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Kt. 85 SmU« Statt

Siebener Auzeigek iSeiiemi-Anzeiget M Bvethebeii)

Mittwoch, p. April M 8

in I lichen ^wtnfrcid), aus Südtirol mtb Unfrant eiugcfü'fyrt; bebartcnie

ln V&niJUHtVJ. Mengen eiuffcnKL^ter mib getvvcLteler Pstrsick>e mürben allrakpltch

Staewe Ergebnisse des Sairttätssol baten Karl Brasch mährend laus den Südj'tQattit der »uvrdanterikonischen Union frei uns eurge- seiner 19moamtigeit Gefangenschaft. j führt. Sehr geschäht auf den: Markte sirrd die rheinischen Pfirftckc,

^Nachdruck verboten) die vielfach in bat Weinbergen zivischen ben Weimtöcken 'iez»)gen

f'wtfHuma » werden. Tie Aprikosen bilden in irrsclieni Zustmrde ebenfalls einen

^ W m . bedeutenden Handelsartikel und kommen a»A ei»tge»nacht und ge-

Das Lager selbst ivar etwa 100 Meter oberhalb des ^es t^ckne t ^ CR ^ndel. Ms den bitteren Kernen wird cm aute§ gelegen und bestmtd ans ungefähr 100 klemen Hütten, welche gewomten. welckPs roh zwar bitter schmeckt, aber gekocht

für je 12 Mann berechnet »varen. Man musste bn dem Anblrck ctat ^ ' c^fan (^(-. nact erhält. Ms der Levante gehen ganze doch lachen, es waren die reinsten Papphutten. Gut Stern von Schiffsladungen bitterer Aprikoseükerne nach dem südlichen Frank- Faustgröße gelrügte, um solch ciu Papphauschen zusammenzn- ^ck, besonders »tach^Lpon, lim dort zu Oel Verarbeiter zuEoerden. werfen. Es bot kaum Raum für 8 Mamtt vrel wemger noch für ^ ^ P^che so sind auch die ?lprikosen aus den Rheingegenden

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und eine Deichsel davor - und der Zrgerm^rwagen ist fertrg, J die von Frost beschädigten Teile »verden krank und sterben

Scherz, welcher uatürlrch mrt lautem Verfall belohnt wurde Auch die Blütenknvft<m erfrieren im Winter gern, dre Bluten Unsere Lagerstätte bestand wiederum «ls 2 Böcken und 8 ^rdeu durch Kälte und Feuchiigkett leicht beschädigt und fallen ab. Brettern »owte eruem ^trohjack und 4 Decken. (Uu ^ Obstgarten werden Pfirsich- nnd> Apriko^nbaum am beiten

deutsche Kaser.randecke hält warmer, als ^ ^^ Teckeu »rstanmun flfe ^ (mctic obeT Py^mid- gezogen: bi? geeignetste öag tflbte Am Tage lvurde der Strvhsack zrisarmneirgeklappt, dw B.ttbretter Köstliche am Wandspalier. Am besten wählt man spatbluhende an die Aette gestellt, damit iifcr den barm befindlichen Tisch sonn. Q^vtcn Ist unpassender Jage und im rauhen Klima imrden dre 2 Bänke Platz war.- also nrMte der Tstch nach.s entfernt werden. s;8äumc lwn GnmMifluß heimgesucht, der Pfirsichbaum lxat Wre es mrt unserer Arbert bcstrllt war . Dirz nach 6 h I )fmc h c- ErZ-.,sMrrmlkheit, eine schwer zu bekämpfende Blatt- Uhr mormms trat die ^^rbettsgrub^ au ^ack^rn man wtbcc frmiffdl ^ un fwr Gegend sollte der Liebhaber nur Pftrsicl etwas warmen Kaste aus der Küche rmpmng-en battc. Brot hrerzu ^ Aprikosenbäume pflanzen, zürn Erwerb.lohnt.es stch aber mutzten wrr uns senken. So wlgtcn dann rn nrrze»st. keinessalls. Weit »richtiger als diese beiden fernen Obstarteu smo

bis 7Vs llhr die anderen. Bis auf 1 t als Nahrnngsbäume die vielen und Barvetäten der Pflaume

alles hercrns Mr Arbert. ^ter blt^urnck ^ ^gervo^mtd ^ ^r Zwestche. Statt eines Pfirsich- oder- Mrikosenl^aumeS

L^mL^etwa 8M WÄÄ ÄÄ «to# b-K einen »mm« ober »netf». um die Wege zrmr Lager und in ihm zu festigen, denn man sarik *

sa bis über die Knöchel in den Morast. Tie Schuhe tvaren natz, ** Der deutsche Kronprinz, der mit seiner .veeres- sowie Strümpfe und Unterwäsche teils feucht und zerrrisen. ^ niWc ggeit prächtigen feindlichen Ansturm die mittlere Front iegenheit zum Trockrerr nmr uns nrcht geboten. Man kam abendo gehalten hat, spricht in seurer KUndgebrorg für dre 8. Kriegsanler^ durchnatzt nack) Lmnse rmd so mutzte man auch morgens .mr dre ^ der Ausdauer rmd dem Löwenmut der deustck)en Truppen. Auch Ackett gelx'n Der englische Kommandant war ern richtiger in ^ ^isne- rmd Ehanrpagueschlacht häbeu sie voll heiliger Ueaer- Deutschenfresser, der die Gefangenen noch schlimmer un^ das durchgehalten, darnit il/rc Brüder im Olterr und Süde'.r

Vieh zur Arbeit trieb. Der Lagervoritand reichte erues Dag es ^ße 'Erfolge erringen konnten. Tie grotzen E-ewartungen der eine Beschtverde an die Schweizer Gesandstchaft, em, dre ledoch ihrer gewaltigen FrühjahrSoffenstve scheiterten an d«n

beim Kommandanten unberührt liegen btteb. Unstr Essen bestand Siegeswilleii deutscher Soldaten. Und wieder ist Frühling. Und un morgens aus Kaffee. Dazu kamen etn-a 200 Gramni Weitzbrot ^ ifen entwickeln sich heiße, blutige Kämpfe, »me sre die Welt noch und etwa 100 Gramm Ztvieback, meid* ani Albend vorl*r emp- tcW)t h,^ Aiich ttrer geht es zur Entscheidung! frd?t auch

fangen und natt'irlich auch sofort aufgcgessen wurde, fnm ca i ...' .^ (sWvU

datz man daun nrorg-ens mit leerem M> ..

Um 10 Uhr gab es etwas heihar Tee. . . ^ ...

wasser. Um 12 Uhr trat erne Dttttagspause mn. Es wurde Mais- . Z^chnet Kriegsanleihe!

brei verabreicht, toelcher nur nstt Wasser ohne irgendwelche Zn- Invaliden-Versicherung. Der Kriegsbeschädigte

Laten Mbereitet war, aber doch mit Gier verschlungen wurde. ! ^ ^ ^ deni rechten Arme völlig erblindet, während das link Um 12V 2 Uhr wurde die Arbeit wieder ausgenommen. Die ^ ^ ^ Sehfähigkeit wesentlich beeinträchtigt ist. Er wurde

Posten selbst kümmerten sich um !uns lvenig, nur Sergeanten, die wm Militär als völlig dieiistuntauglich entlassen und ihm

d<^u beauftragt lvaren, trieben uns hin und wieder zur Arbeit dm Reelle von 90 Prozent zu gebilligt. R. stellte auch Antrag aut an. Wenn einer errvstckst nmrde, datz er ferne Arbeit ruhen Invalidenrente, erhielt aber nur die .Krcriivenrente, weil die Landes- lietz, um etwa Atem zu schöpfen, wurde mit 14 Tagen Arrest v<^stchbrungsanstatt der Msticht war, i>atz nickst dauernde sondern

Wasser und Brot, sowie Mr unbezahlten ArbeitÄerstung beftratt. I v o r ü b e r g e h e n d e Invalidität in Bettacht komme. Gegen Um 5 Uhr wurde Feierabmd geinadst, wid wir waren immer froh, ^^en Bescheid legte 'der Versicherte durch Vermittlung der V e r - lvenn wir den Rückzug mitteten durften. Es wurde rmedec kNZahtt ^pnpetenberatstngsstelle Berustmg ein, lvvvauf durch und heimwärts ging es. An dem Tore des Lagers iimrden wrr von Oberversicherunqsamt iunhnials ein ärztliches Gutachteii über 3 oder aar niehr Ostizieren, ebenso Sergeanten mw Korporalew I ^ Gesundheitszustand des R. nngeholt wurde. In diesem Gut- nochmaS gezählt. Ich habe sogar mehrmals beobachtet, ^rh uns I wuüde zuni Ausdruck gebracht, datz der Versicherte überlMupt

14 Mann oder noch mehr zählteir, und bis sre schlutzllch serttg l^^ imefy; invalide im Sinne der RVO. sei und die baldige Eirr- waren, war entweder einer zu viel oder einer zu wenig; gestammt stbllung der .Krankenvente empfohlen unter besonderem Hinweis dar­hatte es me, nreistens geschah dies durch allerln ^>c^rze unlenw- ^ ben Versicherten jetzt in der Krregszeit mrt ihrer

jSä So wurden wir dann auch im Lager etliche Male gezahlt, ^gemeinen Nachfrage nach Arbeitskräften leichter sei, eine fernem bi« die Arrzalst endlich gestimmt hatte. (Ich glaube, m entern I Zustand entspveche-nde Arbeit zu finden, als später,

deustchen Gefangenenlager kann dies nicht Vorkommen., Demgegenüber machte der Vertreter!des Versicherten in der Ber-

An der Posthütte hing die Pateüiste aus. Wohl dem Muck- ^^ndlung vor dem Oberversicherungsamt darauf mlfmerksam, datz gchen, der daraus stand. Tie anderen zogen mit eirrem enttMächten ^ Februar 1916 bis Snmner 1917 dauernd in ärzttichec Ve- Gestchte äb. Vielleicht wurden sie hui-ch ern Brreschen ans bet ^ Ein Versuch, seine frühere Tätigkeit wieder

Hickmat für diese Enttäuschung enstchädrgt. Von reber ÖUttc begab ^f^uuehmeii, hrbe zur Verschlirmnerrmg seines Leidens geführt, sich dann einer zirr Post, um etiva vorhandene Bri^e abztcholen. in ber letzten Zait die Augeneirtzündimg rricht so oft miittete,

die dann von dem Empfänger drei- bts vrerinal burchgeteicm wur- ^ ^ ^ rtl ^noÄ) darin, datz der Versicherte seinen früheren

den. lim 6 Uhr ertönte dann das Zncheil zum Essetiholen nnv Veruf vöÜig mstgegeben und bei imgünstiger Witterimg zu fraufc schnursttrrcks ratuile einer zur Küche und kam dann mrt erneut bleibe. Weiter wurde daraus hin gewiesen, datz es besonders an Mnchr voll dünner Reissuppe zurück. Es schtneckte aber, dmn me ten Beschäftigungen mattgelt, weil die Nachfrage nach der-

Mbeü da drautzen hatte den Hlunger gefördert. Um rtchttg | artiaert Arbeitsgelegeitheiten besonders gwtz ist. Außerdem müsst M wevdmt, hätte man jedoch drei- bis viermal sovrel bekommen ^ ^ ^r [einen früheren Beruf nusgegrchen habe, Gelegenheit erhat- «LGen. Die paar freien Stunden wärmt schnell dahin. Ste wur- ^n, für einen neuen Bettst rnnztsternen: es sei deshalb nicht voraus- ^n vertrieben durch Briesesckiaeibett oder sonst dergletchen. .Man > ^sthm, wann R. tvieder in der Lage sei, das für ihn matzgebende begäb sich auch schon früh ztrr Ruhe. Vierzehn Tage arbeiteten!! ^ verdienen. Das Oberversicherungsamt trat dieser

wir an den Wegen .des Lagers, dann wirtde wls eine neue Arbeits- Uussasfung, entgegen dem ärztlichen Mttachten, bei und verurteilte Mttr Mgewiesen. Sie lag jenseits am anderen Ufer des Sees. LandesversicherungÄrnftalt zur Zahkung der Invalidenrente Schönes Wetter hatten wir bis dahin nvck> nicht Fvrllvähretch Kvankenrente).

wttr es regnerisch und stürmisch. An einer kleitten Landungsbrücke Geflügelzüchter, Vorsicht! Int Oktober 1917 er­

warteten morgens emige Vdotorboote mit Kähnen, die früher als ^ sich eitt angeblicher Hians Hagen aus Berlin, Gnbener Stt. 32, Rettungsboote gedient hatten, im Schbepptait. Tie Boote witrdmt ^ Geflügel presse zur Lieferung Vcni Kleie und Akazien samen ge- vvllgepfvopft mit etwa 6070 Monte Tie Ueberfahrt gestaltete qtn Bewein za blung des Kaufpreises. Er sttick das Geld ein, lieferte ßch st ln gefährlich, da durch heftige S-tünne der See sel/r unruhig! aber keine Ware. Nachforschungen erbrachten, daß er in der war Trotz Protest von seiten nttserer Vorgesetzten mutzten wir lGubener Straße dort ein leeres Zimtner cwntietet hatte, lediglich hrwibersahnen. Tie Boote wurden dmtn von dett Wellen hin- und irm tnc für ilm bestintmten Sendungen dort dt Empfang zu nehmen, hergewon'en. Mich ttundert harte noch, datz nichts passierte. ?ll>ends Es scheint nicht crusgejchlossen, daß er jetzt tmter anderem Namen »och kam es den Engländern nicht sv genmt daran' an, um welche anderer Stelle aus den Schwindel in ähnlicher Weise iveiter- Zeit wir nach Hause kamen. Entweder wavm die Motorboote nicht ssthrt. Löer über ihn Auskunft zu geben vermag, oder auch mit ihm da oder ider Motor funktionierte nicht, irgend etwas war immer. Berührung statrd, wolle dies der .Hmtdwerbnberattrngsstelle des Wir wärmt ungefähr 800 Mann, die hier an dieser Stelle arbei-1 Ortsgewerbevereins Gießen mitteilen.. tet^n. Dvefenigen, die bereits übergesahren tvcrren, mußtet auf Landkreis Girtzen.

die anderen tarrtm, «s dmckte regnen, wie es wollte. So wurde I ^ e Bersrod. 9. April. Unsere Gemeinde löste bet der es denn schlieUtch l'hS Uhr, bis wtr am Lager Milangteu Brennholzverstetgernng ruttd 26 000 Mk., der Gesantterlös für

So ging es Dag für Dag. ^ch rmmer wurden^ unsere 5 er- Brerut- uttd Nutzlwlz wird sich aus über 60 000 Mk. stellen Zur risstnen SckAche und Wasche vmtt EnHander ntcht erseht. Man kam s Kriegsanleihe zeichnete die Getneinde 10000 Mk. Die Schule

~ "" "" """ - brachte durch .Kriegssparkartmt 2300 Mk. zusammen.

** Grv ßen-Buseck, 9. Mnil. Dt? Spar- uttd Vorschuß" Akt ien - Gesell schast Gvotzen-Duserk zeichnete l00 0(X) )Nark zirr 8. Kriegsanleihe.

!--! veistn-Nnssa«.

mr. Frankfurt a. M>, 9. April. Die Gesellschaft für eine für das Frankfurter .Kunstleben hervor-

Vereine smtt, worin folgender Beschluß gefaßt wurde: Der Beztrk Oberhcssett des Westdeutscheit Spielverbandes nimmt du stlt Begtnn des Krieges ruhenden Verbands spiele wieder auf. Die erneu Mmrrv- schäften des B. s. R. v. 1900 Gießeir. des T. E v. 190v imb des- B. C. v. 1910 Wetzlar, sowie des F. B. v. 1917 und des F E. Germania" Marburg spielen dt A-Klasse. Die zwetlen Mannnba^ ten dieser Vereine, mit Ausnahnte von F. V. v. 191 ( spielen iit b-Klasse. Der Spielplan ist folgender: 5. Mat l 1. B. E. v. 1910 Wetzlar F. B. 1917 Marburg, in Wetzlar. 2. F C. Germania' Marburg F. E. 1995 Wetzlar, in Marburgs V. ]. R. v. 1900 Gießen spielfrei. 12. Mai: 1. B. f. R. v. 1900 Gteßen B. C. v. 1910 Wetzlar, in Wetzlar. 2. F. B. v. 1917 Marburg - F. C.Gerntania" Marburg, nt Marburg. Platzveretn: F. V. v. 1917. F. C'. v. 1905 spielfrei. 19. Mai: Der Tag ist als Psingstfeiettag ohne Spiel. 26. Mai: 1. F. B. v. 1917 Marburg i V i. R. p. 1901) Gießen, in Gießen. 2. F. E v. 190o Wetzlar B. C. v. 1910 Wetzlar, in Wetzlar. Platzveretn: B. E. v. 1910. F. E.Germania" Marburg spielfrei. 2. Juni: l. V. f R. v. 1900 Gießett F. C.Germmria" Marbttrg, in Gienen. 2. F. V. v. 1917 Marburg F. C. v. 1905 Wetzlar, in Marburg. B. C. v. 1910 spielfrei. 9. Juni: 1. F. C.Germmtia" Marburg B E. v. 1910 Wetzlar, in Marburg. 2. B. f. N. v. 1900 Gteßcn F C. v. 1905 Wetzlar, in Wetzlar. F. B. v. 1917 Marburg! spielfrei. Es wird nach den Regeln des Deutschett Fußball­bundes unt die Bezirks Meisterschaft gekämpft. Jeder Steg wiri> mtl

2 Punkten, eilt tmentschiedenes Spiel mit einem Punkt und erne Niederlage mit 0 ^mtkten gewertet. Jeder Spieler, welcher sich an diesen Verbatte-.-, melen zu beteiligen wmtschl, mutz dem Ver­band vorher gemeldet werdet!. Zu diesem Zlveck niutz ^un­bedingt bis spätestens Samstag 13. April folgende ichrntttcist Angaben in den Briefkasten des Vereins (in der Wirtjchafk Bogt, Sonnensttatze) eingcworsen haben: 1. Name 2 Geburtsdatum.

3 Gehörte welckiem Verein und welcher Mannschaft an? >. Genaue Adresse. 5. Als was wünscht er zu spielen (wenn mögltch, mehrere Angaben)? 6. Kann er voraussichtlich an allen L-Prelen terl- nehmen? Für Samstag dett 13. April, abends 8 1 /* Uhr, hat der Verein in seinem Vcreinslokal eine autzerordentltck^ Gmeralver-, santmlung angesetzt. Alle Spieler, die sich, an den Verbaues,vielen beteiligen wollen, l)abcn utlbedingt zu erscheinen. Das Erichetnetr von Spielerit, die dem IVerein nicht angehören, sich aber m Gtel^n mishalken, ist dringend erwünscht.

0ermL?chtes.

Verhafttmg eines Raubmörders.

K P St. Ingbert, 9. April. Vergangenen Tounerslag nachmittag wurde im Wälde Mschen dent nahen Orte Nett »veiler und Dudweiler die 40 Jahre alte Händlersehefrau Triem ans Nettweiler ennordet und eines Barbettages voir 320 Mark beraubt. M Täter kam der 28 Jahre alte Fabrikarbeiter Friedrich, Wagnep crns T^üdweiler in Bettacht. Als er am Samstag abend mittellos vorsprach, wurde er, -obwohl die Poltzet noch keine KmntitA hatte daß er als Täter in Betracht kommt wogen seines allgemein verdächtige Auftretens sestgehalten. In der Frühe des ge'.ttigerr Tages eingel-end vernommen, gestand er dann, der Täter de- Raub-^ Tmndos zu sein. Den ganzett Betrag des raubten Geldes lxrtte er v.i zwei Nächten in Saarbrücken dnrchgebracht, so paß er bei seiner Verhaftung mM einmal ein Hemd mehr anhatte, sondern! dett Mz»tg auf der bloßett Hattt ttug. _

unserer Mitteilung über die Unterbrechung der Stromabgabe durch die Städtischen Elektrizitätswerke können wir nach Vorstellung bei der Kriegsamtsstelle bekannt geben, daß kein Grund zu ernster Beunruhigung vorliegt. Es müssen allerdings infolge des Mangels an geeigneter Mhle eine Reihe von Gwtzabnehmern zeitweilig abgeschaltet werden.

Die zuständige Abteilung der Miegsamtssteile teilte uns mit. datz die Uotjlenliesernng gefichert sei, also keine Unterbrechung der StromerMgung einzutreten brauche.

Demgemäß w:-rde es uns ermöglicht, den Tagesbericht der Obersten .Heeresleitung in üblicher Weife in der Stadt­auflage zu veröffentlichen.

Dag für Tag völlig dtmchnäßt nack, Hanfe. Viele wurden dadurch kvcmk. Sie mutzten aber trotzdem Mit zur dvrbettsftelle gehen. Wenn eirrtt nsthi völlig zttfammenbrack), bekam er kerne Sckwnuitg.

Mitte Juli kam eine .KomMifsivn der Schweizer (Gesandt­schaft in mnstr Lager. Wir atmeten alle auf. Man kmntte doch jetzt stme Beschwerden verbringen und diese hatten auch Erfolg. Wemt^^ aach das Essen nicht besser wurde, fo bekarnen »vir boci> letzt ^nd-

Ä Der Ärt$ I ^nde Veveinigtmg, fofl mit

snesnmg imiroe tu* wewmw.TiriSS «niflt werden unter dem NamettNeue Gesellschaft für K,mft und

aus bvatment Manchester,.vff. I * ^Stteratur". Tie Veveimgimg beabsichtigt dw Förderung und Unter-

büaner Mond konnten sie uns

stützung flKc? Richtungen der moderne»! und alten Kunst, sowie die ' ^-E^ch wvcht maskteren. Ter Kontmandant wurde s ver zeitgenössiMn Literatur mit besonderer Berücksichttgung

des sog. ,Hungen Detttschlands^^.

X. H anan, 9. April Eine nachahmenstverte Einrickstung hat Hanauer Stadttheaters getroffen. Sie hat im

seines Postens -enthoben. Der neue Kdmnrandant behandelte ttns wenigstes als Menschen, wodurch unsere Lage erheblich besser wurde Auch brauchten wir, wenn es M stark regnete, nickt mehr zu ar^ ,

SÄS ZächmmgHeM s-r «el ^iegs-nl^. ein

(Fortsetzung folgt.)

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 10. April 1918.

Pflanzt Obftbäume.

gerickstet und ge»vährt allen Befuchent des Stadttheaters, die im Theater Kriegsanleihe zeichnen, leinen oder ntehrere Freipkätze je nach der Höhe der Zeickmung.

Gießen. 8. Mril.

Sport-

Fußball.

Am Sonntag fand

aus dem Platze von 1900 an den

Auf einen leeren Raum Pflanzt' einen Baum, llnd pflege ^ Gietzener Vereins für Rasenspiele fern Er bringt Dips ein. Dieser alte, richttge Spruch »vrrd »etzt ^^rdt ein Wettspiel dieses Vereins dem Marburger Fußball im Kriege oft und gent befolgt, weil man sieht, »vas ein Obstbaum' verein von 1917 statt. Kurz nach Spielbegimt erzielte Gießert das bei dett jetzigen 'hohen Obstpretsen einbrrngt. Häufig »vird aber ntckt I cr ft Tor, was aber dltarburg sofort ausglich. Marburg konnte der richtige Baum an den richtigen Ort gepflanzt: die Obstg-attung \[ m weiteren Verlaus des Spieles »wch zweimal der: Ball in das muß der Lage mtd dem Mmia angepatzt sein, im' anberen Falle Gietzener Tor bringen. Da die Gietzener Mannschaft nun aber zu bringt ber Baum nichts ein, sonderit bereitet uns rntr Aerger u»rd einem Zusamitlensipiel gckommeit itxtr, was anfangs fehlte, holte sie Verdruß Da die Preise für edles Obst, besimtders für Pftrsich und die beide»: Tore in 10 Minuten nach. So endete das Spiel unent- Aprikosen so außerordentlich hoch sind, so möchte jetzt jedermann schiedeit mit 3 : 3 Toren. Am nächste»: Sonntag wird die Gietzener an einem sonnigen Platze seines Gartens oder an der Hanswand erste Mannschaft vormtssichtlich m Wetzlar spielen. Ber- einen Pftrsickt- oder Mrikosenbanm aiustlairzen. Man bedenkt aber ba nds spiele. Auf eine Msrage des Wc»tdeutschen Spiclvcr- nicht daß diese nur in südlicheren Gegetlden mit Weinllinta gedeihen, handes hin, ob der Bezirk Oberhessen spielfähig sei, um wieder Die ftischen Pfirsiche, welckie in Friedenszeittn in großer ?Renge an den Berbtrndsspiclen des deutschen Futzballlnutdes teilzunehmen, m den Handel kamen, »vuvdsn meistens aus Oberchallen, dcut süd-> fand eine Perscunmüwg der Bsttvtter der m Frage kouinte»iden

Letzte TLacyrichten.

(WTB.) Großes Sa uptauarlier, 10. April. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Zwischen Armeuliöres und dem La Bassse-Kan l grifft n wir nach starker Feuervorbereitung durch ArtiHkrie und Minenwerfcr englische und portugiesische Stellungen an und nahmen die ersten feindlichen Linien. Wir ümchten m. 6000! Mann zu Gefangenen und erbeuteten etwa 1ÖÖ Geschütze

An der Schlachtfront entwickelten süft zu beiden Seiten der Somme heftige Artilleriekämpfc und erfolgreiche Jnfan- terie-efechte.

Auf dem Südufer der Oise warfen wir den Feind auch Mischen Foteuüiray mw Brancourt über den OiseAisne- Kanal zurück.

Osten.

Finnland. Unsere in Hangoe gelandeten Truppen haben nach kurzem Kamps nnt bewaffneten Banden den Bahnhof Karis besetzt.

Ukraine. Charkow wurde nach Kampf am 8. April ge- »wmmen. ^

Der Erste Generalquartiermeitter Ludendorff.

Der Erfolg südlich der Oise.

Berlin, 9. 9lpril. (WTB. Nrckstanttlich.) Ter d e u t s ch ei Teilangriff .südlich der Oise, der über den Flntz nndl seine sumpfigen ?ttedernngen hnr.w'g gegeit autzenvrdentltch starke, nattirlich? imd künstliche Verteidigungsstellelt angesetzt »var, hat itnrenhalb dreier Tage dea Fraap^osen ein rvichttges Gelände in rtmd 20 Kilometer Ausbreitung und 12 Kilometer Tiefe ent-, rissen. Bei dem unter geringe»: eigenen Verlusten durchNeführten; Angriffe erlitte»: die Franzosen atttzer der Einbuße von ntehv als 3000 Gefangenen äußerst schoere blutige Verlust?. Ter Er^ folg dieser Nebenoperatton läßt sich» erst bewerten, »venu mm: i>en ^Üamngewinn der vierittimtatige»: ertglische>» Uebermtterialscküacht in Flaitdern zum Vergleich heranzie»)t. Dort gelmrg os einer »m, gehe»nre»t brilischst Ueb.'rlegenlieit in der lcntgrn Zeit lediglich entert Raumgennnn vo»t 20 Kilometer Brette und sieben Kilometer Tiefe zu erreiche ,t imd damtt eilten strategisch lvettldsenj Landstrich von »mgefähr 200 Quadratkilometern Größe zu et* oben».

Böhm Ermolli in der Ukraine.

Wien, 9. Llpril. (WTB. dttrlMmtsich.) Nach Blättern teldungatz über»'.ahnt Feldmarschäll B öhm - E r tnol 1 i den Oberbrfedl übev die löslerreichisck-anügarischeu Trtlppen in der Ukraine Ein südslaurischer .Kongreß in Rom.

Rotterdam, 9. April. Privatrelegramm. ^ N.u>» denk

Meuwe, Rotterdamscheir Courant" eriälwt der , Daily Lelegrapb" ans Rom vom 7. s>bvris: Eine An.zahl s üdsla v i scher A-b^ geordireter aus Fttankreich und England, der Sckvoeiz »tnd Griechenland ist hettte, in Ro»n zu einem Kongresse 5 it von Oes!erreich beherrschten ' Natimvalttätert eübgettoffen. Las Ziel ist eilte Uebereinkmtft znnscheit Jtalieitern, Strl>en, Südslaven, Polen, Rumänen und Tscheck^m. Zn de»t ftattzißi scheu Ber er, lern '»etwrt Franklin BouMon. Lluslän" stehe Jtournalisbrn sind ebenfalls ani gckomnrnt. Ter Kvngrrtz »vrrd »mztveifelhaft zil cntsti»nmigen Be^ Schlüssen kontnren.