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(68. Jahrgang
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Kettag, fl. Mai J 9 J 3
Tkurrtäm m bU Ziyttoiwamm \M jwm Sdrchmttt»^ »rch» ohne jedeDerdlnblichtÄ SeUenp reift: für örtliche Anzet»« 2ü jst,für auswärtig« 30 Pf* Är Reklame« Mt. 1.— ; bet Platzsao- fchrift »’/, AuflchUW. Haur^schcsttteiterr 'öu^
Äoetz. LcraMlVorNich für Politik u. Feutüet«: Aug. Äoetz; Stabt und Land, Berrnifchte« «.Äe- richtSfaal: K. Mcvmez Anzeigenteil: H. tkd; sämtlich in Gieße«.
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Venttverkeßr: GeWerßeßmti Sietzen
Eine StSrmg des deutf >eizei Wen ViriMüstsVerüßK^
adschWes öAtch Zrankreich.
(DTVL «»v»eS Va»Vrq««rrier, 16 Mai.
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DeSliAer KriegSschanplab.
Nach Mfchürh der gestrigen Jnfalttrr-trgefechte nördlich vom Kcumsrl, in denen wir den Franzosen uns örtlicher Ein-
« rlle wieder zurückrvuvfen. flaute der Artilleriekampf ^mrlstevvtt ab. Auch an den anderen Kampffronten tiebbk Artillerietütigkeit nach. Heftige FeuerüberfLUe dmrer- ttn et&n unsere Infanterie- und Artillerie-Stellungen bei Verseito des La Bassä-e-KarurlS. sowie zwischen Somme und nytt Ott- Auf dem Wrstufer der Avrr stieb der Feind gestern stich ans dem Senecat-W-al^ mit starken Kräften vor. Unter Brrluften wurde er zu rück geschlagen.
B» der üvrigeu Front kleinere Vorseldgeftchte.
*
rt-rrfer M-^eneftrstch in den Kampffronten führte zu zahlr^cheA Lustkälwffen. Wir schossen 33 feindliche Flug- $c.& rch: 14 von chnen brachte wiederum das früher von Rfttmeytzer Fveiherrn von Nichthofen geführte Jagdgeschwader warn Mchrrz. Lcntnmtt Windisch errang seinen 20. Luft-
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vo» den anderen Krirssschauplätzen nichts Neues.
Drr Erste Seueralguartiermeister Ludendorff.
Der Bbendbericht.
Berlin, 16. Mai, abends. <WW. Amtlich.)
Loa den Kriegstzchmplätzeu nichts Neues.
<&£ xft M mak&ett MnlkLffen htwvvrMtr^en, daß die n\n$6[i{<fye Politik »richtt mehr von Brrirurrft, sondern von st, von Wut beschwingt wiro. Davon -engen die eschen Pr^sestinrnven über die DeraLreSung dar Festi- (patg bc& belrtT^3fterr1ru^if^^nLr^y^ff^>e^ Bürrdniss-eS, die P&tteri6 die yßufpettfdmvQ bev ffLIvchischen und flcamfrfjcn stände durch die Errtenbe fordern. Dies Verhalten steht auf bet gleichen Hö^e wie das intmetwührende naive Be ?;jen nach japanischer Hilfe. Der fvanMiscl)? Geist stürmt ... über WiderstärrLeurä> Tatsachen kühn hinaus. Poincare hat tm vorigen Jahrs an der Gewünmng des linken RheruicherZ für Foarckveick) fesdgehcrlten!
VBo keine Vernunft ist, ba ist natürlich auch kein Rvcksts- gefühl, '^rrd dies hat die Schweiz jetzt zu spüren begonnen. Frankreich hatte mit der Schweiz ein Abkommen getroffen, in dem es sich auch zur Lieferung bestimmter Mengen Koylen verpflichtete? Diese Bereitwilligkeit stand, wie sich jetzt herausst^llt, nicht im RahTrren eines vernünftigen Ausgleichs >er Wirtschaftsinteressen beider Länder, sondern sie war aus kühnen Nebenabsichten geboren, nämlich sie sollte die schweizerische Neutralität versül-ren. Der deutsch-schweizerische Ber- ttt ? sah vor, datz die Lieferung deutscher urrd französiscl>er Kohlen in Relation gebracht werden sollten, das beißt, wenn Deutschland 200000 Tonrren Kohlen lieferte, sollte Frankreich etwa 60 000 liefern, lieferte Deutschland weniger, so hätte auch Frankreich weniger zu lies<'M gehabt. Kein Mensch kann darin irgendein« grgen Frankreich Zerichdr^e Scl>arfe oder einen Abtrag seiner vernünftigen Jjntevchsen erblicken. Aber die Pariser Herren wünschen das deuffch^schweMrische Uebereinkomnien nicht; sie hatten sich rrrit der Hoffnung getragen, der Faden zwischen Bern und Berlin Würde Zerreißen. Da er nicht riß, verchrchen sie selbst daran z.U -erren, und die Drohurig mit dem Wirtschaftskrieg fetzt eine Gewaltsprvbe an. Die Unteren ch n;m.g des deutsch.-schsveiz.cr isck-en Mkomme ns wurde errrigv Tage verschoben, aber es hat nicht den Arischein, als Wolle dir schweizerische Regierung wuf den plumpen fran- -ösffchen Erpressungsversuch hevernfallen. Sie hat den Dat- bcftinit) vvr aller Welt veröffentlicht, und es wird mm intevessailt sein, ob die frcm^^ösrsche Regierung ihren pfifftgen Sinspnrchl irgendwie öfferrttich begründen »vill. Einige Organe der schweizerischen Presse haben bereits gegen das Borgehen Fvcnckoeichs protestiert, mit denr der schveizeri- schen Neutralität der wirtschaftliche Boden entzogen werden solle.
Glaubt Frankreich im Ernste, durch solche Mrttelchen den in die Brüche gehenden englischen Mrshungerungsplan wirksamer machen zur körrnen? Gerade zur rechten Zeit werden einige Datsachen aus England bekarrnt, die den Wirts chafts- kriea in einem ganz andern Lichte erscheinen lassen. Die englische Regieruirg, über die Abwehr des U-Bovt-Krioges befragt, hat eine versclKl-r^ene, widerspruchsvolle Erklärung abgegeben die Unsere Leser tm Nacl-richtenteil des oorlreornden Mattes ftnden. Die ,/allgenreine Rühtmrg" des U-Boot-Krieges seit Januar sei befrudigend verlaufen, aber man dürfe den U-Boot- Krieg nicht kurzsichtig betraten. Was heißt dies anders, als daß sich mit der Zeit die Lage Englands immer weiter verschlechtert? Zugleich werden ja auch sehr sprechende Ziffern über den gewaltigen Rückgang der englischen Einfuhr v^röffentl^t. Und die Weigenrng der euglisckien Negierung, über die Gegenwirkung gegen die U-Boote sowie deren Ev^ folge Mverls b^stunmte ziffernmäßige Angaben zu machen, verrat d-e ganze, tiefe Verlegenheit des Briten reiches
Der öfterreichisch-nngarische Tage-bericht.
Wien, 16.Mai. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:
Zwischen Bventa und Piave wurden mehrere Erürn dungÄwrK'ße der Italiener abgeschlagen. Auf dem Adontc Afolonc und dem Monte Pertica kam e§ hierbei zu Nah- kümpfrn.
Der Chef des Generalstabes.
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Der türkische Bericht.
Konst<rutinvp.el, 15. Mai. (WTB. Nichtcrmstlich.) Tages bericht. Pal-ästinafrout: StMeMveise ges:eig<ute Artillerie und Flicgertätigkeit. Bei Madsch del Laba entrissen wir denc Gegner eine vorgcschob«« Stellung. Auf dem östlichen Jordanuser wurden feindlich^ PaUMulren vertrieben. Angriffe von Rebellen auf Dtaaz und die Hedschasbahn wirrvan überall abgeschlagen Mesopotamien: Am Euphrxrt besetzten wir Hmr Bagvadre Auf der übrigen Front nichts Besonderes.
Eine Stsärmg in den Wirtjchastsverhsndlungen mit der Lchseiz.
Bern, 16. Mai. Ern« offizliolle Mitbertung des Bundes rats über bti? plötzliche Unterbrechung in den deutsch- schiweiz-erischen Wirtschaftstt7rhMü>uuntzen laustet folgender maßerr:
Die BerhandlungM Kor beutschssn und schweizerischen Unterhändler für den Abflchu.ß eüreS neuen Wirtschaftsabkommens haben zur Beseitigung der letzten Differenzen geführt. Der Bundes rat hat aber durch ferne llnderhLndler eine Verschiebung der Unterseichnung des AbSourmenS um! einige Tage Vorschlägen lassen. Der Errüvmrf des LlbKnnmens enthält nLnUich eine Bestmrnrung, wonach, die Schweiz erklärt hat, iie könne aus den Deutschland feircdlüberr LLvdcvir eine gewisse Memge Kohlen zum freien Gebcaurch Mführen. lbrster oieser Bororrssctzung war vereinbart, daß auch der Verbrauch d^ctscher K->Ne an deine Bv-. schränkungen «cLnÜpst sein solle, die bisher nach nicht bestanden haben. Die Scl^veiz vecpstichchet sich, das Möglichste xu tun, irm Kvhle aus Fran kreich e^nzusührerr. We.m trotz dieser .Ldtstrerrgmkg aber infolge der Transpr^chch^ügxeüen bk Einfuhr ein bestimmtes Quanwinr nicht erreicht, so sollte dann Deutschland ermäclstigt fein, vorbereitete Bestrnmmngen über die Einschränkung des Gebrauchs von Kohle mit bem 15. Juli in Kraft treten^ zu lassen. Als die Schveiz eine solche Bedingung Vor schlug, ging sie von der Vormrsschung aus, daß sie in Per Lage sei, sich die Einfuhr fron höfischer Kohle zu sichern, lwmi für den Fall der effektiven ZuffU/r soläzer lLine vzixm Bestimmungen über >>e Einschrärckung des VerbrauäB l-srtscher Kohle eintreten. Aus einer Mitteilung der französischen Botschaft, die am 14. Mai abends «enrtraf, geht jedoch hervor, daß die Offerte anders gemeint Wür. Sie sollte mir dann Gültigkeit haben, wenn apf Peiiren Fall neue Berbraiüchsbeschrcm'Sungen für deutsche Kohle vorgesehen würden. Solche BeschrärchNngst sollten also auch dann aüsgeschüossen sein, wsm beispielsweise die Zufuhr französischer Kohle eine gewisse Menge nicht erreicht, llu^er solchen Uni- standen glaubte der Bundesrat die Situation vvr der llntorzeich- nung des Abl-omnnens abklären zu sollen, um so mehr, als andernfalls die.fwnzösifchc B-otscbast im Aufträge ihrer Negierung nickff urir eme vollständige Sistierung ihrer Kohlcnzufuhr, sondern auch wertere Maßregeln in Aussicht stellt.
Mit dem 16. Mai ist nun formell ein vertragsloser Zustand mit Deutschland eingetreten. ES stecht jedoch ziu hosfen, daß Deutschland w'e Kohlenlieferungen einstweilen nicht einstestlt Ecne deffnrtive Entscheidung über den Vertrag soll in den ersten Tagen der nÄlLwn,Woclie fallen. Der Bundesiat erwartet, daß das schweizer iViolk den endgültigen Entscl^eidmkgcn mit lliuhe entgegen siecht. ^Er wird in einer weiteren Mitteilung die Hauptpuirkte des vorgesehenen Abkommcats veröffentlichen.
i. Köln, 17. Mai. Tie „Köln. Ztg." moldet <ms Bern: Im .ormlrch dramatischer Weise hat Frankreich in letzter Sttrnde den Abschluß des dentsch-schn-n^erffa^en Wirtsck-aftsabkommens verändert. Der fvamzöffsche b^schäftssträger chat im Austrage seiner Reerung noch m letzter Stunde mitgeteilt, daß Frankreich sein ihlenangebot zurückziehe, ixrlls der Vertrag unterzeichnet würde. ZE dieser Zustand erntvewn sollte, w bedeute das den Wirtschaftskrieg mtt dem Verbände. Die Schweiz gerät dadurch in eine bcv-enllraM Lage, denn die Verhandlungen mft Deutschland einem Actvage geführt, der Mich von Schwnzer GeschchstAeillen als durchaus erträglich bctnrTjtet wurde. Deutschland versieht sehr wolL die schwierige Lage der Schweiz uiw wird den verstvagLosen Zustand, der jetzt einaetreten ist, sicher mcht zur Msbeustung der Schwer ausnützen. Mer ebenso sicher- L?aß E baraus^hLu ntuß. darüber zu wachen, daß seüie Kohle mcht zur HersEmrg Vv4l temolichem Kriegsrnaterial verwarft wird.
Ei» La«d«sverrat»prozek ln Frankreich.
Paris, 15. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agenc« HavaS Im Prozesse des „Bonnet Rouge" wurde Dnval zum Tode verurteilt. Marion wurdeV zehn Jahren Zwangsarbeit, Landau zu acht Jahren, Goldsky L E Jahren Zwangsarbeit verbunden mit mil,tärisck»er Degradation, Joucla zu fünf Jahren Zwangsarbeit, Lcy- mar^e zu zwer Jahren Gefängnis und 1000 Francs Geld- gtafe Bercasson zu zwei Jahren Gefängnis und 5000 Francs Geldstrafe unter gleichzeitiger Bewilligung von Strafaufschub verurteilt.
Deutsche Bombengeschwader.
Berlin, 16. Mai. (WTB.) Deutsche B'omb'ew- Geschwader Mtwickeltw in der Nacht vom 15. zum 16. Mar re^ Tattgkeit. Bei Dünkirchen, Calais, Poperrnghe wurden Muintions- imd Bahnmilagen mit
(Wöeu BvmbemmÄen befeat An allen Stellen 'wurden
Treffer einwand fr ei beobachtet. Auch der Westbahnhof mH die Unterkünfte in Amiens wurden von unseren Geschwa»- dern mit gutem Erfolg angegriffen. Expbosioneu nab Brände waren die Folge.
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Die Abnahme der Einfuhr Englands.
Rotterdam, 17. Mai. (MTB.) Bei der Eimbrtnttm« deH Budgets rm englischen Urüer^nS hat der HanoeÄI minister Albert Sdanley die AufmerrsamVeit auf die uitge* heure Abnahme der Einfuhr seit Anfang deS Krieges gelenkt. Die Gesamteinfuhr im Jcchre 1917 war zwei Drittel der Einfuhr von 1913 und für 1918 wird dis Einfuhr nur auf die Hälfte derjenigen von 1913 gefchLP^ Diese Mitteilungen sollen hervorheben, daß Englcmd auch von der Hälfte der Einfuhr, wie sie vor dem Kriegs
beben könne.
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Eine vieldeutige englische Erklärung über de» U-Doot-Krieg.
London, 16. Mai. (Reuter.) Im UnterhaufefragW gestern ein Abgeordrreter, ob die Admiralität Mitteitungenl über erfolgreiche Unternehmungen zur Erbeutung und Vernichtung feindlicher U-Boote machen könnte, die in den letzten drei Wöchen an der Küste von Großj^ britanuien amb Irland vorgekommen seien. Mac Namar- ro antwortete: Die Admiralität ist der Meinung, daßj der U-Bootkrieg nicht kurzsichtig beurteilt werden darf. Im ganzeir ist der lb-Bootkrveg nach seiner allgemeinen Richtung seit dem 1. Januar ganz befriedigend verlausen. Nachrichten aus neutralen Ländern sowie di« wachsende Prahlerei und die öffentlichen MleugnungM detl Feindes beweisen unsere Erfolge in letzter Zert. Wer di« Admiralität ist gegen die Beröffentlichun«' sowohl guter wie schlechter Resultate eines kurzen Z e i t r a u m e s. Sie wird dagegen auch weiter di« Beröfscutlichrng von Kämpfen mit feindüchen U-Booten M- lchjeA, wenn die öfferrtlichen Interessen ss
Ministerwechsel in Italien.
Rom, 15. Mai. (Agencia Sttfani.) Gestern wurden di« Rücktrittsaesuche des Munilionsministers D a llo- No und des Transportministers Bi auch i angenommen. Senator B r a l l a wurde zunr Transportminister ernannt. Z u p e l l i übernahm vorläufig das Munitionsministeriumt
Zum Fall Clemencau-Czerntn.
Berlin, 16. Mai. (W.B) Die Norddeutsche Allgemein« Berttmg meldet: In eurem hottcäidischm Matte wird tnt Anschluß an ernen Bericht Wer die Berhindllnrgen der ftanKösischen Kammer ^lemenceau-Czcrnin bchtnrptttt, im FrutziahC 1917 sei von deutlcher Seite die BereittoiNigkeit <m§M >Wochen uwrden, auf einen bedeutenden Teil Loth-, rrn gens zu verzichten, weim der Krieg dadurch sehr bald M emem Eide gebracht werden könnte. Wir stellen mich dieser rvasxn gogennber fest, daß niemals ein dc.-varüges deutsches Angebot gemacht worden ist
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Die Reise de- Kaisers Karl nach Sofia
und Konftantinopel.
< W^n, 16. Mai. Die Neichspost meldet: Der Kaiser ^ K cn serrn fahren heute nach Sofia und von dort nach Konstantlnopel, um den befreundeten und verbündeten Herrschern ihren ersten Besuch abzustatten.
Ministerpräßöent vr. Wekerke über der, Aurbau der deutsch-österreichisch-ungarischeir bündniffer.
, ud-v-st, 16. Mal (WTB.) Im Ab«eorbnetrnbau» fragte Gras Michael Karolyr lvegen der Erneuerung des Bünd- msverttages mtt Tcuchhland und ersuchte den Ministerpräsiden- ten, die benchrgende Erllänmg abzugeben, daß die Vereinbarunge« vem Abgeordnetenhouse mtterbreitet würden, „damft nicht ohna uns über uns entschieden werde". Ter Redner stellte sich auf ba* Standpunkl, man mühe vermeiden, daß kürlstig einzelne Staateu- gruppen einander feindlich gegennberstehen. Tie Schaffung Mittel Qiropas, die gugestrebt wird, würde ein großes Hindernis für dia Wiederherstellnug des Friedens sein. Soämn fragte Gras Karolüi nach ernem V r r e f des Monarchen an den Prinzen Sirius und ersuchte um Aufllärung, welche Haltung Czernin in dies«« Angelegenheit euigenommen habe.
und?^lt«rprLsident Dr. Wekerle beanttvortetr die Änftagm
jjdy kann den Interpellanten kurz aus die amtliche Mekbm« verweilen, welche nach der Zusammenkmift, die am 12. Mai im Hauptquartier stattfand, zur Informierung der Ocsfentlichkeit bekannlgegeben wurde. 2lbg. Lovaszy (Karolptt Partei): Tarvi rst nichts enthalten MftcistervrSsident Dr. We- rerte: EÄ kann auch nicht mck-r darffi enthalten sein, als <**
> ^^ikrkeit.) Tatsache ist daß anläßlich de« Bestches Serner Majestät Besprechungen über Teiitschlwid, Oeftev-
gemeinsam irrterestierenden Frageiß ^ W bcm Entschluß, daß
besteheiide Buiidesverhälttiis verlängert lMffallrechts und im Zentrum, Lärm und Bewemmg auf ^ LnLm) Tie Herrscher sind zu dem Entschluß grl
suü darilber geemigt, ihre Regiernnge- anw? nxyen , bafc he in dieser Beziehung Verhandllmgen anfnehmen und ** Vr ? n . Derwrubarwigen treffen. (Lebhafter Bei^L ® e V? 1 «^ e _ l Vertrag über diese Vereiiibarmra hrnausi die^ Verhandlungen loerden aber dem.) «Ochst erngeleitet. (Lebhafter .Beifall rechts und im Zentrums Knk^


