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WM einem gartecnfeBWi BoMgrE, wenn ber Deutsch darvch

lecnoc fnncn Willen bcz$ allgemeine Gesetz bej<cht.

Ich glaube, es ist müfi vermessen, wenn wir mit Befrve-, to&m <iur me lOOjädrige Geschichte Badens als Verjassun^- AaM Mnweisen als «ruf eine Probe dafür, daß die beiden- LZdoale der ^ttmtsauvorttät ^ und der persönlichen Freiheit Mtemandcr vereinbar sind, nicht nur in Zeiten der großen «tzmorg, sondern auch in Perioden ruhiger Entwicklung, gute Verfassung, die 1818 gegeben worden ist, ist es nicht

mlem, ine es uns heute ermöglicht, dieser stolzen Ueberzcnguug 'bcn. Mit Recht weist 5dmt darauf hin, das; wichtiger

ÄuÄ>ruck zu geben.

Rechte ungeachtet zeitweise starker politischer Strömung järerzeitz gewissenhaft geachtet hätten. Das Vertrauen, das sie damit ^tzrem Volke entgegen gebracht hätten, habe die Liebe und die ÄT^iangKchkert zur Dynastie nur um, so inniger gestattet und auch das badische Volk habe sich rn seiner landftändischen Ver­tretung des chm von der Krone cnLgegrnqebrachten Vertrauens ES ? 1 ® imb den chusr Aufgaben gewachsen gezeigt. Präsident Kops hob SUM Schlüsse seurer Ausführungen hervor, daß wir heute ,deni. (vrfuhl hoher Befriedigung auf daS erste Jakwhundett des dchnfchen Versal iungsleb«rs zurückschauen körmten. Wenn die emft fo verfchredchmnigen Bolkstecke, aus denen der badische Land-

sifia i 1 rfmitm«»rrninmf nm>4> (iA>. ;a->.

ouu^u, V ui, uuij unuMgcc i »-UL|L ]V oeriwreoenarrrgen rsolkstecke, aus denen der badisch- ^and-

«EX }}P* Daitdlfabung t|t, und die glückliche tag zusmnmengefügt wurde, sich schon lange als ein zusammen-

Mter Lmie dem gehöriges Ganzes fülilen und unbeschadet ihrer Anhauchüchkett an JS???*£ UIld ^r Durch myere ganze das Rmch auch in Zukunft ihre badische Eigenart und die^ einzel^

r^rs em -Strom der Freiwcklrgkeit. Unser Berschsungs- staatliche Selbständigkeit Badens ungeschincllert erhalten wckteu

für Nackcharn mtb freunde wollten. so sei dies in erster Linie die Zeuch: einer hur^wnährbnn,

vorkldlich geworden Es hat du Augen von gan* Deutz chland, Zui am menarbeit der landesständischen Vertreter des Volkes mir

öl iLJ l 2^ J** 0 ** und die der Mchermrg. Im Vertrauen auf den Beistand des allmächtigen

B«eutung der lxuxichen Land stände wert über das rbnen nack, W OtaNra imh nrit _D7

Adackung der badischen Landstände wert über das ihnen nach der Gröyc unseres Landes zukommenhe Maß hinausgehoben.

Der Geist des Vertrauens, aus dem die Verfassimg gegeben wurde, ist lebendig geblieben in den hundert Jahren, in denen sie erm»bt wurde. Lrrs Werk, das Badens großer Mattgras und Groß­herzig .Karl Friedrich begonnen hatte, unser unvergeßlicher Groß­herzig Friedrich I., hat es in seürer fünfzigjährigen Regierung mit fchopfe rrsckier Nrsarmgesiuunng fortgesetzt, und ihm ist die Reform- bereitschchl dos Volkes freudig eutgegengett>mmen.

Das badische Volk sieht in Eurer Königlichen Hoheit den ge- f^en Hilrer des großen Erbes. Wenn die Erste .Kammer der Land- >«mde heute ih^n Dank für die Vergangenheit darbrmgt, so bringt 1lf rn gleicher Weise den hoffnungsvollen Wunsch für die Zukunft zum Ausdruck. Es ist nickst deutsche Art. selbstgerecht das Voll- bvachche m feiern, ohne an das noch m Vollbringende zu denken. Dre Vergangenheit hat gezeigt, welch kostbares Gitt das badische Volk an seiner Verfassung besitzt. Sie hat das schöne Wort des Ba^rs Vurer Königlicknen Hoheit wahr gemacht, daß zwischen Furstenreckst und Volksrecht Lun Gegensatz besteht. Für die Zu-

cck«r drttseu wir das erhebende Vertrauen aussprechen, daß

Gottes und nrit ^einer unerschütterlichnc Zuversicht trete Baden m Las zwecte Jahrhundert seines Ven'assungslebens ein. Die Zwecte Kammer werde an der Lösung der neuen schtvicrigen Auf- Mben gern und freudig Mitarbeiten. Rpimer sckstoß: Möge es Eurer Koni^ichen Hoheit beschieden sein, in einer langen und er­folgreichen Rtegrerung aus der Grundlage unserer bewährten Der- Hawmg das badische Volk in ungestörter Friederrsarbeit einer glück lrchen Zukunft entgegenzusühren. Gott schütze und segne Eure- mglickstHohertimd das Großherzogliche Haus! Gott schütze und fegne das badifche Volk!

Die Reise Payers ins Große Hauptquartier.

Berlin 23. Aug. Der Stellvertreter des Reichskanzlers v. 4$_a he r ist am Donnerstag abend in das Große Hairptguartier 222*' um dem Reichskanzler über seine Beratungen'mit den Par­teiführern Bericht zu erstatten.

___ _ ___ . .. VLC u lHl Erkrankung der Kaiserin.

Pas badische Volk unter der Regierung Eurer Königlrchen^Hoheit S c r J T .: T ' .^. ^Der ,,Berliner Lokalanzeiger" tertt mit,

und un ZnlEmenwirkeir seiner verfassungsmäßigen Vertreter wei- üN- m SchlO Wilhelmshöhe infolge einer bis zur wr die ! lsrschäpfustg gesteigerten Ermüdung im Liebesdienst ihrer uner-

mudlcchen Kriegs für, orge erkrankt ist. DerLokalanzeiger" weist

dllt iV* CTa rrfivrfWMvfww f T vrn Sa a --'f' r. 'i c

Zarrzrn das Dorf Pestfchanla, wobei der Gecrner 10 Maschi-' nengewehre verlor. Dm letzten Mitteilungen zufolge besetzten^ unsere Truppen die Stadt Dcrbent. Die offiziellen Meldun­gen von der kaukasischen Front berichten von der Wohlwollen-' den Stimmung der Bevölkerung der Sowjet-Regierung ge-' genüber. Die Mobilmachung der Bauern und Kosaken geht! erfolgreich vorwärts; sic ti-eten freiwillig der roten Garde beu Zn unserer Abteilungen herrscht mustergültige Diszi- pnn. Wahrend unsere Truppen alle requirierten Produkte bezahlen, .zertrümmern die Banden der Kadetten die Le-' bensmittelläden und rauben Eßivaren und Gew. Unter den^ Offizieren befinden sich viele Deserteure, die der Kadetten-- armee entflohen. Alle diese Ereignisse sprechen von der Dis­ziplinlosigkeit gegen die revolutionären Kräfte.

Wladiwostok.

Paris, 21. Aug. (WTB.) Meldung der Agence HavaS^ Ter rm autzerften -Osten befiiwliche KreuzerKst^fanrtt" (1240' Tonnen) ist am 13. Akcgnst ans der Rede von Wladiwostok neben den Kttegs,chlffen der Alliierten vor Linker gegangen.

Finnland.

C v - ö / r li n ?. for ^ 2L dlug. (WTB.) Zur VvÄberettung der Komgswohl ist eine von der Regierimg ccusersehcne Deputation nach LeM,chland «ckgeretst Der Deputation gehören der Senator ur..a1aE, Pie ehenurttgen Senatoren Frey und Nepcorttuna und der irveiherr A .v. Bonsdors an.

rer die

. Bahn eines stesnnden Fortschritts

E alten Gebieten menschlicher Entwicklung beschreiten wird, mrd unsere Regierung weiterhin das mutige Vertrauen haben wird, Wege zu weisen, die den Ausstieg und die Mitarbeit aller edlen und wertvollen Bolkskräste ermöglichen.

, Eurer Königlichen Hoheit ist es nicht vergönM gewesen, die fett dem Regierungsantritt so heilsam begonnenen Friedenswerke

trtrf i irr»» hra-M 1CL # . *< .** < > - *

our Die MngAonde Fürsorgearbeit hrn, die dir Kaiserin seil denc Begmn des Krieges in.Berlin, ebenso wie in zahllosen Städten, dos Reiche ^, wirtet m .KaffÄ, auf fich genommen hat. Tie Ruhe 2? ^lrche Schönheit der Natur werden, davon sind die Arztö fest überzeugt, die Gesurrdheit -der hohen Frau in wenigen Wochen

.---d« Kaiserin, in

wrtzusuhrm. Ter Krreg rst gekommen mit seinen herrischen, lmer- W^ M^.^m^kung^vn Kaper bec feil den Tagen unserer bttllichen Anforderungen. Er hat Eurer Königlichen Hoheit die ununterbwckien un Felde steht, nahe zu

schwerste aller Ausgaben eines Regenten auferlegt: Ein tteues, I ,lt ^ naturheö mit ban Wnissch des Kaisers, wenigstens

hetßgeliebtes Volk durch Not und Leid hindurchzustchren. Ter Krieg II UC , Zeitspanne^ bis die Kaiserin einige Erholung ge­hst tief gegraben und Schätze seelischer Kraft in imseqem Bolle hat, bei ihr zu weilen. So hat der Kaiser seinen Aufenthatt

gehoben, die vor dem Krieas mancki^r Qir-rf»»nur afn^ I Lst. Hauptquattiär linterbwck

--i n» 3 *<«v W** m.i»v WM/Uyv |tvii[U/Vi ,it tu| i tll U>l LfCi^tiU I ' C*\ ' V *v^»vu»v. Uft-t 11 LI Lt-1 L vtl

gehoben, die vor dem Krieg» mancher Zweifler nur einer heroischen unterbrochen und sich gleichfalls nach Schloß

Vergangenheit zulraute. Aber im Gefolge eines jeben schweren und ^UdllnislMe begeben, zurnal die Löhne der Kaiserin durch ihre langen Krieges sind bisher immer moralische Volks krankbeitcn ein-1 ^'erpfttchtungen bchmdcrt sind, an dem Krankenbett

hergezogew W wäre vermessen, zu glauben, daß irgendeine krieg- ** CSLt _ , . ^

kühreirde Nation unberührt bleiben kann. Tiefe Gefahr bedrvhü - . ^ otg. erfahrt, baß die Kaiserin an einer nervösen

muö uns Aber sie kann beschworen werden, wenn die geistigenj *bA lC lta£ ^ Ansicht der Aerzte wohl durch einige

SÄhrer sich ihrer Aufgabe bewußt bleiben, in Platos Sinn Wäck- völliger Riche überwunden werden kann.

Hollands Kabinettsbildung,

Haag, 22. Aug. (WTB. Nichtamtl.) Dem Korrespon- denzbureau wurde mitgeteilt, daß A. Colyn den Auftrag er­halten hat, das Kabrnett zu bilden, daß er aber den Auftrag abgelehnt hat. *

-w »V f* y * -»r r . [ufivvvvu lutiuui, iuctiJi uic yv.l|Myc]

sichrer sich ihrer Aufgabe beioußt bleiben, in Platos Sinn Wach ter und Aerzte der Volksseele zu sein.

Schlimm stünde es um die Nation, die glaubte, die Fackel der chrifürchen Gefumung während des Krieges senken zu dürfen in der Hoffnung, sie nach dem Frieden noch lebendig urid stolz ckr- heben M können. Ein solches Land hätte seinen Posten als Fackel­träger der Gesittung verwirkt.

>Ju jedem Lande gibt es Demagogen, die diese Sorge wenig ttunwert Ja d« feindlichen Sregierungen erblicken ihre national« Ausgabe darin, die

Gesinrumg des Hasses und der Rachsucht

in den Frieden hinüberzuretten und durch Abmachungen zu ver

Desertierte Amerikaner.

dttrg. Laut L. A. aus Bern wurden an der "'-^7 ^^irnui üimg nontaoungeii zu ver-1 waadtländischcn Gvenze zwei amerikanische Soldaten verhaftet

frrafe 11 .eme rtz-rtsetzung des die aus Fvankveich nach der Schweiz def'erttert sind.

Krieges mit veränderten Mitteln. machen fallen. Wahrlich das! 1 rr»)i 2 ä»iArf w Ä ^ ,

wäre an schlechter Berater der deutscheii Nation, der uns ach- 1 branzostscher SreutraittalSbruch tu der Schweiz.

forderte, uns ein Beispiel an Elenvenceou und Lloyd Georg« - , Bern, 22. Aug. (WTB.) Dem Genfer BlattFeuille" zu- und ihrem Heibentton zu nehmen. Da ist cs ttösllich für uns einen französischen Lockspitzel abermals

zu wissen, datz Eure Wmglrche Hohett, getreu dem großen £* gemacht, einen jungen 9Nmm durch Betäubung mit

mütterlichen BorbiL unserer ehrwürdigen Grvßherzogin Luise ! 2 .Yw>.o!vrm aus französischen Boden zu locken, wo chm walwschein-- dre Aufgabe aller führenden Kräfte in Deutschland darin sehen' ttchem gleickstg Schicksal bereitet worden wäre, wie dem Holländer die in fahrtausendlonoem aeistioem Rin^ rrtnntftm ,mS -r'. I Otten, der rn der vergangenen Woche in Grenoble erschossen nnrcde

die in lahrtausendlongem geistigem Ringen erwählten und er- der rn der vergc

probten sttllicherr Werte, au die wir im Frieden mit jeder Faser ^lchrch mitzlang.

.-r 7 - ^-rv Fünf Schuldige konnten verhaftet werden, darunter eui Beamter des französischen Kvchulats in Gens. Der

Unsere Art und mrfere geschichtliche Entwickttmg zeigen uns! Mivcrott»enttcck)e erdgenöfchche Untersuchungsrichter Brunner Ver­den Weg zu dieser Wächtervolle. Die Verfassung Deutschlands K>r1« die Angeklagten, welche alle zugaben, von einem fremden ermöglicht uns die Selbstbesinnung:Wir sind nicht gezwungen, M^Monär das Ehlorosorn: erhalten zu liaben mit dem Aus^^ ur feder vorübergehenden .AuswalLorg der Volksteidenschaft, in ^5? betteffe-.wen Mann namens Torr zu betäuben mrd auf jedem Ars- und Niederi'ckstvcncken der Stimmung eine untrüg- l »Ssrfchm Boden zu schaffen. Das Boot zu diesem Zwecke ist b ttche, Offenbarung des Voltswillens zu sehen, der wir unser ^wesen. Die Genfer Zeitungen, mit Ausnahm

Gewissen zum Opfer m bringen haben. Mvbherrschaft, Lynch-1 . berichten über diese höchst peinliche Angelegenheit r

lufttz, Boykott Andersdcnkeiider, Progroms gegen Fremde und Äc Nackwicht wurde auch von Berner Blättern übernommen ?e me despotischen Gsvohnherten der westlichen Demokrar^ . ^ DasIntelligenzblatt" schreibt dazu: Man würde dies

wie die despotischen alle heißen mögen, werden

hossentlich unserem Wesen

uicht ersrrhrerr, wenn es nicht in Gens eine Zchtuny gäbe, die es

, - t - , r -.-,vw:m Aresen tmmer | 'A'r~ ^ Ul wk owueg gave. oac es

w french bleiben wie unterer Sprache. Es mag sein, daß die VA**? Pflicht macht, nicht nur den Genfer, sondern auch den Engländer. Franzosen und Amerikaner wirklich an das Zerr- ^Vverzer Standpunkt einMnehmen.

blld Deutschlands glauben, das ihnen ihre verhetzende Prvpa- --

ganba v-or,pcegelt. Wrr kenneir unsere Feinde, wie sie uns nicht Llsyd George redet.

^ iM* ( Micht.

überhören ivenn gegm ->Ieutzerimgen niedriger und rvhe? ^ in^r

fmnim 8 bei mi,errn finden <mi der Tiefe ihrer Völker fclim ffibra anKfaf^ Ä ^ ,OTr

äoraiac SCbro-tn anifletgt. ^ ü. < SL^ ,e?> W«,e, trne unsere

Lolch,- Freiheit des Urteils h«rr uns nickxt immer oeoeben ^J *" e ? T ^L? CT ^kämpft haben, etfffltt mich

jahrhundertelangem Bruderzwist hatten wir,die iterwbcber lln^ chr Mut geschwankt, so wäre

duldsamkeit duLnkmnpfenInch M ^ ^ i« Fre-^it »°n dem nnba rm her»,-sten Despt^

Tie Lchlickstung der inneren staatlichen und rdkriöfen (9mm* 'o^ 1 ^cr ? C iEL IC ft?^ c ^ t ^ at> ö^malmt nwrben. Wenn

sätze in Deutschland ist eine kleine oft? d« DeiPottSm^ einen Mißerfolg erlittest

griftigk Vorbereitung für d«s Zusammenarbeiten der Völker der &JI&

gettwrten - {pamngtxm KbhLen sagte Lloyd George: Me. die helfen, daß

Konnte doch die Scheck des Deusschen Reiches nur gelingen, Kr Kohlen erzarK werden, Helsen dadurch den Sieg erringest weck der Glaube,an dieses Jdsal selbst in den ganz verdüstern mich sehr über tvte bedeutsamen Aufrufe des französisck>en

c^war. Sv sollten nurfi | und eines der glänzendsten Strategen des

1 Mtteinanberlebens der WM" "

»olfer chrluh rm Herzen tragen, mcht den (öbruben an ihre große Hoffnung verlieren, mag uns auch Pie gegemoärttge Gesinmum msssj^ei^lass^n^ Wort .Lcga der Nationen" noch so verdäckstig

ist Krieg In England, Frankreich und Amerika hebt fchamloser denn je der.Berrnckstungswille sein .Haupt Ihre alten langst zufammengebrockfenen Illusionen tauchen wieder auf Sie werdm wceder zusammen brachen. Wir .haben es nickst nötta' uns ^S löfcit rn ermahnen. Jede Handlung, iede Rede der feind- lrchen^ Regierungen ru tt uns. zu: Schließt die Rechen!

tvnu>* e L UT -t r mrtionales Leben bedroht, ist schwer und daucrt lange. Wer zwepett daran, daf; wir ihn siegreich bestehen'^

gliche ©rite Kammer dankt Eurer Königlichen Hoheit dafür daß sie hier Zeugnis ablegen durfte für den (Rdanken deut- fcher Freiheit, wie er m umerer Geschichte lebendig ist. Sie wieder­holt bewegten Herzens heute das Gelöbnis unwandelbarer Treue

jg_?r§2 r r£äf ar rt ? J : S i c ( %^ IeTI innigster und dank-

^rer Verehrung Ausdruck für Eurer Königlichen Hoheit crlmichtc ^mahlin, die Großherzogm, und für Eurer Königlichen Hoheit Mutter^ dw Frau Großherzogm Luise. Möge Gott der Allmächttgc ferne Haud schutz.nd halten über Eure Königliche Hoheit, über unfere geliebte badi,chc Heimat und das ganze badische Voll'

Lvdann fprach der Präsident der Zweiten Kammer, Abg Kvps, rm Namen der Zweiten Kammer. Ter Redner gab ein^

Drld von der Eröffnung des badisckien Berfas- mngslebens^ die em denkfvurdiges Ereignis üon tte fein sch neidender Skbnitwtn rür das badische Volk ,md für die EiUwicklu:,- de- Herzogtums, ern weithin sichwarer Marksünn im der Geschichte des Landes, em bahnbrechender Schritt auch für das schriqc Teulschland wurde. Trr Redner nchrte aus, Tankbar sei heule hervoczuhebent daß Badens Herrscher di« rhrcm Volke in der Verfassung gewührtrir

Niedriger hänge«.

schrrZt'LktiL:^ ^

-Inder Vrvrmng Post" vom 10. August versuchte ein:

.der ,ich Graf Gaston de Äderrndol nennt und hinter oreler ^welsbezerchmmg offenbar die NicdrigSert seiner Gesin. nung zu veroergeir trachtet, die .Schuld an dem asvaltsomen ^.ode de-» emfttgen rnssischen .Zaren dem Deutschen .stttisec mau schieben. Unser Reinlichveitssinn verwehrt es uns, die Fülle der ^meinen Beschimpfungen wiederzugeben. die der Verfasser des ü-22?« :^ &CI GÄeaenh-rt gegen das Oberlfoupt des

Teudchen Reiches vvrbringt. Wir Nnnen darauf um so leichter verzichten, als seme Amvür.e nicht einmal auf eigener Ersint»mg beruhen, sichern mrr in besonders pöbelhafter Tonart die längst bekanitten Erzeugnisse einer fremden Sckimutzphcrntasie wieder- Vvlen^-3u.^m allgemeinen Teck seines Machoerkes haben wir deshalb nichts werter zu sagen, als das. was derTemps" vor einiger Zeit sehr richtig bemerkt, wenn es auch an die falsche ^ruhtet war:Wer die Kotschlcuder handhabt, be- schmntzt «ur sich selbst." Ter so chaubereTemv?' ^rd sich darauihm am Ende gedrungen fühlen, derDdorning >Post" ernc Lemon zu erteilen, zumal da der erw-ähnte Verfasser einen rrcmzonschen Namen zur Schau tragt Ter Deutsche Kaiser soll nach derMormng Post" den Wunsch gehabt habm, deii Zaren mtt stE Famckie in Darmstadt gelangen zu hatten, um chn so * skrasen wch zu demütigen. Lenin und Trvtzki hätten dem einstigen verrfcher des russischen Reiches die Uebersiedelung nach Deut,chlcrnd angeboren, seim aber dabei aus deii entrüsteten Wider,pruch des Zaven gestoßen. Aus Rachsucht habe Kaiser Wckhelm dann seinen ,^dlen, nnglücklick-en Vetter" cnrdie Ban- d en. cm % die miserablen Kerle, die halb Menschen und halb feien, ausgeliefert, die ihn schließlich umgebracht hätten Die Entente war über dies Schicksal ihres mnsttgen Bundes genossenausrickstig bettübt".

' Cs ttegt sehr nahe, daraus mit der Fvage zu anttvorten- vv es mcht die Verbündeten, die dem Zaren so herzlich zugettu- waren, selber waren, die ihn seinem Verderben überantworteten. Für E liegt gsttoist fein ?lstlaß vor, die russische Zarenhernchaft rn Schutz zu nehmen, abec- die Gerechttgteit fordert doch, festzn- ftetten, daß Nikolaus der Züxite. wenigstens von dem Augen- vlickean, als er spät genug den Zusammenbruch Rußlands ^ Kriege vonn^ah, m einet besseren Einsicht gekommen, ist imo nach Kräften bemüht n^rr, seinem uwellifen Qantoc den Fri^en wiederzugeben. Wenn er das nicht vermochte, wai trifft barem neben der Schwache deS Zaren die emtscheid«che Schuld? Dvck, wohl irvenumd sonst als seine Bundesgenossen, denen der Sturz deS ^rssischen Herrsck-rrs mit all seinen klar überseh'«ren Folgcns ftir dessen Person wiMommener ivar, als der völkerbersöhnend^ irnebe. Der letzte Augenblick zur Rettung des Zaren war da, als £^'11 Harum lstrudelte. zivischen ihm und der WeiterMruarg des Krr.eges zu wählen. Damals aber opferten die Bundesgenosse^ Rußlands nicht nur dessen Steatsobestlmupt, sondern auch neue Strome russssckien Blutes kaltherzig ihrem Eigennutz, 'Diese flammende Aussage gegen die fremden Kttogstwiber stelst immer ber Geschichte verzeichnet uwd selbst reines Wasser wurde sie niemals hinwegwaschonAm allerwenigsten aber- kann uns die schmutzige Flut von Verleumdungen tun, die derGraf" Mit dem französischen Namen im/ Solde der englischen Hetzer gegeil denMann verspritzen sucht, der sonwhl als Staatsoberhaupt w« als Mensch viel zu hoch steht, um für eine solche Gemeinheit erreichbar zu sein.

i; : v 1 ** 11 I cu> ' c in c>en ganz verdüsterten I uocr mc l^oeuisamen vuirrurc des mrnzösisckiei

3eiten beutWrr Geschickte niemals erloschen war. Sv sollten auch imd eines der glänzendsten Strategen de-

alle dieienigen, bie das .lerne Ziel des Miteinanderlebens dev W- Sie haben sich besonders an die Berg-

Volker ehrlich im Herzen tmam. irirte he» m, ;*««r.. atbeiter m England gewandt, damit diese durch gesteigerte Kvblen-

ertengimg Fiwikreich mtterstützen. Das mindeste, was wir für £*52? S° rr kennen, ist, ihm mit Kohle für die Munst und Industrien zu helfen und es in den Ehre zu verteidigen. Redner sck-loß: Ich Wunsche, daß Millionen Tonnen Köhlen während des Winters oe- damit sie in die Hock»ösen geschüttet werden können wn GvanatSi, schisse und Munition herzustellen und auch Frank- rei cy zu yelfen.

Aus Rußland.

Fortschritte der Sowjet».

^ sko u 22. Aug. WTB.) Meldung dcr Pctersbur- gcr Telcgrap^n-Agentur. Drc Engländer und Franzosen, die schechvT^bowaken vereinigen wollten, erlitten m der Richtung auf Onega eine schwere Niederlage. Unsere Truppen schreiten vorwärts und haben die Station Tscheku- rst vvr Archangelsk, zwisckicn Onega und Obösersk. Mt. Außerdem fiel ein Dampffchifs des Gegners in unsere Hände 50 Werst östlich von Obosersk ist der Feind vor dem Dorf Selezkafa, zuruckgeschlagen worden. Die Versuche des MÄn vorwärts zu kommen, scheiterten

an der Standtzstigkeit unserer Truppen, die die Dörfer 5^l- ® a und .Sochanewv besetzten, zwei Geschütze und d«i Maschinengewehre erbeuteten.

u '£ 2 ^g. (WTB.) Meldung der Petersbur­ger Telegraphen-Agentur.

Von der Wr b^etztzm «ürdvch

Polen.

(Meldung d. W. K. K. T.-K.-B.) Die Presse veröffentlicht Arttkel über Besprechungen des Prinzen Radziwckl mtt dem Minister des Aeußern und erssärt, daß es sich bisher um Vorbereitungen handle, da die Polen chren Standpimkt noch for­mulieren und da nicht einmal gesagt werden könne, daß die Pölert ihren endgültigen Standvurrkt bereits eingenommen hätten. Sehr wichtta wäre es für Radziwckl, sich auch bei den Führern der öfter- rQchischeu Polen über il>re Ansichten zu vergewissern. Gegenüber der Meldung über die angebliche Löf'ung der Polenfrage, wonacki den Polen die Möglichkeit eingeräumt werde, die Grenze zu ver­schieben, spricht sich Ukrauiski Slawe gegen die Warschauer Ab­grenzungsplane aus.

Der Seekrieg.

«i .Daris, 22. Aug. (WTB. Nichtamtl.) Havas. Der PvstdampferPolynesien" (6373 Tonnen) der Messageries Maritimes, mit serbischen Truppen an Bord, geriet auf der Fahrt von Bizerta nach Saloniki am Morgen des 10. August auf eine Mine und ging unter. Sechs serbische Passagiere, 11 indische Heizer und zwei Mann der Besatzung werden vermißt.

Der französische DampferBalkans" (1709 Tonnen) der Compagnie Marseillaise de Navigation L Vapeur wurde auf der Fahrt von Frarrkreich nach Korsika in der Nacht vom 15. zum 16. August torpediert und sank in weniger als einer Minute. Ais jetzt wurden 102 Personen als gerettet fest- gestellt.

Ans dem Reiche.

Fliegerangriff auf Karlsruhe.

Karlsruhe, 22. Aug. Amtlich nück genrüdct^ Srin ena- TtT* Wk^bwrorfen öeirte .9 Uhr vormittngs und wL.

"s dir Ltadt K-Asnche. t^r grDtzte Teil der Bomben siel auf fr«"s ^rld^Auher ermgrm, an verschobenen Stellen «. bebl«chrn ortetet cm burgerlichm Wohiuuuien sind leider eine Reihe von Opfern unter der Zevolkeruua »u beklagen. &i tourtxm neun der Ionen getötet, vier schwer und zwei leirfvter erlebt. Ti« Lallte des feiubtirfipit Fliegerqcschvadersss^nf Sfugc, wurden durch un,ere Abwchrmittrl vernichtet. Tic Bc. satzungen fielen te® tot, teils lebend in ttrtftre Hand.

Fliegrrangriff auf Köln.

r~L 22 ' F 9 Deute tradrt 2 Uhr wurde das

Ätafatgebxet Bon ftmdllchen Fliegern überflogen. Es wurden igc Bomben abgcivvrfen, wodurch Sachschaden entstanden

I ist. Auch sind einige Verluste au MenschnWen lu «S,