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Der Ltetze*er Hnzefße,

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M. Jahrgang

Mittwoch. \0. M E

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General-Anzeiger für Obechchek

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ver Rücktritt -e§ Sföolsfcfrdats v. Hf

(WTD.1 WrotzrS yauptpuarkier. ff. Frrli.

(Amtlich.)

Westlicher KriegSschauplstz.

Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht.

Südlich des La BassLe-Krrrrals wurden mehrfach! wieder­holte Teilangriffe, auf dem Norduftr der Somme starke Vor­stöße des Feindes abstnmcfen. Der Bnillcrickampf blieb in diesen Abschnitten lebhaft und er imhm am Abend bewerftits ^er Somme zeitweilig wieder große Stärke an.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Westlich ®n Aucheuil, südwestlich von Noyvn haben sich heute früh nach k-eftigcm Feuer örtliche Angriffe des Feindes entwickelt. Am Wald von Bitters Cotterets scheiterten Teil- umgriffe der Franzosen in unserem §1mnpsge!ün-e.

*

Gestern wurden 18 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Leutnant Billik errang seinen 23. und 24., Leutnant Fried­rich seinen 21. Luftsieg.

Der Erste Generalguartienneister Ludendorff.

*

Der Abendbericht.

B e r l i n, 9. Juli. (WTV. Amtlich.) Südwestlich! N o - von wurden französische Teilangriffe ebgrioieftn.

Oertlich erstrlgreichc Kämpfe westlich Chütcau-Thierry.

MHMCW6- Igan arau >

Der Rücktritt des Staatssekretärs v. Kühlmann hat zu­nächst irur in einigen unmaßgeblichen Kreisen und Zeitml- gen der Neichstagsmehrheit eine krisenhafte Aufregung her­vorgerufen. Wie die Lage in den richtunggebenden Instanzen der in Frage konnnenden Parteien beurteilt wird, kann man noch gar nicht erkennen. Eine gewisse Gefahr, daß manä-e Mehrheitskreise wieder auf der Unterzeichnung eines binden­den Vertrages bestehen werden, ist vorhanden, aber es be­steht auch die Dtoglühkeit, daß der Reichskanzler und der Vizekanzler große parlarnentarische Aktionen nicht für nötig halten und ihnen bis zu einem gewissen Grade entgegenwir- fen werden. War denn der Herr v. Kühlmann wirklich der führende Mann in der Regierung, oder war er nicht viel­leicht nur der ausführende Beamte, der sich cm die Ruhtliniett der Herren Henling und Payer zu halten hatte? Zweifellos hat seirre letzte, vielbesprochene Rede den Anstoß zu seinem Aussck-eiden gegeben. In gewöhnlichen Zeiten Ware dieser Personenwechsel crnf eine so deutlich gewordeneUnfrtmmigfcit'' hin wohl viel schneller gefolgt. Man kann als Anhänger einer bestimmten politischen Rich- tAwg doch so verfehlt handeln, daß dieser Mchtnng Abbruch geschieht. Sind alle die, welche über den Wechsel im Staats- sekretarnat ihren Unmut äußern, nicht am Ende innerlich doch ein wenig davon überzeugt, daß Kühlnmnn letz chm im Reichstag den Gedanken eines Verständignngs friedens herzlich ungesAstckt vertreten hat? Genügen denn nur guter Wille und feste Gesinnungstüchtiakeit, um dauernd ein hohes Amt Ku führen? Kein Aoeifel, Staatssekretär v. Kühl- nrcrnn hatte vor versammeltem Reichstag politisch und taktisch eine Extratour gemacht; er war der Mehrheit und der Regierung disziplinkis vorausgeeilt, und in der Politik wird solch kühnes Berlasfeu der Stellungen zweifellos schwerer verziehen als in den Feldschlachten. Es wirkt oft auch noch störender irnb verhängnisvoller. Kein Mensch kann daran zrveifeln, daß Graf Hertling mit Kühlmanns Rede ganz und gar nicht einverstanden war. Er durfte sie natürlich nicht offen tadeln ,rnd Mrückweisen, solange ihr Verfasser neben ihm rm Amte stand, aber lag denn nicht schon eine völlige Preisgabe in Hertlings Sätzen, daß dieses und jenes der berührten Dinge ^zwecklos und nutzlos sei! Es ist recht wohl möglich, daß dieser erfahrene Staatsmann auch tmkerlich und politisch von der gefährlichen Taktik des Staatssekretärs nichts wissen wollte. Dann blieben petförc!t^^e RerbungKflää)en übrig, die bei der Entscheidung rm Haichtguartier mitgewirkt haben mögen. Oder schätzt Man die Staatskunst des führenden Reichskanzlers nur so ein, daß er sich darauf beschränken müsse, die verttampel- ten Teppiche der Mehrheit wieder auSzuglätten? Dann Würde er wirklich feilte eigne Meinung und keinen eignen lWiNerr hadert. Zweifellos fenrmt hinMe, daß dis übrigen, in MLrßgebQcden Stellungen mittvirfenden Persönlichkeiten von den Bortänzen Kühlrnanns wohl noch lveniger erbaut waren als der Graf Härtling. Und die WirÄrng mtf das WrSlaaid? Es kann Sawn etwas schaden, wenn dort die Annahme wieder cvusgelösclst wird, als fei unsere Regie- Z^^der Meinurrg, Deutschland müsse eis aufgeben, dicrch die Wassrir den Sieg zu erriirgerr Dieser Annahme hatte fast Die tzes<unie feindliche Presse auf Kühlmanns Ausführungen hrn Ausdruck gegeben. Wcmu jetzt von einigen lautert, die deutsche schwrngenderr Kutschern gewisser Mehrh?itsgruppen nach Klarheit und Unzweideutigkeit gerufen wird, so klingt cms berrrahe wie eine Selbstirorrie. War denn das letzte Werk ihres l^tzt aus dem Amte scheidenden Schützlings nicht etwas absolut Unklares, Unreifes, das überallmißverstanden" oder wntkürltch ausgelegt wurde? Und haben der Reichs- ranzler und der Vizekanzler letzthin in bedeutungsvollen meden nrcht klaren Meinung Ausdruck verlieherr über vxt Zwecklostgkett marrcher Reden und manclien Debattierens? Ist das Programm Payers, das dem Standpunkte Scheide-, manns entgegengesetzt wurde, nicht etwa auch das Programm der Reichstagsmehrheit und aller vernünftigen Menschen in Deutschland?

Mer es gibt ja auch andere int Reiche, die ihrer Sehnsucht nach dem atten lieben Debattieren über !'Ml-

deutsches ittnfc ähnliches mehr mrmnwünden Msdeuck ver­liehen haben. Diese sind jetzt in ihrem Elemente, wenn sie den angeblich KN Kühlrnanns Nachfolger ausersehenen Gesandten v. Hintze als den Kaordidaten der Alldeutschen von vornherein unmöglich zu nrachen suchen. Die Mehrheit des Volkes weiß von derRichtung" dieses Herrn nicht allArr viel, und die Argwöhnischert sollten sich dabei be­ruhigen, daß die Auswahl des neuen Staatssekretärs sicher im Einvernehmen mit dem Reichskairzler vor sich ge­gangen ist.

Der österreichisch-nngarlsche Tagesbericht.

Wien, 9. Juli. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:

Anderitalienischen Front keine bcsonderen Er­eignisse.

In Albanien dauert der Druck der über die Vojusa vorbreäi'enden femdlichrn Kräfte nachhaltig an. Südwestlich von Berat kam es zu Gefechten. Im Zusammenhang mit diesen .Kampfhandlungen erzielten die Franzosen am oberen Devoli Raumgewinn.

Der Chef des Generalstabes.

Rücktritt Uühlmanns.

WTB. Berlin, 9. Juli. (Nichtamtlich.) Wie zuver­lässig verlautet, hat der Kaiser das Abschiedsgesuch des Staatssekretärs von Kühlmann angenommen. Als sein Nachfolger wird der bisherige Gesandte in Kristiania, v 0 n H i n tz e, genannt. Eine endgültige Entscheidung ist je­doch twch nicht getroffen.

Berlin, 10. Juli. Laut L^A. hat sich gestern abend die Lage im Reichstage so weit geklärt, daß in Verbin­dung mit dem Rücktritt des Staatssekretärs v. Kühl­mann und der enoarteien Ernennung des Herrn v. H i n tz e an seine Stelld vion einer Krise kaum gesprochen werdän kann.

Die Lage in Mosta».

Wien, S.Juli. (WTB.) Zm Ermordu«g beS deut­schen Gesandten Grafen Mirbach smd «gen eingetrvsfen: Nach der Flucht der Mörder in daö in

dera der in Moskau tagende $hmgre% der lacken Sozialislrn-Rchv- lntionäre untergebracht ist, entspcrmieir sich im Lause der Nacht vom 6. ans den 7. Juli febhaste S-traßenkämpfe, bei denen er- wiesettermaßen englische Agitatoren tätig waren. Die Sowjcttruppen haben aber dank ihrem sofortigen schürfen Zu- siassen die Ordnung rasch wiederhergestellt. Die!>- rer der Sozialisten-Revobltionäre wurden aus dent Kongreß hevrus verhaftet. Ob die Mörder auch schon gefaßt ist nicht bekannt. Gegen 7 Uhr abertds war in Moskau ziemliche 7lttche eingetteten, Arrillerreseuer war nicht zu hören, mrr noch »Äanloses zeivoeiliges Gewehrseuer. Die russische Regierung ließ m Mcgblättern eine Er­klärung verbreitertem der sie die restlose Unterdrückung der ganzen Bewegung in Mrs sicht stellt und für den Fall des Wiederm rsbrnchs die volle Veranttvvrtmrg den Sozialisterr-Revolutionären überläßt.

Moskau, 8. Juli. Die Presse veröffentlicht eincir A tl f-- ruf der Negierung, der wie folgt beginnt: Gestern hat die allrussische Versammlung der Sowjets mit erheb­licher Stimmenmehrheit die äußere und innere Politik des Sowjets der Volkskommissare gebilligt. Tie sogenannten linken Sozialrevolutionäre, die in den lebten Wocl)ert geschlossert in das Lager der rechten Sozialrevolutionäre über- gegartgeir waren, hatten beschlvssett, die allnissische Versammlung aufzulösen. Sie versuckMr, die Ratsrepublik entgegen dein Willen der überwiegenden Mehrheit der Arbeüer und Bauern in einen Krieg hineinzrttreiben. In Verfolg dieses Zieles wurde gestern 3 Uhr nachmittags der deutsche Gesandte von einem Mitglied der Partei der linken Sozialrevolutionäre ermordet. Gleichz-eitig ver­suchten die linfeit Sozialrevolutionäre den geplanttn Ausstand zur Ausführung zu bringen. Nach Darstellung der Umfturzoeivegnng schließt der Llufruf: Es unterliegt keinem Zweifel, Mi im Laufe der nächsten Stundett der Ausstxmd der linken Sozial rerwlutionäre, der Agettfen der russischen Bourgeoisie urrddes englisch-fran­zösischen Imperialismus umerdrückt sein wird. Welche weiteren Folgen dieses sinnlose rmd schmachvolle Abenteuer der lütken Sozialrevolutionäre für die internattoiralc Lage der Rats­republik habett wird, kann augeiiblicllich unmöglich vorausgesagt werden. Aber wenn unser erschöpftes und verblutetes Land von treuem in einen Krieg gebracht ward, so ttägt die Schuld daran einzig und allem die Partei der linken .So-Mlrevolutwnärr, Um­stürzler rmd Verräter. Mögen in diesem kritischen Augenblick alle Arbeiter und Bauern der Sachlage voll Rechnung ttagen und sich wie ein Mann um die allrussische Dersamnrlung der Räte der Arbeiter- und Barrerndeputtetten sck-aren.

Die Gewaltpolitik der Entente.

Rotterdam, 9. Juli. (Priv.-Tel.)Daily News" schreiben in einem Leitartikel:Wenn wir noch an der Lehre von dem Vernichlungsplan festhalten, so würden uns noch endlose Kämpfe bevorstehen. Deshalb begrüße:: wir mit um­somehr Zustimmung die nachdrückliclien Worte des Pre­mierministers vom Freitag, in denen er erklärte, daß der Deutsche Kaiser morgen den Frieden haben könne, weinn er nur Wilsons Formel anirehmerl wollte. Es ist nicht anzunehmen, daß der Kaiser auf dieses Anerbieten eingehen wird, denn Wilson hat die Skizze von einer Welt entworfen, in der wenig. Raum für einen Kaiser nach dem heutigen Muster sein wird. Wenn es aber den Staatsntärt- nern der Alliierten gelingt, dem deutschen Volke deutlich zu machen, daß Deutschlands Bestehen als organisierter Staat in den Händen eines Völferbundes ebenso verwirklicht sein wird, wie das Bestehen Großbritanniens und Amerikas, so flVmrie der Krieg um Monate, wenn nicht Jahre verkürzt werden."

Amerikanische EroSerungSplSirre.

Berlin, 9. Juli. (WTB. NichtLurtlich.) Unter der IW«* fchristHinüber über den Rhein" bettchtet «n. Teto- gvcmmr derVüorning Post/^ aus Wushmgton übe: die Tinsüchiung des Verteidiguugsgesetzes im amerrLmisaiteu RepräsenttmLschMLsL Indem das führOrdc Kongreßmitglied Borland den Erftwurf zur Annahme empfahl, führte es aus, ,^> die amerikanische Armee dadurch in den Stand gesetzt werde, den Rhein in voller Kraft Uütd Stärke zu überschreiten und dabei allen Hindernissen, denetr sie begegnen könne, gewachsen jtt sein". Be- Sanntlch hat im vorigen Jahre der damal rge brittsche Minister Sir Edward Carson in einer vielbeachttten Rede die Wendrmg gebraucht, Englands Kriegsziel sei, die deutschen Heere-er den Rhein zurückzurverstm. Diese Acußerung hat man in Ätgland seMer» zeit vergebercs als eine bedeutinrgslose Entgleisung hftezusbtlar versucht. Die dem genau entsprechende Erklärung des amerikanischen dlbgevrdneten bewerft jedvcki. wie ftes Ervberwmsroünsche wie in der Kriegsstimmurrg dev «ngelsächi ischar Völfer wurzeln.

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Amerika und der norwegische Schiffsbau.

Kopenhagen, 9. Juli. Es besteht noch feine An^- sicht auf Abschluß der Verhandlungen zwischen Amerika und Norwegen über die Frage der norwegischen S ch i f f s n e u b a u t e n, die auf amerikanisä-en Werften fertiggestellt werden. Von solchen Ss.hiffen, die auf norrov- gische ReckMung auf amerikanischen Werften bestellt sind, bc- ffnden sich bereits 180 000 Tonnen für Amerika in Fahrt, furrb die Reeder erhalten nicht einmal Zinsen für die 150 Milliorren Kronen, die sie amerikanischen Wersten bezahlt haben. Dfe Lage ist nun so unhaltbar geworden, daß der Ausschuß des norwegischen Reederverbandcs zur Erorrevuns der Schwierigkeiten zusammenberufen wurde.

Au» dem englischen Unterhause.

London, 9. Juli. (WTB0 Im Unterhause sagte der Fincmzsekretär der Admiralität Mac N a m a r a <ru.f eine Mlfrager Tas den Kriegführenden durch die Haager Kvnventton verliehen« Recht, Hospitalschiffe zu unter stachen, um sich davon zu. überzeugen, daß sie den Bedingungen des internationalen Ab­kommens entsprechen, ist von derUlchen Unterseebooten bei verschie­denen Gelegenheiten ausgeübt worden. In keinem Fälle bat unsep Land jemals das Haager Abkommen übeu die Hospitalscyiffe dem Buchstaben oder ©nme nach gebrochen. Dasselbe gilt von unsere» Verbündeten.

Der nene englische LeöenSmittel?ontrotle»r.

London, 9. Jicki. (Reuter.) Daö Mitglied der TfeSrii«* Partei Ekynes, bisl>er Pattamenlssekretär des Lebensmittelm irrtfi»* riums, wtrrde als Nachfolger von Lord Rhouda zum Lel«rsmi»«l- kontvolleur ernannt.

Die Beuteziffern der Ztaliener.

Wien, 8. Juli. (WTB.) Zum Nachtrag des italienischen Heeresberichtes vom 6. Jilli bemerkt das K"lregspressecpiartver:

Wenn die Italiener aus il^ten Fortschritt rm im Piavo-Telt« möglichst viel Kapntal sckAageit, so sei darüber fern Wort verloren. Dagegen verdiene:: ihre Gefangenen- und Beutezahten s ch ä r s st e A b w e i j u n g. Die Zahl der burtfi sie eingestviäüLn !Goq fmtgenen ist durch die letzten Kämpfe an der Gebirgsstvnt rmd an der unteren Piave höchstetrs unc 3000 Manu. !>rs ist seit Beginn der Schlacht in Verretien von 19000 ach 15 000 gestieg-cn. An dieser Tatsache ärtdert ^rrcch der ^3 911te Gesangette nichts, dar italieuischerscitsgezählt' n«rd«i ist.

Tie dem k. u. k. Llrmeevberkvmmandv gemeldete Geschütz- c i n b u ß e beläuft sich feit denr 15. Junr aus mSgesamt 12 Geschütze. Man muß da fügli chdie Frage stellen, ob die fünf­fache llebettreibrtng des italienischen Berichts niift dadurch entt, standen ist, daß der Feinde seinezttrüefewberten". das heißt, die von uns wieder stehen gelassenen ital deutschen Geschütze inrtt- zählt. Da mag solche Menge ^ranszurechiten fern. ES ist schließ ich verständlich, d. :vir bei der Rämnung des reckten Piavectsers das HauptgewiM Mts das Betten unseres Maderials gelegt Ixrben.

Seltsamerweise ftndet sich aber die Uebertreibung cnts das Fünffa-clie auch in dctt feütdlichen Angaben über dte M a s chi nen­ge web re. In der Tat haben nur nicht viel über 200 Stück dieser Waffe eingebüßt, ei:re Ziffer, die in Anbetracht der großen Menge dieses timf;fti£fcn Kampfmittels als durchaus normal be­zeichnet werden muß.

Tie drei Vergleiche genügen, auch and ere Awnrdm de- italisü-

schm .Heeresberichtes über die Betrtc ins reckche Licht zu setzen.

Da» spanische Epionage-A-wehrgesetz.

Bern, 9. Jrlli. WieJo:rrmrl" aus Madrid erfährt, setzte das Spivnageabwehrgesctz fest, daß, wer aus spanischem 0>ebiet einer mtsländisck)m Macht Nachrichrm beffialich der 9^«»- tralität Spauims oder solche enre andere auslärtdische Macht be^ tteffend mitteilt bzw. deren Mitteilung erleichtert, mit Geiä-rguU und Buße von 500 bis 20 000 Pesetas bestraft »vird. ES ist der spanischen Negiemng gestattet, die öffcntliÄ?« Verbreitung imd Uebermittelung der NackMichten, die gegm die spaniftlre ^Neutralität oder gegen seine Sick>erheit verstoßen, zu unterdmckem Zuwider-, handlutrgm Uierden mit Gefmr<mis rmd Birße von 500 dis 100 000 Pesetas geahndet. Wer anläßlich mtsländischer Ereigtriffe in Spi- nim Nachrichten verbreitet, die BcrlTrrrtlstgung oder Erregrrng her- vorrufm kötntten, unterliegt gleichfalls olüben Strafen. W<'r drir-chs mündliche, geschriebene oder gedritckte Publizität i-vgcndrvelcher Att. drrrch Plwtographim oder sonstige bildartige Medergabe artslän­dische Staatsoberhäupter^ Völker, Regrerrmgm, Arnrem oder di- plomattsche Vertreter beleidigt und der Lächerlichkeit mrd Verach­tung prciszugeden versucht, :vird mit Gefängrris und Geldbuße vonj 500 bis 20 000 Pesetas bestraft. Dato erklätte, man sollte sich wegen des Gesetzes nicht aufte>)en. Es richte sich nicht gegen ddy vermmftige Presse,' sondern nur gegen oie, die sich zr: l-imp-

ffmgert lsinreißen lassen rmd dalnrrch eine umfeaNtStswidrigo Kampagne ttciben. Das Gesetz beztvecke, Beeinftussung der mneteit Politik Spanims zu beseitigerr.

Madrid, ^7. Juni. (Meid. d. Vettr. d. Marter K. lh. T. K. B. Verspätet erngetroffen.) Die mrgehem'en Anstren­gungen, die die Engländer und Franzosen fortgesetzt prachm, um eilte Besserung der Valuta der Enteuteländer