Nr. M
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Erster Blatt
M. Jahrgang
Samstag, 1(8. Mai M
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AWillingrtUnLLruS«.Verlag: Brühl'jche llniv.-
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Das vierte UrkegLpfingstfest.
Seit wir in dieser alles gewohnte Leben umstürzenden Kriegszeit stehen, war an den hohen Festen unser Blick darauf gerichtet, in dem Walten dieses uns alle umfassenden Schicksals doch auch die „ewigen ehernen Gesetze" wieder- Anerkennen, die alten Symbole in Uebereinstimmung zu bringen mit den Ergebnissen, die der Krieg für unser Volk gehabt hat. Solch ein politisches Spiegelbild konnte erfreulich, wehmütig oder aitch traurig ausfallen. Je nach dem politischen Glaubensbekenntnis des Betrachters ergaben sich Folgerungen in verschiedenster Richtung. Oft war es schwer, etwa nu d-emj -vag, wo „Friede auf Erden" verkündet werden sollte, die drückende Gegenwart mit der frommen Heilslehre zusammenzuhalten. Der „Vorwärts" hatte cs dann leicht, aus dem Rüstzeug der sozialdemokratischen Weltauffassung den oralen hochzuhalten, mit dem nach seiner Meinung der Boden unserer Kultur umgegraben werden sollte. Aber was ,ollte dann der Blick in das traumhafte, entlegene Zukunftsreich, das niemals verwirklicht werden kann, solange Menschen und Völker solche auseinander gehenden Verschiedenheiten zeigen, wie sie gerade der Weltkrieg in so bunter Fülle ans Licht gebracht hat? Wir rennen ja auch vom simplen Alltag her die grimmigen Vorhaltungen, die gegen „die beste aller Welten" vorgebracht werden, auch svenn sie nicht vom Kriege der Völker umstrickt ist, und lassen uns doch nicht abhalten, ihr das Gute abzugewinnen, totü dem wir das Dasein erträglich machen. Vmmer von neuem werden bestimmte Stationen des Lebens und der 0K schichte uns aussühnen mit dem Schicksal: durch Kamps und Mühe soll es zum Ziele gehen. Den vollen „Sieg der Menschheit" glauben wir aus dem heißen Ringen der Gegenwart nicht emporheben zu können, wohl aber hoffen wir, den uns aufgezwungencn Krieg mit redlichen Waffen -siegreich für unser Volk abzuschließen.
Wir haben weit weniger Ursache als unsere Gegner, trüb ooer entmutigt in die Zukunft zu blicken. Das Kriegsglück ist uns bisher eigentlich immer günstig gewesen, und unsere Seufzer gelten höchstens der langen Dauer des Krieges, die. unsere Zemde aber unter ganz anderen Prüfungen mit- gemacht haben. Sie haben alle, einer nach dem andern, durch unsere Waffen schwere Niederlagen erlitten. Gegen den Osten
der Stneg enogültig zu unseren Gunsten entschieden. Pfingsten hat den Siegeszug der christlichen Kirche eingclei- tet. Es regte sich und es rauschte der neue Geist über die Welt. Der deutsche Kampf steht hinter einer ähnlichen Bewegung Unsere Heere waren nicht nur Streiter, sondern auch Sendboten zur Erweckung eines neuen Geistes in der Welt Aus dem Baltentum hat dieser Geist ganz besonders klar ge- WopKTi. In der Regelung der Fragen des Ostens haben wir die beste Entschädigung und Genugtuung für die zahlreichen Kriegserklärungen errungen, die England verstanden hat, uns aufzuhalsen. Und ist aus dem Dunkel des Vorjahres m dem die für unsere Sache immerhin nicht gerade erheben- den Briefe des Kaisers Karl geschrieben worden such, nicht auch em neuer Geist erwacht, ein Schrittmacher zu neu gefestigtem Bunde? Im Wachsen und Werden der deutschen Lssdnsive im Westen haben wir Sieg an Sieg gereiht. Immer uarer wird es, daß auch der Hauptfeind, territorial sowohl als auch im Kampfe des Geistes und der Moral, auf einem ihn niederdrückenden Rückzug begriffen ist.
Glücklicherweise haben einige Strahlen warmen Pfingst- lrchtes auch im Reichstag die Stimmung gehoben. Die Gewitterschwüle der Julitage hat keinen dauernden Schaden hrnterlassen, und nachdem die Wolk^ der bekannten Mehrheitsentschließung sich ausgeregnet hatte, erstand vom Baltischen bis zum Schwarzen Meer der Friedensbogen, der mit leuchtenden Farben die steifen und grauen Theorien in kühnem und «elegantem Schwung überbrückte. Der württenh- bergische Ministerpräsident v. Weizsäcker hat vor einigen Tagen seinem Parlament in einer die bisherigen Ergebnisse des Krieges froh und freudig würdigenden Rede sehr verständig auseinandergesetzt, daß er keinen Wert lege auf die Unterscheidung zwischen Machtfrieden und Verständigungsfrieden, eine Unterscheidung, die eine ganz unnötige Aufregung in Deutschland verursacht habe. Auch, das Gesetz der Kriegsziele im Westen werde „dermalen nicht in der Schreibstube oder an ähnlichen Plätzen, sondern durch den ehernen Gang der Weltgeschichte bestimmt".
Das „liebliche Fest" hat etwas Sieghaftes an sich, und im leuchtenden Schmuck des Maien sehen wir- ein so vollkommenes Zusammenwirken aller lebenden Kräfte, wie es in keinem Gleichnis menschlichen Schaffens zu finden ist. Wir müssen zufrieden sein, daß unsere innerpolitischen Fluren augenblicklich loohl bestellt erscheinen und wollen hoffen, daß die Lösung der preußischen Wahlrechtsfrage, die nun dem Herrcnhause Gelegenheit zu einer weitblickenden Tat geben soll, von keinen verderblichen Wirkungen begleitet wird. Die Reichspolitik ist über den gefährlichen Ei-k^ili- gen Matthias Erzbergec glücklicherweise glimpflich hinausgekommen. Die für einen kleinen Zeitabschnitt bevorstehende Kürzung der Brotration wird zwar recht unangenehm empfunden werden, allein selbst der „Vorwärts" gesteht zu, daß es sich hier um etwas Unabänderliches handelt, das uns den > Willen zum Sieg nicht verkümmern darf und kann. Der Feind, der uns auf die Tafel blickt, leidet die gleichen Mängel und könnte sch von der Erwartung eines fünften Kriegs- pfmgstfestcs, das hoffentlich nicht bei uns einkehren wird, nichts Gutes versprechen. Wir vertrauen dem ehernen Gang der Weltgeschichte, vertrauen der nahen Zukunft, die nach der ^Ankündigung aller Führer unseres Volkes noch die stärksten Trümpfe für uns bereit hat.
(WTB.) Großes Hauptquartier, 17. Mas. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Ein feindlicher Monitor beschoß Ostende und fügte der Bevölkerung erhebliche Verluste zu.
An den Kumpffronten war die Fcuertätigkeit nur in wenigen Abschnitten grstffgert. Rege Erkundungstätigkeit hielt an. Bei Abwehr stärkerer englischer Vorstöße nördlich von der Scarpe und bei Veaumont—Hamel, sowie bei erfolgreichen eigenen Unternehmungen südlich von Arms machten wir Gefangene.
An den übrigen Fronten nichts von Bedeutung.
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Gestern wurden 18 feindliche Flugzeuge und 1 Fesselballon abgeschossen. Leutnant Löwenhardt errang seinen 22., Leutnant Windisch seinen 21. Lustsieg.
Der Erste Gencralguartiermeister Lude ndorff.
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Der Abendberlcht.
Berlin, 17. Mai, abends. (WTB. Amtlich.)
Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues.
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Der österreichjsch-mrgKrische Tagesbericht.
W i e n, 17. Mai. (WTB.) Amtlich wird nrlauÄmrt:
Au der italienischen Front sttlleuweise lebhafter Artil- lerrckampf.
In Albanien griffen Engländer u.ch Franzosen unsere Gebugsstellmrgen zwischen den Flüssen Osum und Tevoli au. Abgesehen von einem unbedeutenden Gcländegcwinn westtich von Korea wurde der Feind überall zurückgeschlagen.
Der Chef des Generalstabes.
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Der türkische Bericht.
__ Konstantinvpel, 16. Mm. (W. B.) Pal östinafrvnt: onl 5 er Fwnt \mir sch'vachos Artillerie Heuer. 2luf berrt
Ostiordanufer wurden feindlich Äufklörungsabttitungen tertrieben. irnfere Flieger griffen das Rebcllenlager erfolgreich mit.Bomben flTt 'n r esopotomien: Gegen unsere Ostgruppe und am Tigris Vvrswtzende feindliche Panzerkvafttvagen wurden von unserer Artillerie abgewicsen. In der Gegend von Altynkoprü schoß Aruptmamr Schütz, der Führer der hier unter den schwierigsten Verhalttnsten kampferprobten deutschen Flieger, aus einem feindliche FlugyeuggesckM-rdec einen Bombcn-Doppeldecker ab und errang hiermit fernen 10. Luftsiog, davon 9 rm Irak.
Der Reichskanzler über den Bund der Mittelmächte und den kommenden Weden.
Budapest 17. Mai. In einer Unterredung, die der Berliner Vertreter des „Az Est" mit dem Reichskanzler hahte> -erllärte Graf Hertling. es erfülle ihn mit besonderer Freude, Däß er in rin-cm Augenblick zur öffentlichen Meinung Ungarns sprechen könne, wo durch den Abschluß des Friedens mit Rumänien inz .erprobte deutsche,mgarische Waffenbrüderschaft das für Ungarn betrieorgende Ergebnis erzielt habe, daß seine Grenzen fortan besser gegen einen rumänische» Angriff geschützt seien. Er hoffe, daß die bewährte Wafsenbrüd-erfck-ast für alle Zeiten dazu l>eitragen werde, daß Deutschland und Ungarn in wärmster Freundschaft zueinander stehen. Zn den Verhandlungen im Großen .Hauptquartier sagte der Reichskanzler, die Vertiaffmg und die Weitcr- entwrrllimg des von den großen Staatsmännern Bismarck 'und An- dvassy geschaffenen Werkes Vierde sicherlich von segensreiche:: Folgen sem. Er bringe aller: Bestrebungen, das deuffch-nmgtrrische Verbältt ms zu bessern, dre wärm^i Sympathien entgegen. Der wirtschaft- lcche Zrl jammenschllrß Drutschlands nnd Oesteri-eich-Unoarrrs l)abe Sffitze gegen rri^drinen Staat. Er wolle nichts anderes- stls b^den Landern ernen Platz cm der l^onne sichern. Was b\rt S xI . T t; artf ^ en Besprechungen anbetvesfe, so sollten die Be-onndarungen keinen agressiven Charakter für di? Zullmft haben Es solle nur eine KonsolioieNung der aege.wmrt^en Verhältnisfd herbeigeftchrt werien. 8^ide Reiche sollten nach 'dem Kriege eng verbunden bleiben, so lme sie der Krieg nahvgebracht habe. Er habe U" Motzen^ Haupt-fttartier nnt General v. Arz, mit .Hrndenbnrg WD.Ltrdendorff gesprochen; icrTTe drei Herren hätten sich sehr bekriegt geäußert. Wenn die Welt sich einmal zu einem Friedens- bnnd zusamm'mtchlvel,vn wollte, jo bemerkte Gras Heriling. Deittsch- » «nt Fveudar beitreten. Seine Politik sei immer eine
Polltik des Frredens gewesen, ebenso wie das Bündnis mit Oester- renh-Ungarn em Bündnis zur Erhaltung des Friedens war. Zum dch^ß sagte Graf .HerkÜng n. a.: I ch bin immer noch g e - ^' ^c? 1 glauben daß wir noch in die- l em vzayre den Frieden haben werden. Ich hege die beste Zul^rsnyt, daß die Eeren Eveigmpe im West«? in^denr Fr^en nKerbrmgen werden und baß dann das im Krieg erprobt? und atusgebau-be Bundms z-Nnschen Te-ttschland und Oester- nürd Blüte und zu reichem Segen gelangen'
lniftemden.
„deutsche Frr^ensoffensiv^' tu sprechen «am. (&cil sagte, daß es wahrend des Krieges seine Gewohnheit gewesen sei. amerikanische .Korrespondenten zu empfangen und ihnen solche Mitteilungen zu machen, die nicht gegen das öffentliche Interesse verstießen. Auf der erwähnten Unterhaltung sagte er am Llnfang: „Welches Thema wünschen Sie heute zu belprechen?" Darauf jagte einer der anwesenden Hprren; „Tie Friedezisoffensive!" Und nur infolge diescü Bemcrkimg, sagte feil, habe er die Auffassung erklärt, die zu Recht oder Unrecht nach seiner Meinung-darauf hinwies, daß die Deutschen eine sogenannte Friedensoffensive führen wollten. Rach dieser selffamen Begrürrdmrg oder Entschuldigung seiner Schwätzerei fuhr feil fort: Ich wiederhole, daß jedes Angebot, das gemacht wird, von welcher Seite es auch kommen möge, werm es ehrenvoll ist und aus vertrauenswürdiger Quelle kommt, verdient, untersucht und durch die gegenwärtige Regierung erwogen zu werden.
Lord Curzon über Krieg und Frieden.
Haag, 17. Mai. Steuer meldet ans London* Eet einem Lunch, dar der Fvraiipc Preß Association zu Ehren gegeben sagte Lord Enrzon: Wir kämpse-n für einen
Frieden, der drei Bediiigungen umfaßt: 1. einen Frieden^ welck-er ebenso gerecht ist für die kleriren als fiir die großen Natioirien, 2. für einen ehrenvolleii Frieden, welcher keinen der Alliierten, die so viel geopfert haben, vemnchtet und 3. für einen dauernden Frieden, der die Sicherheit der Welt für die kommende Generation garantiert. Curzon bemerkte weiter, daß ein Ungerechter Friö>e in diesem Augenblick den Sieg des Uebels bedeute, der in Znknnst neue Missetaten zur Folge hätte.
Barnes über V^tterbund und Abrüstung.
Haag, 17. Mai. Das Mitglied des Kriegskabnietts BarneS Ipra.ch gestern in einer Rede in Londoii über den Völkerbund Er agte, er stelle den Grundsatz auf, daß em Völkerbund bürdend jem nrusse für alle Aiächüe und daß alle NarionOi ihre Streid, fragen einem Lchiedsgerlä^ zur Regeümg vvriegen müß^n. BarwÄl erklärte werter, daß Uebereinstimmung bestehen müsse über die vtustiungsbeschcäiikmigen: es müsse verboten werden, daß Privat- kapital bei der Anfertigung von Aäunition beteiligt sn, mrd es mupe em internattonales Organ eir^erichpet werden, durch das man den ikiternattonalen Beschlüssen Gese-tzeskraft verleihen könne. Dre Ausnahme Deutschlands, in den Buird dürfe nicket als eine Gunst . für Teutschlano betrachtet werden, sondern als eiwaS
TeutMand verlangen korme. Nie könne ein Völkerbund eirvd rnrivna^ Richtung ein schlagen, wenn eine Nation von 70 Millionen 'Menschen ausgeschlossen bleibe, um einen wideren VölkerbunÜ SU bilden und Kriegs,Gffe und Münitwn herzustellen Amerika koniie wohl dr-e Niederlmrde ersuchnr, die Jnittattve zu ergreifen und dre alliierten Regierungeii zu einer Kmiferenz im Haag räw Zu laden zur Vorbereittmg der dritten Hlrager Konferenz, die wie Barnes hofft, nach dem Kriege abgehalten werde Ties könne geschehen vchre Beeinflussung der kriegerischQi AnstrOigiingenj x.eut,aMn.ds peutschlaiid sell>st werde daim vielleicht dazu gebracht, seine -Stellung in der Welt wiederherzustellen Die Völler seren überall zu diesen Plänen bereit
Der Brief Kaif :r Hör!s und dar englische llnterhavs.
ll Mm, ^nrtor London: Nach Balfour
K nahm As q nt d das Wort. Asouith e^lLrte, er
betrachte mit Genugtuung dre Erllärung Balfours, daß Frank- Jfcm&t von 1814 niemals eines der st^tziele der britischen Regierung gewesen sei. nnb daß dies Balfours Angabe auch Nicht die ausgesw'ock)cne Politik der französischen Regicrung war. Es dürfe keine Beschränkung, aber ebensowenig eme Auslohnung, der erklärten .Kriegsziele eintreten- „für die n*r m den Krieg gingen, den Krieg sortsctzen und für ^ einem erfolgreichen Ende bringen wollen
LoVsffLfLck^ eiwn
der weiteren Debatte antwortete Lord Robert Cecil rschledcilre Fragen, indem er besonders auf seine jüngsbe Unttrhaltuiig mit enram V^rtvebev Nerrters Eber eine mögliche
Die Ehrung der Heerführer durch den Kaiser.
.Berlin, 17 Maü Upi die großen Taten der Heerführer- welche sich in diesem Kri^e bei der Vertridigimg und der Siche- rung der deutf chen Oft grenze besondere Verdienste erwarben, spateren Geschleckstern in der dauernden Erinnerung zu erhalten, hat der Kaiser besohlen, daß jedem der acht W c h r t ü r m e des an dem alten deutsck-en Ordensschlosse Marienburg zu errichtenden Plauenschen Bollwerks der Name eines dieser Generale gegeben wirb, und zwar: des Generalfeldmarsckxrlls v. Mackensen, ^^?b^alseldincrischalls v. Eicichorn. des GmernlfeldmarsckmllS v. Woyrfch, dos Generals der Infanterie Lndendorff, des Generals der Artsjllme v. Gollwitz, des Generals der Arttllerie v. Scholtz- des Generals der Infanterie v. Fraii^ois und des Generals der Infanterie v. Below (Otto).
Der König don Bayern an seine Truppen.
s il ^5 li - (WTB.) König Ludwig von Bayern
besichtigte am 15. Mai seme Regimeiiter, die in der: sch-oeren^ Kämpfen Lim den Kemmelberg ganz Hervorragendes geleistet und die ganze Welt mck Bewunderimg erfüllt haben Noch ist der glänzende Sturm auf den Kenrmel, die Eroberung ixm TTmtoetei- und die Abwehr der starken französische Genen cm griff« im.Volkcwi-e iM Heere m frischer Erinnerung. Taiitbar emrffand es ieder Loldar, daß der Köiiig seinen Bayern persönlich den Tank bev Hnmat überbrachte. Vrf dem Balmhof begrüßte den König Kronprinz Rupprecht, der OberrbesehlSt-aber der Armee GnerL Sixt von Arnim mit seinem Generalstabschff, General von Laß- berg, und der Uihrer der siegreichen KenmrelsLürmer General von Lutscher Im Auto gurgs ziir Stadt hinaus, wo in eurem Park unter 'frischem .Grün mächttger Mmen die Regimenter vom K-emmel ausgestellt waren. Unter den 5rimigen des Präsentier- vvaffs'Hks schick der König die Front ab, sprach verdiente Offittere und .Mannschaften cm wtb drückte chneii die Hand mit einchn „Guten Ncorgen, mein Regiment!" „Guten Mvrg«i, Majestät'" Frisch mW kräftig \ Kim der Gruß aus den raul-en lkistegerkehlsr 4cun dancke der L,wisivnsVomnmndeur dem Köattg für den Be- suck)> und die zahlreichn Gnadenbeweift
Tcr König anliooricto mü etwa Agenden Wörtm- 'i« habe t>rc Kriegstaton der Tivision mit Sdoiz verfolgt S^vcre «nsgnbOi W«eit ihr gcsdellt. aber überall, i-« sie ringelt worden ist, hat sie sich ausgezeichnet und niemals ^vergessen, ihre Schuldig-
keit W tun, sondern Ehre und Ruhm mit chnn Mimen verknüpft ^ch habe viele von Euch m München gesehen, aber doch mch alle, freue Mich, ^daß ich Euch^ endlich zusaimnen begrüßen kann.
^3 l/r kommt gerade aus einer schoeren L<hlack)t, in der Ihr Eu imhmvoll bewahrt habt. Ihr l-abt den .Kenrmol genonimen! Im sage Euch meinen ckönigliche.i Dwck, gan; besondei's für die Taten d<r leytiM >)eit. Wir alle wünschm in die Heiuiat znrücklebren zu , können, aber wir werden weiter käinlpsrir, bis der Feuw zum Frieden gcmergt ist! Ihr seid aus den verschedensten Teilen . nnC]: ^ at tapfer gekämpft me der andere, und st» Kam^lidni,,?^terkampftn bis zum siegrr«!)en Ende. ,Gock befohlen-
, Die Offiziere und Mannschaften, die sich in den letzten Kämpfen besonder;? ausgezeichnet lmttcn. traben vor irnd empftn.ien aus den Händen des Kömgs Kreuze und Medaillen. 9üachdeul die Trupperr


