Ausgabe 
18.11.1916 Erstes Blatt
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** Gomrbrfl, t# stdov.: beide Kom­

panien btmfrfcei.

* Monierte. Ans Anlab der Weihnachtsspende 1916 für ursieee Truppen im r\clb wird die Musikkapelle des hiesigen Erlatz-BatuillonS Samstag, den 18. Noventter, nach­mittags von 34 Uhr in der Süd-Anlage und Sonntag, den 19, vormittags von ll 1 /, -12*/* Uhr am Liebigdenkmal und nach- nnttagS von 2'/,3V, Uhr auf dem Ludmigtzplatz konzertieren.

** Volkszählung und Viehz ählung. Am 1. De- fcrinher findet int Deutschen Reich eine VolkszäUung, sotvie ein« Vül ,chhumg statt. Bei der Wichtigkeit eines rickKigen Ergebnisses der ZächUmgen, die als Unterimfe für die kriegsivrttsck)« ftlrä>en A^asimrbmvn dieiren werden, ist es imbebrngt erfovderttchl, die ge­forderten Artgaben stveng dm Tatsachen entsprechend und voll- ftcnrdia m mxicfan. A«s unrichtige Anemben stelrt überdies Strafe.

Vom Witterungs Umschlag. Trotzdem im* dies­mal Martini schon Frost brachte, litten >vir bis jetzt ziemlich angenehmes, smrldes Wetter. Seit Miwvoch ist nmr ein Witte­rn:: gsuin schlag eingetreten, es weht fortgesetzt scharfer Nordost- wind, !und am gestrigen Freitag l>at der herannahende Winttr seine Visitenkarte im ersten Schnee abgegeben. Sollte die kalte Witterung anlxrlten, ^ so mttff» der Wasserstand unserer Lahn und ihrer Seitenbächc NTieder srlchell Mrückgehen. (Gartenbesitzer und Landtoirte sollten das Einschlagen der Gemüsearten, soweit es noch nicht erledigt ist, vonrchmen. In Erdmieten wolle man nicht nersÄrmen, öfters eine Mäusefalle auszustellen, denn die schäolicl?en Nager sind jetzt überall mächtig rm> Anzug. Auch auf BienensdÄrden kann die kleine Maus großen Schaden aiT<- richten.

'* Milchpantscherei. Gelegentlich einer am 10. d. Mts. vorgenommenen Milchrevision wurden bei der Milchhändlerin H ch. Schreiner Ehefrau von Alten-Bufeck drei Kannen gewässerte Milch vorgesunden. Die chemische Untersuchung ergab, daß in einer Kanne 35, in der anderen 40 und in der dritten 43 Teile Wasser aus \t 100 Teile Milch zugesetzt worden waren.

'* Das Fe st der Silbernen Hochzeit begeben heute Zugführer Wilhelm Schneider und Frau, Elisabeth, geb. Baiser.

** Ober hessischer Kunstverein. Die gegenwärtige Ausstellung ist nur noch morgen Sonntag, am Montag und Dienstag geöffnet; von Mittwoch ab bleibt sie wegen Wechsels der Gemälde geschlossen. Verkauft wurden noch ,Jn Feindesland" undIm Mondschein", zwei Original-Radierungen von Haberl-München.

** Da? Schwarz-Weiß-Theater, Seltersweg 81, bringt ab Samstag, 8. Nov., bis inkl. Montag, 20. Nov. die er­greifende Tragödie eines KindesUnverstanden" in 3 Akten mit jietrn Römer vom Karlsruh er Hostheater in der Hauptrolle und als 2. Hauptfilm da? große 4aktige Lust- s p i e lB r ä u t i g a m i n Nöte n", Kunstsilm ; außerdem noch da? übrige reichhaltige Beiprogramm und die neuesten Kriegs­berichte. Ein Besuch des Theaters ist sehr zu empfehlen.

** I m Lichtspielhaus Bahnhofsttcrße 314 bringt das neue Programm ,,Äe Zwillingsschwestern" großes Sittendrama in drei Akten, nnt der Bühnenschönhett Irl. Hesperia in der Hauptrolle:Nattrrschmrheiten aus Dalmatten", Originalauf-

nakmre-Die Wolfen", Indianers)rwmo in zwei Akten, sowie Ein Heim für Waisen in Newyvrk". Ab Samstag, dem 25. No­vember. wird ,^)ornUnculus", zweiter Teil, gespielt.

** Suppe nkräuter für unsere Feldgrauen, beider etwas verspätet verbreitet der Kri^gswrrtschaftl. Ausschuß des Miee-Frmrenverecns eine Anregung, die Beachtung verdient, weil es sich darum handelt, dem Wohlbefinden unserer tapferen Hdgrauen. wenn auch nur in untergeordneter Weise zu dienen. Bon Soldaten, die <ms dem Felde zurücKomAven, hört man vielfach die Klage, daß die verabreichten Suppen zu fade schmeckten, weil s ine S u P'Ve n kr ä u te r darin seien. Ms Suppenkvautcr kommen uanientM Lauch und Sellerie in Betracht. Bei der jetzt ^orzuTvehmenden Räumung der Gärten werden eine Unmenge wlcher Matter «ks werkle siortgeworsen. Es wäre daher von g-coßem Borteil, wenn diese Kräuter gesammielt, aus großen Dvrr- an lagen getrocknet und den Truppen alsdann zugesührt würden. Dörranlagen befinden sich heute in jeder größeren Stadt, und als Samnvelbezirt kanten in der Hauptsache solche Städte lntb insbe­sondere die darum liegenden, Gemüsebau t re i benden Londbezirkc in Betracht. Aus den lleineren Städten, Gutshösen usw. könnte gesammeltes grünes Diaterial als Stückgut in Säcke oder Körbe verpackt gesandt werden. Für die Provinz Starkenburg hat sich z B. die Stadtverwaltung von Tarmstädt bereit erklärt, die Trocknung gui der städtischen Darre, kostenlos m übernehmen; sic stellt ihren Vorrat an kleinen Kisten für den Versand des ge­trockneten Materials ins Feld %m Verfügung. Me Zufuhren von grünein Material, sowie Sendungen von auswärts, werden dirckl an die Dorre erbeten, kleinere Mengen nehmen auch die Fravenhilse in Darmstadt (Luisenstraße 38) und auswärts die Samnrei stellen des Mi ce-Fran enverein s zur Weiterbeförderung in Empfang. Nur bei sofortiger Jnhandrmhme ist noch Aussicht auf Erfolg vorhanden.

Kreis Alsfeld.

AuZ dem Ohmtal, 17. Nov. Bis vor einigen Tagen konnte man auf den Bergwiesen noch) prächtige Viehl-erden grasen' sehen Mag die Weide auch in der letzten Zeit nicht mehr beson­ders gut gewesen sein, niemals fuhr derWeidhirte" mit dem Vieh heim, bevor es sich satt gefressen hatte. Gar mancher Land­wirt hat dadurch große Mengen an Heu erspart, die nun in dem folgenden Winter dem Vieh zugute kommen können. Wie ja be- krnnt, ist in diesem Jahre das Törrfutter so reichlich vorhanden

daß dadurch die Fettknappheit wvhl ftamt größer werden wird

Mit Beginn des Frostes Und des Schneefalles muß nun das Weidfahnm unterbleiben. Recht sclchne Resultate wurden mit dem Sammeln von Bucheckern erzielt. Besonders die Schulkinder haben sich dadurch manchen Pfennig verdienen können. So haben Sämlen unter Aufsicht ihrer Lehrer 4, 5, 6 und mehr Zentner Bucheckern gesammelt und diese Kur Oelgewrnnung abgeliefert. Weiter wird von den Großh. Kreissckiulkvnrmissionen das Lesen von Bucheln empfohlen.

Kreis Schotten.

Ulrich st ein, 16. Nov. Hier wurde der Herbstmarkt Kalte Markt" abgehalten, auf dem sich die Bewohner der Umgegend die für den Winter nötigen warmen Schuhe in großer Zahl einkausten. Mit Recht kann der Markt in diesem Jahreder Kalte Markt" genannt werden.

~ Aus dem oberen Vogelsberg, 17. Nov. Zunr zweiten Male hat in diesem Jahre der Winter seinen Einzug Schalten. In den letzter: Tagen des Oktobers setzte er plötzlich! mit starker Kälte ein, so daß das Thernrorneter selbst morgens gegen 10 Uhr noch: 5° unter Null.zeigte. Auch eine teilweise dicke Schnee­decke vervollständigte das winterliche Bild. Nur einige Tage lstelt der Frost an, in denen er überdies genug Schaden an.geri,chtet hatte. Jetzt schleint der Winter jErnst zu niachen. In der vergangenen Nacht jank das Therinometer bereits bis 5^/z Grad unter Null, xruch fiel über Nacht leidster Schnee. Dadurch ist dem Landwirts über stLacht Einhalt in seinen noch zu vollendenden Herbstarbeiten geboten worden. Das Korn ist überall gesät; nur der Weizen ist noch, durch das rrngünstige Herbstivetter benachteiligt, in vielen Teilen teilweise dem Erdboden anzuvertrauen. Daran läßt sich aber der Vogelsberger Bauer nicht irre machen; gibt es doch günstige Jahre, in denen er selbst noch an Weihnachten die letzten Aecker mit Weizen bestellt. Auch sind Jahre anfzunennen, wo mit Beginn des Novembers, manchmal gar schon Mitte Oktober jegliche Feldarbeit durch starken Schneefall und Kälte stille gelegt ist.

Kreis Friedberg.

Fc. Friedberg, 16. Nov. In unserer Stadt wird am 4. Dezember d. I. in den Räumen derMten Post" eine Volksküche in Betrieb gesetzt werden. Das Mittagessen für die Person ist auf 40 Pfennig, das Abonnement für sechs Essen auf 2 Mark festgesetzt worden. Seitens der Stadt sind an Kriegerfrauen Gärten unentgeltlich zur Verfügung gestellt wor­den. Es - sind deren 70 von je 150 Quadratmeter Größe, die die Kriegerfrauen jetzt schon seit zwei Jahren bewirtschaften. Für richtige Pflege und Bewirtschaftung dieser Gärten wurden jetzt von der Kriegsfürsorge 34 Frauen prämiiert, wofür ein Betrag von 100 Mark ausgeworfen war.

Hessen-Nassau.

[1 Marburg, 17. Nov. Seit gestern hat der Winter hier seinen Einzug gehalten. Einein leichten Flockenwirbel folgten abends und nachts »vettere Schneefälle, so daß heute früh die Natur ein winterliches Bild darbot. Zugleich hat sich auch Frvstwetter ein­gestellt. Am nächsten Montag wird hier der sog. Elisabeth­markt abgehalten. Am Donnerstag findet der letzte diesjährige Schweinemarkt statt. In den Dorfgemeinden des hiesigen Kreises wurden am Opfertag für die dentsche Flotte insgesamt 1297 Mark gesammelt.

F.C. Aus bcm UntertaunuS, 16. Nov. Die Hen­au S f u h r aus dem diesseitigen Kreise ist verböte:: worden.

ra. Dotzheim, 17. Nov. W:e beim Aehrenlesen, so haben die hiesigen Schulkinder auch beim Sammeln von Bucheckern einen ganz besonderen Eifer an den Tag gelegt, indem sie nahezu 60 Zentner gesammelt haben. Tie Mädchenschule brachte 16 bis 17 Zentner, die Knabenschule sogar 4243 Zentner der jetzt so hochgeschätzten Oelsrucht zusammen.

Fc. Aus Nassau, 16. Nov. Die Gesamteinnahmen des Zentralwaisensonds in Nassau betrugen in 1915 165 693,74 Mark, die Ausgaben 133 829,20 Mark. Die Anzahl der in Pflege ausgenommemu Waisenkinder bezifferte sich am 31. März d. Js. auf 765.

Fc. Vom Ober Westerwald, 16. Nov. Damit die Schwer­arbeiter in der Muni tionssabri kation genügend mit Fett und Speck versorgt werden könne::, beschloß der dritte Landwirtschaft­liche Bezirksverein in seiner Herbstversammlung in Langenhahn einstimmig, daß von jedem Hausschlachtungsschlvern je nach Schlachtgewicht drei bis fünf Pfund Speck gegen Bezahlung an die Kveissammelstelle freiwillig abgegeben werden. In der Ver­sammlung wurde betont, daß die Rindviehbestände im Wester­wald in der Kriegszeit noch nicht notgelitten, trotzdem an den Biebha:rdelsverband mehr Tiere abgeliefert wurden, als verlangt werden. Die Schweinehaltung dagegen geht infolge Kartofscl- nmngels stark zurück.

Unter Ausschluß der OeffenttichLert wurde gegen 1. kerc

jährigen Landwirt Hernrich V von Glauberg, 2. den 17 Zimmermann Heinrich N. von da, meg-e:: wrdernatürlrchc r Unzucht verhandelt. Durch das öffentlich ver-kündete Urteil :vurd< V. zu 10 Rionate:: Gefängnis imd N. zu 2 Monaten Gcfängmc' verutteilt. Auch ivurden dem Angeklagten V. die bürgerlich'n Ehrenrechte auf die Tauer von 3 Jahren aberkannt.

Wegen Urkundenfälschung in -zwei Fällen, sowie we­gen schwerer Urftmdenfälschung und zugleich Wege:: Betrugs in zwei Fällen, sowie weiter wegen schwerer Urkunoensälschung un^ zugleich wegen Betrugsversnchs in 2 Fällen hatte sich der am 22. Juli 1893 zu Mainz geborene frühere Musikschüler Theodor Ernst D. zu verantworten. Ferner hat er einen dein Sohne seiner hiesigen Vermieterin gelwrigen photographisck-en Apparat ini Werte von etwa 15)0 Mark unterschlagen, sowie seiner Vermieterin 2 goldene Danrcnuhreu mit K'etten entwendet. Diese Gegenuäni:-' hat er versetzt bezw. an hiesige Uhrenhändler verkauft. Eudlict» hat er sich noch der intellektuellen Urkundenfälschung dadurct» schuldig ^gemacht, daß er sich bei seiner Einlieferung in bas hi. sig'' Arresthaus unter dem Namen Hugo Bülck in das Gesangenenbuch eintragen ließ. Das Gericht verurteilte den in vollem^ llmiange geständigen Angellagten, inden: es ihm mildernde Umstünde zu- billigte, wegen dieser Straftaten zu einer Gesamtgesängnisltrafe von einem Jahr imd 6 Monaten. Der Angellagte erkannte das Urteil alsbald als rechtskräftig an.

In der Privatklagesache des Christian R. in Frankfurt a. M. gege:: .Frau Else K. in Gießen wegc:: Beleidigung wiwde die mm der Angeklagten gegen das Urteil des lftesigen Schöffen­gerichts vom 18. Juli d. Js., durch welches sie wegen Beleidi­gung des Privatklägers zu Geldstrafen von 100 Mk. und 50 Mk verurteilt worden ist, eingelegte.Berufung kostenfällig verworsei:

Jcrmifcb cs«

Der erfinderische H ^ebesitzer. Ein^ Tier« ireund, der anscheinend seinen Hund vor den Unannehmlichkeiten des in Paris vorgeschriebenen Maulkorbtragens bewahren wollte, kam zu diesem Zwecke auf eine sehr originelle Idee. Seit Tagen wurde nämlich in einer Straße des Pariser Montmartre ein Hund beobachtet, der sichtbarlich einen Ma:rlkorb trug, jedoch jedes­mal, wenn er gäbnte oder aus einem anderen Grunde das Alaul öffnete, sich zur größten Verbliissung aller Zuschauer plötzlich als maulkorblos erwies. Der Besitzer ein Maler halte dem Hunde nämlich den Maulkorb auf die Schnauze gemalt.

Letzte Nachrichten.

Mitregeutschaft des Er-herzog-Thronfolgers.

Berlin, 18. Nov. DieBossftche Zeitung" schreibt: Viel­leicht weniger im Hinblick auf bas ictzige Unwohlsein des 86jahr. Kaisers Franz Joses, als aus gewissen Gründen der Sdaatsnor- Wendigkeit soll der 30jähr. Erzherzog-Thronfolger Carl demnächst zur Mitregentschaft berufen werden.' Soweit sich diese Mittegent- schasst atuf die Fragen der Armee und Marine erstteckt, würde Erz­herzog Carl das Erbe seines Oheims, des ermorderen Erzherzogs Franz Ferdinand Mnnehmen, dem der Kaiser weitgehende Macht­befugnisse aus diesen Gebieten eiimeräumt hatte.

Wied-er ein Zwölttausend-TonnEn Dampfer versenkt.

Gens, 18. Nov. Gestern wurde im Aegäischen Meere der französische Dampfer Burdigala versenkt. Der Tanwier beherbergte seinerzert die in Saloniki völkerrechtswidrig verhafteten Konsuln der MittelinüchLe und diente wiederholt zu Truppentransporten. Vor einigen Tagen rourde von deutscher cunt- licher Stelle gemelkt, daß an: 5. November ein Trupventtansvort- dampftr von 12 000 Tannen 80 Meilen westlich von Malta versenk worden ist. M ist Mißerordentlich erfreulich, daß ihm in Burdigala am 16. November ein Gefährte beschiLxn worden ist. Burdigala war ursprünglich ein deutsches Schiff, das von den Franzosen bei Aus- bruch des Krieges beschlagnahmt wurde.

DasPulverfaß Indien".

Rotterdam, 18.Nov. Im englischen Unterhause wird am Dienstag eine Anregung vorgebracht werden, die Regierung soll die allgemeine Wehrpflicht arcch in Indien einftrhren. Da^u bemerkt die dem Staatssekretär für JWien sehr nahestehende Bir­mingham Post: Eine solche Älnregung in die Tat umsetzen, hieße eine brennende lFackel in ein Pulverfaß werfen.

Veränderungen im amerikanischen Kabinett.

Genf, 18. Nov. TerNew Port Herald" läßt sich aus Wa­shington melden, daß Staatsseketär Lau sing, Kriegssekretär Bake und Marinesekretär Daniels vor der Erneuerung der Amtszeit Wilsons (4- März 1917) ihre Aemter niederlegen werden und daß noch weitere Veränderungen rm Kabinett wahr­scheinlich seien. _

Kicßener Strafkammer. ^

Gießen, den 17. November 1916.

Die am 3. Februar 1890 zu Oberndorf geborene Arbeiterin Elise M. hat ihrer Vermieterin in Gießen zwei Geldbettäge von 12 und 1 Mk. entwendet. Die Angellagte, die schon zweimal wegen Diebstahl vorbestraft ist, ist in vollem «Umfange geständig. Sie 'hat das Gäd aus einer verschlossenen Kommode, deren Schlüssel auf der Kommode lag, entwendet. Die Angeklagte, die zu einer Gesamtgefängnisstrafe von 3 M onaten :md 2 Wochen verutteilt nmrde, erkannte das Urteil alsbald an.

Forman «««, Schrmpfen

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