DertmfdJtf«.
f.<UMft^crft,tIuns. Wem. fdwit m bm ffwfjidiwi bie V^rmrnbertrug bcr Waldungen und btr öto^eruna oe& Paprervcrbvauches Versuche zn^ecks neuer Mittel der Vainerer-cuLplUji sich als empfehlenswert er,niesen, so rourde SE“V*!f- A m d«" vei-Kmdcnen 5)olzbefördenmgsnöte diese ^ ]lWh Z rH(rt In % n - Deutschland jeitigtc die «er S3*2£. fcc* gcfemnurteit Altr.»ap,ers zur .verstell,mg von neuem <wnrtru\ , 1 'hr gute Ergebnisse. Doch wurde bisher immer das
> es sich imjen seiner großen ^t«W 4 ^rrfl>urfcit . 11 mai Rasier und Säuren nicht wie das Z^rge r°*F Siod * ,Jl xn den Foserbrei verwandeln ließ Ak««rch gmg aber Mel wertvolles Material verloren, da das Pergameurpamer ans den wertvollen 'holzfreien Fasern besteht. J“ 1 ~ auch das 9lltpcrgam<mt nne die ge
wÄmllcheu ^Eknalten Poprers zu verwerten. 3u diesen, 3twcf bvent, iw der ,,Pwmothnrs" in einer Reil)c von Mitteis,maett luvr neuartig' Papiererzeiiming ausführt, ein besonderes s ^rh ^attonsnnttel in einer wäsrrigen LöftlNg, das das Pergamettt so austvekchl, dos es wcvans -ohne weitere Umstände in den gewölmlich a»chministen Zci-sasernngsmaschlnen zu Papierbrei vcwarbeitet wer neue ^Verfahren bcbcutct eine nicht zn unter- säMende Pereidx-rimg der Papiererzeugiing im Kriege und ist auch wegen ,einer verhältnismäßig großen Billigkeit äußerst praktisch )-ach den von dem Grvfchchterselber Materialprüftmgsamt unter- uommenen Versuchen ist das so gewonnene Papier sehr widerstand^ -tavrq. und wegen der reinen weißen.Farbe der Peraamentpapie'r- fapmr rann das Vctttalmm besonders auch zur Lerftellunq reiu 3EK ^ pu-r,ortenJ'lllwrndung finden. Die. eingangs angechhrten l-^rmrde tiaden and- nt anderen Ländern, vor allem in Amerika und
Z^^nd. zur ^nnttlung neuer Pavchrgewjnuunq4m^ch«eiten ge-
sich Me B-rsuchSM-iln^dS^L
schaMmkmstnLulns der Vereinigten Staaten mtt der Verstellung vorr ^r aus dem sogen. '^acaton-Gnas: es ist dies eine besonders ^EKlrforn^en und Texas m reichlichen Mengen vorkommende Grasart, der eil wurzeln schon seit längerer Zeit in der Bürstensabrikatton Verwendung finden. Mexiko führte jährlich im Durchschnitt iünt Millionen englische Pwnd dieser Wurzeln zu dem besagten Zweck kic Versuche, auch den oberirdi,chen Teil dieser Pflanze ^ustnell zu verwerten, bisher nur in verhältnismäßig kleines f wurden, i)t ein endgültiges Urteil über den
^ Zacaton-Papieres noch nicht möglich. Mit groyer Bestimmtheit verspricht man sich aber Erfolge von k^r Pa- piicrgeN'lnming aus den Stengeln der Bamnwollstaude, die eben- falls in Amerika ausproblcrt rvird. Die Ban mwoll stau den wurden bisher Mit ziemlichen Kosten nach der Ernte der Baumwollfelder Witge,chan , um vernichtet zu werden. Erst neuerdings wurde ic doch festgeitellt, daß ein m den Stengeln entl)altener Zellstoff sichst zur Verstellung einer Pamerart eigne, die als fester und auch billi- wirv als das Eiche .Holzpapier. schließlich beab- ichtigeu dre Engländer aus dem m Transvaal wachsenden Tarn- bvokie-Eras eure neue Papiermasse herzustellen. Auf Veranlassung
SiSlSteiff' lt,UrbCU »«' 'ich wt
o * b es deutschen Landsturm s. Ter
Landsturmist lviederholt ini Feuer gewesen und hat sich glänzrmd bewahrt. Erst kürzlich konnte der .Heeresbencht Mackensen *bct Tapferen vom Landsturm gedenken. Niemand hätte sich uor bitfntt Kriege deu i eudnuru, als solche K'erntrnppe vor gestellt Die allc^e-meme Ansicht ging dahin, daß der Landsturm das leptt Ins gebot >ei, luenn alle anderen Kräfte versiegten, und mau dachte
ihn sich g£nt als eine Strebe von Männern in greisem Haar die mit Genien Mid allen .Schwertern wie in vaddenllichvr ^ett bewafsnet waren. Die Gegenwart hat nun freilich mit dieser veralteten Vorstellung enpgnlttg aufgeräumt und den deutschen Land- sturm mch eme hohe Warte gestellt. Im allgemeinen ist er erst 100 , v votoe Elt ern Kind der Fveiheitskriege, als es galt, das welsckx ^^^^chütteln. Und doch ist ferne Geschichte bedeutend älter, und der Landsturin kann mp stolze Ahnen zurückblicken. So gob 5?™ ehemal^en Kur Hessen schon einen Landsttrrm, und sogar "L alten Dessen-Kasiel zur Zeit dos lllljährig^ Krieges Nur führte er damals den Namen „Landesausschuß^, ein Wme, d^- heute in Hessen andere Bedeuttrng hat weil er die ^tandeversammluilg des noch alte Privilegien besitzenden Mgie
5SK'^d^ausschust wurde während des .^fal.rlg. Krieges.vom Landgrafen Auritz von Hessen-.Kassel ins Leben gerupm Jahre 1631 wurde er vom Landgrafen Wilhelm V "k" bewaffnet, der rhw auch ,Fahnen in den 'hessischen ^a?ben ' W ’ a,fetrr H^fschnmdcrei angesertiqt wurden st"i folgenden ^^abre bereits trat die neue Trupf>e, die zunächst len war, bei^ Abwesenheit der regulären Truppen außerhalb ^ ' . xn \ ben AckMch zu irbernehnreii. in Tättgkeit
w 1632 rres der Landgraf den Landesausschuß voir
Niederhessen aus, und schon anr 19. Dezeniber. eine für die d'amali- 0^,^"Verhältnisse unglaublich kurze Zeit, konnte er den Lande- ^ ausschuß, mustern der sich aus einem großeii Felde vor der Stod^ Kanel. dem sog. Forst, versammelt hatte. Teile dieser Mannschaften c!? Geschichte bekannte „Schwarze Regi- von Uffeln. In diesenr ^kampferprobten Reginrente lassen
ixodr 5 Znf "Ä WI ^ 00,11 C ” CmafWm b^sch-n 3mtbftimr
Statt besonderer Meldung.
Am 5. Juni starb in einem deutschen Lazarett nach einem Unfall beim Baden
liarii
Sanpfflleger einer SeeflngsUHon.
Dr. Otto Iramisch, Prof. a. d. Universität
aobst Fran and Tochtor.
Freiburff i. Br. (Zasiusstrasse 107 II.), den 8 . Juni 1917. 4455
Danksagung.
Fitr die vielen Beweise herzlicher Teil, nähme bei dein Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen
Fra» blisabkth» Römer
acb. Gernandt.
sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Dörr, für die liebevoüe Pflege der Krankenschwester und die zahlreichen Kranz, spenden sagen innigsten Dank
die ticftranernden Hinterbliebenen.
Henchelheim, den 8 . Juni 1917. 4466
löl[D](D]lö][ä][ä](ä[g]iä]b[i]ioj[g]15]|l]0[n][ä]
Hotel Fürstenhof • Gießen.
Künstler-Konzert
Uitivirkun^ der Liedersilngerin Frl. HoHn Ä efcÄp 1 und des bekannten Humoristen Herrn Mülili-
Alb.,. beid « b ^ ( p‘t «roß-Frankfurt A„f?„^ tt Sonn-
aoend » Lfhr, Sonntag 4 Uhr. 4445
Erkläre hiermit meine Verlobung mit Herrn Ferdinand L(-bermann für aufgehoben.
Emma Weis, Löberstraße 15 .
BekmmLmachmrg.
In unser Handelsregister Abt. Ij wurde heute bezüglich der Firma Mitteldeutsche Kreditbank Frank- surt am Main. Filiale Gießen, eingetragen: Der Banküirektor Alexander Löwcnthal' ist ^ ans dem Borstand ausgeschicden. Die Gesamtprokura des Bankbeamten Paul Rens Schwartz ist erloschen Dem Batikbeamten Paul Albert zu Frankfurt am Mai», -st Gesamtprokura erteilt derart, daß er in Gemeinschaft mit einem Vorstandsmitglied oder eitlem stellvertretenden Vorstandsmitglied oder auch auf Grund Ermächtigung des Vorstandes mit Genehmigung des Aussichtsrates in Gemeinschaft mit emem zweiten Prokuristen zur Vertretung der Gcscllschaft berechtigt ist. Der Gesamtprokurist Georg Lust wohnt jetzt in Berlin.
Gießen, den 5. Juni 1917. 44548
Großhrrz-ogliches Amtsgericht.
Holz-Submission.
Aus den Waldungen der Gemeinde Belte,,, hause» sollen im Wege schriftlicbeu Angebols, zirka 5» Fftm. eiche Grubenholz (Schäleiche) verkauft werden. Da das Holz noch nicht abgelängt ist, kann die gewünschte Zopfstärkc mit dem Angebot cin- gerelcht werde». Di- Angebote sind mit entsprechender Aufschrift bis zum 2«. Juni vormittags 1« Uhr de, der Unterzeichneten Bürgermeisterei einzureiche» wo auch die Verkaufsbedingungen cingesehen werden dnnen.
Beticnhauscn, am 6. Juni 1917.
Großh. Bürgermeisterei Bette,ihausen.
Roth. 4456
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Giegen, am 7. Juni 1917. 4447 k
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Bo» heute ab I
vleiben meine «««okükt«- »•Wnme mia.-igs von 1—2
geschlossen
Älmtliche Bekanntmachungen der
Stadt Gießen.
Die diesjährige öffentliche Impfung in der ^ t a v t Gießen inird, beginnend anr
Mittwoch, dem 6 . Juni,
im HNipftokale — Turnhalle der Stadtm ädchen - " n, f f 4 ö ? ,nerftr(l6f J “ sür die nächsten che n 1 eden Mittwoch nachmittag 4 Ihr abgehalten »verden. Jmpfpflichtig im lmtsenden >ialeirder,aln' ftnd die im vvrigen Jahre geborenen Kin- dcr soime die ri'ickständigen aus Irichcreir Jahren.
Dre W)\mi Einwohner, Ivelche impfpflichtige Kinder liaben, \wxten znr Benutzung dieser öffentlichen Termine mit denk Bemerken eingeladen, daß alle in denselben vor geitonrnienen Impfungen unentgeltlich sind Wer die Termine nicht benutzen will, muß die Impfung seines pflichtigen Kindes bi- zum ^zahresschluß auf seine Kosten bc- werkstellrgen lassen, widrigenfalls ihm ,m Januar nächsten Jahres eine vier- wöchentliche Frist zur Nachholung der H ch h I n n g unter Strafandrohung gesetzt wird.
Außer den Michtigen werden auch Kinder) welche im laufenden Jahre geboren sind, auf Wunsch ihrer Vertreter germpft. -
Me in einem Termine geimpften Kinder nrüssen in dein ackst Tage später abzuhallenden Termine zur Nach schau nochmals erscheinen.
der^n Zuriickstellirng vmr v-er Impfung weger Krmtllichkmt boansprurlst wird, können gleichfalls deu Jmpfarzte in Peil öffentlichen Terminen vorgestrig iverden.
Die Impflinge müssen mit reiner Wäsche und rein-" gewaschenem Körper zur Impfling gebracht werden Es wird nur an einem Arme mit Lymphe aus dem Landesimpsinstittrt geimpft.
Kinder <urs Familien, in denen ansteckende Krankheiten l-errsckien, dürfen nicht in die Termine gebracht werden. 4316B
Gießen, den 31. Mai 1917.
_ Ter Oberbürgermeister: Keller. _
33etr.: Beichlagnabme und BettaudSerbebung der deutichen Schafschur und des WollaefSlleS.
m o/ n Veranlassung des stellv. Generalkommandos des
S2R\ e SSF'& u l e !>* lch auf die im Kreisblatt 78 vom ^ flbiH’öuicfic Bckanutinachung hin.
- fordere ich alle hiestgen Schafhalter auf,
alle »ur die is-chur im laufenden Jahre in Betracht kommenden Schate und Lämmer aut dem LebenSmittel^
77 Blmmcr Nr. 6 - bis zutn 15. Juni ds. Js. an- allmeioen.
Nichtbesolguug dieser Anmeldungen werden auf Grund ebenerwahnter Bekanntmachung bestraft.
Gießen, den 6 . Juni 1917. 4452 p
Ter Oberbürgermeister: Keller.
M. Levi. I kt 2 tfli)t tziche!!.
Jiistillatisn, Spaiülfrci
fomic Zcntralbcizungcn 'verdeu sauber gusgesührt, auch sämtliche Ncvaratnrcn u. Jtcrnigcn dcr.Kcffcl. llAavrma»ü, Wolkengass e 17.
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und Dicustag. den 12 . Juni 15»17 ^oll da?Hetigras und & ^|! flbt,ftl,en ^'esen meistbietend versteigert werden
Samstag, den 9 Juni, nachmittags 6 Ubr
Oh< 9 1 l,n ^ r t>C x ^ e - ^r Cr Aktienbrauerei und am Odlebergweg .bei der vevligenstnedtscheu Fabrik. Zm sammenkuntt in der verlängerten Licbigstraßr bei dci .venligenstacdtschen Fabrik. 1 oc
Montag, den 11. Juni
vormittags 9 llbr Zufammeutunft am Schlachtbot
»°nden Wiesen tm Neustädterfeld und am Elektrizitäts-
uorm'ttaos lv'/, Uhr in der Rcstanration von Mcl.lnot Schäfer Wwc., .Kaiser Allee 4, von den Wleien tm -veegstrauch und tm Rußland.
7. Nbr im Philotophenwald von der
°°» der
" nb s,cflc °°" ""
Dienstag, den 12. Jun-
a, vormittags 9 Nbr an Ort und Stelle von den rfjlcnui'CH-n. von den Wiesen in, Stelzcnmorne, am 1ttcrsbr„„„e„ und Allcniisch. >--°lzcnmoigen
I>> Iiachn'lttaas 3V-. Ubr an Ort und Stelle van der W 1 eu .11 in der Gemarkung Rödgen. c> «achmittags 3'/« Ubr an Ort und Stelle von den ^'^''"der Gemarkung Großen-Bufcck. ^te.gkcbhaber, meldie die Wiesen ,u besichtigen
ö f«&. ieu s bc bekanntmachen zu lassen. " ,U Gießen, den 2. Juni 1917. 437 ,- )R
Mi Oberbürgermeister. H r Üü zw«LL.
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