ß&eroaKTte die Gräben und machst eitrige flüchtende Türken nroder ^er Kam pi dauerte bis zum Einbruch der Nacht au, mährend der sich die Türken im Schutze der Dunkelheit Mränffogeu, wobei sie drei Munitionsdevots in die Luft sprengten und einige Dorrats- magazkie niederbrannten. Am 6: November morgens beseiten wir Tekrit. Das Schlachtfeld wurde noch mcht abrefucht, wir zählten bisher 132 unverwundete Gefangene und erbeuteten viel Kriegsmaterial, Patronen und Hülfen, Gewehre, Schliffe, Brückenmatorial und zwei Flugzeuge.
Die früheren Verteilungspläne der Entente.
Berlin, 9. Nov. Laut „L.-A." bespricht der ..Nieuwe Rot- terdamsche Courant" die Enthüllung des Amsterdamer Blattes "Nteuwes van den Dag", wonach die früheren Vereinbarungen der zaristffchen Regierung Nutzlands mit den übrigen Ententemächten auch darauf hinzielten, das holländische Gebiet nicht unberührt zu lassen. ,.N. Rott. Cour." bemerkt dazu, daß dre Verabredungen nicht ausschließlich das niederländische Gebliet m Europa berührten, sondern auch die holländischen Kolonien.
Painleves Stellung erschüttert?
Genf, 9.Nov. (T.T5 Der Pariser Korrespondent der „De deche" bezeichnet Painleves Stellung als erschüttert. Als sein eventueller Nachfolger werde Thomas und Cl 6 men - o e a u genannt.' Sie hätten aber wenig Aussicht, zur. Präsidentschaft berufen zu werden. Dagegen gelte eine Orientierung zu einem Ministerium Briand tocjfmVFwinfirfipr
das Volk gekämpft hat, nämlich der Vorschlag eines sofortigen demokratischen Friedens, die Aushebung! des Rechtes der Grundeigentümer, das Land zu besitzen, die Aufsicht der Arbeiter über die Erzeugung uiid die Bildung einer Negierung des Arbeiter- und Solbatenrats ist gesichert. Es lebe die Revolution der Soldaten, Arbeiter und Bauern!
Ein zweiter Erlaß des Ausschusses besagt: Die Macht über Petersburg ist in den Händen des revolutionären militarifcf>ert vlussämsses des Petersburger Arbeiter- und Soldatenrats, der Soldaten uiid Arbeiter, die sich einmütig erl-oben haben. Die Re- grerung Kerenskis ist ohne Blutvergießen gestürzt worden. Der Ausschuß fordert die Front aus, den Petersburger Arbeiter- und S oldaten rat, die neue militärische Macht zu unterstützen, der sofort einen gerechten Frieden und die Rückgabe des Landes an die Bauern Vorschlägen und die mwsassunggebende Versammlung einberufen lvird. Tie ganze örtliche Gewalt geht auf die Bezirks-, Arbeiter- mW Soldatenräte über.
Kerenski verhaftet"
** Amtliche Personalnachrichten. Der
hat am 27. Oktober den: Lehrer an der Volksschule yu jtJ slbidderShrim, Kreis Büdingen, Otto Koch anläßlich feinet Ir j Ührigen Tiensliubilännls das Ritterkreuz 2. Klasse des 9W
diensiordens Pl-üipps des Großmütigen verliehen. — ULürrtraoH« wurde arn 6. November der Schulamtsaspirantin Luise Lahr aus
k
Der Umsturz in Rußland.
Petersburg. 9. Nov. (WTB? Meldung der Petersb. Telegr.-Ag. Nach den letzten Nachrichten hat die durch den Ar- oerter- und Soldatenrat von Petersburg bewirkte Umwälzung folgenden Verlaus genommen: Die Bewegung begann am 6. November abends vorsichtig mit der Besetzung gewisser Punkte wie der Petersburger Telegravhen Ageritur. Darauf folgte im Lause der Nacht angesichts des Erfolges des Unternehmens und da das weitere Vorgehen angesichts des Mangels an Widerstand
und bereits um 10 Uhr vormittags am 7. November konnte ein Aufruf des revolutionären Militärausschusses den Sturz der alten Negierung und den Uebergang der Mach! in die Hände des Arbeiter- und ^oldatenrates ankündigen, obgleich die alte-Regie- r \ n % ^ lter im ^* n 1 e r Palast tagte, gegen den der Arbeiter- Mio Soldatenrat noch nichts unternommen hatte, und obgleich Kerenskr selbst die ganze Nacht hindurch bis 7 Uhr morgens oer dem Festungs-Gencralslav war und mit General Mani- kowski. der die Tätigkeit eines Kriegs n'tinis-ers und die militärische Macht ausüble, beriet. Bald daraus eing seine Spur ver-1 wren, aber den ganzen Tag über liefen Gerüchte um, daß er den Front truppen entgegengereist sei. die er berufen hatte. Trotz- dem ftreg die Unruhe im Winterpalast während des Tn 'ri an- ZeffchtsFortschritte des Arbeiter- und Soldatenratts und de.-. Anchwcllims der Bewegung, die ohne Kamps die ganze Be- fatzung für sich gewonnen hatte. Die Kosaken hatten erklärt, neutral bleiben zu wollen. In zun scheu bot das Institut Snolny, der des Arveiter- und Soldarenrates von Petersburg und des revolutionären Militärausschusses, der von ihm eingesetzt ist ein lehr vewegtes Bill). Eine stark bewaffnete Wache hielt das Innere besetzt und umgab das Gebäude oder stand in den benachbarten ^-lratzen.
tiAirTJ 1 ? ©efc&ü^en bewaffnete Panzerkraftw-rgM Iichcrten den des Douptau-irtierS des Arbeiter- und Soldaten- rates^ Lenl n war dort erschienen und mit bcaeisterlen Zurufen inesmr NtstÄut aus gab der reoolMum-rrs ,®if Beiehl zur Besetzung der Bahnhöfe ISz ^^^Sscrirrrckrtungen. die von den Truppen mid der .waren Garde imort ausaen'ilirt ,--
Berlin, 9. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Nach dein „Berliner Tageblatt" veclneitet das Reutersche Birreau eine Petersburger Meldung, nach der Kerenski verhaftet »norden sei.
5 eMeg.
Neue tt-Boot-Erfotge.
Berlin, 9. Nov. Tatkräftig durckigesührte Streifzüge unserer U-Boote haben im Mittelmeer erneut zur Vernichtung zahlreicher Dampfer von zusammen über 28 000 Brutw-Register-Tonnen geführt. In der Nahe der spanischen S-üdküste wurde ein Geleitzug von mehreren Fahrzeugen bei Nacht angegriffen und großenteils vernichtet. Zwei beladene Dampfer waren nach 5 Minuten versenkt. Ein dritter fiel eine halbe Stunde später dem Geschützseuer eines U-Bootes zum Opfer. Der bewaffnete englische Dampfer Ferrona (4591 Tonnen) wurde in nächtlichem Feuerüberfall, der jede Gegenwehr erstickte, erkämpft. Zu den übrigen versenkten Schiffen gehörte der ncuerbaute, mit 12-Zentirneter-G.eschütz bewaffnete englische Dampfer War Clower (etwa 6000 Tonnen), der sich mit einer Ladung von 8000 Tonnen Kohlen auf
seiner ersten Reise befand. An den erzielten Erfolgen.hat
Kapitänleutnant Morath.hervorragenden Anteil.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Alzey eilte Lehrer instelle an der höheren Bürger-lM ädcken- zu MM). — Das Ehrenzci.-lieir für Mitglieder ftkwilliger Feucr webten wurde vom Großyerzog vcnlielxm: Georg Neitz mW Lo-iis Oärl, beide zu Gießen. — Der Grvßhevzog hat am 17. Oktsbn- d. I. dem BahnhosÄanl-seyer Johann Macher zu Zeilhard dm, Weichensteller 1. Klasse Johannes Bohner ziu Gustavsburg und dm, Bahnwärter Philipp Sttnserwvin zu Dienheim. sämtlich in ^ Hessifch-Pveußischen Eisenbahngememschaft, cuis Anlaß ihrer am 1
November d. I. erfolgten Versetzung in den Rühesdaiw dts Allar meine EbrettLrirbien mit der 5lns«irnrrt- Für treue Dienste"
ver
meine Ehrenzeichen mit der Insachist: „ liehen.
** Iubil äu m. Am 2. Nov. waren es 25 Jahre, daß der
-x., ~ V L i VI « VWV. IUULl.ll U» xjui/ir, t'UR om
Detzer Wilhelm Kümmel in der Kiiwt'sä-en Hof- und Uni- versttäts-Druckerei tätig war.
** Städtische Für s-or ge stelle f ür Kriegs., Hinterbliebene. Die Sprechstunde für die .tzinterblst- beuen verstorbener Kriegsteilnehmer findet bis auf weiteres jeden Man tag, nachmittags von 3 bis 4 Uhr, im Stadthaust Zimmer Nr. 2 , statt. Siehe Bek a lnttm-achjung im Anzeigen teils ** Stadtt he a ter. Alle die zur gestrigen Äuffüd» rung von Schillers „Braut von Messina" keine Eintrittskarten erhalten konnten, seien darauf hingewiesen, dag das Werk am nächsten Dienstag wieder gegeben wird.
5. . G o e t h e - Ä b e n d. Am 21. November, abends |v, Uj-,, imbet im Saale des Gietzener Paedagogiums, Wilhelmstr. 16 uar Bonner von Grcrtzherzogs Geburtstag ein Goethe Abend m« Mitwirkung von Frau von Wolzogen vom ('proßherzogl theater in Darmstadl statt. Näheres siehe Anzeige.
** I m Hotel Fürftenhof findet Sanistag mw Sonm-» Konzert. Natt. Siehe Arzeige.
Das Kreisblatt Nr. 186 enthält Berordimngen übe-- Versrchcrimgsgesetz für Angestzülte, Verordnung über Zigaretten, taoak. Vorvrdnimg Aber Kal Stickstoff, Erzeugung des Kffea.» Materials, Ernährung der Selbüpersorger, Beflellnng von Ncht- nntte.n, Bezugsscheine für ZentrlfngM und Buttermaschinen 6»- tchiastsrttmden des Amtsgerichts.
Kreis Büdingen.
4- Ortender g, 10. Nov. Gestern wurde die v5mnuicbüe;;o
■ • ■ -> «ui*iu au, u Mui'.n mu iimonn Y.V.
“ eii mit srchchet.i Gemüse, 1 .Kiste mit Dörrobst, 5 Kisten mit e.wa 9 Zentner OWermen und Kasmnien, 4 Fässer mit 2am
Erden. Von Kronstadt lmtgveit <seesoldaten-Abieilung-en und dann der Kreuzer „Aurora" an der nebst zwei Torpedobooben vor der Nikolausbrii-^ Anker warf lFr nack-mtttags begann der Arbeiter- und Sc>!datenra-t' mzn^cheit Herr der ganzen &tabt geworden, den Winterpala st' ^vo sich beinahe Regierungsniitglieber befanden, zu isai ieren-
Abteilungen be,ehtett alle dorthin chülEwen Wege. Barrikaden
l d}V 'v£ ur ^ ’Ü rat F ;c $ 011,3 bcrt -Holzlagern und Bohlen von Bana.rbeitern erbaut, .der Verkehr hötte allmählich an^ und a?m der ,o ge)chasienen Insel blieben nur nock) Trnvoen, Pauz-er- ^wei ^Lugzeu^westcgeschützs. Um 8 Uhr abeiws boten die Äelggerer den Ministern an, •,ie könnten den Winter- verlassen, und gaben ihnen 20 Minuten Zeit, aber die Mi- ^^^/hnten das ab. Bald war der Palast vollständig ein- gkychlossen, be,anders von dem Augenblick an, wo durch Besetzung oes ö^cnrptlernlvr'echamts seine Berstäudigi.ing mit der Außenwelt SÄ SSL Z^nüber uiw vom rechten Newa-Ufm aus be- drolLe die Peter-Pauls-Ffftuug, ,en lange-m in den .münden des llrbettcn- und Soldatenraws, den alten Zaneryitz nnmiltelbar. Ti
erttr - r "■ - -
dein
Tm hm U schs.
Der ntne RciWkanzlcr.
Berlin, 9. Nov. (WTB. T.'in stich.) Der Reich kanzler
Dr. Graf von Bertling hat heute die bereits für einen
1tr «x versuchte sich durch die Mllienajastraße
nähern: aber das Mafchmengewiehr'eu.r. deHVer- Ediger Änderte das. Angesichts des WuAn.ita.ndes der Palastmache
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Teiiert-en zwei auf der Newa liegende Torpedob o ote vier Ka
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:Gb „>schossen auch die Vanzerkraft- SwiSL das Gebäude GEkrreuer begann, dazwifchm bisweilen Maschiueiigewe.'^gevw )el .. inzwischen kamen von Helsmgwrs vier Torpedoboot. i.Mtöoer, ein Mintmleger und ntebreee Nt inen such- booLt imt ^audungstruppen an, die an den OLvrationen gegen den Palast tetlnalmren Endlick) gegen 2 Uhr morgens gelang es den <-trrttkrafien des Arbeiter- und Soldatenrates, in den Palast einzudringen.
^^^brsbu rg. 9. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Pe^r^bnrger ^.Äegraphen-^lgentur. Nach Meldimgen aus pelsina- -wrs blychwuen die Abgeor-dneten der baltischen Flotte nnd die Soldatenausscknisse, sich dem Arbeiter- und Sstdatenrat Petersburgs uno oem Reoobitionsansschuß a n z u s ch l i e ß e n und. sie zu untcnsttchen. Der vevolutionäre Aussckurß in Reval besetzte E rmlrtarrsch wichtigen Punkte dort. — Nach Meldungen aus 5kchan ist per dorttge Truppendesthlshabvc General Archipow festgenommen worden. Offiziersschüler und Offiziere in Pa izerkrast- roagen ergaben sich.
. . rwollrtionäre Militärausschiß teilt allen Offizieren, Soldaten und Aiis-.chuneit an .der Fiwrtt wtd im Lande sei -en Beschluß mtt. Körnt low und seine. Parteigänger in die Peter-Pauls- -Atting nach Petersburg zu überführen :rnd sofort vor ein revo- luttonores .Kriegsgericht zu stellen.
Heute früh erschienen die Zeitungen wie gewöhMch, ausge- noinmen die Melr-ahl der tägliche ericheinenL:-en Blätter der soae- uannten bürgerlichen Presse, deren Setzmaschinen durch den Ar- mnter- und Soldaten rat ir^-ggenommen waren, um den Druck der Zeitungen, der Soldaten, Arbeiter mrd Sozialisten zu sichern Die
nZS'wÜufK*?- - Der Stcchtwt s^de einen AussHß zur ösfent- ttcyen Woi-.iiahrl eiu, der nch <rus Vertretern des Magistrats des >>cnlptauc'icnuno? des Arbeiter- und Soldatenrates, des Rates der und irn militärischen uni Urbeitororga.itisationen zusam- mensetzt. Der üusichun für öffentliche Wohlfahrt lstilt sich zur Ver- der Bevölbermtg für den Fall von Ausschreitungen Die Milotzltch der Vorgänge vom 16. und 18. Fnli ver' asteten Mari- Etsteit Erden rn Freiheit gesetzt. Die Banken sind nock^ ge- intet™ *** * vvn .Kcruslädrn haben gleichfalls
früheren Zeitpunkt geplant gewesene Reise nach München angetreten. Da der Reichskauzler zur Ordnung dringender Angelegenheiten einige Zeit in .bcstachen bleiben muß, wird er tm Reichstag erst am 29. d. M. erscheinen können. Im preußischen Abgeordnetenhaus wird Graf Hert- lmg m 3. Dezember das Wort nehmen.
F r i e d r i ch v o n P a y e r, der künftige Vizekanzler, ist aus einem schwäbischen Hause hervorgcgangen, in dem, wie bet den Brüdern Haußmann, die Tradition Uhlands aucki in politrsthcr Beziehung lebendig geblieben war. Geboren ist er am 12. Inn: 1847 in Tübingen. Ursprünglich zum Theo- wgen best-mmt, erkannte der junge Student Payer bald in der Advokatur seinen Lcbeiwberus; er wurde in den sieb- Zlller und achtziger Jahren einer der gesuchtesten Verteidiger Württembergs? Später beschrankte er sich mehr ans die Zivilrechtspraps. Seine .veimat entsandte ihn seit 1877 in den Rechstag, mit zwei kurzen Unlerbrechungeg ist er bis heute dorr ihr Anwalt. Mitglied der württembergischeu Kam- mer war er seit 1894, ihr Präsident von 1895 ab volle tv ^.ahre hmdurch. Im Linksliberalismus ivirkte er als einigende Kraft; er gehört zum Vorstand der Forst.chrittlichen Vockspartei.
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inrtv Gurten, 81 Eimer mit Marmelade wurden au die M ''' wr.en-aatetlung des hcssisck-eN LaübesVereins vom stivten Qm * , ? iLr wettereu Verteilung an die Feld- und .Oeim-at-L-azar« le V
tantxt A s:it ganzen wurden im L-ruse des.Sommers vouch^r
ohne das der Gesch,
.Berlin. 9. Nov. Die „B. I" erführt, daß Geheimrat Fried borg g-eitern^abond die königliche Ernennung zum VlKeprcksid-enten des Stuatsmrnifterimns erhalten hat. Mit v. Payer wurde gesterii ab-eud in Stuttgart verhandelt Auch seine Ernennung dürfte bereits vollzogen sein.
™ erführt, daß die Micht ^ bestehe, Payers
Mandat (Wahlkreis Reutlingen-Tübingen) dein Staatssekretär a. D. Dernburg anzabieten, falls Payer das Vize- kanzleramt anntmmt und für ben Reichstag nicht wieder kanoidieven sollte.
euer „Vorwärts" erklärt, bic Neubildung der Regierung fei noch ))scht vollständig, es fehle noch der fortschrittliche Nirnister für Preußen, dessen Ernennung allgemein erwartet vo-ra.ussichtlich bei nächsber Gelegenheit auch erfolgen
tretet
Wie die MorgenbläLter melden, wird, da das Zusammen- m des Reichstages vom 22. auf deu 29. Noveiuber ver-
[djiofieit wurde, auch das preußische Wgeordnctenhaus seinen chr den Io. Novsnher geplanten Zusmnm-ntritt noch etwas yrnausschreben. Auf der TagesordEng der ersten gteichs- dw neue Krcdi t v orla ge über Io bcilnarden Mark ldeheu. Hierbei beabsichtigten die Mehr- lwttsparbeien eine gemeinsame Vertrauenserklä- rung für das Kabinett Hertling abzugeben.
nach dem Gewicht der fertigen Marmeladen, ^ ff. Erz<ugNtffe hergestellt: 250 Liter Bronst^er-', .Himbieer- » limder- und Iohamrisbeersast, 23 Zentner Obst- "und G-m-- Ewrven aller Art, 16 Zentner Apfel-) Binr-, JohcmnisboevU ic >m-,^ Stachelbeer- und ZwetscheiimarnTelade, 2 Zerckner H oa,t, b Seltner Sauerkrattt und Gurken im Fast Es iwn lö Zentner inchr hergestellt als tm vorigen, 10 Zeritner mehr a» tm Wrtwnöen Jahr, gewiß eine für das 4. Kriegsjaln effrenn« L eff tun g, die den wemgen Mitarbeitern alle Ehre uu.wt und nnM bev aufs neue von der Opfenvilligkeit der lmrdlichm Bevöttetunß' ein glanzendes Zeugnis ablegt.
4- O r tcnber g, 10. Nov. Landsturmmmm Karl Lauser- darf nnirde zum Gefreiten befördert.
r G l0. Nov. Die Hessische Tapferkeitsmet>ülle r
hielt der Schutze Ludwig Knickei.
Kreis Schotten.
cf ^ Das (Sireme Kreuz wrd die HMlte
TawEtsnvedaÜle erlitt der Gefteite .Karl Kn i esc. — &,. t Bi^iellm^el befördert lmirhe der Unterosfizim: Wilhelm Kromr, ^.^wSchotten 10. Nov. Gefreiter. Karl Kniese erhieltst De» niche ^.Lp erkeia.^nredaille und das Eiserne .Kveuz ziveiter Aast e. Vi a i n r ob, 10. Noo. Der Schütze örinrid) Wilvel S v 1 ou t wurde mit der Heffischen Tapferkeitsmedaille, der Pierst'- Änsnlst .^ermann Chiout mit dem Eisernen Kreuz 2.Kl a> gezeichnet.
n. x SeHnrob, 10. Nov, Fürs Vaterland starb nach schirru> Vertvundirng m entern Feldlazarett der Gatt eite Karl Horst.
Starkenburg und Rhciuhessen.
I. D a r m sta d t, 9. Nov. In der gestrigen Stadtvevordnetzei.- libung widntete der Ooerbürgern!erster dein zurückge-reterlen Bei.- Gkart warme Worte der Anerkennung. Ekart war 1914 in k'. w bestand getreten, hatte aber bis letzt die Geschäfte loeiter«fühn Nimmehr Uvtirgen ihn evesundheitsrüchsthsten, ondgiilff- znrücht L^-'eu Die Stadtverordnetmsitznng beschloß auf ein Refe-Lt M . Lmtdesivdhnnngstnlpekwrs Gretzschel hin die Errichdma ewev staotischen Wdynungsamtes, ferner auf ?lnregung des Mi- E'tna-ht-inioseeiratech die Gewährung eines städtischen Zu-- icknsses für Mtnderbemtttelte zu den KarrosfelbesLo-chmaskos^ K'ner erlMste die ^tadtveecordneterwersammlmig die 5-äw H DenerunE^hrlfen. Im Juli hatte die Stadt 150 Mark m Ledige, 200 Mark für Verheiratete und 100 Mark Kinderzulüe: gewahrt und dafür seit dein 1. « 4V, Mitkionen aufge..«mdt ? om A k Eber <m werden die Fcamilienzuf4,üsft des Staate °‘°}} i 000 Mark gewährt - die KinderznlagM bogvmee
Mark und fallen mit jedem Kind. Ferner wird eine ein- 'u.ulrg-e Bechckft zur Beschaffung von Winter Vorräten von 240 Marl für Verheiratete und 120 Mark für Ledige und FnnillM >vcm etngezogenM Beamten, Ochrern imd Arbeitern geioährt. Des Stadt erwachst hierdurch ein Auflvand von 1045 000 Niark. Die
W'derz'ulagen und die einmalige Beihilfe ist nach dem Ofienbachr Vorbild hoher als dre Sätze, die der Staat gewährt (sta
A-IK Stcrdt und S'ÄvilH,
G i e ß e n, den 10. November 1917.
Neue Aufrufe der neuen Negierung.
E- M««°Yich.) Meldung
TcleM-ap'xma^nd.ir, T<^ r>-volulionLrr mitt- tarisckx Ausschuß des Petersburger Arbeiten und SoldaknrateS bat folgenden Aufruf an die Bürger Rußlands ver» otsentlicht:
m Tie v o r I ä u f i ge R eg rer u n g ist gestürmt. Die gesamte Macht iß tu ore Sande emeS Organs des Petersburger AEter- und Soldaten rotes ubergrgaugen, nämlich b ■ r" votutionä - tj n mil 11 ä r t sch e n A us schuss es , der an ver Siritsc des
Proletariats und der Garntson Petersburgs steht. Das Ziel, für
Lebensmittelmarken.
Für die Zeit vom 12.-18. November 1917 haben nachstehende Levensmitlelmarken Gültigkeit: u^neyenoe.
Brotmarken der 46. Woche, gültig vom 12.11. - 18. N 1917
Buttermarken _ 46. „ . 12 11 _ i« n*
Fleffchmarken l 46. ; m m ” 12 11 I i8 w
Kartoffelmarken . 46 w , . 12.1L - ie! ll! "
(Stennorfen Nr. 19
Seffenmarken für den Monat November 1917.
Ei» Umtausch verfallener Marken findet nicht mebr
Lfftz gcwkhrtst" «eaa««-»- ÄTi»
Renanmcldungru und Arimeldung von Re»gkb»rr»,n babon "!,c)r unter B-rtagc vor -iStigc» Auöweilr uui de», Lrbc»«mittelam! zu rrfolgeu.
Umzüge innerhalb der Ltävt und W^zitgc von Gieüen ßsd in de» znztaudigen Bezirken anzumelde». '
Gcfchäfisstunden des Städt. LebenSmiitetaiuted von a-fi Nhr vorm., 2—4 Nhr nachm.
Marlenausgabc fiic Urlauber:
Sonntags von « *—12 Ul,r vormittag».
r ** ^;gQ be Don Petroleum, Die fjtetüficr er-
, .AA '-nrt“'r *- i (staatl. Kinder
pla^ 100 Mark, ourmalig-e Beihilfe 200 Mark», in dar Envägum. oast die Beamte des Staates tzum großen Teil auf den: Landl wohnen mtd also eme billigere Lebenshaltung haben als bk M amten ber Stadt.
D. Z. T a rmstadt, 9. 97ov. Herr Geheime Staatsrat Wist brand, der langiährige verdiente Vorsitzertde der Mmisterialast tetlung für HDrst- und Kameralverwaltung, konnte heute in erfreu* ftier körperlicher und geistiger Rüstigkeit seinen 75. Gebuttstü.'
begehen.
. .T7 ? Gonbach, 10. Nov. Tie Stad4v iword netenversammlnn'
r! C a^ öra , rteitC7t -um Bau des Rhein-Main-Domn! 5banals 30000 Mark.
^ , Kreis Wetzlar.
c . _-? T0 ^0. Nov. Dein Kömgl. Hegemeister Prasi zu ^orsthaus Wialdhaus wurde das BerdienstkveiM ffir .^^sbilst verliehen.
Hessen-Nassmr.
, ^ m^^lds harn 9. dwv. Eine bleibende Ermnerun!» -an das Reforinattonv^übtlatiM ,vtrd die hiesige Kirche erhalten in Gestalt ettjer großen Eich.enplatte, auf die von den (tzememde' gliedern der Atffmtg d^ Lutherliüds „Ein feste Bnrg" mit eisernen .cagel genagelt tcnrd. Die Nagelung hat bereits ihren Anfang genommen.
= ^«»rrfurt a. M„ 10. Uirtx Das 36 bzw. 32 Iahroa,,' stbeoanr ,rriedrtch Bauer nnixbe gestern abend in seiner Wvhwmg eiistraj^.' 19 erschossen aufgefuttden. Beide sind irei' wtlltg aus dem Lebm geschieden. T^ec Mann hat zuerst die strau mtt lEin getdcht, dmrii sich sAbst entleibt. Er trug mutz di.'
Waffe m der Hariff Die Beweggründe zur Tat sind imlvfmrnf.
■ a ^ ' w- Nov. Aus Anlaß des 25jährigen Diensst
ttchiläums des Äanitätsrats Dr. Schwerin als Leiter des
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^ ^ h Ml s e s stiftete We Sta dtv cr > v alt IM g einen Fondu
Zinsen der Jubilar «im Besten
„ inAnn ¥ t 'T 1 ' p. 111 » ^laLtunriuamnK] einer
deffen Zmsen der Jubilar znm Sf ^^^ann. Ferrrer stellte der EbrenbürM ^Blank, dem Futnlar weitere KtOOO Maki zur Ber mgmrg. dtc unter der Bez-erckmtmg „Dr. Paul Schwerin-Stiftrmg"


