llwölkerung, sich an der 'Kartoffelernte selbst <zu Eiligen. \;£ie Gesellschaft beantragt daber, dach die unterstellten Tienststelbm mrit einer entsprechenden An- hveisnng versehen n»erden, damit die Devölkerirng beizeiten von dernrligen Vergünstigungen unterrichtet wird. Die Eingabe der Karttiffelbangesellschaft regt misterdem <m, durch ein Vernehmen mit den Heeres perwaltungen, den Schmlverwaltimgen und der Eissm-- bahn alle mir irgendwie durchführbaren Maßnahmen zu treffen, damit die größtmöglichste Z«hl von Arbeitskräften der Landwirt­schaft .für die bevorstehende -Ernte zur Verfügung gestellt werden kann.

Landkreis Gießen.

lh. Langd, 10. Oft. Dem Unteroffizier Hermann Velten, Srchn des Wagnermeisters Ludwig Velten!., wurde das Eiserne Krenz 1. Klasse verliehen. Er war als Ersatzreservist bei der Mabilmaeftlmg ein gerückt und .stebt seit Januar 1915 ununter- brsckxm beim 5. Großh. Hess. Inf.-Reg. Nr. 166.

Kreis Büdingen.

# Leidhecken, 9. OTt. Die Hessische Dapserckeiksmedaille und das Eiserne Kreuz erhielt der Jäger Sehl.

Kreis Alsfeld.

8 Aus dem Ohmtal, 9. Okt. Ueberreich mit reifen Früchten sind die Trauben des Dogcstsbergs, die Schielten, behängen. Von den Kindern gerne geh-oll, dürften sie in diesem Herbste nicht alle oingeerntet werden. Tie Kinderhände werden anderweitig zu sehr h\ Anspruch genommen, in erster Linie durck) die viel widstigeren Buchecker,:. Das Sammeln durch die Sd)üler hat bereits eingesetzt. Wenn nur einmal das ewige Regenwettec aufhören wollte! Ein Tag oder höchstens zwei ohne Mederschläge, dann ist's wieder vorbei. Wie da der reiche Eckernsegen geborgen werden soll, wir wissen's nicht. Im Felde reift anch die H agebutte. Dazu sieht man in den rot behangenen Zweigen frische Heckeirrosen blühen, Herbsttriebe.

X Ober-Ohmen, 9. Oft. Das erste Eiserne Kreuz 1. Klasse in unserer Gemenge ,hat sich Johaurn Wagner, Res.-Inf.-R?gt. 201. geholt. Dazu wmrde er zum Gefreiten befördert. Vc>rl>er ljat er das Eiserne Kveuz 2. Klasse erhalten. Sein Bruder Karl er- lwÄt das Eiserne Kreuz 2 Klasse.

Kreis Schotten.

-k-Schotten, 9. Okt. DaS Eiserne Kreuz, früher Hessisches Sanitätskreuz, erbielten der Krmckemvärter Dietrich und der Füsilier Wilhelm Heck. Kölzenhain. Tie Hessische Tapfer- keitsmetxnllc, früher Eisernes Kreicz. erhielt der Ersatzreservist Heinrich Müller, dessen Bruder Tambour Karl Müller das Eiserne Kreirz. Ober-Scb mitten. Die hiesige Papier­fabrik W und I. Moufang zeidmete für die 9. Kriegsanleihe 300000 Mk.. bis jetzt zeichnete die Firma zusammen 720 000 Mk.

§8 Vom Vogelsberg, 9. Okt. In diesem Sommer hat der Bernid/tungskrieg gegen die Kohlweißlinge geruht, wnl sie nur einzeln auftraten. Tie Folgen dieser Schonung zeigen sich rem in den Hausgarten. Die Qberkohlrüben, die Unterkvblrübe!, w'd andere Gemüse sind kahl gefressen. bafc die Hauptrippen der Mättzn wie Besenreiser aussehen. Im Herbste des vorigen Jahres, nach der Ausrottung der Kvhüveistlinge, blieb alles Gemüse wvhl- verschont.

Kreis Friedbcrg.

ch- Friedberg-Fauerbach. 9. Okt. erhielt der Fahrer Gsorg K ü n ft l e r.

Das Eiserne Kreuz

lP. R vdherm, ly. Okt. Von Sergeant Hcrwr. Klrpper t, v« m\i den, Eih-rnen Lkreuz 1. und 2. Klasse, der Hessischen Tapnnchntsm^-daille und den: Krieox-Iwenzciien in Eisen and-

gezeichnet ist unö seit Kriegsanfmig im Felde stand ist heute d:e Mchri cht ein getroffen, daß er sch gesuno in französischer Ge- sangenschiaft befindet.

Starkenburq und Rheinhcssen.

-Frankfurt a. M., 9. Okt. Tie Stadtverordneten­versammlung hat in llwer gestri:wn Sitzung einer dring1id>cn Vorlage des Magi,trats zugestimmt, nach wAchw vom 1. November ab d:e Familienuirterstütznng für Eh-esraucm um 10 Mark, für Kin­der und sonstige Auverwxrrcdte um 5 Mark monatlich erhöht wird. ES kommen ru?ch 50 000 El.e rw'-en und 60 0 0 Kinder und sonstige Anverwandte in Betrach., fr»Aal; sich ein monatlicher Mehrauf­wand von 600000 Mark ergib?, der allerdings zu einem erheblichen Leil vom Reiche ^stattet wird. Tie Stadtverordneten Btrervse, Harth, Möller, Ranis, Scholz. Weber und TlZninaun, deren Amts- 8eit Ende dieses Jal/ves abläuft, landidieren nicht wieder.

mr. Frankfurt a. M., 9. Okt. Die seit zwei Jahren be­stehende Frankfurter Volksspende bat biÄ:er über 2 1 /* Millionen Mark für wohltätige Zweckd ausgebradst. Ohne die Volksspendc. die sich aus ganz kleinen wöchentlichen Beträgen zu- sammensttzt, wäre es nicht möglich gewesen, die Einrichtungen des Roten Kreuzes in vollem Umfange aufrecht zu erhalten.

Kreis Wetzlar.

We tzl a r, 10. Okt. Für das Vaterland ist gestorben: Gefreiter ^Heinrich Ringsdvrf, 5. Garde-Regiment zu Fuß, auS Katzenfurt. Mit dem Eisernen Kveuz 1. Klasse wurde ausge­zeichnet: Wehrmanu Heiurich Ulzenheimer aus Burg­solms. Riit der Hessisd«!, Dapftrkeitsmedaille wurde ausge­zeichnet: Kanonier Heiurich Bücher aus Aßlar. Das Eiserne Kreuz besitzt ersnwn. Befördert wurde: Derlvalter-Applikant .Karl Schepeler auf S. M. S.Elsaß", aus Wetzlar, zum Bcr- waiter-Maat. Dem Kuappschafts?assenrend«u,1'en Wolfs hier- selbst wurde das Verdien sllreuz für Kriegshilfe verliehen.

Hessen-Nassau.

vir. Bad-Homburg, 9.Okt. Eine glückliche Stadt ist Bad-L)omburg. Ihre Iahresroclnuung schließt trotz der ungeheuren Verteuermig aller Bedarfsartikel, der Reparaturen und Erhöhung der Löhne mit einem Ueberschiß von 160 731 Mark ab, der vor allenl ans der erhöhten Einkommensteuer zu buchen ist. Der Kriegsetctt zeigte emen Ueberi'chiuß von 187 096 Niark.

Flörsheim, 9. Okt. Eine 1910 in den hiesigen Ton­gruben gehrndene neue Seeschildkröte wurde von Bank- direktvr Arthur von Gwinner- Berlin angekauft und dem Senckenberg-Museum in Frankfutt geschenkt. Das Exemplar ist die am besten erhaltene Seeschildkröte, die bisl-er im Tertiär Europas gefunden wurde. Die Schildkröte erhielt den NamenChelonia Gwiirneri Weg,rer": sie ist von Prof. Dr. Wegner-Münster i. W. besdirieben worden.

Wiesbaden, 9. Okt. Infolge zahlreid)er Erkrankungen des Personals an Grippe kann der Fernsprechvermitteftingsdienst nid)t so wahrgenommen werden, wie unter normalen Verhältnissen. Das Kaiserliche Telegraphenamt ersucht daher die Teilnehmer, hicrcncf Rücksicht zu nehmen lmd sich zu gedulden, meint die Anriffs nicht sogleich beantwortet werden. Auch in den hiesigen Schulen; war vor dem Beginn der Herbstserien eine große Anzahl .Kinder an der Grippe erkrankt. Kam es doch vor, daß in einzelnen Volks­schulklassen von eiuxr 50 Kindern an den letzten acht Schicktagenl nur 11 bis 15 Kinder anwesend waren: alle übrigen wurden Ivegen Erkrankung an der Grippe eittfchuldigt.

GevLcS-^KjoLrr.

I. Darmstadt, 9. Okt. Tie Strafkammer verurteiktr den 45 Jahre alten Kauftnann Lappaß aus Frmft^surt, früher lang­jähriger Buchhalter in einem FrmllfurLer Geschäft, seit 1917 selbständiger Jnlmber der Darmstädter Firma Kvrbus, bisher unbestraft, wegen Untreue ru 3 Jahren Gefängnis (ab vier Monate Untersuchungshaft) und 5 Jahren Ehrverlust. Er hatte zum Nachteil seines Gesdiäftsteilhabers. eines Offenbacher Klaus- marines, in kaum einem Jahre 53 000 Mark veruntreut. Er hatte das ganze Geld in sZwarrksurter Spielerkreifen verspielt.

Air?chttche Naehrrchten»

IsraeUtlsche NeUgionrgemelnde. Gottesdienst in der Stmagoge

(Süd-Anlage). Samstag 12. Okt. Vorabd.: 5.30: nrorg : 9.00; abds.: 5.45 u. 6.25. Israelitische RcligionsgcfcUfdjcft. Sabbat- ftier am 12. Okt. Freitag abd.: 5.10; Samstag vorm.: 8.30; nachm.: 3.30: Sabbatausg.: 6.25. Wod)engottesd.: morg. 7.00, abds. 5.00.

!-i tt ~n n wm m i i r i m i n m ii T f«

Eingesandt.

tFür Form vnd Inhalt aller unter dieser Rubrik flehenden Artikel übernimmt die Nedottion dem Publikum gegenüber keiuerle, LeramworU-ns.)

Bucheckkrnsammlung.

Es kommt jetzt alleS darauf an, möglichst viel Bucheckern zvr Oelgewinnung zu fammelu. Da ist es gan- unbegreiflich, wie dv Sammlung der Eckern durch alle möglichen Bestimmungen er­schwert wird. Es sollten seitens der'Forstbehörden (einerlei eij> schränkende Bestimmungen erlassen werden, selbst auf die Gefahr hin, daß hier oder da etwas beschädigt würde! Was lvird e» einer Buche z. B. sckradcn, wenn die Eckern mit einer Stange aber mit Haken lzeruntergffclllagen oder geschüttelt werden? Gar nidstL i Die Eckern fallen, wo sie überhaupt noch an den Bäumen hängen, eben bei der leiseste:: Berührung ab.

Das Samnwln von Ecken: hätte schon vor 14 Tagen freigc^ geben lverden sollen, da die meisten Früchte lxneits am Boden liegen. TaS Samnieln sollte jedermann ohne Einschränkung überai: erlaubt sein, damit so wenig lvie möglick) umkommt.

Wie zudem jemand behaupten frmn, die Eckern, die eben ab- fielen, seien schleck)t oder taub oder: man könne erst im November sammeln oder gar, es würde genügen, wenn man vor der festen Schneedecke sammele, ist gan^ unverständlich.

Wer solches behauptet, der weiß nichts und schädigt mit seine', Weisheiten, die er verzapft, das ganze Volk.

Er soll nur im iltovember vor der feste:: Schneedecke einmai sammeln! Tann wird er an seinen Händen spüren, welch' schlechten Rat er seinen Mitnwnschen gab. Es ist schon längst höchste 3*i* zum Sammeln. Die Eckern, die eben unten liegen, sind meistens gut.. Eben gilt's! Also frisch an'S Werk! H-

ver»l!nrkehtes.

"* Berlin, 9. Okt. (Priv.-Del.) Dem ,^0epftner DoÄ:l-Au^ zeiger" wird aus Brüssel gemeldet: Der frühere Derkführer Wilhelm Woick'e, der in Brüssel hei einer Reichsstelle ange­stellt tvar, erschwindelte sich bort mit Hilfe eines im gleickien Betrvebe angfflelltn: Kontoristen Weber aus Berlin durch,!-- schung eirus Scheckformulars 287 000 Mark. Mit dem Gelde ve»- schwanden die beiden aus Brüssel. Der Betrug wurde bald wtt- dcckt imd führte Mr Verhaftung des Fälsck)ers u:rd de» Helfers, dre sich) zu einem Geständrris beguemtml. Von dem er­schwindelten Betrag wurden bisher nur evoa 1600 Mark bares Geld gefunden. Wo das übrige Geld versteckt ist, wurde noch nicht ermittelt. Festgesdellt :norden ist jedoch, daß Woicke 95 000 Mark erner ftmgen Brüsselerin übergeben hat.

^ Stockholm. 8.Oft. (WTB.) Meldung des Svenska To- legrambyron: Die Zahl der bei dem Eisenbahnunglück der vcrcgen Woche tzsetödeten und Vermißten beträgt nach den bis­herigen Feststellungen 38.

Amtlicher Teil.

An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Zlreises.

Schon seither habnr Gemeinden sich in der Weffe an der Zeichnung der Kriegsanleihen beteiligt, daß sie sich die zu zeich­nenden Beträge bei den öffentlichen Sparkassen, GenossenschaftS- und Darlehenskassen sowie der Landeshypothekenbank jeweils zu dem günstigsten Angebote verschafften. Bei der schwer­wiegenden Bddeutung, die gerade im jetzigen Augenblicke ein günstiger Erfolg der Anleihe haben wird, nehmen wir auf Grund einer Verfügung Gwßh. Ministeriums des Innern vom 2. l. M. zu Nr. M. d. I. 17556 Anlaß, Sie auf diesen Weg der Be­tätigung füt das Wohl des Vaterlands eindringlich hin- zuweisen.

Gießen, den §. Oktober 1918.

Grvßherzogliches Kreisamt Gießen.

I. V.: H e m m erde.

Todeck-Bnzcige.

Verwandten. Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachrickit von dem am 8. d. M. nach längerem Leiden erfolgien Ableben unseres lieben Sohnes und Bruders

Adolf NeuschUng i

tm Alter von 15 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Reuicdling.

Gießen (Krofdorler Straße 21), den 10. Okt. 1918.

Tie Beerdigung findet SamStag den 12. Oft., nachm. 3'/» Uhr, vom Neuen Friedhof aus stau.

Gcsund werden, sattesten tm (£( n enbeiin. Jeder Familie etnEiaenhei md urck V ere i nHeimkuirur". Wiesbaden 264. Satzungen und Drucksachen gegen rttückoorlo, Heiilistanen- buch von Dir. Abigt für M. 2.40. 7628-8

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z. verm. Livtedvtr-. 15.1.

Danksagung.

Für die vieren Beweise berzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer deirostenen Veriuite durch den Heimgang meinet lieben Sohnes unsers ltebeu Bruders

Karl

rrrn

)'> sowie für die zahlreichen ftvatu- und Blumen- svenden. die liebevolle Pflege der Schwestern sagt aus diesein Wege innigsten Dank

Im Naulen der trauernden Hinterbliebenen Fra» ttatd. Linn Wtw. Gießen. Grabenstr. 12, den 9. Oktober 1918.

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