Ll. M
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lb8. Jahrgang
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p-stscheSkonw: Zraalsutt a.M. \\m
Seneral-Anzeiger für Oberhesjen
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'lenen.
Die deutsch-niederländische El
(WTB.> Trotzes Dauptyuarlier, 6. Mai.
(Amtlich.)
Heeresgruppen Kronprinz Nupp recht und
Deutscher Kronprinz.
Im flandrischen Kanwfgebiet flihrten vir erfolgreiche Untern chnmngen durch. Ein feindlicher Teilangriff südlich wnt Lokcr scheiterte. Am frühen Morgen vorübergehend heftiger Artillerielampf zwischen Ypern mch Bailleul. TagS- über lag nur der Kemmcl unter stärkerem Feuer.
Auf dem Südufer der Lys, am La-Bassee-Kanal und i.a einzelnen Abschnitten des Schlachtfeldes beiderseits der Ärmme lebte die Feuertätigkeil am Abend auf. Erkundungsgefechte und Vorstöße in die feindlichen Linien bei Hangard und südwesllich Brimont brackftcn Gefangene ein.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
IN Vorfeld kämpfen mit Amerikanern südwestlich von Blmnont und mit Franzosen am Hartmannswciler Kopf machen wir Gefangene.
m
Von den anderen Knegsschguplutzeil nichts Neues.
Der Erste Generalguartiermcister Ludcndorff.
*
Der Avendbericht.
Berlin, b. Mai, abends. (WTB. Amtlich.)
Don den Kricgsfth-auplützen nichts Neues.
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Das der Zukunft ist noch nicht gelichtet, aber
unser Kriegsweg hat durch einige düstere Schluchten wieder einmal zu freien Lichtungen und tröstliche:: Ausblicken geführt. Die holländische Regierung teilte ihrer Presse mit sichtlicher Erleicküerung den Inhalt des mit Deutschland glücklich erweichten Abkommens mit, und es liegt in ihrer Darstellung ein gewisser Triumph, der durch die tapfere Ankündigung, daß fortan wieder Soldatenbeurlaubungen statt- ftnden flofinttat, noch eine befonbcr* Farbe erhält. Wir können, da wir in Einzelheiten nicht eingeweiht sind, schlecht urteilen, inwieweit unsere deutschen Interessen durch den neuen Vertrag in der wünschenswerten und beabsichtigten Werse gefordert worden sind. Wahrscheinlich sind auch unsere Unterhändler zufrieden, daß eine Klippe der Berstiuv- '.nung hat umsegelt werden können, und uns fft Zufuhren nach Belgien aus dem Wege über Holland erhalten einige Freiheiten, Vie wohl als Ausgleich für das zwangsmäßige Entgegenkommen bewertet werden können, das Holland bcY Entente in den Schiffahrtsfragen erweisen muß.
Auch im Osten sind die Näder unseres Wagens nicht stecken geblieben. Die Auseinandersetzungen im Hauptaus- schuh über die Verhältnisse in der Ukraine haben zu der Klärung geführt, daß unser nicht ganz leichtes Werk dort seinen Fortgang nehmen kann. Wer nicht arbeitet, soll auch incht essen, so heißt es schon in der Bibel, und unsere Brotgetreidezufuhr aus dem neu gegründeten Staatswesen geht natürlich nicht so flott vonstatten, als wenn wir mit dem Lande schon jahrelang ein gutes Vertragsverhältnis gehabt hätten und dort statt des Schwertes Spaten und Pflug tätig gewesen wären. Einige unseren militärischen Verwaltungsorganen nicht mit übermäßigen! Vertrauen begegnende Blätter freuen sich darüber, daß „fortan" die Militärverwall- tung, bevor entscheidende Schritte getan werden, fid) mit bet zuständigen politischen Behörde ins Einvernehmen setzen soll, während bisher, wie es scheint, nur „rechtzeitige Mitteilimgen" in dieser Beziehung stattgefunden haben. Man darf jedoch nicht vergessen, daß es sich
hier vorwiÄfeno noch immer um Kriegsarbeit handelt. und wer hierbei geschickter und wirksamer urteilen und zu handeln versteht, der General-
feldmcrrschall v. (Sidfipra oder Herr v Stumm, das kann doch nicht ochne weiteres „grundsätzlich" entschieden werden. Die Hauptsache ist, daß Wir für die nächste Zeit mit den nötigen Zufuhren versorgt werden. Bisher liegt nicht die geringste Veranlassung vor, an der Tätigkeit des General- feldmarschalls v. Eichhorn etwas austzu5etzen, denn der neue Hetmern nnd Diktator der Ukraine soll ein deutsch freundlicher Mann sein, und die Dinge nehmen ihren günstigen Fortgang.
Auch dem Reichskanzler Grafen Hertling brauchen vorläufig keine Wollen des Mißtrauens entgegenzufliegen. Er läßt heute daS engtisthe Gerücht von der angeblichen deutschen Friedens^sfensive in der Presse und durch den zuständigen Unterstaatssekretär gebührend zurückweisen, und diesmal ist sich wirklich, die gesamte deutsche Welt einig, daß Lord Cecils Ränke altzu plump gesponnen sind, um irgendwo zu verfangen. Sogar der „Vorwärts" läßt dies durch- blicken, allerdings versäumt er nicht den obligaten Hinweis, w Sozialdemokratie sich jederzeit bereit fände,
den Kriegswahnsinn durch einen „Akt der Vernunft" zu bc- :ettlgen. Herr Scheidemann und seine Leute haben gut reuen: wir ivollen ja nicht nur Frieden, sondern einen n k C71 Frieden, und was „passend" sei, darüber will dch: Engländer ja überhaupt nicht diskutieren. „Vernunft Wohltat Plage": das könnte auch beim „Vor- ^ürts der Fall sein, wenn sein „Akt der Vernunft" keine gleichwertige Bemühung auf der Gegenseite findet. In einer Auseinmrdersetzung mit einem französischen Genossen na- m^us Leoas rxrcipahrt sich denn auch der „Borivärts" dagegen, für dre Interessen der Entente tätig sein zu wollen: ,jSxba§ und den ihm Gleichgesirmden kmmten tvir es erst vecht macken, wenn wir für den Sieg der Entente arbeiteten. Da 9 werden wir uns aber überlegen, teils dieferhalb, teils außerdem, rvenn wir Führer der Entente wie Elemenreau und Lord Robert Cent betrachten."
Der Sfterreichisch-nngarische Tage-Sericht. Wien, 6. Mai. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:
Südwestlicher Kriegsschauplatz.
Rege Artillcrietätigkeit.
Der Chef des Genrralftabes.
^ » *
Vas drutsch-ho8 ndifche Abkommen.
Amsterdam, 5. Mai. (WTB.) Wie den Mättern aus dem Haag gemeldet wird, gnrg der Zweiten und Ersten. Kammer 'Lern m später Abendsvm.de fvlgeiede schriftliche Atttteilung des inisters des Aeußcrn zu:
Spannung, die tu dem Verhältnis zwischen Holland imß Deut?ckÄaud eine Zeitlang bestanden (jol, ist behoben. Die d<mtschc Regieru-rg verlangte von der hvllä.rdistl^r >Regierung ewige Vcuh- regeln, du in ihrer ursprünglichen Fcmn nur teilweise für die DermNigurrg in Betracl^t iämen. Sie verbürgte .
1. die Wiederanstvahme der feil dem U>. November 1917 em=
gefüllten Tuvclifuhr twt Deutsck^and nacb Belgien auf niedcrlän- disäLn Wasserwegen van Sand imd Kies und Steinschlag, ohne ans die Bedingung der holländischer Regierung einzugehen, daß xunLhst durch eine Kommission v^n Sacho er ständigen in Belgien obre Untersuchung darüber angestellt werden sollte, wie früher das durch^cgühttc Material vern-endet wurde. Gegen eine derartige T-uvll'Euhr imbesck»räntter Mangen ahne >bontrvlle wehrte sch die hvlländisäne Regierung sofort, da sie ihrer ivohl- bekalmL'cn AXifsasdarg von ihren dteutralinüSvflüt'Mr widersprochen haben würde Dia deutsche Regierung .nannte daraus selbst eine Hälhstsifsar für bk -u gastattondeir ln nänrlich 1GOO 000 Dormecn pro IplTr. Damit antfielen stir die l)vlländisä)e Negrerrük-g die vrinZipi'cllen Bedenken, ifc sie äußerte. Denn die vixr der derrtsäMr Regierung gena'.rnte Ziffer bli:b unter dem Maximum, das sie in ihrem, Heu l^enaxilü-talcu bekannten Schciftkvechscl als für die gewäheckiche Unterhaltlnrg und Repsratnr der bel- jgisckxA Straß«! be-zeichjuet hat-e.^ Tie holländische Re-
g-rrnna konnte darum crch ohne Scliwierigkeit die von ihr in letzter Fnstanz ar^dellte Dediwprng fallen lassen, daß eiTle ÄmtroN- Sonrmisston in ÄÄgven -u gelassen lverden müßte, ehe die Tnvchßchr
«lsgrrvmmen tverdcn konnte, eine B^kg'tnrg, die die Rregieru-ug jetzt für unannehmbar erklärt hatte. Die hol- lärbtffyt Regierung hat diese ^tegeluug um so eher armehmen kürmm, da ans ihr Erfuchm. .die deutsche Regierung sich bereit «rklüM >hcrt. die N i ch t v e r w" ii •') n w *■ der hurchxustch'e «den 9.ua- t-ervalien für militärische Zwecke in auL^-nwechselndeu Nottat auSdrücklch sestzußpen:
2. verlangte die dcartsche R ^ie amg unbehinderte Ausfuhr Von Kies mcs Holland nach Äelgien bis zu dem Höchstbetra^e van 250000 Tonnen nronatlich. Es war neulich hierzulaaide irr- folge des seit kurzer Zeit bestehenden Din-chsuhrverbodtz die sonst freie L^uSsiuhr von Sand und Kies sehr ersckMert. Auch gc:irn die Be- wMigung dieser Forderung, die ein Produkt des holländischen Bodens betraf, das keinem Wissnhroerbot unterliegt, hatte die holländische Regierung Seine prinzipiellen Bedensni.
3. Wurde die W iederau f n a hm e des seit Beginn des Krieges von der deutschen Regie^mg selbst eingestellten Güterver- lsehrs für die Eisenbahn zwischen Belgien und Deutschland über R»ernvond verlangt. Dagegen konnten von nie>cAänrisck^er Seite Äeine Bedenken erleben werden, da sie nach dam Vertrage nr'vt Dcutschlar^) vom 13. Il!ii 1874 verp<lich^. ist, diesen Bahnr-erü'hr z!u eruröglichen. Tie deutsche Regierung 'ver2am7te freieDurch- f.u hr aller Güter nnt Ausirahme von Flugzeugen. Wallen nnd Mlmition. Bon Trup^t^ntuar-spcrten war nicht die Rede. Die hoi- laudische Regierung durfte pkex we-en des im Artikel 2 ihre? sl^eutvalitätserllärnng ausdrücklich Mrsgespwchenen völ?e.rockMchen Grundsatzes feine Durchfuhr von .Heerestwovümt gestatten. Sie teilte deshalb der deutschen Regiertma mit, daß diese Ausnahme unbedingte Doraussehung für die Zulässdüt du Tcirchftrhr über Land bilde. Tf.e deutsche Regierung l«t jetzt erMrt, daß sie dies«! Bedingungen für die Durchfuhr xustimma, jmb hat sich <md> mit der von der holländischen Regierung gewünschten Umsckxreibung des Begriffs „Waffen", der alle zur Bewaffnung und Ausrüstung notwendigen Gegenstände uiniassen soll, einverstanden erklärt.
4. wurde eine Vereinfachung urü) i^schlennigung der vom der holländischen Regierrrng getrosfemnr Maßnehmen zur Abwehr der unerlaubten Ausfuhr an Bord der durch- imb ausfahrend«^ Rheinschiffe. die nach »Ansicht der deutschem Negierung die durch den Rl-einschifsahrtsvertrag garantierte freie Fahrt sehr behinderten, verlangt. Die lwlläröische Rezierung-, die dies selbst crwünsch f-amd, hat es auf sich genonnneir, alles zu unternehmen, um die beanstandeten Behinderungen aus dem Wege zu Zäumen, und zwar durch Versiegelung beim Verladen in Deutschland unter der Aufsicht von holländischen Beamten, durch Ueberwachung an Bovd imb rasche 26usllarierung, dies alles, ol^re vn geringsten mls das ihr veiüragsm ästig zu stellende Recht aus >?ontrolle zu verzichten. Die holländische Regierung steht im dieser Frage noch nnt der Berliner Regierung in GedmikerranSttrusch.
Schließlich ist die dvrstsche Regreruma aus Ansuchen der holländischen von ihren anfänglichem Besck-tveroen gegen die Vorschriften abgegamg?n. die durch die niederländische Regierung den holländischen Bemnten in Belgien erteilt worden sind und nach denen für aus Belgien auszuführende Waren die Erklärung, daß sie nicht nmlitärische Vorräte, .Kriegsbeute und requiriei'te Waren sind, nicht abgegeben werden darf, wenn es sich um Güter handelt, die der Remüsition unterworfen sind. Die deutsche Negierung gab zu, daß diese Vorschriften keinen Anlaß zur Bescl-werde gäben.
Beim Beginn der nächsten Woche werden die militärischen Urlaube wieder erteilt imb den Truppen wird die arrch wirst übliche Bewegungssreihci! wieder zugeftanden iverden.
52 frauzöfische Diviflonen infolge der euglifchen Niederlage eingesetzt!
Berlin, 6 Mai. Die Grüße der deutschen Gr- f-olge wird wirksam dadurch beleuchtet, daß auf dem Schlachtfeldern der Gomme und in Manüerir General Fv ch geqftvunrgeu ^mcrde, den grAßten Dell feiner Heoresreserve zirr Unterstützung der geschlagenen Engländer einzusetzen. Es Wurden bereits 44 Inf an teried i'vis tonen, damr-n- ter drei zum z-lveiten Male, und außerdem fünf Kavalle- rtedivisimren in den Kampf gowvrfen, insgcsantt also 5 2 franzüsischc Divisionen infolge der englischen Niederlage eingesetzt. Jede dieser Divisionen hat während der derdtschen OfferPve und ebenso im Laufe der Uchbreicheu stets. verLebMM .krairMMen
griffe aufs schwerste bluten müssten. Me nDig die frrntzj>- srsche Hilfe für die Engländer war, geht daraus hervor, daß von den gesamten 59 enalrschen Infauteriedivisionen in Frankreich bereits 53 an den Gwoßkanipffrorrten und von diesen 23 Kveimal und zwei Divisionen sogar dreimal eingesetzt werden rnußten. Im ganzen also hat England 80 Divisionen während der ganzen deutschen Offensive in den Kampf geworfen. England und Frankreich haben im ganzen bereits 132 Divisionen an der von der deutschen Führung erUmnrgcmen Front in die Schlacht gefiihrt. Die bägischen^ portugiesischen und ameritaniscl^ea Truppen sind hierbei nicht eingerechnet.
Die Zerstörung von AmienS.
Lugano, 7. Mai. (L.-A.) Der Korrespondent des „Secolo" besuchte Amiens und berichtet darüber: Der Anblick der Stadt ist niederschmetternd. Amiens geht seiner völligen Zerstörung entgegen. Der fünfte Teil aller Gebäude wurde bereits getroffen, darunter die Präfektur, das Rathaus, das Museum. — Die Straßen liegen voller Trümmer. Die Bevölkerung hat seit vierzig Tagen die Stadt verlassen, nur sehr wenige Leute sind zurückgeblieben.
Ein deutsches Dementi.
Berlin,' 6. Mai. (WTB.) Die aus Amsterdam dev» breitete Meldung englischer Blätter, wonach ein Holländer im Austrage des Staatssekretärs v. Kühlmann einer hochgestellten Persönlichkeit der englischen Regierung bestimmte Friedensvorschläge gemacht habe, beruht auf völlig freier Erfindung. Die an die Meldung geknüpften Schlußfolgerungen der englischen Presse erledigen sich dadurch vvn selbst.
Berlin, 4. moi. Der Unterstn-a tssekrvtär rm Auswärtig«« Amt FreiheiTr v. d. Bus sche-Haddenhausen gewährte einem Dert'eier von W. T. B. folgende Unterredung:
Lord Robert Cecil hat es für nötig beftnrden, sich ein«! Vertreter des Rsuttnschen Bureaus kämmen &u lassen, um sich ihm aegenüber über eme angeblich bevorstehende Friedensoffensive Deutschlands zu äußern. Der englische Blockademim'st« gehört Zu den englischen Staatsmännern, die ihre Stimmen zu erhebnr pflegen, wenn die englische Regierrrng rn irgendeiner Ui^rgcnehnsen Lage durch Redensarten das Master trüben möchte, um ungestört darrn fischen zu können. Mit seinen Aen^runse» pflegt es dibei Lord Cecil meist nicht sehr genau xu nehme». Bekanntlich ist er es genasen, derpie Lüge von den Kadaverver" wertungsan st alten mid^der angeblich bcabstchtiglrn Ern- fühnmg 'der Doppelehe in ^teiltsÄand politisch .ruszuTvertenl versuchte. Lfträ) das phantastische Märchen von den angebliches Plänen Deutschlands in Ostsibirien hat Lord Robert Cecü seinerzeit in durchsichtiger Absicht zur Wahrheit zu stempeln ^versucht.
Neuerdings erklärt Lord Robert Eecil, Deutschland werde nach etwaigen Misrerft>lgen seiner Waffen im Westen zu einer vornehmlich gegen England gerichteten FrvwenSofftnsive seine Zuflucht nelnnar. Englische Staatsmchni-er sind in diesem Kriege bekanntlich schlechte Pvrpheten gewesen. Lord Robert Cecil spricht daher aus Erfahrung, wenn er es ftir äußerst unvorsichtig erklärt, irgend etwas, was mit den: .Kriege zusanmvenhängt zn prophezeien. Seine Lleußerung gegenüber dem Neuterschen Bureau ist daher nicht als Prophezeiung Über ein ihm unbekamrtes Verholten der deutschen Regierung an szufasten, sondern sie nruß wie alle Aeußerungen englisch«- Stt.atSmäevrrer, in erster Linie nach den mnerpolirischen Vor- HR Missen Englands und seiner Bundesgenossen beurteilt werden. ^ Es ist bekannt, daß die Erfolge der deutschen im Westen, die noch keineswegs ihr Ende ct> reicht haben, bei der Entente einen genaltigen Eindruck hervorgerusen haben. In England ist man sich in weiten Kreises darüber llar, daß d« Entente schon mehrfach den pshckwlogischen Movlcnt zu einem Fri-edensschlnß verpaßt habe. Tie Schuld daran wird den Regierim«?en der W-estmächte in die Schuhe geschobeir- die sich, wie die bedmnten von ihm abgeschlossenen Geheim verträgt beroeiseu, imperialistisch.' Eroberungstziele gesetzt lysb^rx, um derentwillen sie den Krieg bis zur völligen Niederlage der Gegner wcitcr- fuhren wollen. Man richtet Fragen au Herrn Lloyd George, der dieses Verhalten rechtfertigen soll, aber Lloyd George bleibt seinq Anlloort schsidig.
Hrrrn Elenwnceau macht man zum Vorwurf, daß er in halsstarriger Berfvlgimg unerreichbarer EroliernngSpläne der französischen Nation rr-citeres Blutvergießen nicht ersparte. Die Be- lMiptisig Lord Robert Cecils, Deutschland lverde, der Not ge-^ horchsnd, eine Friedensoffensive unternehnien, weim es ihm räckL gelänge, die Verbilndeten niederzukämpsen, ist das neivste Mittel, mit dem die EntentestnatsmMrner das Kriegsfeuer ihrer Völker^ deren Glaube an die Gerechtigkeit ihrer dfleitm Sache im Schwürden ist, anZnfeuern suchen. Möge sich das englische Volk mit solche« Manövern auseinandersetzen, wie es wll. Vorderhand haben die Waffen das Wort. Es gllt, den Vernührungswillatz unserer Feinde^engen unsere Existenz und gegen unsere Nnveri sehrtheit mit Wptem Eisen zu brechen. Gewaltige Erfolgo l)abcn wir erreicht und wir MtcEat mit festem Vertrauen auch izi die Zukunft.
Eine Aeußerung Slopd George».
Rotterdam, 7. Mai. (WTB.) Aus London wird fa* richtet: Lloyd George, durch einen Vertreter des Reu- terschen Bureaus nach seinen Eindrücken bei den alliierten Heeren befragt, erklärte: Ich habe Fock), Haig, Pctain, Pershing, Bying, Rawlinson uird andere Offiziere, die wichtige Posten begleiten, gespwchen. Alle sind voll Vertrauen. Ferner sprach ich eine große Anzahl von niedrigen Offizieren aus ihren Trnpperwerbäirden, auch Soldaten, die in den letzten sechs Wochen in der Feuerlinie gelegen und cs dort gewiß nicht leicht gehabt hatten. Llber auch ihr Vertrauen war wunderbar. Bei ihnen gab es weder Pazifisten raxfc Pessimisten.
* . *
Englischer Bericht aus Oftafrika.
vom 3. fei. Der Vormarsch tonferec Wbvmien an der KSsti dauert seit dem 27. April auf einem sehr scktvierigar (Wäre*» an, das mit dichtem Gestrüpp und Bamdusnohr und SüntzchR! frfrsft üh Eine imstwer ^LbterkwEN, die die ftiudl^he !


