166. Jahrgang
Hr. 49
Der «etzener Anzeiger
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Erstes Blatt
Montag, 28. Februar 1916
eneral-Anzeiger srrr Gserhe
Rotattonr-nlS und verlaß -er Brühl'schen Univ.Guch- und ZLein-rriSerei R. Lange. 5chrrstlekt«ng. Ge?chäst§ftelle und Druckerei: Schulftr
7.
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monatl. 85 Pf., viertel- jährl. Mk. 2.50: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf.:' durch diePost 2)1 f. 2,30 Vierteljahr!. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf. — Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz: für Stadl und Land, Vermischtes und Äe- richtssaal: Fr.R.Zenz,- für den Anzeigenteü: H. Beck, sämtlich in Gießen.
Neue Fortschritte vor Verdun. Vumzzo erobert.
(WM.) Kroßes Hauptquartier, 26.Februar. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Wie nachträglich gemeldet wurde, ist in der Nacht zum 25. Febr-uar östlich von A r m e n t i e r e s der Vorstotz einer englischen Abteilung abgemiesen worden.
In der Champagne griffen die Franzosen süolich von S t e. M a r i e - a. - P y die am 12. Februar von uns ge nommene Stellung an. Es gelang ihnen, in den ersten Graben in einer Breite von etwa 250 Metern einzudringen.
Oeftlich der Maas wurden in Anwesenheit des Kaisers und Königs an der Kampffront bedeutsame Fortschritte erzielt. Die tapferen Truppen erkämpften sich den Besitz der Höhe südwestlich Louvemont, des Dorfes Louvemont und der östlich davon liegenden Befestigungsgruppe. In altem Drange nach vorwärts stiehen brandeuburgische Regimenter bis zum Dorfe und der Panzer feste Douaumont durch, die sic mit stürmender Hand nahmen. In der Woevre-Ebene brach der feindliche Widerstand auf der ganzen Front bis in die Gegend von Marcheville (siwlich der Nationalstratze Metz—Paris) zusammen. Unsere Truppen folgen dem weichenden Gegner dicht auf.
Die gestern berichtete Wegnahme des Dorfes Champ- neuville beruht auf einer irrtümlichen Meldung.
O e st l i ch e r K r i e g § s ch a u p l a tz.
Außer erfolgreichen Gefechten unserer Vortruppen ist nichts zu berichten.
Balkan-Kriegsschauplatz. r~i
Die Lage ist unverändert.
Oberste Heeresleitung.
(WTB.) Großes Hauptguartier, 27.Februar. (Amtlich.)
Westlicher Kriegs sch an platz.
An verschiedenen Stellen der Front spielten sich lebhaftere Artillerie- und Minenkämpfe ab. Südöstlich von Ypern wurde ein englischer Angriff abgeschlagen.
Auf den Höhen rechts der Maas versuchten die Franzosen in fünfmal wiederholten Angriffen mit frisch herangeführten Truppen die Panzerfeste Douaumont zu- rückMerobern. Sie wurden blutigabgewiesen. Westlich der Feste nahmen unsere Truppen nunmehr Champneu- ville, die Cöte de Talon und kämpften sich bis nahe au den Südrand des Waldes nordöstlich von B r a s vor. Oeftlich der Feste erstürmten sie die ausgedehnten Befestigungsanlagen von Hardaumont. In der Woevre-Ebene schreitet die deutsche Front kämpfend gegen den Futz der Cotes Lorrarnes rüstig vor. Soweit Meldungen vorliegen, betragt die Zahl wr unverwundeten Gefangenen letzt fast fünfzehnttausend.
In F l a n d e r n wiederholten unsere Flugzeuggeschwader ihre Angriffe auf feindliche Truppenlager. In Metz wurden durch Bombenabwurf feindlicher Flieger acht Zivilpersonen und sieben Soldaten verletzt oder getötet, einige Hauser wurden beschädigt. Im Luftkampf und durch unsere Abwehrgeschütze wurde je ein französisches Flugzeug im Bereich der Festung abgeschossen; die Insassen, darunter zwei Hauptleute, sind gefangen genommen.
Oestlicher und Balkan-Kriegsschauplatz.
Keine Ereignisse von besonderer Bedeutung.
Oberste Heeresleitung.
Der Kerl, den unsere Truppen durch die Erstürmung des Forts Douaumont in die nördliche Befestigungslinie von Verdun gestoßen hatten, sitzt fest und ist nnerschtttter- Irch. westlich und östlich ist neues Gelände hinzuerobert worden, so rm Tale der Maas das Dorf Champneuville von dem schon einmal irrtümlich berichtet worden war, daß es rn deutsche Hand gefallen sei, ferner wurde westlich von Douaumont erschließend weiteres Waldgelände gewonnen Io daß unsere Truppen jetzt auch dicht vor der Fortkette stehen' bre srch von Douaumont nach Südwesten hinzieh^ O e st l i ch von Douaumont, auf einer benachbarten bewaldeteil Kuppe iregen die :m Tagesbericht erwähnten ausgedehnten Befestigungsanlagen von Hardaumont. Auch diese sind von den deutschen Truppen erstürmt worden. Das sind glänzende. Erfolge die auch dadurch äußerlich in die Erscheinung treten, daß bei den Kämpfen um Verdun jetzt nahezu 15 000 Franken gefangen worden srnd. Der Milrtärschriftsteller Maior Morath meint im „B. T.", wenn 10 000 Mann innerhalb der geringen Tiefe des Angriffes von einer Meile ge'fangen genommen werden konnten, so dürfe inan nach einer bewähr- . ^Ahode berechnen, daß die blutigen Verluste sieb auf etwa 30 000 Mann belaufen. Frankreich hätte also in weni- Di!s?°^itt/0000 Mann als gefechtsunfähig zu verzeichnen, Ziffern haben sich rasch vergrößert; rürni darf annehmen, daß 60 000 Franzosen außer Gefecht gesetzt worden sind, und dies wird keine Uebertreibuug seiin, da nnr durch dce oberste Heeresleitung erfahren, daß der- Feind in fünfmal wiederholten Angriffen auf Douaumont blutig ist. Und wie imponierend und sie- gesftcher steht.daneben der amtliche Satz: „In. der Woe- vL k I^chrertet die deutsche Front kämpfend gegen bcii
AA.di-r EStes Lorramcs rüstig vor!" Das gibt auch der Srw? französische Bericht zu, der erklärt, baß die fcan- Aschen Vortruppen „an den Fuß der MaaKhöhen heran
genommen" worden seien. Den Fall des Forts Douaunwnt einzugestehen, wurde General Joffre schwerer. Es heißt in feinem Bericht vom Samstag abeiid nur, die vom Feinde genommene Stellung sei von neuem durch die französischen Truppen, „die durch keine Angriffsversuche zum Zurück- werchen gebracht werden konnten", erreicht und überschritten worden. Das klingt sehr unbestimmt und Unglaubhaft; das genannte Fort ist eben gegen fünfmal wieder- holteAngriffe von den deutschenTruppen festgehalten worden, und die Hoffnungen, die Joffre vielleicht noch bei der Abfassung seines Berichtes vom Samstag abend gehegt hatte, sind chm dahingeschwunden. Der in der Champagne, südlich von Ste. Marie-a-Py unternommene französische Gegenstoß, den die deutsche Heeresleitung in ihrem Bericht vom Samstag erwähnt, ist ohne größere Bedeutung geblieben.
In die Freude über die deutschen Siege von der' Westfront mischt sich die Genngtt^ng über das völlige Kasko, das dre Italiener in Albanien gemacht haben. Die Oesterreicher sind in DuraM einnurrschiert! Wo ist die italienische Brigade Savona, die vor einigen Tugen im nördlichen Ver- terdigungsring von DuraZzo geworfen worden war, und wo sind die Italiener und ihre Hlilfstruppen, die sich im Süden der Stadt gegen die Angreifer verteidigten? Nach oeni Wortlaut des österreichisch-ungarischen Tagesberichtes ist anz-uiichmen, daß sie unter dem Schutz ihrer Kriegsschiffe sich! den schwankenden Wellen vertraut haben, auf denen sie wieder heimwärts ziehen. Es ist wenig Ruhm bei dieser italienischen Expedition gewesen. Cadorna scheint sich dies von vornherein gesagt zu haben, aber nach manchen Anzeichen hat ihm die höhere Politik ms Handwerk gepfuscht. Kann für Italien in Valona noch eine Hoffnung bleiben? Die nächsten Tage werden erweisen, ob der italienische Widerstand im südlichen Albanien fortgesetzt wird oder nicht.
Höhenzuges, der sicb dort steil fast 200 Meter über seine Umgebung erhebt und diese weithin beherrscht. Der riesige Beton- und Stcchl- pauzerblock liegt in Trümmern. Noch ein zweites unweit gelegenes Fort ging durch einen einzigen schweren Schuß der von oben durch alle Stockwerke bis zur Munitions- tamnier durchschlug, ganz wie seinerzeit Fort Loncin in die Luft.
r. e ? Angriffs ans die Nordsront Verduns war em Meisterstück für sich. Arbeiten von ungeheurem Umfange mußten erß rn völliger Verborgenheit ausgeführt werden, sollte der Kamps gegen „uneinnehmbare" Stellungen wirklich gelingen. Die Ent- fernungen, die von der schweren Artillerie abseits der normalen
waren, wurden durch das anhaltend fchlechte Wetoer und der: dadurch emtretenden Zustand der Straßen brigkeit-n Hnnvcrtr von Akenschai muhten erst die notigen Verbesserungen der Wege «ussühren, Ein weiteres Er- *2? lrut- Fundierung der Bettungen, tmn deren Halt- k Genauigkeit des schweren Feuers abhing, Wie fabel- bMt genau dann ge>cho,,en wurde, wissen wir heute, ES war offen.
Telephon Verbindungen mehrerer Artillerie- zersto^n, da die Artillerie von Verdun manchmal rn lehr wichtigen Augenblicken schwiegodervielzu Mede!,tn ^n 8 . r ^bsterir war überhaupt fast kein Feuer von ^ P otm ' T-rgegen erzählten die übrigens sehr gut (irfpri?Wirkung unserer schweren Är- rslH?. Q ”1 "A^^blich furchtbar sei. Niemand könne diese au ^ alt f n - Gefangenen waren sichtlich erleichtert, die,« Holle nun -entronnen zu sein.
* * * ’’! -n.
Die österreichisch-,-«galischen Tagesberichte.
. Nichtamtlich,),Amtlich wird
verlauibart: 26. Februar 1916.
Russischer und italienischer Kriegsschauplatz Keine brsondercu Ereignisse.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Unsere Truppen sind bis aü die Landengen östlich und nördlich von Durazzo vorgedrungen.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Frldmarschalleutnant
, Wien. 27.Febr, tWTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 27. Februar 1916.
Russischer Kriegsschauplatz.
Keine besonderen Ereignisse.
Italienischer Kriegsschauplatz.
,,, Vorgestern kam es an der küstrnländischen Front von lebhaftem Arlltteriefeuer abgesehen, an mehreren Stellen auch zu heftigen kleinen Jnfanteriekämpfen. Vor Tagcs- anbruch machten Abteilungen von der Besatzung des Görzer Brückenkopfes einen Ausfall bei P o v m a. überraschten den ^lai/nben Feind, schütteten einen Graben zu und brachten 46 Gefangene zuruck. Am Rande der Hochfläche von D o - brrdo ging nach starker Artillerievorbereitung feindliche "Niere Stellungen beiderseits des Monte San Michele und östlich Azzo vor. Die Italiener wurden ^-"//r großen blutigen Verluste» nbgewiesen und ließen über- Hchch/n ^ ^ ament ' daninter sechs Offiziere, in unseren
einig^GraVn.^" ntf,iflPr ' Tarvis erhielt wieder
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Heute morgen haben unsere Truppen Durazzo in Be,,tz genommen. Schon gestern vormittag war eine unserer Kolonnen im Feuer der italienischen Schiffsgeschützc ub". die nördlichen Landengen vorgedrnngen: scgelanqtcn tagsüber bis Portos, sechs Kilometer nördlut, von Du razzo. Die über dre südlichen Engen entsandten Truppe» wurde» anfangs durch die feindtichr Schiffsartillerie in Vorrucknng behindert: doch gelang es zahlreichen Allle n watelid.schwinnnel.d und auf Flößen bis abends die' B in ck ko st l I chv lN! Durazzo zu gewinnen und die dortigen italienischen Nachhuten zu werfen. Bei Morgengrauen ist Es unscrer„Bataillone in die b r e n n c n d e S t a d t "' >'-
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant
' * *
Der Angriff aus Verdun.
~ r J ^ n ’JP■ (WTB. Nichtamtlich.) Der Krieasbericht- unter^dem^ 36 "^i^ Tgbl/' meldet aus dem Großen Hamp-tguartier Aehmllr: Gestern nachmütag haben brandenbnrqische ö: ? n * moderne Fort Douaumont der protzen Wasserststuna Verdun erstürmt. Ebenso wie die sranrö- ?^^n als ihi-e bestangelegte mrd un- h baden, iDtrb nran wahvscheinlich
^brdun veraltet und von geringer, Bedeutung ist. Das Werk Douaumont wurde als stärkster Teil w ^wertet Das Fort bildet durch seine Lage tatsächlich
Etipseiler der ganzen Nordsront und ist vom M,tt«pmikt fer Schdt Verdun gerade eine deutsche Meile emsmitt W steht «luf dem höchsten Punkt «n«s nordöstlich streichmdenj
Der französische Bericht.
Paris, 26. Febr. lWTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Berichs von Freitag nachmittag. In den Argonnen amterhielten wir eiU rcl ejrer ,ai ot feindlichen Werke in der Gegend des ajl ( 01t Artillerietätigkeit mit Unterbrechungen zwi-
schen^Vtalancourt und dem linkei: Maasufer.
t. n Ä r ^lich von Verdun dauerte das Ge- weniger hesllg an. Ter Feind richtete nachts kcineü mmrtarL3! 9t X “Ö 6 ? Stellungen. Wir setzten uns auf der VEdi- ^Osllme, dre ^nter Beaumont auf den östlich von Ehmnonevillc Ä/^ou Srues uch hinzrehmden Höhen eingerichtet wurde, fest. Auf ubnqm Front verlief die Nacht ruhig.
Amtlicher Bericht von gestern abend: In der Ehamvaane stidlrst! 4^17 an und nahmen einen feindlichen Vorsprung
trir wTkf- M^le-5-Pp Im Lause des Kampfes nrachten wrr 300 Gefangene, darunter 16 Unteroffiziere imd 5 Offiziere
sSÄSilTÄ £5“ »-
«Ji 'äsä isä»
“f der gaujen® Front, fcfonto? wo der Komp, mrt gleicher Erbitterung fortgesetzt wrrd. Mehrere Angriffe der L«rtschen mit großen Verbünden
gegen Poime geführt wurden, blieben erfolglos Ein anderer Angriff auf wrs-ere Stellungen im Bois Bauche ist gleichfalls ange^lten worden. Westlich der Maaä keine Jnfanterieaktivn. den Vogesen imd im Fechttal Artillerieduell.
Bericht: Auf der belgischen Front herrschte
26. Febn«w/ ^ (M ' ^ rfft ) ^Eche Mtkeiluntz vom
n Stets erbitterter Kampf in der Gegend
r. v ^ 1 ^ ö 0N Ver dun wo der Feind sortfährt, seine Lln- strengungen auf dre Front östlich! der Maas zu richten Nach den letzten Nachrrchteii ,vider>behen Unsere Truppen ans den gleüben Stellungen den wiederholten Anstürmen des Feindes, bet seine Pf c * r ,n % t urehr zahlt. In der Gegend von Do u a u m o n t haben ft l L™f+e? an(JC ömnd-lrchen Kämpfe einen besonders erbitterten Eharakter angerrommen. Aus der Woev re front wurde die vorgeschobene Abteilung, die wir seit den Kämpfen des letzten Orne^ ruid Heunemont als Ucberwacbungslmic U'n hatten, ai'f Wer.ung des KomnrMidos und ohne Angriff des Gegners nunmehr an den Fuß der Maas höben .^ an ?ii no J nm ctV h Unsere Artillerie auf denk linken und feJP“? erwidert unablässig das Bombardement ee.' Fe indes. Nichts zu melden auf dem Reste der Front
11 Uhr abends: JUr Artois Minenkampf. Wir ließen rwei Minenkammern rn die Luft fliegen, die eine westlich der StE von Lille und dre zweite östlich von NeuviNEt Baast unter einen vom Fmnde besetzten Laufgraben. In der Champagne me,en wil ernen GMenangriff auf den von uns eroberten Vor- prung n'dlich von St. Marie ä Pp viollständig ab Die Ge- samtzahl der von uns m diesen Kämpfen gemachten Gefangenen belauft sich auf 340, worunter sich 9 Offiziere und 36 Unteroffiziere Jerstorungspeuer mrf die deutschen Werke nördlich von Bille sur Tvuroe und m der Gegend des Mont Tätu In der- Ge g e n d n o r l r ch v on Verdun dauert das Boinbardement ohne Unterbrechung östlich mrd westlich der Maas an Aus die An- ^ antworteten unsere Truppen nnt kräftig aus-
gcfuhrten Gegenangriffen aus die verschiedenen angegriffenen Punkte unserer Front. Mle neuen Berftichje der Deutschen in der Gegend von Champe-Nupille-Poivre, wo wir uns fest eingerichtet ^ abgeimesew Ein erbitterter Kampf ,oird uni Oa- tN o r t ^ o ua ii nro 7t t, das cui vorgeschobener Teil des Befestigungswerkes des. Platzes Verdun ist, geführt. Die Heutes?.
mehreren fruchtlosen Anstürmen, die ^ 0 /e ^ erI - u ^ e . kosteten, genommene S t e l ln n g t nr die durch keine Eingriffs-
Ewer che n gebracht werden komiten, erreicht und uberlchrltten. Nordöstlich von St. Mi hie l beschoß unsere ?lr- llllerie die seiildlichen Schuppen und D^epots bei Vigneulles. Die ^eulichen schossen mehrere grvßkalibnge Gi'anoten in den Ricii- lllngcn von L u u 6 v i l l e und N a n c p. Heute schoß in der Ge - Verdun der Adjutant Navarre von einen: Flug-,eng mii einem S:tzplatz aus mit Maschineugewehrfeuer zwei deutsche Flug- zeuge ab, ivodurch sich die Zahl der von diesem Piloten abgrschosse- ncn Flugzeuge aus fünf beläust. Die feindlilsen Flugapparat Neten m mrfere Lrme nieder. Zwei Flieger wurden getötet, die oetten andereil wurden zu Gefangencii gemacht. Am gleichen ^age warf innes unserer aus 9 Kampfflugzeugen zusaimnengesetzten Goch war er l 0 4 B o m b e n aus den Bahnhof von Ä e tz -- S a b - Ion. Ern anderes Geschwader bombardierte die feindlichen Be- tnebe von ClMmplay, nordwestlich voll Pont-5-ALousson.


