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® ro & e ^ Hauptquartier, 8. Oktober.
(UVÄlt<tz.)
Wetzlicher KriegSschSuplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
DEe Kampftütigkeit in Flundern lebte geftern von 9Mto% bis zum Abend zwischen dem Houlhoulster Walde und der Straße Menin—Wern -erheblich auf. Starkes Trom- «elfener em englischen Tnlmrgriffen voran, die sich gegen tmdnt Mschmtte der KmrMwnt entwickelten. Die vom (Rogner m^esetzßen Stmmrtrnppell kttmen nirgends vorwärts unsere WwklTrrVirlmrg hielt sie im Trichterftldr nieder.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Zu ÄeÄen Seiten der Strertze Laon—Soisssns wurde der ArkM^rjetampf zwischen dem Arlette-GriE' mrd der Hoch- stächc südlich von Pargna mit großer Heftigkeit geführt. Mends stießen bei Banxaillon mehrere französische Kam- PSMien vor; sie wurden durch Feuer z-lrückgewiesen.
Oestlrch der Maas lag starkes Feuer auf unseren Stellungen und derer'. Hurtergeländc zwischen Srrmognmr und Bezonvaux. Die Wirkung unserer Artillerie unterband einen südwestlich von Beaumont sich, vorbereitenden Angriff der Franzosen.
Ans dem
Oestlichen Kriegsschauplätze
und an der
Mazedonischen Front keine größeren KampWmdLnngen.
^ Der Erste Generalguartiermeister
Ludendorff.
Der Abendbericht-
B e r l i n , 8. Ott., abends. (WTB. Amtlich.)
Im Westen mir an der slandrischenFront Feuerkampf vor; wechselnder Stärke.
Im Osten nichts von Bedeutung.
Uonflittzstimmung im Reichstag.
Gs ist traurig trnd kläglich, was sich der Reichstag setzt leistet. Die Nckhrhett hat das Bedürfnis, ihre Macht durüMftchen. Sie glaubt, durch dieses „feste" Auftreten würden sich alle Widerstände besiegen lassen. Man kann reicht sagen, daß sie dis jetzt einen Erfolg davongetragen hat. Sie hat den Nachtra-gsetat nochmals an den Ausschuß zurückoerwiesen, und hier hat der Reichskanzler die dritte Verteidigungsräte der leitenden Stellen gehalten. Sie war llac, ruhig und sachlich. Politische Meinungsfreiheit ist auch den Beamten und Offizieren zu gönnen, ein Zwang oder Druck aus Andersdenkende wird nicht ausgeübt, und eine politische Abstinenz kann man reifen Männern nicht anf- prängen, das widerspricht auch ganz und gar fieiheitlichem und liberalem Empfinden. Dr. Michaelis bekennt sich hier nicht zum ersten Male zu einer politischen Duldsamkeit und Mäßigung; sein ganzes bisheriges Auftreten war vorsichtige MrückhaÜung. Die Mehrheit will ihn aber beNgmr, will mit ihm und seiner Unterstützung alle Widerstände ersticken. Darum fordert sie jetzt, wie es heißt, der Kanzler möge unzweideutig erklären, daß er die Bestrebungen der Vaterlandspartei verurteilt Utck ihnen den agitatorischen Weg ms Heer versperrt. Wir holten dieses Vorgehen für unklug und schädlich. Denn es verschärft nur die Gegensätze Und treibt die Dinge auf eine Katastrophe hin, die wir mit Rücksicht auf das horchende und sich freuende Ausländ unter allen Umständen vermeiden müßten.
Geduld und Ruhe sollte bei dieser verworrenen Lage vorläufig die Parole aller Besonnenen sein. Wir wollen schm, wie lveit diese Reichstagsmehrheit es treiben wird. Sie kann sich ihrer Sache doch nicht ganz sicher fühlen; sin Zentrum sitzen viele Einflüsse, die an weiteren Verhetzungen kein Interesse haben. Solche Elemente werden doch vielleicht über diejenigen siegen, die, wie z. B. das „Berliner Tagebl.", sich sichtlich an dem Gedanken berauschen, der Reichstag werde bald in die Lage kommen, diesen oder jenen Kanzler abznlehnen. Dagegen schreibe z. B. die „Köln. Vollsztg.", es scheine ihr in diesem Augenblick der Verwir- rurcg „für alle besonnenen, in der Wiederherstellung einer starken moralischen Einheitsfront unseres Volles das
Gebot der Stun.de erblickenden Kreise die nächste
Pflicht zu sein, vor allem kaltes Blut zu
bewahren und alles zu vermeiden, was die
Erregung hüben und drüben noch: steigern könnte".
Auch das liberale Kölner Blatt, die „Köln. Ztg.", sucht nach einem Weg des Ausgleichs, des Entrinnens aus diesem Parteigezänk. Es schreibt u. a.:
„Wem: wir die zahlreichen Kundgebungen, die uns täglich zugehen, richtig deuten, sc» ist die große Masse des deutschen Volkes firheim und im Felde es nunmehr satt, bei diesen unaufhörlichieni Zusammenstößen der Extreme als' Puffer zu dienen, ihre Interzwischen alldeutscher Ueberspannung und sozialistischer
essen
Bedürfnislosigkeit zerguetsck>en und malträtieren ^a lassen. Auä» wir möchten unsre redefrercdigen Abgeordneten mahnen, zu bedenken, daß das deutsche Volk doch schließlich mrch noch da ist, und seinen Willen, durch den Sieg zum Frieden zu gelangen, nicht länger durch hartnäckige Rechthaberei und unnützes Parteiengezänk durckffreuzt wissen will. Dauert das Schcncspiel fort, das man uns in Berlin aufführt, so könnte es sich erei (jneit, daß sich eine völlige Umwälzung rn unserem Parteil eben vollzöge, daß die Wähler sich weg«i Mißbrauchs des ihren Abgeordneten anvettcmwm Mandats Sogen die eigenen Vertreter kehrten, pnd eine mächtige Neu- deutschlandpartei .erstünde, hie ungleich dein Gebilde des verrn Kapp kernen deutschen Bolksgenosseic Es schlösse, der bereit l-!. eicdlick) dein Gerede enr Ende zu machen nn'd dein Sieges- willeu freien Lauf zu lassen."
- Das Nächstüegende sei, so meint das Blatt, daß wir wieder eme wirklich stchrende Regst nmg bekämen: „Nack)- oem die Reichstccgstnehrheit auf ihr Angebot von den Feinom eine glatte Absage erhalten hat, nachdem die feindlichen Staatsmänner bei jeder sich bietenden Gelegmheit als ihr Kriegsziel unsere militärische Vernichtung, politische Zer- stuckelmrg und wirtschaftliche Erdrosselung verkünden, ist das An gebot vom 19. Juli erledigt und zerrissen. Wir stehm wieder da, m wir in den ersten Tagen des Krieges gestanden haben; wir haben auch heute nichts anderes zu tun, als Mrs nuferer Hcurt zn wehren."
Cs ist bezeichnend chaß anck) dex „Vorwärts" dgs Verlangen nach einer starken Regierung äußert. „Bei aller sonstigen Zerrissenheit der Meinungen herrscht doch in allen .Kreisen der Wunsch nach einer wirklichen politischen Wh' rung. Die einem derrken sich, diese Wchrnug streng rnonarchisch, dre anderen denvokratisch-parlarne:rtarisch, die einen alldeutsch, dst anderen im Ginne des Nerftän.digungsfiiedens
— aber alle Volkskreise empfinden den Marn-gel eines einheitlich ordnenden Willens an der Spitze des Reiches als einen schrveren und gefährlichen Fehler." Dami, will das Blatt fieilich cm Stelle des „Obrigkeitsstaates^
rein parlamentarische System präsentieren. Das ist aber sicherlich nicht „der heilige Bronnen, woraus ein Trunk den Durst auf ewig stillt". Man blicke nur auf die russische Demokratte, die durch ihr Labyrinth von Kisten und Kasten noch keinen gangbaren. staatsTnännischen Weg gefunden hat!
Vorparlaments und dessen Besilgnisse wurde mit 109 Stimmen gegen ZI bei 22 StimmenerckhalLungen arrgono-mmen.
Gom Arberter-
*
tmb
Solbatenrat.
W WWK 33S» «STä-M
Die österreichisch-nngarischen Tagesberichte.
8. Ott. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird
Wien, verlmitbart:
Ant J sonzo lebte an zahlreichen Stellen das Artilleriefeuer stärker auf. Bestmdere Steigerung erfuhr' es auf der Hochfläche van BamsiKM-Heiligengeist. Zu Jnfanferie- kämpfen kam es nur im Gabriele-ÄSschnitt, wo um Mitternacht itulienische Vorstöße abgewrefen wurden. — Sonst nir- gerrds besondere Ereignisse.
Der Chef des Generalftabrs.
Die Beventurrg der Schlacht tn iw Flandern.
Berlin 8. Okt. (MDB. Nichtamtlich.) Der „TageSanzeiger" in Zürich schreibt über die Äedeu.tuug der M-andernschlacht^ In neun Schlechten von unerhörter Heftigkeit und einem Vttv- nitionscruswande, der alle menschlstlMi Begriffe übersteig, erstritt die englische Armee nur Ipern jetzt ungefähr jene Linien, die ihr in hem fünstägigioit Kampfe ftotec 20. bis 25. März 1915 von den Deutschen entrissen worden Ovaren. Diese Feststellung nruß voraus- geschstkt werden, um die Behauptungen von englischer Seite, daß sicher ihrer jetzigteil AfigriFe dax überwEtisender Sieg sei, auf das richtige Maß MrüiHuMtren. Ilrrd hvsnn das Reuterbnoeau sich geradezu darauf versteift, die neueste SllLuchl^ vorn 4. Oktober als den „größten Sieg" seit der Marnesthlncht Au Preisen, so wirkt fine solche Behauptung einfach oLS eure Aufschneiderei, die geeignet, ist, die an sich> gewiß! anerkennenswerten Leistmrgen der englischen Armee hevaö-zusctzen. Großzügige Operationen sind dieser Taktik bisher versagt geblieben, und so wie rrvani der letztjährigen Ste5- lungsschlacht an der Sonnne den Feldzug in Runnänien gegenüber-« stellen kann, so sprechen dieses JiHc die (Ifiolge der Mättelmächte in Galizien Uknd der Bukowjma, bei Riga und Iakobstadt gegen dis englisch,err Gewinne bei Ppern. Mle letztes Jahr, so bat auch in diesenc Jahr das deutsche Stcmdgehalden im Westeil die großen Erfolge im Osten ermöglicht, und die Gegner haben diesem Plus nichts Vollwertiges gegenüberMstellen.
Gewaltige Zahle« an der Westfrswt.
Berlin, 8. Okt. (WTB.) Die Heeresleitung gibt die gewaltigen Zahlen der an der Westfront gemachten Gefangenen und der eingebrachten Beute für Juli bis September bekannt, aus denen klär hervor- geht, daß HindeNburg trotz der defensiven Taktik an dieser Front ungeheure Erfolge erzielte. In der genarmten Zeit wurden von den Heeresgruppen Kronprinz Rrrpprecht. Terttfcher KwTrprinz und Herzog Albrecht nicht weniger als 337 Offiziere und 13 512 Mann als Gefangene eingebracht. 41 Minenwerfer und 483 Maschinengewehre fielen in deutsche Hände. Ferner wurden 4 Geschütze urrd 11 feindliche Flugzeuge erbeutet.
Englischer Rückzug auf Bagdad.
Konstantinopet, 7. Okt.. »(WTB) A m t l i ch e s D e - menti. In ihrem Bericht vom 1. Oktober geben die Engländer an, einen Sieg bei Ramadjeh am Euphrat er- rungen zu haben. Wenn die Angabe auf Wahrheit beruhen würde, dürfte der Fenld nicht seine Drupperr vom Euphrat nach Bagdad zurückziehen, sondern müßte vielmehr Vorgehen. In Wirklichkeit ziehen die Engländer ihre Hauptmacht rxt der Richtung ans Bagdad zurück.
Die Zustande in KWand.
Revision der -Zertrage unserer Geguer.
Petersburg, 7. Ott. (WTB.) ?RetdN7rg der Petersburger Telegrapherr-Agentur. In der Geheinrsitzmcg des Vorparlaments teilte TsereteM n. a. mit, daß bei Gelegenheit der ll nterhau.dlu.nge n voll Vertretern der Jirdnstriellen Moskaus und der Kadettenpartei mit der Regierung die Bewilligung der Förden mg der denrokratischen Abgeordneten bezüglich energischer Schritte zur Ginbevnstm-g einer Konferenz der Alliierten zwecks Revision der Verträge unter Teilnahme von Llbgeordnetcn der Demokratie zugesagt worden sei.
S>ie bereits nrrtgsteilte Formel über den Charakter des
Petersburg, 7. Ott. (WTB.) Meldung der Petersburger TelegraphemAgeutur. Der VollzugsaussclMß des Arbeiter- und Soldatenrates hat einstimmig beschlossen, mm 2. November einen zweiten Kongreß aller Arbeiter-, Soldaten- und Bauernde legi erteri ettrz-nbernfen. —• Der Arüeiter- mtb Soldatenrat nahm eine Errtschließung an, in der gefordert wird, daß der Kriegs minister sofort die polittsche Pvopaaanda im Heere wieder einführe und die Unverletzlich' öeit aller Parteien cm der Front gewährleistert.
»
Finnland al- RevnbM.
Helsingfors, 7. Okt. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegraphenagentur. Folgende Gesetzentwürfe And veröffentlicht worden :
1. ein Entwurf, der Finnland zur Republik erklärt:
2. ein Entwltrf, der die Beziehungen zwischen Rußland und Finnland regelt. Beide werden einer Prüfung durch den Landtag nrnterzogen werden. Der zweite Entwurf wird überdies der Genehmigung der verfassirngs- gebenden Versammlung Rußlands unterworfen werden. DaL erste Gesetz besagt:
Die gesetzgebende Gewalt steht dem Landtag und dem Präsidenteil der Republik zu, die Vollzngsgewalt dem Präsidenten unter Mitwirkung des Staatsrats. Es wird das allgemeine Wahlrecht eingeführt. Der Präsident tritt sein Amt am 28. April an. Der Präsident führt den Ober- befiehl über die finntändischen Streitkräfte in Friedens zetten Die Fragen bezüglich der Beziehungen zur russischen Re- gierung werden durch den Präsidenten in UebereinstimnMNtz mit dem Ministerrat geregelt. Die Minister ernennt der Präsident. Die allgemeine Dien st Pflicht wird im ganzen Lande eingeführt. Die gegenwärtige Regiercmgsform ist das Grundgesetz, das die alte Regierungsgewalt anfhebt.
Das zweite Gesetz, betreffend die Beziehungen zu Rußland, besagt: Finnland bleibt mit Rußland vereinigt, hat aber eigene Verfassung, eigene Regierung und unabhängige gesetzgebende und vollziehende Gewalt. Me Fragen über Krieg imb Frieden sind gemeinsam und verbindlich für beide Länder. Sie werden geregelt genrafi der: Staatsgrirndgesetzen Rußlands. Verträge mit fremder Staaten tverdeu von Rußland eingegangen, wenn dieses sein Recht nicht an die Regierrmg Finrttands abtritt.
Vsm franzöfischen Sozialisten-Kongreß.
Bordeaux, »7. Okt. (WTB. Nichtamtl.) Meldung der Agence Havas: Auf dem S o zia listen kon g re ß, bei dem Ickncru.de! den Vorsitz führte, behandelte Compeve Morel die Frage der Teilnahme der Pattei an der Konferenz in Stockholm. Die Einberufung der Internationale würde kein anderes Ergebnis l-aben, als die Verschiedenheit der Ansichten zu bekräftigen, die die fvanzösisckWll Sozialisten wie die aller anderen Länder trennen. Conrpere Morel ettnnette die sozialistische Partei daran, wie einmütig sie sich am 4. August 1914 für den Ktteg cucsgesprocherr habe, weil Frankreich das Opfer'eines unbestreitbaren Angriffs war. Deshalb — rief er unter dem lebhaften Beifall der Arrhänger der MAckhrheit — wird es Twvoendig sein, sich hier entschieden für den Siegesfrieden, dessen Anhänger ich bin, auszusprechen, oder für euren Berständigungssiieden, der Frankreich verkleinern lm'irde. Den Krieg fottsetzen, heißt, das Recht des Volkes auf Freiheit ür jeder Gewalt wahren, denn ein tatsächlicher oder verhüllter Sieg Deickschlands bedeutet die wirtschaftliche und politische Knechtschaft Frankreichs. (Sin neues Wettrüsten würde nachveislich zu einem neuen Zusammenswß führen. Der Redner faßte seine Ausführnrngen wie folgt zusammen: Wenn Frankreich besiegt wird, so bedeutet dies das Verschwinden der Denwkratie aus der Welt, Auch darf die Einigkeit aller Franzosen näht zerrissen werden. Unsere Pattei m^ß jede Regierung der nationalen Verteidigung unterstützen unter der einzigen Bedingung, daß bte Kriegsziele demokratische sind wie dies übrigens bei den Kriegszielerl Frankreichs der Fall ist Ties ist die nutzbttngerrdste Polttik für unsere Pattei, dre keim Flaumacher zählen darf. Compere Morel brachte zum Schluß seinei Aussührinrgell eine Entschließung ein, die erklätt, daß di< Pattei jederr unbedingten Frieden ablehnt und nur einen Frieden der Wiederherstellung annimmt, einen siegreichen Frieden, der' nur durch die hohe Einigkeit der Franzosen verwirklicht werden form Tie Pattei wird jeder Regierung ihre Unterstützung leihen, die fest entschlossen ist, eine demokratische, ebenso tätige wie rücksichtslose Kriegs^ Politik zu führen. Nappa Port entwickelte in längeren Aus führungen die Kieirthaler Dhsevriisn und erklärte, daß er die An nähme der KttegSkredite und die Teilnahnre an einer Regierung d» natiorralen Verteidigung unbedingt verwerfen. — Der Kongreß beschäftigte sich hierauf mit der Pttifung der Mandate. 82 Debatte- mentsverbände sind vettreben mit 2697 Mitgliedern. 5)ier«us wurde die Sitzung aufgehoben.
Dos amerikanische Heer.
Berlin, 8. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Nach einer zilverläfsigen Meldung sind im Monat August 1917 in den Bereinigten.Staaten 152 000 Mann eingezogen worden. Davon sind allein 59 4 8 Leute schwedische Staats« rr ge hörige ans 86 Mnsterrmgsbezirttm. Be- kanntlich werden jetzt auf Wilsions Befehl alle in Amerika Ansässigen neutraler Hertttn.fi zum Heeresdienst gepreßt, soferit sie nicht in der Lage sind, binnen drei Monaten das Land zu verlassen.
Uruguay,
Amsterdam, 8. Oktober. (Ml Nichtamtlich) Die „Times" meldet ans Montevideo: Die Regierirng von Uruguay hat mit Zustimmung der großen Mehrheit der Mtt- glieder von Kanniter und Senat beschlossen, die diplo-^


