Jahrgang 
23 (1829)
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Die beſte Empfehlung fuͤr dieſes allgemein ſo guͤnſtig aufgenommene, aͤußerſt nuͤtzliche und wohlfeile Werk duͤrfte das Urtheil der in Halle erſcheinenden vortheilhaft bekannten Zeitſchrift des Herrn Paſtor Schnee:der Land⸗ und Hauswirth ſeyn, welche daruͤber Nr. 31. des vorigen Jahrgangs ſagt: Das beifaͤllige Urtheil, welches Ref.(S. 232. des Land⸗ und Hauswirths vorigen Jahres) uͤber den erſten Band dieſes wichtigen Werkes auszuſpre⸗

chen ſich gedrungen ſuͤhlte, gilt ohne Beſchraͤnkung

und ſogar noch in vollerm Maße von dem vorliegen⸗

den zweiten, dritten und vierten Bande. Was

der Herausgeber in ſeiner fruͤhern Ankuͤndigung ver⸗ kuͤndete, wird durch die vier erſten Baͤnde vollkom⸗

men erfuͤllt, und die Kaͤufer derſelben erhalten daher,

wie ihnen verſprochen worden, durch Anſchaffung deſ⸗

ſelben, ein aͤußerſt praktiſches Werk, eine

wahre Hausbibliothek, welche die Anſchaffung einer Menge von Lehr⸗ und Woͤrterbuͤchern, Enchklo⸗

paͤdien, ſyſtematiſchen Schriften u. ſ. w. voͤllig erſpart.

Es iſt als ein Nationalwerk zu betrachten, welches jedem Deutſchen als treuer Rathgeber uͤberall zur Seite ſteht und deshalb in keiner Haushaltung fehlen ſollte.

Von den Mitarbeitern heißt es, ſie ſeyen Maͤnner,

deren Verdienſte und Sachkenntniſſe ruͤhmlichſt bekannt

ſind, von denen man alſo nur gediegene Arbeiten er⸗

warten darf. Die Kupfer zu dieſem Werke ſind ſau⸗ ber und ſchoͤn. Der baldigen Vollendung dieſes Werks ſehen wir ſehnſuchtsvoll entgeggen. S.

Anzeige.

Von den in den Verhandlungen des Gartenbau⸗ Vereins angekuͤndigten, auf hoͤhere Veranlaſſung durch den Herrn Freiherrn von Witten zu kultivirenden neuen Getreidearten, koͤnnen bei dem unterzeichneten Sekre⸗

titaͤtch werd

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