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Erstes Blatt
M. Jahrgang
Samstag. 27.April X9X8
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WochrnriMNk!
Das bisherige Ruhen der- deutschen Offensive hatte ge- wisse Stimmungen ausgelöst, die sich jeden Tag um einige^ meftt itt die Breite verloren, nun aber durch die gtoue oUrn* ffitf, die sich burd> die letzten Berrckfte anrnndtgt, w-oln oQU) wieder hinwogg-eschvemmt werden. So hatten die enigrander sich von ihrem Schrecken etwas erholt; Bonar -oaw trug dem Unterhause seine Zuversicht vor, und ber^lruhece nister Churchill -og das inhnste FozU auo den ddcunpfen im Westen, uidem ec mit bekannter Unversrorenchtt der Niederlage ein keckes Festkleid anzog und sie darin yeran^>- sordcrnd nmherspazieren ließ. Alles ist besser gelnorden, so sagte er, die deutsche Offensive hat unsere besten ^ra,te geweckt, und damit ist wieder die Bewunderung nnu Zegcsite- rung Amerikas lwchgchalten worden. Diese LoftN auf den Stelzbeinen der Selbsttäuschung wird nur gm EnttagslebLN führen. Der Weckruf der „besten Kräfte" ut Englano hat den finsteren Schatten eines irischen Aufstandes herancheschwo- ren: alle Iren habe:: sich zum Widerftand wider das Militar- gesetz verfchrooren, und Llol>d Georges Homerule-P.an yat nicht die aeringsre Milderung bewirkt. Da hat oic orene Lobeserhebung des englischen Marine-AngrrfteS uns die Hasenanlagen von O strnde und Zeebrugg e eine wft^ kommene Ablenkung gegeben; aber auch sie, wie lange wird sie wirken? Die Angreifer haben nur einen mastigen Erfolg erreicht; unser Kaiser ha! sich den Schaden sckwn besehen, imd wir dürfen uns an der absoluten Wahrheit getrosten, daß das englische Unternehmen unseren U-Booten remes- >negs die Freiheit des Handelns irgendwie geraubt hat.
Unser Vertrauen zu Htttdenbnrg und Ludendorff ist stark genug, um auch über diese Tage hinwegzukvmmeu, an denen man manchn melancholischen Gesichtern begegnen mußte. Gewisse Abgeordnete haben im Hauplansschnß des Reichstags ein gelindes Poltern verursacht, indem sie dem Kmegs- nlinister nervöse Fragen stellten und dieser sie nichL besttnimt genug beantworten konnte. Doch beruhigten sich die Herren schließlich wieder, als sie überzeugt wurden, daß vre L^arre der im Westen anwesenden amerikanischen HU.Struppen keineswegs die Veranlassung zu der verflossenen Kanrpfpause war Deni Plenum des Hauses sind die großen Steuer- ichufselii ausgetragen worden, an deren harter Speise Misere Parlamentarier larrge genug zu kauen haben. um dre Strategie und KriegÄpolitik einstweilen aus dem Spiele zu laftw. Graf Roedern. der Neichsschatzsekretär, hat die vorlagen eingehend begründet und dargelegt, daß zwar»sur eme?r sy,t^- umlischen Neuaufbau unseres Steuerwesens die Zeit noch nicht reif sei, daß aber gleichwohl die neuen Gesetze kein Flickwcrk darstellten. Sie sollen vielmehr einen Teil der künftigen Regelung ausmachen. Es handelt sich also nicht um provisorische Einrichtungen, sondern um eine dauerbare Vorweg nähme dessen, was von der kommenden ^leilergeietz- gebung jetzt schon verlvirtticht iverden kann. Da- ist der Ausbau der indirekten Steuern, während der Grün, plan der großen Finanzreform nach dem Ksüege heute nocli im Dunkek bleiben muß. Immerhin kündigte Graf Roe^ern an, dag da.» Reich späterhin auch direkter Steuern bedürfe und er bereitete auf die Einsiihrnng der Reichserb',chastssteucr vor. Die Parteien haben in den bisherigen Besprechungen im allgemeinen ihre Bereitwilligkeit bekundet, auf den vorgeschlagenen Bahnen zu folgen. Nur hat,sich eine uebererw- stimmmig ergeben, auch eine Besitzftene r beröils letzt ' zu verwirklichen. Den Vertretern der Atehrhettspartewn schloß sich in dieser Forderung auch der uationalliverale Abgeordnete Paasche an, nach dessen Rede man annehmen kann, daß eine Erneuerung des Wehrbeitrages aus dem Marsche ist. Ferner scheint sich der Reichstag darüber einig werden zu wollen, daß die Heranziehung der Einzelpersonen zur neuen Kriegsgewinnsteuer unverzüglich durchgeführt werde.
Während sich nun die Ausschüsse in den vielgestaltigen Stoff der Steuergesetze verlieren werden, sind deni Reichstag neue wichtige Entwürfe vvrgelegt worden, die den vielgewünschten Ausbau im Jimern, den sozialpolitischen Fortschritt, einleiten sollen: Der Entwurf des Arbeits- kam nierge setzes und der Entwurf zur Aufhebung des 8 153 der Gewerbeordnung. Daß der § 153 nicht ncehr zeitgemäß ist, war mehr und mehr anerkannt lvorderi, uub auch die Regierung begründet seine Beseitigung damit, daß sie sagt, es genüge ßortan, daß alle Arbeitgeber und Arbmtnehiner hinsichtlich bei' bei der Ausübung des >roalsi ftvnsrechtes voröonimenden Ausschreitungen nur dem Strafgesetz mrterstellt sind. Im Arbeitskamiiie-rgeses^ hat die Re- giertmg bei früheren Vorlagen geü.n.ßerten Wünschen nach- gegelx'n: aiich die Staats iind Gisenbahiiarbeiter sind in das Gesetz eiilbezogen, unb ferner ftiinmt der Entwurf der , vielumstrittenen Wählbarkeit der Arbeilersekretäre zu. Zweifellos werden die Arbeitskanrmerir, die zirr Hälfte aus Ärbertgebern und zur 5)älste ans ArbeitnelMern l^stehen müssen, künftig den sozialen Ianeden fördern und, wie die Regierung hofft, der wirsichaftlick-en Kraft des Vvlksganzen zrlguto koimnerr. „ .
Die Fühlung des Reichstags mit der auswärtigen Poliftk ist dadurch aufrechterhalten worden, daß Staats- sekret v. Kühlmann vor seiner am Domierstag er .nlghon Abreise nach Wien und Bukarest die Parteisühre-r
veLtraulick-en Mitteilungen über die Verhandlungen mit RdunÄntzm m sich geladen hat. .Herr v. Mhlmann, dessen Micktritt viäfach angekmrdigt morden ivar, bleibt vortänfiw allen Anfeindungen frum Trotz, im Amte. Wie man sich auch lu fuimet Politik steilen mag — es bleibt ein verwerftick>es »rgehen, ihn rmter Benützung öffentlicher Angriffe gegen I
Jemen privaten Lebenswandel vom Ärnce stürzen zu lootlen. Das hat die „Deutsche Zeitung", gegen die der Neichsranzler Strafantrag gestellt hat, in ganz besonders gehasiiger u.no umvürdiaer Weise getaii. Es flott sich, wie nwhrere Bchrter
.. . ^ ' u y. sm- .Gifrtr.i-afpfrpi.ir ni
mitteilten, darum handeln, daß der iBtaatssekretür rn Bukarest bei der Unterhaltung mit einer Ballettgesellschaft oder anch einer Dame vvrr nickst einlvandfreiem oder jtandeS- gemäßem Ruf beobachtet worden sei. Ob und tme weit er dabei die Würde seines Amtes außer acht gelassen hat, wird ja nun die .gerichtliche Darstellung ergeben. Sollte die
von baten sie sich so viel verspricht, werden stch gegen sie selber und ihre törichte Kainpfesweise wendar. Lchon jetzt haben auch die ihr politisch Nahestehenden in Presse und Parlament mn ihrem UMvtllen über rhre unentschuldbare Entgleisung kein 5^ehl ganacht.
am Vormittag das Tors Dranoetm ^nr± D«^senwe hr des Fei ndcs war besonders nordwestlich W ytschaete m reichen Betorarkrterständen sehr park.
machte der Angriff auf der » vront weitere Fottschrttte. Unsere leichte unb schwere Artillerie folgte der ftUbmtrE biajtar.if, erleichterte ihr das Borwärt^ommen unÄ vernwocr.e ^e Verluste. Im Laust der dladjt wurden bei SüNm J»*
südlich des Torfes liegenden gronen Sprengtrichter m deuNche Hand gebracht, dmm der Ort
erstürnst.'Hier ivurden eckte grögere Anzahl lÄetangenc «i^ uracht. Ans dem Südteil des Angriffsabschnittes stellte M bet vyepm: znm Eegenangriss bereit. Seine Archmtmlungen m Gegend Mit imrrdcii sostrt unter PiscnnmengestJtes Vernickstinrysstuer geuom - nien, das den geplanten Lhngrifs zerschlug. Im Zause des Kauckff- toges wirden mehr als 6500 Gefangene gemacht,
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gehören bm fran-ösischeu und mebremi englnchen Drrmzonm cm. D.e blutigen Verluste des Feindes, der unter allen Umstandm we
(WTB.) Großes Hauptquarlier, 26. April.
(Dntlich.) .
Westlicher Kriegssu-auplatz.
Der Angriff der Armee des Generals Sixl von Anum gegen den Kernwel führte zu bollem Erfolg. Der Kemurel, die weit in die flandrische Ebene blickende Höhe, rst in unserem Besitz, dlach starker gZ.ri!leristischer Femnvirsiuig brach die Infanterie der Generale Sieger unb von Eberhard gestern morgen zum Slllrm v-)r. Fran-osrphe Divt- sionrn im Rahmen von englischcn Truppen, mit der Ver- teidigmrg des Itemmel beirant. und die bei Whtschaete und Drüiweter anschließetuden Englänr.er wurden tnio fixen Stellungen geworfen, die großen Sprengtrichter von St. Slot und der Ort selbst genonnnen. Die zahlrei-chen. in dem Kcmpsgelünde ip-legenen Betonhäustr und ansgebanicn Ge- h ifte winden erobert. Preußische und bayrsiche Trupp n erstürmten Dorf und Bcrg Kennnel. Unter dem Sckmtze der trotz sck?wierigen Geländes Hera nv leib enden Artillerie stieß die KEanterie an oiett-. Stelle-- vi zum Kemnselberq vor. Wir nahmen Dranoeter nnd die Höhen nordtt^ftlich von Vlengettw'ek. Schlachtgeschtvadcr griffen die mit Fahrznlgen imd 5wlonnen stark belebten rücktvartigen Straßen des Feindes mit gioßem Erfolg an. Als Bcme des gestrigen Kampfes sind biHer mehr als 65W Gefangene, in der Mehrzahl Französin, unter den Gefan-gnwtl ein englischer und ein fcan- zösiscklcr Regunrntskvrmnandeur. gemeldet
Südlich von der Somme konnte Villcrs-Vretonneur. in das wir eingrdrungen waren, vor feindlichen Gegen- angrifsit! nicht g?hasien werden. Weitere starke Gegeitangriffe schriterte-l hart östlich vom Dorfe unb dem dem Feind ent- rrssii^n Wald vom Dr'rf Hangard. Die Gefan-ftnenzahl aus diesen: Kampsodschnitt hat sich auf 2400 erhöht.
Zwischen Ame und Oise außer zeitN'eilig auflrbendem Feuer nichts von Bedeutung. *
Auf dem westlichen Ufer der Achsel stürn:trn sachslsche Kompagnien ftanzöfische Gräben und drangen in Regnie- ville ein. Nach Ersilllung icher Aufgab,' kehrten sie mit Gefangenen in ihre Linien zurück.
Von den arideren Kriegsschauplätzen nichts Neues.
Der Erste Generalauartiermeister Ludendorff.
wichtige HöhenstÄlimg zu haltea versuchte, nrck) nngewohnlvch
^Berlin, 26. April. Laut „Stmnpa" dom 21./22. April sollte die wichtige Kemmclbergstellim g bis.Kum cmß^sckn verteidigt tverdrm. Die E:ckente hat hierzu dre mnfaistMten Maßnahmen gerr>flen. GesäKtze aller Kaliber ivar-n rn dresem Abschnitt in Stellung gebracht. HerbeigeerlLeenglrsche Batterien l>atttm im Geländemarsch 75 Merlen rn 2 Tagen zurückgelegt. Auch die starke Unterstützung der FvanMeu. dre im Lause der letzten Tage immer größere Teile chrec besten Truppen auf Englands Hilferust nach Flandern befördern mutzten, komrten die narre schwere Mederlage iricht wisrden.
Die sranzSPschc Verteidigung geschlatzen:
Berlin, 26. Aprü. -WTB.) Mit der Eroberung deS Kemmelmassivs und der beiderseits angrenzend^' SteMm- rjett des Feinoes vorn Kcoml ovn Comckres bis Apern b& weMch 2ranveter 'vier Kilometer wesüich Baüleul) hat die Arme e des Generals Sixt von Arnim einer: neuen großen Erwlg errungen Erst v-i-r wenigen Tagen harten in bierem Abschnitt Franzosen am KemmÄberg. alS dem wichtigsten der engtste,en VertewiMmgsfronI, die arg mrtgenum:nenen englrschm ^mnrntxi abgelüst. In eurem schwungvollen Dagesbe ehl hatte >Lnr Dongla. H aig aus dieses Erngreistn des Bundesgenossen ckirgenncken. um den gesimstnen Mut seiner Truppen zu heben. Auch Jxeje^ yTV nung aus Frankreichs Hilfe, die mehr und mehr vrm den in Anspruch geno-nmen wird, hat sich als trügerpch erwiesen, ckls in den Morgenstunde:', des 25. Äpeck nach kurzer, aber avtzer- orberttlich nnr-kum-svoller Artlllerievvrbeverttmg deutsche Truppen die steilen Hchrge des Z'kemmclberges gewandt hckranftürmten, brach der Widerstand der Franzosen genau so schnell -usammenwie dic Verreidtgung der Ärgländer Mich und n^llrch des Kemmess. Amdioestlich vv:: Wytsck>aete jedoch leistete der E^läuder ru 'Bewnvmtten. die zmn Teil rwck «Ls der Zeit vor der Wytschaete- schlackst stammen, heftiger: Widerstand. Er wurde tn musterhafte m Zusammenarbeiten von Jnfanterre nnd Artillerie ge b r o ch e n. Drei starke stindlirhe ,-Lstellungen wurtx-!: HintereinMÜ-er im Sturm genommen. Das Dorr Dranrxchu uci nach heftigem Kwirpf den Bw)ern uMer Führung ^r. 'Lönigl. Hobest be-j Prinzen F ranz m die Hürcde. Fm Torfe wurden ein französischer BarestlouÄdm mandeur^ und Hunderte vo n Fn m- zoseu und Engläiü>ern in buntem Gemisch gefangen, deicht weniger als drei srm^üsische und englische Divisionen wurden hier .ms ganz schinalem Raume eingesetzt. Die Engländer machten aus ihrer Enttäuschung über die geringe WiderftandÄraft der Franzosen kein Hehl. Die Franzostn andererseits finb nicht weniger erbittert darüber, daß sie überall für die Engländer die Kastanien m:s den: Feuer holen sollen. Die deutschen Verluste sind auch hier wieder erfreulich gering, obnxchl der Kemmelberg de:: Fern
<- VJ .. />!Ir,rt-rrvr-Xrtrt-rlrrrt rf-V<V r~h> rttf*T/TTTn^lTl»
Der Abendberichr.
Berlin, 26. April, abends. (WTB. Annlich.)
Geste na n griffe des Feindes g^g-en den Kemnrel rniö im Mntpfstrlmt südlich:rvn Villcrs Bretonneux sind unter schweren Verlusten gescheitert.
Der ösierreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 26. April. (WTB.) Amtlich wird vcrlantbart: An der Südwestft'ünl keine besonderen Ereignisse.
Der Chef des GeneralstrU'es.
Ereignisse zur See.
In der Nacht r°onr 22. zum 23. April stieß eine Abtc '.- lunst"unserer Zerstörer in die Südaöria gegen die Ot- rnnto-Straße vor. Im Fenergefecht mit gegnerischen leichten Streitkrüften wurde ein feindlicher Zerstörer stark beschädigt. Unsere Einheiten kehrten ohne Verluste und Beschädigungen zurück. ^ ,
Flottenkoni m ando.
ben die Verteidigung außerordentlich erleichterte. Ein geiangener eo.glischer Offizier mußte gestehen, auf dem Wege bis zurSanunel- stelle nicht einen einzigeir toten Deutschen gesehen zu haben. Deutsche Flieger griffen Reserven und die zurückstutenden Kolonnen des Feindes mst RLaschstrengewehren, Handgrmiate:: und Mim- beir an. ^
Genf, 27. April. (L. A.) Aus sechs Kilometer bMftern die französisck)cn Sonderberichterstatter die Ausdehnung des gestrigen K a m pf gel an d es südlich Ype rn, vernrcrücä: aber jede Angabe über die Tiesi des von den Ententetruppen auf- , gegebenen Geländes!. ,
Der türkische Bericht.
Konstantin Opel, 25. April. (WTB. Annlich.) Palä- stsin'a fro nt: Rege Patronstlentätigkeit an der ganzen Fronst Vorfühlende englisckx' ü'ovallerie und Pa^<ackoastioa<7en nmrdcn ant Jordan abgeimesen. Kaukasus front: Ans ihrem Bor- nrarsch nvrolvesttich von Osurgaty schlugen unsere Truppen sstrrke feindlich' Banden in die Flucht. Sonst nichts vor: Bedeuttmg.
Die Eroberung des ttcmmels.
St. Moi, Kemmel und Dranoeter erstürmt.
Berlin, 26. April. Am 25. Aprst setzte um 3 Uhr 30 Mim viornüttags m: der FroM beidersitts des Eumels die Alttt'klerck» oorbrrtttung z-um Angriff ein Sckwn S^ocit 7 Uhr vormittags trat die Jnfcurterie in ihren Stellnngei: zulm Sturme an. A ul der
um imc o' l !' uu “ lv , . . .. . . . r.; . . ; . ,
ganzen Angriffsfront ivurden dre feindlichen Stellungen eingedrückt. Im Lause dos,Bo'niitwg-> »vor bereits die Linie des Mttsbmlses östlich St. Elvi - le Berg he er -
t-vl.cno v....... . le Bergh. ..
reicht das Tors K'uunrl genommen, smvie die Höl)enlrnie de>:> Keminels selbst überschritten. Bester südlich wurde ebenfalls iwcb
Englischer Bericht
vom 26. ?lpril nwrgeiiS:
lAn der Front von Bailleul bis Hollebeke dauerte das heftige Ringeir gegen die bei weitem überlegene Streitmacht den ganzen Tag über an. Tie Truppen der Verbündeten waren grrkvtigt, Boden zu lassen und der Feind konnte am Kemmelberg Fuß fassen. Der Kampf dauert noch an in der Nähe von TrMweter, Kemmcl und Vlerlttaast Während der sitackst führten wir eine erfolgreich klesteerr Operation weltlich von Mervitte ans. machen 50 (ssiimwene und erbeuteten drei Maschinen gelvcbre. Tic stindlich Artillerie war längs unsirrr Frorst von der !d\)4 bis Givenchv, tätig. Südllch von der Somme lvurpn, feindlich Posten, die südnxsckich von Bstlers-Brcrönnen^staudüiel- ten, von unseren Truppen vertriebar. Die seindlich Artillerie mar auch in diesem Abschätt sehr tätig. Bon der übrigen brttisihut Front ist nichs zu berichten.
Die feindlichen Gegenangriffe vor Amiens.
B e x l i n, 26. April. SCut 25. April setzte der Gegner uwii Kampfselbe der Avre erst invrgens seine stark«: Angriffe unter ausgiebiger Vern>endu?kg von TmW fort. Ocftlich von. Villers-Bretvnnenx zeftchllten schttlich Sttnmversnch des Frckrdes unter schomen Vcrlust«r. Bon: zwei australtschen Tivisivnn:. die hier nieder im Brennpunkt des Kampfes stmrden, und von einer englisckLm Division, wmiv.t Gefangene lii^fbtadit- Tagsüber flaute die Gestchststätigten ab, sdeigx-rtt sich uiwch ,ruf dieser Kmnpffrvnt LLbend xnm nauein. Ein :wck,na1s Ver
sucher Angriff des Feindes kam im deurscden Fenn näht zur Enttrickllmg. Auch beiderseits der Avre gviri: 10 llbr abeude. vorgettagane Angnffe wurde:: Eos abgL'chescsr. An 96. Avftl 6 Uhr vonnittags unternahin dar Feind wninoestttckri des Hau^ gardn'aldes einen neiden Ystgenarrgriss. Er sth.-üestte :rnler dtuttgen Verlusten. Don drei Ncgiinentein wurden (sefang-.'M- -iu'N'bnsht. unter denen sich zal>lreickE Mavottiiner lvsinden.


