Nach unseres lieben Gottes allweisen Ratschluß starb am 7. Mai unser lieber braver Sohn, Bruder, Schwager, Vetter und Bräutigam r, q
Hermann Friedrich Lenz
Ersatz-Reservist in einem Infanterie-Regiment bei einem Vorpostengefecht den Heldentod im 28 Lebensjahre
In tiefem Schmerz:
Wilhelm Lenz IV. und Frau Marie geb. Lenz Philipp Lenz Julius Lenz Marie Klein geb. Lenz Msuchen Lenz geb. Werner ESis vbethe Lenz geb. Adolf Philipp Klein V.
Margarete Lenz Babette Wilde.
u: UZ
ll
/
An der Spitze seiner Kompagnie fiel am 20. Mai lfd. J. unser lieber A. H.
Oberleutnant der Reserve
Otto Ritter von Rompf
Großh. H?ss. Forstassessor Ritter des Bayr. Militär-Max-josef-Orilens, Inhaber des Eisernen Kreuzes !. u. II Klasse und anderer Kriegsauszeichnungen. 42671 )
Stolz werden wir stets dieses Bundesbruders gedenken.
Die Landsmannschaft Darmstadtia.
Kleifi-Linden, Friedberg. Fauerbach, Reichenbrand, den LJuni 1917.
[0333
_i 9
Todes-Anzeige.
Alien Verwandten, Freunden und Bekannten die tieftraurige Nachricht, daß unser innigstgeüebter* hoffnungsvoller Sohn, unser treuer, unvergeßlicher Bruder
Johann Ludwig Schmidt
Gefreiter in einer Pionier-Kompagnie
nach langer, treuer Pflichterfüllung im 23. Lebensjahre nach einer 6tägigen schweren Verwundung am 22. Mai fern von seinen Lieben in die obere Heimat abgerufen worden ist. in tiefem Schmerze
Die schwergebeugten Eltern und Geschwister: Familie Heinr. Chr. Schmidt.
feg
pf
f w«
ft ,
km ,
m *
M W
DnNtsÄgttNg
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verlust sagen wir innigstenDank.
Die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N.
Dr-. Llöhler WM.
Gießen, den 30>Mai 1917. 4237
L-L »
Lieh, Bahnhofstr. 51, den 31. Mai 1917.
83309
Todes-Anzeige.
Gestern morgen um 9 Uhr entschlief sanft nach kurzer Krankheit im Alter von 76 Jahren unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel
Philipp KröckV
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Jakob Schmidt III. und Familie. L. Kröck II. und Familie. Wilhelm Kröck IV. zurzt. i. Gefangensch., u. Familie. Karl Kröck IH.zurzt. im Felde, u. Familie. Heinr. Kröck IX. zurzt. im Felde, u. Familie. Friedr. Kröck I!L zurzt im Felde, u. Familie. Heinr. Hartmann und Familie. Otto Hartmann
zurzt im Felde, und Frau.
Heuchelheim, den 31. Mai 1917.
Die Beerdigung findet Freitag, den 1. Juni 1917, mittags 127* Uhr, vom Sterbehaus Kinzenbacher Straße 17 aus statt. 4252
Danksagung.
Für die zahlreichen Beweise herzlichster Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir innigsten Dank. 4262
Lm.NosenbauNuriözmmür.
Gießen, Ems, den 30. Mai 1917.
Leitung: Heirat Hermann Steingootter,
Sonntag. 3. vSttnt 1017,
nachm. 1A Uhr
2. Sondervorstellung für die knegöheschLjügK Arbeiterschaft
& K <9
Könige
Schauspiel tu 3 Akten von H. Müller. Dienstag, 6. Juni 1L--17, abends 7'A Uhr t A. DienötagS-Abouue; mentvorstellung iAewölrnl. Preise termätztKt) Nenbert! Neubettr
.Sie IcrWjüiier
: Hsrzonl. Braunschw. Bssiqewer^chnSe HalwiBls» j MgijM
i ■ ' fjodjbau Wr ffiir s ‘ Tiefbau 4263
•' . Sommerunterfidjt 2. npril. Reifeprüfung lMr.1eruntcrrid)M5. Dkte** J Schauspiel tN V Arien t - SlLichberechtlgt tnll Un Köulfll. Prwit}. Eauflewerhfojulas. ‘ von .Gaortele LrLyolsra.
ieihaus ■ Bahnhofstr. 34
Ab Freitag, den 1. Juni:
rat Dohne und
sein®
er erste Offizier der „Möwe“, Kapitänleutnant Wolf, hat 1 die Taten des berühmten Schiffes auf seiner zweiten Fahrt von der Ausreise bis zur Heimkehr
Hotel Fürstenhof Giessen
Meiste Jfronnei'ifttag?
Konzerts
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet dem schweren Verluste unserer treusorgenden, guten Gattin und Mutter
Krau Margarethe Bott
geb. Sack
sowie für die tröstenden Worte des Herrn Pfarrers Dörr sagen wir hiermit innigsten Dank. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:
Friedrich Volk und Kinder.
Heuchclheim, den 31. Mai 1817. 03303
Drkt«Gtkßr»kkHMdifitz?r.
Ab 1. Juni befinden sich unsere Geschäftsräume l""
Bahuhofstraße 46 p.
(Haltestelle der Straßenbahn). Geschäftszeit: 8—1 Uhr.
TV
H v auf ge nommen
b / uncl die glänzend gelungenen Bilder zeigen nun unseren Augen in lebendiger Anschaulichkeit eine große Zahl der Abenteuer. von denen wir mit Staunen und Begeisterung in den Zeitungen gelesen haben. Obwohl wir an Wunder kaltblütiger Tapferkeit und an Wunder der Technik allmählich gewöhnt sind, müssen wir unsere Auffassung doch erst richtig einstellen, um das Wunderbare dieser Aufnahmen richtig zu begreifen. Man denke: ein deutsches Schiff fährt aus. mitten durch die Gefahren drohender feindlicher Flotten, vernichtet zahlreiche Dampfer und Segler, die unsern Gegnern gehören oder ihnen zu Diensten sind, schickt andere Schiffe mit Hunderten von Gefangenen und großer Beute nach Hause, ist täglich auf der Lauer, muß täglich auf den Untergang durch Kampf mit der Ueberrnacht gefaßt sein — und während all dieser Arbeit und Gefahr, während dieses ganzen nervenpeitschenden Erlebens kurbelt der erste Offizier, der doch nebenbei noch einiges andere zu tun hat, mit kühler Gelassenheit die wechselnden Bilder der Ereignisse, die als denkwürdige Taten in die Geschichte dieser Tage eingetragen sind.
Das Leben auf der „Möwe, die Begegnung mit feindlichen Schiffen, die Versenkung von Dampfern und Seglern, die Einholung der Gefangenen, kurz, alles, was während dieser kühnen Fahrt sich zugetragen hat. fern von der Heimat, in der Weite fremder Meere — hier ist es vor unseren Augen lebendig geworden, und wir brauchen nicht einmal die Phantasie anzustrengen. da die Wirklichkeit, die wir schauen, phantastisch ^6bU^ ißt*
Dieser Film ist eine Urkunde, weil er die Jautere Wahrheit spricht und zeigt, wie deutscher Seemannsgeist mit Menschlichkeit, aber auch mit eiserner Energie, das schwere Werk der Vernichtung feindlicher Tonnage vollbringt, ein Vernichtungswerk, dessen Schuld nur dem ruchlosen England mit seiner völkerrechtswidrigen Ausliungerungspolitik zugeschoben werden muß. ln diesem Film gibt es keinen „Baralong , keinen „King Stephan“, hier sieht man unsere todesmutigen Blaujacken mit klarem Auge und fester Faust für ihr geliebtes Heimatland kämpfen Eine Urkunde des Krieges, die vielleicht später, wenn einmal wieder der Friede über diese arme, blutende Erde schreitet, auch manchem stolzen Sohne des raeerbeherrschondcn Albion die Schamröte ins Gesicht treiben wird darüber, daß, seine Lands!euto#es einst wagten, so über deutsche Treue und deutschen Mut zu lügen. Freude hat es unseren „Möwe -Leuten gewiß nicht gemacht, so viel Gut und Früchte emsigen Fleißes zu vernichten, aber England zwang sie dazu, denn höher als alles steht ihnen die Heimat und ihre Lieben daheim.
Seht euch diesen Film an, auch ihr alle, die ihr sonst das rollende Bild nicht liebt! Ihr alle werdet lernen, daß der Kriegsfilm eine Urkunde sein kann, wenn Treue und Wahrheit di Regie führen und nicht Falschheit und Trug.
le
[4240 a
Preise der Plätze: SVSark 1.50, 1.00, 0.75, 0.50
Beginn der Vorstellungen; 4.00, 5.30, 7.00 und 8.30 Uhr


