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3.12.1917 Erstes Blatt
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|6Z. Jahrgang

V. 28 }

Ln Stetzener Lnzel-«

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Montag. 5. Dezember W

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General-Anzeiger für Gveche

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K die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejedeBerbindlichkert Seilenpreise: für örtliche Anzeigen 25 tzs.,fürarrswärtige 30 Ps., e ür Reklamen Alk. 1. ; bei Platzvor- sch As! 2<» °/ 0 Ausschlag. Hauptjchri'tiecker: Auq. Goeg. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. lÄoeh; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge« richtsiaal: W. Meyer; Anzeigenteil: p. Beck' sämtlich tu Gießen.

Erfolge gegen öle Engländer bei Cambrai.

(DTB.) Großes Hauptquartier, 1. Dezember. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe KronprinzNupprecht.

In Flandern blieb die Artillenetätigkeit in mäßigen

Srenzen.

Südöstlich vvn A r ra s hielt das verstärkte Feuer an. .

Die Schlacht bei Cambrai ist gestern erneut mit gro­ßer Heftigkeit entbrannt! Eigene Gegena g iffe zur Mrtzes'e- nmg unserer Stellung hatten vollen Er'mg. Stärkste Feuer­wirkung von Artillerie und Mireunicrfcrn bahnt n unserer Infanterie den Weg in die feindlichen Linien. Zwischen Mo- nuvres und Bourlon und von Fontaine und La Folie warfen wir den Feind aus den Dörfern Grencourt. Anneux und Cantaing zurück.

Beiderseits von Banteux erjturnttcn unsere Truppen vvn der Schrlde herauf die Höhen auf dem Westufer des Flusses, durchstießen die ersten feindlichen Linien und nahmen die Dörfer Gonnelieu und Bitters Guislain. Der zäh sich wehrende Feind erlitt schwere Verluste. Viertausend Eng­länder wurden gefangen, mehrere Batterien erbeutet.

Gegenangriffe, die der Feind am Abend gegen Gonne­lieu auch unter Einsatz von Panzerwagen und Kavallerie führte, brachen verlustreich zusammen.

Scharfer Feuerkampf hielt auf dem Schlachtfelde die Nacht hindurch an.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Auf dem östlichen Maasufer war die Kampstätig-

H der Artillerie zeitweilig stark.

*

Rittmeister Freiherr von Richthofen errang seinen 63.. Seiltnant Klein seinen 22. Lustsieg.

Oe st lich er Kriegsschauplatz und Mazedonische

Front.

Keine größeren Kampfhandlungen.

Italienische Front.

Angriffe der Italiener gegen den Monte Pertira schei­terten.

Der Erste Generalguarliermeifter Ludendorff.

(DDv.) GrsheS Hauptquartier, 2. Dezember. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

In Flandern steigerte sich das tagsüber mäßige Feuer Mn Adnrd beiderseits von Passchendaele zu größter Hestig- keit M!d blieb auch die Nacht hindurch stark.

Die Kämpfe bei Cambrai dauern an! In dem Ab­schnitt vvn Jnchy bis Bourlon entwickelte sich nach erfolg­reichen eigenen Unternchnmngen am dtachmittag lei haste Ar- tillerietätigkejt. Feindliche Jnfantcrieargriffe wurden westlich von Moeuvres durch unser Feuer erstickt, östlich von Mo^ euvres brachen sie vor unseren Linien zusammen. Das Dorf Masniöres wurde von dem Feinde gesäubert. Gefangene wurden dabei eingebracht.

Starke Gegenangriffe richtete der Feind mit neuheran- geführten kästen gegen die ihn auf dem Westufer der Schelde entrissenen Stellungen. dttrch erbittertem, bis in die Dunkel­heit währendem Ringen warfen wir den Feind zurück.

Ans Epck.v heraus anreitcnde indische Kavallerie wurde zusammen geschossen. Gleichen Mißerfolg hatten Gegenangriffe, die der Feind nach starker Feuervor­bereitung gegen unsere Linien westlich von Vendhuille ansetzte.

Der gestrige Tag kostete dem Engländer besonders schwere Verluste. Mehrere hundert Gefangene blieben in un­serer Hand. Aus dem Kampfgebiet wurden bishertzüer- beutete englische Geschütze und mehr als 106 Maschinengewehre geborgen.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Nördlich von Pi non brachten Sturmtrupps von er­zreicher Unternehmung Gefangene ein.

Ein französischer Vorstoß westlich von Brimont scheiterte.

Auf dem östlichen Maas-Ufer lebte das Artilleriefeuer vrr vorübergehend auf.

Heeresgruppe Herzog Albrecht.

» Beiderseits von Altkirch erhöhte Anillerietätigkeit.

Oestlicher Kriegsschauplatz

Keine größeren Kampfhandlungen.

Mazedonische Front.

Zwischen Ochrida- und Prespa-See sowie im bernavogen lebte das Feuer auf. Westlich vom Ochrida-See und am Wardar erfolgreiche Erkundungsgefechte.

Italienische Front.

Nichts Neues.

Der Erste Generalauartiermeifter Ludendorff.

W

Die Abendberichte.

Berlin, 1. Dez., abends. (DTB. Amtlich.)

... ^uf denl Schlachtfeld bei Cambrai sind starke eng- Nlche Gegenangriffe gegen die von uns gestern ge­nommenen Stellungen gescheitert. ^

Von den anderen Fron en nichts Neues.

V e r l i n. 2. Dez., abends. (WTV. AmtlÄ.) ^^Vasschendaele sind örtlickie englische Angriffe

Von den anderen Fronten nichts Mucs.

Eine ruhige Zuversicht, die ganz frei ist von Beunruhi­gung über Winternö.e und Fortdauer des Krieges, liegt jetzt über Deutschland. Jedermann tveiß. daß wir mir gün­stiger Entwicklung der Lage entgegengehen können, und die neueste Meldung, Trotzki hav-e den bisher ütng.and ver­bündeten Diplomaten mitgetei't, die Verhandlungen mit Deutschland begännen schon Sonntag, und es sei ihnen gestattet, daran teilznnehmen, ist ja wiederum als ein Fort­schritt anznsehen. Der neue russische Oberbefehlshaber hat die Einstellung der. Kampftätigkeit befohlen. Im Westen haben unsere Truppen, die kleine Schlappe bei Cambrai nahezu wieder wettgemacht. Das 'war am Samstag ein günstiger Tag für den Deutschen Reichstag, die neuen Kriegs­kredite zu bewilligen. Es brauchte nicht künstlich Stim­mung dafür gemacht zu werden. So dürfen wir heute, nachdem die Kredite bennlligt sind, mit ganz besonderer Freude auf neue Aeußerirngeu Hirrdenburgs und Luden­dorffs verweisen, die einein Vertreter der WienerNeuen Freien Presse" auf dessen Befragen das Beste und Schönste zu sagen wußten, was mau einen, noch zum Werterkampfe für seine Rechte genö-ttgteu Volke überhaupt sagen kann.

Es geht -alles gut," begann Hiudeuburg das Gespräch, und Ludendorsf bekräftigte:Die Kriegslage berechtigt zu der größten Zuversicht. Ueber den Winter werden wir freilich, noch aushallen müssen, und eimge Anstrengungen werderr wir-wohl rwch maclxm - nrüfsen, wir fo^riohl iwie unsere Verbündeten. Je mehr sich, dev Krieg den: Ende nähert, desto weniger dürfen loir die Kraft sinken lassen. Nur feschesten und stark fein, daim kornmt der Friede schon von selbst." Ludendorsf fügte hinzu:Den Dermin des Friedens bestimmen können wir natürlich nicht, nur eines können wir mit Sicherheit versichern: der Krieg wird nicht all eine Remispartie abgebrochen werden, er wird für uns entschiede,! günstig enden. Der Friede wj.rd um so eher sterbeigettihrt werden, je günstiger unsere Kriegslage wird." --Nach steht die Dtt über den Worten, deshalb," so setzte Hmdenburg hinHu,solle,c> wir jetzt nicht mehr vom Frieden sprachen; der Friede ist noch eine zu zarte Pflanze, um auf die 'Dauer die Berührung ru ver> rragcn." General Ludendorff bemerkte:Den Anfang scheinen die Russen machen zu ,vollen. Ich will damit nacht sagen, dach ich die Kundgelmng der Bvlschewiki als «in Friedensan gebot be­trachte. Einen Waffenstcklstmü» mit Rußland können wir aller­dings jetzt schließen, sobald wir die Sicherheit seiner Ernhalt^n^ l>aben. Die Frage des all^smeimm Wnsnnstiüftxmdes dogogor wird schwierig sein."

Bon Amerika befürchtet Hindonknrvg nichts. Er ev-

erklärte:

Tie RMame, mit der Anrerika seine Kriegsleistnngen ver­bindet, ist inrposnnt und jenem Lande würdig, das einen BarNum hervvrgeboacht hat. Wvllen wir erst einmal abrvarte::, ob die Leistungen ebenso imposant sein lrerden. J^etzt muß man sich fragen. 10 b dem: die Amerikaner, wenn sie erst einmal über eine große Armee verfügen, nichts Gescheiteres zu tun haben werden,' als sie sofort über den -Ozean nach Europa zu schaffen, denn sie würden, damit ihr eigenes Land wehrlos nrachvn für den Fall, daß Japan plötzlich Neigung zeigen sollte, seine alte Rechnung mit Amerika ins Reine zu bringen. Das große amerilanrÄr Hilfsheer ist noch in nebelhafter Ferne. KvmUrt es aber wirklich, so >oird es an der Lage ans dem eunvpärchen Kriegsschauplatz auch nichts ändern."

Ebenso ruhig und befriedigt äußerte sich Ludendorsf über lntfem U-Boot-Krieg. Dieser habe geleistet und leiste loeiter, lvas von ihm erwartet werde. Das deutsche Ziel sei nicht gewesen, England auszuhungern, sickern es zum Frieden geneigter Zu machen.

Sehr gelassen und freimütig ättßerten sich beide Heer­führer über den Feldzug in Italien. Hindenburg stellte fest, daß unsere Trupperl in Italien kei.rerlei Nachschub brauch­ten, mit Ausnahme von Kohlen. Im übrigen deckten die irngeheuren Vorräte, die die Italiener zurückgetassen hätten, den ganzen deutschen Heeres bedarf. Mit feinem Humor erklärte Ludendorsf über die Fortsetzung der Offensive: Es läßt sich darüber nichts Besttmmtes sagen."Ihre Hauptaufgabe," so fügte er hinzu,hat die Offensive erfüllt: Triest ist außer Gefahr uud wird nach menschlichem Er­messen rricht mehr bedroht weü>eu. Dazu konrnrt, daß unsere Front um die Hälfte verkürzt worden ist, dem ^inde Hunderttausende von Gefangenen abgenommen wurden und er nahezu die Hälfte seines Artilleriematerials eiugebüßt hat. Das ist eigentlrch Erfolg genug für eine Angrisfsopera- tiou. Je mehr die Jahreszeit vorrückt, um so mehr wackren die Schwierigkeiten, namentlich im Gebirge. In den Bergen l-aben unsere Twcppen bereits Kältetemperaturen bis zu 30 Grad durchgemacht und schließlich ist für jeoe Offensive einmal das Ende da. Der Angreifer firwet zerstörte Eisen­bahnen und Straßen vor, die er erst wieder Herstellen rnuß, während der geschlagene Feind hinter sich die unver­sehrten Eisenbahnen seines Landes hat, auf denen er Ver­stärkungen heranziehen kann."

Es ist ein spannungsvolles Erwarten, ob die Lloyd Ge­orge und Bonar Law in England die Kriegsfreudigkeit nock) lange werden schüren können. Bonar Law hielt neuerdings eine Rede, in der er Lansdownes Brief tadelte und kriti­sierte, indem er ausführte, jetzt sei noch die einzige und beste Gelegenheit, das deutsche System zu stürzen, später sei daran nicht mehr zu denken. Solchen Aussprüchen stellen wir den Satz Ludendorsfs gegenüber, eines Mannes, der wohl besser und gewissenhafter zu rechnen vermag als der Londoner Parteipolitiker:Wir können mit Bestimmtheit versichern, daß der Krieg nicht als Rergispartie abgebrcchen wird, er wird für uns günstig entschieden werden."

Die -sterreichisch-ungarifchen Tagesberichte.

Wien, 1. Dez. (WTV. Nickztamtlich.) Amtlich wird verlautbart: m

Italienischer Kriegsschauplatz.

Auf dem Divnte Pertica wurden italienische Vorstöße abgeschlagen.

Oestlicher Kriegsschauplatz. Unverändert.

Albanien.

Wcstiüh Korea vereitelten albanische Frncharen durch ungesäumt einsetzcnde Gcgenst ß? einen franzö'r ch n Angriff.

Der Chef des Generalslabes.

Wien. 2. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart:

Auf dem Monte Pertica wurde ein italienischer Angriff abgeschlagen. Sonst ist über Veneticn nichts zu melden.

An der unteren Vojusa verlief ein SwßtnwMnter- nehmen erfolgreich.

Im Osten keine erwähnenswerte Kriegshindlnng.

Der Chef des Generalstabes.

* . *

Ein neuer Ehrentag unserer westtampser.

Berlin, 1. Dez. (WTB.) Nach bem Mutigen und völligen Scheckern der 16 gvoßen englischen Flandernschlachten um die deutsche U-Boot-Basis urch nach der gewaltigen Niederlage der Ententeeinl^itssront in Italien stellten die britischen Berichte seck dem 20. November Tag für Tag ihren Lürfangserfolg bei Cambrai als den ^größten Sieg des Krio^Tes an der Westfront hin. Ihre Fn k prüick-e ini^erlo-ten täglich die Beo^utung des geioonnenen Höliengeländes bei Bourlon und Foutaine, das unter dem Einsatz stack.er Infanterie- imb. Tankmassen sowie zahlreicher Kavallerie in ihre Hände kam. Tie hierbei erlittenen Verluste übettrafenl die der bockigsten Flarrdernschlachten. Nachdem bereits anr 24. No­vember der TlUvchbruchsoersnch als gescheitett muresehen werden Von.cke, haben nunmehr am 30. November dentsche Gegen­stöße den Engländern derk grüßten Teil des teuer er* kauften Höhen^eländes wieder entrissen. Der sich zäl)e vett erdigende $etni) vermochte per deutsche,'. Infanterie, die mit mrvergleichlichem Schwung die vom Feinde besetzten Höhen hinmrstürmte, nicht sümt^uhalten. Kräftig unterstützt durch bk Ar- tillerie, «langes in erbitterten Kampfe,:, südlich von Moeuvres die älte mtyepe -Lteltung tviedec zu erreichen und mrfere Linie üb« die Chaussee Arrvs^-Cantbrai vorzuschieben. Unter schweren bluti­gen Verlusten für dir Engländer^ wurden sie auf Grarnovurt, M- neux und Quffttamg ^urückgeworfsn. Der Gegenstoß, der von Süden her graert die feindliche EmbcuchssEe erfolgte, durchstieß die feindlichen Lmien und rührte zur Besetzung der außerhalb unserer früheren Stellung liegenden Orte Gomrttieu und Villers Guislain: vm, dort aus tourde bei Vendhuille unsere frühere Linie wieder erreicht. Uicker den 4000 Gefangenen befinden sich 140 Offiziere. Unsere Flieger griffen währeird der heißen Schlacht wiederbott aus niedriger Höhe in den Erdkampf ein. Gegen Abend versuche der englische Führer, mit Arickem Angriff unter Einsatz von Tanks und Kavallerie gegen Gvnnetion Gelände zu gero-ckrrven. In die dicht geballten feiTidlichen SturmMvnnen schlug unser verheerendes Wwehrfeuer und ließ den feindlichen Angriff restlos icheckeru. Nach den schweren Kämpfen blieb während der dLacht an dar Kamvfabschlitten das Artillerrestucer lebhaft. Der 30 ybovanba: ist ein neuer Ehrentag für unsere Westkämpfer, die jahrelang imerfchütterlich und erfolgreich der vielfachen Ueber- legenleit englischer und französischer &cre trotzten und ietzt aufs neue bewiesen, daß sie nach wie vor von frischem, rmwiderstehlichem! Angr-fssgeist beseelt sind.

Jlr Flandern lvurden bei nur teilweise stärkerem feindliche Feuer feindliche Patrouillen, die rwrdöstlich von Poel'ealMe vor- stießen, abgvnckesen. Die Zahl der am 29. November abends östlich Nieuvort eingebrachten Gefangenen erhöhte sich auf einen Offizier und 29 Mann.

NordöAich Soisso ns beschoß unsere Artillerie mit Erfolg lohnende Ziele-, während unsere Stoßtrupvs bei Grotoire-Fermc westlich Sri ßvanx ttotz erbitterter Gdgmweckr -s'Z.mrzoftn aus ihrew Gräben zirrückbrachtew

Oestlich der Maas nabm bei guter Sicht die Artillerietätig- keit zil und erreichte bei Beanmvnt erhebliche Stärke. An ver­schiedenen Stellen wurden Gefangene eckrgebracbt.

In Italien verbluteten sich erneut die Jtalrener in imß« losen Angriffen gegen den Monte Pettieia.

Berlin, 2. D^. (WTB.) In Flandern steigerte sich am 1. Tezem.ber um Passchendaele und südlich das Artillerie, feuer zu großer StärPe und blieb auch die Nacht hindurch lebhaft. Am 2. Dezember 3 Uhr vormittags hat es erneut schlagartig auf unsere Stellungen von PLffchendaele bis Beceluere mck großer Stäicke eingesetzt.

Im Artois wurden hei Lens und nüMich der Straße Arras- Cambrai unter ErnbeMt von Gesänge,len seindlick^e Patrouillen abgewielen. Nachts war das seckchliche Feuer südlich 5>ulluch leb­hafter, desgleichen während des ganzen Tages und während der Nacht iwrdweltlich Cambrai südlich der von Arras kommenden >Ltraßen.

Auf der Großkam vffron t von Cambrai wurde wie, der erbcktett gckampft. In wütenden Gegenangriffen vers,kchte der Ei'glcncher mcker sbäckchm Ein.satz aller Kampfmittel das ihm am 30. November entrffsene Gelände wieder zu nelMen. Seine dicht massierten Angriffe scheiterten nicht nur überall nach erbitt«. teu Kämpsen.unter unggoohnlich hohen Opfern, sondern brachten ihm auch den weiteren Verlust des Dorfes MaSnicres. dessen Besitz in den ersten Schlach'tagen von den G>rglatck>ern so tarn- erkauft morden war. SMich Moeuvres an der Nationalstvaße wurden 200 neue Gefangerre emgobracht ,uti> mehrere ^Laschiuengew'ehre er. beicket, nachdem die englischen Angriffe westlich und östlich Moeuvres vor unseren Limen Lirsammengvbrvch>en waren

In Gegend Gomrelieu mrd Vcklers Cnckslain versuche der Fmnd ebenfalls vergeblich, uns die Erfolge des gestri.ren Tages wieder zu entreißen. Hier tröcb er sogar Ztzavalleffe aegen unsere Smtc vor. Nach erbittertem Kampf brachen überall seine Ängrifft lockig zrffanrmen. Zehn ziffamurengesch-ssene Tanks tvzeichnerr der Matz, wo seine Massenangriffe zersch^llteic. Hausen zerschff'eire, Mennlxn ,md Psmde bedecken das Feld, nx> indische 9kiterei für Euchand verblutete. Die Gefangenen- und Bmtezahl hat sich weiteren twhölft.

Nordchtlich Sorss-ons nahm bei besser Nordender Sicht d« beiderseitige Artcklerietätiglcit zrr. Gegen A'-erd dräntten unsere Stoßtrupps nn mschm DrmisiTehnr bei Anizy über den .Kanal vor, l»st>en eine windliche Feldwackve crrrs imd kehrten mit einer Mzal« Gefangenen und zwei dRaMnengewcchr-err zurück.

Auf der übrigen französischer Mdsüftvirt erfolgreiche ei«««