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ArrS FtirttLand.

aus Hel- rejtbe

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teicn -einen Aufruf, in dein die Mitbürger aufgefordert werden, im Hinblick auf Finnlands Bedürfnis nach Brrterer Stärkung und äußerer Kraft die MonarclIe-Staatsforin zu wählen. Ter Haupt- mmnd für diese Forderung ist die MöglüUeft, die notwendigen Beziehungen zu den Mittelmächten auftechMerhalten. Stockholm, 15. Mai.

,St>eitS8a D-rgbladct" meldet: Der

britischeKansulin Helsing fürs teilt mit, daß seine Regierung ira<fj Erfüllung der von England aufgesrellten Bedbigungen bereit sei, als Geschäftsträger Aöontgom-ery Growe nach Finnland zu

entsenden.

boot mät hoher Fahrt aus dem tnitaxn Aasen hervor und nimmt das U-Boot ratter Schnellfeuer. Vergeblich ver­sucht _ ba3 Motorboot das U-Bvot mit Toledos an- zugreistn und ihm die Ausfahrt aus dem Aasen zu verlegen. Au gleicher Zeit legen, etwa sechs Batterien auf beiden Ufern des Hafens, teils Flachbahngeschütze, teils Haubitzen, Sperr­feuer vor das U-Boot. Unbeschädigt durchfährt dies die ge,ähr- tiche Zone, lorrd bei Kap Colonne von ernet Hchbitzenbatterie noch­mals erfolglos lüngoderkt und taucht nsch etwa einstLndigem Ueberwass-evauf-enthaü im Aasen draußen im tiefen Wasser. Wieder­auftauchend mrd von Larloforte aus ablaufend, führt das U-Boot ein halbstündiges Gefecht gegen einen ftcrrf bewaffneten Bewachungsdampfer und beschießt die F. T.- und Signalstativn von Cap Sperona (Insel Antioco) mit beobachteter Tresfwirkmig.

Das deutsch-rumänische Wirtschaftsabkommen.

Das nunmehr veröffentlichte Wlomneen fjat 12 Artikel, in

beneo die De>r^lichtungen beider Vertragsschließender in wirk r sthaMcher Hrnffcht festgelegt --erden. Danach verkauft Rmnünien an die Mittelmächte seine Üeoei-schüsse an Getreide, Futtermitteln, Vieh, Fleisch, Geflügel, Gesoinstpflanzen und Wolle für die Ernte 1918 imd 1919. Ms Verlangen hat Rumänien die gleichen,Vcr- pfkichtungen für die Jahre 192026 zu übernehmen. Die Mittel­mächte müssen aber ihren Bedarf jedesmal bis zum 1. April des Jahres anmelden, nüdrigeusalls ihr Anspruch erlischt. Für Obst und Wein bleiben besondere Vereinbarungen vm-behalteu. Die Preise werden alljährlich von einer Kommission bestimmt, in der beide Teile gleichmäßig vertreten sind. Die vom rumänischen Staat erhobenen Zolle und Llbgaben werden zür Lasten des Ver­käufers in den Preis eingerechnet.

Nach Artikel 6 verpflichtet sich Rumänien ya Ausfuhrver baten, um die Erfüllung seines Vertrages sicherznftellen. Deutscch- land und Oesterreich-Ungarn vecpflrchen sich, nach Möglichkeit die Ausfuhr aller in Riuncinien benötigten Waren, Ganz- und Halberzeugnisse, Mohstoife usw. zu fördern. In einer Anlage werden die Preise festgesetzt.

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A«»bau de» Bündurffe» mit Orfterreich-Nngarn.

i. Köln, 15. Mai. Zu den Meldungen österreichisch-ungari­scher Blätter über die Verhandlungen im Großen Hauptgnartier erllärt der Berliner Korrespondent derKöln, Ztg.": Die Be­hauptung, eS sei grundsätzlich beschlossen worden, daß das neue Bündnis in die Verfassungen der verbündeten Reiche ausge­nommen werde, ist unzutreffend. Davon ist nicht die Rede gewesen. Es besteht vielmehr die Absicht, Verträge politischer, militärischer und wirtschaftlicher Natur zu schließen, die ein zusammenhängendes Ganze bilden und noch Möglichkeit zusammen unter­

zeichnet werden sollen. llnzchveffend ist auch die Nachricht. daß man sich l-ei den Besprechungen im

Großen Hauptgnartier auf die sogewrnnte österreichsch-polni- sche.Lösung geeinigt habe. Was die wirtschaftlichen Berl>andlungen betrifft, so sollen diese so geführt iverden, daß ihr Ergebnis keine ^kriegerische Tendenz enthält, sondern die wirtschaftliche zung mit unseren Gegnern ermöglichen kann.

Wren, 15. Mai. (WTB.) MeKmng des k. u. k. Korre- sponbenzburemts. Kaiser Karl richtete an Kaiser Wilhelm folgendes Telegramm:

Zn dem Augenblicke, da ich auf der Heimkehr den gesegneten! <«ven des Deutschen IReiehes belasse, ist es mir ein lvahres V^ens«dmriris. Dir iM nochmaligem^ wärmsten Gruß den lferz- Wsten Ä.«nk für die nicht nur so gütige, sondern auch mahrhaft rrnmLso-aftlrche Ausnahme auszuschrvchen, die ich gestern bei Dir ÖftoF 1 Wc. Äochblffrrevig: über unsere einverständliche l(i) ^ 0015 ^rzen und in treuer Freundschaft ,Mrf baüngeö Mode^chen" M. Karl.

W wm mtet e Kaiser Wilhelm mit nach stehender DepchLd:

^ stündliches Telegramm. Ich freue Mich heMich, daß Du von Deinem hiesigen Besuch so befriedigt bist.

> ^ ? E große Freude, Dich gesehen und in unseren!

aygehenderr Besprechungen mrfs neue uusave volle Ue berei n- Durwuug über die uns leitenden Zicke festlgcstellt zu haben. Ihre

DerwirVchung wird unstre^chen ÄT& K % Ä a,S Iffc&aft -l 'ich wohl bewußt, daß die Ansiedlung hoffe, bald in der Lage Au sein. Deiner gütigen Aussvrderuna nitfv j SS?* natwnalen Gründen,^ sondern!

r , ff- ror*r |W V U T'' »^'>'1 ^cycu yiutgcn. «jaj

bald m ^r. 2age zur sein, Deiner gütigen Aufforderung nach- Wtammai. Herzliche Grüße Zttra und Dir. Irr treuer Freundschaft

Wilhelm.

^ u llauo,. 16. Mai. (L. %.) Die hiesigen Blätter besprechen ^selegeErch d^e Zusammenkunft der Kaiser Karl und W i l h e l m Dre Trümne" hÄt es für selbstverständlich, daß der PauptgegenstarD der Besprechungen der beiden Kaiser die O f f e n -> Mve gegen Italien gewesen sein werde. In der Tat, sagt das Matt, der gegenwärtige Augenblick rst feierlich und entscheidend.

srnd am Vorabend der Wiedevaußiohme einer gewaltigen Offensive an der Westfront. ^

Aus dem Reiche.

Erhöhung des PDerses ftrr Hgser auf 600 Mk. für die Torlne.

Berlin, 14. Mai. (WTB. Nvchjmntlich.) Dm Staats­sekretär des Kriegsernährnngsamts hat eine An - v r d n u n g erlassen, wonach die Heeresverwaltung -nnnächtigt wird, für Aaser ans der Ernte 1917', der bis znm 15. Juni 1918 ein- Mießlich noch zur Ablieferung gebracht Ivird, bis zu 600 Mark für die Tonne zu bezahlen. Tie Anordnung ist durch die Notwendigkeit bedingt, für die Aartsutterversorgung des Heeres die letzten im Lande noch vorharidenen Aaser Vorräte mit größter Beschleunigung herauszuziehen. Es 1-andelt sich vor allem um die Ablieferung von unverbrauchten Saatgntmengen, ferner um die gerüngen Men­gen, die den Landwirten zur Pferdefütterung und zur .Ernährung bei der Bestandsaufnahme belassen worden sind und die von ihnen freiwillig im Interesse der .Aeevesv-crsorgirng abgegeben werden. Eine Llblieserung dieser Pcengen karrn nur erlangt werden, wenn em Preis gezahlt wird, der die fafyrtt Saatgutpreise deckt und die Wirkst ftlicheir Nacksteile und Risiken ansgleicht, welche die Land­wirte mit der Aergabe des letzten Riestes von Kvrnerfutter in Kauf nehmen müssen. Diesen GesichtsvmEtsn trägt die Pi'eis- ermächtiguny der Aeevesverwalttrng Rschivung. Rückwirkende Kraft rst ihr nicht bei gelegt.

ten die Pnism-Wernen.

<-^^d/rlin, 15. Mai. (WTB.) DerReichsanzeiger" veröffent- Ircht eine Verordnung des Reichskanzlers gegen die Preis­treibereien nebst Begründung.

LSndrrgeftllschaft Weftmark".

. .S^raßburg i. Elf., 15. Mai. (WTB.) Zur Berichtigung rn letzter Zeit Mrlchiedentlich aufgetauchter Nachrichten wird unS toi beteiligter Seite mitgeteilü: In Straßburg besteht unter der -^.^ 5 ^' West mark" eine Gesellschaft

mit beschrcmkter Hastmig, die den Erwerb, bcn Verkauf, die Auf- teuung urrd Zusammenlegung von Grundstücken sowie die Ans- Mhruug von Boden Verbesserungen insbesondere im lothringischen/ Grenzgebret zur Aufgabe hat. Daneben sott die Ansiedlung toi Bauern, Arbeitern und Handwerkern, wobei & r t e g s t e i l n e h m e r in erster Linie zu berücksichtigen sinh mrd die Gesundrmg ländlicher Kultur- wid Wobmrngsverhältnisse betrieben tverden. Die Tätigkeit der Gesellschaft ist gemein­nützig und auf Förderung der deutschen volksrvirtschasrlichen urid al 31 * Vr 11 ^re sseü gerichtet, beruht aber auf ge- ichaftlichQi Grund,ätzen. Das Stammlaprbal beträgt 7 500 000 Marc und ist zum größten Teil durch die großen provinzial orga- nrßerten Siedelungsgesellschaften aufgebrael)t, daneben besteht auch Betcuigung industrieller Unternehmungen. Vorsitzender d>es Aus- frühere Regiencngsprät ident in Frankfurt a. d. O. ^virlnchLr -Gelxnmer Oberregierungewat von Schwerin und leit en der GesthastssüHrer zurzeit der Geheime Oberfinanzrat und !? L * tE Ä 1 Sy^ !: lm iNnanzministerchmi Tr. Mepdenbauer. Tre Gesellschaft wird auch Grundbesitz französischer Staatsange­höriger erwerben und bestrebt fein, an die Stelle der vom Aus- lMch cckchangigsn kapitossschvachen Pächter selbsLwirtschaftende, leistungsfähige deutsche Landwirte zu setzen. Sie hofft auf bicfd Stoiiie dm llmdwirtschastlichen Verhältnisse besonders in Loth­ringen zu bessern. Es wird sicij hier in erster Linie um die A-n- legillig von gut, vorbereiteten Bauernweiden handeln. Daneben! wird die Schaffung neuer Stellen nicht vernachlässigt werdest ^ UH Wohl bewußt, daß die Ansiedlungj

Die Käfekarle in der Schweiz.

B-ern, 14. Mai. (WTB.) Am. 1. Juni wird die Käse- ^ Ü *J c I^Eraft treten. Die Mdnatsration für die Konfu- m^rven veträgt 200 Grmnm. Kinder unter rün>ei Jahren er- halten kerne Mse'karte. Selbsttorsorger, Vichhalter, Schwer- artoter und Landarbeiter während der Erntezeit erhalten ore aoppelbe Ration.

Der Zeeüieg.

Neue A-Doot-Ersolge.

Berlin. 15. Mai. MTB. Amtlich.) Im Sperr^biet um England wurden neurrdrngs von unseren Untersee. ^JIJ 00 Bruttoregitzertonnen feindlichen vandelsschiffsraumes versenkt.

^ AdrnürolstabcS der Marine.

Der glänzende Angriff eines deutschen N-Bootes rm Hasen von Carlofsrte.

Ueber den Vvrstroß des deut schen U- !t » | arI ° f°rte rsSbtmm)

bau fr Lj mter beä KavitLnleiitmmts Stein-

bfcri4 m^n,^v^' : « r U^Bovts-Kommandantm.

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2 - iüT 'F ^ am werung draua das U-Boot din-ck,

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w^ch. suis londwuNschastlich^echknscheu Gründen mit äußerster Vorsicht. ausgesaßt werden soll, da die dorchien Bodenverhältnisse! Mnz besondere Anforderungen an die Siedler stellen. Eine rm- ilton Blätter gegangene Nachricht, man beabsichtige

000 Ostpreußen nach Lothrürgen zu bringen, hat daher auf hiesige .Könner der Verhältnisse nur erheüernd^ gewirkt. Wer den preußischen Osten nur einigerinaßeu kennt, muß wissen, daß die dortigM Stellen ängstlich bemüht sind, alle Ostpreuß«! im Lande zu erhalten, und daß der Wimsch, nach dem Wester des Reiches auszicwandern. in Ostpreußen nirgends bestcht. Im übrigen fehlt es der Westmark keineswegs an Nack/frage. Die Reize des Landes haben bei vielen Landwirteii, die Lothringen) durch den Krieg kennen gelernt haben, den Wunsch erwecll, sich kner seßhaft zu machen. Eister besondereil Werbetätigkeit im Osten unseres Vaterlandes wird cs daher nicht bedürfeii.

Erzberger.

DieS chlesische Vvl kstzei tnn a", die bisher ErAbergers Politik scharf verleidigte, erllart jetzt: Dve Zentrumswählerschaft hat cs satt, ihre Partei und ihre Fraktion darunter noch tanger lmden zu lassen. Mir hoffen zuversichllich, daß der LLbgeordriety Erzbevger. desseil Verdienste um die Partei und das Baterbind keiireswegs bestritten werden sollen, künftiq^M eine mich in seinem Interesse gebotene Zurückhaltung beobachten wrrd. Srmst würbe es an der Zeit sein, daß maßgebende.Stellar der Partei sich damit befassen dürften.

Ares

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sSatÄis»S*S''SSÄä;;:

^J U LV m,l r r DetvnaA.rn

d^^«Eeffern in iveißen Rauch,

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q«i r, t, ' i-rneren Achen dreht, um einen französi-

Aen McrmaAch-mcr zu vcrnichwi,. jetzt Schlag «teBentmAmg em. Es wird schnell heil. T,>

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^ ürc ^ UT m * der N^olenbatterie von TarUtolc, deren Feuer vom U-Bsst mit

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Gießen, den 16. Mai 1918. Ludendorff-Sprnde. Wir verw-eistn mtfn* ßtfeT mrch auf den heutigen Aufruf im Girszener Anzeiger und machen darauf aufn^rksaw, d-ah in unserer Geschäfts­stelle än-e Einzeühnungsliste offen liegt. Der Verleger des Giestm-rr An.zeigers hll die Zeichnung mit dem Betrag von 1000 Mark eröffnet.

Amtliche Pers inalnachrichten. Der Groß- herz-og empfing Kunr Vortrag: den StaaLsnriwister Dr. v. Ewald, der: Kabinettssekretär Dr. V. Giss; außerdem den Grafen v. Hardeirberg, den Ministerialrat Dr. Wagner, den Oberfinanzrat Cinnrerling, den Vürgernreister Muelter, den Jnftizrat Dr. Bender, Ständigen Rat für Knnstpflege im Groß Herzogtum Hessen, und den Zugführer Rager vom K. u. K. Jnfanterie-Neginrent Ernst Ludwig, Großherzog von Hessen 'und bei Rhein Nr. 14, Wien. Das Ehrenzeichen ^ ltr , K | Mitglieder freiwilliger Feuerwehren lmürde vom Groß-

deri Feito ^rascK v^iehen: Johann Jakob Verth, Georg Aoam Ros-

ieschnellfelleraus I ^s^f Ersenhapät, Martin Burckhardt Deith, sämtlich - Ku Oder-Wollstadt

Jubiläum. Bahnschlosser Hch. L e h r m u n d feiert heute sein Mjühriges Dimrstjubilnum.

** Die Goldankau fstelle Gießen bittet uns mttznteilen, daß ihre Hseschästsräirme am Samstag den 18 und Dienstag den 21. d. M. geschlossen ist.

** Dieb stahl. $n den verflossenen zwei Nächten wur­den rn hiesiger Stadt mittelst Einbruchs drei Eimer Butter fünf Hübe Zucker, eine Kiste Oetf<Ä*>t?wm, 25 Pack Zwieback'

. Ps^lnd dürre Zwetschen, 30 Pftrnd Suppeirnudeln, 10 Serben Speck und ein Schinken gestohlen. SackMenliche Mit­teilungen Nimmt die hiesige Krimilralpolizei entgingen.

Zum Verkehr mit Kafseersatzmü teln Durch Verordnung vom 16. November v. I. ffttb bekanntlich HE-

Preise für Kaffversatzmittel festgesetzt wv'.-den. Die Kommunal verbände und Gememden waren, ermächtigt, bis §mw 15. Mär> d. I. Lljusnahmeii von. deur Höchstpreis für Kaffee-Ersatzmittel MM« lassen. Die Bestandsaufnahme, welche zum 15. März d. I. erfolgt ist, hat ergeben, daß sich hei Ablauf jener Frist teilweisü noch größere Mengen Kaffeersatzmittcl im Besitz der Kvnrmunen, BezirrsMttralen und des Handels befunden haben, deren Ein­standspreis in der Regel den Höchstpreis um ein .Mehrfaches übersteigt. Diese Mengen sollen nach Möglichkeit in die alb- gemeine Rationierung einbezogen werden. Der Staatssekretär des Kriegsernährungsamts hat deshalb die zuständigen Landesbehör­den ermächtigt, die bei der Bestandsaufnahme bei ihnen ange­meldeten Mengen in Anspruch zu nehmen und nwer Einleitung von Maßnahmen, die ein 9wchschieben erneut widerrechtlich her- gestellter Ware verhindern, zu einem höheren Preise als dem Höchstpreis in den Verkehr zu bringen. Die Nachprüfung der von den derzeitigen Besitzern geforderten Preise ist Sache der lieber- nahmestellen, die sich hierbei, soweit erforderlich, der örtlichen Preisprüfungsstellen bedienen werden. Die in Anspruch genom­menen Bestände sollen ausschließlich für die rationiette Versor­gung der Bevölkerung verwandt werden. Sie werden nur zur Hälfte auf die den Kommunalverbätocn nach der allgemeinen 9iatwnierung zukommenden Mengen Kasfeeersatzmittcl des Kriegs- ausschulsl^ angerecl)net. Es wird ihnen hierdurch Gelegenheit geboten, über die Mengen, die aus Grund der allgemeinen Ratio­nierung geliesett werden, hinaus eine bessere Bersorgurig ihrer Bevölkerung yu ermöglichen.

** Erzeugerrichtpreise für Frühobst. Die Reichs-, stelle für Gemüse und Obst, Verwaltungs-Abteilung, hat im ,,Reichsairzeiger" Nr. 106 Erzeuge rrichtpreise für Frul-obst be- karrnt ge macht, die als Grundlage für die von den ottlicl^en PreiK- Lomnüssionen ststzustellenden Höchstpreise dienen. Diese Preise bleiben etwas hinter den Vorschlägen der von der Rerchsstelle für Gemüse und Obst veruomnienen Sachverständigen zurück. Gerne teilweise Erhöhung der Preise gegenüber dem Vorjahre hat sich ledvch als notwendig erwiesen, da die Erzeugungskosten gestiegen sind und die Preise des Vorjahres insbesondere bei einigen Beeren- sorten nicht genügt haben, um Ware in der erforderlichen Menge auf den Martt zu bringen.

** DaL Kreisblatt Nr. 55 enthalt Verordnungen mber: Schmiermittel, GemüsevLrsorg'nna, Unterbringung der Stabender, Preiserhöhungen durch Vereine, Ackerquecken, Laudespolizeiliche Abiruhme, Versorgung mit Frühkartoffel^ Lieferung von Kartoffeln, Vieh lMrdelsvertond.

Landkreis Gießen.

O 15. Mai. Musketier Friedrich MübuS,

Inhaber der He,,ischten Tapserkeitsmedaille, erhielt das Eisern« Kreuz 2. Klasse.

^ J ? 11 ? n, r Grne mfrnrterte Schwindlerin hat

es vor etiua 4 Wochen verstunden, hier und wahrscheiulch auch in anderen Orten Leute ynx Aebergabe von reperattirbedürftigen:

bewegen. Sie stellte die Preise hierfür verhältnis­mäßig billig, nannte ihren Namen und gab an, in Gießen Wohwi man ihr die Schirme ohne Argwohn übergab d« Z«l der «igExn Zurückbringmig abg-laus« ^ ttrtt baß der angegebene Name in Gießen gar ntct-t existiett^ und man einer Schoindterin zum Opfer gefallm ist

oyWTf sSi Die Hessische TapstrkeitsmedailVe

erhielt lder Seminarist Hcnrnch V o l za p fe l.

. . Kreis Büdingen.

rrk-^t s ^ ' 15 Mai. Das Eiserne Kreuz erhielten der

S^tze Karl.,Huter, der lGefrciie Willy Glaeser und der Schutze Ludwig K n a s. O b c r -Mock ß a > t ?>i r c-viTirrf^ Tapstrkettsmedcnlle erhielt der 6-efreite Karl Harth Zauern heim. Me Hessisch Tapferkeitsmetolle erhielt der ^ ^ ~ ^E a tba ch. Zu Unteroffizieren wurden

befo^t dre (Äfreueu Zimmer und Bollert, beide Inl»bec ^s Ersehn Kreuzes und der Hessischen Tapstrkettsm^aMe. imtt BachO^'"' däuh 2V,uchriger Michterfüllung starb der Jäger

^ Kreis AlSfelV.

ZlVErtenrod 16. Thai. Bon den drei S^ttn bet hiesigen Familie Bloser rft letzt aer älteste für das Vaterland «> fallen, nachdem vorher der Ivette den Heldentod erlitten hvt Kreis Friedberg.

16. Mai. Verhaftet wurde die «u$ torenbura stammende 29ialmgc Frida Becker, die sich bei bttzsen Geschäftsleuten für über 2000 Mk Ware und Geldbettäge erschwmdelte. ^

15. Mai. Das Eiserne Kreuzi'. nhrelt der Müsketter Ludwig Balzer. Weckesheim Die Hessisch Tapstrkettsmed.ulle erhielt der Pionier Wilhelm ^ ^ ^* U e .~ . Re i chelshe im. Den Heldentod starb lvrch' KweiM)i7iger Pffichderftillung der Musketier Heinrich Meier, ^nl-aber des Eisernen Kreuzes. Stamm heim. Die Hessisch Tapferkeitsm-edaille, früher das Eiserne Kreuz, erhielt der Grenadier Hernira, Schnee berge r. Nieder-R os ba ch. Durch enrert Zolltiess<>r starb den Heldentod der Kanoinei- 9lugust K öb el. - O ber-Eschba ch. Zum Unteroffizier befördert wurde der ^ Lehrer Leng fc lder. Kai che n. Das Eiserne Kreuz erhielt ^ to Vrzewachtmeistrr Lehrer Heinrick> Spitznagel. Ober- Die hiesige 2klassigc Schule zeichnete zur 6. Anleihe 13 300 m. (7. Anleich 10 500 Mk.)

Stürkenburg und Nheinhessen.

^ Mainz 15. Mai. Im Alter von 75 Jahren verstarÜ heu^ irüh der städtisch Beigeordnete und Kvnrmerzienrat Kwl Haffner.

Hessen-Nassau.

. mr. Frankfurt ä. M., 15. Mai. Professor Rausenbevger. eta geborener Frankfurter, der Erbauer des Kruppschen 120-Kilo­meter Ferngeschützes und der 42-Zentimeter-Mörser, erhielt bei Kronenorden 2. Klasse am weiß-schwarzen Band.

K P. Io. Mai. Die vor einigen Wochen!

an to woNyabenden Mttbürgerinneu gerichtete Bitte, zugunsten! des Mutter,äuches und seiner Mntterchime eine Perle aus ihrem M Mtcn, hatte guten Erfolg. An diesemPerlenopfer^ havm ftch 299 Frauen und Männer bettüligt, außerdem lautbar ^ b«r g-espendet. Die Verwertung der Perlen im nttp.' tvalen AuÄanse ist bereits in die Wege geleitet.

Mai. Die Vttrtterberattkngsstellen deSk Krei)cs Limbrn:g erfreuen sich eines steten Zuspruchs. Bis zum Ivrrl 1918 ist die Beratmigsstelle in Limburg 1026 mul. die in Elz 804 mal, to nt Hadamar 373 mal, die in Ellar 434 mal und die zuletzt in Elz erössnete 16 mal besucht worden.

X Schlüchtern, 16. Mai. Einbrecher statteten dem Vereins- Lazarett I euren Besuch ab Und stahlen etwa 80 Laib Brot. 25Pfd Schweinessleisch, Decken und Vorhänge. Ein von .Hanau chrboi- geholter Polizeihnnd nahm die richtige G;n,t auf, so daß man die gestohlerven Waren unter Laub per, leckt vor finden konnte Kurz daraus ivurden aus dem alten Lazarett II sämtlich Würste und Eier, sowie auch Fett gestohlen. Auch in diesem Falle arbeitet« der Polizeihund mit gutem Erfolge, so daß es wohl gelingen dürste, die Diebe zu ermittellr.

fc. Vom Main, 15. Mai. Tic Leich des am 21 Marz auf dem Felde der Ehre gefallenen Erbprinzen Ein ich zu Leiningto wurde unter Beteiligung der Bevölkerung in die protestantisch Kirche zu Amorbach übermlytt. Der Gedächttlisgottesdienst fand ebenfalls vor äußerst zahlreicher beider Kowessionett

statt. In der Nach erfolgte die UeberMwung des Heimgegangento in die fürstlich Fmurliengrust in Waldlern in gen ^ Der Erbvrim war ein Urenkel der Mutter der Wnigin Viktoria von Groß, britmrnien und Irland, der Herzogin Viktorie von Kent Witt« des Fürsten Emrch zu Leinürgen, geb. Prinzessin von Sachserv Kvburg.

fc. Aus Nassau, 13. Mai. Uitter dem lmrten Winter 1916/17 haben die BarrmpflanMigen der Bezirksstraßen stark zu lechn gehabt Insbesondere lMben die Mwrnbäunre, bk vor Eiw tott ber letzten Fwstpmode schon im Safte standen, stark Frost> platten ^erhaltm. Ob sie oiesc Froslschäton überwinden \vetbav konnte brsi^ck "och nicht sestgejtellt werden, es ist aber zu to fürchten, daß Tausende von Ahornbämnen an densellreu

werde»».