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Erstes Blatt

M. )ahrga«g

Samstag, 4. Mal *9$

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Ein großer Erfolg m Mnland.

VochenrÄckMS.

K« den letzten, etts-Z ft-ofti^ FrMirrgskugen sttrd mich Xncltrtei Keime und Saaten gelegt tworben, die das Gedeihen des politischen Ackers in der Krtegszert der wLr ja noch eine gute Weile rechnen müssen, sici-ern sollen, fcrifr] bringt Leid, Nvt, Sorge, damit müssen nnx un5 mm einmal abfindcm, uni) befriedigt dürfen wir erst dann sein, wenn es gelingt, die lln-rfreulrch^tten aus das relativ gerttrgste Maß Zn lAeschrürcken. Im NeüüsrngsanS- seh»ch har am Mckttrvoch Staadosekretckr v. Wal dom über Stand und Aussichten unserer Ernährungs verhält- nisse gespwockrm, und daraus erfahren wir, daß auch nr Zukunft noch Knappheit der Vorräte und Eirrsckiränkungeii Art das Feld beherrschen werden, Immerhin besitzen wir fttr unser DurchHatten eine bessere OStönfitfi uni) größere .Aarheit, als sie der englische LrdMSmittelbv)ttwll«Lrr Rl)ondda seinen LenibSlettttn g-rbrn vounvo. Er hat dieser Tage die Einführung persöhnlicher Rattvniernngsbüchcr an gekün­digt, offenbar weil das bisherige System nicht mehr ausreicht inri) weitere Arten von Lebensmitteln wegen ^nehmen­der Knappheit behördlich zugeteilt werden müssen. Herr v. Watd^v betonte besonders, daß unser Biel>bestand wegen des empfindlichen Futtermitlclmangels hat verringert wer- den müssen, und er konnte noch nicht mit Bestimmtl)eit sagen, ob wir nicht an eine vorübergehende Verkürzung der Ueischrationknr werden herantreten müssen, für den Fall, daß die erhoffte Einfuhr von 150000 Stink Rindvieh aus der Ukraine wegen DrcrnSPorcschwierig ketten nicht mög lich ist. Auch die Große der Brotrationen wird erst bemessen werden lönnen, wenn die Anfuhr von lleberschüssen aus der Ukruttve, für die ja jetzt alle Hebel angesetzt werden, hin- reichend verroirAuht ist. Da dre Ernteauissichten bis ieHt sehr günstig sichen, ist Lern 'Anlaß zur Beunruhigung vor- Händen. Mtt Holland, das ums bekanntlich für mcsere Nachsicht in feinem crzsvungenon Schiftahrtsabvmnrnen mit Errgünü» wirtschaftlich entschädige« soll, sind die Verhand- luiEr rsoch rrichr abgescl-öfsen; aber es scheint, daß unsere Regierung es hierbei an dem erforderlichen Nachdruck nicht fchlerr läßt, denn holländische Meldungen stellten oerckchio- deutlich die Lage als gespannt hin. Im all^ttneinen über- wtzrgt Me Erlwrrtung. daß es zu eurer baldraen Verständi­gung kommt. Auch mit der Schweiz schoeben noch wirb fchaftllche Verhandlungen; die Fragen über die Regelung der schoerAerif^^err Versargwig durch die Schiffahrt tmurixn. Wie vor einigen Tagen feslgesvellt worden ist, vorweg geregelt, um die Schweiz rächt in zu große Nöte zu ver­setzen. Hofferrtlich fördert sie für das bewiesene Erttgegen^ kvnrmen auch die wirtschaftlichen Vereinbarungen.

Der Regierungsumskurz in der Ukraine wird viel­leicht die Erfüllung der Wirtschaf ttupen Abmachungen er­leichtern, denn eS heißt ja, die bisherigen Staatslenter wären durch Bauerndepikdierte, die in Kiew eingetvosfen seien, geMrzt wo-rderr. Ganz klar karrn man auf Grund der dürftigen Meldungen die dortige Lage nicht überblicken. Wir sind aber weit entfernt davon, etwa in der Art der­jenigen Witter der Linken, die von dem Brcfter Frieücns- verttag Vv;i Anfang an nicht viel wissen wollten, weil er rächt genug Berzttl-lleistungen twu urrferet Seite enthielt, die Stirn zu runzeln und ftnsberes Pvovhetentunr zu ent­falten. Daß wir um den Osten noch eifrig zu arbeiten, ja auch zu kämpfen haben würden, war ja vorauszusehen. Bequemlichbeit und Schm vor ge^oisselr Gdjßtncrig&nten durf­ten beim Friebensschluffe nicht maßgebend sein. Wir wissen auch nicht, ivas es Ersprießliches bedertttur soll, wenn z. B. mit strafrichterlicher Mierre verlangt wird, der Reistag solle nach dem Rechten sehen. Wenn ihm, waS zu billigen ist, die erjvrderlicben Eirrblicke in die Berl-ältniffe gewährt werden, so wird er wahrscheinlich finden, daß sanfte lieber- redungskünste allein nicht z-am Ziele geführt haben würden, daß vielmehr durchgreifende Maßnahrnen, wie sie ^serreral- feldmarscl-all v. Eickchorn angeordnet zu haben scheint, einen besseren Erfolg versprechn. Die Weigerirug der Bauern, E>etreideüberschüsse abzüliesern und die neue Ernte vorzu- bereiten, ist ja oarauf zurüchprfühven, daß die bisherige ukrarTäschRegierung", die allerdings ans feuwra festen Füßen ftenti), es unterlassen hat, die Besitzverhältnifse und Landverteilmrg endgültig zu ordrren. Uttd dann hört be­kanntlich in Geldsachen die E>emüllichkeit auf; der nkrainifche Bauer tvird seir.rn auch ihm anaeboreTren Egoismus eirt- wickeln, wobei die verfahrenen allgemeinen Geldverhälkniffe im Lande die Schviorigkeiten rwch erhöhen. Schlechte Tran^- portmöglichkeiten, K'vhlenmangel treten hemmend hinzu. Da ist es gar kein Wurlder, daß Meinungsverschiedenheiten austreten und Ministerstürze sich einstellen. Wir >vollen den deutsäDen Instanzen, die in der Ukraine nicht nur sür ein friedliches Arkurlftsverhaltnis tätig sind, sonder?i ganz be- svrlders der bremre-nden Nottvendigkeit dienen müssen, unsere Eimährungsverhältnisse sür die nächste 5Vriegszeit sickierzu- stellim, volles Vertrauen und auch eine germsse Belvegungs- sreiheit einräumeir. Es ist zuiäichst dirrchaus beruhigend, daß die ivcue Regierung in K'ie-v alsb,rld erllärt hat, sich auf den Boden des Brejter Friedens stellen zu wollen.

.Heißer als diese auswiirngeu Fragen sind in dieser Woche imrerpolitische Dinge umstritten worden. Uni oie preußische Wahlrechtsreform hat es drei Groß- kampstage s;egebeir. Das Macordnettmlwus hat mn Dvimers- tag die Wuderhersdelluirg des 8 3 der Regierungs Vorlage, also das gleiche Wahlrecht, mit einer Mehrheit von 52 Sänrnrerl abgeiel/irt. Bei dieser Mc-lM)eit loa reu 32 Mit­glieder der naticnralliberalen Fraktion. Es ist zu tyoffen,

«nckrageS, der or-sEherrrtz die Mehrhett fand, irr der

dritten Lesung nicht bleiben wird. Die Negierung hat durch alle ihre obersten Bertretrr erllärt, daß die Auf­lösung des Hauses ausgesprochen to-erden wird, falls sich aus dem Wege, das gleiche Wahlrecht durch geroisseSiche­rungen^' in yetnre umstürzendtm Wrrkrn^g zu mildern, nicht eine Verständigurrg ftnden läßt. Bei den Nationttlliberalen unäec Dr. Lohmann, dessen Varmiltlungsantrag abgelehnt rvorden ist, liegt die Entscheidung, ob eine Lösung zustarrde- Dannnt, ohne daß eht in jeder Hinsicht schädliche: Wahlkampf mitten äu Kriege sich vor ryeS auftut.

(WM.) Großes Hauptquartier. 3. Mai. (Amtlich.)

Westlicher KriesSschsu-lsh.

An &en Srhlachtftor.rcu letzte der Anillenrkampf in

einzelnen Abschnitten auf. Starker- Fruerivirkung folgten feindlickw Teilangriffe süürich von Virlers-Bretonneur und auf dem Westufer der Aure. Im Gegenstoß machten wir Gefangene. Im übrigen beschränkte sich dir Infanterie auf Erkundungen.

An der lotlTringischeu Front hielt die rege Tätigkeit des Feindes an.

Osten.

Ukraine: Auf der Linie Jckaterino§law-Ch2r5oW sind wir in das Donez-Gebiet einurarschiert. Am Asowschen Meer haben wir Taganrow besetzt.

Der Erste GrnerLlrmarsiennciftrr Ludeudorf f.

m

%cv Abendbericht.

Berlin, 3. Mai, avenvs. (WTB. Anttllch.)

Zn Südwestfinnland haben wir den FeirÄ in künftäg:§.r Schlacht Lahti und T a vaste hu s vernntz- tcvd geschlasen. 2Ü000 Gefangene.

Dsu den «lderrn Kriegstchl uplü^n nichts Neues.

*

Der sflerreLchisch-un-arische r«sr»-erlcht.

Wien, 8. Mai. (WTB.) Av.ttllch wird verlautbart:

Gesürn fcna&' die Lkampfrüägkeit an brr ganzen ikvlien^. frhen Front zwischen den Fudikaricn und der Adria wieder beträrsttlich an.

Am I.Lftri errang Oberlenttttntt von Fiats den., 16. und 17. Luftsieg.

Der Chef des Generalstabes.

*

Die Amerikaner in Frankreich.

Ho a g, 3 . Mrä (WTB.) DerN«noe Courcmt" ersLhrt von einen rächtdemsch gesinnten Holländer, der bereits vor der Kriegs-erklSrnng m den Verein inle.r Sroateu vvn Amerika war, es sei ihm aus guter Quelle beLrnnt, daß anss^mblicklich etTva 250(XX) bis 300 000 Amerikaner in Frankreich feien, die mdftatS im Sommer und Herbst 1017 dort hm gebracht Worten seien. Im Wärter^ erklötte der Holläirder, habe die T'.upveirde^ sördmmg infolge Sxl-isfsrcrum w.an gels so gut »nie gmrz still gelegen Vor 1919 rt>nt>e rmrat einte gröftne ameri kn irische Armee in Etr vv pa sein. .Tie Herstellutrg von Unisorrnen, Rtuniäon und Geschützen gehe so langsam von sdatter^, dctß die mnerilanisclZcn Soldaten in Frankreich cm allem Mangel hätten und die Lebensinittel- sorgen der Alliierten noch vergrö^rten, rvorüber besonders die E/rgländer sehr trrr&mnnt seien. Tie featba-^ren in Amerika sicheren außer Staäde, genügend Material xu befördern, so dalj »oder Bezirk der Vereiingtan Staaten Äärn^el an allem leide, der auf die In- »ord Zachrhr arogewiesen ser. Die Zrrfuhr Bunkerkohlen sei miTideslOts auf drei Monate im Rückstand. Auf der Streife Wastch^Vw»»--9dmyork stünden tauseirde mit Zlvhlen betad<r.te Wagen, die nicht loeitergefül/rt werden kötlnten.

Berlin * 3. Mai. An der Fw»ä zwischen Mo n t d id i er und More n it halren deutsche Patroiälü'N Amerikaner fest­gestellt. Daß das Ententekonnnand» gepounger ist, an diesenr wich- ägen Fvontabscharitt Ant-eriläner ei-rzusetzen, die von Englärrdern wie Franzosen als mÄüarisch wertlos eingeschätzt werden, ist ein schlagender Beweis für den «schm Verbräm!) der Fochschen Re­serven durch die twäscl-c Offensive. Ar, ber Front, im> bu* Ameri­kaner eingesetzt wurden, standen bisher Afrikaner. Da über der, Abtransport der Asridmer'sts stem>Xdet wr--e, ist anxmnchmen, fraß die <m»erikanischcn Bataillon« von schwar-cn Truppen ein- gevahrnt werden.

Die amerikanische Hcercsverftärknng.

M a sh i n g t»n . 2 . Maii. (Rätter.) Der StmttSfekrrkär für den Krieg Baker son"ie der Chef des Generalstabes M a r ch und der Provost-Mvrschall General Crvwder »ruterbreiteten heute der Militärlvnrmissvon des Reprüs<nltanienl>ruses den Plm» für die Heeresverstärkung. Das bestehende Heeroskreditgesetz^ das vor» der Kommission bis »ur Rückvehr Bakers aus Frankrerch ch Anwendimg f-ebracht werde, sah eine Armee 'cvn 1 700 000 Mvnn vor. Rach ei'rer Kmtsrrrnz »nit der EenetSkvmiiäsjimr erklärte Baker, er habe nicht irgendeine bestimmte Grrnrp? für die Heeresgrenze diskutiert, »veil die einzige Gven^e dafür die Ädöglichkeit der Vir-i einigten Staaten sei, Manirsä-aften auSziurüsten tmd zu befördern. Baker war yu folgender Mitteiämg ermächtigt: Das Prvgrnmnk des Kriensdepartzn^teuts narrt* heute bei der Milüärbvmnässüm des £k*uV'S ei^gebnacht. Da bei routt* bestimmt, da st die Ausbildung der Mmnischasöm. die Vrnmetznmq des Heere», seine Ausrüiämg und Befördiruug so seln als möglich beschleurngt werden sollen. Eino Äcudetu7tig der DiensttllterSgre»rze lvurde rächt vvrgefchlagen.

Eine englische Beurteilung der Lage.

Bern, 3. Mai. (WTB.) Gardiner schreibt in derDaily NewS" zur Kriegslage: Ter Feind l>at einen Erfolg erzielt. P'T-; -7 (TVUUWJI. i.il AU. ^wcu, an den hier vor K»vei Monälen niemand im Traume

daß cS bei oex Annahme besJ Pluralstzsdem^ des Ausschuß-!gcdachr hLUa Wir hielten die britischeFrmä für n&DermunbJurr;

ste »zpftre «S t^eOeicht oGvefae atitn W. VEÄ f^j

ourchgesetzt hätte. Dir Rrederlage der fünften Armee brachte oai Feind in Schußweite von Amiens, die Niederlage der Porttgiesertz iu Schußweite von Hazebroucr und Bethune. Wir wollen urtS nicht einer Selbsttäuschung hingeben, daß wirrLanmatzig^^ -urückgingen. Nicht im Ncanert der Stt»tegie ging die fünfte Armee in wenigen Togen 30 Mellen pnrfof, zoib dem Verlust von Zehw, tatrseiwen von GestrngeTun und unter der Ausgabe der Höhen, die ihre Kameraden in achcmoeuttiger Schlacln erkämpft hatten, Ti« wurde von einer Uebermacht überwälägt und mußten zurückgehen^ wobei ich von der höheren Führung gar nichts sage. Auch sätd die Porrugiesen nicht geslo-s-en, um den Feind in wrc Falle xr lvckne- Werdern «rs viel peinäädeven Gtrtisfoeci. Wb&fcter. txm bem Frontabschnitt d^s Vimy-RückkFrssindtwrr von den Höhen kennte** getrieben. Die vitale Bahnlinie AmiensBethun«Hazebronck^ welche die sratrzosische Armee mit der briäschen und diese :chederma mit der Küste verbindet, ist in schwerer Gefahr. Ter Feind steht auf dem üxmnxi, dem ersten der stellen isotierttm Berge, derm Besitz nm xvenexbatbc UmgestaLtung ber nördtich-n F^rt yin) Folge haben dürfte. Dabei würde der ohnehin schon et n^ e e ngte Manövrierraum bei einem weitere n Geländererlust die doppelt verwickelte Operation des Kumpfes und des Rückzuges außerordstt^ lich erschweren.

Der Kamps in Fiunlsnd.

Berlin, 3. Mai. (WTB.) Das finnische Haupchuartise meldet: Bei Lahti zwangen die weihen Truppen de» Feind zur Kapitulation. 12 000 Gefangene lvurden gv- macht, 20 Geschütze, 200 Maschinengewehre und 1000 Pferd« erbeutet. In Savolak rücken unsere Truppen gegen &juöeUi vor. (Suche auch deutscher Abcmdbertchtt)

Kopenhagen, 3. Mai. (WTB.) DieNanonal Ti- baibt" meldet aus Stockholm: ^Svenska Dagbladet" zufolge befindet sich in Helsing fors und Sv eg borg nun 11 000 gefangene Rote Gardisten Bisher habe« nur wenige Hinrichtungen stattgefunden. Biele Lesangote sind bereits fteigsgeben.

Wiborg wurde nach elfstündiger Veschirßnng rär-, a-enonrmen. Die Stadt ist stark beschädiür. Die Laote Äard^ hatte 2000 Tote.

^Politiken" welder, dag InHelsingsvrS rirrc enit* yrprögt mouarchischeStirnmung fc rrftfe t soll. Zroj« scheu den Parteien ist eine Einigung sustandegetomTnen, aus­genommen mtt der junsftnnischcn Gruppe unter dem ftüho> ren Senator Stalb^rg.

PolttikenS" Kvrresvvndent in Kristiania erhält die Be­stätigung der gestrigen Meldung von dem Ueberschreiten der norwegischen Grenze durch die russische Bevölkerung. Man habe norwegischerseits derartige Unruhen an der Grenze bt» ob achtet, daß man es für notwettdig gefutrden hat, Maß^ nahmen zu treffen, um die norwegische Mutralität zu sichern.

Kopenhagen, 3. Mai.Politiken" meldet aus Stock­holm: Nach einetn Telegramm aus Finnlartt wächst di« Stimmung für die Errichtung einer finnischen Monarchie täglich. Alle Zeitungen von Helsingfvrs habe» sich nun dem Gedanken der Monarchie angeschlossen.

Umwälzung in der Ukraine.

Wien, 3. Mai. (Prite-Del.) Die Blätter erfahre vvg unterrbckfteter Sette, da,tz die ^ttreichs^uirgarrscho R» gierung die ebenso wie Deutschland die An,rottperhaltung der Ordmmg in der Ukraine im Auge hat, mit der dahrn- äelenden deutsckUNl MaßnalMe als mtt «trer durch däe Berhalttässe gebösenen Maßregel eäroersta-nden ist. Betch, zeitig stellen die Blätter fest, daß die Gestattung der Berhälb, nisse ift der Ukraine die in der Durckiführung begriffen« Ausfuhr von Lebensmitteln nicht beeinträch­tigen werde.

Wien .3. Mai. (PrivattesogreMM.) Die Blätter erVosrcn voy unterrichteter ^ukrainischer Sette, daß es suh bei den Vorgängen in Kiew räck^t um eine Ven«gung gegen die Mittelmächte bin* beite, ftnibem vielmehr gegen die jetzige Regierung, mit der ccklo Parteien unAuft-ieden waren. Die Bervegung entsprang dein streit wegeir der Agrarreform. Im Gn«llatz zu der bcherrschl-ndeA Partei, nämlich den S^ialrevoluticmären, die das Prinzip dar Enteignung des Prtt^rtbei'itz»rZ vers,.chten, wol<i mit der Etteig», 7rung des Großgr»rndbe'!itz^ der Anfang gemacht wurd«, stellte» fich vor allem die Bco.l.er7z die von der Aufteil.-mg nuhrk wisset wollten. Dazu kamen wxy andere Entscheid-) mgerr, die das An- flehen der Regiening untergruben und schließlich dazu führten, daß die Soztzrlsödernlisten und Sozialdemokraten und die iniadhängv» aen Sozialisten sich zum Sturz der Regierung verb.rnder). Nach Privatnuchrichten habe Genevat Gkorpädsky eure RraiermHg ^us allen Partellagern gebilbd. Die Nrrda htertie nicht mehr cm* I'cnrfcn worden, sondern man plane nach WiederherstrQung d«l Ruhe !und Ordnung Borberoittingen zur Schasstarg ettvvs Partt» merrts, das die Verfassung bosck)lcunigcn solle.

Die Vnkarefter Verhandlungen vor bim A-schlmst.

Bu kere st, 3. Mai. (WTB.) Tter ballgamsche L^ttristev Präsident Rao<r>slawow ist heute Mittag in Bukarest cingewofftn. Die Abordnungen der verbmcdeterr Mäclche sind fomtt iw izählig versammelt. NackZdem in den letzten Tagen verschied«te. wxh nick-t endgültig g-clllärte Fernem ihre Lösung gesunde,) haben, gehen bin BuLarrstrr Vcrhftntz» lungen Üpem Ende entg<ipir.

?luö Indien.

Amsterdam, 3. Mai. (WTB) dtach eineT Rnrtn> mclbimfl wurden auf der Konferenz von Delhi, die am 27. April tan Beisein des VizeVönigS von Andrei, eröfß» irct wurde, u. a. folgende Gegenstände beraten: Mamv> sck^ft'tergänzung, Beschränkung des Eismü>al^werüchrs, alv« gemeine Zbmttrvlle der Zufuhreil, Ellttvttllung d«S Schifte