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Erster Vlatt 168 . Jahrgang
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WochrnrkckbliS.
Der Kaiser hat in seinem Telegranmr an den Reichstag, worin „der völlige Sieg im Osten" gewürdigt wird, ein paar Sätze ausgesprochen, die sich in die Seelenstimmuug vieler Deutschen hineinlegen werden als ein Heilmittel gegen dunkle Anwandlungen ans der Vergangenheit. Er sagte: „Möchte das deutsche Volk mit starkem Wirklichkeitssinn, mit unbeugsamem Glauben an sich selbst und seine Mission, mit starken: Staatsgefühl und stolzer Freude am Vaterland an die neue Zeit und ihre Aufgaben herantreten!" Diese Auffassung des Kaisers und ihr freudig ausfahrender Ausdruck sind zweifellos das Ergebnis vieler entscheid ungsvöller Beratungen mit unserert politischen und militärischen Fiihrern. „Welch eine Wendung durch Gottes Fügung", dies alte Königswort Nnrd wiederum denkwürdig, wenn wir uns die alte Politik Bismarcks zurückrufen, der sich zur Zeit des Krimkrieges mit der Bethmann-Hollweg- Partei auseiuanderzusetzen hatte und deren Denkschrift, worin die Zerstückelung Rußlands gefordert wurde, als „kirrdische Utopien" beMichnete. Die genannten Politiker hatten gefordert, es sollten Rußland die OstseeprovinKen, einschließlich Petersburgs, das gesamte Polen genommen und der Rest durch eine Teilung zwischen Großrnssen und Kleinrussen zersetzt werden. Bismarck meinte, es sei undenkbar, „den Körper von sechzig Millionen Großrnssen in der eirropäischen Zukunft als ein caput mortuum zu behandeln, das man nach Belieben mißhandeln könne, ohne daraus einen sicheren Bundesgenossen jedes zukünftigen Feindes von Preußen zu machen". Es ist Unbegreiflich, wie der Reichs tags abgeordnete Cohen-Reuß in oer „Voss. Ztg." ' schreiben kann, treffender, als es Bismarck mit diesen Worten getan habe, könne man den jetzt zwischen Deutschland und Rußland geschlossenen Frieden nicht kennzeichnen! Was war Deutschland in der Zeit des Krimkrieges, und was ist es heute? Auch ein Staat und Reich wächst doch mit seinen höheren Zwecken! Gewiß, es war vielleicht nicht richtig, dav seinerzeit die weise Politik Bismarcks verlassen und Rußland dadurch in den Kreis unserer Gegner gestoßen wurde, — nun ist es aber doch geschehen, wir haben diesen furchtbaren Krieg mit Rußland gehabt, die deutschen Schlüge sind so stark gewesen, daß das alte Zarenreich zerfiel! Und da sollten wir vor dem Friedensschluß nicht das Nächstliegende ergreifen, die Wirkung unserer Siege, der größten, die die Geschichte kennt, wieder zerblasen und was Schicksal geworden ist, in ängstlicher Scheu verpfuschen? ir Hütten die Zerstückelung Rußlands gar,nicht verhindern können, es sei denn, daß wir Hindenbnrg geheißen Hütten, nur mit halber Kraft oder gar nicht zuzuschlagen. Warum die Ukraine künftig unser erbittertster Feind sein soll, warum wir uns vor Finnland, mit dem wir soeben gleich- faNs einen sehr freundlichen Friedensvertrag abgeschlossen haben, der schlimmsten Dinge versehen sollten, ist nicht einzusehen. Wenn wir nur mit starkem Staatsgefühl und Selbstvertrauen an unsere politischen Zukunftsausgaben herantreten, werden die wirren Schatten schon fliehen! Die ireue Zeit bringt neue Sorgen, aber auch ein ausgedehntes Feld neuer, segensreicher Wirkensmöglichkeit, und daß unser
friedliches Streben künftig im Baltenlande alte und neue Herrlichkeiten erstehen lassen kann, dessen dürfen wir in der Tat „mit stolzer Freude am Vaterlande" gedenken'
Dem Borfrieden von Brest am 3. Mürz 1918 ist ge,rau vor 40 Jahren der Vorfriede: von San Stefano vorangegangen, der gleichfalls einen russischen Krieg beendigte. Sehen wir nicht am Beispiele Englands, !vie die Freundschaften und Feindschaften wechseln? Damals hatte sich England der russischen Expansion entgegengestenrmt und den Türken die Stange gehalten. Rumänien aber erntete von Rußland den Dank sur seine Waffenhilse dadurch, daß der Zar ihm Bessarab-ien wegnahm und ihm' die minder wertvolle Dobrndscha dafür gab. Der Vorfriede, den wir jetzt mit Rumänien abgeschlossen haben, läßt diesem, nachdem die Dobrndscha von ihm losgelöst worden ist, die Möglich- Eei*, die Einbuße von San Stefano wieder jwettMmachen. Der Umschwung unserer deutschen polittscheri Interessen und Aufgaben läßt sich daran crmeffeni, daß Bismarck vor dem Ausbruch des russisch-türkischen Krieges mit Recht noch erklären konnte, die Balkanpolrtik erfordere es nicht, daß wir auch nur die Knochen eines einzigen Hommerschen Grenadiers daft'ir auf's Spiel setzten! Das Wort Mitteleuropa umschließt ein völlig neues Machtverhältnis und einen gänzlich veränderten Aufgabenkreis. Es müßte noch sehr viel Donauwafser ins Schwarze Meer sich ergießen, bis das übriggeblrebene Rußland zu ettooigen Revancheplänen sich der Balkanvölker bedienen lömtte. Eine überaus erfreuliche Frircht der letzten Entwicklung ist es, daß Finnland in dem Friedensvertrag eine Art .Hoheitsrecht uns eingerüumt hat. Es wird ohne unseren Willen keinen Teil seines Besitzstandes an eine frenrde Macht ab treten, noch eiirer solchen Macht ein Servitut in seinem Hoheitsgebiet einräumen.
Der allgemeine Friede, die Schlußabrechnung mit England, wird noch große Schwierigkeiten machen. Wemi Urrr sie aber, ivas zu' hoffen steht, glücklich überwinden, wer kann dann behaupten, daß bald wieder ein Revanchekrieg kommen müsse! ^teiit, es wird, nach den Erfahrungen dieses Weltkrieges, England nicht mthr so leicht gelingen, die Völker in einen Krieg gegen uns zjn Hetzen. Die „Mission" unseres deutschen Volkes, von der unser Kaiser gesprochen hat, wird friedlich sein, wird auf die friedliche Entwicklung und Wiederausrichtung der Kultur gerichtet sein. Für die Erhaltung, des Weltfriedens kann es nichts schaden, daß im Friedensvertrag mit Rußland auch die
volle Selbständigkeit Persiens und Afghanistans gewährleistet wird! Unsere Bundesgenossen in diesem Kriege haben ihr Durchhalten nicht zu bereuen. Das nationale Ziel Bulgariens, die Wettmachung der Niederlagen und Schädigun- gen des letzten Balkankrieges, ist erreicht, und unser Freund, der ehemals „kraicke Mann" am Bosporus, nimmt zurück, was er bei der kriegerischen Auseinandersetzung vor vierzig Jahren verloren hatte, die Kaukasusgebiete Erdehan, Kars und Batum. Das neueste Wetterleuchten im fernen Ostasien, das durch Japans 'Llbsicht, in Ostsibirien einzrr- rücken, hervorgerufen wurde, wird uns kaum belästigen, und wir können mit Klopstocks Dankgefühlen sagen: „Der Herr gebot seinem Verderber, an unsrer Hütte vorüberzn- nehen." Japan vM,' in der Erkenntnis, daß es mit Rußlands Wütmachtstetlnng vorbei ist, in Sibirien eine Erbschaft antreten, und es 'wird ihm wohl nicht schwer werden,
eine Formel dabei vorznhalten, die eine Annexionspolitik venvirft oder sie verdeckt — je nachdem . . . Spaßhaft ist, daß es für seine Mission sich von der Enteitte erst einen
förmlichen Auftrag erteilen läßt! Es will angeblich in Sibirien wertvolle Waren- und Mnnitionsbestände vor der zngreifenden .Hand der Deutschen schützen! England macht gute Miene znm bösen Spiel, es verbirgt mit großen Ausgaben von schönfärbendeil Worten noch seine Enttäuschung und die leerer werdende Kasse — aber Wilson, dein der Japaner unmittelbar im Micken steht, weiß es besser! Er ist aber vorläufig noch weit entfernt, uns seine wahren Gefühle zu verraten, und so motiviert er sein Abseitsstehen mit der „moralischen Wirkung ans Rußland", die sich bei einer Besetzung Sibiriens einstellen müsse, „solange die'absolute Nottoeickigkeit der Mion noch nicht deutlich geworden sei". Wie sein und köstlich, wie bezeichnend auch, daß von diesem Standpunkt Japan durch England in Kenntnis gesetzt worden ist; eine direkte Aussprache von Haus zu 5pans wäre zu peinlich und undelikat!
(WTB.) Großes Hauptquartier, 8. Marz. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Bei Durchsülwung erfolgreicher Erkundungen wurden östlich von Merkem 30 Belgier, nordösllich von Festubert 23 Engländer gefangen genommen. Der Artillerie- und Minenwerferkampf letzte am Atzend in einzelnen Abschnitten ans.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz
Sturmabteilungen brachten von einem Vorstoß östlich von La Neuville (südlich von Berrn-au-Vae) eine Anzahl gefangener Franzosen zurück. Jyr übrigen blieb die Gcsechts- tätigkeit auf Störungsfemr lreschrankt, das sich auf dem westlichen Maasufer vorübergehend steigerte.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
An der lothringischen Front entwickelte die französische Artillerie zwischen Seille und Plaine rege Tätigkeit.
Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.
Der Erste Generalgimrtiermcister L u d e n d o r f f.
*
Der Abendbericht.
Fliegerangriffe auf euglifche Städte.
Berlin. 8. März. (WTB.) Abends.
London, Ma r g a te und S Heer netz wurden in der Nacht vom 7. zum 8. von mehreren Flugzeugen mit Bomben angegriffen. Gute Wirkung war zu beobachten.
L o n d o n, 8. März. (Reuter.) DerLuftangriff von gestern abend war der erste Flugzeugangriff, der bei mondloser Nacht ausgeführt wurde. Kurz nachdem alarmiert würbe, hörte man heftiges Geschützfeuer über London, das ungefähr eine Stunde dauerte.
Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.
*
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
W ie n, 8. März. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:
Es ist nichts Besonderes zu ureldeu.
Der Chef des Genera lstubes.
bonar Law über den Krieg.
London, 7. Mürz. (W. B.) Im Unterhaus brachte Bonar Law einen Gesetzentwurf über einen Kredit von 6 00 Millionen Pfund Sterling ein und ftchrte dabei aus, dies wäre die größte catythit Kreditvv-rlage, die vor das Hwus gebracht worden sei. Im DeFmrber habe er eine solche von 550 Millionen etngebracht u. dabei der Hoffnung Lßrsdruck gegeben, daß sie die letzte bis Mac Ende des FlnanAahwZ sein werde, HÄckAens mit einem kleinen ErgLnzungsentwurs. Er wäre froh, zu sagen, daß kein ErgänzungSentwurf nötig sei, und daß der Entwurf vom Dezember bis zum Ende des Finanzjahres ausreichen werde. Der Durchschnitt der täglichen Kriegsausgaben seit Bcgöcn des Finanzjahres vom 1. ~ r den den
das, was _ ..... __ , _^ ^
das ganze an Rußland vorg^streckke (V8> znrückerstattet'werde^Dic gegenwärttge UÄprsclrrei.mlg bcx Ajusgaben über den Hauslxckts- ansäüag roerde aus 154 250000 Pfund gescLMt. Die Hauptüeige- rung sei durch das Heer w'raickaßt. Eine der Ursachen sti 'die Mis- dehuung der Kriegstz ^--d' mryen in Mesopotamien und Palästina, was große Ersenbahnbautsr und Vorkehrima.m für den .JlußverLhr dc-ÄAgt habe. Jonuitm ine größer«
Stärke des Heeres im£> der Sold für eine größere ZaA von Soldaten außerhalb Englands. Auch die Ausdehnmrg des Programms für den Flugdienst' verlange einen Zuschuß von mehreren Millionen.
Die Mehrausgabe für die Flotte von rund 13 Millionen sch verrcrsacht durch das Mwachsen des Marmschaftsbe- standes, die Löhnung und den Unterhalt. ^Nehr als siebzehn Millionen seien nötig, um den Brotpreis nicht steigen zu lassen.
Die Alnleil-en an die Alliierten erreichten 1264 Mülionen, an die Dominions 800. Millionen. Dies stellte eine Zunahrie von 437 MiUionen^ an die Wliierten dar mrd von rrur 33 Millir.ne^ mx die Dominions. Die Gesamtziffer der Vorschüsse an Rußland könne im Mgenblick mcht angegeben uxrden. Nach Schätzrmgen werde die Staatsschuld Ende des lausenden Etalsjahres 5900 Millionen nicl/t übersteigen, einschließlich 1600 Millionen Darleherc an die Verbündeten und Doncinios.
Bonar Law sprach'sodcmn über die militärische Lage. Das ganze deutsche Kolonialreich sei verschunrrüxni. Ter militärische Erfolg Rumäniens sei völlig von der Mittvirkung Ruß- lmcds abhängig gewesen. Für England wäre es den Umständen nach auch völlig^ unmöglich gewesen, Rumänien zu Hilft zu kommen. Gegenwärtig fmtden Fsiedmsd«rhcmdlirngen zwischen Rumänien mrd den Mittelmächten statt, mrd man könne ran: noch einmal feine Sympathien für jenes' Lartd ausdrücken und sein Bedauern darüber, daß außerhalb der Macht Englands liegende Bedingungen es mrmöglich genracht hätten, dem Verbündeten zu Hilfe zu forrtmem In bezrrg auf MeHvpobamien und Palästina bemerkte Bonar Law, daß er ^während des ganzen Krieges sehr für die Theorie eingenommen gewesen sei, daß, da die Zentrokmächte gemeörsam kä rupfen wie die Glieder einer Kette, man die Kette zerbrechen würde, wenn mgn ein Glied zerbrach'. Mer es handele sich hier nicht um Thdorierr, sondern um militärische Möglichkeiten. Er zweifle, ob es jemals möglich gerveftn sei, erst scheidende Ope- rationen durch über See herangeführte Truppen dirrchsuführen. Auf lederr Fall sei cs England kaum möglich gewesen. Ms & fügend Tonnage hatte, hatte es nicht genüg«rd ausgebr-kdete Truppen: jetzt machen die 'SchiffsraumverhAttrisse es wmröglLcht sehr starke Kräfte dotthm zu bringen Keirr maßgebender 'Soldat oder Zivilist habe es gesagt, daß Emchand den Ereignissen im Osten gleichgültig gegenüberstehen könne. Doch aber auch nie ein maßgebender vLvldat bezweifelt, daß die Westfront genügend Mmrn> schäften haben müsse, um jedes erforderliche Ergebnis dort zu er» zielen.
Bezaüglich Palästinas sagte Bonar Law: Die ganze Welt war tief Rwegt, als die PalästiraExpckition in der Einnahme von Jerusalem ihren Höl>epunkt erreichte. Aber der Höhepunkt fft nicht zu Ende. Man^darf den Erfolg nicht nur als «non potttischen und moralischen aniehen. Vom Starldpunkt unserer Stellung in Indien ist es nicht nur eine Frage des nvoralischeir VsttrÄs. sondern auch unterer Stärke in Indien, nach der MögLichkeürn, die sich daraus ergeben. In einer bestimmten Zeit stand der Vormarsch auf Bagdad in der ersten Reihe der Pläne. Gute Keracer Indiens stellten der Regierung vor, daß aus die Nttllwnen Indiens die Einnahme Bagdads einen größeren Eindruck machen würde, als jede andere denkbare Operation. WaL wäre heute die englische Stellung im Osdnr, wenn nach der ev- ö^uMnvn Ausgabe der Dardcmellen-Erp^itwn die Expedition nach Mesopotamien nach der Einnahme .Kuts, oder die Expedition in Palästina nach den vergeblichen Versuchen, Gaza zu nehmen, aufgehört hätte? England kann offenbar Aegypten nicht oufgeb«i, mcher wenn das britische Reich völlig besiegt tväre. lim Aegyptm vor eincx Invasion zu schützen, b-edari es nach Kitchners Ansicht ^-ner viel größeren Truppenmachl als die, die in Mesopotamisi. und Balalttna operierte.
- ^p^rtümen in Salonik sind oft kritisiert worden^ aher die Lage wird schwerlich gmcz richtig verstanden Wenn sich - Truppen in salonik in keiner befriedigenden Lage befinden» w sind die Ereignisse in Rußland daran schuld. Wir hatten nie- mals erwartet, daß düye Trupperc sich rein defensiv verhalten wurden, aber die Ereignisse in Rußland vereitelten unsere Pläne. Wir gckcn zu, daß die dortige Lage gefälTrlich rverden kann. Aber vllen unsere:: Jnsvrmationoir lvüröe eine Expedition der Mtttelmachte lvstipielig für sie :verden. Sie wrürden jeden Meter, die Truppen der Verbrärdeterc zurücktrieben. teuer nmifcn. Es ist nicht schjver, diese Expedition zu ircktsertigen. Ohne sie wäre König zwnsdcmttn noch aus dem griechischen Thron. Ganz Griechenland wäre von den Deutschen rkber den Hrarssr genannt, die griechischen 5)chen ständen den seindsichen U-Bvoten zur Ber- mgung, imd das ll-Boot-Problem wäre so schtvierig geworden, daß wir unsere Vecknrchiingen mit dem Osten kaum hätt«! aufrecht- erhalten köniien.
Bonar Law fuhr in seiner Rede fort: Die B-orgÄnge hi Ruß- -- v ^bessern die Lage unserer F-eürde Mlßervrdentlich. aber es iffi doch kcruui rarzunehnic-ir, daß TeraschLmd ein Land wie Rußland exploitteren kaim. Dar Mengen von ötabrunySuritteln, die Idch- land m diesem Jahre piDduziaren wird, genügen noch nutzt einmal zur Ernährimg der russischen BevMenmg und ein Hrurdert-MS- limwnpolk, das so mitleidslos niedvrgeworftn wurde, behält ftets ferne feindsc^rge Sttnnraovg. In den letzten Römvaren sind 30 deutsche Divisio-wn 'nach der R^slsiMit gchvE worden, trotz cUr Zusicherungen, die Deutschland in Brest-Liwtwk gegeben h»t
Bonar Law,, der eine Division nicht inöhr zu 16 000 M«m sondern zu 10000 Mmm ixchncte, zog beu Schluß, daß die Entente nickst nur. bei den Mmnsichafteir, sondern auch Im der Artillerie über ein leichtes Uebcrgenücht Mi der Westchonr verfügt Er er- klärte, mmi wisse nicht, wie viele Divisionen nock- auS Rußland nach dem Westen gebrackst würden, aber diese Truppen seien \Kn geringerer Qualität. Es sei auch mbglch. daß Oeslerraich-r cm dir Westfront gebracht wurden. Nehme, man aber die Fwiit der Miierten vom Kanal bis zum Adrratisa>n Meer als ein so bliebe der Vorteil zurfluisten der Entente. Mch über die' ArtiLlerre inacht sich Bonar Law kcnre Soi'g.vik, da die 'tüirtznm der A.rtillecie durch die Munitioirsvorräte rach die Organs, sierung der Flieger bestiinnrt werde irnd vor all'erc Dingen durch die Qualität des Personals. Hier ruhnite Bonar Law selbst- verständlich die überlegene Energie der cnMschni Flieger. Ei!«. Mit- glied der Regierung sch bei den Truppen in Fn-aackreich geioeseri, uich nammtlich bei den Offizier«: der niederen Ranystnftn habe er ftst- gestellt, daß nurn nicht mehr an die deutsche Osftnsü>e qUxuIk Ueber die Wirkung der LiiftMrgrsffe mcs deutsches üktokt ßu m der bayrisckren Buwiem Kttmiirer das Nötige wor
den. Gegen Ende de§ zrveiten Vierteljahres 1918 nvrde da-. Neubau von Schiffen die Bwluste mehr als ausgloich-ra Wenn jetzt ein vorübergehender Gleichgewichts- zu staud entstanden sei, so müffe imrii daran denken, daß die Lose


