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6.6.1917 Erstes Blatt
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*6Z. Zührgang

pofilcheckkones: Krankt» rt a.M. 11486

Erstes

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Mittwoch, 6 . Zum M7

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Gr«'tzeS Hauptquartier, 5. Juni, wenn der Krieg ein anderes Ende als das erträumte haben

WTB.)

(Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Die Lage an der flandrischen Front ist unver­ändert. . ^ ^ ^.

Im Wytschaete-Vsgen und in den NwMariw- schnitten steigerte sich seit Tagen die Artillerie schlackst am Ltochmitdag zu andrster Kraft) Hielt bis in die Nacht an. Zur Feststellung der ftindlichen Feucnmrkung vorswßettdc Slvteiluugm sind stets zurüMewiesen worden.

Mche der Mste und zwischen La Bafsee-Kanal und der Straße Bapaume Cambrai war auch gestern an ncchweren' Stellen die Kumpftätigtet t lebhaft. Hier vlieStn gleichfalls Vorstöße fiir die Engllutder olxne Er­gebnis.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Liftrgs der A i § n e rmd in der westlichen 6 h a m p a g n e hat stellenweise der Feuerkampf wieder zugenommen. Bei Braue wurden zwei nach sehr starker Vorbereitung durchi- «eführte nächtliche Angriffe unter schweren Verlusten für die Franzosen abgeMagen. Örtlich der Angriffsstelle holten eigene Sturmtrupps Gefangene aus den feindlichen Gräben.

Heeresgruppe H erzog Alb recht.

Nichts Besonderes.

*

Bei günstigen Wetterverhältnissen war an der ganzen Front bei Lag und Nacht die Fliegertätigkeit sehr rege.

In Luftkämpfen mrd durch Abwehrfeuer sind gestern 'wöllf Flugzeuge abgeschossen worden-, durch Arttlleriesern- feuer ein Fesselballon.

Leutnant Von brachte den 32., Leutnant Scharfer den 30., Leutnant Allmem'öder den 24. Gegner durch Luftangriff zum Absturz.

Auf dem

Oestlichen Kriegsschauplätze ist es bei vielerorts auflebender Gefechts tätigkett zu größeren Kampfhandlungen nicht gekommen.

Mazedonische Front. Gorposten-G-eplänkel keine wesentlichen Er-

Auher

ergnisse.

Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff.

X-

Der AberrdSericht.

Berlin, 5. Juni. (WTB. Amtlich.) Beiderseits von Wytschaete dauert die Artilleriefthlacht an.

Am Ctzemin des-DLmes ist bei Braye ein dritter Nacht­angriff der Franzosen, am Winterberg ein starker Vorstoß ge­scheitert.

Sonst nichts Wesentliches.

würde. Darum ist es aellrng'e-n, bas Parlament in so großer Mehrheit nach einmal zu her alten Illusion aufzupeitschen. Man will aber nicht nur sich selbst, sondern wohl auch Rußland berauschen. Die Taktik könnte- sich in folgenden G-dankengäugen bewegen. Rußland droht zweifellos umzu­fallen. Kommt Frankreich den Forderungen des Soldaten- und Arbeiter nahes nach, so gelcnrgt die Entente auf die schiefe Ebene eines Friedens, der auf Grund deutscher Siege geschlossen werden muß. Das «darf nicht sein, also gilt es, den Russen ein leuchtendes Beispiel der Widerstandskraft zu -geben. Die Russen sollen glauben, es soll ihnen vor­getäuscht werden, daß Frankreich noch stark sei. Man wagt eine Kraftprobe. Denn das Vorgehen Frankreichs kann auch andere Folgen haben. Wie ein Spieler wagt man in Paris den letzten hohen Einsatz, nämlich das französisch-russische Bündnis selbst. Schon die Pässeverweigerung hatte diesen kritischen Stand v der Dinge in die Erscheinung treten lassen. Jacques Bainvilte veröffentlichte in derAction Fran- yaise" einen auffallenden, sehr ernsten Artikel über das russische Bündnis. Er schrieb, man müsse mit der Mögliche feit rechnen, daß durch den Beschluß des ftanzösischen Mini­steriums gegen die Reise der Sozialisten nach Stockholm die Russisch-französische Allianz in Frage gestellt werde. Baiuvlllc schreibt wörtlich:Wir können uns darauf gefaßt machen, das französisch-russische Bündnis durch bie Stock­holmer Konferenz aufs Spiel gesetzt zu sehen. Das ist eine der möglichen Folgen, ist das Risiko der Entscheidung, die die französische Regierung au§ den angegebenen bedeut­samen mid entscheidenden Gründen getroffen hat. Natür­lich hat sie alle Folgen auch) überlegt und vorausgesehen." Ganz die gleiche Stimmung zeigt ein Leitartikel, den Ga­briel Hanotaux imFigaro" verösimtlicht. Hanotaux sagt, es sei das beste, man mache sich, ganz einfach Ual, daß ein großer Teil des russischen Volkes und der russischen Ar­mee entmutigt sei, und Rußland als A k t i v p o ste n für die Entente nicht mehr in Frage komme. Diese Möglichkeit dürfe die Alliierten nicht erschrecken, die Hilfe Nord- und Südamerikas bringe ausreichenden Ersatz.

Die Grundlagen des ftanzösisch-rusfischen Bündnisses sind ins Schwanken geraten. Es steht eine baldige Entschei­dung bevor, der wir ruhigen .Herzens entgegensehen dürfen. Denn von einer übereilest neuenGeneraloffensive" der Franzosen und Engländer, die geplant sein und das Kriegs­glück noch einmal wenden soll, haben wir nichts zu be­fürchten, außer daß nutzlos noch einmal Ströme Blutes vergossen werden. Die Petersburger Politiker werden sich diesen Aussichten vielleicht doch noch rechtzeitig entgegen­stemmen.

tvusaaßün-

Nachdem der französische Ministerpräsident Ribot er­klärt Hat, daß er den französischen Sozialisten die Pässe nach Stockholm ; . verweigern gewillt sei, hat die Kammer nach einer 'Geheimsitzung zu mitternächtiger Stunde eine öffentliche Abstimmung vor genommen und dem Kabinett Ribot mit 453 gegen 55 Stimmen ihr Vertrauen aus ge sprachen. Regierung wird Kammer hatten sich aus eine Tagesordnung Klotz geeinigt, deren Wortlaut wir im Nach rickstenteil wiedergeben und die das übervolle Herz Frank­reichs ausschüttet.. Bei dem Charakter und der temperament­vollen Eigentümlichkeit des welschen Volkes überrascht uns dieser Vorgang nicht: das Beispiel des letzten deutsch-fran­zösischen Krieges zeigt uns ja ähnliche Willenskrastanstren- gmrgen vor der Katastrophe. Frankreich beharrt dabei, beim Friedensschluß die Rückgabe Elsaß-Lothringens zu fordern. Es stellt diese Forderung aus Rechtsgründen auf. da dieses Laich Frankreich einmal gehöre und nur durch Gewalt von ihm getrew.rt worden fei. Freilich wird tu der Tagesordnung Klotz auch zugegeben, daß vorher der deutsche Militarismus lrtchevgeworsen werden müsse, und diese Kundgebung wird in Petersburg ehren ganz besonderen Eindruck machen.

Welche seltsamen Ueoerlcgungen mögen iu der Geheim- srtznrrg der Kammer diesen Unbegreiflichteiteir vorausgegan­gen sein! Wir glauben in der Annahme nicht fehl zu gehen, daß bei dem Borgehelr der Kammer eine gelinde Verzweif­lung mitgespielt hat, das Letzte zu versuchen, um die un­erwünschte Wentumg, die der Krieg durch Rußland zu er­halten droht, abzuwendeu. Für die Entente steht ja alles so ungünstig wie nur möglich. Wirtschaftliche Schwierigkeiten wir erinnern nrrr an die alles Leben erstickende Kohlen- not ^ ferner innere Sorgen, die durch blutige Zusammen-

S t äußerlich hervorgetreteu sind, be-gteiteu die Miß- 'lge auf den Schlachtfeldern. Rußland bereitete jdem französischen Volke aber die größte Enttäuschung. Mmäh- lrchies Versagen.der russischen Heere und zugleich zunehmen- der Drrw Petersburgs auf die eigenen Entschließungen seiner übrigen Bmtdesgemossen lras bleibt da zu tun? Wenn ivir meinen, ^ der neue Beschluß der ftanzösischen Kammer beruhe auf verzweifelten Eingebungen, so kann dies auf mehrfache Art begründet werden. Frankreich fühlt sich gchchlagen, zermürbt und will sich noch einmal selbst berauschen. Man war, wie gestern noch dieNordd. Allgem. Zig." dargetan hatte, nstt zu großer Zuversicht in diesen Krieg gegangen, den man gewünscht hatte. Es gibt jetzt zu Viele, die sich schuldig fühlen müßten.

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 5. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart:

O e st l i ch e r und s ü d ö st l i ch e r Kriegsschauplatz.

Unverändert.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Südlich von Jamiano, Halbenwegs zwischen Monfal- cone und der Hermada eroberten unsere Truppen in einem planmäßig vorbereiteter: und ausgeführten Gegenangriff einen beträchtlichen Teil der vor zwei Wochen in diesem Abschnitt von den Italienern genommenen Grä­ben zurück. Vergebens warf der Feind seine zu Fuß und mit Kraftwagen herangeführten Reserven in den Kampf, um uns das gewonnene Gelärrde wieder zu entreißen. In dem Tag und Nacht mwauernden Ringen, das sich heule früh in­folge des Einsetzens neuer italienischer Verstärkungen zur größten Heftigkeit steigerte, blieb rmfrre heldenmütige Infan­terie aufder ganzen Linie siegreich. Der Feind ist überall geworfen. Auch die Versuche der Italiener, ihren Südslügcl durch Vorstöße bei Costanjevira, auf dem Fajti Hrib und östlich von Görz zu entlasten, scheiterten an der tapferen Gegenwehr unserer Truppen völlig. Die Zahl der gestern bei Jam iano zu rückgeführten Gefangenen beträgt 171 Offiziere und 650ö Mann. Die in dem letzten Bericht gemeldete Gesamtsumme ist somit auf die für eine Wwchrschlacht außergewönlühe Höhe von 22 000 Manu gestiegen.

Ueber Coriinad Ampezzo wurde ein feindlicher Doppel­decker im Lustkümpf abgeschussen.

Der Chef des Generalstabs.

Ein feindlicher Angriff auf Oftende.

Berlin, 5. Juni. (Amtlich.) Feindliche Monirore be­schossen am 5. Juni morgens Ostende. Eine größere An­zahl von belgischen Einwohnern wurden getötet oder ver­letzt, ctnißer Sach- und Muserschaden ardgerichtet. Stark überlegene Anftläonngsstreitkräfte, die deir anmarschieren­den Monitoren beigegeben waren, stießen auf zwei unserer Wachttorpedoboote, von denen nach heftigem Gefecht S. 20, bis zum letzten Augenblick feuemb,' zum Sinken gebracht wurde. Ein Teil der Besatzung konnte von uns ^gerettet werben. Die feindlichen Streitkräfte erhielten mehrere Treffer und zogen sich vor dem Feuer der Küstenbatterien zurück. Der Chef des AdnriralstaLes der Marine.

Erfolgreicher Angriff unserer Bornbenflieger.

Berlin, 5. Juni. (WTB. Mchtcrnrtlich.)^ Das günstige Wetter der letzter Tage gab unseren Vombenfliegern Ge- zu. groß angelegtm und überaus erfolgreichen

er Aver m% nnegszlel.

Angriffen, die sich in erster Linie gegen feindliche Anlagen hinter den Hauptkampffvorrten richteten. Nach den Beobachtungen der Flugzeugbeobachtmrgen und unserer Truppen auf der Erde erzielten sie ganz gewaltige Wirkmrgen. Hinter der Ehantpague- Front erhielt in der Nacht vom 2. zmn .8. Juni eine Mtunrtwns- kolonne einen Volltreffer. Ihre Wagen flogen _ hinteveiriander mit Hellem Feuerschein in die 2nft Am 4. Juni rief ein Boaubmairgrist auf Mnnitions- und Truppenlager bei Arras mehrere Brände hervor. Ein anderes Geschwader suchte die ganze Nacht hindurch die Anlagen im Vesle-Tal heim und toarf nicht weniger als 6750 Kilogramm Sprengstoff ab. lieber 60 Explosionen, darunter solche von großem Umfang, nmrdeir gezählt. Die Jndustrieroerke von Löeuves Maisons südlich Nancy wurden in der Nacht mit 4500 Kilogramm Sprercgstosf bedacht. In der Nacht vom 4. zum 5. Juni griffen unsere Geschwader militärische Lllclagen uordwestüch Arras und Munitionslager sowie Bahnanlagen hinter der Cham­pagne-Front an. Insgesamt wurden während der drei Aage und Nächte 25 823 Kilogramm Bomben abgQvvrfen. Ihre moralische Wirkung war gewiß nicht geringer als ihre materielle.

*

Der bulgarische Bericht.

Sofia, 4. Juni. (WTB.) Gsneralstabs bericht.

Mazedonische Front: Auf dein Rechten Wa^rufeD nordwestliche von Äloak Mah sck-eiterten wiederholte, bis KurSvmdr fortgesetzte Angriffe des Feindes gegen unsere Posten vollständig. Gestern abend versuchten die Frmrzofen nach heftiger ArMerre- vorbereiturrg Varl neuem, vier Angriffe ziui machen, die abet mit blutigen Verlusten für sie abgeschlagen tmrrden. Gegen 8 Uhr abends rückten vereinzelte Lleirre Aibteilungen vor, wurden aber durch unser Feuer zu samnlangeschossen. ^ Eine halbe Stunde später rückte ein ganzes Bataillon vor, das jedoch eoenialls voll­ständig z-urückgeschl-agen wurde. ^T-arailf wurden noch zwar weitere Augrisse unternommm, ivelche scheiterten. Diese verzweifelte Hart- uäckigieit der Fvanz-osen, die mit einer, vollständigen^ Schlappe für sie endigte, kostete ihnen schwere Verluste. Bis setzt sind etwa 300 feindliche Leichen vor chnferen Drahtverhauen ^gezählt, wo^cden^ Zu gleicher Zeit versuchten emz-chre englische JnfanteriegruppeN) iv.r Mittelpunkt der Abschnitte zwischen Wardar und Doiransee vorzurücken, ivurden aber durch unser ^Feuer leicht vergagt. Um! Mitternacht rückte eine eirglische Konchagllie gegen unsere vorge­schobenen Posten südlich vml Seeres vor, wurde jedoch durch unser Feuer vertrieben. AuZ der übrigen Front schwaches Artrlleriefeuer. In der Ebene von Eirichaban »oarseu feindlick>e Flugzeuge Brand­bomben aus die in den Feldern stehenden Garben.

Rumänische Fr »nt: Bei Dulcea gegenseitiges Gewehr^ fever.

Die Revslutron in Kutzland.

Alcxejew zurückgetreten.

Petersburg, 4. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) MckkdlMy der Petersburger TelegraplM-Agentur. Der OberbeseW Haber Alexe- j e w ist zurückgetreten. General B r u s s i k o w ift zum Ot»er- befehshaber ernannt worden rmd wird an der südwest­lichen Front durch General Gurkv ersetzt.

Der neue Botschafter Frankreichs in Petersburg.

Paris, 4. .Juni. (WTB.) Meldung der Agence.Havas. Der Abgeordnete mrd ehemalige Minister Noulens ist zum Botschafter Frankreichs in Petersburg ernannt worden.

Die Schließung russischer Fabriken.

Stockholm, 6. Juni. WieAftonbladet" aus Petersburg erfährt, wurden 2 0<Vo aller Fabriken der russischen! Haupt st ädte geschlossen, da die Löhne :richt rroch mehr erlwht werde:: können:, während zugleich die Leiitungerr sinken. Auch die amerikanische Fabrik rn Petersbrrrg für den Bau von U-Booten hat i>en Bcttieb eingestellt. AuS anderen Orten Rußtcmds treffen! ähnliche diachrichten ein. ^ ^^ ^

dLach dem gleicher: schwedich)-en Blatte Ineften Sowaten tn Wibo rg eine Versammlung ab, in der beschlossen wurde, daß möglickch. bald Frieden gemacht werden müsse und daß dies das Wichtigste sei. ^,

Der Arbeiter- und Soldatenrat,von Kiew drahtete an dm Landwirtschastsminister in Petersburg, daß Kiew vor einer Hun­gersnot stehe.

EiueBertrauenSerklärung in der sranzSfischen Kammer.

Paris, 4. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Deputierten­kammer. Bei der Empfehlung der Tagesordnung Klotz ver­sicherte Ministerpräsident Ribot, daß Frankreich kerne Evoberungs- politik, sondern eine Politik des Völkerrechts und der Gerechttglltt verfolge. Ribot fuhr fort: Lassen nur uns nicht diwch Formeln täuschen, deren Zweck es ist, die Demokraten rrrezuleiten. Wir suchen die Wiederherstellung unseres Besitzes und die Wrederer- langung der Provinzen, die nie aufhörten, sranKösisch zu sein und die uns gewaltsam entrissen wurden. Wir wollen einfach, was uns gehört. Das Gewissen der Wett gibt Frantreick^ rockt. Wie sollte es uns die Genugtmmg für die in der Geschichte bcisprellos dastehenden Grausamkeit^ veriveigeru? Ribot richtete die Mach, tnntg an alle Franzosen, Einigkeit zu bewahren, tvelche dem .Heere seit drei Jaüren erlaubte, auszuhallen, welches verstand, daß es ein einiges Fmukreich gebe. ....

Paris, 5. Juni. (WTB.) Die Kammer beendigte rn der Geheimsitzung die Erörternngen über die Anfrage wegen der Konfwenz in Stockholm mtb nahm die össeittliche Sitzung mn Mittermrcht wieder auf. In der öfferrtlichen Sitzung wurde die Tages.ordnu.ng Klotz, iu der der Regie­rung das Vertrauen ausgesprochen torrd, mtl 453 gegen 55 Stimmen anaemmmren.

Paris, 5. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. Die von der Kammer mit 455 gegen 55 Stimmen angenommene Vertrauen st agesDrdnung lautet: ^

Die Kammer der Deputierteir als der droelle Ausdruck der Souveränität des ftanzösischen Volkes sendet der russischen mrd der Demokratie der andeveu Alliierten ihren Gruß. Indem sie sich zu bernt einmütigen. Widerspruch bekelvtt, den 1871 die Natwaalvevi