zeichimnq dessen. Was « als deutsche Forderung «rnsehe. Wenn MM7 ryn fvage, an welches Maximum er dabei gedacht habe, so sei eure Maßregel, auf die er früher schon mclw ach anspi lt', näm- M uEr Beteiligung der der Osttee anliegarden Völkerschaften «e,e Inseln im brett.'ften Sinne zu neutralisieren. Um Icnrennrtg 5U sein, das erste sei eine Forderung, das zroeüe eine
"Tie Sitzung wurde hieraus geschlossen.
^ r •*. ^0. M-ruar hielt die gemäß der Vereiicharungen sofort
gebildete UnierfomMission unter dem Vorsitz des k. u. k ostrrrerchlsch-ungautschen Sektionschefs Tr. Gretz zwei Sitzungen. Lb, rn Lenen in erster Lüne die militärischen Sachoerftändigen zu Wort kamen.
W-ährend von russischer Seite in diesen Sitzungen versucht nntrde. die strategischen Nachteile nack-zuweisen, denen Rußland durch die twrgesclrlagene Nerlführung seiner Westgrenze ausgesetzt Mare, wurde drose Änffassnng von deutscher Seile unter mehrfacher Betonung, daßh-s sich nicht um eine russisch-deutsche Grenze, fanden um «ne Grenze Rußlands mit den neuen Randstaaten handle^ erngechend widerlegt. Cmte Einigung konnte nicht erzielt werden.
Zu Beginn der Sitzung der Vollkommission am' 10. Februar brachte v. Kühl man n zunächst einen Befehl zur Sprache, der
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nad) errrer Meldung aus Petrrs-bu.ltt dos russische O
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k o m mando zur Verbreitung mrtcr den deutschen Truppen' «* Linen habe, diese zum Vorgehen gegen ihre Feinde, die deutsche?? Generäle und Offiziere, zu bestimmen.
T r o tz k i erklärte von einem solchm Befehl keine Kenntnis zu haben.
hierauf ersuchte v. Kühlmann den Vorsitzenden der Unter- romm-inion Exzellenz Grad, wie verabredet, über daS Ergebnis ^r Beratungen feines Ausschusses Bericht zu erstatten. Nachdem Gratz. mitgekeilt hatte, daß ein Ein vernehmen nicht erzielt worden, K*', richtete der Staatssekretär an den Vorsitzenden der russischen Delegatton die «Frage, ob diese rroch irgendroelck'se Mitteilungen Fu machen habe, die zu einer befriedigenden Lösung beitragen konnten.
Trotzkis Erklärung.
, ^ ^ c» tz k i führte ans. seine Delegation sei der Ansickst. daß nach den langen Verhandlungen nunmehr die Enttcheidnngsstunde gekommen sei. Die Völker erwarteten mit Ungeduld das Ergab sts der Mnedensverhandl imgen von Brest-Litowsk. Nach Ausfallen hegen den Imperialismus der Welt erklärte er. Rußland wolle an dem Kriege keinen Anteil mehr haben. Es iet nicht gewollt, das Blut seiner Soldaten für die Interessen ^r emen. Partei gegen die andere zu vergießen. Deshalb führe Rußland fern Mer und sein Volk aus dem K.i?ge heraus Es gebe smeg aus und d-nachrichkige hiervon alle Völker und ihre Regierungen, cs gebe Befehl zu voll st ändigerDemobili r aller Armeen die jetzt den Armeen Teutsch-
^st^^w-Ungarns, Bulgariens und der Türkei gegenüber* ncirben «Seme Regierung lehre cs aber ab, die deulsch-österreirbisch wngarrschen BÄLngungen zu sanktionieren. Rußland gehe aus dem Strrege heraus, whe sich aber genötigt, aus die Unterzeichnung ernes Friedensvertrages zu verzichten.
vrerauf erfragte die ihrem F-'xüte nach schon bekannte Erllä- nrng User dre Beendigung des Kriegszustandes und die Demobcki- fterung samttrcher Truppen.
, v. KüUmmnlS Entgegnung.
Staatssekretär v. Kühlmann entgegnete, wenn er den gegenwärtigen Zustand analysiere, so stehe der Vierbund mit Ruß- «rnd rm Krrege. Dre kriegerischen Unternehmungen seien durch den Wa.tenstt^standsvertrag eingestellt, würden aber beim Weg* sall dreics Vertrages von selbst wieder ausleben. Wenn sein Oie* Pddftmg chn nicht trügen würde, bezeichnet der WasseitsttNstandsvertrag den A bschluß eures Friedens als eigentlichen Zweck seines Dasems Mdtdc also mangels Abschlusses eines Friedens der eigenl- uche Dasernszweck des Wastenslillltandsvertrages verschwinden, so wurden nach Ablauf der vorgesehenen Frist die K r i e g s h a n d - kungen wieder auf leben. Die Tatsache, daß eine von, Irai vewen Parteien ihre Armeen demobilisiere, würde hieran wü>er tatsächlich noch reckstlich etwas ändern. Das Merkmal für das Bestehen des Friedensrustaick.es sei das Vorhandensein int«- natwnal« Byrehmlgen, wie dies imter den Staaten üblich' sei. ferner d<^ Bestrrwil von Nechtsbezichungen und von Handelsberie- hnngmr Er möchte den Vorsitzenden der russischen Dclegatton um «ne Meinungsäußerung darüber bitten, ob die russische Regierung beabsichtige, neben der Erklärung der Beendigung des Kriegszustandes mitzuteilen, wo die Grenzen des russi-, scheu Reiches liefen, denn dies sei für die Wiederaufnahme der diplomatischen und konsularischen, der Rechts- und Handels- dezrehungen dtt notwendige Voraussetzung, sowie, ob die Regier rung der Volkskommissare genullt sei, die rechtlichen rrnd Han- delSbezie.Mngeri genau in demselben Um sang wieder auszunchmen. wie sich dies aus der Beendigung des Kriegszustandes natürlich ergeben würde. Diese Fragen & U^entlich .für bie Beurteilung des Problems, ob der Vrerbuick mit Rutzlcrnd im Krieg oder Frieden lebe
,_T rotzki erklärte, dem Gesagten nicht viel hin-.u ügeu zu'
timten, woraus Staatssekretär v. Kühlmann iwcschb g 'für den
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Waroat Lag eine Völlsitzung anz-nberaumen, in d« die Si'el uwi. Nahnw der Verbündeten zu den neuesten Mi.t.ittr: g n der russifcl«n TÄLgatton betzaiintgegeben werderi würde.
« ^rotzki erklärte, sein« Delegation habe jetzt alle Vollmachten erschöpft. die sie «halten habe. Sie latte es str notwendig, nach Petersburg zu r ü ckz u ke hren. Me Mittelung cn,ndd)e bic verbündeten Del-gatw.wn machen wür^n wert« ,xr im Schoße brr ^equ nmg der föderativen russischen Republik beraten und bitmi- Antwort erteäat.
hrm?^ U n!„^iS a9C -S Ö W 1 nn *' aui loclchem W-ge dieser Ge- dlmkenMi.-tMttch «olgen solle, errtgegncte T rotzki die russisck-e
von Ärest-Lttow?k aus direkte Drahtverbindung ^lnttmg der Wa!fenstitt:la7ids- h^be^inon sich durch Funttprückx verständigt, und l 3 Ie ^ t V Petersburg Vertretungen her vier Jn ( a ^£.' ^ rmt i^en Negierurrgeu verkehren konnten Aus diesem Woge könne man die Verbindung Herstellen.
Der russische Obersikommandierende über die Demobieificrung
Berlin, 15. Febr. Ter russische OberstkoinnnrndrereTide dar West- urck) Südwestsvvnt Mjasnikvw Hot durch Funkspruch vom 11. d. M. folgende Befehle ergehen lassen: 1. Tie Demobilisierung der Armee wird schnell vor sich gehen, wobei fdttc Ruhe mtb Ordnung bewahrt tverdcn muß. Ter heutige Zustand unserer Eisenbahnen «fordert, daß wir sparsan, damit üm gehen. 2. Zur Durchführung der Denwbilisünung sind bei den Truppenteilen besondere Organe mit den Kvmitves und Raten Mi^d« Spitze M bilden. Tie Heranziehung bezahlt« Ärbetts- kräfte rst m Weitgehendem Maße crford«lich, tvorans sch schon m meinem vorigen Befehl Kniwies. 3. Parallel mit der Demobilisierreng muß die Organisierung der Noten Armee gehen. Mehr Agitation, mehr praktisches Handeln in dieser Rühttmg! 4. Die Komitees, dve Räte und dre Benoal^mgÄwgmre d« Truppenteile müssen bis zur letzten Minute aus ihnen Posten bleiben. Kameraden! Die Erfüllung dieser Bedingung wird uns «möglichen, die Folg«: des Krieges endgültig zu liauidieren und zu einer gesunden Form des Schutzes von Volk, Land und Revolution ae- S« ihre Feinde überMgehen.
*
«rotzfjirst Nikolajkwitsch v»r d,m Revolutions- ««richishos?
Wir ..Stockholms Daoblad" «MS ^-tmsburo mcldot. lourdr Grohfürst Nikolai Nikola- ,«wltsch muff nntx Meldung ber ..Rr-uoda" als erster
Angehöriger des entthrmrten Kaiserhauses RvnrMrow> vor den 3ievolutionsgerick)itshvs geladert $ut Berantwvrmng in feiner Eigenschaft als früherer Oberbefehlshaber des russischen Heeres.
LebenSrniLtel-Negelung in Frankreich.
^ «if-.5^: (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. D« Mmistrr für Lebensmittelversorgung Boret ließ der Presje einen Erlaß zugehcn, der morgen im Amtsblatt erscheinest wird, durch den die Crzengirng, der B«kaus und B«zehr gewisser ji a l) r n n g 3 m i 11 e f geregelt wird. Hinsichtlich des Brotes nur eine neue Anordnung getroffen. Lurusbrvte, mindestens <00 Gramm schwer und nicht läng« als 80 Zewimet«, sowie dürfen nicht mehr v«kanft w«den. Die gesamte ?2«rbi vo7i frischem und trockenem Keuchen wird v«botcn. Die BrSmittabliken lverden weit« für staatliche Aufträge arbeiten/ Gleiches gilt von eingemachten Mld glasierten Frücksten und Creme- sperjen. Sämtl-che Luxus schokoladen sowie mit Milch angerührtes Znckerwerk rverden mtt«sagt. Pallv«isier'ter Kakao fällt nicht un* ter das V«bvt. Es darf ad« nur in V«pac?itngen in den Handel kommen, dre den Namen des Erzeugers imd Angaben über die Zu- sammensetzung tragen. Die gleiche Vorschrift erstreckt sich auch aus Erzeugnisse ans Getreide in Pulvl.«sorm, die zur Ernährung von Kmd«n imd sanken besttmmt sind. Was die Gastwirtschaften betrrsst, so dürfen zwischen 9 und 11 Uhr vormittags und zwi- Icistn 2 Uhr 20 und 6 Ul)r 30 nachmittags keine Speiseir v«ab- vncht werdest. In moderen Anstalten als Kmrtinen, Speisewagen', wo der Preis des Essens acht Francs Übersteigt, dürfen bei em« Mahlzert urcht mehr als zwei Platten mit Gemüsen und nicht mehr als 100 Gramm Brot v«abreicht werden. Käse darf m den oben «roahnten Anstatten überhaupt ittcht verzehrt werden.
»
Das Nrteil im Boloprozeß.
Paris, 14. Febr. f.Havas.) Bolo ist einstimmig zum Tode verurteilt wvrdeiu P r o ch e n e wurde zu drei Jahren Gefängnis, C a v a l l i n i in conttmatimn zum Tode verurteilt
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Aus Italien.
Bern, 14 Febr. (Priv.-Tel) Wie „Dopolv d'Jtalia" aus Rom erfährt, erwägt di^ Regierung einen Plan z.ü Ausübung von Zwangsmaßnahme n eueren diejenigen haben Allsten, die Kriegsanleihe noch nickst gezeichnet
Der Abgeordnete Turati hat mit vierzehn Mirnnter- zerchnern in der itatienisck>en Kammer eine Jnberpellation erngereiaft, die die Regierung lNtssordert, Mifschluß über iinterdrückung des „Avant i" in gewissen Provinzen iml» über die Berhaftturg der Genossen Lazzacri und Bella nr geben Die von den Sozialisten verlangte dringliche Behandlung »ourde von der Kamrner aus Gründen der Ge- schüstsorduung nick)>t zugelasseiu
Eine :)le^e Balsours.
L o n d o n, 14. Febr. (WTB.) Reutcrmeldung. In der gestrigen Sitzung des Unterhauses bei der Debatte über die ttntwvrradresst aus dre ^.lyrynrcde hielt Balsour eine Rede, rn o« er den Angrrnv.u mehr«« Abgeordrwten auf den obersten Krrogsrat in V«sarlles entgegentrat. Balsour sagte, d« oberste Krregvrat ser m erst« Lime zur Besprechung der großen militü- nscheri Fragen zusammengekommen. Er habe eine Erklärung über dre aus den Reden des deutschen Kanzlers und des ost«r«chlsch-uugcnn,chen Ministers deS Aeußern gezogen werden messen, abgegeben, aber nicht die Kiregsziele besprochen. Ter Knegsrat l>abe zrvar dre Reden des Grasen Hcrtlirrg und des Gras« Cz«mn verlwndelt. ab« darin keine Friedensannäherung' ^bNmden Aus die,em Grurrde seien die Verhandlungen üb« dre mrrrtcnnschen Maßregeln wichtiger gewesen als k. Es habe keinen vorzinoorsm,'daß sie sich nicht diplomatischer Glitte! bediene, ^.iplomauirhe Methoden hätten nur dann Zroeck, wmm mari mit einem Volke zu tun habe, da-5 entschlossen sei, zu «n« Ueberernstnnmung pii gelangen, Tie Mittelmäclite zeigten ab« ossen, daß fie fnne lolche Absicht hegten. T« Unterschied im Ton, Nicht un %,en, den Czernins Rede gegenülx-r Hertlings Rede aunoerse, la„e Nicht den Schluß zu. daß DeuMwrd bereit« !«, «nzulenken.
so lerfreuttchen Friedensschluß bald der allgemeine Friede der leuststiden Menschheit gegömrt fern w«de. Unter dem Eindruck dieses Friedens mit der Ukraine menbet sich unser Blick voll Shiiipath-e jenem strechsaulen jungerr Volk zu, in dessen H«zen zuerst mit« uns«en Gogerern das Gefühl d« Nächstenliebe ivirck- jaul.wurde, urw welck^es nach in zahlreiäwn Schlaästen bewiesen« L^ip^erkert mrch drzu die g-anügende. Entschlossenhstt besessen hat, um ,«n« besseren U«bi«^7:rguiig vor aller Welt durch die Tat llufvTitci 3 ßi verleihm So schied es denn als erstes aus dem Lager rms«er Feinde aus, um im Iltt«esst ein« möglichst raschen Erreichung des nmunehr genreinsamen großen Zieles seine Be- strelumgen mit urrser« Kraft zin vereinen. Ich habe mich schon vom «,ten Äugestbliek au. als ich den Thron meiner «lanchten Borfapven bestieg, errrs geMlt mit meinen Völk«n in dcnr felsenfesten Errttchluß. ld« mrs aufgedrHNgteri Kampf bis zur Erveich- rmg emes^ echi-enpaften Friedens ^irszufechten, mrd so fühle ich nilch um so mehr eins 'mit ihnen in dieser Stunde, in welcher mmmehr der erste Schritt Für VenvirkLiänmg dieses Zieles erfolgt ist. Mit Vewundermlg rmd liebevoll« Anerkennung für die fatt Übermensch!iche Ansdau« und die unv«gleichliche Opfer- fr euch gleit mein« Helden h.rf ten Trllppen sonne jener, die täglich daherm eine nicht mindere Ausopserung bekiinden, blicke ich voll Zuversicht in eine irahe glückliä-ere Zukrmft. Der Allmächtig« segne uns weit« mit Kraft und Wusdau«, aus daß wir rnchti nur für uns und unsere treuen Berbmideten, sondern auch füv die ganze Men säuert den endgültigen Frieden erreiä-en.
Am 12. Februar 1918. Karl m. p. Seidter m. p.
Der Seclrieg.
Neue N-Boot-Ersolge.
Berlin, 14. Febr. 1. Außer den gestern veröffend» lichten Erfolgen unserer U-Boote im östlichen Mittelmeer sind nach neu eingcgangcnen Meldungen auch solche im mittleren Teilcdes Mittel meeres erzielt worden, duvch> die im besonderen der Transportverkehr nach Italien getroffen wurde. — Drei Dampfer und drei Segler fielen hier unseren U-Booten zum Opfer. Die Dampfer, von denen zwei bewaffnet waren, wurden sämtlich aus stark gesickerten Geleitszügen herausgeschossen. Von den versenkten Seglern hatten zwei Papicrmasse, einer Holz geladen. 2. Am 31. Januar hat eines unserer U-Boote die chemische Fabrik Arenella bei Palermo aus nahe Entfernung erjvlgreich beschossen.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Das SetbftbeftimmungSrecht der %rat
93erlin, 15. tycor. Wie dein ,.L. ?J." von d« schweizer!sck)en Gr«ze berichtet w«d meldet Attirning Post: Tie Iren haben George eine Tlusragc über die Anwendung des Mltümaleu Selbstbesnmmungsrechts aus Irland eingcbracht.
LebenSmitlelknappheit in der Schweiz.
B e r n . 14. Febr. (WTB.) Meldung der Schweizerischest Tepe,ck>enagentur. Ange,ichts der L e b e n s m i lt e l k n a p p - hen m der Schweiz wurden für den Besuch von Fa- mckienangehörigen der Internierten in der Schweiz Ein- lchrankungeu notwendig. Die Zentralstelle für Fremdcnpoli- ’f} b€\ dem ,ckM«zcnschen Justizdepartemcnt hat eine Mit- ttllimg an die Konsuln und Gesandtschaften der Schweiz im Auslande erlassen, wonack> das Visum für die .Reise in die Sckpverz stur iwck) oen nächsten Atlgehörigen, also den Eltern Frauen uno Kindern, höckKens zivei bis drei Personen, zu ? a i] e f nt t>or ! höchstens vierzehn Tagen zu erteilen Nt. Das Vi)um für einen längeren oder dauernden Aufentz- halt wiro nur ausuahinsweist für den Besuch bei Schwer- kranken oder mit dem Evakuiertenzug eingetroffenen Jntev- ntcrten ausgcsteckt. Diese Maßnahme stützt sich auf einen VunOesratsbeschmß vom Dezember, wonach für jede Reise in die Schwerz zwrngende Rottvcndigkeit nachgewiescn werden nruß ^en zurzeit in der Sck)weiz lebenden An gehörigen wird weiterer Au,enthalt gestaktet, solange die Verhältnisse sich nicht wesentlrco jchllmmcr gestalten. Schätzungsweise sind zur- zett bet 30 000 Internierten Ü0 000 Angehörige in der Eckstverz wohnhaft, so daß die Internierung der fremderi Kriegsgefangenen der Schwerz eine Ernährung von annähernd 100000 Menschen^ustrlegt. * an "
Die Wiederbesetzuttg von Brodp.
Wien, 14. Febr. 'ölus denr Kriogspresseemirtier mied
M.8 des mü tefflSSS'Sg*
V«tvag^>, d« den Sucttus wo ante der zwilchen Oest«reich-Un- garn urst> Rußland gew^c'neu Grenzen wicderh«stcllt, sind gestern ungarr,che.Trupperi m Broby ein^'g.n. Das eimrmckchüreD M'.g«mei!t« der Slabt in (.^genwart ^ HA ukrarurichen Dunsum sei«lichst begrüsst. Auch
Ue Bevölkerung ließ es ail deu atterl-ei-zttchsten Sympalhiekmrd- mchung« für Ine ollerrnchlich-luigal-isihen Truppen nichr seksten ^urch diese friedliche Besetzung Bvodys ist bt letzte größere S M ^ öu«r«chl!ch-imgar,sckien Händen, nach.en
Ire ,«t von letzten Julttagen 1316 mtt« russisch« Herrschnit gewesen war. ^
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Ein Erlatz des Kaisers Karl.
®« E-is-° +t Egendes
m .n, An meine Völker?
Tank Gvtteö Miävigem^ Beistam^ l>aben wir mit d« ll k r a i n e 'kched^' geschchss«,. Unsere siegreichen Waffen und unsere mit M'w«droistn« ArrsHau« ven'olgtt aufrichige Flied«swlittk haben dieerste Fluch! VeS um uirsere Erhalttrwg geführt« Der» e,-igimWampfes gez«tify Im B«ein mit metlten iwt prüfte Völkern vertraue ich baranf, P,ß nach dem erchn fch m
2 !iis dem Reiche.
Die preußische Wahlrechtsreform.
Berlin, 15. Febr. Der W a ht rechts a u s schu ß des' preußischen Abgeordnetenhauses nahm gestern tz 1 der Walprechtsvorlage in der Fassung der Regierungsvorlage an, ebenso einen Antrag der Nationatliberalen, wonach von dem Recht z-u wählen ausgeschlosserr sind: alte unter Entmündigung, vorläufiger Vorrnnndschaft, Ehrenstrafen und Pol^eiaufsicht stehenden und solche Personen, denmi dre Fühigkert zur Bekleidung öffentlicher Aemter adgesprochen ist und die Armewunterstützrung erhalten, wobei dre Unterstützung des Wählers oder seiner Angehörigen m F-allen geistiger und körperlicher Krankheit nickst als Armenunterstützung gilt. — Zn 8 2 brachten die Konservativen einen Abänderungsantrag ein, wonach 236 Abgeordnete aus allgenleinen, gel>eimen und direkten Wahlen nach dem Mchrrtrinmeusystem und 214 aus verufsständischen Kchermen und direkten Wahlen herworgehen sollen.
Berlin, 14. Fi:br. (WTB.) Generalseldmarschrll v. Hi n d e n b u r g hat das Eh e.tpräfidium übe-, oie uü stistunzz für die Hinterbliebeiten der im Kriege Gesallmen übernommen.
^ Karlsruhe. 14 F.chr. (WTB) Der Staatssekretär oes Reichsjustizamts Dr. v. Krause ist heute hier ein- getvosfen und vornni tags von deni Großher^og empfangen worden Am Nachmittag folgte er eiirer Einladung des Ministers des Großh.rz-oglick-en H>auses mrd des Aeußern Dr. Düringer zum Tee. Der Staatssekretär nnrd abends stach Darmstadt reisen.
Asrs Stade rrnd
Gießen, den 15. Februar 1918.
** t a b 11 ö e a t e r. Es sei darauf hingewiesen, daß die morgrge letzte Auiführung von „Colberg" wiederum mit einem Gastimcz des o«rn Mathieu Pfeil vom Frankfurt« Schau- spielhaule verbunden ist.
' ' ^ ^ v t s che Vaterlands Part ei. 2andtagsabge>lwd- net« Pmrr« Dr. T^r a u b (Dortmund! spricht am Montag. 18. Februar, avtnrds, im Saale des „Fürstenhofes" üb«: „Was tut unterem Vctt«land not?" Siel)e ^Anzeige.
Kreis Vüdittgen.
>r Büdingen, 14. Febr. Neben dml erfolgreichen „Feld- KUg gegen dre „S.ecksüird«" geht das llreisantt auch mtt uncrbitd- lrcher Sjlrenge gegen jene Kreisinsassen vor, die cutgefltni den' bun P5? r ^ t ^ c ^ cn Vorschriften SckMwie aus dem Gwßberzvgtum ausführt« oder Schlachttiere nicht bei der Viehzählung an gemeldet haben. Eine größ«e Anzahl P«fonen wurde deslxrll, mit Geld- stvatcu von 3 bis 50 Mark belogt.
--Büdingen, 15. Febr. Tie Finna Gebr. Müller in Dorsten erwarb hier ein größeres Gelairdc zur Erbauung einer Sfeiw< serven- unb Kunsthonigsabrik.
4 0 r t e n D c r g, 15. Febr. ?6m Sonntag den 17. d. M findet hrer. veranstaltet van vnschüdenen Vereinen, im Gasthaus , zur Post", ein Lickxtbildervorttag statt. Ob«lentnant cu D. Krauste spricht üb« das Therna „Der Kampf in den Lüften" °— Funkep § ißucr «hielt die Hessisck-e Tapfer keilsmedaille. — Der Frauen vereiü v«anstaltet % Z. in her hiesigen Kinder schule ein« mehrere Wochen dcul«nden Schuhkursus. zu dem mehr als 60 Aumeldimgen vorliegen. Im ersten Kursus werd«, für die umliegenden Gemeinden die Handarbeitslelwnüuwn ansgebUdetp damit diese i.n den betreffenden Gemeinden die SchuhmaäfvwS wert« lelircn können.
KitiS Friedberg.
Fc. Bad-Nauheim, 15. Fehr. Ter Bwld der Landwirte hat m dem Landtagstvahlbczirk Dutzlach-Bad-Nanheim den Oeko- nomen Breitmbach dahier als Kandidaten ausgestellt, die übrigenr Parteien w«den ebenfalls Kandidaten ansstellen.
Etürkenbuca und Üihcistbesftn.
** Darmstadt, 15. Febr. An der Grosch. Turnlelnrrbid« dnngSanstall wird vom 18. März bis 13. Avril unt« Lotung deS Großh. Landesturnmspektors ioieder ein Ärrnkimus zur llntcr- nxnsung im. Madchenttrru.cn stattsindeir, der in twst« Linie für Handardeitslehrerrmrcn und Leit«innen von Frau«labteilninaeNt bestunmt lst. ^ ^ '
Kreis Wetzlar.
ra. Oberlvetzlar, 14. s^br. Nach Feststellnna
^ innere Gem«nde auch im tommSS« Ge-
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stassanischen II nionsk?rche tV ME für btc größte ber Vier (%xtcn, sowie die Kvsien für ö£,


