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schon», fcer van twr Sowiefür vogÄftei erklärt ift, Änsüese- vweq feer Schuldigen an der E rnvor d tmg fees Kameraden Rechal uiib un 6em Doix- ocr 14 m Isnrail erch-ssenen niffiidm ^©1 boten inib Molvoseu fees3 Sachets. Wir modje.t feie nnnaitiiiijen Reaktionäre davavf «Mfraerffam, baß am 1. 'iLprit 5 Ufer morgens feie Jeinfe- fdigtätcr? :m VerteidigmV der russischen Revolution nrieber fee= Irenen.

Bei Hm, 22. Febr. Die Wiener Mittagszoitnug vom 20. ge> ibrnar brrngt bLqcabt offenbar trcfmrterte Zuteilung: Was Ru- m.änien betrifft, so ist Fern Ä^.icfeen dafür vor handelt, daß die Rumänen der rillen Sachage Rechnung tragen mtb feie ftonfe r«tcn#en auv ihren Niederlagen- besonoers hrnsichsticki^ feer berechtigten üulsaritcheu Forfeeruugen ziehen wollen. Für wrs ist feie Ange­legenheit rftcht ferennrrofe. Wemt Rumänien, feem bet Frieden un- obwäs liebes Bedürfnis ist, geneigt ist, auf vernünftiger Basis mti uns za verhandeln. wird eS uns bereit finden, Ms die Bvlsche- witi feererk fanden, denen gegenüber \mx Irohl das fötxfj$e -an Geduld bekundeten. Gedenkt Rumänien cmders vorzu.gshen. so hat es sich die 3vk^en selbst Niznschreiben. Die Numänen sind es, feie um feie Eimetttrng von Verhandlungen ersuchten.

Die schwedische Intervention tti Finnland

Stvckholm, 20. Febr. (W.B.) Meldung des Svensöa Tele- gram-Byrons. MrnisterpvccfidentEden beantwortet in feer Zwei- t eit K a mm t r eine In tervellütion des linksffoMüisttlchat RiksfeagSmftgliedes Werrnerström über die Stellung der Notierung feur Fvage feer $ ir te r^etla tiioit i n Finnland sowie der Durchfuhr und ÄuSftchr von Waffen. Eden erklärte, dir Regierung' habe keiner! eh Absicht, eine' Lewaffnele Imervenlirvn zu imteimefemcn., falls das Recht mid die Interessen Schweden-s nicht Kränkungen, susgefttzt seien, feie dazu nötigen würden. Die cm gewissen Stellet^ in Schweden gewünschte Intervention erwecke starken Widerspruch in breiten Lagern fees schwedischen BvlkeS, und würde feie mm fön- dische Staatsorfemrna, feie rferen Erfolg der sckvMfeischeu veckoanE, unter einem Teile des finnischen Volkes sehr verhaßt macketl, gegen, welchen feiest- Wasfien gerichtet, würden. Die schw7.feische Regierung ^fcün nicht feie Msicht, das bestechende Verbot gegen die Durchfuhr unfe feie Ausfuhr von Waffen auWuhefeen oder zu verändern. In dieser Hinsicht seien keine Lüzerrzen,sür feie Regierung Fmnlarck>S gegeben worden. Die Regierung könne feic Bildung von lxwaffneten Korps aus scki>lvefeifchem Bvden nicht gcftalter, aler PrivLÄeute er- hielten die Erlaubnis, als Freiwillige in finnische Dienste emzu- .treten, denselben Grundsätzen gemäß, feie in anderen gieicharrigem Fällen angewmrdt wurden.

rlSiprith und Lloyd George.

London, 19. Febr. MTV.) Meldung fees stdeuterfchm Bu- vsauS. Asquitlr, der mit einigem Beifall begrüßt '/mnrfee, er- V&Bxix im Unter ha tu f c, Robertson habe ein großes Bei­spiel gegeben, denn twch allem, was yeschchen sei, brbc er ferne Dienste der Recherung jzur Berfügtirr?g genellt und eilte Stellung lan.genonrm'en, feie, obwohl sie rrrckt in lleberecnsmmnnng mit fernen großen Fähigkeiten stehe, feie tinmc war. über die feie Recherung äugenblicklich verfügte. Lloyd George bestätigte dveS. Asguith ffchr fort, ec hätte es gm: ge'eHan. wenn Die Rede Kos Prenriermrnist'ers eine Wvä,: früher gelmlten worden wärr. Das Publikum habe aus feer Erklärung Llotch Georges vom letzten Dienstag geMossen. daß feie Rechrrimg feie volle Uebereinstimmimg ihrer militärischen Bevlttlmgrn habe. Dies fei aber- offenbar nicht feer Fall. Asonith stellte hierüber einige Fra^etl an Lloyd t^eorge vlttfe wartete aus Antwort. S-erne .Haltiwtg xvd\ Protrsn' von ttrc= sckWchenan Leiten fee» Duffes hervor. Man rtef:Sir haben kein. Kreuzverhör vorMnehmen!" LlVchfe George etfförte, feer Widerstand sei tat feer Tat sehr unerwartet gekommen. als man schon alle Schwierigkeiten übenvmiden jyn haben glaubte. Asgnith schloß mit der Erklärung, daß er feen BeÄ/üssen drs Rates von Bersaillcs feurchans nicht entgcyentreten wolle. Er sei feer ?)taimng, daß der militärische Vertreter Chef fees Generalstabes sein solle. Das Publikum, sagte er, ist über feie jüngsten Geschehnisse be­unruhigt. In. feen leisten zsuei Monaten habe England JeNicve llnfe Noberffvn verloren, feie beide in hohem Maße das Vertrauen fees Lanfees. des Heeres und feer Marim' einncchmen. Die seien zum Rücktritt gezwimgen twovden. Dem Rn.ckrritt feer beider: fei eine feindliche, gewisseickoso Treiberei vonausgegangen. Er halt? es rm Interesse eines günstigen, baldigen Friedens ftrr wichtig, daß die Stimme der varlanrentarffchm Kritik nicht zum Schweigen geboacht würde.

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Das uuionistifche Kriegskomitee gegen Northcliffe.

Rotterdam, 21. Febr. Das unioniftische Kriegs- Komitee aus dem ettglifchen Ober- und Unterhause hat, wie v<n- Urutet, gestern eine Entschließung angenomnten, nach feer kein Zertungsbesitzer eine Regierungsstelle bekleiden soll.

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^ht englischer Angriff bei Jerusalem.

London, 30. Febr. (WTB.) Melfeuug des Afeeuterschm Bu- rvillts. Amtlicher Bericht aus Palästrna. Am Morren fees 10. Februar rückten unsere Truppen auf einer Front von 15 Meilen östlich von Jerusalem mm Angriff vor. Am Mend waren alle Ziele bis zu enter durchschnittlichen Tiefe von zwei Meilen erreicht.

Die tzaltung Wilsons.

Berlin, 22. Febr.TaiNiMewS" berichterc, wie feem B. T von feer Schweizer Grenze tgemefbrt wird, Präsidertt Wilson Hai in einer sreunfeschaftlichen Note an feie Mliiertn: den Wunsch

nach einer Ueberprüitarg feer KriegS^sttbefichküsse der Versailler

Awuferenz ausgcferücL.

Französische Minister auf der Anklagebank.

Berlin, 22. Febr. Dem B T. wird von der Schireizer Grenze berichtet, duß nach einerFigaro'^Melfeung den früheren Ministern Briand und Painlev« feie D 0 r la dung zu einer Vernehmung ma ®mnb einer g.'gen sie erstatteten Anzeige für nächsten Drenstag -Kugese.lt wurde. Die berfeen Staatsmänner haben an feen letzten .Sitzungen feer ^.Kammer nicht mehr teil- genommen.

Dir neue Polenfrage.

i Köln, 22. Febr. TieKöln. Botks-Ztg." erklärt aus zu- verEsiger Quelle, daß ein Abgeordneter fees polnischen Regerii- schaftsrates in der Person des Adrutanten des Erzbischofs Ka- kowski in Berlin eingetrvffon ist, der de«! Reichskanzler ein Daud- schreibe:: des Regentschaftsrates an den Karser überreichte.

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Der Hauptausschuß des Reichstags und der Friedensvertrug.

Berlin, 21. Febr. (WTB.) Im weiterer Berföuf ferner Sitzung hat fe.T L^ÄUptau s schuß fees Reichstagen auch den Znf-atzvertvllo zu feem Friefeensvertnug mit feer Ukrai­nischen Volksrepublik angenommen..

Berlin, 21. Febr. (WTB. Amtlich.) Sto-atsfekretär von hl man n. begibt sich heute abend über Wien nach Bukarest.

Berlin, 21. Febr. Der Laufet aus schuß fees Reichs­tages erörterte vor der Absftmmujng über den Friedens- Vertrag mit der Ukraine feie Frage, ob versaffungsgemäß feie sffrNmmürnrg des Reickrstages feem Vertrage in allen feinen Teilet: nötig sei. Mit Ansnahme der Vertreter feer Konservativen rnxb feer Deutsck??n Fra!Iran erklärten sich die Ausfchußmitgtiefeer für feie Zuständigkeit des Reichstages. Direktor im Auswärtigen Amt Kr: ege führte ans: Praktische Gesichtspunkte hatten dazu Ocftlhrt, den ganzen Friedens vertrag dem Reichstage vorzulegen. Es fei kaum curgaugig, aus ernzelnen Vertrn, 7 steilen einen Gesetz­entwurf -zusammerurtistellen mtb diesen bem Reichstage vcn zulegen. Iudessm solle durch die Vorlegung fees FriedcuSvertragos k-ftu Prä­judiz geschaffen werden, auch nickt m bezug auf 'die laiserlickicn. Rechte. Dos sei m feer Bvg ffinfeunr; auch pn Ausdruck gebracht.

Berlin, 22. Febr. Die Ltmrahme des Friedensvertrages mit der Ukraine und des Zusatzvertrages im .^auptausschnst des ReichS- ixsrs eriolgte gegen zivei Stimmen der Umrbhängrgert Sozialdemo- krwen in Abwesenheit der Polen.

Am dein Reiche.

Dos prerchi^e Wahlrecht.

Berlin, 21. Febr. lWTB.) W 0 h l r e ch t s a u s s ch u ß. Em- aegangen ist ein Antrag der Ranonalliberulen. der die Einführung! der Wahl Pflicht Vorsicht. Die Strafen für die Wahlvcriäum- nis sollen 1 dis 50 Mark bctragm, gegebenenfalls den dreifachen Steuerbetrag. Ein konservativer Antrag sieht gleichfalls die Ern- fübruug der Wahlpfliclst vor. Der Minister des Innern bemerkte, daß die Negierung im allgemeinen gegen die Einfschrnug der Wahlpflicht sei. Ein Mitglied der Zentrumspartei sprach sich gegen die Einführung der Wahlpflicht aus. Ein freisinniger Abgeordneter nckinschte, daß man den Sonntag Lls den WahltiLg festlegen sollte. Hierauf wurde vom Abschuß die Einführung der Wahlpflicht grmtdfätzlich beschlossen gegen die Stimmen feer Sozialdemokraten rrnd Polen und die beiden Anträge einem Unterausschuß überwiesen.

Berlin, 22. Febr. Der Wo.hlrechtsauSschu ß fees ?lb- geordneten Hauses verwies gestern eine Idnhe von Paragraphen cnc einen Urttevaussdius) und sülnne feie Bevrrtung über die Abgwrd- netetthausvorloge vorlauftg zu Lüde.

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i. Köln, 22. Febr. DieKöln. Volksztg." erklärt zur Ab­stimmung Über feie Wahlrechtsvorlage, die Lösung der bedeutsamen Fv>rge werde sich nach feer Haltung der Regierung lnur in der Richtung feer Sicherungen finden lassen, wie sie das Zentrum bis jetzt verlangte. Tie Regi,'rung wird von dem Grund­sätze des gleickien Wahlrechts nicht abgehen. Diesem unabänder­lichen Entschlüsse hat namentlich der ReickMLanzler bei allen per- sönsichen Unter ha, tnugen erneut rückhaltlos Ausdruck gegeben. Die (Änffheifeurtg wird jetzt m der zweiten und dritten Lesung fallen. Es war tmziniehmet:, daß es bis da hm doch noch zu einer Eini- gmrg zsftfä-en der Regierung und einer Mehrheit des Abgeord­netenhauses komme.

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Berlin, 21. Febr. Unter neuen Anfragen im Reichs­tag lvesinden sich auch solche des Abg. Prof. Dr. Werner (Gießen). Eine solche lautet:

Feindliche Ausländer füfeischeu Stammes haben sich so­wohl bei den Lei>ensntiLtelfcknebungen im Osten als auch bei den Streikhetzereien der letzten Zeit in bemerkenswerter Weise hervor­getan. Was geschieht oder geschah, um diesem tondesverräterischen Treiben zu begegnen? Ich bitte um schriftlichen Bescheid.

Während des Krieges sind eine ganze Reihe von Groß--- nrühlen afegebrannt. Ist dem ffeerrn Reicstslanzler diese Tatsache und die angesichts unserer Getreidebewirtschaftung und der Bevorzugung der Gromnül)lenbetriebe barm liegende Gefahr für unsere Bolksernährnng besmmt? Was gedenkt der frerr Reichs­kanzler zu tun, um den weiteren Verlust wcrwollsten Brotkorns

und Mehls zu verhindern, und was geschieht militLrisch zur Be­wachung der Großmühlen? Ich bitte um schriftluhe Antwort.

Aus Hoffen.

D^r VoranÄilsg im Finanzausschuß.

1. To rmsi a d t, 10. Febr. Ter F i n a n z- Aus schn ß iitc Zweiten Ka mmer begann heute vormittag 10 Uhr tue Be­ratung des Voranschlags. In erner allgemeinen Aussprache waren fick alle Mitglieder des Ausschusses darin einig, datz man sich unbeschaoct der Gründlichleit bei den Verhandlungen mög»- lichstrr Raschheit und 5lürze befleißigen wolle. Der Vorsitzende, Abg. Tr. Osann (natl.), hat den Abschnitt M i n i sr e r i u m der Justiz (Kap. 889?, 136138), für den er feie Berichtcrsdattuna übernommen hat, bereits durchgearbeitet und kann ihn dem Aus-- schufst vorlcgen. Die ncumrgcforderten StcU-en sollen mir den iw dem Geschoffskre-is der anderen Ministerien angefordertm Beamtem- stellen zusammen beraten werden, und werden deshalb hier voü der Beratung ausgeschicden. Im übrigen wird der Voranschlag des Ministeriums der Justiz einstimtnig genehmigt. Fottstbrrng der Beratungen Mütwoch vorm. 9 Uhr. Es wäre sehr erfreulich, tvenn der Ausschuß seinen Vorsatz ausfübren und die^ Vorberatung des Voranschlags, trotz dessen durch die ZeitverlMtnisse (Personal-' mangels und Schwierigkeiten der Drucklegung) beditigten, bedeu­tend verzögerten Fertigstellung, so beschleunigen würde, daß die Bollversammlimg des Landtages am 12. März Mammentreten und der Voranschlag vor dem 1. April verabschiedet werden könnte^ Demr die AUgemernheit besitz: ern erhebliches Initeressc an dem rechtzeitigen Intt'afttreten des neuen Voranschlags, da^eine Ver­spätung des Voranschlags eilte Verzögerung des neuen Steueraus schlages nach sich ziehen würde, was einen späteren Steuereingang und damit einen nicht uttbettächtlichen Ausfall für den Stactts-- säcke! bedeutet. Der Finanzausschuß wird sich darum den Tank des ganzen Landes verdienen, wenn er seine ganze Ävaft an die recht­zeitige Verabschiedung des Voranschlags wendet.

I Darmstadt, 20. Febr. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer ertefeigfcc heute den größten Teil des Voranschlags. Es wurden dniriMnommon: .Kapite! 3Weinguts: des Gvoßherzvcflick^n Hauses". Der Vvrmtfchlag der Regierung aus den fräfeeren Erträgnissen, sow.it sie eftve vimtw.^ttigic Verzinsung des Airlagekavitals über'chvckten. einen Fonds zu bilden, und biefen, sowie er eine Mcklivn übersteigt, zur Mbürdnng von 5^riegsfehlbeLrägen zu verwenden, begegnet von verschiedenen Seiten Bedenken und svll, ebenso nie feie ÄirsteUung eines vierten Wiuz^wmntes mit feer Reg rer: mg besprochen werden. Bei Kapitel. 10, Staatsersanbalmen, fand feer Rückgang feer Einnahmen ernste BeLchtung. Bei 5diipi,tel 38, Gymnasien usw., soll mit der Re-- gierimg -erw'r.gmt rcerfom, ob das Gesetz vom 21. März 1914 über die tobten bei- höheren Sckxc'-en iriichl einer Llseeer-ung bedürft, da fenrcl^ dasselbe die Gemeinden zu ungleikli belastet würden ofenn Rücksicht auf ihre Leistnrngsfähigkei t. Die 'Lbnsvrfecwung neuer Stellen wird zu gemeinsamer Behcrrkfeliung z urü ck.g r st eilt. stapitel 99113, Voranschlag Finanzminifftriums, loirfe nenelmrigr.

StÄlenansorderuugen m Kapiri 98 zurückgestelU. Bei. Kapitel 124, Eisenbahnen, (h^dturnt imd Ergänzmtg fe'r Ban'.en und fees Fuhrparks, werden silnttticke Forfeerirngen bewilligt.- Kapitel 11 Lotterie, Kapitel 13 Land'tänd?, Kapitel 1422, Vor­anschlag fees Stacrt^ministeriums, gele-n zu Ämrerkungen keinen An­laß, ebenso vom Boranscliag fees Ministeriums des Innern feie Kapitel 2229 (Abt. Zentral r-'rroaltung) unter Rückstellung der in Kapitel 22 «mgeforfeerteu Stellen. Bei Kapitel 30 Provinzialfeire^- tiotron wird feie Wiefeerabfckvrfsung des Titels Kreistirrktvr ge­wünscht. Es wunden gencil migt.: die K.ttütel über di - Polizei ui'w. (3134), über Kirchen (35), übet; Bildung und Unrerrtclst (36. 37, 4042a). lieber feais neu leingefetzr. Kapitel 42b, Kinderv lege (es werden 20000 Mk. für Krippm, Kinderhorte u-?w. angeiordert), soll die Regierung näheren AussMuß geben. Kapitel 4345, 46, 47, 4852a, ferner feie .Kwpitel 59a, 6263. Bei Kapitel 64, StaatsmtterMtzungskasse, sollen feie Posten Unterstützung hessischer LanfeesMchtiger (18 000 Mk.) und Erwerbslosensürsorge wÄrend des Krieges (20 000 Mk.) mit der Regierung bcsprockxm werden. Erledigt wurden die Kapitel 6570, bi 1 : Kvpid'l über Lorrdwirtschaft (7173). Bei Kapitel 74 werden Stellenaniorfeerunscn zurück- gestellt. Bei Kapitel 75, Lanfegestüt. säüägt fest Regrerung vor. wcht mehr wie seither 10 Ml. Deck- und 10 Ml. Fohlgelder m etfee&eii, sondern nur noch 20 Mk. Deckgelder. Der Ausschuß ist dafür, 10 Mk. Teck- und 20 Mk. Fohlgelfeer zu erheben. Endlich werden rrock genehmigt d-ie Kapitel 7a9. 128 uub 132. Der Ansscliuß wird ain nächsten Dienstag, vmm. 10 Uhr, die Beratung fees Voranschlags vollenden und am Mittwoch in die Beratungen mit der Regierung ftntteten.

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^Berichtigung In dem Bericht über feie Reichstags-- sitzung vom 20. Februar in Rr.44 feesGirßener Anzeigers" ist ein Druckfehler unterlmisen, feer zu Berwechsiuugen führen kömite. Iln dem Absätze über die Ausff'ihrun-gen des ?lbg. Ledebour (Unabh. So^.) darf natürlich der Name Dr. S t r e s e m a n n rftcht pespxrrt gedruckt sein, so daß feer Eindruck erweckt wird, als ob Dr. Sttesemann feie folgenden Worte gesagt habe. Vielmehr ge­hören feie beiden Misäye bis zuAbg. Radziwill" zu feen Ausführungen Lcdebours.

Ans Sradt und LanS.

Gießen, den 22. Februar 1918.

** Einbruchsdiebstahl. Vergangene Nacht >vmche an einem Geschäftshaus aus dem Kreuzplatz ein Aus hänge kästen zxa brachen und daraus lveiße Spitzen im Werte von 70 Mark eni* wendet. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei «itgogen.

In; Herz der Ukraine.

Zins Herz der Ukraine führt die deutschen Streitkröfte, die beiderseits von Luzk den Bor marsch Dtgettetetr haberr, die Bahn- Linie, die über Rowno nach Berditschew imb von da weiter mich dem alten Kiew führt. Es ist dies die uralte, für das Völker- und Handelsleben des europäischen Ostens hochbedeutsame Straße, die Polen mit dem (Gebiete des Dnjepr und mit Südrmüaiw verbindet, und auf feer sich schon seit vielen Icchrlrundertett, wie die Heere»-- AÜge der Eroberer, z. B. der Mongolen im 13. Jahrhundert, so auch die friedlichen Züge des Handelsverkehrs bctvegt haben. Auf dieser Straße hat Wolhwlien von jeher den Reichtum seiner Wälder den Gebieten PvleitS, Galiziens, Ostdeutschlands zugeführt. Diese Babn- linte ist aber Mgleicb mich geograyhitckr von befonderem Interesse, denn sie bezeichnet die Mittellinie zivischen den becden venätzedenen Teilen, aus denen das wolhynisch' Land bestebt. W«s nördlich dieser Linie liegt so tarnt man int ganzen mtb großen das geogoiphi-- sche Verhältnis kennzeichnen, ist von anderer Natttr, als was sich südlich davon uusbreitet. Den Mrden beherrscht fettes unge- haure Sumpfgediet des Privjetslusses: die Poleßje, an deren West- rortd der deutsche Vormarsch bisher Halt gemacht hatte, und die alle großen L>cerftraßen und Bahnwege scht durchweg in weitem Bogen umgehen. Au sie schließt sicki eine EbenenllNtdschQft irrt, deren hauptsächliche Elemente Wälder und Sümpft sind. Die Wäl^ der dieses 'Bezirkes sind reich uno mannigfaltig: der beherrschende Baum ist fevc Fichte, feie mächtisen Strecken mit ihrent dunkeln Nadelkleide das Gepräge aujdrüctt; aber auch herrlickn Eickwit- und Dilchenbeftämde. Birke, Erle und Espe gedeilntt reich auf diesem sumpsbestanden^n Dioden. Uebcrschreitcn wir damt aber feie Dahn-- lime, so besinoen wir uns in einem anderen Gebiete: in der Plai- tenlocndschafl von Südwolhtmien, und damit liaben wir feie große PLatte der Ukraine erreicht, feie sich in einer mittleren MeereÄwhe von 2lX) bis 250 Metertt bis zum Schwarzett Meere erstreckt. Hier Vvetet der LcrMÄaft ein anfeeres Bild: sie zeigt flachgewellie Ackerflächen, von waldbefeecktvil tzügcm nwsäumt, breite, flache Maßtüler mit santten Gehängen und versumvften Talböden. Wie mcat steht, ist es eine irrtümliche Vorstellung, sich diesen Teil der Utnaov ote «tue üöliae, grenionlo^ Ebene vorzustellcn. Da-- ist

um so weniger der Fall, als von Galizien und Podolien her das dortige Äoch- und Hügelland mit kräftigen Auslärffern nack) Süd- wolbtpriett vorstößt. Es erreicht ftinen Höhepunkt in dem maleri- scheit Hügellande von Dübno, wo es bis zu 340 Metern anftcigt. Ans diesen Höhen haben feic Flüsse ihren Ursprung, die dem Priptzet zuströmen, und hier ist auch feie Geländebilduuq feer An­legung von Befestigungen am Atrnstiigsten gewesen. So ist hier das bekcmnte Festungsdreieck Luzk, Dubtw, Rowno entstanden. Das sind heut längst vergessene Plätze, die nur fttzt durch den Krieg) wieder in das Scheinwerserücht der Geschichte $rrü(Tt worden sind. Aber die Geschichte, die sie hinter sich liaben, ist lang u,ld bewegt gemm. So bildete Luzk einst die 5)auptstadr eiites eigenen wol- bvnische.n Fürstentums: rm Jahre 1426 fand hier ein Kvngreß der Fürsten von Osteuropa statt, und noch in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderte zähtte es zu den Groststädte.n des slawischen) Europas. Dubrw ist sehr malerisch auf einer Halbinsel gelegen, feie der Jkwastuß beinahe ganz nmströmt. und die Festemgsanlagen werden vollendet durch Ronnw. das noch in der Mitte des 18. Jahrhundetts die glanzvolle Residenz der Fürsten Lubomirski war. Heute sind all diese Städte nur noch Handelsplätze, feie fast durch­weg von den Juden beherrscht werden. Derm tvenn auch die Iikfeen fnur ettva 13L v. L- der Bevölkerung öÜden, so sind sie doch fast ganz in feen Städten zusamnrengeströmt, wo sie das in der Zett der Polen Herrschaft verdrängte ukrainische Bürgertnm ersetzt haverr. In den mittleren und tteitreren Städteit bilden die Inden oft die Aälfte, ja selbst einen noch größeren Bestandteil der Bevölkerung.

Erft im Süden stöA feie Balmltnie in das eigentliche Schwarz erdogebftt vor, jenen Teil der Ufraroe, atu dem ihr unerschöps^ licker Reichtum beruht. Sonst herrscht in Südwolhymen Lehm- und Sandboden vor, der ledoch vielfach gleichfalls sehr ergiebig ist. So ist es erklärlich, daß auch schon dieser Teil der Ukraine zu den wohlhabenderen u:td bevölkerteren Be zirkelt Rußlands zälstt. Die Bevölkermtg von Wolhynien wird aus 4 Millioneti berechnet, imb die Landwittsä-aft, die lick) hauptsäckchch <rus Getreide- imb Rüben­bau sowie die Kultur von Oel- und Gespinstpflanzen bezieht, hat eilten recht guten Stand erreicht. Rur durch eine Seitenlinie an den H-auvtsttaitg angoschlossen ist die Hauptstadt von Wolhynien, Shi- tomir, deren Name germanischen Ursprungs ist und cm) einen der

alten Waräger zurüchsehen dürfte. Shitomir ist bekanntlich zur- z»eit der Sitz der ukrainischen Rada: es ist eine lebhafte, 'kirchew« reiche und handelstätige Stadt. Die Öauptlinie der Bahn ab<w setzt ihren Weg unmittelbar gen Südosten fort und erreicht in Berditschew baß Gouvernement Kiew. Dort ist das tzerz der Ukraine bereits erreicht, und alle Straßen ftrhren zum sagenreicheft Dnjepr, dem heiligen Flusse der Ukrainer, in dessen Flltten sich die Kuppeln und Türme Kiews spiegeln.

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Die Uraufführung ein es Stuben tcr^ramo^ Ans Eisenach wird uns gescknieben: Dis Eisenacher Stadt- t he ater brachte am 14. dieses ^Monats Jto.es BuchhornK vieraktiges Sck,auspiclStudenten" -ur Uraufführung. Dem o.LademisckUn Leben, das der Verfasser bereits in feirüemn Tübinger StubeiftenivmnnDie Ävbenstaulen" lebendig zrr schil- femt verstanden hat und desftn Ppfts in seinem viel gef ungenew Student fein, ntntr feu* Veilckxn vkikhu" so bell erklungen ist hat Buchhorn auch für serncu erpen dramaftscheil Versuch das Problem enttmmmen. aber es ist feresmal ein sehr ernstes, schrm viel um-> kämpstes Pwl4em: die Ehrenverrufsfvoge des deutschen Berbm- d uitgsweftns. An dem ttagischen Ende eines ßvlzen und ausreckftM Mannesckaraktcrs und feem dadurch zerstörten Lebensglück einer liebenswerten MädcheLtgestalt wird die Frage in ihrer itnhftlooU«^ Konsequenz aufte^oigt und m iüeidsfös dem ttagisck^li Ausgang zw« Ä rn unserer Zeit, die auch dem akademischen Leben

*mte Wege, neue Ziele nach dem Krcege darf dieses Dramck als ein Bvrkämpftr fees neuen (sftistes begrüßt iwrbm. Es ist aber auch um ferner selbst nnckien. als Erpoo>nug einer starken drama» ttlckien Beg.ttnmg, ntcht gering bewerten. Eine Kandturrg vo-nj scharf vorwärtstterbender Be.r^guitg, kräftig innrissene Oftstalten. echt twettm^ wnd a.ich tta-gifches Empfinden nehmen feie

A-ntetlnahme des IZnsck-auers gefangen und erhalten sie sick> lckS zu dem nt stari^er Erschütterung herau^warlviieten Scküuß Bon d«n Leiter der Ersenacl^ Bülme, Dirrfftor Tren, aufs besft: tmiljerfttYt N^waun sich das Stück einen unbesttittonen Erfolg, der sich nt dreien Hervorrufen dos Dichters u:D feer Darsteller bv- ttmdeü?.