ffu, kill szil ha r ren tu der BerteÄnsmrg imfereg Landes, bis die Otzgner.zu einem Frieden deveit sind, der die politische llnab chänchgreit, die territoriale Unversehrtheit mtfc die wirtschaftliche Entwicklung sfreihrit Deutschlands gewährleistet. Sic weist alte gegen das Deutsche Reich und seine Verbündeten gerichteten Ber nichtungs und Eroberungszrelc d^n feindlichen Mächte zurück. Ebenso entschlossen aber wendet sich die Sozialdemokratie auch «ge» die Treibereien und Forderungen derer, die dem Ztriege den Charakter eines deutscheu Eroberungskrieges geben wollen Sic verwirft grundsätzlich diese Politik linb txnnrteilt sie auch anss schärfste, weil sie den Widerstand der- gegen uns kriegführenden Mächte stärkt, die Bestrebung der Kriegstreiber int Auslände fördert und so zur Verlängerung des Krieges beiträgt.
Die Sozialdemokratie stellt die Wahrnehnrung der Interessen und Rechte des eigenen Volkes bei Fricdensschlnß an die Spitze ihrer Kriegszietfordernngen, sie fordert aber auch die Beachtung! der L-elnmSinteressen der anderen Völker in der Ueberzeugung, daß nur ein solcher Friede die Gewähr der Dauer in sich trägt. Die Sozialdemokratie tritt für alles ein, was geeignet ist, die europäischen Staaten mls dem Wege zu einer engeren Rechts--, Wirtschafts- und Kuliurgemeinschaft zu mhren. Das Ideal eines dauernd gesicherten Weltfriedens bleibt der Leitstern ihrer Politik.
Getreu dieser grundsätzlickien Auffassung hat die deutsche Sozialdemokratie ihre Friedensbereitschaft während des Krieges bekmrdet imb bestätigt. Die Reichskonferenz bedauert, daß diese Benrühungen bei den ßsegnern nicht den erhofften Wie- dethall gefunden haben. Nickst nur, da st die leitenden Staatsmänner der stündlichen Mächte jeden Gedanken an Frieden bis jetzt schroff znrückgewiesen und mit Zerschmetterungs- und Groberungsdrohungen beantwortet haben, auch die offiziellen Vertreter der französischen Sozialdemokratie und der englischen Arbeiterpartei haben sich in dem gleichen friede nsfein blichen Sinne imtner wieder ansgespwckien. Den für die Weigerung eines Zusammenkommens mit uns angeführten Grund, die deutsche Sozialdenwkratie nurck-e sich dadurch, da st sie zu ihrem Lande stehe, zur Mitschuldigen an dem angeblichen „Ueberfall Teutsckstands mrf Rustland und Frankreich", weisen wir nrit aller Entschiedenheit znriick, denn Deutschland war infolge der allgemeinen Mv-btlmachunq Rustlands vom 31. Juli 1914 aufs schwerste bedroht.
Tiurchdrungeu von der Ueberzeugkung, dast die gemeinsamen wirtschaftlichen und kulturellen Interessen der arbeitenden Volks- klafsen aller Länder auch in Zukunft den Kämpf gegen kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung in eilger Fnhliuignalstne mit- einmrder führen müssen, halten wir den Wiederaufbau einer arbeits und kampfstarken s o z i a l i st i s ch e n Internationale für notlvendig. Tie Reichskonferenz billigt darum das Bestreben der deutschen Parteileitung, die zerrissenen Fäden wieder Au knüpfen.
Indem die dentstche Sozialdemokratie die Verantwortung für die Verlängerung dieses Krieges mit seinen unermeßlichen Opfern an Menschenleben und Kulturgütern denen zuschiebt, die sich einem baldigen Frieden widersetzen, spricht sie die Hoffnung aus, dast in
allan beteiligten Ländern ein wachsender Wille der-breiten Volks- mafs-en auf Beendigung des Blutoergiehens sich durchsetzt. Von M- deutschen Negierung aber fordert sie, dast sie unausgesetzt be- müht ist, dem Kriege ein Ende zu macki-en und dem Volk den langersehnten Frieden nüed'rzug-elnm.
Ferner billigt die Reichskonfevenz unter anderem die Be- w i l l i gu n g der K r i c g s kredi te durch die sozialdenrokratischc Rüchstagsfraktion. -
Die Wahlagitation in Amerika.
London, 22 .(Bebt. (WTB.) „Daily Telegraph" meldet aits New Aork vom 21. September: Hughes erschien auf der Wahlkampagne gestern in Milwaukee. Er kritisierte die charakterlose auswärtige Politik Wilsons und sagte:
Ich meine, dast ptir die amerikanischen Rechte zu Lande und zur See schlitzen nnd dtnMetzen sollen, ohne Furcht und Zurück- weickstNt: Unsere Rechte lstnsickitlich des Lebens, des Eigentums und .Handels Amerikas. Wir haben keine Intrigen und keine Ab si elften, die wir verheimlichen. Wir haben keine verborgenen Abmachungen oder Verständigungen. Wir stehen der Welt fest gegenüber und vertreten allein die Bereinigten Staaten und ihre Interessen zum ersten Vdal, zum letzten Mal und für alle Zeilen.
Hughes sprach verschiedene Male in rein deutschen Bersainmtungen. Er erntete, wenn er von dem Schutz des amerikanischen.Hartdels sprach, stürnnisch-en Beifall. Erwürbe öffentlich aufgefordert, zu erklären, was er in der Tauch- bootfrage getan haben würde. Er weigerte sich bisher, sich darüber fru äußern. Es scheint sicher, daß er die Stiiw- men der Deutsch-Amerikaner erhält. Mcrn wettet zwei zu eins auf seinen Wahlsieg.
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Universitäts-Nachrichten.
^ Frankfurt a. Ai., 25. Sept. Die fozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Frankfurt, die Trägerin der Handelshoch- chule, tzat für die Kandidaten, die an ihr die Prüfung für das vandelslehraint ablegen, amtlich als erste detltsche Handelshoch- chnle den nnttlichcn Titel „Divlombandelslehrer" eingeiührt. Der Kultusnlinister hat im Einverständnis mit den: Handelsminister die Prüfungsordnung bestätigt.
Uirche und Schule.
r. Nidda, 25. September. Die Mitglieder der Dekanats- Synode Nidda sind für den 17. Oktober zu der diesjährigen Synode ein geladen worden. Die Synode findet nackMittags u in 2\k Uhr in der Klein linder schule dahier statt. Die Tagesordnung isch 1. Mitteilung des Synodalbescheides des Grosth. Ober-Konsisto- riums zur Tekanatssynode für 1915. 2. Jahresbericht des Dekanats-Ausschusses über den religiös-sittlichen und kirchlichen Zu
stand der Dekariatsgemeinpen im Jahre 1915 3. Vortrag von
Pfarrer Dr. Koch-Langd über: „Konfirinationstermin und Verlegung des Buß- und Bettages". 4. Festsetzung des Voranschlags der Dekanatskasse für 1917/19. 5. Berichterstattungen.
Meteorologische veodachtungen der Station Giehen.
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16,8 10 0 | 70
12,4 , 10,0 , 93 9,2 I 8,7 100
1 — 1 0 | Sonnenschein
0 ) KlarerHimmel
10 | Starker Nebel
Höchste Temperatur am 23. bis 24. Sept. 1916: ft- 17.4" C. Niedrigste „ „ 23. ^ 24. 1916: st- 3,5^0.
Niederschlag 0,0 mm.
Städtischer Eiervcrkauf.
Dienstag, den 20. September 1916:
Broimarkenbezlrk IX Molkerei Grieb, Schanzenstraste
,, X „ Grieb, Plockstraste
„ XI Eterhandllkng Steinreich, vorn,.
„ XII „ Steinreich, nachm.
Freitag, den 29. September 1916:
Brotmarkenbezirk I Eierhandlung Steinreich, vorm.
„ II „ Steinreich, nachm.
„ III Molkerei Grieb, Plockstraste
„ IV „ Grieb, Bismarckstraste.
Gegen Borzeigen der Brotmarkenausweiskarte wird aus den Kopf der Bevölkerung ein Et zum Preise von 32 Pfennig abgegeben. Mahgebend ist die auf der AuS- metskarte vermerkte Personenzahl. 68836
Giesten. den 23. Sevtember 1916.
Ter Oberbürgermeister.
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