** Die erste Schnepfe in diesem Jahr wurde für die hiesige dtegeuib' am Dienstag! im Hongelstein erleg tz
** Marin-e-Fe st spiele im Hürstenh> of. Am Sonntag von 24. Marz beginnt im Fürstenhos ein sür.3 Tage berechnet^ interessantes Gastspiel. (Siehe Anzeige.) Zum ersten Mal wird u.ns Gelegenheit gegeben, die geheimnisvolle Tätigkeit unserer U-Boote Lemren zu lernen. Bon der Ausreise bis z-nr Heimkehr begleiten wir das „U-Boot 35" seiner 28-täaigen Sieges fahrt. Das „Düsseldorfer Tageblatt^" schreibt u. a.: Der Film bringt ein lebendiges Stück Kriegsgeschichte in britischen Zeitnngsmeldnngen die Angst England vor unserer wichtigsten Waffe, in Bildern: vorn Kampf und vom Leben an Bord den prächtigen Geist unserer U-Bootsleute. Der Film stärkt in solchen Ausgaben das Gefühl unserer Kraft und unseres Znsam.menhalt.ens und wächst dadurch zu ungeahnter Bedeutung auf.
** Bunter Künstler-Abend. Nachmals sei auf den morgen, Samstag-abend im Fürstenhvf stattfindenden „Bunten Künstler-Abend"" hingewiejeü. Wie der vorige Abend, der so überaus reichen Beifall fand, bringt auch dieser wieder ein ansgewähltes Programm, in dem nur bekannte Künstler Mitwirken. Frl. Faßbender und Herr Gareis vom Opernhaus in Frankfurt a. M. sind vom letzten .male her bekannt. Außerdem treten Frl. Godlewski vom Opernhaus und Herr' Ebelsbacher vom Schauspielhaus Wankfurt a. M. auf. Die Veranstaltung findet zugunsten der Unterstützuugskasse der Kriegsbeschädigten statt. Siehe Anzeige.
** Lichtspielhaus, Bahnhofstr. 3 4. Bon morgen Samstag ab tritt Henny Porten in „Die Faust des Riesen", und Arnold Rieck in „Musketier Katschmarek" auf. Siehe Anzeige.
** D a s Kreisblatt enthält Verordnungen über: Verkehr mit getragenen Kleidungsstücken, Viehaufbringung- Uebersiedlung schulplichtiger Kinder, Verkehr mit Web- usw. Waren, Ausbruch des Scheidekatarrhs, Zulassung zum Handel, Schleichhandel, Kartoffelversorgung.
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Die Gold- und SUberanfaufsfteHe
in den Räumen der BejirisfpariaSfc Ließen ist morgen vormittag von JO bis J2 '/ 2 Utzr geöffnet!
Landkreis Gießen.
- Geilshausen, 21. März. .Kanronier Karl Nieber- aall erhielt die Höfische Tavferkeitsmedallle.
** Saasen, 22. März. Der Kanonier Heinrich Schmitt aus bcm benachbarten Bollenbach wurde mit der Hessischen Tapfer- feitsmcdaille ausgcHcichnet.
Kreis Vüdingen.
^ Geiß-Nidda, 21. Mjär^. Die Hessische Tapferkeits- medaille erhielt ber Fahrer Georg Kraft. — Ecka rts h a u s e n. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Gefreite Friedrich Mahr, Inhaber des Eisernen Kreuzes. — Vonhausen. Das Eiserne Kreuz erhielt der Kanonier Ernst Volz. — Orleshausen Das Eiserne Kreuz, erhielt der Füsilier Karl N a Karen us. — Diebach o. H. Das Eiserne Kreuz erhielt der See- ioldst Heinrich Ruhl. — Ri n derb ü gen. Die Hessische Topser- ieitsMedaille erhielt der Kanonier Heinrich Wagner .
Kreis Lauterback.
** Engelrod, 22. März. Ein hier veranstalteter Mnsrk- gottesdienst brachste den Betrag von 150 Mark. Tie Summe soll für Kriegsblinde verwendet werden.
Kreis Schotten.
# Ulfa, 21. Marz. In heimatlicher Erde bestattet .wurde der Musketier Albert R e i ch h a r d t. — Eichelsa ch s e n. 'Das (5iserne Kreuz und ein Ehren-Diplom mit einem Geldbetrag von 20 Mark erhielt der Fahrer Otto Kammer. — Schotten. Das Eiserne Kreuz-, früher die Hessische Tapferkeitsmedaitte. erhielt der Gefreite Otto Bing.
Starkknbnrg und Mcinhessen.
= M ainz, 22. März. Bei einer Nachenfahrt auf dem Nliein gerieten drei junge Leute infolge ihrer eigenen Unvorsichtigkeit in den Wellengang eines Schleppzuges. Das Boot schlug um, und die Insassen stürzten in den Rhein. Obwohl sofort Hilfe zur Stelle n»ar, gelang es doch nur einen der jungen Leute z-u retten, die beiden anderen, ertranken.
Hessen-Nassau.
Schuhersatz-Ausstellima.
— Frankfurt a. M„ 21. März. Zu den mancherlei Ausstellungen, die der Krieg gebar, hat sich als jüngste die Schuh- ersatz-Ausstellung gesellt. Veranstalterin ist die „Ersatz- sohlen-GesMschaft"" in Berlin. die mit Unterstützung des Reichs aus allen möglichen und unmöglichen Reststosfen, wie Zellstoffen, Segeltuchen .Fitzen, Gummi, Papier usw., unter ZuKlfenahnw mm chemischen Bindemitteln Ersatzteile für Sohlen, Schäfte, .Kappen und Brandsohlen Herstellen und bannt dem gewaltig steigenden Mangel an brauchbarem Schuhwerk steuern will. Nach den vorliegenden Proben zu urteilen, bietet die E. S. G., wie die heute Hierselbst erösfnete Ausstellung dartut ein nahezu erschöpfendes Bild von dem augenblicklichen Stande der Schuhersatz frage, Vieles wird freilich noch in recht theoretischer Form dargeboten., anderes iwoch. besonders die Holzsohlen, ist praktisch vielfach erprobt und darf rkuhig den Weg in di eWell antreten. Es sei z. B. nur daran erinnert, daß eine besoudere Holzsohle mit Metallbeschlag sich bei der Berliner Schuhntannschaft so gut bewährte, da ßder Minister des Innern ihre Einführung für die gesamte König!, vreußiiche Schutzm-annschast anordnete. Restlos nützt man jetzt 8n ^l'abstosse zum Sohlenbelag aus und spart damit ungeheure Werte, die ehedem iu Friedenszeiterr verloren gingen. Gewaltig Nt aber auch die Aufgabe der E. S. G., die den jährlichen Ersatz- Bedarf von 50 Millionen Paar neuen Stiefeln rnrd für mindestens UO Millionen Paar reparaturbedürftige Scltzche liefern uruß. '-<>is zum Herbst 1018 soll sie derart gelöst sein, daß die Schuh Wertversorgung der Zivilbevölkerung keine Schwierigkeiten mehr bereitet. Voraussetzung ist die .Herbeischaffung genügender Roh iboste. Mit der Herltellung der verschiedensten Ersatzteile und Zertigfabrikatc sind zurzeit etwa 270 Firmen beschäftigt. Da die E. c>. G. den Widerstand der Bevölkerung gegen die Holzsohlen, die übrigens in reichen. Mustern vertreten sind, voraussah, hat sic Ersatzstoffe herangezogen, die dem Leder näherkommen als Holz
diese Ersatzstoffe aber schwierig zu beschaffen sind, nruß du- große Aren ge sich in Zukunft wobl oder übel mit Holzsohlen ab- vnden. Dieses Vorurteil gegen die .Holzsohle zu bekämpfen, ist dre Hauptaufgabe der Schau. Von besonderem Reiz ist die Ab- berlnng des fertigen Sclnil/wmks aus Ersatzstoffen. Leder, fand
nur sehr beschränkt Amvendung. Man sieht Schuh? aus wasserechtem Papier, Zeltstosfeu usw, lauter schöne, gefällige Formen. Aber sind die Preise aber auch l-ock>. Papierstiefel kosteten z. B. ^Mk. das Paar, andere Schuhe mit Lederschäften 40 Mk. Tic Besohlung der Stiefel stellt sich glücklicherweise billiger als man es bisl-er im Kriege gewohnt nxrr; ihre Preishöhe ist behördlich ^regelt. An cckner Fülle vor: Einzelheiten, bildnerischen, graphll scheu und plastischeir Darstellungen, sucht die Leitung die sonst recht ..trockene"" Auslv ^lln uaru auf» 0er cnobn « Meuae schul ackbüt
zu inachen. Das dürfte ihr gelungen jeiu, wre vre Beiucherzahl des ersten Tages bewies.
= Frankfurt a. M., 21. März. Dienstag nachmittag wurde der 48jährige Maler Matthias Scheurig bei der Beraubung des OpferstockeS der Elisabethenkirche im Stadtteil Bocten- lieim überrascht. Er flüchtete, konnte aber nach einer toilden Jagd iir eiu-em Keller der Schloßstraße verhaftet iverden. In seinem Besitz fand man mehr als 1200 Mark und in seiner Wohnung für mehrere hundert Mark Nickel-, Kupfer- und NotpaPiergeld von den Städten Würzburg, Wiesbaden, Hanau und Idstein. Das Geld stamnit nach Ansicht der Polizei zweifellos aus Opferslockbercrubun- gen in anderen Städten, da Scheuerig „Spezialist"" für .Kirchen- beranbnngen und deshalb schivir oft vorbestraft ist. Um der diesmali-. gen Strafe zu entgehen, hat sich Scheuerig in der vergangenen Nacht im Polizeigcsängnis erhängt. .
mr. Frankfurt a. M., 22. März. Jsenbnrger Polizisten hielten bei einer Streif durch den Wald einen schloer bcladeucni Wagen an, der nur mit Fleisch ans Gelximschlachtturgen fcdajxm u>ar und in der Dunkelheit nach Frankfurt zu gelangen suckste. Das Fleisch nmrde beschlagnahmt, der Fuhnnann und sein Auftraggeber wurden verhaftet.
X Kassel, 21. März. Der Landesausschuß des Regierungs-, bezirks Kassel hat beschlossen, in dem Haushalttrngsplan des Be- zirksVerbandes Kassel ftir 1918 crsttnalig einen Jahresznschuß von 2000 Mark für die Köimglich Preustifch? Akademie der Wissenschaften zu Berlin zum Zwecke der Herausgabe eines Hessen- Nassauischen Wörterbuches eiw.ustellen. In gleicher Weise, tme es vorn BezirkSverband Najsau beschlosien i vor den ist, soll dieser Zuschuß bis auf weiteres alljährlich eingestellt werden.
** Rodhei ma. Bieber, 22. März. Die Sparkasse zeichnete zur 8. KriegsanleilM die Summe von 250 000 Mark.
** Wiesbaden. 21. März. Tie Deutsch? Gesellschaft für Kaufnraims-Erhvlllugsheime hielt hier ihre diesjährige Hauptversammlung ab. Aus den: van dem Vorstand erstatteten Bericht geht hervor, daß im Berichtsjahre 1917 in sechs in Betrieb befindlichen Heimen insgesamt 6376 Personen mit 121791 Ver- pflegungstagen anfgenammeu wurden. Vmr den Heimen dienten zwei als Kriegslamrette. Zwei uene Heiine sind fertiggestellt. Anßerdein hat die Gesellschaft in der Provinz Pos-en das Sanatorium Ludwigshöhe erlrxrrben, um es ebenfalls zu enaem Heim umzngestalten, so daß sic nunmehr über neun Heime verftigt. Ter Stiftungszuwochs betnng 2 238 924 Mk., der Zuivachs an Jahresbeiträgen 53 405 Mk.
Die inglickie Kopfrnlion nn Kartoffeln beträgt ein Pfund! Streckt Eure Kartoffeln durch Benvendung von Rüben!
Stellt den täglich-en Verbrauch durch Abwiegen fest. Ersatz fiir vorzeitig verbrauchte Kartoffeln erfolgt nicht?
Gerkcht-tzaaL.
I Tarmstadt, 21. März. Der krivgsbeschädigte 24jährige Wilh. Steinborn aus .Köln, der vorübergehend als Bureaic- diener bei dem Tirekt-or V. der Opelwerke in Rüsselsheim beschäftigt war, ösftiete später.ziveimal de.i Schreibtisch des Direktors mit einem Narhch üsfel uw) stahl für 12000 Mark Diamanten, die er an dw Inhaber der Tiamantenwerkzeugfabrik Urbanek & Cie., Oskar Senfs u-nd dessen Stiefs-ohn Karl Urban eck, sowie an die Tiamanteuschlleiker Ot:v Reinb.rdl. Karl Stinnmacher unv Kaspar Vlümöhr für insgesamt über 2000 Mart verkaufte. Tie Firma Ur» bonek hat inzwischen den Schaderi der Firma Opel ersetzt. Steiw- b>onr, t>er auch mit falschen Narnen quittierte, erhielt insgesantt 4 Jahre und 6 Vdouate Gefünginis. Seine Abnchlner wirrden von 'der Llliklage wegen Hehler-ei freigespwock-en, tvobei ledoch, bas Gericht feststellte, daß die ^Angeklagten sehr unvorsichtig gchandelt hätten.
I Darm stadt, 22. März^ Im Ja'hre 1911 hat der Ta<ie- löhner Heinrichl Gernand von Griesheim aus einen, Schaukasten in Darmstadt Stiefel gestohlen. Als iljm die Gendarmerie auf die Spur kam, ging er nach Frankreich, tat 5 Jahre Dienst in der Freindeulegi-oit, wurde daun rn Afrika interniert und enrtam in die Sck>rveiz. Bon dieser wurde er nunmehr ansgeliefert. Er erhält 9 Mvnate Gefängnis, ab o Monaie Untersuck)nnpsl>aft. — Der vielfach vorbestrafte ettva 40jährige Peter Schäfer aus Mainz stahl dem Obstauftiiiuser Ede Im.an n von Bor nfelden auf der Fahrt von Wonns nach Darmsladl seine Ms'.veispapiere urrd entlockte mit dü'sen Belegen eineui Gaskhofbesitzer einen Vorschuß von 100 Mark. Er verläßt soeben eine in Mainz und Wiesbaden ihn auferlegte Gesamtstiase von 3 Jahren Zuchthaus und erhält nuir- mehr weitere 1 Jahr 3 Mvnalc Zuchthaus und 150 Mark (s^eld- strafe.
d. Mannheim, 19. März. Drei Zigounerinnen, die als lbtzrusicrerinnen das Land durchziel)en, hörten von einer Secken- heii.'tzer Bauersfrau, daß sie um die eheliche Treue ihres im Felde stelwnden Mannes bangte. Sie machten der Frau vor, es sei ihnen durch Gebete und „Opfer"" möglich, den Mann wieder aus den Pfad der ehelichen Tugend zurückzubringerr. Tie Opfer bestandest in einem Hemd, einlmndertsiebzig Ndcrrk bar und fünf Hühnerst. Bezüglich des letzten „Opfers"" trugen die Zigelmerinnen den Schwindel gleich handgreiflich dick auf, ohne daß di? Bäuerin Lunte roch. Sie sagten, die Hühner würden sie vergraben, und sobald diese verfaulten, würderr auch die Feinde der Frau in Feindesland, also die Französinnen, verfaulen. Das Gericht erkamrte auf Gefängnisstrafen «von zwei bzw. vier Wochen. lSo geschehen im 20. Jahrhundert. — T. Red.)
UircblscJte Nachrichten.
Israelitische Religion-gemeinde. Gottesdienst in der Synagoge
(Süd-'dlnlage). Samstag, 23. März: Borabd.: 6.30: morg.: 9.00: abds.: 6.55 u. 7.30. — Israelitische Neligionsaesellschaft. Sabbxtt- feier crm 23. März. Freitag abd. 6.15; Samstag vorm. 8.30; Predigt nachm. 3.30: Sabbatausgang 7.30. Wochengoltesdienst: morgs. 7.00, abds. 6.00.
tetzie Nachrichten.
<WTB.) Großes Hauvtquartier. 22. März. (Amtlich.)
W e st l i ch e r Kriegsschauplatz.
Heeresgruppen Kronprinz Ru pp recht und Deutscher Kronprinz.
Ostende wirrde von See her beschossen.
In Beigisch- und Französisch-Flündern hielt ftarfer Feucrkampf an. Melafach drangen Erkundungsabteilnngcn in die feindlichen Linien ein.
Südöstlich von Arras bis La Före griffen wir engv lische Stellungen an. Nach starker Feuerwiicknng'von Artillerie und Minenwerfcrn stürmte unsere Infanterie in breiten Mschnitten vor und nahm überall die ersten feindlichen Linien.
Zwischen La Före und Soisfons, zu beiden Seiten von Reims und in der Champagne nahm der Feucrkampf an Stärke zu. Sturmabteilungm brachten in vielen Abschnitten Gefangene ein.
Heeresgruppen
von Gallwitz und Herzog Albrecht
Unsere Artillerie setzte die Zerstörung der feindlickren Jnfantenestetlnngen und Batterien vor Verdun fort. Auch an der lothringischen Fwnt war die Artillerietütigkeit vielfach gesteigert.
Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.
Der Chef des Generalstabes Ludendorff.
Der amerikanische Sckftffsraub.
Ne u yvr t, 21. Mä.z. (SXa._ Nich.amtlich) :)unacim€Um,ia. Reiarv^nann fchafken dim Kriegsmarine haben au! Befehl ocl hinglaner Regierung geshern aberrd 3 8 h >i l l ä b i i che L chr f , « übernommen. Die holländischen ^apitäm: l-aben, da ne wehreve Tage aus ein solck>?s Vorgehen vorbereitec »oaren, nra>. vroiesuerl.
Amsterdam, 21. März MTB. Nichtamrttch.) In eineml Artikel mit dem Titel „Ter Raub ist vouz-ogen^ schreibt „A l l geme e n H a n d e ls b l a d"" anläßlich der Reutermeldung aus Washington «über die erfolgte Beschlagnahme der niederländischen Schiffe:
Unser Volk T>at deutlich yu erkenn m gegeben, wie lerne Wayt ausgefallen 'ein würde, sie wäre auf eine entschbHeiw Weigerung hin ausgelaufen. Tie Regierung hat anders^ gehandelt und die Alliierten haben ficfj» geweigert, auf ihre Bedingungen einzugehen. Für das Volk, das auch unter den Bedingungen, die die sttegrerung stellte, >die Abtrettmg der Schiffe nrchc wollte, kann die rat- jache, daß die Alliier: er oic A'.nwort der hllländüillmi ck.egre- rung als eine Weigei.ni.ng betrachten, nur Anlaß zur Genugtuung sein. Ter daraus entstehende Nachtes wird mit Gelasicnhcrt getragen werden. ES steht den Alliierten jetzt vollkommen wer, ob sie uns Getreide liefern und unsere S 8 ffuhrt ^ nach den Kvlo^ nien verhindern! Molleii. i.cherackckiit. Auch wemr ge mit der Regierung handelseins geworden wären, >väre es^ fraglich gewesen, ob sre sich diese Freiheit nickst her-aicsgenoiumeu lstitcen, denn llbbucachungen und internationale Verträge sind, tvenu 'w Kri-egsn^tu-euülgker^k das wünschenslvert rrschpinen lassen, fortwih.euo geändert worden. Das Blatt weist ,darauf hin, daß die morau cf* Pilrch: den internationalen Handelsverkehr and) im Kriege aufrecht zu erlMllen« für die Alliierten au-st rveiterlstn beftzehe i bleib- und /numrrt zum Schluß daran, daß Holland cffir dieenglilaen Austansckgc7angmen, die di? Oöastsreund'ckstlft des Landes genießen, bisl-er teme Lebensmittel erhalten Ixurv Es sei gut, Amerika und England voran %v erinnern.
Marghiloman.
Berlin, 21. Mär^. (WTB. Nichtamtlich.) Ueber Alexander Marghiloman schreibt die „NoLddentsche Allgemeine Zeitung"^: Der Mann, der jetzt als Ministerpräsident an die Spitze der rumänischen Regierung tritt, ist kein unbeschriebenes Blatt. Er ist ein politischer Charakter, und wenn seine Aufgabe, sein nieder- gebrochenes Land wieder aufzurichten und durch sein Handeln die Erinnerung an die garrze letzte Zeit zu löschen, auch schwer uno dornenreich ist, so wird man ihre Lösung doch gerade ihm xuttauen. Sein Name steht in der ganzen Welt in engster Verbindung mit dem Lande, dessen politisch^ Leitung er jetzt übernimmt. Der Ruf eines hervorragenden Diplomaten geht ihm voraus, und wir zweffem ltidj.t daran, daß er sein Bestes hergeben wird, Rumärrien aus der, Epockre des Niederganges, in die es durch verbrecherische Polttcker geriet, wieder zu lichteren Tagen zu führen. — lleber die Entente mrd den Ostwiedcn beniertt die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" : In -der neueren Expektoratiion d?s englischen Mini ers d?s Aeußcrn- wird wieder einmal mitgetcilt, daß die Entente die von uns mrt dent Osten geschlossenen Fricdcnsvertt'äge nicht anzuerkennen beabscchtrge^ Wir machen erneut darauf aufmerksam, daß eine derartige Arr- erkennnng, die swck)?r llommt noch notwendig isst für nns üüüiommtrf gleichgültig ist. _
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