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8.6.1916 Erstes Blatt
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«ttmnüm wyLch txm .MW* bam. ) mn^ Zen

WjttjAin qtqen den linken Flügel des Feindes durchgeführte Offen- fwe rst ^t.borge,ttrn gegen die Stellungen des feindlichen rechten ourgets ans den Ostabhange^i des Kvpebecges ausgedehnt nwrden **** vertrieben un,ere Truppen durch Bajonctt- angrnfe den Fernd aus seinen Stellungen in ^ ^ o c ^ 11 .? n 6 t>on ^ ^ Kilometern und jagten M 8 Kilometer werter nach Osten, wobei sie ihm Verluste von *5** "00 Mann an Toten und Verwundeten zufügten und '' ^la^tttne machten - -Um den Rückzug seines linken Flügels zu SEg*, tz^Äle uns der Feind in Kämpfen, die bis zum Abend des 22. Mai heftig anhielten, hartnäckigen Widerstand entgegen; cl 11 r^ öon Zeit zu Zeit einige Angriffe, die vor den un-s gejmmcn Stürmen unserer Truppen vollständig zusammenbrachen. Unsere Truppen besetzten die beherrschenden Stellmrgen auf diesem Hügel. Namentlich dre Bergketten des Mariam-Gebirges, von denen ans unsere Stellungen auf dem Kope-Berge wirksam bc- stwhen n-erdeu konnten, ffelen gänzlich in unsere Hände. Zwei ^MellfeuergWirgsgeschütze, ein Munitionswagen, eine graste Menge Artilleriegeschosse. ettva hun^rt Waffen, ein Maschinen- gewebr und^sünf Kamellasten, darunter ein Telephonkabel, Lebens- m,ttel und ?velbfrffel Poller ganz zubereiteter Speisen wurden dem ^«rnde rm Laufe des Kampfes abgenomMen. Feindliche Auf- lltmingsabteilungen, die yerbeieilten, uin die Geschütze zu bergen, wurden völlig nre^rgemacht. Sv geht im Zentrum die auf einer u ^-°° Kilometer dnrch ge führte Offensive trotz der Unbilden der Witterwrg zu unseren Gunsten weiter. Auf dem Unken Flügel wurden die Angriffe und heftigen Ueberfälle, die der Fenrd mit ernem Teil ferner Streitkräfle unternahm, erfolgreickr urrv unter Verlusten sür den Gegner abgeschlagen. Sieben l nffc beschösse:: dmqt Zeit Kusche Ada und den llblchnrtt ottnch davon und rrefen einen Brarrd in diesem Orte hervor: außerdem rvnrden zwei Personen verwundet Von der rrbrrgen Fronten keine wichtige Nachricht.

Der franzöfische Bericht.

^ ^daris 7. Juni. (WTB.) Amtlcher Bericht vom Dienstag uachmi..ag. Am rechten Maasufer richteten die Deutschen uachtb znnn Angriffe gegen^dre franzöffschen Stellungen zwischen D . 5 ? k und D a m l o u p. ^ie scheiterten vollständig. Keine Ber-

ift berichten, das die Deut­schen fortgesetzt heftig beschießen.

Bericht dom Dienstag o&eitb. Von der Front nörd- .rch von Verdun wird kerne ^nsanterietätigkeit während de- Tages gemeldet. Ler Artilleriekampf dauerte in der Gegend von Vanx ^D^mlvuv Mit glmcker Heftigkeit an. Ter Bataillonskom- der das Fort Baur nrit nnverniinderter Kraft verteidig., ist zum .^-mmandeur der Ehrenlegion ernannt.

r , -Sr-i- m T De Vicht: Beiderseitige Beschießung in der Gegnid östlich Perwhse und Ramscappelle.

Der englische Bericht.

/®m) AmÄichet B.-richr. Schwerer .ZLL5 M» ^rnttaooitltm AVer n. Der 'ffrirtb cröfmete gegen fS*? 9 £?S Be,chiegung m der «egend von Sooge und

-Ypern. Er drallste eine Reihe von Minen zwischen 3 und 4^4 llbr namntrttaga an verschiedenen Punkten auf einer 2000 Yards langen .^Erch Hooge zur Explosion. Hierauf folgten vergebliche ^nfa.iterieaugrlffe. Unmittelbar nördlich Hooge drang der ^ernd nach e-;wr Mineuexplogon in die vordcrsten Grä- ungebrochen^ Kamp, dauert an Unsere allgemeine Linie ist noch

Die französische Kammer.

Funi /WTB Nichtamtlich/. Tie Kammer hat S,.«n J bechlmien, am 16. Juni in geheimer

«????? * 1ir Brechung oer Anträge über die Ereignisse bei zuwmmmzutreten. Briand erklärte, er sei bereit, dem -Varlamew alle Aufklärungen zu geben und der MSsprache einen

lassen, damit sich die Regierung über alle Umstande ihrer Politik während des Krieges erlläven könne.

Aus der italienischen Kammer.

machen.^chpuntte tz-rr scybageu, pepr via üuuonia, u.,u^ujc ongnjche Ertläriutg, nach der Admiral Jellicoe mit^feiner großen Flotte bereits am 1. Juni in idem über 300 Meilen von dem Kampfplatz entfernten Stützpunkt ^ Seapa Flow (Ortney-Jnseln) eingelanfen sei, in Widerspruch. So haben unsere nach der Schlacht zum Nachtangriff nach Nor- oen über den Schauplatz der Tagesschlacht hinaus entsandten zahlreichen deutschen Dorpedobootsflottillen von dem eng- Gros trotz eifrigen Suchens nichts mehr angetrof­fen. Vielmehr hatten .unsere Torpedoboote hierbei Gelegen hert, eine große Anzahl Engländ e r von deii verschiede nen gesunkenen Schiffen in Fahrzeugen zu retten. '

Als ein werterer Beweis für die von den Engländern bestrittene Tatsache der Beteiligung der gesamten englischen Kampsflotte an der Scl)lacht vom 31. Mai wird darauf hiu- gewresen daß der englische Admiralittitsbericht selber die Marlborough" als gefechtsunfahig beheichnet hat. Des weiteren ist am 1. Juni von einem rckrserer U-Boote ein anderes Schiff derJrou Duke^-Klasse in schwer beschädig­tem Zustande der englischen Mfte zusteuernd gesichtet wor­den. Beide vorgenannten Schiffe gehörten dem englischen

Um die Größe des deutschen Erfolges herabzumindern, wivd seriier von der englischen Presse der Verlust der zahl­reichen englischeu Schiffe zum größten Teil auf die Wir­kung deutscher Minen, Unterseeboote und L n f t - , ch i f fe zurüekgeführt. Demgegenüber wird ausdrücklich be­tont, daß weder Minen, welche, nebenbei bemerkt, der eigenen Flotte ebenso gefährlich hätten werden können, wie der ferndlrchen, noch Unterseeboote von unserer Hoch s e e f lott e ve r w e n d e t worden sind. Deutsche Lust- lediglich am 1. Juni und zwar ausschließlich zur Aufklärung benutzt worden. Der. deutsche Sieg ist durch 6/schickte Führung und durch die Wirkung unserer Artillerie und Torpedowasse errungen worden.

Es ist bisher darauf verzichtet worden, den vielen an­geblich amtlichen englischen Bchauptungeii über die Grüße der deutscherl Verluste entgegenzutreten. Die alte unmer unedler kehrende Behauptung ist, daß die deutsche % Nicht weniger als zwei Schiffe der Kaiferklaffe, öte ,,Westfalen", zwei Schlachtlreuzer, vier kleine Kreuzer und eine große Anzahl von Torpedobootszers^rern verloren

J* l (UM.) Kanrmcr. Tie ^mmer nahm

r ar ^ eTte Iv ^der auf. Ministerpräsident Sal a ndra iS*!*}* 1 * ^ fir fe r ? e nir Krregsinvaliden imh eTn ^ fd ^ ^ r - hefe Vorlagen durch einen vom erntenden Sonderausschuß prüfen zu lassen, fHm x tC ?, n Vertrlmen daym aus, daß die Kammer sie ein- ^^.5^°uubbmen we^>e als eine Kundgebung der Dankbarkeit demenrgen che ihr Blut uub Leben dahingeben, um die Verteidigung des geheiligten Bodens l>cs natioiiale Einigkeit zu krönen. hWW ]cgte ' bab die schnelle Annahm

.beste^Lrebesbezeugung des Parlaments gegen- *£* ^ S^cllen } wurde, die fortgesetzt Wunder der Entsagung Heldennrutes vollbrachten. Der Präsident sagte wchter, ^hmrerchen italienischen Armee und dem Volke, das fE'- Bereisvon so v^vmide^ingswürdiger Gelassenheit und mn- GEA^vssenherr gebe, rm Namen der .Kamvier einen dankbaren Grün (Lebhafter, anhaltender Beifall.)

, s r 0 ^ r (WTB.) Während >der gestrigen Besprechung

lA l( ^ * nc § r . crc Zwischenfälle ereignet.

gegen das Volk sprach, sprang Es M d schw: Das Volk bezahlt die Rechnima Euerer Nachlaffigkeiten! Es entstand ein großer Tumult im ©aal, bei den Journalisten und auf den Tribünen. Rufe: Verräter! Oesterreicher^ wurden laut, ^urati gab Erklärungen zu der ^rnErtmfragv und EÄte sich prinzipiell mit der Jnternie- ^ anbn: einverstanden, bedauerte jedoch, daß onßer- vhne iedeir plmrftblen Grund ^ffmit mrd allerlei Kränkungen unterworfen beschäftigte sich insbesondere mit diesem Teil der ? rage und bcbancrtc, daß die Regierung die im Dezember über­nommenen Verpfflchtmigen nicht eingehalten habe. Turatis Rede ^ off^E^ Lwzialisten beklatscht. Lalandra und ifjm wahrscheinlich heute. Der ÄfcÄta' nni3¥ 0011 TE. «ufflebccta Miß

f)aBc. Die Engländer bezeichnen außerdem die von uns als verloren gemeldetePommern" nicht als das aus dem Fahre 1905 stammende Linienschiff von 13 000 Tonnen, ,onde-rn als ein modernes Großkampffcküff desselben Namens. '

Demgegenüber wird festgestellt, daß der Gesamt­oer l n -t der deutschen H o chse e str e i t k räf t e wäh­rend der Kämpfe am 31. Mai und 1. Juni sowie in der darauf folgenden Zeit beträgt:

Ein Schlachtkreuzer, *

ein älteres Linienschiff, vier kleine Kreuzer und fünf Torpedoboote.

Bon diesen Verlusten sind in den bisherigen amtlichen Bekanntgaben als gefunken bereits gemeldet:

S. M. S.Ponrmern" (vom Stavel gelaufen 1905)

S. M. S.Wiesbaden",

S. M. S.Elbing",

S. M. S.Frauenlob" und fünf Torpedoboote.

Aus m ilitärischen Gründen ist ^bisher von W Belannt- $£* bes Verlustes S. M S.Lützow" und .Rostock" Ab statu) getrommen worden. Gegenüber falschen Deutungen die;er Maßnahme und vor allem in Abwehr englischer Legendenbildungen über ungeheuerliche Verluste auf unserer vielte müssen diese Gründe nunmehr zurückgestellt werdend Beide schiffe surd auf deni Wege zu ihrem Reparaturhafen verloren gegangen, nachdem die Versuche sehlge sch lagen waren, dre schwerverletzten Schiffe sckpvimmend zu erhalten. Du Besatzungen beider Schiffe, einschließlich sämtlicher Schwerverletzten, sind geborgen wokden.

Während hiermit die deutsche Verlustliste abgeschlossen tU, liegen sichere Anzeichen dafür vor, daß die tatsächlichen eiiglischen Verluste ivesentlich höher sind, als auf unserer ^eite auf Grund eigener Beobachtungen sestaestellt und be­kanntgegeben worden ist. Ans dem Munde der englischen Gefangenen stammt die Bekundung, daß außer 'War ' » 1 *£" auch ,,P rineeß Ro y ci l" undB irmin gh am vermch.et smd. Auch ist zuverlässigen Nachrichten zufolge das GroßdanipsjchiffMalborough" hör Erreichung des Hafens gesunken.- ^

Die Hochseeschlacht vor dem Skagcrak war und bleibt ein deutscher Sieg, wie sich allein schon aus der Tat- lache ergibt, daß selbst bei Zugrundelegung nur der von amtlicher englischer Seite bisher zugegebenen Schisfsverlustc einem Gesamtverlust von 60 720 deutschen Krieasschiffs- tonncn ein solcher von 117 750 englischen gegenübersteht.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

r V ud a p c st, 7. Juni. (WTB. Hlichtamtlich.) Abgeordneten.^ hau^.^ In einem Rückblick auf die' Kriegsereignrss>e ftit Senwnsschluß gedachte der Präsident der Vorgänge an der Westfront mit svlgenden Worten: Wir sehen, daß die Armee oe^ ^.euffcheft Reiches mit deutscher Kraft, deutscher Gründlichkeit, deutzcher Koniequenz und Planmäßigkeit und deutscher llnerschro5- renyLit an mehreren Punkteli der Westfront, besonders aver um -beroun. zum /Angriff übergegangen ist. Langsam zwar, Schritt W. C Y ^ritt aber unaufhaltsam nähert sie sich dem vorgesteckten Ziele, vor dem, selbst. im Feinde Mitgefühl auslösend, die Söhne imtel1 Frankreich zu Haufen fallen, französische Nation lelber geht blind im Dienste fremder Inter-- eften der ^erolmung uiid Effchöpfung entgegen. .Zustimmung.)

^ lc deutsche Flotte, von den Engländern N Ratten genannt, die aus den Löchern nicht hervor und der mglischen Flotte kem Treffen auf offener See zu' liefern!

Flotte über die auf ihre llebermacht . emcrt r überlegenen Sieg davon' 'tragen pat (Beifall) rhr dadurch^ -einen so empfindlichen Schlag zutügend,

zu tragen laben wird.

S? 1 ! 9 gestattet auch einen Wrsblick auf bic lünftiga ^« ^^, abeo in dieienige, die mir uns voStellen, d^-satt.) Es ist natürlich, daß das ganze deutsche Volk und das ganze Deutsche Reich, das auf Anregung fernes genialen Kaisers rn.beu letzten Jahrzehnten ungehmve Opfer gebracht hat um ferne Flotte zec^entwickeln und über den errungeeren glänzenden Lneg ein Freudenfest zu feiern. Nichts ist also natürlicher als daß auch lmr als treue Bundesgenossen in treuer Freundschaft die ^stesfteude der deutsck)-en Nation teilen. (Zustimmung. > Unter lebhaftem Beifall gab das Haus seine Zustimmung zu der Absen- dung eines Telegrammes axt den Vorsitzendem des deutschen Reichs- tages. . ^er Praiident gedachte auch in rühmenden Worten der siegreichen Offmswe gegen Italien und beantragte die Ab- uldigungsdepesche an Seine dRaj-estät, ferner von Glnckwmischdepefchen an den Hochstkomniamdierenden, Erzherzog aa ^ ThvonßKger als Korpskonimandanten, dessen gruppen Merft dre ftattenische Grenze überschritten, und ferner an den Arm eekom Mandanten der Südwestfrvnt, Erzherzog Eugen.

Zum Tode Kitcheners.

Nichtcnmlich.) Meldung des Reu- terschM Bureaus. Der Kourg hat emeu Armeebefehl e'-- bm die tiefe Trauer Über den Tod Kircheners aus- 5 und feine dem Staat in einer Zeit unvergleicklicher Schwierigkeiten geleisteten Dienste anerkannt werden Die Offiziere zulegen^ ^ beginnend mit dem 7. Juni, Trauer an-

7. Juni. (Zf.) Ministerpräsident Briand richtete an As q n i t h folgendes Belleidstelegramm:

'Lebhaft bewegt von dent schmerzlichen Verlust, welcher die bri- ^^Negierung und das britische Volk betroffen hat, bitte ich 0 w. Exzelleuz den Ausdruck der Gefühle tiefen Velleids der Regie­rung der Republik entgegennehmen zu wollen. Ganz Frankreichche- dauerr :n tiefstem Herzen den Verlust des großen Heerführers, wel- flyy verstand, auf dent englischen Boden eine prächttge Armee hervorzubringen^ Mein Land wird niemals vergessen, daß der tapfere und fruchtbar Organisator, dessen frühzeitigen Verlust es wft dem englischen Volke bewgint, vor 46 Jahren in der Rechen der französischen Armee kämpfte."

Die irische Frage.

. Rotterdam, 7. Juni. (WTB. Nichttmftlich.) Der ,Rotter­dams che Gourant" meldet aus London: Der uuionistffche Rat xxn Ulster hat sich gestern in Belfast versamftvett, um über die Vorschläge der Regierung zu beraten. Diese laufen dar- ff .- hinaus, baß in Dubliu ein Parlament eröffnet lverden (oltt von dessen Machtsphäre sechs Grafschaften von Ulster aus­geschlossen werden sollen. Die anderen Graffchafben mit Namerr -Egal, Gavan und Monaghon, die zum größten Teile katholisch und nationalistisch sind, sollen dem Dubliner Parlament unter- stellr werden. Dieser Plan ist günstiger für Ulster, als der vor dem Uriege entworfene Plan, wonach jede Grafschaft, das Rvllit ' .er frereri Wahl gehabt hatte. Nach diesem Plan wären zwei Graf­schaften mehr und die Stadt London Derry unter Hmnerule cm* tonwnJen.N

Englands Cm- und Anssnhr.

London. 7. Juni. iWTB. Nichtamtlich.'» Meldung des Reu- terschen BureauS. Anftlich. Tic Ei n f u hr im Mona-t Mai betrug 33 d14 53l Pfund Sterling, was eine Zunahme gegen den Mai 1915 von 12 213 636 Pfund Sterling bedeutet: die Ausfuhr ^ ^bl Pfund Sterling, was eine Zunahme vor 13 405 410 Pfund Sterling bedeutet.

Seeschlacht in der Kordsee.

Noch eine amtliche dentfche Darftettrrng.

B e r l i n 7 Juni. (WTB. Amtlich.) Bon englischer Seite wird rn Etlichen und nichtamtlichen Pressetelegrammen ,Mrd m ÄuslLiiungen, die m>7, den en-Mchen Missionen AuSlWrde verbrmtet werden, in systematischer -Werse der Bersnch «enmcht, die Größe der enqlischen .-Nrederlage rn der Seeschlacht vorn 31. Mai in Abrede M stellen und den Glauben zu erlvecken, als sei die Schlacht Mr ore englr,chen Waffen er^lgreich -gewesen. So wird u. a. steyauptet, daß tne deutsche Flotte das Schlachtfeld geräumt fr 1 « /he Flotte es da»geg.en behauptet habe. Hierzu wird ^: Das e n!glr, chc G r o s ist Ivähren-d der Schlacht >w« Tbend des 31. Mar durch die wiederholten, wirkunqs. fvallen Angrrsfe unserer To r p e d ohp o t s fl o t t r l ° k? en z,u m Jhb rehen gezwungen w-orden und seit­dem unseren Streitkräften nicht wieder i.n Sicht gekommen Cs hat trotz ferner überlegenen Geschwindigkeit' und trotz des Anmarsches em<* englischen Linienschlffsgeschwaders twm 12 Schrsfen aus der südlichen Nordsee weder den Ver­such gemacht, die Fühlung mit unseren Streitkräften wieder- Npgewinnen und die Schlacht fortznfetzen, noch eine Ver- errngumit dem vorgenannten (^eschwadier zu der an- .gestrebten Vernichtung dcr deutschen Flotte herbeizuführen ^Et der weiteren englischen Behauptung, van die ovvgeLUch versucht habe, die fliehende veurieye Flotte err^icholen, um sie vor Erreichung der hei-

- - lWLB Amtlich.) Nach der Seeschlacht

beim Ska^errckk find von de u t f ch e n Se e flft e 1 1 { r ä f t e n ein gebracht: Von derQueenMary" 1 Fähnrich, IMann, vonJude fattgable 2Maim vonTipperary" 7 Mann, davon 2 verwundet, vomNestor 3 Offiziere, 2 Deckoffiziere, 75 Mann, davon 6 Mann verwundet, vonNamad" 4 Offiziere, 68 Mann, davon 10ffizier und 10 Manu verwundet, vonTurbulent" 14 Mann, alle v-er- nmndet Diese i nsgesaMt l 75Engländer ivurden von un­seren fleuum Kreuzern und unseren Torpedobooten gerettet.

Die englische Kritik.

..London 7. JAM <WTB.iDaily Mail" schreibt: Die politische Slbteckung der Admiralität behandelle die Ver­öffentlichung der Nachrichten über die Seeschlacht mit der g r ö ß t e n T u m m he i t. Die deutsche Fuukendepe»'che vom Don­nerstag, dre. sofort in alle Teile der Wett ging, wurde in England Unterdrückt. Ihre Kenntnis der Tatsachen wurde England bis ftrettag abend vorenthalten, wo ein kurzer lläglich abgefaßter Bericht in einer solchen Form veröffentlicht wurde, daß'er nne ein ungeschickter, unaufrichtiger Versuch aussah, die N i ederlage we gz ulen g n eu. Ein zweiter Bericht der dm tn einigen tmchttgen Einzelheiten erheblich abänderte wurde nach Mitternacht ausgegeben, also zu spät, als daß er bis zum Morgen dem Publikum bekannt tverden tonnte. Danach betvahrte die Admiralität steinernes Schtveigen bis gestern abend. Der Gipfeldesllngefchicks wurde erreicht, als rnan C h n r ch i l l heranzog, um eine Erllärimg über die Schlacht zusammenzubrauen du das Preßbnreau am Samstag feierlichst veröffentlichte. Es gibt viele Dinge, um deren Erklärung man diesen Herrn mit Fug und Recht ersuchen könnte, aber die Schlacht von Jütland gebärt mchr daM. _ Welchen Wert hat seine Behauptung, daß nufere lleberlegenhert zur See in keiner Weise vermindert sei? Tie Nation erinnert sich doch zu sehr an zu viele ähnliche prahlerische Aeufff- rungm Mis derselben Quelle, so an das Versprechen, daß die dentichen Schiffe wie Ratten auS ihren Löchern ausgegraben iver- den würden nnd an Churchllls Schwärme von fürchterlichen Hor-

o -llf. lL1 P überlegener Stärke alle feindlichen r-iiftltveitkrafte angreifen würden, die sich der englischen Küste näherten. Die Nation erinnert sich ferner der ivenigen Meilen die unsere Armee und Flotte in den Dardanellen von einem Sieg getrennt haben, wie er noch nie erlebt lvorden wäre

London,, 7. Juni. (WTB.» Amtliche Mcldimg. DieVer- luste auf den rn der Nordseeschlacht ui ch t ge fu n ken eu schiffen betragen 161 Tote, 137 Verwundete Md 5 Vermißte.

Die Blockade Griechenlattds.

Bern, 7. Juni. (WTB. Nichtamtlich.» Der MailänderSe- colo" meldet aus Saloniki: Der Vierverband hat gestern die Blockade über die griechische Küste verhängt.

Mailand, 7. Juni. (WTB.) Der Wrrespondenl desSe- oolo" in Saloniki bemerkt m bei Verhängung der Blockade über Griechenland, sie könne genilgen, um Griecheilond zu einer richttgen (Einschätzung der eigenen Interessen Mrück- zubrmgen, da die Teuerung aller Lebensmittel direkt imerträglich geworden ist. An Athen eingetroffene Nachrichten, nach welchen Frankreich, England und Rußland infolge des deutsch-oulgarifcheii Vormarsches aus griechischem Gebiete energische Maßnahmen zur Aufrechterhalttrng der griechischen Verfassung ergreifen wollten, haben in Athen lebhafte Bewegung hervorgerirfen. Errnge glauben, baß die Maßnahmen, falls Äe griechffche Regierung sich ihnen widersetzen sollte, selbst das Königshaus in ernste Verleg<mheft bringen könnten. Dasselbe Blatt meldet ferner: Die Lage in £>er griechischen Hauptstadt fei krittfch. Die Minister beraten fast ununterbrollwn. Die veniselistts-che Presse greift die Regierung aus das Heftigste an. Beuiselvs beschuldigt imKirtk" den Generalftab offen, den Bvden für ein däutsch-grie- ch i s ch e s Bündnis vorbereitet zu haben. Benffelos fügt hinzu, da jedoch die Regierung über ein inobilisiertes Heer verfüge, sei sie Bereit, all« Aeuherungen des Bolkswillens zu miterdrücken

Petersburg, 6. Jmri. (WTB.) Die Petersblurger Tele- graphen-Agenttrr meldet aus Piräus: Die griechische Re­gierung. bcabsichttgt, den Belagerungszustand über Griechenland zu verhängen und Vcn.iselvs sowie ferne liervor- ragenfften politischen Anhänger zu verhaften.

Athen, 7.Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reu- terschen Bureaus. Sarrail^Forderung, daß Oberst tfl c f - sala und zwei andere Offiziere aus Saloniki abberufen >oer- den sollen, wird als unstatthafte Einmischung eines ausländischen Offtziers in die Angelegenheiten der griechischen Armee betrachtet und die Regierung nintmt in dieser Angelegenheit eine sehr feste Haltung ein. Skuludis besullfte heute, wahrscheinlich im Zusammen­hang mit Sarrails Forderung, den britischen Gesandten.

Der §eekrieg.

London, 7. Juni (WTB.) Lloyds meldet aus Licata vom 30. Mai: Die SegelschiffeRedenfore" (228 Tonnen) und Valsesia" (248 Tonnen), mit Schwefel auf der Fahrt von Licata nach Marseille, wurden am 20. Mai von einem feindlichen Tauchboote versenkt. Dasselbe Tauchboot versenkte, wie berich­tet wird, noch eiu mit Schwefel beladenes, von Porto Empedocle nach Südfrankreich bestimmtes Segelschiff.

Paris, 7. Jmri. (WTB. Nillstamtlich.) Meldung der Agenee Havas Der französische DampferDulde Bvogance" hat 29 ie>t Be^ rtalrenischen DampfersHeutersder g", der rm Mrttelmeer versenkt worden ift in Marseille gelandet.