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** Käse Verteilung. In einer Anzahl von Klein-

herndelsgesck-äfteu gelangt vom 7. bis 11. Juni Käse zur Verteilung. Näheres siel/e An zeig enteil.

** Rotes Kreuz Aus der Verband-- und Kranken- LrfrischuugS stelle des Roten Kreuzes am Bahnhof Gießen Vurdcll im Mai 1918 an 1175 durchreisende Soldaten und Verwundete Erfrischungen verabreicht, die Sanitäts- wackst führte 636 Transporte aus und hat in 253 sonstigen Fällen Hilft geleistet.

** An die Stadt Hausfrauen! Immer noch stehen Unsere MjLniner, Sölme. Brüder draußen im Felde >md durch ihre Tapferkeit, ibr Ausl-arren sind unsere Fluren beschützt, können be­baut nvrden und uns di? Möglichkeit geben, mit den Erzeugmoen des Heimatlandes dnrchnchal:en. Die durch den Heeresdienst in Anspruch genommenen männlicl?en Kräfte sind vi llach durch welb- t\rf>c Personen in liernorrag-ender Weise ersetzt w rden nnd bic Ar­beit der meisten unserer Landfrauen hat Erfolge liervorgebracht. dre man in Friedens'.eiten nie für möglich gel)<rlten Hütte. Neben ihrem D»n-nf als Hausfrau und Mtntter führen sie den Pflug. pflanzen j uub ernten, besorgen die Viedwittschatt. In wenigen Tagen beginnt di? .Heicernte, bald folgt die Getreideernte. Hilfskräfte sind in dieser Z-.-it für Haus und Feldarbeit dringend nötig. Im Stadthaukfliail kmn sich in vi"fin Fällen die tüchtige Frau auf 1914 Tage be Mfeit, »ohne das; die Häuslichkeit leidftt. die fällige Feldarbeit muß <atan werden, es bängt davorr unser? ErnälTrung ab. Stadt-Haus- srancn. helft Euren Südwestern auf dem Lande, indem Ihr Eure Ts nst'boten Air die Arbeit aus dem Lande beur.'aubt, Ihr leistet aus diesem Wege vaterländischen Hilfsdienst.

** Eine Marinebeamtenlausbahn für Kr iegs - beschädigte. Bei der Kaiserlichen Werst in Wilhelnft-aveu fömtcrt sofort Anwätter für die ^Ferchverwaltamgssekrewriats- - Laufbahn eingestellt werden. In Betracht kommen krie>tsbeschä- digte Offiziere. außerdem geeignete Kriegsinvalide mit kanflnännr scher Vorbildung und mit der Berechtigung Mim einjährigen dienst oder sonstige >7riegsinvalidc mit guter Sebnlbildnng (mindestens Primareise' Tie Bewerber müssen ansreich'nde kärperl. Rüstigkeit haben. Gesuckrc um Annahme, derren beizufügen sind: ausführlicher Lebenslauf, die Militärpapiere (Militärpaß). die Schick- usw. Zeug-- Tttffc lbei Kaufleuten aucf> das Zeugnis über die Lehrzeit), eini ärztliches Zeugnis über den Gesundheitszustand, ein polizeiliches Unbescholtenh'ütszeuguis sowie die schriftliche Eicklärmig des Be- an'rbers, das; seine VermögeüSverhältrnsse vollkommeii geordnet sind, sind an die genannte Werft m richten. Die Vorbereitnngs- zeit der Anwärter wird je nach den Leistungen festgesetzt; sie beträgt aber mindestens zwei, zu gewährenden Vergütung Nach bestandener Vrüsun frei sind, zunächst zu We rstv erwaltu n gs se krrt är e liefen eine ialixlicfr Re

2500 Mk. Das Gel>alt der WerftvcNnaltungssekreläre beginnt mit 2109 Mk. und steigt in nmm Jahren von drei zu drei Jahren ^nächst um je 400 Mk. bis auf 3300 Mk. und von da ab von drei zu drei Jahren um je 300 Mk. bis auf 4500 Mk. Daneben wird den Sekretären ein Wolmnngsgesduischnß von jährlich 630 Mark gewähr? Aus den Werstverwaltimgssekretären ergänzen! sich die Marinerendanten und Magozindirektoren bcst den Wersten. Auch hahe/n die Werstverwaltnngssekretäre bei besonders gnten Leisttmgen Aussicht auf Beritcksichtigung bei Besetzung von Stellen im Reichsmarincamt.

** Vorsicht b e i Anwendung des Vermerks FeldPo ft'. Vrieft und Postkcrrben, die von Heeresnnge- lZöriqen abges<m.dt werden, dürfen mrr dann mit den B"r- nerrenFeldpost", Feldpostbrief oder Feldpostkarte ver­sehen werden, wenn sie Privatlrunekegenh^iteu des als Ab­sender beAeickmeten Heeresangehörüzeu betreffen und von diesem allein herrühren. Unterschriften oder schristlicln' kurze .Zusätze, Grüß? oder sonstige Mitteilungen von Zivilpersonen dürfen solche Feldposl'briessntditngen nicht enthalten. sonst werden sie portopflichltig. Ebensowenig tverden Postkarten usw. von Zivilpersonen an Zivilpersoneir dadurch portofreie Feld Postsendungen, daß .H eer esan geh ö ri g e sie mit unter­schreiben oder mit Zusälzen versehen und sich als Absender mit ihrer militärischer Adresse daraus bez-eichnen.

nach wie vor scharf aus Imrehaltung der bestehenden Verordnungen; überwacht.

** Zur Tageslänge. Ter Sommermonat bringt uns die Lohe des Jahres, wenn am 22. Juni die Sonne aus ihrem schein­baren Laufe durch die Tierkreisbilder dieZwillinge" erreicht und in das Zeichen des Krebses eintritt. Tnrchschnittlich 167 2 Stunden währt der Tag. Tie Sonne geht nach der Sommerzeit um 4 3 / 4 aus und um 97 4 unter. Tiefe Zeitpunkte bleiben dann den ganzen Monat hindurch ziemlich unverändert.

** Zirkus Vlumenfeld, Gießen, Oswald s- garten. Samstag, 8. Juni, abends 8 Uhr, findet die Eröffnungsvorstellung mit besonderem Programm statt. Näheres siehe Anzeige.

hMZMoftbTpMlls

ftt dör Dank=HUar das (Lüftchen Volkes!

Jahre, lieber die Höhe der den Anwärtern wird von Fall zu Fall entschieden.

Ou hakt Opker üder vpker

empkcmgell nun opfere ielblt und gib!

Landkreis Gießen.

# Großcn-Linden, 5. Juni. Das Eiserne Kreuz erhielt der Kanonier G e l ch s h e i m e r.

tt. Treis a. L.. 5. Juni. Das Eiserne Kreuz 1. Klasse erhielt als Unteroffizier P. Rabenau: derselbe »mirde zugleich zum Sergeanten befördert. Musketier G. W. Schaaf und Kanonier Fr. Müller erhielten das Eiferpe Kreuz 2. Klasse. Zum L-ergeanten befördert wurde Unteroffizier Heinr. Fritz

Kreis Büdingen.

-ft: Düdelsheim, 5. Juni. Das Eiserne Kreu-z, früher die

Daune. O bcr-Widders hei m. Das Eiserne Kreuz er­hielt der Kanonier Willi Hopp.Bad-Sal zha u se n. Vom 1. Juni bis 31. August hat nufer Badeort wieder eine Postagentur

Kreis Schotten.

# Altenhain, 5. Juni. Der hiesige Bürgermeister Schleuning hat sein Amt wegen Erkrankung niedergelegt. Betzenr o d. Zu Ehrenseloschützcn wurden die Gemeinderatsmit- yliedcr Karl Lenz, Marlin Zinnel II.Johannes Repp VI

Eine solch? yem-einsame Jnausprnchnahme der Feldpost-

Vortofreihrit durch Zivil- und Mil'ttärpersonen ist strasba selbst w?mi solche Karten usw. von Familieuangebörchon der Militärpersonen mitunterscknckeben sind. Die Postanstalten sind streng angewiesen, jeden solchen Fall zwecks Bestrafung der beteiligten Personen zur Anzeige zu bringen. Es wird deshalb von jeder unberechtigten Anwiendung des Ver­merksFellpost" erneut gewarnt.

** H e s s e n - N a s s nu i s che B a n g e We r k s - Ge­nossenschaft. Am Sonntag den 2. d. M. fand im Kaiser- boft hier die Jahresversammlung der Sektion Gießen der Hessen Navss'u scken Ban ew r5s B ru sge rs ei s a t , att. Die Versammlung war schwach besucht, ivas wohl aus oie Zeitverhältnisse zurückzitsühren ist. Aus dem Geschäftsbe­richte filr das Jahr 1917 ergibt sich, in welch einschnei­dender Weise der Krieg auf das Baugerverde einwirkt. So habe;: von den 1865 Baubetrieben oer Sektion nur 497 Betriebe Arbeiter nachgerviesen. Die anrechnnngs- sähigetl Löhne der Versicherten betrugen 1 180 736 Mark. Fin letzten Friedensjahr 1913 wurden nachgewiesen 6 576 736 Mark Löhne, so daß also ein Rückgang von 5 396 209 Mark an Löhnen eingetreten ist. An Unfällen wurden gemeldet 65

unter diesen 1 Todesfall. Enlschädigungsp fliehtig wurden

Lenz, Marrin Zinnel II

nnd Johannes Köhler ernaimt. . La u ba cb Zum Vize stldioebel befördere ward' der Unterossi'zier nrrd Ofsizrers-Aspiront Lelner Wilhelm B e ch t h v l d.

np. Ans dem Vogelsberg, 5, Juni. Tie diesjährigen .Honigergebnisse bleiben hinter den vorjährigen »veit zurück. v sm vorigen Jahr hatten die Bienen um diese Zeit mehr als die doppelten Erträge. Auch mit Schwärmen steht eS gering. Schuld an diesen Ergebnissen ist das en^ch kalte Wetter trotz des Juni. Das ist kein Bienemvetter. Die Völker hatten durch Raps- und Obstbaumblüte einen vielverfpr'?ch.'nden Anfang genommen, aber jetzt steht ihr Weiterschreitei. durch die trockene Sommerkälte still

Kreis

^ricdberg.

# Friedberg, 5. Juni. Nach 45monatiger treuer Pflicht­erfüllung starb der Fahrer Karl H o f m a n n nach schiverer Ver wundung. Nieder-W öllftadt. Den Heldentod starb der Kanonier Karl K n o b l o ch , Inhaber des Eiseinen Kreuzes M elback. Die Hessiscl-e Tapferkeitsmodaille erhielt der Musketier Wilhelm S a m e s

= Friedberg. 6. Juni. Aus dem l 7 iesigen Ofsizicrs

Anarchie auf dem Gvstmarkt.

Die augenblicklichen Zustände aus dern Obstmarkt, sowchl im rheinhessischen Kirjckicngebin als auch in den Erd'e'renorten e? Taunus, spotteu aller B^'sckneidung Niemand k?'rt sich av die behördlickien Vorschriften geickM.ige denn an die Höckmvrei r)ie Kirschenzüchter von Jngeliieim, Buden up und .Heideshüm geben ihre Kirschen dem, der die höchsten Prüfe bezahlt. ^>n grvpen! Schaven durchziehen Händler und Private die Dörfer und rai en alle erreichbaren Obstmengen zusammen. Nach ?.n Preise fragt niemand. Doch unter 1,50 Mk. ist nirgends ein Pfund )>ür:chen zu haben. Die von den Landesobst stellen bestellten Au käufer.. di? zum festen Satze von 50 Pfennigen das Pfund i ; .irlrijen cinkau e; muffen, werden von den Kirscl>enzüchtern ansgelacht und kehren abend? mit leeren Körben und noch immer gestillten Geldbörstn un ?er berm.

Aehnlich wie in Rhünhesten li?gen im Taunus .c B rhälti iüe bei der Erdbeernrornte. Seit Monaten ist ein erhf'üi her weil ..er Ernte bereits ourch feste Abschlüsse der Allgemein'.>it entzogen.

Wvs setzt nocki> ola ist, geht zu phantastisch -u Preüm sorst a?.er icht unter 3,50 Mk. das Psuno, das ist das Fünfsach?^ .>es amtlichen Erzeugerhöchst Preises. Und küp? Behörde hat hu. der einzugressen gewagt Wie außerordentlich schlimm die Lage aus dem Erdbeeren markte ist, b?iv.'ist eine ö-ntluh? Vekan-st a.lung des Bürgermeisters von Eronlxng Hier in Cronberg, deu ersten Evdbeerenort Süddeutschlands, ist e? einem Bürger, der nick/ selbst Erzeuger ist, absolut uumögl '!>, auch nur eine Bence zu e -alten, sei denn, daß er sie mitGold" auiwiegen läßt.^ Der ' >.rger- m-eister bittet nun in der Bekaimtmach.in' bief*' Verbrauch-r, ihren Vichari beim Magistrat anzumelden De Ma stst at will i b bnraut* hin bemühen, für die Vermittlung eines zur Abgabe berüteu Er- -ttugers zu sorgen. Diese Veröffentlichung spricht Bänd<. Nach allen vorliegenden Anzeichen sind die Behörden in diesem viertm Kriegsjahre machtloser denn je geoe:7 tie Obstrvucherer. Der Obst- genuf; inmitten des deutschen Obstparadieses ist für die Allgemein- i)eit eine Unmöglichkeit geworden.

Vviefkaften der Ncdaktton.

Mnoutzme Ansvagcn bleiben nnberückst<HList.D

tt. R. z. Zt. >m Lazarett. Wir sind weder in der Lage befugt, über derartige Fragen Lluskunft zu geben, sich an den zuständigen Arzt.

noch

Wenden Sie

Vermischter.

Srhnee und Fr^st in Ostpreußen.

Aus der Provinz^ Ostpleußm porli.-geu?, 'Dmhtbericklte be­sagen, daß dort am Sonntag und Montag bei star s.u cksärme- rückgang Schnee .gefallen ist. Stellenweise gab es soga dick>tes Schneegestöber. Im südlichen Teil der Provinz erreichten die Niederst!)!äge die von 23 Zoll. Der Schneesall toar stellen- wei'e so dicht, daß die.Roggenähren durch hie Srbneelast geknickt wurden. Auch Hagel schlag hat mehrfach Schaden verursackp.

*T ^cx Fernspreck.er bringt es an den Tag. Ein neuer Reichier", so schireibtL'Oeuvre", der soebe?^in seine groß­artige Wolwung 'einzog, huldigt vor allem de,u Sport, die Be­

sucher durch seine fabelhaften Be­

den höchsten Per­sönlichkeiten zu verblüffen. Eines Tages ivird ih.u ein n:-bekannter Herr in sein Empfangszimmer geführt. Noch ehe der fremde Besuch

ehungen zu

Zeit hat, sich vorzustellen, macht der .Kriegsgewinnler schuldigende Bc'wegnng, er springt zum F?rus ' ::x, Hörer ab und sagt:§)allo. Hallo! Bitte sao . i :if* Innern. Ich möck>.'e Herrn Clemenceau sprechen. Hallo, > du es, Georges? Wie geht's dir, alter Freund? Vergiß du morgen abend bei mir spei'en willst. SelbBo-erständlick auch einige Kollegen aus dem Kabinett mitbringen. Also

eine ent­hebt den ium des wll'o! Bist nicht, daß >, kannst du abgemacht.

mein Lieber. Was sagst du? Aber natürlich, sehr gerne, ich werde heute nachmittag einen Svrung in den Elysee-Palast ma sten, um Raymond zu verständigen." Mit großartiger Gebärde hängt der Kriegsgewinnler den Hörer lau. Ta tritt der fterüde De'uch?r'lich vorwärts, um schüchtern die Bemerkung zu machen: ..Berzeihen Sie, mein Herr, ich bitte Sie vielmals um Entschuldigung, ich komme von der Postdirektion, ich bin Jnsl?ektor der Tel-rhonab- teilnng. Ich iourde hierher gesandt, um J'hnerr mitzuteilen, daß infolge Ueberlastuug Ihr Telepstonanschluß erst gegen Ende der nächsten Wvckie her gestellt werden kann."

gefangenenlager entwichen am Dienstag zwei russische Offiziere.

Slarkenburg und Nheii'.hesftn.

Alzey, 5. Juni. Vom Zu.ge Überfällen wurde das mit

20 Unfälle .Diese setzen sich zusammen aus: 1 Todesfall.

7 Unfällcnr mit dauernd l?eillveisor Erlverbsunsähigkeit und 12 Unfälle!: mit vorübergeHerder Erwerbsunfähigkeit. Die von der Sektion in 1917 gezahlten Entschädigungen ein schließlich der Fürsorge für Verhetzte inirerhalv der gesetz liehen Wartezeit betragen 100 551,91 Mark.

** Preistreibereien in Türklinken und Fenster­griffen. Durch die Bekanntmackumg vom 26. März 1918, be­treffend Einrichümmsgegenstände, sind u. a. die Türklinken und Fenstergrisse aus Sparmetvil auf den Reichs-Mili:ür i cku > über­eignet. Jnsolged''sstn hat eine empfindliche Preissteigerung der im Verkeln besiud'ichen' Ewsatz-Tiirll.nkeu und -Fenstergriffe eingesetzt. Diese ist in keiner Weise begründet.^ Das Krkegsmiuisterium hat dafür Sorge getragen, laß j^dem einzelnen .Hausbesitzer für die ihm enteign, cn Türklinken und Fmsttrgriffe ein ausrüelender Ersatz zur Verfügung steht. Dieser ivird demnächst: in den Handel gebracht wettt-en und in allen einschlägigen Geschäften käuflich sein. Sein Preis ist w niedrig gehalten, daß er durch den Erlös aus dem abgelieferten Messing hmr-'ick^end geoeck^ wird. Sollten Hersteller oder Händler Preise fordern, die einen übermäßigen Gewinnt enkhalleii. so machen sie sich nach §5 der Bekanntmachung gegerc übermäßige Preissteigerrmg vom 23. Juli 1915 sttasbar: beim diese Ersatzaecpmstände sind als Gegenstände destäglick>en Be­darfs" im Siime dieses Gesetzes anzusehen. Auch eine Zurück Haltung, dieser Gegenstände zum Zioecke der Preissteigerung, wie ub?rh>mpt jede Mackenscki-aft, die hierauf abzielt, stellt eine strafbare Handlung dar. Nötigenfalls wird zur Deschlaguabme dieser Er satzge gen stände geschr'itlen '.verden.

** Höchstpreise für Felle. Für die beschlagnahmten rohen Kanin-, Haseri- und Katzenfelle sind Höchstpreise festgesetzt. Es ist in letzter [teil wieder holt beobachtet worden, daß Händler und Sammler beim Ankauf hi*efrr Felle die gesetzlich?!! Höchstpreise über­schreiten. Desl)alb sei ganz besonders darauf hingewieseu, daß nick,>t nur der mit schtverer Strafe belegt ivird, der bei ver Llb- liefcruna der Flle höhere Preise zahlt, sondern mich der,^ welck-er sich lwbere als die festgesetzten Preise zahlen läßt. Händler, Sammelstellen, Gerbereien, Kürschnerei bei riebe und dgl. iv^rden

K. P

zwei Pferden bespcmirte Fmhcioerk der hiesigen Vereinigten Braue­reien. Als -der mit Han beladeare Wagen den Vr hu über gang pas­sierte, wurde er von dem Wormfer Zuge erfaßt und zur Seite gesckjeuidert. Der Fuhrmann ßanj mit dem Schrecken davon, loährend eines der beiden im Mette von etwa 6000 Mark derart»

verletzt wurde, daß es sofort ^getötet werden mnßcke.

ch V o m M i t t e l r h e i n, 5. Juni. Ein Durchgangsfrachtver­kehr ist vom Narddeutsck>eu Lloyd gemeinsam mit oerschiedenen großen Schifsahrtsgesellsck>afteu des Rhmnes ans deutsck>eu Wasser­straßen errichtet worden. Damit wird der Verkehr zwischen Rhein von Basel bis Rotierdam nnd dem Nl>einWes r-Kanal einerseits uird der Elbe bergwärts bis nach Prag, dem ElbeTrave-Kanal uird 'oen märkischen Wasserstraßen, einschließlich der mit Bremen und Stettin, andererseits über Bremen und .Hamburg in Betracht gezogen. ?lnf dem Rhein wird mit Eilgülerbvoten gefahren.

ch Vom Miltelrhein, 4. Juni. Der Wasserstand des Rhen'es geht langsam zurück, wenn auch nicht so schnell wie sonst vielleicht, denn die Schneeschmelze im Hochgebirge brachte in letzter Zeit immer wieder Zuwachs und damit einen Ausgleich, so daß die Kähne dock) mit bedeutenden Ladungen den Mittel- und. auch den Olierrl-cin zu erreicheu vermochten. Ms jeden Fall tveist der Rhein noch genug Wasser auf, um einen glatten Schiffal/rtsverkehr zu ermöglichen.

' Hessen-Nassau.

-- Bad-Homburg v. d. H., 6. Juni. Ter kürzlich aus dem Gerichtsgesängnis entsprungene Bad-Nauhermer Hoteldieb Mazek wurde in einer SckAUme zu Oberstedten versteckt aufgesnnden.

--- Frankfurt a. M., 4. Juni. Seit heute sind Frauen im Aufträge der Preisprüsungsstelle mit der Kontrolle der Lebens- mittelpreise, besonders der Obst- und Gemüsepreise in den hiesigem Handlungen tätig. Tie Händler erhalten bei Ueberschrcitung der Preise zunächst eine Verwarnung, beim zweiten Male erfolgt rücl- sichtslose Anzeige. Den Preisprüserinnen werden fortgesetzt andere

_ tabtüicrtel für ihre Tätigkeit überwiesen.

Fc. Frankfurt a. 5. Juni. Das bekannte Restaurant am Schillerplatz^ -Alemannia". l>at seine Psotten infolge unge­nügender Beli-perung mmmehr auch geschlossen. Das gesamte Wittjchaftsinventar kommt denn rächst zur Versteigerung.

--- Frankfurt a. M., 5.^ Juni. Aus dem heute am Ostbahnhof abgehaltenen Arftsttspserdemarkt ivurden Preise be­zahlt. wie sie bisher noch nie angelegt wurde,!. Ein Paar aus­gezeichneter Pferde ging für 18 000 M k. in die Hände eines Landwirts über. Von einer Preislenkung, die man allgemein erwartet hatte, war nichts m werken, zumal auch die Nachfrage nach Pferden jeder Art und Güte überaus rege war. Ins­gesamt war der Markt mit 300 Tieren beschickt, die glatten Absatz fanden. In der Hauptsache waren Lundlvirte die Käufer.

= Königstein, 6. Junr. Frau Bawnin Will)elm von Rothschild stiftete für bic Ludendorfs-Spende 50 000 Mark, Rentner Müller in Einberg 20 000 Mark.

Fc. ?l u s dem L ä n d ch e n, 5. Juni. Tie ObsbaussichLen sind lßer keine <kuten, Birnen gibt es kaum, die Apfelbäume sind voller Ungeziefer rmd dje vvrl>indenen Früchte werden von der Made dezimiert. Steinobst gibt es stellenweise. Ein gut Teil Stackxlbeersttäucher sind von den Raupen befallen, kahl gefressen jund die Beeren fallen ttb. Tre Hamas beeren lxrben zum'Teil in der Blüte durck> Frost gelitten.

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Letzte llüchrichten.

neueste ^Zerr^t de? Äeere lertnng.

65 rohes Haupt quartier. 6. Juni

(WTB.)

(Amtlich.)

W e st l i ch c r Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz B " st y r e ch t. Artillerie ätigk i mech'rtuder Ltä:k?. B.'ih-f"chbrach'er» Errmiduttgsgeftchte Gesänge,'e ein.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

An der Tckft echt front ist die Lage mweränd rt. Deut­

liche Kamp?handl'.rngttr rv?st ich von Pontop'e. nördlich der

Aisne und am Savieres-Grnnd bracktten uns i" den Be

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feindlicher Erdwerle und Gräben. Der Artill'eri'-k imvf wir

vielfach lebhnft. Chateau-Tlfierry log unter anhaltendem Zer störungsfeuer der Franzosen.

Die Beute der Heeresgruppe DeN'-ck,er Kronprinz seit 27. Mai beträgt nach bisherigen Feststellungen: mchr als 55 000 (9esangene, darunter über 1500 Offiziere, mehr als 650 Geschütze und weit r'iber 2000 Maschinengewehre.

In den beiden letzten Tagen wurden 46 seiudtiche Flug­zeuge und 1 Fesselballons zum Absturz gebracht. Iagd.- geschwader Richthoren schoß gestern 15 feindliche Flugzeuge ab. Hanptmanu Berlh'ld und Leutnant Menkhoff erra:»g'n ihren 31., Leutnant Lötvenha . rcn 27.. Leut iant UdW seinen 26.. Leutnant Kirftein seinen 21. und 2 st Luftsieg.

Der Erste Gcneralguartiermeister L u d e n d o r f f.

Kreta B Zrisammenb werden, die

Rumäniens Finanz!age.

Bukarest, 5. Juni. (WTB. N ichtamtlichst resttlor" bringt einen Artikel über den finanziellen Rumäniens, in dem die Maßnahmen angefiibrt troffen werben sollten, um die finanzielle La.^e d< zu Heben. Ter Arnkel schlleßt: Aich unserer a:ii irtrb man eine andere Richtung geben müssen. % rungen haben uns gelehrt, daß unsere einzige n a t ü r b i n d u u g ein Bündnis mit den M i t t e l m Nur sie bringen unserem Lande das zu einem Bin Interesse ehrt ge gen und wir Haben ein Interesse d unsere Freundschaft anzutragen. Die zum Wiedermr Landes nötige wirtschaftliche Unterstützung können wir Mittelmächten finden. Tie Länder der Entente Haben die feit, uns zu Helfen, nicht gefunden und ,verden sie auch ' selbst wLnn wir annehmcn, daß sie sich Wirtschaft" ' dazu veranlaßt fi'ihlen sollten. Indem ,vir das na das durch Bratzianu gebrockieu wurde, wiedcrh? stc zu den inneren Mitteln, die die finanzielle Revr. dert, dje sehr wettvolle ausländische Unterstützung tzin-, Forttüldungsunterricht nach dnn Kriege.

Berlin, 6. Juni. Ein freikonscrv ativer will die preußische Regierung ersuchen, bald nach dein Ä Al sorgen, daß die allgemeine P f l i ch t f o r t b i schule mit staatsbürgerlick-em Unterricht für alle bis zum vollendeten siebzehnte Lebensjali-rc durchge'ünr wie baß die Einrichtung für die militLrisck)e Foetbildim, aend (Jugendkompagnien) überall als Zwaugseinnchtung für das Alter von 16 bis 20 Jahren durck)gefill)tt lvird

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