m VvMMfr kntt erung. Der Staatssekretär
deS Kriegsernckhnrng-amtS hat nmtrc dem! 25. September ai\ sämtliche ihm lndrrfbcÖttn Kriegssbellen und Kriegs gesellschafteil. lnachstehend.n Erfaß gerichtet. Die dem deutschen Volke durch den Krieg aufgedrmu-.ene zwangst Luffge ErnälTrungsirTirffchaft mit ityrcn scharfen Eingriffen in das Recht jedes einzelnen. ivird, je länger sie dauert, um so mehr als drückende Last empfunden. EA ist deshalb vornehinsbe Pflickzt aller mit der Ernährungswirt« schuft berramcn Stellen, diese Last möglichst erträglich zu gestatten. Erforderlich ist insbesondere lnlfsdereites und verständnisvolles Elttgegen kommen im mündlichen und schriftlichen Verkehr. Diie Mille der Verordnungen und die große Zahl der im Kriege entstandenen Dienststellen macht es für die Bevölkerung besonders schwieng, sich der Kriegsgesetzgedung anzaipassen. Es ist daher Pflicht der an der Durchführung der Verordnungen mitwirkenden Boaurten und AngefteLden, an sie herantretenden Wünsck-en nach AjusLmit über Inhalt und Sinn der Vorsckwiften hilisdereit zu cntspveck?en. Gesuchsteller, welche nicht den ri'litigen Weg für die Erledigung ihrer nründlichen Anträge gesunden l>aben, dürfen nid# ubgewieien tuerden, sondern sind üder die zuständige Stelle crus- zulläven. 11n.richtig adressierte Anträge sind nicht zuruckzugeben, sondern unter Benachrichtig!mg des Einsenders an die richtige Stelle »veiterzu leiten. Wird den Wünschen der Pevöll. rung nach Rat und Auskunft nvehr wie dislier Rechnung getragen, io tvird dadurch das Vertrauen in die Kriegsgesedgedung gestärkt und es wird daniit cnuh den Behörden die Durchführung ihrer sdmüerigen Ausgabe erleichtert werden.
** Das JubiläumderBahn steig, sperre. Am 1. Oktober vor 25 Jahren wurde von der Preußisch-Hessisdfen Staats- cisenbahnvenvaltung die Bahnsteigsperre eingeführt. Damals vollzog sich der Eiscnrbahnbetrieb nodi in gemütlicheren Formen. Tie Gesdflwindigikeit ivar noch nicht schnnendelerregend, und so konitte man cs den Schaffnern zumuten. von außen, von den Trittbrettern aus die Kontrolle der Fahrscheine zu übernehmen. Es war das- namentlich bei Glatteis, eine direkte lebensgefährliche Aufgabe. Die' H-eizung erfolgte durch Preßkohlen, in der vierten Wagen klaffe durch slehnrde Oefen, die bei strenger Kälte zum Herstellen von >^>ro- und anderen stärfenden Scvchen mißbraucht wurden. Tie Bremsen wurden auch in Dersonenzügen mit der Hand betätigt, rmd so konnte es vorkomnren, daß der Zug mitunter weit über die Station hinausfuhr und dann wieder zurückdompfen mußte. Tie Folgezcnt brachte dann die Eilfführung der D-Züge, womit das Reisen direkt zum Vergnügen wurde, bis der Kcrag dieses Vergnügen etwas illujvrifch machte.
** Mehr Geld für getragene Uniformen? Der fortschreitenden Werlsteigerung der Kleidungsstücke Rechnung tragend, hat die Reichsbekleidungssteüe die Preise für alle Arten getragener Uniformen wesentlich erhöht. Wenn auch bisher Nirifor- men in großem Urrffange abgeliefert worden sind, so beinden sich doch noch erliebliche Bestände ungenützt in den Schranken. Diese Müssen unbedingt der Allgemeinheit mrtzbar gemacht werden, da die Reichsbe kl eidimas stelle nur auf diesem Woge in der Lage ist, die große Anzahl Äexrntte, die bei Ausübung ihres Berufs unter allen Umständen Uniformen tragen müssen, mit solchen zu versorgen. Die Reichsbelleidungsstelle erwartet von der Erhöhung der Preise eine weiter« Belebung der Abgabe.
** Auslandsware i st bezugsscheinpflichtig. Vielfach besteht unter der Bevölkerung noch die irrtümliche Ansicht, daß Anslcrndswave nicht bezugsscheinpflichtig sei. Daß das gerade (H^genttnl der Fall ist, lehrt ein interessantes Urteil des Kammer- g-wichts gegen eine Frau Ä.. deren Adann ini Westen im F?lde steht und ihr firn dort oft Stoffe und Kleider schickte, die die Frau dann im Inland ohne Bezugsschein verkanfte. Sie machte zu chrer Ver- veidigung gellend, daß es sich um Auslaudsware gelxrrrdell hohe, für die, nach ihrer Ansicht, die Bezugsscheinvorschriften nicht in Betracht kämen. Die Straskamnrer verurteilte Frau A. jedoch zu > irrer Geldstrafe und betonte. daß es unerheütich sei. ob die Sachen aus dem Inlande öder AuÄande stammten- Das Kannnergericht hat d»e Revision der Angeklagten dB unbegründet zurückgewiesen und «rftärt, die Voravtscheidung sei ohne ersichtlichen Rechtsirrtum er- (jmgen.
** Wiederverwendele Briefumschläge. Briefwn- chläge werden wegen der Knappheit Mid Teuerung vielfach wieder- nwendet. IuSbescmdere werden dieselben Umschläge mit der Reichen Adresse noch einmal verschickt. Das Reichspostamt hak idit auch erlaubt, gewöhnliche Brieffendungen zu befördern, aus ■rem Umscküägen me erste Aufschrift durch eine neue ersetzt ist. Tie alte Auffchrift nruß sorgfältig durchkreuzt oder durchstrichen sein. Die zweite Auffchrift muß deittlich und so eingerichtet werden, daß die Slempelabdrücke, postdienlichen Vermerke und Freimarken nicht beeinträchtigt werden.
Landkreis Gießen.
4i Hnngen, 7. Okt. Fürs Vaterland starb der Seminarlehrer Gefreiter Heinrich Lcrch. Außer an hiesiger Volksschule wirfte er in Grebenau, Gießen und an dem Alzeyer Lehrerseminar. Kreis Büdingen.
# Büdingen, "7. Okt. Das Eiserne Kreuz erhielten Kanonier Jean Eckha r dt und Musketier Peter Löffler. — Bös- gesäß. Rach 49monQtlicher treuer Pflichterfüllung starb dett Heldentod der Sergeant Wilhelm Schmidt, Inhaber des Eiser- nai Kreuzes und der Hessischen TapferÜeitsmedaille. — Ge i ß-
Nidda. Fürs Vaterland starb der Grenadier Karl Techert, Inhaber des Eisernen Kreuzes. — Bisses. Den Heldentod starb der Sergeant Karl Hinkel, Inhaber des Eisernen Kreuzes ; der Schütze Wilhelm Kapeller erhielt das Eiserne Kreuz. — Kohden. Das Eiserne Kreuz erhielt der Sergeant Karl Wiegand.
— Nidda. Zum Vizescldwebel und Offiziersaspiranten befördert wurde der Unteroffizier Heinrich Lehmann, Karl Walther lourde zum Wachtmeister befördert.
4t- Nidda, 7. Okt. Das Runksche Anwesen in der Bahnhvf- sttaße ging für 50 000 Mk. an di« Firma Schäfer 6r Fiscl^r über. Bor 20 Jahren kostete die Hosrerte nur 22 000 Mk.
4- Ortenberg, 8. Okt. Entgegen einer früheren Notiz in Nr. 231 d Bl. ist die hiesige StXvtmühle (Besitzer Müller Müller) nicht geschloffen. Tie Müyle mahlt aber nicht mehr und der Beschluß der Schließung ist wegen zahlreid)er Unregelmäßigkeiten zu erwarten. Tie Verhandlungen darüber schweben noch.
4- Ortenberg, 8. Okt. Tie Gemeinde löste trotz ihrer geringen Obsternte infolge der starkeil Naclfifrage über 1000 Mark für versteigertes Obst. — Ms weiteres Opfer unserer Ge- mernde fiel im Westen der Pionier Wilhelm Günther. Er stand seit Kriegsbeginn ununderbwdZen im Feld, war im! Besitz des Eisernen Kreuzes und der Hessisd-en Tapferbeitsmedaille. — Musk. Gustav S uhl, der längere Zeit vermißt war, schrieb aus englischer GesMigeuschaft.
* * Kreis Lauterbach.
# Lauterbach, 7. Okt. Hauptlehrer Otto Kinkel wurde zum Leutnant d. L. befördert. — Ängersbach. Lehrer Paul Dietmar erhielt das Eiserne Kreuz 1. Kasse.
Kreis Schotten.
4t Gedern, 7. Okt. Lehrer Jakob Laun wurde zum Leutnant d. R. befördert. — Ulfa. Tie Gemeiuderatsmitglieder H'ch. Karl Lenz, Georg Konrad Roth, Heinrich Fleischer VII., Georg Philipp T ö l l. Georg Ludwig I., Johs. H'ch. Zimmer und Polizeidiener Fleischer wurden zu EhrenfeldschützenI ernannt und verpflichtet. — Bobenhausen II. Fürs Vaterland starb Georg Keller. — Ulfa. Tas Eiserne Kreuz und die Hessische TapferkeitsmedaiUe erhielt der Jäger Heinrich Schmidt.
— Wingershausen. Tas Eiserne Kreuz, früher die Hessische Talfferkeitsmedaille, erhielt der Schütze Otto Luft.
A Ulfa, 6 Okt. Im Herbeivalde zwischen hier und Nidda wurde eine ans Zweigen gebaute Hütte gesimden, die wahrscheinlich entflohenen Kriegsgefangenen als Aufenthalt gedient hat. Vor der Hütte fand man noch zwei Messer, ein blutbeflecktes Hemd. einen Rock einc-s Kcr gsgesungenen, ein Handtuch und zwei Eimer, von denen der eine no chhalo mit Schmalz gefüllt war.
Kreis Friebderg.
4t Reichelsheim, 7. Okt. Ten Heldentod starb der Grenadier Wert Richter, Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hessischen Tapferkeitsmedaille. — Torheim. Auf dem Felde der Ehre starb der Landsturmmann Adam Röder. — Weckesheim. Tas Eiserne Kreuz erhielt der Gefreite Hugo Ewald. Starkenburg und Rhrinhessen.
** Darmftadt.6. Oft. Eine gemeinnützige Baugesellschaft für Kriegerheim st ätten wird auf den gemeinschaftlichen Antrag des Hessischen LandesvereinS^ für Kriegerheimstätten. mehrerer Krankenkassen und der Tarmstädter Industrie, nach dem erfreulichen Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 3. Oktober d. I. auch in Darmstnd-t ins Leben treten, einj Zeichen weitsichtiger Vorsorge, für dessen Förderung den be- telligten Stellen der Dank der Mlgememheit sicher ist. Auch sonst erfreut sich der Gedanke der Kriegerheimstatten fortgesetzt verständnisvoller Unterstützung, wie sie z. B. in beträchtlichen: Stiftungen für den Landesverem für Zvriegerheimstätten durch die Chemischen Werke vormals Albert zu Ämönebiwg sowie durch den KnappschaftSverern der Gießener Braun steinbergwerke ganz neuerdinsB wiederum zum Ausdruck gelangt ist.
Darmstadt. 7. Oft. Ter Pferdedieb, welcher in der Nacht zrnn 30. September dem Post Halter Walther dahier aus dem Poststalle ein etwa 10 000 Marf wertes Pferd gestohlen hat. wurde durch den Offenbacher Kriminalschutzmann Eberhardt in der Person des mehrfach vorbestraften Deserteurs Jakob Wilhelm c Offenbach erwischt und sestgerrommen. Er hat das Pferch für 2500 Mark au einen Pferdehändler in Oberursel verkauft. Bei dem Tiebstahl, wie auch bei dem Verkauf wirkte auch eine weibliche Hllfe, Marie Walter aus Offenbach. mit. Sie ist ebenfalls in Sicherheit gebracht. Ten gleichen Weg hat auch ein Pferd mit Wagen genommen, den Wilhelm vor etwa 14 Tagen in Offenbach gestohleir hat. Er hat das Pferd demselben Händler in Obcrursel für etwa 1500 Mark verkauft.
Kreis Wetzlar.
ra. Wetzlar, 7. Oft. Oberteuttrant der Res. Dr. Messer s ch m i d t aus Werdors wurde zum Hauptmann befördert und Unterossizier (Postbote) Emil Müller aus Schwaloach wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgc'zeichnet.
= We tzlar, 7. Okt. In der Hvllnmnnschen Fabrik perffng sich ein Bohrer in dem Kopfhaar der 14jährigen Arbeiterin Pfeiffer aus Hermmrnftein. Dem Madchm wurde die Kopfhaut ab- gerffsen.
ra. Krofdvrf, 7. Oft. Der Kö-rrigliche Forstmeister Reichert erlegte Mrzlich einen stattliche Zwölfender im ansehnlichen Gewicht von weit über zwei Zentner. Ter Königlick)e Forlt Krof
darf mit seinen Schutzbezirfen Kro^>orf-WaNch«E und Salzböden'
birgt bekanntlich rmgeheurc Waldd,strikte. Krofdorf hat schon allem
406 Hektar und das benachbarte Wißmar sogar 690 Hektar Gemeindewald.
Hessen-Nassau.
Mittelrheinifcher Verband Evangelischer Arbeitervereine.
--- Frankfurt«. M., 7. Okt. Unter der Leitung des Vorsitzenden Dekan D. Scymitl - Höchst M fand am Sonntag im Gemeindesaal der Biarkusllrche der diesjährige Abgeordnetentagl des Mittel rheinischen Verbandes Evaugetffcher Arbeitervereine statt. Unter den anwesenden Vereinen war auch Gießen v.-rtreten-i Nach -den üblickien Begrüßungen und der BeglückEnschung des Vereins Bockenhcim zu seinem 25jährigen Jtzibilämn beschäftigte sich die Tagung mir Kasseimngel^enlZnten, der Bolksversich-rung uird der^AuSgestalttmg des Berbandsorgans. Tie Sterbekasse erledigte 25 Todesfälle gegen 46 im Vorjahr, Anträge znr Volksversichening lieserl im Berichtsial-r 236 ein. In langem Meinungsaustausch beriet man schließlich über die Mstellung eirres Generalsettetärs im Ges amt verbände. Die Berufung eines solchen ward, einstimmig gcivünscht, doch soll viTrher ein genauer Finanzplau zur Durch- ftthrung des Planes vorgelegt und ein engerer Ausschi>ß mit der nochmaligen gründlichen Turcharbeittrng der wichtigen Angelegenheit betraut werden.
= Frankfurt a. M.. 7. Oktober. Tie Kriminalpolizei verhaftete in dem Mechaniker Heinrich Frank, Schreiner Emil Knoblvch und Maurer Friedrich Grimm die Einbrecher, die wiederholt aus Militärmagazinen große Mengen Kaffer stahlen und auch sonst eine Anzahl schwerer Einbrüche verübt hatten. Hehler des Trios Nncrden ein Kaiwnier und eine Frau Maria Pfeiffer geb. Sä-midt festgenmnmen. — Auch die ge- gemeingefährlichen und seit Admaten gesuchten Einbrecher Gustav Scheu und Johann L ö l l m a n n sielen am Sonntag der Polizai in die Hände. Sie kommen als Täter der Einbrüche bei Schade urrd Füllgrabe in Betracht, wobei ihnen sttr etwa 25 000 Mk. Lebensmittel usw. in die Hände sielen.
bz. F r i e d r i ch s d o r f, 6. Okt. Beim Mldern wurden zwei Einwohner des Stadtteils Dilligen- abgefaßt. In ihrer Wohrrung fand man zwei Gewehre und einen Hirsch, den sie im Nieder-Erlen- bacher Walde erlegt hatten. — Der Güterschuppen d«S Bahnhofs wurde in der vorletzten Nacht er b rochen. Neben anderen Sachen stahlen die Einbrecher auch eine Kiste mit Leder im Werte vott 15M Mark.
t>h. Ziegenhain, 7. Oft. Gestern labend entsprangen dem hiesigen Zuchchaus vier schwere Verbrecher.
ra. Aus Nassau, 7. Oft. Mit dem Eisernen Kreuz 1. 5kl. wurden ausgezeichnet: Sergemtt Willy H a g e r t - Bad-Ems, Vi^e- feldwebel S ch a u s - Wiesbaden, OffizierstellVertreter Hage- Bre- dentopf. Lerllnant Rudolf Schmidt- Niederlahnstein, Leutnant Paul B ö l i tz - Bingerbrück und Leutnant und BatteriefLhrer Hermann Müller-Freiendiez^_
Eingesandt.
(Für Form vnd Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Arttkck Ldernimmt die Retzaltion dem Publikum gegenüber keinerlei iveraluwortuag.)
Von der Strastenbcchtt.
Man gestatte mir als Laien, meine Ansicht in «irrer Sache zu äußern, die vielleicht Angelegenheit berufener Fachleute M sein scheint. Diese werdeir sich aber dem wahrrn Kern meines Vorschlages nicht verschließen können.
Ter Swaßendal^iwagen hat zwci Bremsen. Außer einer Ketten* bremse, die mit der rechten Hand betätigt wick, kann durch Betätigung des Strvmhebels im entgegengesetzten Sinne über^den Nullpunkt hinaus durch elektrische K'raft der Wagen zum Stehen ge- bracht tverden. Letztere Bremse wirkt schneller und ist ohne Aufwand von Körperkrast anzuwenden.
In Gießen ist es den Führern der Straßenbahn mrtersagt, diese elektrische Bremse bei gewöhnlicher Fahrt m georruchsr. Tic leicht zu beobachtende Folge ist. daß sich die Führer dieser Bremse entwöhnt haben und bei ausgeschaltetem Strome die Hand von khr gänzlich entfernen, um nur die Kettrnbremse zu betätig«^ Im dringenden Fall wird daher meist nur diese langsam wirkende Hilfe angewandt.
Ein Beispiel: Bor den fahrenden Wagen brachte ungeschicktro* weise ein Junge einen HarÄ-ftrrren. Der Führer, des wirksamenl Mittels entwöhnt, vermochte den Wagen mit der KetLenbremsti erst zum Stehen zu bringen, nachdem der Karren etwa 20 Meter von der Bahn geschleift worden war. Wenn nun aber an Stelle des Karrens eure Person vor den Wagen getreten wäre? Die Folgen ssick leicht aus^rdenken.
Man mützte also den Wagenführern, wie es in anderen, Städten auch der Fall ist, gestatten, die elektrische Bremse öfters zu betätigen, z. B. bei Talfahrten und anderen Gelegenheiten, Auf diese Weise wäre schnell erlwh^ Sicherheit geschaffen.
Nun hat die vorgeschlagene Gelaauchsweise einen, wenn auch unbedeutenden, so doch nicht zu leccgnenden nachteiligen Einfluß auf die Haltbarkeit des Wagens, beziehungsweise seiner Motore In einer Zeit wie der jetzigen, in der das einzelne Menschenlebens einen lveil höhcien Wert bekommen hat, ist aber die Frage unschwer
zu entscheiden: Bauinaterial oder Menschenleben?-
E. B.
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Die Erfinder:
Gebr . Spranz,
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