Ausgabe 
17.10.1917 Erstes Blatt
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Bucht immer ablehxxle, so zeigt dieses Wagnis, denn eni ßilches bleibt es, das; in der Rkarme derselbe Geist herrscht nne vor Skagerrak, xrnd daß auch freute mxf), der Formel der Ueberlegenl^rt der LandgestMtze gegenüber dein Schiff entgegen, Loxboer z-u brack>?n ist, st'mxr mir ein kraftvoller Führer sein größeres Wunen in die Wag schale wirft.

Russische Darstellung.

London, 16. Okt. (WTB.) MeK>xaig des Rexxtcrschen Bu- remis: Ter Petersburger Korrespondent derMvrning Post"' be­richtet über die deutsche Landung aut der Insel Oesel, daß das deutsclie Pianowr geschickt durchgesührt nratbe. 9Lach derNowvje Wrcmür" irrrbe die Hauptmackst der rikftischen Ostseeflotte trotz aller Denn! ngen der Offiziere hauptsächlich durch politische Dis­kussionen in Anspruch genommen. Die deutsche Unternehmung tvurde sorgsostig vorbereitet. Die Deutschen hatten die Lage aller russischen Arterien und die Verteilung der russischen Truppen' genau ansgeforscksit.

R u s s i s che r Heeres beri ch t vom 15. Oktober: Ostsee: Vom 14.Oktol>er dauerten die Kämpfe um den Besitz der Insel Oesel fort. 9?ach den Meldungen, vorn 13. Oktober nachmittags n«r Arensberg noch nicht vom Feinde besetzt, dessen Vorhuten sechs bis lacht Werst von der Stadt bemerkt wurden. Die feindliche Flotte sind die feindlichen LnftstreitkräM unter stützten kräftig die Land- truppen. indem indessen die Insel von Norden und Süden her be­schossen wurde. Aus der Südseite versuchte eine von Torpedo­booten iinb Minensuchern begleitete Abteilung feindlicher Kreuzer den Eiixgarxg in die Meerenge, von Irben zu erzwxngexx. Das tveitere Vordringen der feindlichen. Flotte in dexx Busen von Riga wurde durch das Feuer unserer weittragenden Artillerie der Insel Oesel uurgelxllten. Die Nordgruppe der feindlichen Flotte zweigte eine Abteilung Torpedoboote ab, die zwischen den Inseln Tagö unsere Änsklärxmgsstreitkräfte nachdem Moonsnnd Suri'.ckdröngteu. Hier vereinten sie sich mit unserer Flotte, die sich dann in den Kamps einlich, nachdem der Feind znrückwich. Eine dritte (j e; fejndlletp'r Kriegsschiffe, bestehend ans Kreuzern und ^.orpedolraten, näherte sich nachmittags dem süd>vestliäsen Teile der ^nsel pesel und beschoß einen unbedeutenden Teil der .Küste, In den andern Teilen der Ostsee wurden im Laufe des Tages feindliche Unterseeboote xmd Kriegsschiffe bemerkt.

. Ein russischer Flottcnbericht.

Petersburg, 15. «Okt. (W<TB. Nichtamtlich.) Die Ad- nrrralität teilt mit: Heute nmt>mittag 4 llhr wurde unsere aus! vier Torpedobooten mid zivei Kanonenboote n zu- 1a mm engesetzte Streifab t-eilung , welche die Dxxrcl-- .abrt des Sölasuudes kreuzte, von an der Küste westlich der Meer enge befindlichem deutschen Großkampf schiff beschossen. Unser gorvedobootGrom" erlitt starke Beschädigungen. Urmiittckbar danach drangen 1 2 dents dy e To r pedo boote neuer Art, von anderen begleitet uub gedeckt durch das Feuer des erwähnten, Gros-tanlpfschiffcs in ^ : Sblasund eirr. Unsere Streifabteil nng nahin den Kamps ax^f, i.r dessen Berlauf das Panzerkau onenboot . Efrrabru" das Torpedoboot unter heftigem feindlichen Feuer zuwimal ins Schlepptau nahm. Die anderen Torpedoboote schützteu cs. indem sie einen erbitterten Kanips xxxit denn Feinde unterhielten wAcher besonders ans . Chrabry",Gronx" uud das Kanonenboot ,.Naor"(?) feuerte. Auf letzteren! brach, xxacksdem alle Geschütze außer Gefecht gesetzt lvaren, ein heftiger Brand ans. Die Schlepp-- troffen brackxen, u. bald daraus sankdas.Schiff. Das Panzerkanoneu-- l'ootEhrabrv" näherte fick trotz heftigen feindlichen Feuci-s aber- nrals. L-as TorpedobootGrom" versuch^, es wieder ins Schlepv- tau z-u nahmen. Ties gelang aber nicht. Därauf ging die Mehrzahl seiner Besatzung ausEhrabry" über, wälwend das TorwdotMot sank.Ehrabrfr" feuerte stark und versenktem feindliches Torpedo- baot. Bald darauf kanren andere Torpedoboote zu Hilfe Unsere Berlufte aus den anderen Schiffen sind bedeutungslos. Der Be- schlshaber lder Flotte stellte die Nachhaltigkeit und Stärke i>S$ .eeuers und die Fähigkeit unserer' Kanonerrboote. fest, besonders des PanKerkanonenlootesEhrabry", des KanonenbootesEliiwi- üecz" und der Torpedoboot'Subijaks",Pobjöditel" undKon­stantin", pirsch letzteres die ganze Last des Kampfes geg.m den au Zahl! überlegener, Gegner zu tragen hatte. Naxh der Aussage von Zangen sind zwei feindliche Hotzpedvboote gesunken. Zlosi andere wurden ernstlich .beschädigt. Au f de r Insel Oescl verstärkt sich der Feind andauernd. Beunruhigende Nachnchtexx kommen über den Zustand unsever Batterien, bei Zerel Lwalfevort) aus der Halbinsel Sioorbe, welche die Einfahrt zum '. .ais'chen Meerbusen sperren.

Eine deutsche Widerlegung.

Berlin. 16. Okt. ^WTB. Amtl.) Wir erfahren von zuständi- rfl ' m f - Etliche russische ©erteilt vom 14. Oktober nveldct ieeit Verlust von einem deutschen kleinen Kreuzer und vier Tor­pedobooten Wie aus dem deutschen Bericht hervorgeht, ivar bis p^^er kein außer zwei zum Minensuchen bestimmten puichdampsern an der Uxxternelnnxrng gegen Oesel beteiligtes Kftiegs- afrrzeug wrloren gegangen. Dagegen ist eftt kleiner Trans- portdampser auf eine Mine geraten. Mannschasts- Verluste ftno lnxwbei nicht eingetreten. Ebenso spenig zutreffend ist der tm amtlichen russischen Bericht vom 16. Oktober gemeldete ^rmst zweier deutscher ^Torpedoboote im Kassar- Wrer. Der von tms genommene ZerstörerGnom" ist bei unseren Einbringnngsversuchen gekentert und gesunken.

Dünkirchen.

Bern, 16. Okt. (WZ®.) Die ^a-rifer Presse berichtet: Painleve, Lorchetir, Franklin Bouillon und Genernl Foch. besichtigten D ü n i i r rt c n , um sich über beit Zustand der Grabt zu unterrichten und die durch, die Lage notwendig ge^ svordenen Maßnahmen zu besprechen und dnrchGnjuhren.

lei Hegemonie zu beftlrchlcn sei. daß aber die Verlängerung des Krieges Europa in einen Zustand der Barbarei zurück­werfe. Die Regierung wird daher aufgefordert, unter Aus­schluß eines jeden Sonderfriedens im Einvernehmen mit den Alliierten F r i e d e n s v e r h a u d l u n g e n möglich zu machen, die die Bestrebungen der Völker durch gegeuseitige Gebietsabtretungen und angebrachte Ent­schädigungen befriedigen. Die Entschließung verlangt Sicher­heiten für eine gegenseitige Abrüstung, Abschaffung der obli­gatorischen Dienstpflicht, einen allgemeinen Schiedsgerichts­hof mit Kollektivgewalt zur Sicherung der Meere, verniehrte parlamentarische Kontrolle und internationale Älbmachun- gcn zwecks Ausschluß des Wirtschaftskrieges nach dem Frie­densschluß. Der römische Korrespondent derStampa" glaubt, daß Sonnino zweifellos ablehnend antworten werde.

(WTB. Nichtanrtlich.) Der Bundesra

Die AZahruug der deutschen Interessen in

Bern, 16. Okt.

hat sich, entsprechend dem deutschen Gesuch, die Wahrung der deutschen Interessen in llrirguay zu überuehinren.

Uruguay, ü

bereit erklärt, der Republik

'flau

der

der

ltnfc

und,

die

DaS englische Unterhaus.

London, 16. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Neuterschen Bureaus. Das Unterhaus ist nach den Sonnnerferien wieder Kusammengetreten. Bonar Law kün­digte an, daß eine Aufstellung ftir die Zusammensetzung des Lnftmrnisteri'nin s in Vorbereitung sei und ein Gesetzentwurf darüber in Kürze eingebracht werden würde. Zu zivecter Lesung wurde der 6Lsetzenttvnrf an-fjenommen, d-er her Regienm.g die Kon.tri lle über alle in Großbritannien entdeckten P e t r o l e u m q u c l l e n sick-ert.

Das dem eirglischeu Unterhanse vorliegerlde Gesetzrnats- rial ist sehr umfangreich. An erster Stelle steht der Entwurf einer Wahlresorm, durch die der bisherige Wahlnwdns erheblich denwtratisiert tnird. Für die nächsten Tage er- wr'.rtet ngan bei der Abstimmung iiber neue Kftieaskredile lautB. Z." -mchtige Erklärungen über die Kriegstage und zuglerch über die Haltung der Alliierten hinsichtlich der ^rredenssrage.

Am 48. Oktober' um 4 tlh: mi/iags wird die Zeichnung der 2 . Kriegs­anleihe geschloffen. Mn ist keine Zeit mehr zn verzieren, wenn Du die Er­füllung Deiner pfiichi noch hinans- gefchoben hast oder Nenn Du in letzier Eiunde Deine Zeichnung noch erhöhen willst.

Wer jehi dem Naieriand die nsiigen Mitisl verfagi, verlangeri den Krieg, unierßÄtzi die Isinde und mnchi sich so unsühnbar schuldig an seinen Brüdern im Kesde.

Darum mußt Du zsichnenl

and.

Die Thronrede de» Königs

I Sofia, 16. Okt. (WDB.s Meldung der bucharif : Tele Tte 'von dem König verlesene Throitrede

*

Tonart

tit Wien.

Eikre andere

Wien, 16. Okt. (WTB.) Mehreren Blättern zufolge ist durch drc letzten Erklärungen Llot-ft Georges, Asquiths und Rsüpts nach Auffassung hiesiger diplomatischer Kreise die Fr re de n s a t t i o u der M i i telmächte zu einem vor­läufigen Abschluß gekommen. Durch Mehu.ung un­serer Fr iedens v ors ch läge seien au sich jene Umstände ein­getreten, unter denen Ezernin von der Revision unserer Kriegsziele sprach.

* * *

ÖMii FriedenSantrag in der italienischen Kammer.

Bern, 16. Okt. (Privattelegramm.) Auf der Tages- o-conum) der italienischen Deputiertenkammer em Antrag des unabhängigen Sozialisteu Ferrh. Der - bnaflt u. a dag angesichts dreier Kriegsjahre, die kem endgülttges mtlltarftches Uebergewicht ergaben, keiner-

grap frenagen tu r. lautet:

Meine Herren Abgeordneten! Tie schich'alsslhweren Zeiten, me urper ^taat insolge des allaerneinen Krieges durchlebt, fordern erne engere Berührung und Zusainmenarbeit zwischen den Ver­tretern der Nation ulw meiner Regierung. Deshalb sehe ich Sie mrt besonderer Befriedigung in einer aus^rordeittliel>en Session veremtgt.^ Ter Tod meiner geliebten Gemafrlin, der Königin Eleo­nore, versetzt nach ipie auch mein Haus und die bulgarische Natron xn tieK Trauer. Die Sympathien, die nur bei dieser» Gelegenheit aus allexx Texlexx Bulgariens und seiteixs der Armee ausgedrückt worden sixxd, sind mir ein Trost im Schmerze. Sie bezeugen die ttefe Zuneigung, die sich die Vmtorbeixe durch ihr mustergültiges ^ebLN, chrlstlxche Tugenden und Barmherzigkeit erworben hat. .

L Merne Herren ?tbgeordnetcn! Der Besuch, mit bexxt der beut fa\e Kaxser Wilhelm mein .Haus und Bulgarien geehrt hat, er füllt xms alle mit unaxxssprechlicher Frexwe, denn er ist nicht xmr der Beweis der Unlösbarkeit des Bündnisses, das nxxs mit der großen deutschen Nation eixxigt, soixderxx auch ein unzwexselhaftes Zeichen der Achtung, die sich das Staatsoberhaupt uxw dxe bxxlgarxsc!>e Natioxx solche unsere ruhmreiche Armee durch unerscksütterlxche Feftigkeir ernwrben haben, die sie in diesen Tagen der Prümxxgen auf allen Gebieten des öftexttlichexx Lebens nxld vesoxioers auf den Schlackftfeldern an den Tag gelegt haben, wo dxe bulgarische Nation und Armee auch im Laufe dieses Jahres unsere Feinde, die verscksiedexxen Zichlisätionexx uxxd Rassen an- aehörexx, üb'er die Lixxie ihrer Eroberungsvorstöße mit Standhaftig- kext uxxd Hartnäckigkeft zarxickglivorfexr hat. Huldigen !vir also uxxd erweisexx wir volle Ehre den Verdiensten unserer Heid<m ohne- glecchexi, dxe durch tapfere Verteidigung unseres Bodens Bulgarien Ruhnr erworben xxnd die Achtung unserer VerMndeten gewoixneu hae»en, die ihrexx AnÄrruck ftx der Ankixnst des deutschen Kaisers unter uxxs gefund-exx haben.

Meine Herren Abarordneten! Ter König, die Nation und unsere tapfere Armee, stolz dcruxuf, die Freiheit uxxd Bereinignng, der bultwrischen Rasse erkämpft zxx liabetx, nehnxen die F ri ed e nsö- xnxtiative des Papstes Benedikt ftexxdig axxs. Im Na­men des bulgarischen Staates babe ich mich ebenso, wie» die x>er- büxxdeteu Herrscher es taten, beeilt, auf den edlen Friedensatwell zu antwortexx, nachdem ick) sck)on im Dezember 1916 mjt unserexx Verbündeten einexx Vorschlag in diesem Sinxxe an die Feixxde ge­richtet hatte. Wenn diese friedliebende Geste des erhabexxeu Pmx- tifej; in Rom von xinseren Feinden zurückgewiesen wird, werden sie die Veranttoorttxng vor Gott, vor der Welt xnxd vor der Geschichte tragen.

Zugleich mit den Rlaßnahmen, die die KricgÄrotwendigkeiten

erfordcxrx und bk der Gegeixftand Ihrer klaren Pnxftxng sein xx>rr- den, wird Jhxxen ineine Regierung eine Reihe von Gesetzentwürfen xxnterbreiten, bexspielÄxreise betr. die Verbesserung der rnatcxrc * Large der Beanxten, ferner betr. Kxnegskredite, Vestexcerung Kriegsgewinne, Schaffung einer medizinischen Fakultäx an llxnversftät nsw.

In der Ueberzeugxxng, daß Sie bei Ihren Beratxmgen Entschließungen ben Beioeis der Zuständigkeit, der WGshexr des Patrioftsmus sowie der Einigkeit erbrxsxgeix werden, um heilige Sacke, die unsere Natixnx mit so vielen Opfern ^mnteidigt, zu einem glücklichen Eixde zu führen, erbitte ick) den Seftexx deH Höck'stexx für Ihre Arbeiten. Ich Erkläre die dritte außerocdxiülich, Sessioxx der 17. ordexxtkichen Natioxialversammlxxng für cvtMnwt Es lebe Bxilgarien!

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Eine neue Wcinstencr in Oesterreich.

Wien, 16. Okt. (WTB. Nichtanttlich.) Abgeordneten-- haus. Der Finanzminister brachte eine Vortage ein. wodurch. der Steuersatz für eine ganze Flasche Trauben-Schaumwein von 80 Heller auf zwei Kronen, für eine ganze Flasche Fruchtschaumwein von 20 auf 60 Heller erhöht wird- Fer­ner brachte er eine Vorlage ein, wonach die Wein-Vroduk- tionssteUer eingeführt wird, welche für den Hektoliter Wein^ Weinnxost, Beerenwein, Vialzwein und Meth 32 Kronen und- für Obstweine und Obstnwst acht Kronen beträgt. Die neue Weinsteuer soll 11K Millionen Kronen ergebet:, was gegenüber den: bisherigen Ertrage einen Mehrertrag vvn 98 9Nillionen Kronen ergibt, wovxxn die Ueberweisungen an die Länder als Ersatz für die bisherige Landesweirtstcuer abzurechnen sind.

seeirkeg.

Rene N-Boot-Erfosge.

Berlin, 16. Okt. (WTB. Amtlich) Neue U-Boots- Erfolge:11, 3 9" unter seinem in den Krxegsjahren her­vorragend bewährten Koxnmnndanten Kavitänleutnani Forstmann versenkte unter anderen Erfolgen vor der: Straße von Gibraltar fünf wertvolle Dampfer mit. über 20000 Br.-R.-T., und zwar die bewaffnetetr englischen DampferNormanton" (3862 Tonnen),Mexsatio" (384? Tonnen),Almora" (4385 Tomxen),Nucoria" (4703 T.) und den japanischen DampferHikosan Maru" (3555 XX Die innerhalb drei Tagen vernichteten Schiffe hatten zu- Inmitten 31 500 Tonnen Äohle als Ladung. Davon waren mehr als 26 000 Tonnen für den Winterdedarf Italiens bestimmt.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Schwere Schiffs Verluste der Entente.

Paris, 15. Okt. (WTB.- Meldxnrg der Agence HavtW Der DampferMedie", der als Beg'.eitschstff suhr, ivttrhß im westlichen Mitkelmeer torpediert. Die Explosion eine-. Torpedos verursachte eine Explosion der Munition, die im Schiffsraum untergebracht umr. De, Dampfer sank in wenigen Minuten. Er hatte 559 Passagiere an Bord, dur- unter Abteilungen von Algeriern, Soldaten und eingebxxrr.- neu 'Krbeiteru,.,Gefangene und 67 Manu Besatzung. Vermißt werkten 250 Mann.

London, 15. Okt. (WTB.) Die dldmiralität gibt be- kuxxxxt:'Das Min e nr ä u m s ch i f fBe g on i a", das be­deutend überfültig ist, muß als mit alten Mannschaften ver­loren betrachtet tverden. Der bewaffnete HilfskrextzerE a m- p a g xt e" ist t o r p e d i e r t worden und gesu ftken: 5 Offiziere uxxd 51 Matm sind tnngekvmmen.

Athen, 16. Okt. (WTB.) Renternxeldnng. Der italie­nische DantvferBari" mit den xg riecht scheu Kon­suln a u s o e r Türkei a ix B ord, wurde von deix Deut­schen torpediert. 50 Ueberlebende wurden in Korfu ge­landet, 120 in Italien. Man fürchtet, daß die griechiscksLN Beamten xungetominen sind. .

«

Berlin, 16. Okt. (WTB Nichtmntlg Das Rentersche Bxxram verbreitet in der Schweiz die Meldung, daß sich bei den deutschox Matrosen ein steigender Widenville zeige, an Bord der U-Boot e Tienst zu txtn. Nach Nackwichten, dxwen Echt­heit xxnzweifolhaft wäre, seien schon mehrere deutsche Matrosen erschossexx xxwrden, weil sie sich weigerten, an Bord der U-Boote >u gehen. Eine Tatsache, die verdiente, ftstgehaltexx zu soerdcxx, ex die, das; diese .Huxxickittingen vor der ..Mexxterei" in Wilhelnxs- haven statt ge fixadexx hätten, von der kürzlich im Reickssrag die Rede gewesen wäre, und die mit dieser Meuterei absolut nick-ts zu tuxx/f)toten.

Wie rvir von zxcktäxxdiger Seite erfahren, ist diese neueste Blüte Nexxterschrr Phantasie xxnedernm weiter nickfts als eine der g r ö ß t e n b c w u ß t e n Lügen, welche sich dieses Korrespoxxden^- Bxireau xvälsrend des Krieges geleistet hat: Aber nicht rxnr das, sondern es ist Tatsache, daß der A xx drang von Offizxerextz und Mgnxx scha fte n der Flotte zunl U-Bootsdienft o außerordentlich ist, xmd daß die freiwilligen! lieldxxngen für den Dienst bei dieser Waffe xxach wie xwr so zahlreich sxixd, das; iinmer nur ein Bruchteit davon berücksichtig/ ip erben kann.

Aus dem RekHe.

\ c L U1 ' 1(- (WTB.i Zu der hrukigen Sitzung des B u ixd esr a ts gMualln -zur Annxrhme der Entwurf eftxer Verordnung über den B e r t e h r m i t Z u cf c r uxxd dar Ent­wurf einer Bekanntmachung über Aetzalkalien uxxd S^o-d a.

Berlin, 16. Okt. (WTB5 Der Ae l t e st e n a u s s ch u ß Abgeordnetenhauses beschloß in der heutigen Sltzung, nur Dienstags und Mittwochs Votlsitzutxgen abzxi- halten, n nt benx H aus Hai t§ au sschnß Zeit zu Beratungen zu geben. Die nächste Sitzung soll erst anx 6. Noveinbex statt- inden, xix der voraussichtlich die Besprechuxxg der Wähl­te ch t s v o r l a g e beginnt.

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Ans und Cattd>.

Gießen, den 17. Oktober 1917, Amtliche Pers'onaltoachrichte n. Der öfto^ Herzog Hai am 13. Oktober l. I. Hern Pfarrverwalter Frieor.

lotz zu Ilbeshausen die evangelische Psarrftelü daselbst übertragen.

( v. Jfjl|1 Der Leuftxmxt im Fllsanterix''Regiment

Kaxsex Wckhelm 116, Evnst Grexn, svande mit doux Eisernen * LC X U & ^ Kb auslwuichilet. -- Der cküfreite Hx inr. Schmidt crlnclt das Ex,erne Kreuz 2. Kl.

J ungwehr. Zn dieser Woche finden keine llebuugen

f i Kaxnnxer der Stäpde tritt ant

cd. Oktohtw, vorlnxitxxgs 10 Uhr, zusamnxen.

Mit der Axxs gäbe des in den BrolmoxkeN" bezirken bestellten Brexxn Holz es wird ain Mittxroch, 17 . d. MtS., begonnen. Näheres netze BelamxtnxackMig.

. tonet K riegSanteih e. Auf Einladung der L.xnd-

nnrft<mft#mmmer, des Verbandes bei Hess, landw. Genvssenschxl-

u,t ?'»ttalgeno,,ensckmix der landnx Löcmsumvevenxs fanden xn letzter Wväse in Gießen, Main^. Worm^