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sämtlich in Gießen.
MTB.) Grohrs Hauptquartier. 27. Juni. (AmNtch.)
Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Bei schlechter Sicht war die beiderseitige Artillrrietätig- tnt an der Front geringer als an den Vortagen. Narr in ein- zelrml Wschnitten nahm das Feuer zeitweilig zu.
In den Morgenstunden wurden gegen den vorspringen- deir Lrnsbogcn angreifende starke englische Kräfte unter schweren Verlusten abgeschlagen. In einem Vor- feldgraoen beiderseits der Strahc Ar ras — Lens setzte sich der Gegner fest.
Bei Fontaine blieben Vorstöße feindlicher Abteilungen erfolglos. Ebenso scheiterten an mehreren Stellet! der Arrasfront Angriffe von Erkundungsabteilungen.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Abgesehen von starkem Feuer nordwestlich von E r a o - nelle sowie beiderseits der Straße Corüeni — Berry- au-Vac hielt sich die Kampstätigkeit im allgemeinen in mäßigen Grenzen.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Keine wesentlichen Ereignisse.
Oöstlicher Kriegsschauplatz.
. Südlich der Bahn Lemberg — Tarnopol und an der Najarowka blieb das Artillerie- und Minenfeuer lebhaft.
An der Zlota-Lipa brachten wir von einem gelungenen Erkundungsvorftotz mehrere russische Gefangene
zurück.
Mazedonische Front.
Im C e r n a b o ge n und östlich lebte die Feuertäligkeit zcttwrise aul
Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff.
*
Der Abendbericht.
Berlin. 27. Juni. (WTB. Amtlich.) Abendbericht. An allen Fronten im allgemeinen ruhiger Tag. Der Hafen «on Dünkirchen wurde erfolgreich durch unsere Artillerie hesttzrffftn.
Irr dem großen Kongveß der Arbeiter- und Soldaten rate RutzlEds, vorn dessen Berhmidlmmen wir heute ein gehende Berichte veröftentlichen, spiegelt sich ein entschei dendes Stück der Kriegslage. Es herrscht wackffende Nnzu friedenheit in Petersburg, so daß selbst die Organe der Ar beiter und Soldaten gegen die von unten her aufquellend Woge der Kundgebungen nicht mehr recht das Heft in de .Hand haben. Wenn wir nun die langen Entschließungei durchlesen, die auf dem Kongreß gefaßt worden sind, ü durchzuckt uns der alte Satz: Nicht durch Reden und Majori tätsbeschlüsse werden die Geschicke der Völker entschieden sondern — ja, hier sucht man nach einer neuen Wendung de- Bismarckschen Ge danken gang es. Es gibt noch weitere Ge walttnittel als Mut und Eisen, die ja das Kriegsende nich schnell genug herbeiführen können. Es gibt noch die Brand sacket der Revolution, der Gegenrevolution,' es gibt nock ein Ende durch Erschöpfung und Verztveiflungseritschlüsse Was der Arbeiter- und Soldatenrat in Rußland will, dawußten wir längst, was er aber nicht erreichen kann, dal l>at uns die Post aus London und Paris täglich zugetragen Es scheint, daß nicht einmal eine geordnete, regelrechte Kon ierenz in Stockholm zustande kommen kann. Heute liegt bu Meldung vor, daß die englischen Sozialisten die Einladunc der- Petersburger Revolutionäre ablebnen! Wen? Scheidemann im „Vorwärts" gesagt-hat: Wir Sozialdemo traten haben es lvahrlich nicht leicht — wieviel mehr Ur soche baben die Anhänger Dscheidses, diesen Ausspruch zr tun-!. Schon klingen ihre Beschlüsse nicht mehr wie aussichts volle Vorschläge, sondern wie Notschreie! Der „Kamp st 'ür die baldige Beendigung des Krieges, so erklären die Ar aeiter und Soldaten, ist die wichtigste Ausgabe der revolu tionaren Teuroiäa'tie. Alles gerät unter die Räder-, wenr der Friede nicht bald in dem in höchsten Nöten stehender ^an.de emkehrt! Mit beschwörendem Händeringen wird der internationalen Demokratie nochnrats die alte Friedens formet zur Verwirklichung unterbreitet und ' die provrsorrsche Regierung aufgefordert, alle beschleunig ten schrate zu tun, um dem neuen Geiste auch in den übrigen Zandern der Efttente Eingang zgr verschaffen. Dic „Erkenntnrck, oaß es keinen Sieger in diesem Völkerstreitc geben drirfe, da sonst der Friede neuen Streitigkeiten Dur und Tor öffnen werde, wiaB in London und Paris nach den bisherigen Erfahrungen nicht erschütternd wirken. Die Satze von dem a b zu le h nen d en So n d e r f rie d e ri r m , ^vlschiedenheit das Bemerkenswerteste der
ckongreßbeichlupe. Der Kongreß war der Ansicht, daß ein !\^i e ^l ric £ € der einen Partei die Möglichkeit zu einem enriwerdenden Siege geben würde. Nun, wäre das nickt innnerhln eme Rettung Rußlands aus seiner jetzigen Ver- z.veifluAg imd Not? Aber den vsrrmrirten Ideologen schreibt öe!t . uun einmal tor A nach der international
^nigten ^olwrdemokratie zu streben. So lehnen sie bis aus *= UV- ^chttliegende ab und versuchen es mit neuer, . opaganda. Was -sollen die gegenseitigen Bc-
l t . ^^ungsaustausche? Die Zeit drängt und KaK InnRussen ja selbst! Wenn nun die m'• lÜJ ! d ^ a %Zustandekommen einer Einigung nach dem
.Kongresses, die Hoffnung auf einen erfolq- S ä lntcrnatwnalen Kongreß scheitert - was dann? Die ^.oerter- und Soldcckenräte erheben jetzt schon gegen che ^chwrerlgkeiten, die von „im- lachen Regierungen" gemacht worden sind.
S 1f9 ö S c r W/^?Skeiten nicht schwinden, sondern
)>.n. Der Schmß der Entschließungen der Arbeiter und
Soldaten ist ein müdes Berlegenheitsstück. Es wird für die Stärkung der Kampfkraft der russischen Armeen plädiert, „so daß ihre Desensivkraft der Offensivkraft entspricht". Das wird die Erwartungen der übrigen Entente-Mächte bekräftigen, die Aussichterr auf ihre erfolgreiche „Belehrunck' durch Leitsätze stark herabmindern.
Einige Aeußerungen aus England und Frankreich haben das revolutionäre Rußland längst stutzig machen müssen. In ?cummer 56 der Nachrichten des Petersburger Arbeiterund Soldatenrats ist, so entnehruen wir der Köln. Ztg., folgender Brief abgedruckt, den der Erste Vorsitzende dieses Rats, Tscheidse, aus Paris erhalten hat, und der so lautet:
Ehre den Revolutionären, welche auf dem Wege der Gründung emer schönen und freien und großen b?ation gehen? Sagen Sre Volk, daß die Verbündeten auf Leben und Tod mit Ihnen verbunden sind. Weim aber unter Ihnen Verirrte sind, w-elcl)e weder ihre Pflicht, noch ihre Würde, noch ihr eigenes Interesse anerkennen und dazu kommen, ihre Verbündeten aus dent Wege eines -Lipndersriede ns zu verraten, dann würden wir auf die Rügen wie auf unsre schlimmsten Feinde sehen, und das wäre das Ende von Rußlcurd. lim dann unserseits einen chren- vollm Frieden zu erl-alten, würden roir Petersburg und Moskau in die Hand der Deutschen geben: Japan wäirde das ganze asiatische Rußland in Besitz nehmen. Wir würden Odessa anektieren lassen, um anstatt dessen Serbien wieder ailfzurichtein wir würden die Schweden Finnland erobern lassen usw. Wer wir sind so weit noch nicht gekommen. und wir hoffen, mit Ihnen bis zum endgültigen Siege Hand in Hand zu gehen. Das ist es, was mkn Euern Genossen zu verstehen geben mnß, ivelche zugrunde gehen würden, wenn die Verbündeten Rußland blockieren und ihm finanzielle Hilfe verweigern sollten. — Mit Gruß Jean de B eaucour t.
Die „Morning Post" aber hat nach einer weiteren Meldung der „Köln. Ztg." jüngst ganz offen erklärt, daß Eng - lanb nur deshalb das Kommen der neuen Regierung in Fähigkeit beteuert habe, der Sache der Alliierten ..zu ihrem
Rechte" zu verhelfe,!, nicht aber weck sie eine Demokratie )et.
-Dieses Bekenntnis könnte auch Herr Scheidemamr einmal durchdenken. Hoffen wir, daß sich 'die Russen auf die eine oder andere Weise noch mausern und die in dem oben mitgeteiltcn französischen Briese arlsgesprocherren Drohungen nicht zu ernst nehmen werden! Selbst der Kongreß der Arbeiter und Soldaten war ja der Ansicht, daß ein Sonderfriede der einen Partei den Sieg bringen werde.
Donaumündung aus. Der feindliche Leuchtturm-- und diö
Funk-mstatiou auf der Schlangeninstl wurden zerstört. Unser Lan- dungskorps erbeutete auf der genannten Insel ein Maschinengewehr uud eine Anzahl Äasfen. Es zerstörte feindliche Geschütze und kehrte mit elf Gefangenen an Bord zuri'ick. Auf der Rückfahrt versuchten russische Linienschiffe und Zerstörer> unsere See streit kr äste ab zu schneiden. dem ent* stehenden Gefecht erzielten unsere Streitkräfte auf große Entfernung Treffer auf einem feirrdlichen Zerstörer. Ein Marineflugzeug warf erfolgreich Bomben aus ein feindliches Linienschiff. Unsere Svestreitkräfw und das Flugzeug sind unbeschädigt zurückgekehrt. Bcsomders tat sich die „Midilli" hervor.
Die Zustände in Saloniki.
Berlin, 27. Jniri. Entkommene bulgarische Gefangene berichten, daß in den drei Rißmaten März, April und Mai allein!' in Saloniki 800 00 Verwundete ankamew Dte Mamr- schastsdepots waren sämtlich leer mit Ausnahme des serbischen, rn dem 7000 bis 8000 genesene''Serben liegen. Weiter erzählten die entkommenen Gefangenen, daß die Serben vorr de,: Franzosen fast ebenso schlecht wie die Gefangenen behandelt würden. In Sa- loniki herrsche eine erschreckende Teuerung.
*
Eine mititärische Beratung der Entente.
Paris, 26. Juni. (WTB.) Havas-Meldung. Im Saink Jecnr de Martrienne fand eine militärischeBeratung statt, an der Generalissimus Cadorna, der englische General Radclisfe sowie die Generäle Foch nnd Pernin teilnahmen. Obwohl die größte Zurückhaltung über den Gegenstand der behandelten Fragen geboten ist, ist doch so viel gewiß, daß Eadorna rmd Foch zu einem Einverständnis über die Art der Zusammenarbeit der französischen nnd italienischen Truppen bei den begonnenen Operationen in Kleinasien nnd an den heiligen Stätten gekommen sind. Sie haben auch die Lage geprüft, die sich ans dem Balkan infolge der jüngsten Ereignisse in Griechenland ergeben hat, und studierten endlich die Pläne einer a l l g e m c r n e n Offensive, die die Alliierte,! jetzt gleichzeitig beginnen müßten, da es mehr als gewiß erschenck, daß Rußland demnächst in der Lage sein luirb, auch seinerseits die Offensive zu ergreifen.
Ro m, 26. Jirm. (AMB.) VöÄduug der Agenzür Stefcrm. Nach der Zus-amMcnkunft in SaiM Ivan de Maurienne kehrte & ü £> o :: u a nach Turin zurück nnd reiste sofort nach dem Kriegs-- gebiet ab.
vir Revolution in Rutzlanü.-
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
W i e u, 27. Jmri. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbnrt:
Auf keinem Knrgsfchlurplatzc Ereignisse von Bedeutung.
Die Mmpft im Westen.
Berlin,^27. Juni. (WTB.) An der flandrischen Front wurden am 27. Juni vormittags die deutschen Stellungen südlich der Bahn P p er n-Routers etwns vorgeschoben. Die Hafen an lagen von Dünkirchen wurde,! unter' schweres Artilleriefeue r genomm c n.
Bei dem starken Angriff auf Lens am 26. Juni 8 Uhr vormittags erlitten die Engländer schwere Verluste.
Bei Fon turn es wurden die Kämpfe erbittert fortgesetzt. Alle Versuche der Engländer, die Einbruchsstelle durch Nachziehen starker Reserven zu behaupten, scheiterten bis ans ein unbedeutendes Stück. Die englischen Berstär- lungsabteilungen gerieten reihentveise in das deutsche Ber- nichtungs- und Maschinengewehrfeuer. In Vorfeld kämpfen wurden südöstlich Bois-Gronier und nordöstlich Hulluch Gefangene eingebracht.
In der Ais n e f ro n t nnd in der We st ck a m p a g n e Artillerief-euer. Me schierende Infanterie und Wagenkolonnen wurden unter Vermchtungsseuer genommen. Mehrfache Explosionen und große Brände n. a. in Beaumont Und Vrigny wurden beobachtet.
Die gestern gemeldeten Käinpfe an der Beranase bei der H nrteb i s e-Ferme führten dazu, daß es dem Feinde gelaug, an der Bergnase Anfangserfolge festzuhalLen, während wir im Westen der Nase ihn aus unserer ersten Linie, in die er eingedrungen war, mit sofortigen, Gegenstoß wieder hinausgeworfen haben. Unsere Gegenstöße gegen die Bergnase selbst hatten keinen Erfolg.
*
Der englische Lnftdierrst.
Amfterd a m, 27. Juni. Allgemeen Handelsblad meldet aus London zur gestrigen Oberhausdebatte über Vergeltungsmaßnahmen w e g e n der Luftangriffe: Lord S t r a ch i e forderte eine besondere Organisation von Luftfahrzeugen zum Schutz Londons. Lord Newton erklärte es für unmöglich, ausschließlich für London ein Verte,d,gung§system zu schaffen, da man ohnehin nicht alle Anforderungen an Flugzeugen an den Kampffronten uud bei der Landesverteidigung befriedigen könne. Wottte man eine weitere Anzahl Flugzeuge lediglich zum Schütze- Londons bejtimuieu, so würde die Folge eine Schivächung des Luftdienstes an der Front sein.
Der türkische Verichr.
Ein Gefecht im Schwarzen Meer.
K o n ft a n t i n o p e l, 26. Juni. (WTB. Nichtamtl.) Amtlicher Heeresbericht. 9ln der Dialafront am linken Flügel wurden englische Automobile, welche versuchten, sich unseren Vorposten zu nähern, durch Feuer abgewiesen. Im Persischen Grenzabschnitt fielen Zusammenstöße mit russischen Abteilungen zu unseren Gunsten aus. An der K au ka sus fr on t am linken Flügel fanden zeitweise Infanterie-Fenei-gefcchte statt.
Schwarzes Meer: Ein Teil unserer Seestreitkräfte führte vom 23. bis 25. >J,mi eine llnternelpiumg nach der russischen
Der Kongreß der Arbeiter- und Soldatenräte.
Petersburg, 27. Juni. (WTB.) Meldung der Petersburgec Telegraphen-Agentnr.' In der Sitz,arg des Kongresses der! Arbeiter - und Soldaten röte von gmrz Rußland vom 25. Juni wurde mit erdrückender Mehrheit eine Enffchließung über die Ereignisse des 2 2. und 23. Juni angenommen Der- erste Teil dieser Entschließung erinnert daran, daß die erwähnten Ereignisse durchs wirtschaftliche Fragen, den wachsenden Widerstand gegenrepolutionärer Elemente der wohlhabenden Kreise, die wirtschaftliche Unordnung, die Lebensnrcktellrise sotvie Umstände, die durch den Weltkrieg verursacht und hervorgernfen sind, l-erbei- grckihrt wurden. Die Volks kreise, die sich Rechenschaft darüber, atlcgen, daß die Krise auch durch die tatkräftigsten Maßregeln nicht aus der Stelle behoben werden kann, bringen ihre 'schwere Unzufriedenheit zum Ausdruck, was von den reaktionären Kräften ansgenutzt wird. Das wacht die völlige Uebereinstimmung der Handlungen der vecichiedenen Elemente der revolutionären Denuvkratie unbedingt notwendig. Der zweite Teil der Entschließung tadelt den Entschluß, in Petersburg eine Kundgebung zu, veranstalten ohne Vorwissm des Arbeiter- und Soldateurates und' ohne Maßnahmen zu treffen, daß die Kundgebung ohne Waffen vor sich gehe und _ nicht zu ^Zusammenstößen und Blutvergießen führe, die verhängnisvoll für die Revolution sind. D-r dritte Teil der Entschließung enthält folgende Entscheidung: 1. Die Parteigruppen, die zu den Arbeiter- und Soldatenräten gehören, haben iricft da' Recht, Kundgebungen gegen den ausdrücklichen Willen dieser Arbeiter- und Soldatenräte ins Werk zu setzen. 2. Friedliche Kundgebungen ohne Waffen körmen von diesen Gruvpen und Parteien mit Wissen der Arbeiter- rmd Soldatenräte verarrstaltet werden. 3. Alle bewaffneten Klmd- gebungen einschließlich Kundgebungen unter Teilrrahme von Bewaffneten, können nur mit Zustimruung der Arbiter- und Sou>rten- räte als einziger Organe, die den Willen der rerolulionären Demokratie verkörpern, veranstaltet werden. Die Arbefter, Soldateft und Bauern werden aufgesordert, sich diesen Entscheidungen zu unter,verfcn und auf keine sonstigen Anfforderuug.ui einzugehen, von wescher Steile sie auch kommen urbaren. Alle liebertretungcn dieser Entscheidung,',: drohen den Bürgerkrieg heranfzubeschwören. Nach der Annahuw^ dieser Entschließungen schlug der Embringer vor, einen Ausschuß einzusetzeu zur Untersuchung der Umstände, unter denen die vorerwähnte Kundgebung vorbereitet wurde, und über die Teilnahme der reaktionären Elemente an dieser Kundgebung.
Petersburg, 26.Juni. (WTB. Nichtamtlich.') Meldung der Petersburger Telegraphenagentur. Der Kongreßder Arber rer- und S oldate nräte ganz Rußlcmds hat sich mit überwältigender Mehrheit für folgend evon den revolutionärer^ Aozralrften'und den nrinimalistischen Sozialisten vorgeschkagene En Schließung über den Krieg entschieden.
Der gegenwärtige tikrieg ist infolge der iruverialistischeu Ziele entjtüiiden, die m den leitenden Kreisen'aller Länder herrschen die danach streun, ftck neue Aöärkte auzueigiien und kleine rückständige Locher chreru nartzchastlichen und politischer Einfluß zu unterwerfen. .rreier Krieg führt zur völligen Erschöpfung aller Länder und Völker und bringt bic ruffisckze Revolution an den Rand des Abgrundes. Er kostet Millionen von Opfer;: und verschlingt Dttllrcrrdeu der Hckssgnellen des Volkes und droht di- als Erbe von den: alttn^ Regime hinterlassene Unordnung noch werter z?k verstärken. Er lührt zur Hungersnot ur:d hält das Land von der Ackftnt für d:e Flgtigung der gewonr:eiren Freiheit ab. Der Kon- grel.-- der Arbeiter- und Soldatenräte ganz Riißlands ist der Ansicht, daß der Kamps f ftr schnellste Beendigung des Krie- ges d:e wichtigste Aufgabe der revolutionären' Demokratie darstelle, eine Ausgabe, die sowohl durch die Untere,len. der Revolution als durch das Ziel der Arbeiter aller -.acher gefördert ivird, der GKgenseitiger: Vernichtung ein Erde zu maawn ümd Uwe brüderliche Vereirrigung zum gerueinsamen Kample für die völlige Befreiuug der Mttffchheit wieder herzu stellen.


