,, - lBrtrrtJfeibOT Örawt, nxrm man die Angaben
^htM medrig gemacht hätte. Eine sehr schwierige Sache ist die E^»öroernnq Tie Ansprüche an die Eisenbahn sind gewachsen. Der Wasser,oea ist fast ausge schal bet, das Wegematerial vielfach re- paraturbevürstrq. Da ist es geMdezu bewirndernswerl, daß so we7nz Mgrirnde gehl. Redner bespricht hierauf die Schwierigkeit und Not des letzten Jahres mit seiner schlechten Getreide ernte «nb der dadurch bedingten Herabsetzung: der Brotration Trotzdem hätten wir im halben Juli kein Getreide mehr gehabt wen« Rnmümen mrs nicht hätte beliefern müssen, dasselbe R u mänren, das es auf unser Verderben abgesehen hatte. Auch die Frühdruschprämie. gegen die man nicht ohne Grund so manches enr^nwenden hat, trug dazu bei, unS aus der Not zar helfen.'. Tie aut die Ukraine gesetzten Hoffnungen haben sich nicht erfüllt, denn dort liegen die Verhältnisse äußerst venvrrrt. Tie für den Landwirt so sehr ärgerliche Abschlachtung der Schweine mufcfc Lnigevrdnet werden. Ta man mit derselben Menge ^?arto sein viermal so viel Menschen als Schweine ernähren kann, o wäre ef ein Verbrechen am Volke gewesen, wenn diese Maßregel unterblieben wäre. Nicht nötig wäre sie gewesen, wenn die Erzeuger ihre Kartoffel Vorräte richtig angegeben hätten. Jetzt weiß man, daß wcht 34 Millionen, sondern 44 Millionen Zentner Kartoffeln in 1917 geerntet wurden. Stets halion sich die falschen Angaben ae-.y7n de» Landwirt gewendet. Der Arttrag Räsicke, gewisse Mengen der Erzeiignisse frei zu geben, scheiterte an der Unzulänglichkeit ber tfrnte. Der Kickeg stellt an die Vo!ksernahrung mrgcl)eure Forderungen. Er nimmt unser Volk in eine harte Schule. Er reißt viel- iach die MaSle herunter und zeigt unser wirkliches wahres Gesicht. Das Voll wird aewrnnen, das moralisch am besten besteht. Von der C-vsinmmq und dem Tun jedes einzelnen hangt die Zukunft Deutschlands und der ganzen Welt ab. Einer ist so wichtig wie der andere Dieses Verantwottlichkeitsgefühl muß uns mit Stolz erfüllen. Ter Grnst ist's, der siogen hilft. Tas muß sich auch jektt bei der 9. .Kriegs- ersteche zeigen. Der Feind, mit Ausnahme von Amerika, hat ein ^nieresse darwr, bald Frieden zu machen. Er wird uitb muß kom- mcn. Nur müssen wir zeigen, was wir wert sind, denn nichtswürdig ist die Nation, die nicht ihr Alles setzt an ihre Ehre.
In der sich anschließenden Aussprache wurde besonders hervor ge l-obc«, une sehr wichtig es sei, daß Volk und Regierung in diesem bürttesden der Kriege zusammengehen. Gegenseitiges Vertrauen, qetragßt iwn dem Gedanken der z,vingenden Nottvendigkeit, wird und muß uns den Sieg gewürnen helfen.
Lrankra- und Invalidenversicherung.
nie s uch die Wohltaten unserer sozialen Gesetzgebung in so angenehrwer Weise emt^unden pwrden, wie in diesem Kriege. Abgl-sehen von den umfrrngreühen Leistungen der Krankendersi ä>o Zvco, die Men Krio^tteilnehmern zugute kamen, die von dem REe der WeiterverfickLruing Gchrmuch gemacht haben, beziehen Tausende von Kriec^invaliden neben ihren Militarversor> grrrngTgebührnifien döe reick»sgesetzliche Invalidenrente. Leider gibt es aber sehr virile, die aus diese Vorteile verzichten mußten, sie dve Brdeutung der Kranken- und Jnvalldenversicherunig nuyaordentlich nnrerschäyt mto daher diesem Zweig sozialer Für- wrge wM# die novuendigx Beachtung geschenkt haben. Wer vor dem Erntrrtt Mim Militär in versichermra-spslu^iger Beschäftige^ gestunden hat. lmoocht wahrend seiner Ettrberusung Beiträge - ^??°l »denversichcrung nicht zu leisten, weil die l->rtttLbienstz"tt als Beitragsleistung m der II. Klasse angerechnet yr&. Anders liegen die Verhältnisse bei der Krankend er-, ' Scherung. hört die LetstnngspftickL der ÄtLnkenkassen dvec- noch denn Austritt aus der versicherun.gspflichtt^,i Be- rtmi&mq aus _ wenn der Versicherte nicht von dem Rechte der- We rterver sichern« g Gebrauch macht und die BeiträgL regelmäßig weüerEt. Kriegsteil-mchmer, die sich beim Eintritt ?^M'lnürbienst nicht weiterversichert haben, können dies inner- Rückkehr in die Hermat nachholen, haben wdoch ^rf!o,sene Zeit keinen Anspruch mrs die Leistungen
der Kotnillorhrsse. Um Invalidenrente beanspruchen zu k?nnem ist die ßocütSe^Bxa einer Wartezett notwendig. Tie- Jte b^Agt: versUtz-omggpflichtiger Beschäftigung
ft O SBf6m; 2 ba Derterversicher^ng 200 Wochen: es I^bdavon lOO Morgen in einer Zeit aeftät fern, in der Versicherte m versicherNNgspflrchtiger Be- orwesen ist: 3. bei der Selbstversicherung 500 Wochen M die «EMt erfüllt, dmm genügt es. wen» der Bers icherre mTnrh olb 2 Jahren (vom Tage der Ausstellung der Quittungs-
der freiwilligen Bersicherungi ' Martzen) ^bt. Trotzdem ist cs empfehlenswert, mch nach Er- 'ullang der Wartezeit jede Woche eine Marke einer beliebigen Nasse & nefjöT, bam dre Höhe der Rente richtet sich nach der ^ grAebten Marken Die Rente kann auch noch dadurch erhSlA werden, daß der Versicherte Zusatzmarken
Jnvalid^Ette wird ohne fo6ötb ^ Versicherte ummt^ ^ rTtöc ^ im Sinne der Reichs-
^ulterungsordmrng rst. Ter Versicherte gilt als inLalide in vn^em L-mne. sofern er nicht mehr mrstande ist, Vz von dem ;u wvs g-simde^lZersonen derselben Art. mit gleicher Au"- lnVwng an demselben Ort zu verdienen pflegen. Handelt es sich Invalidität, so wird die Invalidenrente, und Zwar vonl ersten Tage an. gewahrt, kommt dagegen vorübergehend e Jnvalünlät m Frage, so wird die sogenanrtte Kvanteir- vorder 27. Woche an bezahlt wird aus Invaliden-, oder Kranilmrente ist beim Der- ^ ü - b« der Bürgermeisterei zu stellen. Es ntüt'fcn vlwer folgende Unterlagen vorgelegt werden-
'letzte Invalide:^: 2. sämtliche Aufre.lmungs-
bechnmmmgen über dre früheren Jnvalidettsiarten: 3 eine Be- 'ä/nnrgcmg des letzten Arbeitgebers über die Tauer der B'sck^tti- ^ ^ Arbeitsverdienstes; 4. Bescheinigen ührc Sfrarftbrite* und Milttardw?rsttzriten: 5. iofent der V'rsi'berte li>: Geburtsurk,mden der Kinder unter 15 Jah^ Leider müssen viele Versrchwte auf die Leistungen der ^n- val^enversicherung verzichten, weil sie nach deni Austritt ans der Be^cstästtguirg nicht weiter Marken nn- gsttevt haben. T-d.-se Persmieii können wieder in ihre rlten Ra5ee emtreten. wenn sie erneut 200 WvOnrmarken kleben. Versickerte bereits das 40. Lebensiahr vollendet haben, können von dieser ^bmivch macficn, wenn sie früher min- devens 500 Mette-,bmttage gelenstet »md erneut 500 Wock«nbeittäm ^ebt haben, solche Mwsonen, die nach dem 60. Lebensjahre ^ rart tn das Versäumte nur dann
dmsi^' ^ bereits 1000 Wochenbeiträge geleistet wo:--
- * HK.
*r, Personal Nachrichten. Der Großherzog
A dem Oberlehrer am Nealgvmnosium ui
y p-. |l r S ch mrd t anläßlich seiner Versetzung in
Ä rnm Skttterkrcmz 1. Klasse des Verdien st- Ä-‘ ^1' ^ Großmüttocm verlieben mrd ihn mif sein
l ^(^110018 seiner langjährigen treuen Die:,str
Rlt St Vh^'Ä^ 1918 T ' m Nubeftand versetzt. KWnmHer niä Lrwvchen b l a t t. Befördert: Der
^harakter als Maior verliehen: dein Hanvtm Frbrn Sfmrf m
115 (I11 ^lin): zum Nitt- m l.er be-ördert. der Oberleutnant der Reserve v. Baumbach (I
Seitz der fefcu
>irt. -Reg, nrents 61 (1 Fraiiksurt am ii^-i
tz-rck -rs,-Rt tz» Cefccrt^ 63 uiTÜ b
ftTTtr Lt. D. Ldw.»PiiNi. 1. Ausgi. ernLMtt' ru Obltöl ' diL» P+d dc-r Res . Lang, d. Fu^rt.M. 8
Fnrzart.-R. 3, Hofmmrn. d. Feldart.-R. 25 .Gies^tt iettt b d N Ers.-Mbt. R.: »um Lt. R^: te ßS '.
(II lormilai«); Busse. Steuer«, Zinsscr, ftäfrirtd) im ’).'){ 116
P**'- »«* WH», t S.5? 116 "nt Mtmr
Jlu^r, Bizestldtv. (Erbach- i. Leibgnrdc-J.<st. 115 Jorbere W>hc-
« Walter, Scheeivogel, dieser b. d 3 /Pion -
21, Geile, ju ffrldwlts ^ Zl : Ichnnck, («srC, Scheid, t
27, iu Mmtä.; bx : (Werte*, bSm
l, Jh- ? 87 • beim L Ers.-B d«S 3.-R
116. un gftKSwn uit 3^SeA.-9i 117, Dutin«. Schntidtr b k ^7®, U^, feril, Si%St, b, I. Ers-B, deSJ^w-
^ ll 7 , IM gnAoi Ult 3,flS3rtb4B. 117, Becker (Qfamt) bei
IF-dg-fS-fS* äs, &*. fei rfWm
des Feldart.-R. 63.
* Wlnterkartoffel - Dersyrgung. Unser heu- ttger An-ciqeuttil enthalt wichige Bekanntnrachungen über dre Versorgung mit Wirtterkartoftelü. Wir weisen an dieser Stelle besorrders darauf hin.
** Städtischer Ob st verkauf. Es werden bis auf weüeves die Obstmarüm ^132—135 beliefert. Die Obstmarken ^121—131 verlieren am 29. September 1918 ihre Gültigkeit.— -vre Obstmarken 6 120—135 werden bis <nrf werteres mit Winterobst beliefert: ans jede Marke entfallen 10 Pfund.
Siehe Bckanittmachung.
Verkauf von beda rfs schein pflich Ligen Schuhen. Jeder Hmidler, welcher S^?nhwaren freihält, ist verpflichtet, gegen Vorlegung des S<L)uhbedarfsscl^ins das auf den Scheinen bezeichnete Schnhwerk, solange er solches m seinen Beständen hat, hocLLtens zu den festgesetzten Klein- verkaufspr^rsen «abzugeben. Die Abgabe darf'nicht von arv- deren Gegenleistrlngm als Geldleistungen abhängig gemacht werden. Siehe Bekanntmachung
^ Bestandsmeldnng über Sonnenvorhän ge. Zur Anmeldung der SomrenVorhänge in Dienst- oder Betricbs- räumen sind Meldebogen <m sämttiche Dienststellen und Gewerbe- ttcnbende gesandt worden. Diejarigew die den Meldebogen der mtt der Einholung beauftragten Person nicht mitgegeben haben, wewm hierdurch nochmals Mlfgeforden. den Meldebogen aus-- 5 ufüllen und spätestens am 28. d. M. an die städtische BekleLunss- stelle znrückziugelcn!. Si» h? Bekanntmachung
* Sammelt Eicheln und Kastanien? Anläßlich der bevorstehenden Ernte von Eicheln und Kastanien taim nicht genug *S“j cue knegs- und volkAvirtschrftlick>e WickMkeit der möglichst veAosm .Ansammlung dieser Laüblwlzfn'kchte lM<pe!viesen werden. Eicheln smden vorwiegend m der Kaffsö-Ersatz-Jndnstrie Verlandung, wo sie vollwertige Nalwimgs- und Futtermittel, wie Roggen und Gerste, ersetzen. Kvstanien liefern .zunächst Smfcöl mit) luctbm danrack) entbittert, wobei ein für die SeisensabriLttionj gj mww.' teckwrsch' Zivecke geeignetes Material absallt Das ent- lnttette Kastaniernnehl dient entweder zur menschlichen Ernährung Er zur Herstellung von Gll^erin-Ersatz. welch letzterer m der ZtttiegsnwuMre Benvenüung fmdet. Eicheln und Keswnien sind auch m drei em ^ahre besa>lagnal-ott un^ dün'en in Oberhessen und den brmackcharten Bezirken von Lesserr-Nasjchl nur an die von Landesprodukten-Bertriebs-G. m. b. H. Gießen. Walltvichraße 44, errichteten Sammelstellen (siehe Anzeige m der heutigen Nunrmer) abgeliefert werden. Das Sammeln von MMr und Kaswm-n bringt bei dein l-ohen Sammellohn von 6,50 Marc für den Zenttior Eichstbi und 5 Marck für den Zentner Kchtv.n«n hohen Verdienst. Es ist deshalb dringend zu empfehlen daß ttder, der über etwas freie Zeft verfügt, sich an der Sammlung beteiligt Er leistet damtt dem Vaterlande eine wertvolle HÜfe
r- Durch Pcistnachnahme eingezogene Beträge
können für Po,ts<lEnidon mtt Zahlkarte auf deren Pvitkonw ubmmesai werden. Man sollte glauben, das; von diesem außer- ordcntlch billigen und emfack-en Berfal-ren jeder Geschäftsmann zu fernem lrnd seiner Kunden Nutzen inögsichst weiten Gebrauch machen müßte Das ist aber, wie wir erfahren, selbst bei großen Geschäften nicht immer der Fall. Bon zuständiger Seite wird uns nämlich rmtgeteill. daß sogar große Geschäfte mit bedeutendem Bersandverkehr und Warenhäuser sch die eingezogenen ^iachnahme- beträge noch mtt Pvsdanweifung senden lallen und dafür die teure Postanweisungsgebühr zahlen. Wir empfehlen dringend, mit solcher c^schäftlichen Rückstäridigkeit doch weni^srens ,ooch vor dem 1 Ottober^aufzurLrmci. da von diesem Zettpuch ab die Gebühr für die Postanweisungen noch erhöht wird. Die Vordrucke zu den Ratt^ahmezghl'kchtten, m die aus Wunsch auch die Kontobezeich. "^5. wird, sind bei ben Postscheckänttern erhälllrch
uebcr das Verfahren geben alle Postäntt^r Auskunft
^JlVL e Briefmarken, Briefmarkenheftchen. Dv Re ichSabglche xr den Post- und Telrgraphengebührm wird oAErch am 1 Oktober öveiter ausgedehnt. T« nähmen Bu» ^«SNi letzt in der geänderten Dostocknung und den ^üsfuhivngsbeftimmrmgeii des Reichspostantts vor. Neue Brief-
35 M sowie blaugrün und schwarze %*r79dsts. Bei ^ldNarken xu 35 Pfg. ist der Hintergrund nicht gestrichelt. Die Marken ja B0, 50 und 60 Pfg. fallen weg. sT ie neuen Postanweisungen m 15 und 25 Pfg. ent- wntit «n.vorigen. Ausgegeben werden ferner neue Freimarfeii- Echenmtt w ZAnm«rken zu 15 Pfg. 8 zu 10 Pfg., 4 zu 7»/.
W & dla Wenn Drucksachensendungen d?r ^mttmg sverleger und Nackmichtenburrans an Zeittmgen, Zeit- sckwrften c^r Bmrungsver!e.scr von der Abgabe befreit bleiban sollen, so müssen intet ber deutlichen Angal>e des Absenders und mit der Br^eichmmg ^.Zeitung. Zettsck).riften" oder „Nachrichten" versehen fern Sie dürfen rnrr bei der Dostanstalt au feeliefert werden, ne von der Ober-Postvirektion -bestimmt wird. Bei Nackwichten-« ^Eigen imrß^aus der Aufschrift hervorgeh-n, doh der Absender em Nachnchtenhikremi und der Empfänger eine Zeitung, Zeit- chrrft oder ern Zeittrngsverle.se r ist. Andere Mtteilimgen, Riirrd- wvnven, Nechviungen u. dgl. dürfen die Sendmrgeii kricht anthaltan, Ausivarng hergeslrllle Drucksachen bleiben von oer Abgabe befreit, wwfcjbo* von der Druckerei aufgeliefert werden.
Welches Geldinstitut soll ich zur Erledt- nieiner Zahlungen wählen? Zwischen den ein- Reichsbank. Postscheckamt, Banken, Gaws- und ^arkasieil besthen grundlegende Unterschiede, die sur dre Wahl irnter ihnen besttmmend sind. Tie Reichs bank und das Postscheckamt vergüten keine Zinsen. Tie anderen Institute (Banken. Loparkassen und O^enoss-ensächsten) dagegen ver> zrnsen die Guthaben. Bei Reichsbank und Post wird man kurzsrrstige Gutt-aben crnzahlen, die täglich gebrMicht werden. Tie Reichsbank ist die Bmik des Großviwkl.'hrs. Tas Postscheckamt dag-^-n ist das av?ig7leteInstitut für kleineZahlungem nur ein Mindeitguthrben von 25 Mark gefordert Wer z^lrevche kleine re Zahlungen zu leisten bat, wählt Fweckmäßiger- gfe das Pvftfchvckamt. Em Po!llck-eckkontv ist auch rieben einem Konto bei. «ner Bank, Sparüisse und Geiwssrnsä-aft am Platze ur alle, dre häufig ZaUungen zu leisten habeii oder solche e,np. fangen Für alle Gelder, die längere Zeit stehen bleiben, ngriet sich dagegen ein Konto bei einer Bank. Sparkasse oder Genossenschaft. Tenn nicniaiid wird auf die Zinsen, die er dort erhalt, berate ,vollen, Auf ein solches Konto können mich die Inhaber eines Postschrkkontos die Beträge überweisen, über 2*2* nE sogleich verfüge,! wollen. Wenigsterrs e i n Konto zu habe,!, liegt im Interesse eines jtt>en, mag er über große oder ttemc wag--er viele Umsätze oder ioemge machen, sei er Geschäftsmann, Landwirt. Boamter, Llngi-stellter oder ?1rbeiler . - N Zt nr F m f? brn Kmtto eingerichtet hat, und den bärge ld- loien Verkehr mtt lernen Vorteilen kennt, lätztniemalsmehr davon.
>* l uder Kaninchen»«cht, Nachfem hit mnegS - Fell - Akttengesellschaft bereits einmal eine betrachtllche L-umme für die Kostenlose Abgabe von Zuchtkaninchen an Kriegs- . hat ist ru letzter Zeit wiederum ein Betrag
mnl 500 000 Mark zur Forderung der Kaninch.nzucht im De.itschm Reiche von ihr zur Verfügung gestellt worden. Aach diesmal siül dre Durch uhrlmg der Maßnahmen durch Vermittlung dm- l-nttwir^ maltlick>en Z-enttalstellen ersolgen. Etwaige Anträge mrs Unter- stuznmg mrs diese,! von der lidnegs-FellAktiengesellschaft l^villigten Mitteln sind demzulvlge nicht unnrrllellar wi die Gesellschaft sondern an den Landesverband He,'sischer Kttninck^nzüchtm- in Tarm- tcrdt zu richten.
Iael. Es ist eine bekannte Tatsache, daß der Igel den Mäusen, Kasern und Schnecken emsig nachstellt. Er it darum ein getreuer Mittrrbnt« des Landmanns, iwim er ferne Härten und Felder iwr dem llebcrhandnehuieu jeglichen Unae»ref«s fvechÄt^as äußerst nützksthe Tier- sollte daher jetzt noch M mehr als bisher m Schutz genominen werden.
einseitig beschreiben! Go hieß r * m ^ dKtthmriigen der Schrifüeitnngen Mid o« r 4>ettagSanstalten, Die Vorschrift tvae ehemals begründet, da beson- oer-S.rne ettlMm Manuskripte in der Scherej zerschifttten und unter «e nn-elnen Setzer verteil nwibn. oetoem a.er die Setzamschiren iJi,™ Druckveren erngesühtt sind, llt das AerfchneiLen der Blatter kaum noch üblich Soivcrt eS sich nicht um eilige Mel- Ast§n für Tageszeitungen handelt, fernen die Blätter auf beiden LettM schrieben werden. Bei längeren Arbeiten Sann hierdurch i*d Papier erspart werden.
. Greßener Hochschnkgesellschaft. Ter siebente w der Vortragsreihe über MnÄaschSfunde findet Donners-, ^ 26 -September Jtm 9»/, M/r vn gwöen HSrf<ral
^^rtt- Herr Geh. ‘j jeffieningßzat Pvoofnir« 3acob von der Universität Kiel sprich iwer ,,me inrvanrr der osmanisckxn Türüu". Gehrinrort Zar-ob ist «n besonderer Kenner der Türkei imd des Islams: er ist seit Be««-, ferner^ wissenschcrftlnl>en Tätigkeit für das Srubrum des Türkist-ra« peno der Tnrver an unser«: IlniverfiräiQi eb^getreten und war lange , Zeit der emzige Vertreter der vrierc.alischgn Mssensv-aft, > ^ Türkißchni betont«. Ter RÄmec Witt- im
schuß cm den Vortrog nwge Ächpiller zeigen. — Gäste sind willkonrmen.
Lararett-Zeitnng Nr. 21 hat foTgenben Inhalt: Erne .Kawstrotthe. Ans dem Leben pne-., attr*i E> j cnbahnbetriebsmMines. 3km Max Maria v Weber Ter GeiL. der mibe siegbar macht, von I. K. W. Wvtte rtnnüen Kriegs S!!2S* Unterstützimgsmo.ckLch»fitM für Kru^beschädigle. Lttano Mitteilungen. LlAaE^Beratunra. Schrz Rätsel. Die Bei- lagc enthalt: xre Krim: mrs Jx-m .Kriegsbuch ber 4. Armsü.
^Gesundheit: von Prof. Tr. Ltr-ichr. Was Lngj«ck
loill. Das «rglisthp Jockn. BearmildetemLiterrick-it.
Landkreis Gießen.
-S- Bersrod, 23. Sept. Kttrukenträger Ludwig Gräf- Mi^ketter Fritz Damm und MH. Becker. Sohn des Sc.stäferÄ Karl Becker,^ erlfielten das Eiserne .Kr«rz, Geft. Phil. D ö r t n d, Wagner, erhielt das schwarze Wzeichen für- Lkttoundete. MuSketi» Spei er. der als vermißt gemeldet war, befindet sich rn iwg-, lisck>er Gesangensckxrft, während über den VmLVeib des ebenfalls! als vermißt gemeldeten Will). Hei ste r von Winnerod noch nichts bekannt tonrde. Unsre sehr geringe Gemeinde-Obsternto ergab ernen Erlös von 2000 Mark <r^m 6300 Mar? des Vvv, tahres. Ter heurig? Erlös wurde jedoch in Friedenszeittn bei reichlicher Ernte nur ausnahmsiveist erreicht. — Die hiesig« fberbe wurde heute wegen novvendig gewordene« lkbschachttmg verladen. Tie Besitzer erleiden in der jetzigen wolle« armen Zeit einen empfindlichen Schaden.
- ,7* ÖattenTob, 24. Sept. Musketier Christian Eisen- Uli er. Inhaber des Eisernen Kreirzas 2. Klasse und der Lxsste schen ^.apferkeitsmedaille. welcher an den LÄnrpft» in Serbin. Rumänien teil na dm, ist seit denr 18. August vermißt.
L Stein heim b. Hungen, 25. Sevt. Die beiden verwmche< und vermißt gemeldeten Lcmdstürmcr Wilhelm Hofmann 4 und Martm Roth haben jeK aus sranBsisch?r Gefangcnschift geschriv. bra. eerneant Wtthelm Kopf gilt feü den letzten schweren Kamps« als vermißt
<Zr^ e J U L^ eiT H' 25 - Sept. Schütze Karl Funck erfßtS inr Westen das Eiserne Kreiy 2. Klafie. Die .Hessische TapferkeftÄ MWcnlle wurde ihm bereits in Rußland verliehen.
Kreis Fnedberg.
** B a d - N a u he i m, 25. Sept. Das letzte Sinwnie- Kvnzert der Kurkapelle findet Donnerstag den 26. September, abends, xm Kvnzerthaus unter Leitimg von Hofrat Professor Hans W r n d e r st e i n statt. Durch die Verlegung der Travrata-Aufführung ergibt sich die Möglichkeit, noch ent srnstinrekonrert abzuhatten, was von gar vielen Seiten gewünscht wurde. Das Prvgranrm enthält als Haupttverk die Srnsvrne m C-Dur (Jupiter) mit der Schlufifuge von Ms. zart: ferner zwei Sätze aus der „Abschieds-Smjvnie" vo« > 50 '-Davon, nt welcher bekanntlich die Musiker nac^inaniEr basPodium verlassen, bis am Schluß der Dirigent mit dem ersten Vwltnisten allein zurückbleibt. Im zweiten Teil des Abends wtrd der beliebte Soloeellist Herr Gutia Casini das Konzert in A-Moll von Saint-Saens mit Orckirsten- beglettung zum Vortrag bringen und sich damit von dem Publikum verabschieden. Den Schluß bildet die Ouvertüre „2he Hebriden" (Fingalshöhle) von Mendelssohn. Hessen-Nassau.
^ _77 'K«sser, 24. Sept. Das Ka i s e rpoar hat der Stadr zmn Besten der durch den Krreg geschädigten Bürger 10000 Mart gestiftet. — Zum Stat^vrivrrmftt 2 N''-rstist-er wurde Geh. Jnstjzr^ Dc. varnter gewählt. Für Kriegsteunmg^illagen cm dir städtv nrX aS? ctt ^ bewilligte die StadtLervi^uwenversanüichrnA 700 000 Mark.
Amtlicher Leu.
Betr.: WeLewmban.
An die Großh. Vürgermeistereien der Landgemelnden
des Kreises.
Tie noch ttttständigen Verzcickmisfe über WeidenLnbau iü» binnen 3 Tagen hierher einzrssenden.
Gießen, den 23. September 1918.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
I. B.: L o n a e r io a n n.
Bekanntmachung.
über ErzeugerhSchstpreise für Obst für das Grvßhor zo gt um Hessen, Unter Hinweis auf die Bekamitmachirng der Landesobststelle vom 22. August d. I. bringen wir zur öffintlsitten Kenntnis daß mtt Witckimg vom 21. Septenroer ab für Äepfel und Birne» folgcudi- .Htzchstpoeise festaesetzt ivorden sürd^
1. Gruppe I: Cebroche ies Obst, . l . . 35 Pf j^
2. Gruppe II: Gesatteltes Obst . . . 25 Pf. je Pfund' Tie Gr. Bürgermeistereien der Landgemeinden wollen bixS
alsbald ortsüblich verkünden.
Gießen, den 24. Septentber 1918.
Großherzoattchrs Kreisamt Gießen.
I. V.: Cellarr'us.
An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Groß-.
Dürgermeiftereien der Landgemeinden des Kreises. dcackLtehende BcckanTttmackmng der Landesobststelle ist alsbald in ortsüblicher Weise.Für öffentlichen Kenntnis zu bringen. Gießen, den 34. Septetnver 1918.
Grvßherzogl'cheS Kreisamt Gießen.
I. B.: C e l l a r i u s.
Bekanntmachung.
^ wkft> nochmals mnDrücllich daiMif rrufmercksam .gemache wß der deni brausenden B.-üan für Heer und st'.'arim- zunächst dw Dersorgwig des Heeres mit BrolLusstrichmitteln gestt^-rt werden muß. ftttü) daß es dar.kTN! die fPftE Ktti's Oist7erseugels ist den dm Teil seine- Ob,des an vce LandeSob ifteiie. bw borrrr ^uT- faiffet oder BezftksgestM.>sstrllOl. absuliejk-nL Jeder Ai-- - mm Obst ohne Genehmigung der Landesobftftelle in Mengen von mehr aS 1 Kllogvennm ist verivttm Tie Gemchnn.i-ua m Mgabe von Obst m Men-vn von nu-hr als l Kllogranrnr Urto biwch die Berft5s-eschäftsstrllen der «
dieObsters«!^ chrer Miefeamgsisslch ^aenüber der obststelle g«cügt hnb,m. Bis zu 40<>/o der leweUs von deni ^ atxyliierten Menge können an Selbstvervraw^r auf 5- vwxgmcm mti Vknfytiiprm der LandescüsttzftÄe aWben um ben ^Voen die Hlr^cuger. dre ihrer AbL ieievolaSpllütU «a» . wird mtt Dtvaft vorgogangon werden.
I LandlÄobftstell« für das GroßtzsMgtuim


