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Der Gietzener Anzei-er
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Erstes Blatt
J66. Jahrgang
MiLtWSch. 8. November Mb
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sänitlich in Gießen.
(WTB.) Großes Hauptquartier, 7.November. (Amtlich.)
Westlicher 5^ ricgsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Trotz der deutlich erkennbaren Absicht Oer Engländer, ihre Angriffe gestern fortzusetzen, gelang cs ihnen doch nur östlich von Eucourt l'Abbaye, die Infanterie zum Verlassen der Graben zu bringen; sie wurde sofort zur Um- kchr gezwungen. Die englischen Verluste an Toten vom 5. November stellen sich besonders bei den australischen Divisionen als schr bedeutend heraus.
Airch die französischen Angriffe über das mit Gefallenen bedeckte Gelände sind nur tu beschränktem Umfange zur Wiederholung gekommen. Sie erfolgten zwischen Les- boeufs und Rancourt abends und nachts und brachen meist schon in unserem Feuer zusammen.
Ein deutsches Fliegergeschwader setzte durch nächtlichen Bombenairgriff das große Munitionslager von C e - risy (an der Somme südwestlich von Bray) in Brand; die lang andauernden nächtlichen Detonationen waren bis nach St. Quentin fühlbar.
Heeresgruppe Kronprinz.
Feuer französifther. im Südteil von Reims stehender Batterien auf Ortschaften hinter unserer Front wurde von uns erwidert und zur Vergeltung die Stadt Reims beschossen.
Im Maasgcbiel keine besonderen Ereignisse.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold vor: Bayern.
Die russische Artillerie entfaltete zwischen Dünaburg uud dem Narocz-See eine über das gewöhnliche Mas; Mmmsgeheicke Tätigkeit. Schwache feindliche Angriffe nord- föftöd) von Goduzifchki und südlich der Moskauer Straße wurden leicht abskwiefen. Nordöstlich von Werchy nahmen wir ohne eigene Verluste einen kleinen russischen Brückenkopf auf dem linken Stochodufer und brachten eine Anzahl Gefangene ein.
Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl.
Im Toelgpes-Abschnitt gewannen die Russen nach mehrfachen vergeblichen Angriffen schließlich an einzelnen Stellen Gelände.
Westlich der Bodza-Paßstraße nahmen wir am Siriu verlorene Linien im Sturm zurück. — Fm Abschnitt von .Eampolung heftiger Artilleriekampf. LSestlüh des T a r - gului-Tales unternahmen die Rumänen, im Laufe der 'Nacht sechs vergebliche Gegenangriffe. — Südöstlich des Rollen-Turm-Passes schritt in der Gegend von Spini unser Angriff günstig vorwärts; der Feind ließ 10 Offiziere, 1000 Mann gefangen in unserer Hand. Auch südlich des Vulkan-Passes machten wir Fortschritte.
Balkan-Kriegsschauplatz.
Die Lage ist au beiden Fronten im allgemeinen unverändert.
A Der Erste Generalguarliermeister
v _ , . Ludendorff.
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Wie die feindliche Presse die Wiedererstehung des Königreichs Polen aufgenonnnen hat, darüber sind uns nur kurze Notizen Angegangen. Danach schäumt man in Italien und Frankreich vor Wut — aber das war ja natürlich und selbstverständlich. Ein Haupteinwanid gegen die Neugestaltung wird von den Feinden damit vorgebracht, daß man die Polen darauf hinweist, es komme den Zentralmachten gegen- .wärtig nur auf ihre soldatische Mitwirkung am Kriege an. Sie sollten mit gegen Rußland marschieren, während das „unabhängige Königreich" nur ein Vorwaivd, ein leeres Versprechen sei. Wir begreifen den Zorn und die Unruhe unserer Gegner. Einige Vorteile sollten ja natürlich für uns und unsere Ziele auch herauskonimen. Aber bedeutet die Prokla- imi-erung Polens zu in Königreich nicht dock)! rw ch etwas mehr? Die Polen werden ja nicht nur die französische und italienische Presse lesen — von der russischen und englischen ist uns in dieser Frage so gut wie nichts bekannt geworden —, sondern sie loerden sich auch in die Anmerkungen der d e ut- schen Blätter vertiefen, die aus Gründen des Burgfriedens und der Zensur nicht mit gewohnter Lebhaftig^it ihre Meinung sagen können. Immerhin, Einwendungen, Vor- ]bef)aXte, bange Fragen sind, besonders in der rechtsstehenden .Presse, gwmgsam hervorgekehrt worden. Das Entsä-erdende ist doch wirklich: wir haben uns in der polnischen Ftage , nunmehr festgelegt. Sie hätte auch anders gelöft iverden Wunen, wie die jahrelange Verhandlung mit Oesterreich- Ungarn beweist. Es ist also eine Schicksalsstnnde Polens von bedeutsamster Tragweite. Die Polen können einen: sicheren Blick in ihre eigne Zukunft tun. Sie sind erlöst von der ruffischen Drangsal, und sie wissen, welchem Sclsirksal Ne entgegengehen, wem: sie die dargebotenen
Hände der Zentralmächte danrkbar ergreifen. Kann chuen dem: mehr geboten werden? Daß die Russen das Verlorene zurückervbern, ist so gut wie ausgesthlossen. Der Etliche russische Bericht, der sonst so prahlerisch und verschwenderisch mit dem Wort umgeht, ist heute kurz, trübselig und spricht, wie aus unserem heutigen Nach richten bei l zu ersehen ist, fast nur von An
griffen der Feinde, zumeist von Erfolgen, die diese davon- getragen haben. Polen aber, in dem der nationale Gedanke immer heiß und regsam gewesen ist, kann bei dieser Sachlage nicht indifferent und müßig bleiben. Seine künftige Stellung erfordert es, daß seine Männer Mitwirken für die künftige Gestaltung. Das Land muß politisch in Bewegung kommen, und wieder einmal sind Blut und Eisen die Mittel, mit denen eine Volkseinheit, ein Reich, neu geschmiedet wird. Daß wir die polnischen Soldaten unbedingt nötig fycitten, ist ein Unsinn, wie die ganze Kriegslage erweist. Sie sind uns, unter deutscher Führung, als Mitkämpfer willkommen, und es wäre töricht, von uns zu verlangen, daß wir darauf verzichten sollten, den Polen das Schwert in die Hand zu drucken. Die Entente stellt in Griechenland ein ganz anders geartetes Vorgehen zur Schau. Sie benützt jetzt sogar die griechische Flotte zum Vorgehen gegen deutsche und österreichisch-ungarische U-Boote! Trotzdem der König an seiner Neutralität festhalten will. Und welche Garantien erhält das Land von den Engländern und Franzosen? Hämisch hat besonders die französische Presse den Griechen ein „Zuspät" zugerusen mrd ihnen ein ungewisses Schicksal prophezeit. Nein, gerade der Behandlung Griechenlands gegenüber nimmt sich die Erhebung Polens zum Königreich als eine machtvolle, edel ersonnene und historisch gerechte Tat aus. Deutschlaich dünkt sich mächtig genug, einen Schritt zu tun, der sich nicht restlos ans eigne gesicherte Interessen, sondern auch aus Vertrauen zu dem in bestimmte Bahnen gelenkten Schicksal gründet.
Die „Natl. Korresp." beurteilt die Wiederherstellung Polens wie folgt:
Wir stehen vor der Tatsache, daß das künftige Königreich Polen nicht iitur eine Schöpfung unserer Kriegs Politik, forUxan auch der Mittelpunkt der gesamten polnischen Politik sein wird. Die Auziehungskräfte, die von diesem Mittelpunkte ausgehen, könnenl uns nichts gleichgültig sein. Wir sehen, daß Österreich-Ungarn) einer künftigen Tendenz bereits jetzt Rechnung trägt, indem es Gallien die Selbständigkeit verleiht. Welche Wirkung dieses Zugeständnis au die polnische Einheits'bewegung nach der österreichischen Seite ans ü bt, muß die Zukunft lehren. Fest steht jedenfalls, daß wir derartige Zugeständnisse nicht mache:: können, so deutlich und im verhüllt sie auch der polirische Abgeordnete Sy da noch vor kurzem im' Reichstag gefordert hat. Es ist erfreulich, wenn auch selbstverständlich, daß die „Nordd. Wlg Z." in ihren offiziösen Begleitworten diesni Bestrebungen einen kräftig«: Rregel vorschiebt. Tie militärische u:ü) die wirtschaftliche Forderung such eng miteinander verwoben. Wie diese Sicherung herbcigeführt werden soll, ist in dem Manifest nicht gesagt und in: einzelnen wohl auch noch eine Sorge der Zukunft. Immerhin .wissen wir heute schon, daß eine dynastische Bindung ebcnrso wenig genügt wie etwa der Anspruchs den wir als die Befrei«: Pol«^ an die künftige Dankbarkeit des.n^ren Staates zu haben glauben. Wir sind überzei:gt, daß alle. diese Frag«: und Bedenken mm btn Männern, die Polens Schicksal gestaltet haben, sorgfältige Prüfung gefunden haben, daß sie nach militärischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in die Znkunftsrechnnng Eingestellt irrtb genügend ausgewogen worden sind, um den künftigen Polenstaat nicht auf schwankenden, sondern auf festen Grund zu stellen. Dürfen wir überzeugt sein, daß unter diesen Umständen die Lösung der polnisch«: rFage, wie sie in der Proklarnation festgelegt worden ist, die notlvenüige und einzige Möglichkeit war, so ergibt sich für :ms die Folgerung, daß wir unsere schweren Bedenken demgegenüber znrückstellen müssen."
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Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien, 7. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 7.9rovember 1916.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
HeeresfrontdesGeneralsder Kavallerie Erzherzog Karl.
Im Abschnitt des Büros-Torony- (Roteu- Turm-) Passes wurde der Feind durch umfassendenAngriff von den Höhen nördlich von Spini vertrieben, wobei er 10 Offiziere und 1000 Mann an Gefangene!: zurückließ. Nordwestlich von Eampolung schlug eine unserer bewährten Gebirgsbrigaden sechs rumänische Stürme ab. Süd lich von Kraszna wurde dem Feind eine Höhe entrissen. Bei Tölgyes haben die Russen unsere Front im Grenz- gebirge in mehrtägigen zähen Kämpfen um einige Kilometer zurückgedrängt.
Der Berg B e d u l östlich von Kirlibaöa wurde vor dem Massenftuer der russischen Artillerie wieder geräumt.
Heercsfront des Generalfeldmarschalls
Prinzen Leopold von Bayern.
Bei den österreichisch-ungarischen Strcitkrästen keine be- sonderm Ereignisse.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Im W i p p a ch - T a l und auf dem K a r st kam cs gestern zu keinen größeren Kämpfen. Die Lage ist unverändert. Die Italiener v-effsiesten sich ruhig. Ihr groß angelegter Angriff der ersten Novembertage ist mißlungen.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Nichts dteues.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
Die Neutralen und Polen.
Amsterdam, 6. ^Lovemiber. (WTB.) Tie meist«: Blätter äußern sich s k c p 1 i s ch über die Schaffuipr ev:es neuen Königreichs
V? l e n._ Sre betonen, daß Polen von den Zeniralmächten zunächst aus selbstsüchtig«: Beweggrund«: wieder hergestellt wurde und jtcllen die Tatsache tu bm Vordergrund, baß es nicht in seinen: ganz«: u.rsprü::glich«: Uinfange wieder hergestellt worden sei, sondern daß mm: nur das den Russen entrissene Gebiet selbständig machte.
Kristiania, 7. Nov.- (WTB.) Wie die gestrigen Morgen- ulatter, so veröffentlichen auch die Llbendblätter das deutsäse und österreichische Po len manifest, das aber von der hiesigen Presse im allgemeinen äußerst skeptisch beurteilt wird. Als Hauptgrund für diese Auffassung wird angeführt, daß ilicht alle Teile des altenWol«:s, sondern bloß Kongreßpol«: das neue lKönig- rnch bild«: sollen, Ivo raus hervorgehe, daß die Mittelmächte nur einen Pufferstaat gegen Rußland schaffen wölkten, also nur die «genen Interessen, nicht aber die polnischen dabei im Airg-e 'härten. Ebenso wird die Absicht, nebei: dem Königreich den Ausbau einer eigen«: Wehrmacht zu bewilligen, als ein bloßer Vorioanü) der Mittelmächte anfgefaßt, um schon während des Krieges ausgiebiger als b:sher die polnische Bevölkerung zum Kampf gegen Rußland herauziehen zu können. Einen Versuch, den deutschen Standpunkt zu würdigen, macht nur das „Morgenbladet", das ebenfalls meint, der große nationale Traum der Polen werde sicher nicht durch die getroff«re Ordnung erfüllt. Das Blatt nemtt aber doch das Manifest eine bed«lsi«:gsvolle Urkunde, die jÄ^enfalls eine Verheißung einer freien glücklicheren Z::kunft für das polnische Volk enthalte.
Ein Pressetag in Warschau.
Warschau, 7. Nov. lWTB.) Am Montag, dem Dag nacb der Feier der Erklärung Polens zum Königreich, tvaren im Hotel Bristol in Warschau auf Einladung des Generalgouverneurs v. Beseler und des Chefs der Zivilverwaltung v. Kries die Vertreter der deutschen, verbündeten neutralen und jüdischen Presse versammelt. Besondere Bedentrrng erhielt der Abend, durch die Anwesenheit der Fi'ihrer des polnischen Volkes und zahlreicher Vertreter der polnischen Presse. In Rede ü.:ü> Gegenrede spiegelle sich die hohe Begeisterung wieder, die seit gestern garkz Warschau erfüllt. Der Botschaftsrat v. Mutius begrüßte die Anwesenden und drückte die Hoffnung aus, daß die Presse ihre Verstchtd-igungsarbeit auch dem neu ins Leben getretenen Bu^, gebildet aus den Mittelmächten und Polen widmen :nöge. 9öan:ens des Generalgouverneurs sprach Major Schütte und führte aus, a:: die Stelle des Wbrtes „ftnis Poloniae" sei nunmelw die Parole „Itesurreetio Poloniae" getreten. Sein be- ^rafterr aufgenom.men.es Hock galt der siebenten Großmacht, der Presse. Besonders politische Bedeutung 'gemann der Abend durch Anlprachen der Vertreter der neutralen Presse imb Polens. Von polnischer Seite wurde immer dem Gedanken der treuen Waffen- brüderick?cht mit,den Mittelmächten und des unauslöschlichen Tankes für bic «rdlichS Befreiung Polens von dem demoralisierenden Ioiche Rußland, wie ihn der frühere Dumaabgeordnete von Lem- pin: fornnllierte, Ausdruck gegcb«:. Herr Zawacki gedachte vor allem der deutsch«: und polTnschen Känvpfer, die für die Befreiung 'Dolens gefallen sind. Fürst Radziwill drückte das Vertrauen der ,voln:sich«: Bevölkerung tzn dem Generalgouverneur ans und schloß mit einem begeistert ausgerwmmenen Hoch ans Epz. von Beseler. Unter besonderer Aufmerksamkeit Hab der Vertreter Schweden hervor, wie das Schicksal Polens das dem Schwedens geschichtlich gleiche, die Richtung gegen den gemeiirsamen russischen Feind zeioe Der Vertreter der Türkei zerpflückte in packneder Ansprache die Lügenmärck>en der Ententemächte, die behaupten, die Befteier der kleinen Völker Europas zu sein, Graf §)ntten-Czapski brachte ein brausend aufg«wmmenes Hoch auf die kommcned polnische Armee aus. Was alle zündenden Red«:, von denen wit nur einen kleinen Teil ausgeführt haben, noch nicht gesagt hatten, das wurde durch d:c herzliche Lllcssprache von Mund zu Mund im Laufe des Abends wieder und wieder bekräftigt. Man trennte sich in dem Gefühl, daß dieser Ab«ch, der die Pressevertreter vereinte, ein würdiger Ausklang des denkwürdig«: Ereignisses der Prollamatwn Polen-Z zum selbständig«: Wwgreich war.
Der russische Bericht.
Petersburg, 6.Nov. W estfro nt: In der Gegend östlich des Dorfes Lipniza Talka ::nd westlich des Dorfts Slaiventyn! ergriff der Feind mehrmals die Offensive, um sich! der von uns beietzt«: und beherrschenden Höh«: zu benrächtigem Alle seine! Versuche ivurden von unseren: heftigen Artillerie- :rnd Infanteriefeuer abgewicsen. Der Kampf ^dauert fort. In den Waldkarpathen griff der Feind dreinyal unsere Trupp«: in der Gegend der Höhe 1581, 10 Werft vom Pnewjeberg an:. Seine wiederholten Angriffe hatten jedoch, keinen Erfolg: sic würden alle von unserem Feuev zurückgcschlagen. In der Gegend von Kirlibaba griff der Feind die Kantoimcmente eines unserer jung«: tapferen Rechnventer 3 1 /» Werft östlich dieser Ortschaft an. Er wurde zurückgeschlagen. Der Airgrift wurde dreimal wiederholt. Im Laufe des letzt«: Angriffs drang der Feind ii: unsere Grab«: ein uud erbeutete eines unserer Maschinengewehre. In der Geg«:d südlich des La Muntelu-Werkes besetzt«: unsere Tr::pp«: im Sturm eine Reihe von Höhen, nahureu 8 Offtziere, 386 Soldaten gefangen urch erbeuteten 6 Maschinengewehre, 61 M icuitionskisten, 18 Kister: mit Patronen bä nder für Maschinengewehre.
R u m ä n: s ch e Front: In Siel^tbürg«: in der Richttrng Predeal imirden die Rumänen nach ein«n erbittert«: und länge andanertvden Kanrpf gczwung«:, sich ein tvenig grtgen Süden zir- rückzuzieheir. In der Richtinrg Leresti in: Targulnr-Dal wmden! alle Llngriffsversilckse des Feindes abgewiesen. Im Irultale setzten die Rumänen die Vertreibung des Feittrdes nach Norden fort.
Donaufront: Erfolgreiche Scharmützel nrrserer Kavakkerie und mrserer vorgeschoben«: Insanteric-Llbteilangen.
Kaukasusfront: Wiederhole Versuche der Türken, ici<* sere Mtellnng int Südtveft«: von Ognott mrzugreifen, tvurden von urfferen: Feuer aufgehalt«:.
Ter bulgarische Bericht.
Sofia, 7. Nov. (W.T.B. NichtamÜrch.) .Amtlicher Gennral- stabsbericht vom 7. diov«nber:
Mazedonische Front: Die Lage ist mweräichert. Itn Cerna-Bog«l lebhafte Artillerietätigkeit, das übliche schwache beiderseitige Llrtlllerieteuer und Plänlteleieu ztmsch«: Wrchprbteilmv-, gen. Feüttliche Flieger «rtfialtet«: lebl-afte, aber wirkirngslose Tätigkeit lsiuter unserer Front,


