III, 205
Der Hketzerier Anzeiger
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Montag, 2. LepiLmber 19\8
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® ro ^ e5 Hauptauarjer zi August-Dicht südlich: der Oise ra neu Angriffe des Feindes im Artit-
erie- und Mafch.iu-c^gmrehrferrer nichst vsrivürts. Beiderseits Westlicher KriegSscha platz. m Champs stieft der ftriitfc mit starken Kräften am der
liletde-Rirderrmg vor. Durah Gegenangriff wurde die alte agc wieder herKstellt. Zwischen Ailette und AiÄre gingen en Angriffen TrilLArstöste des Gegners voraus. Hierbei tzte Vizeftldmebel HÄtt der Mnfchinengcwehr-Konrpag- t Ersatz Regiment Nr. 29 vier feindliche Panzerwagen \fcr Gefecht und iwhm die Besatzung gefangen. Am Abend lach der Feind mit starü'n Kräften zu einheitlichem Angriff tr. Bei und südlich Cr-rsy au Mont st?,lugen wir den Feind tlweis-e^ im G-cgenstoh zurück. Ocstlich von Juvigny st lest
Heeresgruppen Kronprinz Rlpp recht und
Bo ehn.
Dorfeldkämpfe beiderseits der Lys-Feirchliche Erkun- dungsabteilungen. die über die Lawe voitteßrn. wurden zu- rückgeworfen.
Auf dem Schlachtfelde südöstlich vo. ArraS suchte der Engländer gestern erneut den DMchbruclzu erzwingen Unter starkem Einsatz von Panzerwagen tuchen am frühen Morgen auf einer Frvntbveit-e von 20 Kilometern englische und kanadifch-e Divisionen zwischen Stutze ArraS—Cam brai und südöstlich von Bapaumr zum Anriff vor. Württem berget schlugen südlich der Strafte den Feid wr ihren Linien ab. Im Verein, mit rheinischen Bntailloen lvarfen sic den nördlich twn .Hendreourr vorgedrungen« Feind wieder zurück. Südlich von Hcndecourt brachten ärvallerie Schützen- Regimenter den feindlichen Ansturm znschen Baux-Vrau- rouri und Freuicourt zum Scheitern. Se nahnren Hende- rvurt, das vorübergehend verloren ging, bieder, gingen nach Abwehr des Feindes selbst zum Angriff vr und warfen ihn beiderseits von Bullrcourt und über den Westrand des Ortes zurück. Südlich von Ecouft schlugen w-estrcu irische Regimenter in erbittertem stampfe mehrfache A'grifft des Feindes ab. Selbständiges Eingreifen des Obettutnants Mall mit Kompagnien des Infanterie-Regiment Nr. 175 ermöglichte die Wiedenwhme des vorübergeimd verlorenen Ortes Eoouft. Beiderseits von Bapaume jrackten preußische, sächsische und bayrische Regimenter den kindlichen Ansturm zunl Scheitern.
Am Nack-Mittage warf der Feind bcdcrscits der Strafte Arras—Eambrai frische Divisionen in )en Kampf. Erneuter Ntasseneinsatz von Panzerwagen und Infanterie sollte die Entscheidung herbeifüfo-cn. Am spaten Alend war dieSchlacht zu unseren Gunsten entschieden. Die aussem Senfee-Grunde heraus über Eteroigny—Hmrcourt und südlich der Strafte Vis-Eherisy anftünwrnden dichten Liren des Feindes brachen in unserem Feuer und in erbittttem Rahkampf zusammen. 'Seine Panzerwagen wurden -rschpssttt. Die Infanterie des Feindes erlitt autzergttvöhlich hohg Verlrrste.
Nördlich der Somme wurden cngliftt Angriffe zwischen Morval und Elery adgewiesen. Wo der -ind unsere Linien erreichte, warf ihn unser Gegenstotz ii seine Ausgangs- Stellungen zurück. #
Nördlich der Oise griffen Franzon den Kanal-Ab- itt zwischen Libremont und nordöftlh von Noyon mit
* nitt rfen
rfen Kräften, an. Ihre Angriffe kamn meist schon auf dem Westufer in unserem Feuer zum Schon. Aus Chevilly auf dem östlichen Ufer wurde der Feind uch, hartem Kampfe wieder gnnorftn. Rtchrfachc. aus Noyon braus geführte Angriffe scheiterten im Feuer und durch Ggenftoft.
Heftiger Artilleriekampkund Jnfantrie-Gefeckfte ander Ailette. Nördlich von Soi'üMS nahmen wr den zum Pasly-
^pprspringenden Frontabschnitt in dir kürzere Linie Iu- iguy-B'n.ncy-Le-Lony zurück. Juvigny bliel bei gestrigen Anriffen de^. Feindes iu ferner Hand.
Wir Massen p den beiden letzten Dgen 52 feindliche .lugzeuge abOberleutnant Lörzer errmg seinen 32. und 3., Leutnant Kv^.imcke fernen 32., und Lmtnmrt Lanmann 'inen 28. Luflsiegx .
Der Erste Generalgrartiermeister Ludendsrff.
<WTB.) Großes Hauptguarticr. 1. September. Amtlich.)
Heeresgruppen Kronprinz Rupprecht und Bo eh n.
Zwischen Ypern r:nd La Basfee verkürzten wir unsere : tront durch Aufgabe des auf Hazebrouk vor springen den Bo- ens. Wir überlieften den Kemme! drm Feind. Die t^or einten Tagen du ^geführten Bewegungen blieben ihm verargen. Gestern sti-etz der Engländer rnit starken Kräften egen unsere alten Linien vor. Unsere im Vorgelände der eiten Stellungen belassenen gemischten Abteilungen stehen mit ihm in GefechkSftchlung. Ter Feind hrt den Kemme! esetzt und ist über Bailleul—Neuf Dermin und über die awe gefolgt.
An der Strafte Arras—Eambrai brechen englif-che Jn- ianterieangrifft vor unseren Linien zusamnen. Starke, bis um Abend mehrfach wiederholte Angriffe >es F i deS zwi- chen HenHecourt und Vaulx—Vrmrcourt scheiterten. In orchstlvolten Kämpfen Bullecourt und Ecmst in FeindeS- mnd. Zwischen Morval und Peronm griffen eng- ische und australische Divisionen nach heftgcm Feuer an. Sei Morval und südwestlich von Baucourt wurden si? ab- :ewieftn. BonchaveSn«§ wurde durch ®ec ta^arifr g'h 'l- en. Weiter südlich verlaust unsere. Linie \m Abschlutz der kämpfe an der Strafte DouchaveSres—^romre Ileber- tangcversuche deS Feindes über die Somm bei Brie und st. Christ wurden vereitelt.
Starke Angriffe der Franzosen zwisch^ Somme und Äse gegen die Kanalstellrmgen und den tzststnblock uord- -stl'ch von Noyon. Franzöftstpe Divisionen, ^ie am *’b \\ü
Mrlincourt cinheitlicki durchgeführte Angriff brat en u tcr chwersten Verlusten fiir den Feind znsannn '.. Am Abend
cbrS Eeri'.y^orny vor. Dort brachten ihn örtliche Reser- v'. zum Stehen. Süölrch auMieftend bis zur Aisne sind v> urchrfach loicbeUMlült Angriffe des Feindes wr un- stn Linien gescheitert.
Die Vlbendberichte.
Berlin, 31. Autz.. abends. (WTB. Amtlich.) Der v g l a n d t r fort heute die feit einigen Tagen erfolgte Vermeng unserer Mischen Ypern und La Bassee auf y c e brau ck vor springenden Front bemerkt und ist unseren amFeinde belassenen Erkundungsabtcilungen über den Kc^mel — Bailleul — NeufBerguin und über die
Lange folgt.
südöstlich von Arras find englische Teilangriffe ge- scheirt. .Kämpfe nördlich der Somme.
Ze i d e r se i ts van Nv yo n und .stoischen Oise und Ami haben sich am Nachmittag nach stärkstem Artillerie- kamj französische Angriffe entwickelt.
Merlin, 1. Sept.. abends. (WTB. Amtlich.)
.„ampf zwischen Scarpe und Somme. Englische Än- grrfskind hier im Graften gescheitert. An einzelnen Stellen druckst sie unsere Linien örtlich zurück.
mischen Oise und Aisne wurden Teilangriffe der Franzosen ögewiesen.
ie österreichisch-ttttgarischeu Tagesberichte.
Aen. 31. Aug. WTB.) Amtlich wird verlautbart^ Jtalieni scher Kri egsschauplatz.
.iden Iudicasien ezwlareickte Erkuiidungsgefeckite. Der u-cottlellajo (öftlrcki des Liasubio) war gestern vorübergehend lw Ben des Feindes. Mehr als zweistündiges Artillerie- uno Mrenfeuer verschüttete unsere Besatzung, worauf es den Jmirenln gelang,-in unsere Gräben einzubrechen. Unsere Avchnwreserve, Abteilungen des 3. Regiments der Tiwler Kayermir und des Kaiftrjäger--Sturmbataillon§, traten sofort zumAngrrff an und warfen, durch die Batterien der Kaisermg'-Divisivn und der 40. Honved-Artilleriebrigadr trefflich uterstützt, den Feind in kurzem, erbittertem Olingen wieder hiaus. Das 20.Bersaglieri-Regiment büftte seine Klappe nt dem Verlust von mehr als 200 Toten und etwa 100 Gefabenen.
Albanien.
NtchtMeues.
Der Chef des Generalstabs.
Wien 1. Sept. (WTD.) Amtlich wird verlantbart:
Keine rsonderen Ereignisse.
Der Chef des Generalstabs.
Dir hoen nach einer längeren Zeit unangenehmer ^pxrnung Neder ein paar Kundgebungen unserer obersten Istanzen zu verzeichnen, von denen sich sagen latzt, dar; sn von keiner Parteirichtung abfällig kritisiert werden könnr. Gleichwohl sind sie keineswegs „farblos".
Delegranne, die der Kaiser, Hindenbürg und Ludendorff mit sdem 75ährigen Rcicl>skanzler gewechselt haben, die Antworten, d: dieser darauf erteilt hat, tragen alle nicht nur oao Zeichen uhiger Zuversicht an sich, sondern sie Haben auch eine bestinmte Tendenz. Sie suchen nämlich offensicht- Uch gewisjen Gpflogenheiten und Gewohnheiten in unserem öffentlichen Kiegsleben der 5)eimat eutgeaenzuwirken, die > ich) zu ^enrer Gfahr für uns alle zuspiyen könnten, der E)e- )ahr nämlich euer wachsenden Zerrissenheit unseres Bolks- lebens und ufferer Polksmeinungen. Was wir brauchen, t Alling 'elbft beim Empfang von Vertretern
kathouicher StuenEvereine deutlich zum Ausdruck gebracht' ,,^>ir brauchen in einheitliches festes Zusammenstehen von Kaiser und Neich Regierung Mid Volk, und zwar so, daß es auch noch außei^in Erfcheiwnng tritt." Der Reichskanzler
auf eine schwäche des politischen Zusammenlebens der Deutschen hii, die ein Erbteil unseres Volkscharakters t)t: die Neigung zur Kritik, vornehmlich gegen die Oiegic- rung, und die Verschärfung der Parteigegensätze. Beide gehler habeii eiie auch bei uns sich geltend machende Kriegspsychose drihend emporgehoben; wir wissen alle, wie unerträglich in ter öffentlichen Kritik das Bestreben geworden ist, alle Geschehnisse und Handlungen unserer amtlichen /Politik nah festgewurzelten und weiterwuchernden parteiLolitischen EesichLspunkten gutzuheißen oder zit ver- werftii. Das müssen wir uns wieder abgewöhnen; tvir ntüs- scn bW Kunst wieder erlenren, objektiv den Dingen zu sol- geik, tlicht etwa in dem Sinne, als ob nun eine blutleere und | leidenschcrfhlose Objektivität getrieben iverdcn folteJ die woinhchich den Feinden entgegenkommt, sondern eine Politik, die das Unkraut unnütz verschärfter GeMsätze bei uns selber ausjätet. Hierzu liefern die neuesten Kil7t)gebungen unserer führenden Männer ein paar Haupt- gedmken. Es liegt kein Anlaß vor, zu verzagen oder den Wif zu verlieren. Unsere Heerführer sehen mit voller Ruhe
unserer Verantwortlichen heraus, das Vertrauen des Volkes und in diesem Geiste auch die Mitwirkung der Volksvertw- tung. Niemand will diese gering achten oder ausscheiden, und besonders das lärrgere Telegramm Hindenburgs an den Grasen 5)ertling ist von der spürbaren Absicht getragen, dessen auf eine einträchtige Geschlossenheit aller Deutschen gerichtete Politik zu stützen und zu festigen.
Wir stehen einer ernsten Lage gegenüber. Desto wich-- tiger ist das Wachrufen des Verantwortungsgefühls jedes Einzelnen. Unsere Feinde sollen uns mit ihrer Vernichtungspolitik ebensowenig in eine Panik treiben, wie es ihren Heeren gelingt, der Widerstandsmauer unserer Heere Herr zu werden. So eins ach, wie cs aus den Kundmachungen der englischen Stgatsmänner herausscheint, liegen die Juteressenforderungen des britischen Weltreichs denn doch nicht. Der Abgeordnete S t r e s e m a n n hat das Verdienst, in einer Versammlung der nationalliberalen Partei für die beiden Mecklenburg am Samstag in Rostock den Vorhang über den politischen Aussicksten Englands etwas gelüftet zu haben; das Wvlsf-Bureau gibt seine Ausführungen in späh tenlangem Umfang wieder. Wir können nur das Wichtigste daraus ^ entnehmen. Stresemann knüpft an die be- kann ten' Lansdowneschen Bestrebungen und Reden an und stellt fest, die Erschöpfung des englischen Nationalreichtums sei die erste Sorge, von der Lansdowne spreche. Die kluge Beherrschung der öffentlichen Meinung durch England schosst die Tatsoche nicht aus der Welt, dcrtz trotz aller Anspannung in der^ Wegstcuerung des Einkommens, wie sie sich sozialistische Phantasie in Friedenszeiten nie erträumte, trotz einer Soziolisierung des Wirtschaftslebens, die den letzten Gedanken an Free Trade erstickt hat, sich England größeren finanziellen Schwierigkeiten aus- aesetzt sieht als die übrigen Krieg führenden Länder. Verloren oder gefährdet sirrd, so führt Stresemann aus, diec Rußland gegebenen Anleihen nnd Darlehen, unsicher die Verpflichtungen der Murbündetew r ^ *
„In derselben Zeit, in der die ainerikanische Handelsflotte ziel- bewußt in ihrer Gntwicklung vorwärts schreitet, geht die englische Flotte cm Tonnen zahl Monat für Monat rapid zurück. Selbst ohne die wirtschaftliche Einwirkung der Frachtraunrnot in Betracht zu ziehen, die sich in dem steigenden Wert der unverschifk- baren Warcni.iengen in den Kolonien zeigt, — ir "Neuseeland allem warten Waren im Werte von 500 Millionen Mark, darunter 4 Millionen Stück gefrorene Hammel und andere Ticrkörper, aufs Verschiffen — bleibt die Tatsache bestehen, daß ein um Jahre verlängerter Krieg die Vereinigten Staaten von Amerika mit ihres Handelsflotte an der Spitze aller Mächte bringen kann, d. h. art den Platz, den England unbestrttten ür der modernen Zeit eingenommen hat."
Was sollen wir also tun? Stvesemann spricht sich auch' über die deuffche Politik aus. Er ist überzeugt, daß Deutschland weder wirtschaftlich, noch militärisch vernichtet werden kann und führt dazu folgende Sätze an:
„Teutschgands wirtschaftliche Strangulierung hätte im Bereiche desÄtöglichen gestanden, wenn es von Osten nnd Westen gleich^ it*fwin geschnürt gewesen iväre. Mer elwnso wie sich Deutschlands Erdrosselung in den ersten Jahren des Krieges als unmöglich erwies. — wir alle wissen, daß das hinter uns liegende Jahr in der Ernährung relativ besser gewesen ist, als das dritte ErnährungSkriegSjahr —, so hat sich schon jetzt Englands Wirtschaftskrieg nach denr Kriege insofern ebenfalls als falsche Rech« uung erwiesen, als England bei diesem Gedanken nicht an dre Möglichkeit einer großzüg'gen dnttsck^russischen Wirtschafts Verständigung gedack^ hat, die wir sellstverständlich ins Auge fassen wer- drnr und die sich in ihren effben Anfängen in Emzelabmachungen des neuen deutsch-rufftschen Vertrages dokumeittiert."
Wie sich im übrigen ein Völkerbund mit wirtschaftlicher Boykottierung eines großen Teiles der Welt vereinigen soll, das ist ^eine Frage, die selbst die aalglatte Berüdsr^nkeft feindlicher Staatsmänner nicht wird lösen können. Was dü militärische Riederringung Deutschlands anlangt, so zieh! Stresemann auch hier die richtigen Schlüsse: England muß sich selbst sagen, daß hier noch ein langer Weg „to Tipper- ary" ist. Stresemann verteidigt sehr ^virksam die deutsche Politik gegenüber den englisch-amerikanischen Verdächtigungen:
„Ter Entente und dm Freundeir 2avsdo"ones hatte es ja freigestanden, die Probe ans das Ewenpel zu ntwchjen, 11 m sestzu- flelfei, wie weit das deutsche Volk den Verteidignnqs- ch a r a k t c r des Krieges anszugeben bereit wäre. Sobald Engsand mit seinen Verbündeten jemals dem dentstlpn Volke und seinen Bundesgenossen den Frieden: au) der Grundlage einer ehreiwvllen Berstwrdigimg angeboten hätte, wäre eia solches, feindliches Frieds'sangelwt von jeder deutsche-: Regierung. :rnbeschadet der jeweiligen Kriegslage, zur G-rundlage von Be-pcvchim.gsn gemacht worden, die zum Frieden hätten führen könne::."
Auch das ist ein dur^>ans wahres Wort. ÄirDeutsck)e haben uns nichts vorzuwerfen, aber solange Lansdowne in England mit seinen Fviedeirsurianngen noch so isoliert steht, solange das amtliche England sort^ährt, mit der f'dtfe der Vernichtung zu drohen, ist die Anbaltnung des Fgffdnms nicht möglich. Stresemann schließt mit einem zu- stimmenden Hinweis auf Hintzes Aufklärungen vor den Parteiführern und mit folgenden Sätzen: „Deutschland ist ebenso wie seine Verbündeten jederzeit zu ehrlichen Besprechungen über einen ehrenvollen Frieden bereit. Auf irgendein denlsck)es Friedensangebot wird die Welt aber vergeblich wartem"
rnem nmWrhie i« w ^ O u ' ll V -v^muvicc nven mu voller r-iuye
•Hw ab ßrtc i ;Vcn lun ^ A.«4 mbte Zutuns a 11 e Maßgebende« wünschen
ie nördlich von -irstieftm, wurd ^
Zwischen Oift und Ai sne hat gestern abel.ttmch stärkstem Irtillericfeuer die Jufautcriephlluht von n^>m begonnen.
lttvisten wurden. Stürkerc ftidliche Krßf *' i* VarrsucS und über die Oi bet !r)reljnnH sen zurückgelmrsen. 0
dien baldigen, ehrenvollen Frieden; törichte Gerüchte von E/krankuugen Hindenburgs oder Uneinigtciten in den oberen Äitnugen sind als barer Unsinn nuiuuchr erwiesen, und Wer Denkende sollte eimnal die Kvnscguenzen daraus ziehen ^ottvcndig 'st, das klingt au§ all den .Herzensofsenbarnugeu
s..»-
Das deutsch-bulgarische Einvernehmen.
Großes .Hauptquartier, 30. Ang (WTB. Amtlich.) Ter Kaiser Nm:t>e gestern bei seiner Au7 .ii t iu Rauheim vom König von Bulgarien und tvm Prinzen .vn itl am Balm- {»’>) begrüßt. Die Adonarcheu blieben bis zum Mittagessen allein n,rd nahmen sodaun die Malst zeit gemttnsam mit den Kiiüx-rn des Wuigs ein. Rach Tisch setztet: >:e ihre Besprechung unter vier.Augen fort. Um Vs4 Hin- l^gaben sie sich im Xvraftwagen nach dem Schloß Homburg v. d Höhe, von wo der Kaiser die Rück, reise an trat, bis Rmcheim vom Könige begleitet. Tie mehr^ st ü n d i g c Aussprache der beiden hoj>u: Bcrbüiwetcn erstreckt«


