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3.1.1916 Erstes Blatt
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r-kr «nfgefjWk (Ä alN zu SisenS- oder Marine^weckett. Die lAnordnuirgen bestimmen !gxnau, welche Veräußerung oder Verwendung als! eine solche zu Heeres- oder Marinezwecken an­zusehen ist. In der Bekanntmachung sind bestimmte Ausnah­men festgesetzt. Insbesondere beziehen sich die Lknordnungen nicht auf die Mengen Spinnstoffe, welche nach dem 14. August 1915 und ans die Mengen Tierhaare, welche nach den: Inkraft­treten der Bekanntmachung aus dem Auslande eingeführt sind. Besondere eingehende Bestimmungen sind für Kammgarn­spinner getroffen. Der Wortlaut der Bekanntmachung ist in der 'heutigen Mumimer des' Gießener Anzeigers veröffentlicht und ist an dem BLrgermeistereigebäude angeschlagen.

** Web-, Trikot-, Wirk- und Strickgarne. Eine B^tmrkmacharng betreffend Veräußerung s-, Berarbeitungs- und BewegVlgsverbvt für Web-, Trikot-, Wirk- und Strickgarne tritt am 31. T^eMber 1915 in Kraft. Don dieser Bekanntmachnng werden sämtliche Vorräte ungefärbter, gefärbter, melierter Web - gaarne, Trikatgarne, Wirkgarne sowie Strickgarne betroffen, gleichviel, ob diese Garne hergestellt falb aus reiner Wolle, Kamekwolle, Mohair, Alpaka, Kasckimir irgend welcher Art oder ans Spinnstoffen aus reiner Wolle, Kamelwolle, Mohair, Mpaka, Kaschmir oder aus reiner Mischung der vorgenannten Spinnstoffe ohne oder mit emem Zusatz von Kunstwolle. Die V e r- ä u ß e ru n g aller vvtbezeichnettn Garne zu anderen als zu Heeres- vder Marinezwecken ist vom 31. Dezember 1915 ab verboten. Als Veräußerung zu Heeres- oder Marinezwecken gilt nur eine an die KriegswollLedärfs-AktiengeseNschaft, Berlin SW. 48, Verlängerte Hedemannstraße 3, oder eine mit Genehmigung der Kricgs-Rohstofs- Abteilmrg des Preußischer: Kriegsministeriums an Militär- oder Marinebebörden vorgenominene Veräußerung. Von den Garnen, deren Ankauf die Kriegswollbedarf-Aktiengesellschast ablehnt, sind Muster an die Kriegs-Rohstoff-Abteilung zu übersenden, die über die Verwendung dieser Garne befinden wird. Die Bekanntnrachung enthält eine Reihe von Ausnahmen von dem Veräußerungs- Verbot. Insbesondere fallen nicht unter das Veräußerungsverbot: alle im Haushalt oder in Hausgewerbebetrieben zum Zivecke der eigenen Verarbeitung befindlichen Mengen: 10 vom Hundert der Vorräte, die sich beim Inkrafttreten der Bekanntmachung bereits in Warenhäusern, und 30 vom Hundert der Vorräte, die sich zu diesem Zeitpunkt in sonstigen offenen Ladengeschäften zum Klein­verkauf und zum Verkauf an Hausgewerbebetricbe befinden. An diese Ausnahme ist die Bedingung geknüpft worden, daß die Gegen­stände auch tatsächlich für die Berarbeittrng im Haushalt und zum Verkauf in Hansgewerbebettieben weiterhin feilgehalten werden und ihr Verkaufspreis nicht höher bemessen wixd als der vor dem Inkrafttreten der Bekanntmachung erzielte. Das Färben, Zwirnen, Verweben, Verstricken, Verwirken sowie jede andere Art der V e r - arbeituug und Verwendung der von der Bekanntmachung betroffenen Garne ist künftighin verboten. Sie darf nur zur Her­stellung solcher Erzeugnisse vorgenommen werden, deren Anferti­gung von den in der Bekanntmachung näher bezeichneten militäri­schen Stellen in Auftrag gegeben ist. Von diesem Berarbeitungs- und Verwendungsverbot bestehen eine Reihe von Ausnahmen. U. a. sind nicht betroffen die Garne, die sich vor dem 31. Dezember 1915 bereits im Web-, Wirk- oder Strickprvzeß befanden: die Mengen, die die Kriegs-Rohstoff-Abteilung aus ihren Beständen durch bestimmte in der Bekanntmachung bezeichnete iiümstrielle Verbände verkauft hat: bestimmte Teile der Bestände eines jeden Eigentümers: die Strickgarne, die im Wege des Kleinverkaufs in den Haushalt oder in Hausgewerbebetriebe übergegangen sind. Jeder W e ch se l im Gewa h r sa m. der von der Bekanntmachung betroffenen Garne ist mit bestimmten Ausnahmen ver­boten. Der Wortlaut der Bekanntmachung, die verschiedene Einzel- bestimmungcn ntthält, ist in der heutigen Nummer des Gießener Anzeigers veröffentlicht und an dem Bürgermeiftereigebäude an­geschlagen.

** Diebstahl. In der Nacht zum 31. Dezember 1916 tmrrden in unserer Stadt mittelst Einbruchs 3 4 Kilo geräuscherte F leis ch- und Wurstwaren im Werte von etwa 150 Mk. entwendet. Sachdienliche Mitteilungen nim:nL die Kriminalpolizei entgegen. Am 3. Januar 1916 wurde in hiesiger Stadt ein Fahrrad MarkeOriginal Derby" mit der Polizeinummer blaues 0 2083 und der Fahrradnummer 22115 oder 83 335 entwendet. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die hiesige Kriminalpolizei entgegen.

* Stenographie. Die StenographengesellschaftGabels­berger und Damenabteilung eröffnen nicht, wie irrtümlich in Nr. 304 mitgeteikt, am 5., sondern bereits am Dienstag, den 4. ds. Mts., in ihrem VereinslokalZum Gambrinus", Kirchstraße 11, wieder einen neuen Anfängerlehrgang in der Gabelsbergerschen Stenographie. (S. Anzeige in heutiger Nummer.)

** S e i n e Silberne Hochzeit begeht am 4. Januar das Ehepaar Konrad Drescher und Frau, geb. Julie Schmidt.

Landkreis Gießen.

X Wieseck, 3. Jan. Am 31. Dezember feierte der Land- änrt Karl Kling und dessen Eheftau, Klara, geb. Dechert, in voller Rüstigkeit das Fest der Goldenen Hochzeit.

Kreis Friedberg.

_. !=3 r t ebb er g, 3. Jan. Das von dem verstorbenen Rentner Kurl Leonhardt der Stadt gestiftete Krematorium ist rnmmehr ferttggestellt. Die Stadtverordnetenversammlung hat die Feuerbesbattungsvorschriften und Gebührensätze bereits genehmigt rmd sie dem Darmstädter Ministerium zur Prüfung zugesandt. Sobald dw ministerielle Erlaubnis eingelroffen ist, soll die Feuer- bestattungsstätte dem Betriebe übergeben werden. Im Alter von 85 wahren verstarb hier Frau Johanna >M aa ß. In ihr verlieren

die Armen und Bedürftigen der Stadt eine ihrer größten Mohl> täterinnen.

Starkenburg und Rheinhesftn.

ob. B i n g e n, 3. Jan. Der W a j s e r st a n d geht noch immer zurück. Der Rhein läuft wieder in seiner gewohnten Bahn und der Schiffahrtsbetrieb kann ganz nach Wunsch aufrecht er­halten werden. Die Nahe ist ebenfalls zurückgegangen, doch nicht sehr viel. Sie führt noch ansehnliche Wassermassen dem Rheine zu, wenn sie auch wieder eine normalere Farbe er­langt hat.

Kreis Wetzlar.

ko. A u s dem Kreise Wetzlar, 3. Jan. Bei dem Vieh-- versichernngsverein für den Kreis Wetzlar waren im dritten Vierteljahr 1914 versichert 7306 Stück Schweine, im vierten Vierteljahr 1914 7819 Stück, im ersten Vierteljahr 1915 waren es nur 5162 Stück, im zweiten Vierteljahr 1914 sogar nur 4344 Stück.

Hessen-Nassau.

ff Marburg, 3. Jan. Mit der Vertretung des Lus 4Wochen beurlaubten Kgl. Kreisarztes Prof. Tr. Hildebrand wurde der Kgl. Kreisarzt Dr. .T e n b a u inaus Biedenkopf beauftragt. Mit dem heutige:: Tage treten für die städtische Sparkasse in Marburg neue, den veränderten Zeitverhältnissen angepaßte Satz­ungen in Kraft. Der Hypothekenverkehr hat bedeutende Erleichte­rungen erfahren. Auf dem hiesigen Landratsamte ist für die Kriegsfürsorge eine Sammelstätte von entbehrlichen Gold- Und Silbergegenständen eingerichtet worden.

Wm. Kirchh ain, 3. Jan. Die Vieh markte für das Jahr 1916 finden an folgenden Tagen statt: 11., 25. Januar, 22. Februar, 21. März. 4. April, 9., 23. Mai. 6., 27. Juni, 11., 2». Juli, 22. August. 5., 21. September, 3., 17. Oktober, 14. No­vember, 12. Dezember. Füllenmärkte werden am 26. Juni und 2. August abaehalten.

][ Aus dem Kreise Biedenkopf, 3. Jan. In einer am Jahresschlüsse abgehaltenen Kre i s t a g§ s: tzu n g in Bieden­kopf beschäftigte man sich hauptsächlich' mit der Frage der Er­höhung der Famil:ennnterstützung über die Mindestsätze des Reichs hinaus. Es wurde beschlossen, vom 1. Januar ab allen Gemeinden, die Zusatzunterstützungen zu den Mindestsätzen des Reiches zu ge­währen, zwei T'rittel ihrer durch Reichs- und Staatsbeihilfen nicht gedeckten Aufwendungen aus Kreismitteln zu erstatten. Die nötigen Gelder werden durch eine Anleihe beschafft. Für die Patenstadt der Landkreise des Regierungsbezirks Wiesbaden, Stallupönen, wurde beschlossen, daß bis zu 10000 Mark aus Kreismitteln auf­gebracht werden sollen. Zu dem Arbeitsnachweis in Herborn wurde eine jährliche Beihilfe von 300 Mark bewilligt. Die Kreis­steuern für 1916 sollen von 15 °/o auf 17 o/o erhöht werden. Zn Mitgliedern des Kreiscrusschusses wurden die Bürgermeister a. D. Kern in Naunheim und Lenz in Hommertshausen mieder- gewählt.

vermischter.

* 16 00Ö Kilometer feindlicher Schützen­

gräben ander Westfront! Der Kriegsberichterstatter des Daily Chronicle" in Frankreich stellt eine Berechnung über die Frage an, ^wie lang die von den Alliierten an der Westfront angelegten Schützengräben seien. Er stellt fest, daß in einen: von ihm besichtigten Frontstücke von 10 Kilometer Länge 374,4 Kilo­meter Schützengräben sich hintereinander hinzogen. Weitere 73,6 Kilometer Schützengraben sind im Bau, so daß am Ende des Jahres auf 16 Kilometer Front 448 Kilometer Schützengraben kommen werden. An einer anderen Stelle der Front hält eine Division 400 Meilen Schützengraben, ein Armeekorps 720 Kilo­meter. Nimntt^Man nun .cm, daß auf je 1,6 Kilometer Front 32 Kilometer Schützengraben kommen, so stellt sich heraus, haß Engländer und Franzosen zwischen Nordsee und Schweiz rund gerechnet mindestens 16 000 Kilometer Schützengräben zu über­wachen haben.

Wetteransftchten in Hessen am Dienstag, den 4. Jan. 1916: Wechselnd bewölkt, zeitweise Niederschläge, Temperatur wenig geändert.

letzte Nachrichten.

Der Kaiser an den Erzbischof von Köln.

Köln, 3. Jan. Der Kaiser hat auf Hie von dem Kölner Erzbischof von Hartmann anläßlich des Jahreswechsels ge­sandten Glückwünsche folgendes geantwortet: Empfangen Sie meinen wärmsten Dank für Ihre und Ihrer Diözesaner fürbittende Gebete an der Schwelle des neuen Jahres und für ihre Mitteilung über die erfolgreiche Mitarbeit des deutschen Episkopats an der Fürsorge für unsere in Gefangenschaft geratenen Heldensöhne. Die Ihnen ausgettagenen Grüße des heiligen Vaters haben mich außerordentlich erfreut. Möge Gottes Gnade unser Volk und Vaterland durch die schweren Gefahren und opferreichen Prüfungen des vergangene:: Jahres nncrschüttert im Glauben und der Ueber- zeugung unserer gerechten Sache hindurch geletten 'und auch im neuen Jahre mit uns und unserem Volke sein.

Beschießung von Nancy.

Gien f, 3. Jan. Die am Neujahrsmorgen auf Nancy und Um­gegend geschleuderte:: '16 Bomben (der fvanzösische Bericht ver­zeichnet die Tatsache kurz, daß die Geschosse von einem w e i t -

GefjchÄß" yerr Mk e» ) im Umkreis

des Bahnhofes, wo sich ältere und neuere MMtLrmrstalten befin­den, mehrere Brände, die bis Mm späten Na chu: i tt ag fortdonerten

Ein Protest der Türkei.

Konstaniinvpel, 3. Jan. (TO.) Die Pforte hat gegen die Verhaftung des ottomanischen Konsuls und der Beamter: des ottvmanischen Konsulats einen energischen Protest ein­gelegt. Wie verlautet, ergreift die Pforte, falls dieser Schritt wirkungslos bleibt. Wieder vergeltun gsma ßre geln an den Staatsbürgern der Viervarbarrdsmachte in der Türkei.

Bulgarische Flüchtlinge in Saloniki.

Sofia- 3. Jan. (WTB.) Meldung der bnlg. Tel.-Ag. Nach hier eingetroffenen Berichten beabsichtigen die Engländer und Franzosen die jungen Bulgaren, die vor der Verfolgung der Serben in Saloniki Zuflucht suchten, und infolge der Kriegs­lage nicht in die Heimat zurückkehren konnten, gewaltsam in die Reihen der eigenen Truppen einznstellen. Die bulgarische Re­gierung erhebt gegen diesen an den unglücklichen Flüchtlingen geübten Zwang Einspruch.

Ein griechischer Protest wegen Castellorizo.

Lugano, 3. Jan. DerCorriere della Sera" berichtet aus Athen unter dem 30. Dezember: Die Besetzung der Insel Castellorizo an der kleinasiatischen Küste bei Äda- l i a zwischen dieser und der Insel Rhodos erfolgte durch fran­zösische Marinesoldaten am 27. Dezember Als der griechische Kreuzer ,H) e l l:" mit einer Abteilung Soldaten und dem Regierungskommissar an Bord sich der Insel näherte, fand er diese von Franzosen besetzt. Der Konrniffsar bat telegraphisch in Athen um Instruktionen. Inzwischen hatten die französische Regierung der griechischen Regierung in höflichster Form die Mit­teilung von der Besetzung gemacht. Das Besitzrecht Griechen­lands sei strittig und Frankreich beabsichtige, die Insel als Stütz­punkt für seine künftigen Unternehmungen gegen Kleinasien und zur Ueberwachung der feindlichen Unterseeboote zu benützen. Die Besetzung sei durchaus nur provisorisch und könne Grie­chenland in keinem Falle beunruhigen. Die griechische Regierung protestterte sofort. Nach der ZeitungPattis" erteilte Frankreich eine befriedigende Antwort auf den Protest. Nach der Zeitung Athenai" erklärte Briand sich in seiner Antwort mit dem griechischen Standpunkt einverstanden und fügte hinzu, er Hab«, angeordnet,. daß Verhandlungen mit Griechenland eröffnet wür­den, um die Frage nach dem griechischen Standpunft intb im» griechischen Interesse, zu lösen.

Ein französischer General schwer verwundet.

Genf, 3. Iw:. Der ehemalige französffche Militärattache :n Berlin, Divffionsgeneral Serret, wurde lautTemps" ber den letzten Kämpfen am HartmarrnsWeilerkopf schwer verwun­det. Es mußte ein Bein amputiert wett>en.

French,Viscount von Ypern".

London, 3. Jan. (WTB.) DeTimes" melden: Fell^ marschall French, der den Titel eines Viscounts erhalten hat, wird das Prädikat von Dpern annehmen.

Die englischen Verluste.

London, 3. Jan. (WTB.) Die letzte Verlustliste ent­hält die Namen von 26 Offfzieren und 3900 Mann.Daily Telegr." gibt die Gesamtverlusteder britischen Trup­pen für den Monat Dezember mit 884 Offizieren und 13 686 Mann an.

Die Kampfe in Persien.

Konstaniinvpel, 3. Jan. (WTB.) Aus dem Kckeys- presseguartter wird über die Kämpfe, die bei Sa wie in Per­sien zwischei: Truppen von eingeborenen Freiwilligen und Russen stattsauden, gemeldet: Die geschlagenen Russen büßten 2 Ma­schinengewehre, 1 Kraftwagen und 180 Verwundete ein. Eine andere Gruppe von Eingeborenen, die die Russen be: Hamadan angriff, nahm ihnen 2 Kanonen ab.

Eine Neujahrsansprache des Königs von Jtalreu.

Lugano, 3. Jan. Eine Abordnung der Kammer und des Senats überbrachten dem König eine Neujahrsadresse, in welcher der fortdauernde Opfermut der Nation und des Heeres gefeiert wird, die für Italien mrd die Zivilisation gegen die bar­barische Hinterlist nach noch immer größeren Schlach­ten d ü r st e t. Ter König sagte zu der Wordnnng nrit Bestimmt­heit:Ich :verde nur als Sieger in das Qnirinal zrrrückkchren!" Auch trie_ Reprrblik San Marino schickte dem König eine Adresse­in der sie die Zuversicht ansdrückt, daß der Vierverband siegen! werde. In der französischen Botschaft hielt Barr e rc eine Neujahrsansprache, in der er seine Entrüstung darüber äußerte, daß die Mittelmächte gegen die Zivilisation sogar Asiens Barbarei zu Hilfe rufen. (!) Der französische ttnterstaatssekretär für Munitton, Besnard, ist nach Rom abgereist.

Höhere tri (srroeitertc MWenschule p Eichen.

Die Anmeldungen der Mädchen, die vom Beginn des kommenden Schuljahres ab unsere Schule besuchen sollen, werden Donnerstag, den 2«. und Freitag, den 21 . Ja­nuar, von 9 1 2 b:s 1 Ubr im Schulhause, Nord-Anlage 14, eulgegengenoinmen und zwar Donnerstag für die Höhere, Erweiterte Mädchenschule. Vorzulegen sind Geburtsurkunde, Impfschein oder Wiederimps- s cheru und be: Kindern, die aus einer anderen Schule kommen, ern Abgangszeugnis. Mädchen, die erst schul- pflichttg werden, sind bei der Anmeldung vorzustellen. Schülerinnen, die früher schon ln unserer Schule waren und wieder emtreten wllen, sind ebenfalls anzumelden, r nach der festgesetzten Zeit können nur

tejp/SpW werden, insofern die betreffenden Klaffen nicht schon vollzählig sind. 10038 O

Gießen, den 28. Dezember 1915.

Großherzogltche Direktion.

Dr. Störiko.

Gegen husten und Heiserkeit

gebrauche man

Eutsl-Vonbonr.

Auch im 8elde mit großer ßreude begrübt.

Preis immer noch 30 Pfg.

15

in

Bekanntmachung.

In unser Genossenschaftsregister wurde heute bezüglich des Landwirtschaftlichen Konsumvereins, eingetragenen Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Annerod eingetragen: Wilhelm Hahn I. von Annerod ist aus dem Vorstande ausgeschieden und an dessen Stelle Wilhelm Euler daselbst gewählt.

Gidßeu, den 31. Dezember 1915. 59B

_Grobherzogliches Amtsgericht.

60 B

Bekanntmachnng.

In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firnia Carl Keil, Gießen eingetragen: Die Prokura des Karl Heinrich Theodor Keil zu Gießen ist erloschen.

Gießen, den 31. Dezember 1915. Grobherzogliches Amtsgericht

i * m W m E-s m D m m pva

^gMED£HNE be£ ~5(H

Fx*itz Nowack

Viele Neuheiten in

52a

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in Baumwolle, Halbwolle und reiner Wolle eingetroffen.

Uleinkinder-Bewahranstalt, viezstr. 15.

Zur Enthebung von Neujahrs-Glückivünschen gingen ferner Gaben ein von C. Löttgen u. Frau, Dr. meä. Ploch u. Frau, Avothekenbesitzer Schwieder u. Frau, ^nnd- gertchtsrat Neuenhagen u. Frau, Eduard Klinke! und Familie, Hauptlehrer Knauß u. Frau, E. H. Müller, Schillerstr., Fr. Baumann. Ncuenweg, Wilh. Weigel u. Frau, Bttckertneister Deibel u. Familie, Geometer Spatz und Frau.

Allen Gebern herzlichen Dank!

Gießen, 2. Januar 1916. Der Vorsitzende:

68D Schwabe, Pfarrer.

Bekanntmachung.

. In unser Genossenschaftsregister wurde heute bezüglich des Konsumvereins Gießen und Umgegend, eingetragenen Genossenschaft mit beschränkter Haft­pflicht zu Gießen eingetragen: Michael Keßler von Gießen ist aus dem Vorstände ausgeschieden und an dessen Stelle Kaufmann Heinrich Nöpke daselbst gewühlt.

Gießen, den 31. Dezember 1915. [58B

GrotzherzoglicheZ Amtsgericht, ,

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